DE1930170A1 - Schneidstahlanordnung - Google Patents
SchneidstahlanordnungInfo
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Description
8 MÜNCHEN SS .Patentanwalts
. Ö · TSIiSVON SU 80 80. 2BSlOa .
A 23269 den 13. Juni 1969
A 24969 · /B/My -
!irma SAEDYIKENS JERNYERKS AKTIEBOLAG, Sandviken/Schweden
Schneidstahlanordnung
Die Erfindung betrifft eine Schneidstahlanordnung,
bestehend aus einem Halter mit einer Ausnehmung am einen Ende
zur Aufnahme-eines auswechselbaren Schneideinsatzes und
einer Vorrichtungzur Halterung des Schneideinsatzes in der
Ausnehmung des Halters.
Die bekannten Schneidwerkzeuge enthalten geeignete
■ -. j -..-Mittel, welche den Schneideinsatz in einer bestimmten Lage
in einer Ausnehmung oder einer Tasche des Trägers oder Halters halten. Ein solcher schneideinsatz, der aus äußerst
hartem Material, wie z.B. Hartmetall oder dergl., besteht, ist auch verdrehbar oder verstellbar, und er wird nach seiner Abnutzung weggeworfen. Die für die Halterung des Schneid-
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Telegrammadresse ι Palentsertlor
einsatzes in dem Träger oder Halter vorgesehenen Mittel umfassen Klemmglieder, Stellschrauben, Haltebolzen, exzentrische
Stifte und dergl., welohe dazu bestimmt sind, den Schneideinsatz in dem Halter so zu halten, daß die ünterflache des
Schneideinsatzes fest auf der Grundfläche der Ausnehmung oder der Tasche des Halters aufliegt, oder bei Konstruktionen, bei
denen zwischen Bodenfläche der Ausnehmung oder Tasche und dem
Schneideinsatz eine Zwischenlage angeordnet ist, daß die Bo-
ψ denflache des Schneideinsatzes fest auf der Oberfläche der
Zwischenlage aufliegt. Außerdem sind die in einer Tasche oder
Ausnehmung in einem Träger- oder Halter angeordneten Halteoder Klemmanordnungen für auswechselbare Schneideinsätze oft
so ausgebildet, daß wenigstens eine Seitenfläche des Sehneideirisatzes
an wenigstens einer Seitenfläche der Ausnehmung oder Tasche anliegt. Deshalb bestehen derartige Halte- oder Klemmglieder oft aus mehreren voneinander unabhängigen, miteinander
zusammenwirkenden Teilen. Sie sind kostspielig in der Herstellung,
sind bruchempfindlich und erlauben normalerweise
nicht die Einstellung der Stärke und der Richtung der Spannkräfte, ';...""■
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die es ermöglicht, einen Schneideinsatz in
einer geeigneten Ausnehmung oder Tasche in einem Träger oder Halter einzuklemmen und zu halten, und zwar mit einem Minimum
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an zusammenwirkenden Teilen, wobei keine sperrigen oder
sonstwie störenden Teile vorhanden sind, die von dem Schneidstahl
oder^dem Träger bzw. Stahlhalter abstehen. Dabei soll
der Schneidstahl in der ihn aufnehmenden Ausnehmung oder Tasche
sicher gehalten werden, während es möglich sein soll,
die Klemmkraft und bis zu einem gewissen Grad auch die Richtung der seitlich auf den Schneidstahl einwirkenden Spannkraft in Bezug auf eine oder mehrer© Seitenwände der Ausnehmung
einzustellen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß ein Faden oder Draht mit einem verbreiterten Ende vorgesehen ist, dassdem Schneideinsatz ein Element zugeordnet ist,
mit dessen Hilfe das verbreiterte Ende des Fadens gegen eine
Fläche des Schneideinsatzes gedrängt werden kann, daß eine
Vorrichtung zur Ausübung eines Zuges auf das andere Ende des Fadens oder Drahts derart vorgesehen ist, daß der Schneideinsatz in der Ausnehmung gehalten wird, und daß eine Anordnung
vorgesehen ist, mit welcher der auf das Fadenende einwirkende
Zug aufrechterhalten wird.
Die Vorrichtung zur Ausübung eines Zuges auf das Fadenende kann ein im wesentlichen zylindrisches Spannelement umfassen,
das in einer zylindrischen Ausnehmung des Halters angeordnet
ist, wobei in dem Halter ein Durchgang vorgesehen ist, der in die zylindrische Ausnehmung führt und den Faden aufnimmt, wobei ferner in dem zylindrischen Spannglied eine ra-
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diale Bohrung für die Aufnahme des Faden- oder Drahtendes
vorgesehen ist, wobei außerdem eine Anordnung zur Drehung des zylindrischen Spanngliedes derart vorgesehen ist, daß
ein Teil des Fadens um das Spannglied gewickelt werden kann, und wobei ein Umfangsteil des zylindrischen Spannglieds mit
einem Teil der Innenfläche der zylindrischen Ausnehmung in Reibungsverbindung steht.
Der verbreiterte Ende des Fadens kann durch Verformung
des Fadenendes zu einer engen Schleife gebildet sein. Der Schneideinsatz kann mit einer Montageöffnung versehen
sein, die von dem verbreiterten Fadenende durchsetzt ist, wobei das verbreiterte Fadenende in Bezug auf die Montageöffnung so angeordnet ist, daß der Schneideinsatz in die Ausnehmung
des Halters gedrängt wird.
Am Boden der Ausnehmung kann eine mit der Montageöffnung in dem Schneideinsatz fluchtende Ausnehmung vorgesehen
sein, in die ein Zapfen eingesetzt ist, wobei in dem Zapfen eine in Längsrichtung verlaufende Nut zur Aufnahme
des Fadens oder Drahts vorgesehen ist, wobei die Wut mit einem verbreiterten Teil zur Aufnahme des verbreiterten Fadenendes
derart versehen ist, daß dieses verbreiterte Fadenende
zwischen Zapfen und einem Teil der Fläche der Montageöffnung
in dem Schneideinsatz einklemmbar ist.
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In die Ausnehmung des Halters unterhalt des Schneideinsatzes
kann ein Zwischenstück eingesetzt sein. In dem Zwischenstück kann eine mit der Montageöffnung in dem Schneideinsatz
fluchtende Öffnung mit einem dem Schneideinsatz benachbarten Teil vergrößerten Durohmessers vorgesehen sein, wobei
der Zapfen mit einer Schulter versehen ist, welche an dem Absatz in der Öffnung des Zwischenlegstücks anliegt.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung
zeigens
Pig. 1 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schneidwerkzeugs,
wobei einige Teile weggebrochen sind, um den inneren Aufbau zu zeigen;
Fig« 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine gegenüber den Fig.1
und 2 abgewandelte Ausführungsart}
Fig. 4 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels nach Fig. 3, wobei Teile weggebrochen sind,
um den inneren Aufbau zu zeigen;
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schneidwerkzeugs
in Form eines Abstechmeißels oder eines ETuteneinstechmeißels, und
Fig. 6 eine Seitenansicht des Werkzeugs nach Fig. 5,
wobei zur Darstellung des inneren Aufbaus einzelne Teile weggebrochen sind.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 4 enthält das erfindungsgemäße Schneidwerkzeug einen Träger oder
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Halter 1, der in einer Drehbank oder dergl. montiert wird.
Der Halter oder Träger ist an einem Ende mit einer Auanelunung
2 mit einer Bodenfläche 3 und einem Paar Seitenwände 4 und 5 versehen. Ein Schneideinsatz 6, der in dem gezeigten Beispiel
eine quadratische Form hat, ist in der Ausnehmung 2 angeordnet, wobei ein Paar der Seitenflächen des Schneideinsatzes an
den Seitenwänden 4 und 5 der Ausnehmung anliegen. Ein Anschlag oder eine Zwischenlegscheibe mit im wesentlichen gleicher
Form wie der Schneideinsatz 6 ist zwischen der Bodenfläche oder Tragfläche 3 der Ausnehmung und der Bodenfläche des
Schneideinsatzes angeordnet. Der Schneideinsatz ist mit einer zentrisch angeordneten Montageöffnung 8 versehen. Ebenso ist
die Zwischenlegscheibe 7 mit einer Montageöffnung 9 versehen.
Der Träger 1 hat eine Bohrung 10, die im wesentlichen senkrecht zur Bodenfläche 3 der Ausnehmung 2 angeordnet ist und
deren Achse im wesentlichen mit den Achsen der Montage öffnungen 8 und 9 des Schneideinsatzes 6 und der Zwischenlegscheibe
7 ausgerichtet ist. Ein zylindrischer Stift 11 durchsetzt die ausgerichteten Öffnungen 8 und 9 und ist mit seinem unteren
Teil in die Bohrung 10 eingepreßt. Der Stift oder Bolzen hat einen vergrößerten Schulterteil 12, der am besten in Fig.2
zu sehen ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Schulterteil 12 kegelig oder kegelstumpfartig ausgebildet und
liegt an einer Einsenkung 13 an, die einen Teil mit vergröesertem
Durchmesser der Öffnung 9 in der Zwischenlegscheibe 7 bil-
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det, wobei der Teil mit vergrößertem Durchmesser auf die Bodenfläche
des Schneideinsatzes gerichtet ist. Wahlweise kann der Teil mit vergrößertem Durchmesser der Öffnung 9 als ringförmiger Absatz ausgebildet sein, an dem ein ringförmiger
Schulterteil (nicht gezeigt) des Zapfens oder Bolzens 11 anliegt. Auf diese Weise wird die Zwischenlage 7 sicher in ihrer
Lage gehalten, wenn der Stift oder Zapfen 11 in die Bohrung
des Trägers oder Halters eingepreßt wird.
Das obere Ende H des Stiftes oder Zapfens 11 ist lose in der Montageöffnung 8 des Schneideinsatzes angeordnet, und
es ist der Stift mit einer Längsnut oder einem Längsschlitz 15 versehen, der am besten in Fig. 2 zu sehen ist. In der Nut
15 befindet sich ein langgestreckter, dünner Faden oder Draht
16 mit einem verbreiterten Teil an einem Ende, wie es in der Zeichnung mit 17 bezeichnet ist. Dieser verbreiterte Teil des
Fadens oder Drahts ist in einem erweiterten Teil 18 der Nut 15 in dem Stift 11 angeordnet. Der Faden oder Draht 16 kann
ein metallischer Draht, wie z.B. ein Stahldraht (bekannt als "Klavierdraht"), sein, wobei der verbreiterte Teil 17 an einem
Ende durch einen umgebogenen Teil des Drahts gebildet wird, der eine fest geschlossene Schleife bildet, die, wenn
gewünscht, zusammengeschweißt oder zusammengelötet sein kann. Es ist natürlich auch möglich, den verbreiterten Teil an einem
Ende des Fadens oder Drahts mit Hilfe einer langgestreckten,
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kegelförmigen Zwischenlage mit vergrößertem Durchmesser zu bilden, die an einem Ende des Drahts oder Fadens eingeschweiß-t
oder angelötet ist. Der Faden oder Draht 16 kann auch aus einem Textilfaden, wie z.B. ein Nylonfaden oder dergl., bestehen,
wobei das verbreiterte Ende aus einer umgebogenen Schleife bestehen kann, die mit dem Faden selbst verklebt oder verkittet
ist. Die Verbreiterung kann auch ein verstärkter Knoten oder dergl. sein. Der Faden oder Draht 16 braucht nicht
ψ aus vollem Material zu bestehen, sondern er kann auch auB geflochtenem
Material, und zwar entweder aus Metall oder einer Faser, bestehen.
Das andere Ende des Fadens oder Drahts 16 durchsetzt
einen geneigten Durchgang 19» der in dem Träger 1 vorgesehen
ist und eine Bohrung 10 mit einer im-wesentlichen zylindrischen
Ausnehmung 20 in dem Träger 1 verbindet. Bei den Ausführungsbeispielen
nach den Fig. 1 und 2 ist die zylindrische Ausnehmung 20 waagerecht angeordnet, während bei dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 3 und 4 die zylindrische Ausnehmung 20 vertikal orientiert .ist, wie es der Zeichnung zu entnehmen
ist. Es ergibt sich daraus, daß die Richtung der zylindrischen Ausnehmung 20 unwesentlich ist und lediglich durch
Überlegungen bezüglich eines leichten Zugangs zu einem Ende einer zylxndrischen Spindel 21 in einer zylindrischen Ausnehmung 20 bestimmt wird, Die zylindrische Spindel 21 ist an we-
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nigstens einem Ende mit einer Steckbuchse 22 (Fig. 5) versehen,
in die ein Ende eines Schlüssels eingeführt werden kann, um die zylindrische Spindel 21 zu drehen und so einen Zug auf
das Ende des Fadens oder Drahts 16 auszuüben, das in eine BoJi-
* rung 23 eingesteckt ist, die sich etwa in Durchmesserrichtung ■ in dem Körper der zylindrischen Spindel "befindet. ]3in Teil
des Fadens oder Drahts 16 ist um einen Teil 24 der zylindrischen Spindel 21 mit verringertem Burchmesser herumgewickelt.
Vorzugsweise ist die Umfangsfläche der zylindrischen Spindel 21, wie es bei 25 gezeigt ist, mit einem Gewinde versehen, das
in ein entsprechendes Gewinde in der Innenfläche der zylindrischen Ausnehmung 20 vorgesehen ist.
Der Schneideinsatz 6 wird somit fest in seiner Lage in
der Ausnehmung 2 gehalten, indem auf ein Ende des Fadens oder Drahts 16 ein Zug ausgeübt wird, der durGh Drehung der zylindrischen
Spindel 21 mittels eines geeigneten Schlüssels erzeugt wird. Der verbreiterte Endteil 17 des Fadens oder Drahts
wird zwischen den geneigten, verbreiterten Teil 18 des Schlitzes in dem Stift 14 und der Fläche der öffnung 8 in dem
Schneideinsatz eingekeilt. Die Reibung zwischen dem Gewinde
in der zylindrischen Ausnehmung 20 und dem Gewinde auf der Umfangsfläche
der zylindrischen Spindel 21 häl't den Zug oder die Spannung auf dem Faden oder Draht 16 aufrecht, bis die
zylindrische Spindel 21 in entgegengesetzter Richtung gedreht
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-. : - Λ- 10 - ■■;■;. ".■■■,-■■■'■ .:.
wird, wodurch der Zug und damit die Keilwirkung des verbreiterten Endes 17 des Drahts oder Fadens beseitigt wird, so daß
der Schneideinsatz entfernt werden kann, um ihn auf eine neue . Schneidspitze einzustellen oder um ihn durch einen neuen
Schneideinsatz zu ersetzen. ·
Die Keilkraft und der auf den Schneideinsatz 6 ausgeübte Zug ist derart, daß die Spannkraft nach abwärts gerich-
' tet ist, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, wodurch die
Bodenfläche des Schneideinsatzes fest gegen die Oberfläche
der Zwischenlegescheibe 7 gedrängt wird. Zur gleichen Zeit
ist die Kraft infolge der Neigung des verbreiterten Teils 18
des Schlitzes in dem Stift 14 im wesentlichen nach rückwärts
gerichtet, wie es den Zeichnungen zu entnehmen ist. Dadurch
werden die Seitenflächen des Schneideinsatzes 6 in feste Anlage
mit den Seitenw.änden 4 und 5 der Ausnehmung 2 gedrängt.
Durch geeignete winkelmäßige Orientierung des Stiftes 14 kann
der erweiterte Teil 18 des Schlitzes in dem Stift 14, der gemäß den Zeichnungen im wesentlichen mit der Längsachse des
Schneidwerkzeugs ausgerichtet ist, in Jede Richtung orientiert
werden, so daß die die Seitenflächen des Schneideinsatzes gegen die Seitenwände der Ausnehmung drängende Kraft in
eine vorbestimmte Richtung führt, um so den Schneideinsatz mit einer größeren Kraft gegen eine Seitenwand als gegen die andere zu drängen. *
' ■'. .■■■" ■■■■..-■■ ■■.■' ■■■. ■■■■'■■'- 11 -• " 009808/1126
Die Grrundausftüirung des Sohneidwerkzeugs gemäß der
Erfindung ergibt sich aus der vorhergehenden Beschreibung.
der in den Fig* .1 bis 4 dargestellten Beispiele. Der Faden
oder Draht Ί6 durchsetzt die geneigte Durchführung 19, wobei
die zylindrische Spindel 21 in Längsrichtung und -Winkelmaßig
so angeordnet ist, daß die im wesentlichen in Durchmesserrichtung verlaufende Bohrung oder Öffnung 23:.mit dem Ausgang
des Durchgangs 19 in der zylindrischen Ausnehmung 20 übereinstimmt. Nachdem das Ende des Fadens oder Drahts 16 in die
Öffnung 13 eingebracht ist, wird der Stift 11 in.die Bohrung-10
eingesetzt, bis sein verbreiterter Teil 12 den Absatz 13
der Zwischenlageeheifre 7 berührt. Der Schneideinsatz 6 wird
dann auf die Zwisclienlegscheibe 7--gelegt, und es wird die zylindrische
Spindel 21 gedreht, bis der Faden oder Draht 16 eingezogen ist und auf ihn eine konstante Zugkraft ausgeübt
wird. Diese Zugkraft ergibt sich durch Drehung der zylindrischen Spindel, worauf diese in einer geeigneten Winkellage
blockiert wird. .
Es. 1st selbstverständlich, daß bei 'Werkzeugen, bei
denen der Schneideinsatz unmittelbar auf die Bodenfläcne der
Ausnehmung ohne Zwischenlage einer Zwischenlegscheibe aufgelegt ist, die vorbeschriebene Anordnung die gleiche bleibt,
wobei lediglich die Zwischenlagscheibe, 7 weggelassen ist.
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8AD ORIGINAL
. ;-.:; ..-.■'.. " " ; 193017GL
: '■■■■■' ■■-■■ ■■■.' ■■'. -■■-.' -; - ■■■■ - 12 - - ■■.;■. ; .-■ '. ·.. . ■■ \ - : ■'.
In den Fig. 5 und 6 ist eine Abwandlung der erfindungsgemäßen
Anordnung dargestellt. Ea handelt sich hier um
einen Abs techstahl oder einen ITu t ene ins te chme ißel. Bei den
Ausführungen nach den Fig. 5 und.6 ist ein Halter oder Träger
1 vorgesehen, der mit einem eine Ausnehmung. 2 bildenden, ausgeschnittenen Teil versehen ist, der an beiden Seiten des
Trägers oder Halters 1 offen ist. Die Ausnehmung 2 hat eine "geneigte Bodenfläche 3, welche in dem gezeigten Ausführungsbeis/piel
vorzugsweise konkav oder V-förmig ist, und welche so
ausgebildet ist, daß sie den bchneideinsatz 6 aufnehmen kann,
dessen rückwärtige ,.-Fläche 26 an einer Rückwand 27 der Ausnehmung 2 anliegt. Die Rückwand 2? der Ausnehmung ist mit einem
verjüngten, geneigten Teil 28 versehen, der eine Nut 29 enthält, die am besten in'P.ig. 5 zu sehen ist. In diese Nut 29
kann der verbreiterte, schleifenförmige Endteil 17 eines Fadens oder Drahts 16 eingreifen* Der Schneideinsatz 6 besitzt;
eine Fläche 2-9, die vorzugsweise mit einer Nut 30derart versehen
ist, daß bei Ausübung eines Zuges auf den Faden oder Drant 16 dieser mit seinem verbreiterten Ende 17 zwischen dem·
geneigten Teil 28 und dem Schneideinsatz eingeklemmt wird.
Der Zug auf den Faden oder Draht 16 wird mittels einer zylindrischen Spindel 21 ausgeübt, die in einer zylindrischen Ausnehmung 20 des Trägers 1 angeordnet ist* Das ünde des Fadens
oder Drahts 1.6 wird in eine in Durchmesserrichtung verlaufende Öffnung 23 in der zylindrischen Spindel 21 eingesteckt, und
: BADORiGtNAL _ 13 -
öossde/1t2e :
es wird bei Drehung der Spindel 21 der laden oder Draht 16
teilweise um den Körper der Spindel 21 gewunden, und zwar innerhalb eines Raums zwischen einer ringförmigen Nut 51 am Umfang der Spindel und einer entsprechenden ringförmigen Nut 32 in der zylindrischen Ausnehmung 20. Dabei wird der Faden oder Draht 16 durch eine Durchführung 19 gezogen, deren Ausgang in die zylindrische Ausnehmung 20 führt. '
teilweise um den Körper der Spindel 21 gewunden, und zwar innerhalb eines Raums zwischen einer ringförmigen Nut 51 am Umfang der Spindel und einer entsprechenden ringförmigen Nut 32 in der zylindrischen Ausnehmung 20. Dabei wird der Faden oder Draht 16 durch eine Durchführung 19 gezogen, deren Ausgang in die zylindrische Ausnehmung 20 führt. '
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 ist
es mit Rücksicht auf die geringe Dicke des Halters oder Trägers 1 nicht möglich, die zylindrische Spindel 21" und die zylindrische Ausnehmung 20 mit Gewinden zu versehen, und es bewirkt
hier lediglich die Reibung zwischen der Fmfangsfläche
der zylindrischen Spindel 21 und der Innenfläche der zylindrischen Ausnehmung 20 eine Aufrechterhaltung des auf den'Faden oder Draht 16 ausgeübten Zuges, so daß der Schneideinsatz
richtig in der Ausnehmung 2 gehalten wird, und zwar aufgrund der Keilwirkung des verbreiterten Teils 17. Die Reibung zwischen den Flächen kann durch enge Passung zwischen der zylindrischen Spindel und der zylindrischen Ausnehmung und/oder
durch besondere Behandlung und Aufrauhung der Flächen verbessert werden. ' "
der zylindrischen Spindel 21 und der Innenfläche der zylindrischen Ausnehmung 20 eine Aufrechterhaltung des auf den'Faden oder Draht 16 ausgeübten Zuges, so daß der Schneideinsatz
richtig in der Ausnehmung 2 gehalten wird, und zwar aufgrund der Keilwirkung des verbreiterten Teils 17. Die Reibung zwischen den Flächen kann durch enge Passung zwischen der zylindrischen Spindel und der zylindrischen Ausnehmung und/oder
durch besondere Behandlung und Aufrauhung der Flächen verbessert werden. ' "
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Claims (10)
1. ) Schneidstahlanordnung, bestehend aus einem Halter
mit.einer Ausnehmung an einem Ende zur Aufnahme eines auswechselbaren
Schneideinsatzes und' mit einer Vorrichtung zur Halterung des Schneideinsatzes in dieser Ausnehmung, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Faden oder Draht (16) mit einem verbreiterten
Ende (17) vorgesehen ist, daß dem Schneideinsatz
"■ (6) ein Element (11,28) zugeordnet ist, mit dessen Hilfe das
verbreiterte Ende (17)des Fadens oder Drahts (16) gegen ei-
- ne Fläche des Schneideinsatzes (6) gedrängt werden kann, daß
eine Vorrichtung (21) zur Ausübung eines Zuges auf das andere
Ende des Fadens oder Drahts (16) derart vorgesehen ist, daß
der Schneideinsatz in der Ausnehmung (2) gehalten wird, und
daß eine Anordnung vorgesehen ist, mit welcher der auf das
Fadenende einwirkende Zug aufrechterhalten wird.·
)
2. Schneidstahlanordnung nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung zur Ausübung eines Zuges
'auf das Fadenende ein im wesentlichen zylindrisches Spannelement (21).'. umfaßt, das in einer zylindrischen Ausnehmung
(20) des Halters (1) angeordnet ist,^daß in dem Halter ein
Durchgang (19) vorgesehen ist, der in die zylindrische Ausnehmung ( 20 ) führt und den Faden oder Draht aufnimmt, daß in
dem zylindrischen Spannglied (21) eine radiale Bohrung (23)
■ .-.- ..'■': "■ . ■■,.';■ ; ■ ■■■■.- ; ■: -; '■■■'■■' - T5 - '
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für die Aufnahme des Fadenendes oder Drahts vorgesehen istr
und. daß eine Anordnung zur Drehung des zylindrischen Spannglieds
derart vorgesehen ist, daß ein Teil des Fadens um das Spannglied gewickelt werden kann, wobei ein Umfangsteil des
zylindrischen Spannglieds mit einem Teil der Innenfläche der zylindrischen Ausnehmung in Reibungsverbindung steht.
3. Schneidstahlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das verbreiterte Ende (17) des Fadens (16)
durch Verformung des Fadenendes zu einer engen Schleife gebildet
ist.
4. Sühne id Stahlanordnung nach Anspruch 1," dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneideinsatz mit einer Montageöffnung (8) versehen ist, daß das verbreiterte Fadenende (17) die Montageöffnung
(8) durchsetzt und daß das verbreiterte Fadenende in Bezug auf die Montageöffnung (8) so angeordnet ist, daß
der Schneideinsatz (6) in die Ausnehmung (2) des Halters (1) gedrängt wird.
5. Schneidstahlanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden (3) der Ausnehmung" (2) eine mit"
der Montage öffnung (8) in dem Schneideinsatz (6)" f leuchtende Ausnehmung (10) vorgesehen ist, daß ein in'die fluchtende Ausnehmung
eingesetzter Zapfen oder Stift (14) vorgesehen ist,
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-.'■ ■■.■'.: : ".■■■-. - 16 -Λ . ,--'■ V ■. .-.:■
daß in dem' Zapfen oder Stift (14) eine-in Längsrichtung verlaufende
Hut (15) zur Aufnahme des Fadens oder Drahts (16)
vorgesehen ist und daß die Nut (15) mit einem verbreiterten Teil (18) zur Aufnahme des verbreiterten Fadenend'es (17) derart
versehen ist, daß dieses verbreiterte Fadenende (17) zwischen Zapfen oder Stift (H) und einem Teil der Fläche der
Montageöffnung (8) in dem Schneideinsatz (6) einklemmbar ist.
6. Schneidstahlanordnung nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, daß in die Ausnehmung (2) des Halters (1) unterhalb
des Schneideinsatzes (6) eine Zwischenlegscheibe (7) eingesetzt ist.
7. Sohneidstahlanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet·,
daß in der Zwischenlegscheibe (7) eine mit der Montageöffnung (8) in dem Schneideinsatz (6) fluchtende Öffnung
(9)- mit einem dem Schneideinsatz (6) benachbarten Teil ,
^ vergrößerten Durchmessers (13) vorgesehen ist und daß der
Zapfen oder Stift (14) mit einer Schulter (12) versehen ist,
welche an dem Absatz (13) in der ÖffnungderZwischenlegscheir
be (7) anliegt. . . . . ; _ ; -. ■'.
8. Schneidstahlanordnung nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß ,das verbreiterte Ende (17) des Fadens oder
Drahts (16)-zwischen einer Außenfläche desSchneideinsatzes.
" 17 "
O09S0a/1l26
(6) und einer Seitenwand (28) der Ausnehmung (2) eingekeilt
ist.
9. SohneidStahlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zug des Fadens oder Drahts (16) den .
Schneideinsatz (6) in Anlage an der Bodenfläche der Ausnehmung und wenigstens einer Seitenwand der Ausnehmung hält.
10. Schneidstahlanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zug des Fadens oder Drahts den Schneideinsatz
in Anlage an einer Zwischenlegscheibe und wenigstens
einer Seitenwand der Ausnehmung hält.
00 9808/1126
I?; Lee rsei te
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US75281068A | 1968-08-15 | 1968-08-15 | |
| US75281068 | 1968-08-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1930170A1 true DE1930170A1 (de) | 1970-02-19 |
| DE1930170B2 DE1930170B2 (de) | 1975-11-13 |
| DE1930170C3 DE1930170C3 (de) | 1976-06-24 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1211516A (en) | 1970-11-11 |
| DE1930170B2 (de) | 1975-11-13 |
| FR2015692A1 (de) | 1970-04-30 |
| CH534557A (de) | 1973-03-15 |
| US3456315A (en) | 1969-07-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |