DE1929127A1 - Vorrichtung zum Ziehen von Draehten,Seilen od.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Ziehen von Draehten,Seilen od.dgl.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G11/00—Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
- F16G11/04—Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps
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- F16G11/048—Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps friction clamps deforming the cable, wire, rope or cord by moving a surface into the cable
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Description
- Vorrichtung zum Ziehen von Drähten, Seilen o. dgl.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ziehen von Drähten, Seilen o. dgl., die sich an dem jeweiligen Draht-bzw Seilende festklemmen läßt.
- Zum Ziehen von Drähten, Seilen o. dgl. ist es seit langem bekannt, Spannfrösche, Seil- oder Froschklemmen o. dgl. zu verwenden. Diese Vorrichtungen arbeiten mit Backen, welche den Jeweiligen Draht oder das Jeweilige eil zangenartig erfassen.
- Dieser zangenartige Griff hat ber den Nachteil, daß ein seitliches Abrutschen häufig nicht zu vermeiden ist, insbesondere dann nicht, wenn wegen der Schwere und Lange eines Drahtes oder Seiles mit hohen Säften gezogen werden muß. Da beispielsweise Hochspannungsleitungen bis zu 10 000 m einstückig verlegt werden, sind überaus hohe Zugkräfte erforderlich, so daß beim Abrutschen des Jeweiligen Spannfrosches oder dgl.
- bereits schwerste Unfälle verursacht worden sind. Das zangenartige Erfassen birgt aber auch die Gefahr des Beschädigens der Drähte oder Seile in sich, so daß hier echte Abhilfe erforderlich zu sein scheint.
- Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche einen Draht oder ein Seil schonend zu erfassen vermag und trotzdem nicht abrutschen kann. Außerdem soll die neue Vorrichtung mit wenigen Handgriffen ansetzbar sein und anschließend wieder leicht gelöst werden können.
- Schließlich ist angestrebt, daß die Vorrichtung billig ausfällt, hohen «eaaspruchungen gewachsen ist und selbst bei rauhester Behandlung funktionssicher arbeitet.
- Dieses Ziel wird nach der Erfindung dadurch'erreicht, daß die Vorrichtung nach Art eines Spannfutters aufgebaut ist und eine an die Zugkraft angeschlossene Büchse aufweist, die mit einem Innenkonus eine geschlitzte Spannhülse übergreift, in die das zu ziehende Ende einschiebbar ist. Durch die Ausbildung als Spannfutter wird der zu ziehende Draht oder das zu ziehende Seil großflächig, d.h. über den ganzen Umfang erfaßt, so daß zunächst eine schonende Klemmung gewährleistet ist, die mit Sicherheit zu keinen Beschädigungen des Seiles o. dgl. führt. Durch das konische Ineinanderfassen der Spannhülse und der 3üchse wirkt sich jede Erhöhung der Zugbelastung günstig auf die Klemmwirkung aus, d.h. bei zunehmenden Zug wird, da das Spannfutter eine Verengung erfahrt, der Anpreßdruck auf den draht oder das Seil vergrößert, so daß ein Abrutschen der vorrichtung ausgeschlossen ist. Daß dadurch auch die Unfallgefahr wesentlich absinkt, versteht sich von selbst.
- Außerdem ist als vorteilhaft herauszustellen, daß die neue Vorrichtung mit wenigen nandgriffen an das Ende eines Drahtes o. dgl. ansetzbar ist, worauf noch näher eingegangen wird.
- Eine für die Praxis günstige susführuagsform besteht nach der Erfindung darin, daß die etwa dreiprozentig konisch verlaufende Srimhülse dreifach geschlitzt ist, wobei die Schlitze vom verjüngten Ende ausgehen und sich etwa über Dreiviertel der Lange der Hülse erstrecken. Eine solche Spannhülse besitzt eine ausreichende radiale Elastizität, die für ein sicheres Klemmen von größter Bedeutung ist. Die dreiprozentige Steigung, die verhältnismäßig gering ist, stellt eine hochwirksame mechanische Ubersetzung dar, d.h. die Zugkräfte gehen verstärkt als Radialkräfte in die spannhülse ein, wodurch die bereits erwähnte sichere Klemmung erzielt wird.
- Nach.einer weiteren Besonderheit der Erfindung ist vorgesehen, daß die geschlitzte Hülse am verdickten Ende in einen hohlgebohrten Gewindeansatz für eine Sondermutter mit Schlüsselflächen übergeht, die sich mit der dem Konus zugekehrten Stirnseite an die die Spannhülse übergreifende Buchse pressen läßt. Das Hohlbohren des Gewindeansatzes führt im Zusammenwirken mit den Längsscblitzen der Hülse zu einer gewissen Elastizität der ganzen Hülse, die bleibende Verformungen ausschließt. Mit der Sondermutter läßt sich die'Klemmung trotz der hohen Anpreßkräfte wieder leicht lösen, so. daß auch hier keine Schwierigkeiten zu befürchten sind.
- Schließlich erscheint es nach der Erfindung zweckmäßig, daß die außen geriffelte Buchse ein abgesetztes Gewinde aufweist? auf das eine ebenfalls geriffelte Iduffe nach Art eines Ziehkopfes aufgeschraubt ist, der unter Zwischenschaltung eines Drucklagers und Drallfängers in einen scharnierartig angelenkten Schäkel übergeht. Diese Ausführung hat zunächst den Vorteil, daß Drähte nicht verdreht und Seile nicht aufgedreht werden können und auch sonstige Kräfte für das Seil oder den Draht ungefahrlich bleiben. Die Buchse und die Muffe zu riffeln erleichtertdas Änseinandernehmen der Vorrichtung ohne Werkzeug. Hier sei auch noch erwähnt, daß die Handhabung der ganzen Vorrichtung denkbar einfach ist, denn für das Ansetzen der Vorrichtung an das eine Ende eines Drahtes o. dgl. ist es lediglich erforderlich, den Ziehkopf von der Buchse ab zuschrauben und Spannhülse und Buchse leicht voneinander zu lösen. Im gelösten Zustand läßt sich das Ende des zu ziehenden Drahtes leicht in die Spannhülse einschieben. Nach einem kurzen Druck auf die Spannhülse bei festgehaltener Buchse sind die Teile soweit gegeneinander verankert, daß man den Ziehkopf wieder aufschrauben kann.
- Bei Zugbelastung am Schäkel o. dgl. wird die Klemmung vollständig. Zum Lösen wird wieder der Ziehkopf abgeschraubt und die Sondermutter angezogen, wodurch die Kegelverbindung zwischen Buchse und Spannhülse gelöst wird, so daß sich das Ende des jeweiligen Drahtes leicht aus der Hülse herausziehen läßt. Es versteht sich, daß man mit verschiedenen Spannhülsen arbeiten wird, d.h. die lichte Weite der Spannhülse ist den zu ziehenden Drähten oder Seilen angepaßt.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung im Schnitt und Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1.
- Die Vorrichtung 1 besteht im wesentlichen aus einer 3uchse 2 und einer Spannhülse 3. Die Spannhülse 3 hat eine kegelige Außenmantelfläche 4, die in ihrer Steigung dem Innenkegel 5 der Buchse 2 entspricht. Außerdem ist die Spannhülse 3 areifach geschlitzt, d.h. sie weist drei Schlitze 6 auf. Diese Schlitze 6 erstrecken sich etwa über Dreiviertel der Länge der Hülse 3. Die Hülse 3 geht in tinten hohlgebohrten Gewinde ansatz 7 über, der eine besondere Mutter 8 trägt. 3iese Mutter 8 besitzt Schlüsselflächen 9 und läßt sich gegen die Buchse 2 schrauben. Dabei wird die Spannhülse 3 aus dem Innenkegel 5 herausgezogen, wodurch die Radialkräfte aufgehoben werden, so daß ein in die Spannhülse 3 eingeführter Draht 10 wieder leicht aus der Hülse 3 herausgezogen werden kann.
- Auf einen Gewindeabsatz 11 der Buchse 2 ist eine Muffe 12 aufgeschraubt, an den sich ein Drallfänger 13 unter Zwischenschaltung eines Druckiagers 14 und eines Anschlußbolzens 15 anschließt. An.denDrallfänger 13 greift ein scharnierartig angelenkter Schäkel 16 an. Die Zeichnung zeigt deutlich den einfachen und sicherlich wenig empfindlichen Aufbau der Vorrichtung.
Claims (4)
- Patentansprüche:vorrichtung zum Ziehen von Drähten, Seilen o. dgl., die sich an dem jeweiligen Draht- bzw. Seilende festklemmen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) nach Art eines Spannfutters aufgebaut ist und eine an die Zugkraft angeschlossene Büchse (2) aufweist, die mit einem Innenkonus (5) eine geschlitzte Spannhülse (3) übergreift, in die das zu ziehende Draht bzw. Seilende (10) einschiebbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa dreiprozentig konisch verlaufende Spannhülse (3) dreifach geschlitst ist, wobei die Schlitze (6) vom veråungten Ende ausgehen und sich etwa über Dpeiviertel der Länge der Hülse (3) erstrecken.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Hülse (3) am verdickten Ende in einen hohigebohrten Gewindeansatz (7) für eine Sondermutter (8) mit Schlüsselflächen (9) übergeht, die sich mit der dem Konus (4) zugekehrten Stirnseite an. die die Spannhülse (3) übergreifende Buchse (2) pressen läßt.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die außen geriffelte Buchse (2) ein abgesetztes Gewinde (11) aufweist, auf das eine ebenfalls geriffelte Muffe (12) nach art eines Ziehkopfes aufgeschraubt ist, -der unter Zwischenschaltung eines Drucklagers (14) und Drallfängers (13) in einen scharnierartig angelenkten Schäkel (16) übergeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691929127 DE1929127A1 (de) | 1969-06-09 | 1969-06-09 | Vorrichtung zum Ziehen von Draehten,Seilen od.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691929127 DE1929127A1 (de) | 1969-06-09 | 1969-06-09 | Vorrichtung zum Ziehen von Draehten,Seilen od.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1929127A1 true DE1929127A1 (de) | 1970-12-23 |
Family
ID=5736435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691929127 Pending DE1929127A1 (de) | 1969-06-09 | 1969-06-09 | Vorrichtung zum Ziehen von Draehten,Seilen od.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1929127A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2532027A1 (fr) * | 1982-06-21 | 1984-02-24 | Hubbell Inc Harvey | Dispositif de serrage et de traction pour cables fragiles, notamment pour cables de fibres optiques |
| DE102007002086A1 (de) * | 2007-01-09 | 2008-07-10 | Sabine & Harald Herschel GbR (vertretungsberechtigte/r Gesellschafter/in Sabine Herschel & Harald Herschel, 56370 Attenhausen) | Endarmatur für Zugmittel sowie Verfahren zum Befestigen einer solchen Endarmatur |
-
1969
- 1969-06-09 DE DE19691929127 patent/DE1929127A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2532027A1 (fr) * | 1982-06-21 | 1984-02-24 | Hubbell Inc Harvey | Dispositif de serrage et de traction pour cables fragiles, notamment pour cables de fibres optiques |
| DE102007002086A1 (de) * | 2007-01-09 | 2008-07-10 | Sabine & Harald Herschel GbR (vertretungsberechtigte/r Gesellschafter/in Sabine Herschel & Harald Herschel, 56370 Attenhausen) | Endarmatur für Zugmittel sowie Verfahren zum Befestigen einer solchen Endarmatur |
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