DE1930111C3 - Optische Vorrichtung zum Messen der Bewegung von gegeneinander bewegten Teilen - Google Patents
Optische Vorrichtung zum Messen der Bewegung von gegeneinander bewegten TeilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine optische Vorrichtung zum Messen der Bewegung von gegeneinander bewegten
Teilen, von denen das bewegte mit einem Bereich von gegenüber seiner Umgebung unterschiedlichem
Reflexionsvermögen ausgestattet ist, mit einer Licbtfaseroptik, die ein erstes, das bewegte Teil an
der Abtaststelle mittels einer Lichtquelle beleuchtendes Bündel aus senkrecht zur Bewegungsrichtung zeilenförmig
linear angeordneten Lichtleitfasern und ein zweites, die vom bewegten Teil an der Abtaststelle
reflektierte, sich entsprechend der Bewegung verännie
genannte optische Vorrichtung dient zur Aufnahme der Kurve 5 = / (/) von vorzugsweise Weinen
mechanischen Teilen, um deren Bewegungsabläufe zu erkennen und zu analysieren und sie gegebenenfalls
mit zugeordneten elektrischen Zeitfunktionen z.B. der Stromkurve eines Magneten, der das betreffende
Teil bewegt in Zusammenhang zu bringen. Messun- «-n dieserArt sind in der Praxis notwendig, um den
Eneraebedarf und -verlauf für eine gewünschte Bewegung richtig zu steuern und unerwünschte Bewegungsabläufe
(beispielsweise Schwingungen) zu verhindern. (Ι1.. . . ,
Ausder erhaltenen Kurve s = /d), die den zuruckeetegten
Weg in Abhängigkeit von der Zeit wiedergibt lassen sich ferner im Bedarfsfall auch die Kurven
ν (ti und b (t). also Geschwindigkeit und Beschleunigung
in Abhängigkeit von der Zeit, ableiten
Eine optische Vorrichtung, die beruhrungsfrci und
ohne Beeinflussung des zu messenden Teils arbeitet, ist zur Lage- und Längenmessung bekannt (deutsche
Offcnlegungsschrift I 448 394). Sie besteht aus einer
Reihe langgestreckter Strahlcnuhertragungselemente uie die Strahlung über ihre gesamte Lange
durch Mehrfach-Innenreflexion übertragen, wobei die
Autnehmeenden der Elemente jeweils einen langgestreckten
Querschnitt besitzt 1 und in einer Reihenanordnung mit den Längsseiten parallel zueinander mit
engem Abstand nebeneinander angeordnet sind, während die anderen Enden der Elemente jeweils
einzeln Strahlungsempfängern gegenüberliegen, wobei die von einem Element übertragene Strahlung jeweils
einen einzigen Strahlungsempfänger erreg!. Mit dieser Vorrichtung läßt sich zwar die Lage und die
Länge eines strahlenaussendenden Korpers, /.. B eines
rotglühenden Bleches, feststellen, nicht aber die Bewegung eines beliebigen mechanischen Teils η
Abhängigkeit von der Zeit messen.
Für Bewegungsaufnahmen an schnellen Mechanismen ist eine optische Meßsonde nach dem Prinzip der
Lichtschranke bekannt (Industrie-Anzeiger. Jg. 91.
Nr. 4. Seite 24 bis 2ft). Bei ihr wird ein paralleles Lichtbundel über ein Prisma in einen Meßspalt gelenkt,
in den eine am zu messenden Teil angebrachte Fahne eintaucht und mehr oder weniger große Teile
des Lichtes ausblendet An der anderen Seite des Meßspaltes befindet sich ein zweites Prisma, das das
restliche Licht auf eine Fotozelle lenkt. Diese Einrichtung setzt voraus, daß das /u messende Teil von beiden
Seiten zugänglich ist; sonst muß es mit einer starr daran befestigten Fahne versehen werden, die das Gewicht
des Teils und damit seine Bewegung verändert. Die Parallelisierung des Lichtes einerseits und seine
Konzentration auf die Fotozelle andererseits erfordern neben den Prismen beiderseits des Meßspaltes
weitere optische Systeme, die die Sonde so unförmig machen, daß damit nur an leicht zugänglichen Stellen,
nicht aber im Innern von mechanischen Aufbauten gemessen werden kann.
Ferner ist ein Abstandsaufnehmer bekannt, der aus einer Lichtquelle und einer lichtempfindlichen Anordnung
sowie zwei Bündeln von Lichtleitern besteht, von denen das eine zur Lichtquelle und das andere
zur lichtempfindlichen Anordnung führt und beide an
abtastung
nebeneinander angeordnet sind (brift 1 062967). Der Abstandsauf nehwinzige
Verlagerungen. Schwingunlische Spannungen an einem Prüfling dessen Oberflächenbeschaffenheit zu
Bewegung von Drehteilen aufzuneh- em Zweck muß das Gerät in einem Minvonj
Prüfling, der des>ien Maximalhub , so angeordnet werden, daß die Lichtleiter
teile in Bewegungsrichtung des Prüflings ;i einer Lageänderung des Prüflings sich
zwischen diesem und den Lichtleitern Aufnahme von Bewegungsabläufen ist jnung nicht geeignet, daß sie sich wegen
adsbedingung schwer justieren läßt und nur limeter Hub erlaubt und da ferner der Zu-
_ zwischen dem Abstand einerseits und erlichtempfindlichen Anordnung daraufhin
Strom andererseits nicht linear ist. und Faksimileübertragungen ist es ebennt,
Lichtleiter einzusetzen, die zur Parallelvon Faksimiles in einer Reihe untereinander
angeordnet werden (USA-Patentschrift \ 751 584).
Daneben ist eine Einrichtung zum Messen der Größe oder Geschwindigkeit von Gegenständen bekannt,
die mit senkrecht zur Bewegungsrichtung des tu messenden Teils angeordneten Lichtleitfasern arbeitet.
Das zu messende Teil ist in Bewegungsrichtung abwechselnd mit reflektierenden und nicht-reflektielenden
Flächen versehen, und die Lichtleitfasern sind derart angebracht, daß ihre Hndflachen eine in Bewegungsrichtung
des zu messenden Teils verlaufende Kette bilden, wobei sich jeweils eine Gruppe von
Lichtleitfasern, die zu einer Lichtquelle führen, und eine Gruppe von Lichtleitfasern, die zu einer lichtempfindlichen
Anordnung führen, miteinander abwechseln und die Anzahl der Lichtleitfasern pro Gruppe so gewählt ist, daß die räumliche Ausdehnung
jeder Lichtleitfasergruppe gerade der Länge jeder reflektierenden und nicht-reflektierenden Fläche entspricht
(schweizerische Patentschrift 468 629). Beim Vorbeibewegen des zu messenden Teils an der Lichtleitfaserkette
gibt die lichtempfindliche Anordnung ein zyklisches Signal ab, dessen Maxima da liegen, wo
die reflektierenden Flächen den lichtaussendenden Lichtleitfasern gegenüberstehen, und dessen Minima
die Positionen bezeichnen, wo die nicht-reflektierenden Rächen den genannten Lichtleitfasern gegenüberstehen.
Durch Frequenzmessung ist die Geschwindigkeit der Bewegung und durch Auszählen der
Maxima oder Minima der zurückgelegte Weg zu ermitteln. Die Funktion s (t). also der genaue Bewegungsablauf
etwa zwischen einem Maximum und einem Minimum, kann durch diese Anordnung nicht aufgenommen werden, da sie nur Hell-Dunkel-Aufeinanderfolgen
meldet.
Zur Messung der Amplitude und anderer charakteristischer Größen (Frequenz und Phase) eines in einer
Ebene schwingenden Systems ist eine Anordnung bekannt, bei der ein Lichtbündel auf das schwingende
Intern gerichtet ist und das System an seiner Oberfläche
innerhalb des Auftreffbereichs des Lichtbündels eine das Licht reflektierende Fläche bestimmter geo-Tnetrischer
Gestalt aufweist, die so beschaffen ist, daß der reflektierte Teil des Lichtbündels abhängig von
der Amplitude bzw. der Phase und Frequenz ist (deutsche Auslegeschrift 1073 211). Hier ist eine aufwendige
optische Anordnung sowohl zur Lichtbündelung auf das System als auch zur Aufnahme des reflektierten
Uchts erforderlich, die den ungehinderten Zugang einer größeren Apparatur zu dem zu messenden
Teil voraussetzt. Außerdem ist zwar die Schwingungsamplitude bzw. -Frequenz oder -Phase erfaßbar,
nicht erfaßbar sind aber die Momentwerte des Bewegungsablaufs, z. B. bis zum Erreichen der Amplitude,
da wegen dci Nichtpunktförmigkeit realer Lichtquellen
und der dadurch verursachter ungleichmäßigen Lichtstärkeverteilung auf dem zu messenden System
keine lineare Beziehung zwischen Weg und Lichtstärke herstellbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Beweis gungsabläufe in jedem Moment der Bewegung zu erfassen,
also die Weg-Zeit-Funktion exakt zu messen, wobei die bewegten Teile sich beliebig schnell und
beliebig weit aus ihrer Ruhelage entfernen können und wobei die Meßsonde berührungsfrei arbeitet, das
ao Meßobjekt nicht beeinflußt und auch Messungen an schwer oder einseitig zugänglichen Stellen, z. B. an einem
inmitten einer Reihe weiterer Tasthebel angeordneten Tastenhebel einer Tastatur, gestattet.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs be- »5 schriebenen Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
gelöst durch eine räumliche Orientierung der zellenförmig linear angeordneten Lichtleitfasern gegenüber
dem bewegten, gegenüber seiner Umgebung unterschiedliches Reflexionsvermögen aufweisenden Bereich
und eine geometrische Form dieses Bereichs derart, daß die Anzahl der das Licht an die die Lichtmenge
aufnehmende Anordnung zurückführenden Lichtleitfasern innerhalb einer Zeile zu jedem Zeitpunkt
der Stellung des bewegten Teils in linearer Zu-Ordnung entspricht.
Die Lichtleitfasern können auf Grund ihrer Biegsamkeit
um Ecken und durch Spalte geführt werden. Durch die Leitleitfasern des ersten Bündels wird das
zu messende bewegte Teil beleuchtet, und die Lichtleitfasern des zweiten Bündels führen die von diesem
Teil reflektierte Lichtmenge einer lichtempfindlichen Anordnung, beispielsweise einer Fotozelle, Fotodiode
oder einem Fotowiderstand i\x. Durch die lineare Anordnung
der Lichtleitfasern beider Bündel nebeneinander ist an der lichtempfindlichen Anordnung ein
Meßwert abnehmbar, der jeweils der Ausdehnung des gerade an der Meßstelle befindlichen Teils des auf
dem Meßobjekt angebrachten definierten Bereichs von gegenüber seiner Umgebung unterschiedlichem
Reflexionsvermögen entspricht. Ein derartiger Bereich kann einfach durch Aufkleben eines dünnen
weißen oder glänzenden Papiers auf das Meßobjekt geschaffen werden. Die Meßwerterfassung wird, da
nach obigem der von der lichtempfindlichen Anordnung gelieferte Wert der Ausdehnung des gerade abgetasteten
Abschnitts entspricht, besonders einfach, wenn dieser Bereich nicht gleichmäßig, z. B. quadratisch
ist, sondern seine Schnitte senkrecht zur Bewegungsrichtung wachsende oder abnehmende Längen
ergeben. Eine Ausgestaltung der Erfindung ist deshalb dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich unterschiedlichen
Reflexionsvermögens entsprechend der zu messenden Funktion ausgebildet ist, d. h. zur Aufnahme
einer linearen Funktion dreieckförmig, zur Aufnahme eines Winkels in Form einer geometrischen
Figur von mit dem Winkel zunehmender Breite und zur Aufnahme einer quadratischen oder anderen
nichtlinearen Funktion mit entsprechenden nichtli-
5 6
nearen Begrenzungslinien. telbar der Ausdehnung des zu diesem Zeitpunkt vor
Die Genauigkeitsgrenze der Lichtfaseroptik ist dort der Meßstelle befindlichen reflektierenden Bereichs,
erreicht, wo das Auflösungsvermögen der Lichtleitfa- Weist das Meßobjekt also nicht parallele, sondern
sern aufhört. Eine Weiterbildung der Erfindung über- beispielsweise aufeinander zulaufende Begrenzungsschreitet diese Grenze einfach dadurch, daß zwischen 5 kanten auf, steigt oder fällt der an der Fotodiode 4
dem bewegten Teil und dem gemeinsamen Ende bei- abnehmbare Strom während einer Bewegung des
der Bündel von zellenförmig linear angeordneten Meßobjekts im gleichen Maße, wie sich die reflektie-Lichtleitfasern optische Mittel vorgesehen sind, die rende Fläche an der Meßstelle ändert. Im allgemeinen
den auf dem bewegten Teil angebrachten, gegenüber kann man bei den Meßobjekten keine bestimmte
seiner Umgebung unterschiedliches Reflexionsver- w Form voraussetzen; deshalb wird das Meßobjekt mit
mögen aufweisenden Bereich auf dem gemeinsamen einem reflektierenden Bereich versehen, der eine für
Ende beider Bündel von Lichtleitfasern abbilden. die Meßwerterfassung besonders geeignete Form hat.
Diese zusätzlichen optischen Mittel bewirken vor- Dies wird an Hand der in F i g. 2 und 3 gezeigten Anzugsweise eine Vergrößerung des auf dem bewegten Wendungsbeispiele beschrieben.
Teil befindlichen Bereichs unterschiedlichen Refle- i5 In Fig. 2 ist als Meßobjekt ein Tastenhebel 5 mit
xionsvermögens. einem Ansatz 5a dargestellt, der sich in Pfeilrichtung
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile beste- auf und ab bewegt. Um den Ablauf dieser Bewegung
hen insbesondere darin, daß durch einfache Mittel und zu erfassen, ist der Ansatz 5 a mit einem Dreieck 6
ohne schwierige Einstellarbeiten genaue Messungen aus weißer Farbe oder aufgeklebtem weißen Papier
von Bewegungsabläufen einschließlich aller Momen- «° versehen. Ihm gegenüber wird die Lichtfaseroptik mit
tanwerte, auch an schwer zugänglichen Stellen und ihrem Ende α. wie gestrichelt angedeutet, angebracht,
ohne Eingriff in diese Abläufe, möglich sind, daß fer- Der Tastenhebel befindet sich dabei in seiner (oberen)
ner durch entsprechende Ausgestaltung des reflektie- Ruhestellung. In dieser Position gelangt noch kein
renden Bereichs nicht nur lineare Funktionen, son- Licht /ur Fotodiode 4 und erzeugt dort dementspredern auch deren Ableitungen sowie Kreisfunktionen »5 chend auch keinen Strom Beim Niederdrücken dcv
unmittelbar als Meßwerte erhalten werden und dar- Tastenhebels 5 bewegt sich sein Ansät? 5a mit dem
stellbar sind. Durch die Form des reflektierenden Be- Dreieck 6 nach unten, und im gleichen Maße, wie der
reichs können auch Nichtlinearitäten, die z. B. bei der reflektierende Bereich vor der Meßstelle zunimmt,
die Lichtmenge aufnehmenden Anordnung vorhan- wachst auch der von der Fotodiode 4 gelieferte Strom,
den sein könnten, kompensiert werden. Außerdem ist 30 Bei gleichförmigem Ablauf der Bewegung stiege dicdie optische Vorrichtung gemäß der Erfindung sta- ser Strom linear an. bei Unregelmäßigkeiten im Betisch eichbar, so daß sie stets vergleichbare Ergebnisse wegungsablauf sind diese unmittelbar aus den Abwciliefert. chungen des Fotodiodenstroms von einem linearen
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines Anstieg zu erkennen. Auf einem angeschlossenen Osin den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiels 35 ziHographen. der den Stromverlauf wiedergibt, ist dabeschrieben und in ihrer Wirkungsweise erläutert Es mit der Bewegungsablauf direkt abzulesen. Wenn der
stellen dar Hebel 5 mit Ansatz 5a nicht von Hand, sondern übci
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für die Lichtfaser- einen Magneten ο ä. bewegt wird, läßt sich gleichzeioptik, tig der Verlauf des Antriebsstroms oszillographisch
Fig. la eine vergrößerte Darstellung des rechten 40 abbilden und so eine Zuordnung von Antrieb und BeTeils von Fig. 1. wegung erhalten.
Die in F i g. 1 gezeigte Lichtfaseroptik besteht aus die Basis des Dreiecks 6 und dann ein ständig abnehzwei Bündeln 1 und 2 von einzelnen Lichtleitfasern 45 mender Bereich an der Meßstelle a. der einen ent-1/1 ... η und 2/1 ... η bekannter Bauart. sprechend absinkenden Strom durch die Fotodiode 4
Das Bündel 1 liegt mit seinem Ende b an einer zur Folge hat. Auch hier prägen sich Schwingungen
Lichtquelle 3 und führt deren licht zum Ende α.das u. dgl. des Tastenhebels 5 unmittelbar in Abweichunan die Meßstelle gebracht wird. Das Bündel 2 leitet gen des Fotodiodenstroms von einer linear fallender
die an der Meßstelle, also an seinem Ende α aufge- so Kurve aus.
nommene reflektierte Lichtmenge zu einer Foto- Wenn, wie in Fig. 3 angedeutet ist. die Bewegung
diode 4, die unmittelbar am Ende b des Bändels 2 eines rotierenden Meßobjekts 7 aufzunehmen ist
angeordnet ist. Dabei sind die Lichtlettfasern 1 /1... η wird an Stelle eines Dreiecks ein reflektierender Be
und 2/1 ... η beider Bündel 1 and 2 am Ende α so ge- reich 8 von der Gestalt eines um eine gedachte kon
führt, daß sich - linear angeordnet - jeweils eine 55 zentrische Mittellinie 9 gekrümmten Dreiecks au
Faser aus dem Bündel 1 neben einer Faser aus dem dem Meßobjekt 7 angebracht, um die gleichen Ergeb
Bündel 2 befindet. Diese Anordnung ist in Fig. la nissc wie beim vorhergehenden Beispiel zu erhal
vergrößert wiedergegeben. ten.
objekt beleuchtet, während die Fasern 2/1.. η das 60 anderen Fällen leicht dem Anwcndungsfall anzupas
vom Meßobjekt reflektierte Licht der Fotodiode 4 zu- sen. Soll eine lineare Funktion, beispielsweise di
führen. Die Fotodiode 4 hefen einen Kurzschluß- Weg-Zeit-Funktion, aufgenommen werden, ist de.
strom, der linear von der Stärke des auf sie fallenden reflektierenden Bereich einfach die Form zu geber
reflektierten Lichts anhängt. Da gemäß Fig. 1 a die die bei gleichmäßiger Bewegung einen linearen Απ
Fasern 1/1.. η und 2/1.. .n beider Bündel 1 und 2 65 stieg oder Abfall des Fotodiodenstroms zur Folg
am Ende α über die gesamte Meßstelle gleichmäßig hätte. Auf diese Weise lassen skit auch Ntchthneariti
verteilt sind, entspricht der von der Fotodiode 4 zu ten in der Kennlinie der Fotodiode 4 durch entspn
jedem Zeitpunkt gelieferte Kurzschlußstrom unmit- chcndc Kantenkrümmung des reflektierenden B*
reichs 6 bzw. 8 ausgleichen.
In manchen Fällen mag nicht der Weg, sondern die Geschwindigkeit oder auch die Beschleunigung des
bewegten Teils Soder 7 interessieren. Beide Angaben lassen sich aus der Weg-Zeit-Funktion mathematisch
oder elektrisch ableiten und können im letzteren Falle unmittelbar auf dem Oszillographen dargestellt werden.
Wenn das zu untersuchende Teil 5 bzw. 7 sehr klein ist und einen entsprechend kleinen reflektierenden
Bereich 6 bzw. 8 verlangt, kann davor ein nicht dargestelltes Objektiv angeordnet werden, das das Dreieck
6 (8) vergrößert auf dein Bündelende α abbildet. Ohne ein derartiges Objektiv sind Bewegungen von
wenigen Millimetern in der Praxis noch sehr gut aus-
wertbar, mit zusätzlichen Objektiven gelangt man um einige Größenordnungen darunter.
Die beschriebene Anordnung ist statisch eichbar, und zwar entweder bei voller Reflexion durch entsprechende
Einstellung des dann erhaltenen Maximalwerts des von der Fotodiode 4 gelieferten Stroms
bzw. einer daraub,gewonnenen Spannung oder umgekehrt
bei minimaler Reflexion. Zur Überprüfung dei Linearität lassen sich selbstverständlich auch beliebig
ίο viele Zwisrhenwerte statisch kontrollieren, indem bei
einem definierten Weg die zugeordnete Ausgangsspannung auf Proportionalität geprüft wird. Diese
Eichung gilt dann auch für den dynamischen Fall. Aul diese Weise werden stets vergleichbare Ergebnisse
hoher Genauigkeit erzielt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509608.114
YT' ·
Claims (3)
1. Optische Vorrichtung zum Messen der Bewegung
von gegeneinander bewegten Teilen, von denen das bewegte mit einem Bereich von gegenüber
seiner Umgebung unterschiedlichem Reflexionsvermögen ausgestattet ist, mit einer Lichtfaseroptik,
die ein erstes, das bewegte Teil an der Abtaststelle mittels einer Lichtquelle beleuchten- «
des Bündel aus senkrecht zur Bewegungsrichtung zellenförmig linear angeordneten Lichtleitfasern
und ein zweites, die vom bewegten Teil an der Abtastzeile reflektierte, sich entsprechend der
Bewegung verändernde Ljchtmeage aufnehmen- 1S
des Bündel aus senkrecht zur Bewegungsrichtung zellenförmig linear angeordneten Lichtleitfasern
enthält, und mit einer diese veränderliche Lichtmenge aufnehmenden Anordnung, gekennzeichnet
durch eine räumliche Orientierung »°
der zellenförmig linear angeordneten Lichtleitfasern (1/1 ...«, 2/1.. .n) gegenüber dem bewegten,
gegenüber seiner Umgebung unterschiedliches Reflexionsvermögen aufweisenden Bereich, und
eine geometrische Form dieses Bereiches derart, »5
daß die Anzahl der das Licht an die die Lichtmenge aufnehmende Anordnung (4) zurückführenden
Lichtleitfasern (2/1.. .n) innerhalb einer Zeile zu jedem Zeitpunkt der Stellung des bewegten
Teils in linearer Zuordnung entspricht.
2. Optische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich unterschiedlichen
Rcflexionsvennögens entsprechend der zu messenden Funktion ausgebildet ist, d. h.
zur Aufnahme einer linearen Funktion dreieckförmig (6 in Fi g. 2), zur Aufnahme eines Winkels
in Form einer geometrischen Figur von mit dem Winkel zunehmender Breite \& in F i g. 3) und zur
Aufnahme einer quadratischen oder anderen nichthnearen Funktion mit entsprechenden nichtlinearen
Begrenzungslinien.
3. Optische Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem bewegten Teil (S bzw. 7) und dem gemeinsamen Ende (β) beider Bündel (1, 2) von
zellenförmig linear angeordneten Lichtleitfasern optische Mittel vorgesehen sind, die den auf dem
bewegten Teil angebrachten, gegenüber seiner Umgebung unterschiedliches Reflexionsvermögen
aufweisenden Bereich (6 bzw. 8) auf dem gemeinsamen Ende (α) beider Bündel von Lichtleitfasern
abbilden.
dernde lichtmenge aufnehmendes Bündel aus senkrecht
zur Bewegungsrichtung zeüenforrnig linear angeordneten
Lichtleitfasern enthält, und mit einer diese veränderliche Lichtmenge aufnehmenden Anord-
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-
1969
- 1969-06-13 DE DE19691930111 patent/DE1930111C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1930111B2 (de) | 1974-07-04 |
| DE1930111A1 (de) | 1970-12-23 |
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