DE1930310C - Anordnung zur visuellen Darstellung von binar gespeicherter Information, bei der jeweils der Status eines binaren Spei cherelements durch Aufleuchten oder Nicht aufleuchten eines diesem zugeordneten An zeigeeleTients darstellbar ist - Google Patents
Anordnung zur visuellen Darstellung von binar gespeicherter Information, bei der jeweils der Status eines binaren Spei cherelements durch Aufleuchten oder Nicht aufleuchten eines diesem zugeordneten An zeigeeleTients darstellbar istInfo
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Description
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besondere zur Überwachung des Betriebszuslandes gesehen sind, über welche jeweilsι der «-te ι ei oer
von Rechenanlagen, wobei Jeweils der Sttitus einoa Informationsmenge N als ein Anje JJJg vonlnsgeblnUran Speicherelemente! durch Aufleuchten odor β samt η An*clgedltwn einem Anzelgebllüsclilrm mit
° 0Dor"rBt!ge'TnobrIungon werden ais Anzeigekon- fülirbar ist, und ..laß eine mit der.Auswa»steuerung
soio bezeichnet. Sie haben den Zweck, dom Bediener verbundene Mikroprojektlonsdnricta
oder Wartungstechniker einer EDV-Anlagw bostimmto io ist, mittels derer für jeden Anzeige*«»* Jte ütr ιuurcn
Systeminformationen, wie den Inhalt bestimmter Re- bestimmte Anzeigeelemente dargestellten nf<jmaHon
»later, den Status bestimmter Trigger oder Verriege- zugeordneten Klarschriftbezeichnungen aur üen An-
lungssehaltimgeii usw. anzuzeigen. Auf Grund der zeige-Bildsehirm iprojizierbar sind. ,
Uiniirdarstellung von Syiieminfarmatiau biotot sich Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung st
für deren visuelle Anzeige die Verwendung von Um- te es vorteilhaft, da» in der Auswahlsteuerurig zur Aus-
pen od. ii. an, die entsprechend dem Status des züge- wahl bestimmter Anzeigeslitze eine automatische
ordneten binUren Speicherelements ein- oder ausge- Anzeigesatzsteuerung und/oder eine manuelle lasta-
sclialtet werden. Allerdings kann der Betrieb solcher turwahl vorgesehen sind.
Anzeigekonsolcn nicht mit der verhaitnismiißig hüllen Die Zuordnung der Anzeigeelement? zu versctue-
Systeingescliwindigkeit (kurze Zykluszeiten) erfolgen, ao denen darzustellenden Systernintormationen ist vor-
da eine ausreichende visuelle Wahrnehmbarkeit nur teilhafterweise so gelöst, daß der Anzeigemiüsc lirni
bei kleineren Geschwindigkeiten für das Ein- und in ρ Zeilen mit je q Anzeigeelementen aufgetei t ist
Aussehalten der Lampen gewährleistet ist. und daß der Mulliplexkanal zur gleichzeitigen Über-
Hs sind Schaltungsunordnungen für Anzeigekonsole tragung der Information für eine Zeile des Ai^eige-
vonEVD-Anlagen bekannt, in denen Kathodenstrahl- as bildschirnies i\ Leitungen hat und daß die Ubertra-
röliren oder Lampenfelder zur Anzeige von System- gung der Information für einen Anzeigesatz über den
information benutzt werden. Multiplexkunnl zeilenweise sequentiell ausführbar ist.
Hei der Verwendung von Kathodenstrahlröhren Die Auswahl der Information fur einen Anzeigesind
aufwendige, sehr teure Schaltkreise erforderlich, satz aus der Gesamtmenge der darzustellenden Syiitn
die identifizierenden Angaben für die große 30 steminformation erfolgt in vorteilhafter Weise derart,
Zahl der darzustellenden Sysleminformationen zu daü in den Auswahlschaltkreisen N UND-Ciliedcr für
erzeugen. die N visuell darstellbaren Binärinformationen vor-
Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit werden des- gesehen sind, die entsprechend den /1 Anzeigesälzcii
halb hauptsächlich Lampenfeldkonsole verwendet. zeilenweise derari: zusanimengefaöt sind, daß den
Dabei ist jeder Lampe ein binäres Speicherelement, 35 UND-Gliedern für eine Zeile innerhalb eines An-
dessen Status anzuzeigen ist, fest zugeordnet. Für zcigcsatzes auf ihien ersten Lmgang jeweils cm dem
z. B. K)O Hinärinformationen sind demnach 100 Lamp- Status eines binären Speicherelements entsprechendes
dien erforderlich. Hei einer solchen, verhältnismäßig Signal und auf ihren zweiten Eingang gemeinsam ein
kleinen I.ampenzahl ist eine solche feste Zuordnung von eiiitr Zeilenschaltung erzeugtes Signal zufuhrbar
noch tragbar; für eine größere darzustellende Infor- 40 ist und daß die Ausgänge aller UND-Glieder fur eine
mationsmenge würde allerdings aus Kosten-, Rcdun- Zeile jeweils mit den Leitungen des Multiplexkanals
danz- und auch aus Raumgründen eine entsprechend verbunden sind.
höhere Lampenzahl unakzeptabel sein (USA.-Patent Line weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung
Schriften 3 188621 und 3248703). Aus diesem bestellt darin, daß in der Zeilenschaltung für jede
Cirunde ist man dazu übergegangen, die Lampenzahl 45 Zeile der insgesamt /1 Anzeigesätze ein UND-Glied
kleiner als die Informationsmenge zu halten, indem vorgesehen ist und daß diese UND-Cilieder anzeige -
nian durch manuelle Schalterwahl immer nur einen satzmäßig derart zusammengefaßt sind, daß die ersten
Teil der gesamten darzustellenden Informations- Eingänge aller UND-Glieder eines Anzeigesatzes mit
menge auf dem Anzeigckonsol sichtbar macht. So der Auswallisteuerung zur Auswahl eines bestimmten
könnte z. H. jedes Liimpcheu mit jeweils einem von 50 Anzeigesnlzes und die zweiten Eingänge mit jeweils
zehn Speicherelementen durch manuelle Schalterwahl einer von /»Taktleitungen verbunden sind, die nach-
nacheinander verbunden werden. Dadurch ließe sich einander in der Folge der darzustellenden Zeilen mit-
die I.ampenzahl des Konsols auf ein Zehntel der tels eines Zählers für die Multiplexsteuerung erregbar
gesamt darzustellenden liiforniatiousmenge redu- sind, und daß tier Ausgang jedes UND-Gliedes mit
zieren. 55 den entsprechenden </ UND-Gliedern der Auswahl-
Diese manuelle Schalttechnik bedinpt verschiedene Schaltkreise verbunden ist.
Nachteile, so z. B. eine fehlende programmgesteuerte Um eine entsprechende Zuordnung der über den
Aii/.eigesteucrimg und eine fehlende Anwendnngs- Multiplexkanal geführten Information zu den Anmöglichkeit
der Systeminforination für Syslem/.weckc zeigeelementcii zu gewährleisten, ist eine Multiplex-(Zwisclicnspeicheriuiä
mit hohen Arbeitszyklen) mit 60 entschlüssclungsschaltung vorgesehen, die in vorteilnachfolgender
Anzeige in dem gleichen oder einem hafter Weise so ausgebildet ist, daß entsprechend den
""It!" ΐίηϊΐη« liegt die Aufgabe zugrunde, eine "„ matrixartig in μ Zeilen mit je „ Anzeigeelementen
Schaltungsanordnung für Anzeigekonsole von LDV- N UND_GIicdem mit jeweils einem Anzeigeelement
Anlagen /u schallen, die mit diesen Nachteilen nicht 65 »
la'liallet ist. Diese Aufgabe wird crfmdungsgemäß in deren Ausgaiigsleitiing vorgesehen sind, wobei die
dadurch gelöst, daß Für die gesamte darstellbare In- k-ic Leitung des Multiplexkanals mit dem ersten Ein-
lOrinationsmcngc /V Auswahlschallkreisc üi Verbin- gang des K-len UND-Gliedes jeder Zeile verbunden
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ist und die UND-Cllleder jeder Zelle über einen Alle 2401) vorhandenen Ulnilrwerie werden in zehn
gemeinsamen zweiten Eingang ansteuerbor sind. SUtzen mit je 2-10 BlnUrworten angezeigt. Den An·
Ausfllhrungsbolsplele der Eriindung sind In den Zeigeelementen zugeordnet werden optische Bilder
Zeichnungen dargestellt uu.l werden Im folgenden 300 projiziert. So wird z. B. neben den Ltlmpchcn,
nilhor boschrieben. Es zeigt S mit deren Hilfe der Inhalt des Registers A dargestellt
Fig. la ein Blockdlagrninm ftlr die Anordnung wird, das optische Bild »REGISTER A« sichtbar.
zur visuellen Darstellung von blnür gespeicherter Ebenso können, wie in F- i g. I b gezeigt, clic vier
Information, Statustriggern zugeordneten LHmpchen durch »STA-
Fig. Ib eine vergrößerte Darstellung eines Teiles TUS TRIG« eine Zuordnung erfuhren. Für jeden
des in Fig. la gezeigten Anzeige-Bildschirmes, io Anzeigesutz wird ein entsprechendes optisches Bild
Fig. 2a Scluiltungen zur Erzeugung von Signalen projiziert,
für die vi&uell durzustellenden Binürinformationen, Von der Altswahlsteuerung 6, die ein codiertes Si-
FIg. 2 b «inen Decodierer für die Auswahl eines gnal über die Leitungen 7 an die Auswuhlseluili-
Anzeigesatzcs, kreises liefert, wird ein bestimmter von den zehn
Fig. 3 ein ausführlicheres Blockdiagramm.der in »s möglichen Anzeigeslitzen zur Auswahl vargeschric-
Fig. I gezeigten Multiplexsteuerung, ben. Die Auswuhlschaltkreise 8 wühlen 240 von den
Fig. 4 ein Blockdiagramm für die in Fig. I ge- insgesamt 2400 Binlirwerten aus. Danach werden
zeigte Auswuhlsteuerung, diese 240 Binürwcrte unter Steuerung der Schaltung
Fij· 5a ein Blockdiagramm der in Fig. 1 gezeig- 14 in zehn aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten in
ten Steuerung für die Multiplexentschlüsselungsschal- ao Gruppen zu je 24 Bits uuf den Multiplexkanal 15
tung zur Erzeugung relativ langsamer Taktsignale für (24 Bit breit) gegeben.
die Multiplexentschlüsselungsschaltung und die Multi- Vom Multiplexkanal 15 werden die Signale ent-
plexsteuerung, weder auf die mit dem Anzeige-Bildschirm 3 verbun-
Fig. 5b eine Aufstellung des Gray-Codes für die denenMultiplex-Enischlüssclungssdiuluingen 18oder
Dezimalzahlen 1 bis 13, as auf die Systemverbimlungsschaltung 19 gegeben. Die
Fig. 6 eine Multiplexentschlüsselungsschaltung in Systemverbindungsschaltung I1J wird genauer im Zu-
Verbiiulung mit dem Anzeige-Bildschirm, sammenhang mit Fig. K) beschrieben. Sie verteilt
Fig. 7 eine Seitenansicht der Mikrofilm-Projek- die Eingangsinformation auf andere Stellen im
tionseinriclituiig, eigenen System (wie z. B. den Speicher für eine nach-
Fig. 8 eine genauere Darstellung der Befestigung 30 folgende Anwahl) oder in anderen Systemen, wo
der Auzeigelampchen in Verbindung mit dem An- diese Information ebenfalls gespeichert, dargestellt
zeige-Biklschirm, oder anderweitig benutzt werden kann. Außerdem ist
Fig.() eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der es auch möglich, daß Information über die Systcm-
in Fig. 7 gezeigten Mikrofilmprojektionseinrichtung Verbindungsschaltung 19 an den Anzeige-Bildschirm
mit Einzelheiten der Bildauswahl, 35 geliefert wird. Für den Anzeigebetrieb erfolgt eine
Fig. IO ein Blockschaltbild für einen System- Aufschlüsselung der über den Multiplexkanal gelie-
anschluß, ferten Information für die zehn Zeilen des Anzeigc-
Fig. 11 ein Duplexsystem, in welchem die Infor- Bildschirmes.
niation eines ersten Systems auf dem Anzeigegerät Im Anzeigebetrieb für die Information des Blok-
eines zweiten Systems dargestellt werden kann. 40 kes 1 fungieren die Auswahlschaltkreise 8 in Verbin-
Zur Überwachung des Betriebszustandes von Da- dung mit der Multiplexsteuerung 14 als Multiplcx-
tenverarbeitungsanlagen ist es unter anderem erfor- einheit für die Eingangssignale. Die Entschlüsselung
derlich, den Status bestimmter binärer Speicher- der über den Multiplexkanal laufenden Anzeigesatz-
eleniente durch Aufleuchten oder Nichtaufleuchten Information erfolgt über die Torschaltungen für die
entsprechend zugeordneter Anzcigeelemente kennt- 45 Multipiexentschlüsselung 18, die ebenso wie die MuI-
HcIi zu machen. Folgend wird ein System beschrie- tiplexsteuerung 14 durch ein relativ langsames, von
ben, mit dessen Hilfe es möglich ist, insgesamt 2400 der Steuerung für die Multiplcxentschlüsi.eliing 23
vorliegende Binärinformationen visuell anzuzeigen. geliefertes Taktsignal synchionisiert sind. Die Steue-
Diesem Zweck dient ein Anzeige-Bildschirm für rung für die Multipiexentschlüsselung 23 hat eine
240 Binärinformationen. Da sich die Anzeige immer 50 relativ geringe Taktzeit, wie sie von Anzeigegeräten
nur auf ein /chute! der Gesanitinformation be- gefordert wird.
schränkt, wird letztere in zehn Anzeigesätze aufge- Im Systembetrieb, wenn also die Eingab'.'infurma-
teilt. Die Auswahl und die Steuerung für die Darstel- tion 1 über die Systemverbindungssehaltung 19 zu
lung eines Anzeigesatzes obliegt speziellen Schaltun- verteilen ist, wird die Multiplexsteuerung 14 üb .τ die
gen, die folgend beschrieben werden. 55 HilfsSteuerung JO gesteuert, welche mit einer wesent-
Außerdcin ist es auch möglich, die Information lieh höheren Geschwindigkeit als die Steueruni; für
eines Anzeigesatzes in Systernspeicliern aufzunehmen die Multipiexentschlüsselung 23 arbeilet,
und von dort aus zur Anzeige zu bringen. Fig. 2a zeigt einen Teil der Auswahlschaltkreise 8
In Fig. 1 sind die darzustellenden 2400 Binär- laut Fig. I. Die 2-100 Binärwerte -K) sind in zehn
werte durch den Block I dargestellt. Diese Binärwerte 6o Sätzen 41 zusammengefaßt, die die Bezeichnungen
werden durch Arizcigeelemente 2 des Anzeige-Bild- 51, 52 usw. 510 tragen, leder Satz 41 ist in zehn
Schirmes 3 visuell zur Anzeige gebracht. Die Anzeige- Gruppen 43 zu 24 Binärwerten 40 aufgeteilt, die im
elemente 2 bestehen vorzugsweise aus Lampen oder folgenden als Binärkonditionen bezeichnet sind. Jede
anderen Lichtquellen. Sie werden eingeschaltet, wenn Gruppe in einem Satz trägt tlie Bezeichnung ZU.ILE.
sich das entsprechende Speicherelement, dessen Sta- 65 Dementsprechend enthält jeder der Sätze 41 die
tus aiizuzeigen(ist, im binären Zustand »1« befindet. Gruppen mit den Bezeichnungen »ZF.ILü 1, ZEILE2
Der Anzeige-Bildschirm 3 umfaßt 240 Anzeiger 2, ...ZCILE 10«. In jeder Binärkondition 40 spiegelt
welche in zehn Zeilen zu 24 Stück angeordnet sind. sich -. n. i'.er Status einer Registerstufe, eines Trig-
Dementsprechend führen die Ausgänge dieser Schaltungen für den Satz Sl in der Reihenfolge 51-Rl,
Sl-R 2.. .Sl-RlO jeweils ein Signal 50. Entsprechendes
gilt für jeden anderen ausgewählten Satz.
F i g. 3 zeigt die in F i g. 1 dargestellte Multiplexsteuerung 14 genauer. Die Niultiplexslcucrungl4 umfaßt
einen vierstufigen Binärzähler 61. Der Zähler 61 wird über mindestens zehn Positionen weitergcschaltet
und dann durch ein synchronisierendes Eingangs-
KOND 1, KOND 25, KOND 73, KOND 97 KOND 2378 über ihre entsprechenden UND-Glieder
48 mit der BITZIFFER-1-Leitung des Mulliplexkunals
15 verbunden.
Zu einem gegebenen Zeitpunkt ist nur jeweils eine Zeile (d. h. Gruppe) von Binärkondilionen mit dem
Multiplexkanal 15 verbunden. Die Auswahl. einer Gruppe erfolgt durch das zweite Eingangssignal 50
gcrs, einer Verriegelungsschaltung oder eines anderen
Elements im System.
Jede der Binärkonditionen 40 liefert ein Eingangssignal 47 auf ein UND-Glied 48. Jedes UND-Glied
48 ist mit seinem Ausgang an eine der 24 Leitungen des 'Multiplexkanals 15 angeschlossen. So sind z. B.
die ■ Binärkonditioneii mit den Bezeichnungen
KONDO, KOND 24, KOND 48 und KOND 2377 über ihre entsprechenden UND-Glieder 48 mit der
BITZl FFER-O-Leitung des Multiplexkanals 15 ver- io signal 65 zurückgestellt, das für den Anzeigebetrieb
bunden. In ähnlicher Weise sind die Binärkonditionen über die Synchronisationsleitung 26 von der in I-" i g. 1
und gezeigten Steuerung für die Multiplexentschlüsselung 23 kommt. In diesem Fall ist die Blockieischallung
66 abgeschaltet. Die Signale der vier Ausgänge 68 des Zählers 61 werden in dem Decodierer 64 decodiert
und ergeben ein Signal aui einer seiner zehn Ausgangslcitungen 59, wodurch jeweils eine der zehn
Zeilcnschaltungen 53 in dem gewählten Satz eingeschaltet wird. Jede der Ausgangsleitungcn 59 des
der UND-Glieder 48. Diese Zcilcnsignalc 50 werden 20 Zählers 61 wird der Reihe nach so erregl, daß die
von den Zeilenschallungen 53 abgeleitet, die einen Zcilenschallungen im gewählten Satz ebenfalls der
weiteren Teil der Auswalil-Schaltkrcise bilden und Reihe nach eingeschaltet werden,
genauer im Zusammenhang mit Fig. 2b beschrieben Im Anzeigebetrieb wird der Zähler 61 durch ein
genauer im Zusammenhang mit Fig. 2b beschrieben Im Anzeigebetrieb wird der Zähler 61 durch ein
sind. Sind die Ausgänge der UND-Glieder 48 der Eingangssignal auf der Leitung 70 weitergeschaHet,
ZIiILF 1 des Satzes'il an den Multiplexkanal 15 an- 25 wobei die Leitung 70 an die von der Steuerung 23
zuschließen, so werden diese über Signale der Zeilen- kommende Schritlleitung 25 angeschlossen ist. Für
einschaltleitung Sl-Rl aktiviert. Wenn z.B. die Bi- den Anzeigebetrieb ist die Blockierschallung 71 abnärkondition
KOND O den »1 «-Status hat und die geschaltet. Die Schrittleitung 25 enthält ein erstes
Leitung S l-R 1 ein Signal führt, so gibt das cntspre- Eingangs-Zeitsignal zur Steuerung des langsamen
chende UND-Glied 48 ein Signal auf die BITZIF- 30 Betriebes der Multiplexsteuerung 14, die den Zähler
I· IiR-O-I .ciumn des Multiplexkanals ab. Für den 61 enthält und den langsamen Betrieb der Auswahl-Status
»0« einer Binärkondilion wird über das züge- schallkreise 8 steuert.
hörige UND-Glied kein Signal erzeugt. Wenn die in Fig. 1 gezeigten Auswahlschalt-
Beim Vorliegen des Zeilensignals Sl-R 2 sind alle kreise 8 mit einer relativ hohen Geschwindigkeit ar-UND-Glieder
des Satzes 1 für die Zeile 2 aktiv mit 35 beiten sollen, wird ein zweites Zeit-Lingangssignal33
den zugehörigen Leitungen des Mulliplexkanals ver- über das UND-Glied 75 auf die Lingangsklemme 70
~ " ' des Zählers 61 gegeben. Das UND-Glied 75 leitet
dann, wenn ein Signal auf der Spen leitung 32 von der HilfsSteuerung 30 auftritt. Das Signal auf der Leitung
32 erregl außerdem die Blockierschaltungen 66 und 71 und verhindert dadurch Eingangssignal auf
der Schrittleitung 25 und der Synchronisationsleilung 26 von der Steuerung 23. Außerdem wird durch
einen Impuls auf der Leitung 32 die Einschallbedin-
tcr Aii7eigesai/ ausgewählt und gruppenweise in 45 gung des UND-Gliedes 76 erfüllt, so daß der Syn-Multiplexer!
auf den Multiplexkanal 15 gegeben. Die chronisationsimpuls auf der Leitung 31 von der Hilfs·
lilschallune der Fig. 2b umfaßt lüOZeilcnschal- steuerung 30 den Zähler 61 über das Eingangssignal
en 53, die in zehn Sätzen 55 zu je zehn Schaltun- 65 zurückstellen kann.
53 angeordnet sind. Jeder Satz 55 entspricht Fig.4 zeigt eine detailliertere schematischc Dar
111 Anzeigesat/ und isl entsprechend mit Si. S2 50 stellung der in Fig. 1 gc/eiglen Auswuhlstcucrungf·
SW bezeichnet. Der Salzdecodicrer57 spricht auf Diese umfaßt auch die manuelle Hildstcuciung'fll
ale von der Auswallisteuerung 6 der F i g. 1 an, durch die ein binär codiertes Signal zur Bezeichnun;
nachfolgend genauer in Zusammenhang mit den einer der Anzeigesätze erzeugt wird. Fin/clhcitcn de
und " beschrieben ist. Der Satzdccodiercr 57 manuellen Bildstcucrschallungei werden im Zusam
ldiert auf herkömmliche Art das binär codierte 55 mcnhang mit I" i g. 9 beschrieben. Die manuelle Bild
al auf der Einganusleiuing 7 und 198 von der steuerung 81 gibt den gewünschten An/.cigcsatz (Bild
bunden. Es werden jeweils alle zehn Zeilen eines Anzeigesatzes nacheinander erfaßt. Danach kann, je
nach Auswahl bzw. Vorgabe, ein anderer oder auch der gleiche Anzeigesalz erfaßt werden.
Die Fig. 2b gibl einen Teil der in Fig. 1 gezeigten
Auswahlsclialtkreise 8 wieder, welcher auf Signale
von der Auswahlstcuerung 6 und der Mulliplexsteuerung
14 anspricht. Dabei wird ein bestimm-
[swahlstcuerunu 6 und wählt eine der zehn Dcco-
!rer-Ausgangsleitungeii 58 aus. Das Signal auf der
ählten Ausgangsluitung 58 wählt dann einen der
η Sätze.Sl bis S10
as Ausgangssignnl auf der gewählten Ausgangsung 58 ist ein I iingangssignal für alle UND-Glieder
gewühlten Sai/es. Jedes dieser UND-Glieder
pfiingl außerdem ein weiteres von zehn F.ingangs-
satz) an, in dem mit Hilfe von Wellcn-Positionsschal
tem 83 ein codiertes Signal auf der Leitung 7 erzeug
wird. Die Schalter 83 werden ein- oder ausgeschalte in Abhängigkeit von auf der Welle befestigten Co
dicrschcibcn 84. Die Scheiben 84 sind nach einer bestimmten Code so eingekerbt, daß sie auf bekannt
Art bestimmte Positionen der Wellen 86 und 87 um zeigen, auf welchen sie befestigt sind. Die Drchun
'niilcn von der Mulliplcxsleuerung 14. die in Fig". 3 65 der Wellen 86 und 87 verursacht eine hoii/ontal
' iiucr dargestellt isl. Bei Wahl dei Schaltungen der bzw. vertikale Bewegung des Mikrolilmhaltcrs 90.
/eile durch den Decodierer 57 werden die Schal- Die manuelle Umsteuerung 81 kann dutch Drehe
/eile durch den Decodierer 57 werden die Schal- Die manuelle Umsteuerung 81 kann dutch Drehe
ücn 53 der Reihe nach von Λ 1 bis & 10 aktiviert. der Knöpfe 93 betätigt werden, hin anderes Ausfiili
rungsbeispiel sieht jedoch auch Schrittmotoren vor, die an die Wellen 86 und 87 angeschlossen sind und
den Mikrofilmhaller 90 und die zugehörigen Schalter
83 so einstellen, daß einer der zehn Anzeigesätze· automatisch über das auf der Leitung 7 erzeugte Signal
ausgewählt wird. Derartige Schrittmoloren, wie sie z. B. auch in der automatischen Bildsteuerung 88
der Fig.4 enthalten sind, sind allgemein bekannt. Sie werden auf herkömmliche Art gesteuert, wobei
ein in das Register 94 gesetzter Code aus vier Bits die Wellen der nicht dargestellten Motoren verstellt. Das
Register 94 kann natürlich von anderen Systempunkten über den Eingang 173 oder über eine Tastalureingabe
96 geladen werden. Bei der Verwendung von Schrittmotoren benötigt man die Handsteuerknöpfe
93 nicht, wenn eine Eingabetastatur 96 zum Laden des Registers 94 verwendet wird.
F i g. 5 a zeigt die in der F i g. 1 dargestellte Steuerung 23 für die Multiplexentschlüssclung im einzelnen.
Sie besteht aus einem Graycodezählcr 101, der durch einen Oszillator 103 mit etwa 20 kHz getrieben
wird, und zwar über einen Inverter 104 und eine monostabile Kippschaltung 105. Inverter und Kippschaltung
104 und 105 schalten den Zähler 101 für jeden positiv verlaufenden Impuls vom Oszillator 103
um einen Schritt vor. In ähnlicher Weise schaltet die monostabile Kippschaltung 106 den Zähler 101 für
jeden negativ verlaufenden Impuls vom Oszillator 103 einen Schritt vor. Das ODER-Glied 109 kombiniert
die Ausgangssignale der monostabilen Kippschaltungen 105 und 106 und bedingt dadurch einen
Schrittimpuls auf der Schrittleitung 25 (etwa einmal in 25 Mikrosekunden), die gemäß der genaueren
Darstellung in Fig. 3 mit der Multiplexsteuerungl4
verbunden ist. Die Schrittleitung 25 führt einen Schrittimpuls zum Weiterschalten des Zählers 61 in
Fig. 3 synchron mit der Weiterschaltung des Zählers 101 der Fig. 5a.
Der Zähler 101 besteht aus vier Stufen und hat ein Graycode-Ausgangssignal auf vier Paaren von positiven
und negativen AusgangslcitungenllO. Fig. 5b
zeigt die positiven und negativen Graycode-Werte auf den vier Satz Ausgangsleitungen, die den Dczimalzahlen
1 bis 13 entsprechen. Der Graycodczähler zählt
der Reihe nach die Dezimalzahlen 1 bis 13 durch
Erzeugen der erwähnten positiven und negativen Werte auf den erwähnten vier Pnaren von Leitungen.
Ein Vier-Weg-UND-Glied 111 ist mit den positiven Leitungen der ersten, dritten und vierten Stufe
des Zählers und mit den negativen Leitungen der zweiten Stufe verbunden, um einen Riickslcllimpuls
zu entwickeln, wählend im Zähler 101 die Zahl 13 steht. Dei Rückstellimpuls auf der Synchronisationslcitung
23 wird rückgekoppelt, um den Zähler 101
zurückzustellen. Für den Anzeigcbctiieb wird bei
Erreichen der Zahl 13 sowohl der Zähler 101 als auch der in Fig. 3 gezeigte Binürziihlcr 61 zurück
gestellt.
Fig. 6 zeigt die Multiplcxcntschlüssclungsschaltungcn
18 der Fig 1. Die Anzcigeclcmcntc 2 (im
folgenden als Anzeiger bezeichnet) entsprechen denen der F i g. 1. Die Anzeiger 2 der 1" i p. 6 sind in Zeilen
und Spalten zusammengefaßt; die Anzeigegruppe für die erste Zeile tragt die Bezeichnung BO-Hi,
Bi-R 1 ... BlJt-R 1. Ähnlich sind die Anzeiger in
den Spalten bezeichnet, z.B. die mit der Bit-1 -Leitung des Multiplexkaiinls 15 verbundenen Anzeiger einer
Spalte tragen clic Bezeichnungen Hl-R 1, Bi-RZ ...
Bl-RlQ. Jeder Anzeiger ist mit einem UND-Glied
117 verbunden. Die UND-Glieder 117 sind in Gruppen zusammengefaßt, die den obenerwähnten Zeilenbezcichnungen
entsprechen. Die UND-Glieder 117 werden genauso bezeichnet wie die Anzeiger 2. Alle
R 1-Glieder werden durch eine gemeinsame Verbindung
119 an das UND-Glied 122 für die Dczimalzahl 1 angeschlossen. Das UND-Glied 122 erhält die
Ausgangssignale des in Fig. 5 gezeigten Zählers 101
ίο als Eingangssignale für -1-1, — 2, --3 und — 4. In
Übereinstimmung mit der Tabelle in F i g. 5 b entsprechen diese Verbindungen der Dezimalzahl 1, so
daß die Anzeiger der ZEILE 1 entsprechend angewählt werden, wenn der in F i g. 5 a gezeigte Zähler
is 101 eine Stellung aufweist, die der Dezimalzahl 1
entspricht. Jede der Schaltungen für die ZEILF-1 ist mit einer entsprechenden Leitung des Multiplexkanals
15 verbunden. Im einzelnen heißt das. daß alle ßO-Schaltungen mit der Leitung BIT 0, alle /Jl-Schaltungen
mit der Leitung BIT 1 verbunden sind. Während der Zähler 101 von der Dezimalzahl 1 bis
zur Dezimalzahl 10 zählt und entsprechende positive und negative Ausgangsimpulse auf den Leitungen
110 erzeugt, verbinden dieMultiplexentschlüsselungsschaltungen die Anzeiger zeilenweise mit dem Multiplexkanal
15.
Während das Zeilen-UND-Glied 122 die Dezimalstellung 1 des Zählers 101 decodiert, decodiert das
Zeilen-UND-Glied 123 die Dezimalslellung 2 des
Zählers 101 usw. Obwohl der Zähler 101 über die zehnte Stufe bis zur dreizehnten hinaus weiterzahlt,
sprechen weder die Multiplexsteuerung 14 noch die Steuerung 23 auf die letzten drei Stufen an. Die drei
zusätzlichen Stufen sind somit für die vorliegende
Anordnung überflüssig, werden jedoch benötigt, wenn der Zähler gleichzeitig andere Schaltungen steuert,
die eine höhere Dezimalzahl erfordern.
Die Anzeiger2 sind in Fig. 6 am Beispiel der
detaillierteren Darstellung des Anzeigers B23-R1 bcschrieben.
Gemäß dieser Darstellung enthalten die Anzeiger einen gesteuerten Gleichrichter, dessen
Emitter mit Erde verbunden ist und dessen Kollektor in Reihe mit einer Anzeigelampe und einer Wcchselstromquellc
von 7 V, 60Hz liegt. Die Steuerelektrode des gesteuerten Gleichrichters ist an die" von dem
UND-Glied kommende Klemme 125 angeschlossen. Die in den Anzeigcschaltungen enthaltenen gesteuerten
Gleichrichter verriegeln einmal die Anzeiger in der EIN-Stcllunp beim Empfang entsprechender
Signale von den ßitlcitungcn des MultiplexkiinaK und
liefern außerdem genügend Strom zum Treiben der Anzeiger.
Fig. 7 zeigt eine Scitcn-Schnittansicht des BiIdwiedergabcgcrätcs.
Dieses umfaßt einen optisch tians-
parcntcn Schirm 133 zur Betrachtung optischer Bilder,
die vom Mikrofilmhaltcr projiziert werden, dei
genauer im Zusammenhang mit F i g. 9 besehi iebeu
wird. Der Mikrofilm wird von einer Lichtquelle 138 durchleuchtet und das Bild über die Optik 139 und
über die Spiegel 140 und 141 auf den Anzeige-Bildschirm
projiziert. Hinter dem Bildschirm 133 sind die Anzeiger 2 angeordnet, und zwar in der optischen
Bahn des vom Spiegel 141 projizierten Bildes. Der
Abstand d zwischen den einzelnen Anzeigeueihcn
reicht aus, um optische Bilder als Zuordnung tiii die
entsprechenden Anzeiger zu projizieren.
Fig. 8 zeigt eine genaue Darstellung der Befestigung der Anzeiger 2 hinter dem Bildschirm 133. Die
i 930 3iO
Winkel Z, in denen die Anzeiger hinter dem Bildschirm 133 befestigt sind, sind im wesentlichen dieselben
wie die Winkel, unter welchen das Licht vom Spiegel 141 auf den Bildschirm fällt. Diese Übereinstimmung
der Winkel stellt sicher, daß durch die in der optischen Bahn des Projektionsbildes liegenden
Anzeiger ein Minimum an Verzerrung verursacht wird.
F i g.() zeigt eine Draufsicht auf die Mikrofilm-Einstellvorrichtung
des Wiedergabegerätes 3 für die Schnittlinie 9-1J' in F i g. 7. Die Optik 139 ist über
der feststehenden Bohrung 148 in dem Horizontalteil 150 angebracht. Neben dieser feststellenden
Bohrung 148 und dem festen Horizontalteil 150 ist ein horizontal und vertikal beweglich angeordneter
Mikrofilmhalter 90 angeordnet, der zehn Mikrofilmbilder für die zehn Anzeigesätze enthält. Der Mikrofilmhalter
90 ist in den Schienen 154 verschiebbar angeordnet. Der Halter 90 wird horizontal in diesen
Schienen 154 durch ein Zugseil 153 bewegt, das am Mikrofilmhalter 90 befestigt ist und um die Rollen
155 und 156 läuft. Die Rollen 155 und 156 werden durch Drehung der Welle 86 bewegt, die ihrerseits
wieder von Hand durch den Knopf 93 a oder durch einen nicht dargestellten Schrittmotor gedreht wird,
um den Mikrofilmhalter 90 unter der Bohrung 148 entsprechend einzustellen. Die Schienen 154 sind
fest auf einem Wagen 159 befestigt, der auf Schienen 160 gleitet. Der Wagen 159 wird vertikal durch ein
daran befestigtes Zugseil 162 bewegt, das über die Rollen 161 läuft. Die Welle 87 und die Rollen 161
werden manuell durch den Knopf 93 b oder durch einen nicht dargestellten Schrittmotor bewegt, wobei
sich der Wagen mit dem Mikrofilmhalter vertikal bewegt. Die Rolle 156 ist auf der Welle 86 verschiebbar
angeordnet, dreht sich jedoch mit dieser.
Wie bereits in Verbindung mit F i g. 4 erwähnt, erregen die Scheiben 84 die Schalter 83 nach einem
bestimmten Code so, daß die auf den Leitungen 7 auHretenden Binärsignale angeben, welcher Mikrofilm
152 unter der öllnung 148 und der Optik 139 liegt.
Fig. K) zeigt die Systemverbindungsschaltung 19
mit mehreren Einzelheiten. Wenn die Information auf die Systemverbindungsschaltung 19 verteilt werden
soll, wird der Multipiexkanal 15 an das Systematisier
165 angeschlossen. Das Systemregister 165
ist 72 Hits breit, während der Multipiexkanal 15 nur
24 Hits breit ist. Die drei horizontalen Leitungen 167
uiimitlclkir über dein Systematisier 165 zur Verbindung
mit dem Miilliplcxkanal werden von der
Sysieuisku.mng 169 aus gesteuert. Das Hi:i- und
Aiislcitvcrfahren des Registers ist allgemein bekannt,
es wird deshalb nicht näher beschrieben.
Das Syslemregister 165 umfaßt auch einen 72 Hit
breiten I iiif.angs- 171 und Ausgangskanal 172 /.ur
Verbindung mit anderen Ίeilen der Datcuvcrarbeitnii|'NüiiliM!C.
Diese Kanüle können /,.H. die Verbindung
/um Hauptspeicher, zu 1 .nkulspeiclicrii oder /u
den Arhcilsicgiskrn im System herstellen, (iber den
kiiiial 171 kann Information vom lliiupts|)eielier
linier Steuerung der Systemsteuerung Ift9 abgerufen
und durch die Systemsteuerung 161 über den Knniil
171 aiii den Mulliplexk.iual 15 gegeben weiden.
VVvHIi eine Information im Sssieiniegister lf>5 iiuf
dviii Hildwicdeif.nliegeral 3 wiedergegeben weiden
nil, muH dir iilw ι den Κίΐιι,ιΙ 174 und den Multi
nli'tkaiiiil 15 i'ckiklc lilioimation ilnuli die syii
chronisierte Multiplexentschlüssclung 18 unter Steuerung der Schaltung 23 laufen. Wenn eine Information
vom Register 165 zur Wiedergabe weitergeleitet wird, werden die Schrittleitung 25 und die Synchronisationsleitung
26 von der Steuerung 23 an die Systemsteuerung 169 angeschlossen. In ähnlicher Weise
werden die Bildstcuerleitungen 7 von der Auswahl-Steuerung 6 durch tue Steuerung 169 abgefühlt.
Obwohl die Arbeitsweise der Systemsteuerung
Obwohl die Arbeitsweise der Systemsteuerung
ίο 169 allgemein bekannt ist, sollen nachfolgend einige
Merkmale herausgestellt werden. Im Systembetrieb ordnet die Systemsteuerung, die ein Rechnerprogramm
und/oder ein Rechner-Mikroprogramm umfaßt, 2400 Speicherstellen den aufzunehmenden
2400 Binärwerten zu. Die zehn Anzeigesätze S1 ... 510 mit je 240 Binärwerten erhalten im
Speicher der Reihe nach Adressen zugeordnet. Die Adresse der ersten Stelle für KOND 0 kann festliegen
oder in einem Adressenregister in der Systemsteuerung 169 gespeichert sein. Die Anfangsadresse
für den nächsten Satz wird entsprechend den Angaben durch das Bildsteuer-F.ingangssignal auf der
Leitung 7 um das 240fache der Satznummer weitergeschaltet. Adressieren und Auslesen des Haupt-
a5 Speichers erfolgen unter Steuerung der Systemsteuerung
169 in herkömmlicher Art, das Ausleiten der Information des Multiplexkanals 15 vom Register
165 erfolgt jedoch nur, wenn ein Signal auf der Schrittleitung 25 empfangen wird. Ein Signal auf
der Synchronisationsleitung 26 wird durch die Steuerung 169 abgefühlt, um sicherzustellen, daß die
Systemsteuerung synchron mit der Steuerung 23 läuft.
Fig. 11 zeigt zwei Systeme in Duplexbetrieb. Zur
Vereinfachung der Beschreibung wurde die Numerierung in den Fig. 1 bis 10 auch in der Fig. 11
beibehalten. Die /um ersten System gehörigen Schaltelemente erhielten lediglich als Zusatz eine Zahl-1
und cito zum zweiten System gehörigen eine Zusatzzahl
-2. Im folgenden werden detaillierte Angaben für den Anzeigebetrieb gemacht:
Hei manueller Sat/wahl werden die in IMg.1) gezeigten
Steuerknöpfe 93 von Hand verdreht, wodurch eines der zehn Mikrofilmbilder 152 unter die
ölfiumg 148 gebracht wird, um das gewählte Bild
auf die Lichtquelle 138 und die Optik 139 auszurichten. Die zehn Mikrofilmbilder 152 tragen alle
eine binär codierte Adresse von 0000 bis K)Ol, wie
es in Fig. (i gezeigt ist. Der Filinhalter 90 hut eine
5<i Lage, in der der fünfte Mikrofilm mit der Adresse
0100 unter die Optik und durch die Olfnung 140
ausgerichtet ist. Durch Verdrehen des Knopfes Wn
wird die Welle 86 so gedreht, daß irgendeiner dei Mikrofilme von 0000 bis Olli durch Bewegung det
Wai'ens 90 in horizontaler Richtung uusgcwäh'.i
werden kann. Der zweite Mikrofilm mit der Adressi 0001 kann durch Drehung der Welle 86 und du
daraus resultierende Bewegung des Halters 90 ti horizontaler Richtung leicht unter die Olfuung Mt
Γιο geschoben werden. Wenn der Mikrofilm (HI(II untc
der (Wining 148 liegt, geben die Schalter »3d eil
Ausgaugssigual -001 auf ihre drei Ausgangslcitungei
au die Ausgungss.iiiiiuclM'hii'iic 7 ab. Die vierte ode
wcilhöihslc Hilpnsiliou wird durch den Schaller 831
fi'i ciAiii'l, der iluuli Indium*, des Kmnifes 8.W>
auf
oder (I j'crl/l wild. Der Si halter H.W> sieht auf I vvi'iui -uli die Miktulilnic 1001 oder 1000 unter de ΟΙΙΊιιιιιμ I4H ΙιιΙίικΚιι Wenn der Mikioliliii 000
oder (I j'crl/l wild. Der Si halter H.W> sieht auf I vvi'iui -uli die Miktulilnic 1001 oder 1000 unter de ΟΙΙΊιιιιιμ I4H ΙιιΙίικΚιι Wenn der Mikioliliii 000
1 930 3iO
11 12 j
unter der öffnung 148 liegt, ist das werthöchste Bit 0, signal auf der Leitung 33 und dessen Rückstellung j
so daß die vier Ausgangsleitungen zur Sammcl- durch ein System-Riickstellsignal auf der Leitung \
schiene 7 den Code 0001 enthalten. 31. Wenn der Zähler 61 auf Hochgeschwindigkeit s
Durch die Wahl des zweiten optischen Bildes von läuft, überträgt der Decodierer 64 die Multiplexsi- j
der Bedienungskraft wählt der Satzcodierer 57 auto- 5 gnale auf die Zeilenschaltimgen wie zuvor beschric- \
inatisch den 0001-Ausgang 58, über den die Schal- beil. In diesem Systembetrieb wird der jeweils ge- |
tungen 55 für den Satz 2 angesteuert werden. wählte Satz von Zeilenschaltungen durch ein Signal \
Wenn der Anzeigebetrieb nicht durch ein System- von der Systemsteuerung 169 über den Kanal 173
Eingangssignal über die Leitungen 31 bis 33 ver- gesteuert, der die Verbindung zur Leitung 198 her-
hindert wird, arbeitet der Binärzähler 61 durch Ein- io stellt, wenn die Torschaltung 175 durch ein Signal
gangssignale auf der Schrittleitung 25 mit einer rela- auf der Leitung 32 aktiviert ist. Das Ausgangssigual
tiv niedrigen Geschwindigkeit synchron mit dem auf den Leitungen 7 von der Auswahlsteuerung 6
Zähler 101. Das Ausgangssignal des Zählers 61 wird wird durch die Blockierschaltung 168 gesperrt. Die
im Decodierer 64 decodiert, der zu einem bestimm- in Fig. 10 gezeigte Systemsteuerung 169 kann jeden
ten Zeitpunkt jeweils mit einem der UND-Glieder 15 der zehn Sätze über ihren Ausgangskaual 173 be-
53 des Satzes 2 verbunden ist und somit die Aus- stimmen. In dem Systembetrieb können alle 2400 Bi-
gänge von S2-R I bis S2-/M0 der Reihe nach er- närwerte gewählt und über das Systemregister 165
regt (Fig. 2b). der Fig. H) an jede gewünschte Stelle im System
Im Anzeigebetrieb ist der Kollektor des gesteuer- oder an ein anderes System verteilt werden,
ten Gleichrichters über eine Anzeigelampe mit einer ao Wenn eine Information vom Systemregister 165
Wechselstromquelle von 7 Volt 60 Hz verbunden. visuell dargestellt werden soll, wird der gewünschte
Während der negativen Phase der Wechselspannung Satz über den Kanal 174 auf den Multiplexkanal 15
sind alle gesteuerten Gleichrichter abgeschaltet und in Verbindung mit der Multiplexsteuerung und Ein-
bleiben es auch, bis die positive Phase eintritt. gangssignalen für die Systemsteuerung 169 auf den
Der einmal eingeschaltete gesteuerte Gleichrichter as Leitungen 7, 25 und 26 geleitet. Danach werden die
und die zugehörige Anzeigelampe bleiben einge- Signale auf dem Multiplexkanal !5 zur Steuerung der
schaltet, bis wieder die negative Hälfte der Phase Anzeige entschlüsselt. In diesem Anzeigebetrieb wird
erreicht wird. das Systemregister 165 in bekannter Art unter Steue-
Die Verwendung von Verriegelungen in Verbin- rung der Systemsteuerung 169 wesentlich schneller
dung mit Anzeigelampen ist deswegen erwünscht, 30 geladen, als die Information über den Kanal 174
weil jede Zeile von Anzeigern (und daher jeder An- ausgelesen werden kann, so daß die von der Ent-
zeiger) nicht langer als ein Zehntel der Gesamtzeit schlüsselungsschaltung 18 benötigte Information
(da ja zehn Zeilen vorhanden sind), die für jeden immer zur Verfügung steht.
Anzeigesatz zur Verfugung steht, erregt werden Gemäß der Darstellung in Fig. 4 erfolgt ein autokann.
35 matischer Wiedergabebetrieb, wenn das Register 94
Da die gesteuerten Gleichrichter durch ein 60-Hz- ein Steuersignal an die automatische Bildstcucrung
Signal betrieben werden, sind sie alle für etwa 88 zur Einstellung der Wellen 86 und 87 und damit
8,3 Millisekunden während der negativen Phase ab- des Mikrofilmhalters 90 gibt. In einem Ausführungsgcschaltet
und etwa während der 8,3 Millisekunden beispiei wird das Register 94 durch die in Fig. 10
der positiven Phase eingeschaltet. Da ein Abtast- 40 gezeigte Systemsteuerung 169 mit Hilfe eines Signals
zyklus ungefähr 250 Millisekunden lang ist, erfolgen über dem Kanal 173 geladen. Für den Anzeigebewährend
jeder positiven Phasenhälftc von 8,3 MiIIi- trieb ist dementsprechend kein Eingreifen von Hand
Sekunden 32 ganze Abtastzyklen (alle zehn Zeilen erforderlich, um Daten von Fernwirkstellen darzuwerden
in jedem Zyklus abgetastet). Auch wenn ein stellen, da das Signal auf dein Kanal 173 durch das
bestimmter gesteuerter Gleichrichter während des 45 Register 94 über die Steuerung 88 die entsprechende
ersten der 32 Abtastzyklen in der positiven Phasen- Position für den Mikrofilmhalter 90 wählt. Die mehiilfte
nicht eingeschaltet wird, so bleibt dieser Zu- chanischen Gestänge, die den Halter 90 einstellen,
stand bei einer der nachfolgenden Erfassungen nicht erzeugen ein codiertes Signal für den dar/ustcllcnerhallen.
Demzufolge wurde der Arbeitszyklus der den Anzcigesalz.
Anzeiger von 10" 0 ohne Verriegelungen auf etwa 50 Der in Fig. (>
als in der horizontalen und in der
50" 1. mit Verriegelungen umgewandelt. Der Arbeits- vertikalen Richtung bewegbar dargestellte Mikro-
zyklus von 50" u ist natürlich vom dO-Hz-Signal ab- filmhultcr kann natürlich mich durch zahlreiche
geleitet, welches die Einschaltuni der gesteuerten Äquivalente ersetzt werden, wie z. B. einen in der
Gleichrichter während der positiven Hälfte der Phase Mikrolilmiudiistrie üblichen l'ilmstreifenbelrai liter,
gestaltet, die 50" 0 der Zeil beträgt. Wenn der 53 der nur in einer Richtung beweglieh ist. Der wcsent-
Arheilsz>klus noch weiter vergrößert werden soll, liehe Punkt ist die Möglichkeit, jedes Mikrolilmbnnd
kanu eiiie asymmetrische Impulsquellc für 60 Hz durch eine Biklsteueriiiig auszuwählen,
verwendet werden, bei welcher der Anteil der An- Es ist auch eine Verwendung des beschriebenen
schnitzelt größer ist als der der Ausschaltzeit. Systems in einer Duplexaithge (Fig. M) möglich.
Im Systeinbelrieb ist die Anzeige gesperrt. Der 60 in welcher jedes System sein eigenes Bildwiedergabe-
Svsiembetiieb wird über die Systemsteuerung I6l>
gerät hat. Jedes diesel Systeme für suh geiv.untncn ist
durch Si(MUiIe auf den Ausgangsk-iiungen 31 bis .U mit dem oben beschriebenen einfachen System iden-
UMi der Hillssteuerung 30 eingeleitet. Diese Signale tisch. Die beiden einfachen Systeme sind diiieh die
weiden um der Mulliplcxsluieiung 14 empfangen. Mulliplex-l ciluiigsschnlluiig 184 zwischen den bei
Das Aiisgaugssiginl auf der leitung.*! sperrt über 65 den ."1IBiI breiten Multiplesleituiigcu 15-1 und 15-2
die Sperischiiltuugvii 66 und 71 den NViedeigabelte- miteinander verbunden. Außerdem stehen sie uki
Hieb und gestattet die Umschaltung lies Biniirziihlcrs verschiedene Duplexsieueiuiigen miteinander in Ver·
hl auf ilnclmcsi'hwiiuligkcit durch ein zueile^ /eil- bini'r"' Die Schaltung 184 gibt die Möglichkeit,
auf einer tier beiden Mulllplexleitungon 15-1 oder
15-2 uiKchoincndo Signii'c uueh über die andere
MiiUiploxlcilung zu leiten. Die Schaltung 184 wild
entweder durch die Hlnglinge 186-2 von der System·
steuerung 2 oder durch die Hingänge 186-1 von der Systemsteuerung 1 gesteuert. Die Schaltung 184 kann
itus herkömmlichen UND-Gliedern bestehen, die ilhnlich aulgebiuii Kind wie die im Zusammenhang
mit den Zeilensehuluingcn beschriebenen. Die
Schaltung 184 ktiiin außerdem eine Priorltütsschal- to
Hing enthalten, die auf herkömmliche Art entscheidet,
welches von zwei konkurrierenden Signalen auf den Leitungen 186-1 und 186-2 tatsächlich die
Steuerung ilbcrnimnu. Da zahlreiche Prioritälsschematu
allgemein bekannt sind, werden sie nicht ig
nilher beschrieben.
Als Beispiel wird angenommen, daß das zweite System die Schaltung 184 steuert, um auf dem
Wiedergabegerät 3-2 einen mit dem ersten System verbundenen gewünschten Anzeigesalz darzustellen, ao
Diese Anzeigesalz wird unter Steuerung der Systemsteuerung 169-2 gewühlt, die an ihrem Ausgang
173-2 einen aus vier Biis bestehenden Binärcode abgibt. Dieser Code aiii den Ausgangsleilungen 173-2
verbindet ?u den nicht dargestellten Auswahlschal- as
tungen des ersten Systems, die mit den Schaltungen der Fig. 2b identisch sind. Der Hingang 173-2 ist
mit Bezug auf rig. 2b an den 173-2 Hingang der
Torschaltung 175 gelegt. Wenn die Systemsteuerung 2 Zugrill zur Schaltung 184 erhalt, gibt sie einen Impuls
auf die Torschaltung und die Sperrleitung 32 und öllnct dadurch die Torschaltung 175, so daß
jetzt die Schaltung des zweiten Systems einen Satz im ersten System wählen kann. Nach Wahl eines bestimmten
Satzes durch die Systemsteuerung 2 zwingt die Hntschlüssclungssteucrung 23-2 ihren Oszillator,
der mit dem Oszillator 103 der F i g. 5 a identisch ist, den Oszillator in der Hntschlüsselungssteuerung 23-1
des ersten Systems zu ersetzen, der wiederum mit dem Oszillator 103 in Fig. Sa identisch ist. Weitere
Einzelheiten der Schaltung sind zwar nicht gezeigt, verlaufen jedoch genauso wie in dem in Zusammenhang
mit F i g. 3 beschriebenen Beispiel. Die Entschlüsselungssteuerung 2 steuert die Hntschlüsselungssteuerung
1 über den Kanal 187 und die oben beschriebenen Verbindungen. Die Entschlüsselui.gssteuerung
1 wiederum steuert die Multiplexsteuerung (nicht dargestellt) für das erste System, die mit der
Multiplexsteuerung der F i g. 3 identisch ist. Wenn die Schallung des ersten Systems auf die beschriebene
Art gesteuert wird, werden die 240 Signale des gewählten Satzes im ersten System in zehn Zeitabschnitten
über den Multiplexkanal 15-1, die Schaltung
184, den Multiplexkanal 15-2 und eine Entschlüsselungsschaltung 18-2 geleitet, welche die Signale
des ersten Systems entschlüsseln und den Anzeigern im Gerät 3-2 zuleiten.
Obwohl nur eine Form des Duplexbetriebes beschrieben
wurde, sind zahlreiche Varianten möglich. So kann z. B. ein Anzeigesatz des ersten Systems
über die Schaltung 184 auf das Systemregister 165-2 und von dort aus zu externen Punkten im System
über die Ausgangsleitung 172-2 auf das zweite System übertragen und danach zur Darstellung oder
für andere Zwecke wieder abgerufen werden.
Die oben beschriebene Art des Duplexbetriebes eignet sich besonders für die Überwachung eines
Systems durch ein anderes. Da nur wenige Steuerleltungen zur Verbindung der Systeme untereinander
und nur eine 24 BH breite Sammelleitung erforderlich sind, können die beiden Systeme auch bequem
an voneinander ontfernten Stellen aufgestellt weiden.
Bei einem solchen Betrieb kann eine Bedienungskraft an einer Stelle mit Hilfe Ihres einwandfrei arbeilenden
Systems die Störungssuche an einem anderen entfernt stehenden defekten System durchführen.
Das beschriebene System kann auch mit Kathodenstrahlröhren oder anderen Uildanzeigegerütcn betrieben
werden. Dabei mlissen dann die Entschlüsselungsschaltungen
der F i g. 6 mit einem Pufferspeicher verbunden sein, der in bekannter Art sequentiell auf
das Kathodenstrahlröhren-AnzeigegcrHt ausgelesen wird. Die UND-Glieder 122 bis 131 können aber
auch zur Steuerung geeigneter Analogschaltungcn zum Aufbau vertikaler Ablenkungsebenen benutzt
werden, wodurch ein Pufferspeicher entfallen würde. Bei der Arbeit mit einem Kathodcnstrahl-Anzeigegc-
röt muß eine geeignete Index-Hrzeugungsschaltung
eingeschlossen werden, um den jeweils dargestellten Anzeigesatz zu kennzeichnen.
Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße Gerät
auch mit einem Oszilloskop zusammen verwendet werden. Beim Oszilloskopbetrieb werden die Prüfspitzen
des Oszilloskops an die Anschlüsse 125 in F i g. 6 gelegt und ermöglichen der Bedienungskraft
die mit den entsprechenden Anzeigern verbundenen Signale darzustellen. Da bei dieser Arbeitsweise die
Signale laufend vorhanden sein müssen, normalerweise aber im Zeitmultiplex vorliegen und somit
nicht dauernd vorhanden sind, müßte der in F i g. 5 a gezeigte Oszillator einen manuellen Übersteuerungsschalter
114 aufweisen, der jedes Ausgangssignal vom Oszillator 103 sperrt. Außerdem müßte dieser
Schalter einen Schrittschalter einschließen, der ein Weiterschalten des Zählers 101 um eine Zahl zu
einem bestimmten Zeitpunkt gestattet und es dadurch der Bedienungskraft ermöglicht, eine gewählte
Zeile von Signalen laufend zu überwachen.
Claims (19)
1. Anordnung zur visuellen Darstellung von binär gespeicherter Information, insbcsondeic
zur Überwachung des Betriebszustandes von Rechenanlagen, wobei jeweils der Status eines
binären Speicherelementes durch Aufleuchten oder Nichtaufleuchten eines diesem zugeordneten
Anzeigeelements darstellbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß für die gesamte darstellbare Informationsmenge N Auswahlschaltkreise
(8) in Verbindung mit einer Auswahlsteuerung (6) und ein Multiplexkanal (15) in Verbindung
mit Multiplexsteuerungen (14, 23, 18) vorgesehen sind, über welche jeweils der /i-te Teil
der Informationstnenge N als ein Anzeigesatz von insgesamt η Anzeigesätzen einem Anzeige-Bildschirm
(3) mit matrixartig angeordneten Anzeigeelementen (2) zuführbar ist, und daß eine
mit der Auswahlsteuerung (6) verbundene Mikrofilmprojektionseinrichtung vorgesehen ist, mittels
derer für jeden Anzeigesatz die der durch bestimmte Anzeigeelemente dargestellten Information
zugeordneten Klarschriftbezeichnungen auf den Anzeige-Bildschirm projizierbar sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge-
IS
kennzeichnet, daß In der Auewahlsteuerung (6)
üur Auswahl bestimmter Anzelgesäize eine automatische Anzeigesausteuerung (88) und/oder
eine manuelle Tastaturwahl (96) vorgesehen sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch go· β
. kennzeichnet, daß der Anzelgebildsohlrm (3) in
ρ Zellen mit je q Anzeigeelementen aufgeteilt ist
und daß der Multiplexkanal (15) zur gleichzeitigen Übertragung der Information für eine Zeile
des Anzeige-Bildschirmes q Leitungen hat.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Information für einen Anzeigesatz über den Multiplexkanal zeilenweise sequentiell ausfuhrbar ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Auswahlschaltkreisen
(8) N UND-Glieder (48) für die N visuell darstellbaren Binarinformationen
vorgesehen sind, die entsprechend den η Anzeigesätzen zeilenweise derart zusammengefaßt sind, ao
daß den UND-Gliedern (48) für eine Zeile innerhalb eines Anzeigesatzes (41) auf ihren ersten
Eingang jeweils ein dem Status eines binären Speicherelementes (40) entsprechendes Signal und
auf ihren zweiten Eingang gemeinsam ein von einer Zeilenschaltung (S3) erzeugtes Signal zuführbar
ist, und daß die Ausgänge aller UND-Glieder (48) fUr eine Zeile jeweils mit den Leitungen
des Multiplexkanals (15) verbunden sind.
6. Anordnung nach Anspruch S, dadurch ge· kennzeichnet, daß in je einem Satz (55) für jede
Zeile der insgesamt η Anzeigesätze ein UND-Glied
(53) als Zeilenschaltung vorgesehen ist und daß diese UND-Glieder (53) anzeigesatzmäßig
derart zusammengefaßt sind, daß die ersten Eingänge aller UND-Glieder (53) eines Anzeigesatzes
mit der Auswahlsteuerung (6) zur Auswahl eines bestimmten Anzeigesatzes und die zweiten Eingänge mit jeweils einer von ρ Taktleitungen
(59) verbunden sind, die nacheinander in der Folge der darzustellenden Zeilen mittels
eines Zählers (61) für die Multiplexsteuerung (14) erregbar sind, und daß der Ausgang jedes UND-Gliedes
(53) mit den entsprechenden q UND-Gliedern (48) der Auswahlschaltkreise verbunden ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zuordnung der über den
Multiplexkanal (15) geführten Information auf die Anzeigeelemente (2) des Anzeige-Bildschirmes
(3) eine Multiplex-Entschlüsselungsschaltung (18) vorgesehen ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Multiplexentschlüsse-
lungsschaltung (18) entsprechend den matrix-
η
artig in ρ Zeilen mit je q Anzeigeelementen (2)
UND-Glieder (117) mit jeweils einem Anzeigeelement (2) in deren Ausgangsleitung vorgesehen
sind, wobei die X-te Leitung (K = I, 2, q) des
Multiplexkanals (15) mit dem ersten Eingang des K-ten UND-Gliedes (117) jeder Zeile verbunden
ist und die UND-Glieder (117) jeder Zeile über einen gemeinsamen zweiten Eingang ansteuerbar
sind.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zeilensteuerung der Multiplexentschlüsselungsschaltung
(18) ein von einem Oszillator (103) getriebener Zliblcr (101) mit
mehreren, bestimmten Zellen zugeordneten Ausi gangen vorgesehen ist.
10. Anordnung naoh Anspruoh 9, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Zahler ein Graycode-Zahler ist, dessen Ausgangsleitungen mit einer
Reih« von jeweils einer Zelle zugeordneten ρ UND-Gliedern (122 bis 131) verknüpft sind, an
deren Ausgängen jeweils «in Impuls zur Ansteuerung der UND-Glieder (117) einer bestimmten Zeile abnehmbar ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der hohen Systemgeschwindigkeit an die
relativ niedrige Zykluszelt des Anzeige-Bildschirmes (3) der Zähler (61) für die Multiplexsteuerung durch die von dem Zähler (101) für die
MulüplexentschlUsselungssteuerung (23) treibenden Oszillator (103) gewonnenen Schrittimpulse
weiterschaltbar ist.
12. Anordnung nach einem der Anspruch: 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die von den
Auswahlschaltkreisen (8) aufgeschlüsselte Information von dem Multiplexkanal (15) unter
Systemsteuerung über ein Systemregister (165) einem oder mehreren Systemspeichern zufUhrbar
ist und daß die in dem Systemspeichern zwischengespeicherten Anzeigedaten unter Systemsteuerung
über das Systemregister (165) und den MuFtiplexkanal (15) dem Anzeige-Bildschirm (3)
zuführbar sind.
13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (61) der Multiplexsteuerung
(14) im Systembetrieb mit der Systemsteuerung (169) verbunden ist.
14. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Anzeigebetrieb für die
während des Systembetriebes zwischengespeicherte Information der Multiplexkanal (15) und
die MultiplexentschlUsselungsschaltung (18) miteinander
synchronisiert sind.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Anzeigeelement
(2) durch ein Lämpchen gebildet wird, das im Ausgangskreis eines gesteuerten Gleichrichters
angeordnet ist, dessen Steuerelektrode mit dem Ausgang des entsprechenden q-Xen UND-Gliedes
(117) einer Zeile verbunden ist und in dessen Kollektorkreis eine Wechselspannungsquelle
angeordnet ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder IS, dadurch gekennzeichnet,·»^ die
Anzeigeelemente (2) auf der von der Mikrofilmprojektionseinrichtung beleuchteten Rückseite
des transparenten Anzeige-Bildschirmes derart angeordnet sind, daß ihre Längsachsen in Richtung
der jeweils neben ihnen passierenden Lichtstrahlen des Mikrofilmbildes ausgerichtet sind.
17. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Mikrofilmprojektionsgerät
eine Mikrofilmeinstellvorrichtung vorgesehen ist, deren in zwei Koordinatenrichtungen
mittels eines über Rollen (156, 161, 155) geleiteten
Zugseiles in Schienen geführter Mikrofilmhalter mittels binär codierter Adressen der
Auswahlsteuerung (6) einstellbar ist.
18. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß an einem bei manueller Bild-
1 93QJtO
wahl von Hand elngeitellten Schalter (83 α, 83 b),
dessen Stellung der jeweiligen Position des Mlkrofllmhalters entspricht, ein codiertes Signal
IUr die Auswahl des entsprechenden Anzeigeaatzes abnehmbar 1st.
Ad
Ad
weisen Überwachung
satzes abnehmbar 1st. β wobei die Anlegern und Bildscntrmanot
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 über programmgesteuerte Tor- und M
bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß beim schaltungen miteinander verbunden sind
Hlcrzu 2 Blatt Zclclinungen
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