DE1929083C - Schaltungsanordnung zur Verschiebung von zusätzlichen Nachrichtensignalen in andere Zeilenraume eines Fernsehsignals - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Verschiebung von zusätzlichen Nachrichtensignalen in andere Zeilenraume eines FernsehsignalsInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung in Gebrauch sind, arbeitet die Rüeklaufstrahlausta
zur Verschiebung von zusätzlichen Nachrichtensi- stung jedoch nicht so, daß bei diesen Empfängen
gnalen in andere Zeilenräume eines Fernsehsignals, der Strahl während des Bildrücklaufs vollkoi mer
mit einer Schaltung zur Erzeugung eines zusammen- dunkel gesteuert wird, so daß die während diese
gesetzten Fernsehsignals, welches Bild- und Zeilen- 5 Zeit übertragenen Zusatzsignale eine unerwünscht«
wechselimpulse innerhalb des Vertikalaustastinter- Helligkeitsmodulation der Vertikalrücklauflinie zu
valls enthält und bei dem Zusatzsignale an bestimm- Folge haben. Insbesondere fällt diese ModuLitior
ten Stellen dieses Austastintervalls eingefügt sind. auf, wenn die Zusatznachrichtensignale in die dre
Eine derartige Anordnung eignet sich insbesondere Zeilenräume eingefügt werden, welche dem Aus
zur Übertragung besonderer Nachrichten an Fern- io gleichsimpulsintervall nach der Vertikalsynchronim
sehieilnehmer unter Verwendung der bereits vornan- pulsperiode folgen.
denen Anlagen, ohne daß dadurch die reguläre Pro- n;e Aufgabe der Erfindung besteht in der Ver
grammübertragung gestört wird. ' meidung solcher störender Erscheinungen. Insbeson
Ein System, welches eine solche Übertragung dere sollen die im Vertikalaustastintervall des Fern
gestattet, ist bereits in der französischen Patentschrift 15 sehsynchronisiersignals enthaltenen Überwachungssi
1 519 545 beschrieben. Bei einer Ausführungsform gnaIe entfernt werden, und an ihre Stelle sollen di<
dieses Systems werden die Zusatznachrichten ent- Zusatznachrichten eingefügt werden, deren bisherigt
haltende Zeilensignak von einer Hilfskamera auf- Lage die unerwünschte Helligkeitsmodulation hervor
genommen und zeitlich zwischen die von einer Studio- ruft. Da die Überwachungssignale lediglich für der
kamera erzeugten Hauptprogrammsignale eingefügt, ao Sender und das Studio von Interesse sind, werder
Diese Multiplexeinfügung erfolgt während bestimm- sie im Empfänger beim Teilnehmer nicht benötigt
icr Abschnitte des Vertikalaustastintervalls in einem so daß die von ihnen eingenommene Lage für dit
Verhältnis von einer Zeile des Zusatzsignals zu Zusatzsignale frei gemacht werden kann,
einem Bild des Programmsignals. Ulcse Aufgabe wird tei einer Schaltungsanordnung
im einzelnen werden die Zusatznachrichtensignale as zur Verschiebung von zusätzlichen Nachrichtensi
während eines Zeitintervalls eingefügt, das zwischen gnalen in andere Zeilenräume eines Fernsehsignali
zwei aufeinanderfolgenden Horizontalsynchronimpul- mit einer Schaltung zur Erzeugung eines zusammen
sen innerhalb des vertikalaustastintervalls jedes gesetzten Fernsehsignals, welches Bild- und Zeilen
Hauptprogrammbildes liegt. Das zusammengesetzte wechselimpulse innerhalb des Vertikalaustastinter
Signal wird dann in üblicher Weise 7^m Fmpfänger 30 valls enthält und bei dem Zusaizsignale. an bestimm
gesendet. ten Stellen dieses Austastintervalls eingefügt sind
Am Empfänger sind zusätzliche Vorrichtungen an- erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit der da;
geordnet, welche die Zusatzsignale vom übrigen Teil Fernsehsignal erzeugenden Schaltung eine Trenn
des empfangenen Signals trennen. Die Zusatzsignale schaltung, welche mit Hilfe der Bild- und Zeilen
können beispielsweise mit einer Kathodenstrahlröhre 35 wechselimpulse aus dem Austastintervall die Zusatz
mit dünnem Schirm und einem angeschlossenen Elek- signale entfernt, deren Lage geändea werden soll
trofaxdrucker aufgezeichnet werden, während das und eine Nachrichtenentfernungsschaltung, die mi
Hauptprogramm in üblicher Weise auf der Bildröhre Hilfe der Bild- und Zeilenwechselimpulse jeglicht
des Empfängers erscheint. Wie in der obenerwähnten Nachrichten von denjenigen Stellen des Austastinter
Patentschrift beschrieben ist, gibt die besondere Ka- 40 valls entfernt, wo die abgetrennten Zusatzsignale nei
thodenstrahlröhre eine Zeile der Zusatzinformation eingefügt werden sollen, verbunden sind und daß mi
wieder, die dann auf einem vorbeibewegten Papier der Trennschaltung und der Nachrichtenentfernungs
des Druckers ausgedruckt wird. Da die Bildröhre schaltung eine Einfügungsschaltung verbunden ist
des Fernsehempfängers während des Horizontalaus- welche die abgetrennten Zusatzsignale an denjeniger
tastintervalls dunkel gesteuert wird, erscheint die 45 Stellen des Austastintervall wieder einfügt, wo vor
Zusatzinformation nicht auf ihr und stört daher nicht her die entfernten Signale gewesen sind,
das vom Betrachter zu sehende Bild des regulären Die erfindungsgem iße Schaltung benutzt also zu
Programms. nächst eine Schaltung zur Erzeugung eines zusam
Bei dem üblichen Fernsehsystem enthält das Syn- mengesetzten Fernsehsignals, welches innerhalb dec
chronisicrsignal Impulse für die Horizontal- und Ver- 50 Vertikalaustastintervalls Bild- und Zeilenin.pulse füi
tikalsynchronisation und für die Strahlaustastung. die Bild- und Zeilenablenkung sowie Hilfssignale ar
Der die Veiükalaustast- und Synchronimpulse ent- vorbestimmten Stellen des Austastintervalls enthält
haltende Anteil enthält außerdem Ausgleichsimpulse, Mit dieser Schaltung ist eine Trennschaltung verbun
welche eine gegenseitige Beeinflussung der Horizon- den, welche auf die Bild- und Zeilenablenkimpuls«
IaI- und Vertikalsynchronisierschaltungen unterdrük- 55 anspricht und diejenigen Hilfssignale aus dem λ us
ken sollen und für eine saubere Ineinandcrschachte- tastintervall heraustrennt, deren Lage innerhalb Ie:
lung der beiden Halbbilder eines Gesamtfernsehbil- zusammengesetzten Signals verändert werden oll
des sorgen. Bei der gegenwärtig benutzten USA.- Die Nachrichtenentfernungsschaltung, welche eben
Norm entspricht die Zeit des Vertikalaustastinter- falls mit der das zusammengesetzte Fernsehsignal er
valls etwa 20 Zeilen, während welcher der BildrUck- 60 zeugenden Schaltung verbunden ist, wird ebenfall:
lauf der Empfangsgeräte stattfindet. Ein Teil dieses von den Bild- und Zeilenablenkimpulsen gesteuer
Vertikalaustastintervalls wird zur Einfügung von und entfernt jegliche Signale aus dem Fernsehsigna
Prüf- oder Überwachungssignalen für die Erzeugung, an denjenigen Stellen, wo die abgetrennten Signalt
Übertragung und Aussendung des Fernsehsignals ver- neu eingefügt werden sollen. Schließlich fügt die Ein
wendet. Diese Überwachungssignale werden üblicher- 6$ fügungsschaltung die abgetrennten Zusatzsignale ar
weise etwa in die letzten drei Zeilen des Vertikalaus- denjenigen Stellen des Fernsehsignals wieder ein, ar
iHstinicrvalls eingefügt. denen sich vorher die entfernten Signale befunder
Hei einigen älteren Fernsehempfängern, die noch hatten.
i 929
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Dar-,tellungen
eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
ESF?gßtla bis Id eine Anzahl von Wellenformen
Zecielnder Bilder bei einer Fernübertragung *
UDd F i g. 2 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform
tragungssystem
den Eingangsanschluß 22 gegeben
werden auf
Ä?a u„d ! b zeigen (nicht maßstäbUch)
den Impulsverlauf während des Vertikalaustastungvails
für abwechselnde Halbbilder des aus d.esen zusammeng^setzten
Fernsehsignals. Jedes d.eser Austastintervalle
enthält in bekannter Weise Ausgle.chsimpulse 100, Horizontalsynchrommpulse 120 und
Vertikalsynchronimpulse 14Θ mit kurzen Impulslukken.
Die Ausgleichsimpulse 100 sorgen für die Aufrechterhaltung der Vertikalsynchronisierung des
Fernsehempfängers, wenn die beiden ineinandergeschachtelten Halbbilder übertragen werden. D.e
torizontalsynchronimpulselM halten die Horizontalsynchronisierung
des Empfängers während des letzten Abschnittes jedes Vertikalaustastintervalls aufrecht, und die Vertikalsynchronimpulse halten mit
ihren kurzen Impulspausen die Horizontalsynchron.-sierung während der Vertikalaustasueit aufrecht.
Das aus den F i g. 1 a und 1 b ersichtliche zusammengesetzte
Fernsehsignal wird auch zur Synchron.-Sg der Horizontalablenkung einer Kathodenstrahlröhre
mit dünnem Fenster benutzt, wie s.e be. dem erwähnten Fernsehnachrichtenübertragungsempfangei
verwendet wird. Hierbei enthält das zusammengesetzte Synchronisiersignal zusätzlich Hilfsnachnchtenbildsignale,
die beispielsweise in dem Abschnitt 16 des Vertikalaustastintervalls nach den
Fig. 1 a und 1 b enthalten sein können^ Die Identidil
für die Nachr.chtenkategone 22
15
^ ^^^ enn.e.h-
ίο nen Diese drei E«SS f^a, zusammengefaüt,
Addierer zu einem AuJgnpjg ^^ des
*e'che'5fL des kombinierten Signals und ein zu-
ff^ir auftretendes Zusatzim
Honzontaiausiasuruci
™J»chtenslß™ ''"TL, bei der vorerwähnten
Wahrend dieses *w£ ™u*muldbar auf die
Patentschrift über £abel unmit
Ausgangsschaltung gegeb™ ^
>o We.se zum Betrachteruibe^ ">« 20 und 25
vorhegenden Fall ™5."εη dI^„'B fügt. Dies ist im
eine zusätzliche Anordnung e.ngetug
folgenden naher_erl^tert. Schaltung enthält eine
D.e m Fig. 2 angegebene Schaltung _
a5 SynchroimpulstiennschaUmi^^
generatoren 35 und 40. °'|Trennscna^lU A g usgangsanihrem
Emgangsanschluß 31 an der au^^g schluß 24 des V.deoadd.erers 20
dient sowohl der Trennung der
auch der Kopplung der Vertikal una ponenten d«s Synchronisiers gnals an, d«: Uener
35 und 40 über d.e Ansdüu-e^37-J^* ££
Der Generator 35 erzeugt an semem
schluß 36 ^^^^^ ,ntervallen 18 bis
ve,,,-
enthalten, die für die Fernsehanstalten, für d.e Übertragung von Programmen von Stadt zu Stadt mit
Seinsamen Trä'gern und für die Fernsehfunksta-Sen
von IntereL sind. Es hat sich gezeigt daß in diese Zeilenräu.ne vor Beginn des eigentlichen
Bildes Überwachungssignale eingefügt und übertragen werden können, ohne daß dadurch Störungen
Weiterhin enthalt die .Schaltung ein ra
richtenzeüenentfemungseinheiten 45 und 50 un
« einen zweiten Videosignaladdierer 55 p,! tmneue
45 und 50 s.nd ,ewe.ls Z™f^£
starker, welche durch d.e
werden, die durch
erzeugt und den
werden, die durch
erzeugt und den
b7W
„nd si
erzeugt und ^W^ den
gers, wobei störende Erscheinungen auftreten.
Gemäß der Erfindung werden diese unerwünsch-
SÄ'SÄiÄ
schluß 47
des ^amrne"gesemen
*on der Einheil
°auf den Ein.
irEÄ3i
hei dem beschriebenen Fernsehnachr.chtenuber-
Mit dem Eingangsanschluß 57 des Addierers S5 ist
außerdem eine NachrichtenzeilenverzögerungsschaltungöO
verbunden, die ihrerseits über einen Nachrichtenzeilenwähler 65 an den Ausgangsanschluß 24
des Addierers 20 und den Ausgangsanschluß 41 des Gattergenerators 40 angeschlossen ist. Der Zeilenwähler
65 wählt vorbestimmte Zusatznachrichtenzeilen des seinem Eingangsanschluß 66 zugeführten
zusammengesetzten Signals unter Steuerung durch die Gatterimpulse aus, welche von der Einheit 40 erzeugt
und seinem Anschluß 67 zugeführt werden.
Bei der hier beschriebenen Anordnung arbeiten der Generator 40 und der Zeilenwähler 65 so zusammen,
daß die in die Zeilenräume 10 und 12 eingefugten Zusatznachrichten als Ausgangssignal am
Anschluß 68 zur Verfügung stehen und dem Eingangsanschluß 61 der Verzögerungsschaltung 60 zugeführt
werden. Die Verzögerungsschaltung 60 ist so eingestellt, daß die Zusatznachrichten der Zeilenräume
10 bis 12 um acht Horizontalzwischenräume ao (8 Zeilen) verzögert werden und dann vom Ausgangsanschluß
62 auf den Eingangsanschluß 57 des Signaladdierers 55 gelangen.
Das vom Addierer 55 abgegebene Ausgangssignal, das sich aus den Signalen von den Einheiten 50 und as
60 zusammengesetzt, enthält in den Zeilenräumen 18 bis 20 seines Vertikalaustastintervalls die Zusatznachrichteninformation,
die vorher in den Zeilenräumen 10 bis 12 enthalten gewesen ist. Die Zeilenräume 10 und 12 enthalten keine Nachrichteninformation
mehr. Dieses Signal erscheint am Anschluß 58 des Addierers 55.
Das Ausgangssignal des Addierers 55 gelangt zum Sender oder nur Verteilungsschaltung 25. Da die
-Zeilenräume 10 bis 12 keine Nachrichteninformation mehr enthalten, tritt auch keine Helligkeitsmodulation
infolge solcher Signale bei Fernsehempfängern mit unzulänglicher Rücklaufaustastung mehr auf. Es
ist bereits erwähnt worden, daß eine solche unerwünschte Modulation durch Zusatznachrichten in
den Zeilenräumen 18 bis 20 nicht auftritt, und was den Teilnehmer anbetrifft, geht kein Funkprogramm
durch die Entfernung der Testsignale aus dem zusammengesetzten Fernsehsignal, welches zu seinem
Empfänger übertragen wird, verloren.
Die Wellenformen der F i g. 1 c und 1 ά veranschaulichen
die Vertikalaustastintervalle für gerade und ungerade Halbbilder des verschachtelten Fernsehsignals,
welches am Ausgang der Einheit 25 der F i g. 2 zur Verfugung steht. Die Übertragung der
eingefügten Zusatznachrichteninformationen von den Zeilenräumen 10 bis 12 in die Zeilenräume 18 bis 20
und das Freilassen der Zeilenräume 10 bis 12 von jeglicher Information geht aus diesen Figuren leicht
hervor.
Die Erfindung ist für einen Anwendungsfall beschrieben, bei dem Zusatznachrichtensignale von
einem bestimmten Teil des Vertikalaustastintervalls des zusammengesetzten Fernsehsignals in einem
anderen bestimmten Teil übergeführt wird (von den Zeilenräumen 10 bis 12 zu den Zeilenräumen 18 bis
20); jedoch ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Durch eine Einstellung der Zeitsteuerung
eines oder beider Gattergeneratoren 40 und 45 und/oder der Verzögerung der Schaltung 60 können
die Zusatzsignale auch von einem Raum zu irgendeinem anderen Raum innerhalb des Vertikalaustastintervalls
übertragen werden. Die Verzögerung kann so sein, daß die Zusatznachrichtensignale von einer
Lage im Vertikalaustastintervall zu einer entsprechenden Lage innerhalb des Femsehrasters selbst
erfolgt. Dies ist insbesondere dann von Interesse, wenn die Zusatzübertragung geheim bleiben soll
oder wenn der Empfang gegen Teilnehmergebühr (Subskription) erfolgen soll, in diesem Falle kann die
Verschiebung nach einem bestimmten oder nach einem Zufallsschema erfolgen, wobei die Wiedergewinnung
der Zusatznachricht nur bei Kenntnis des Verschiebungsschemas und bei dessen Einprogrammierung
im Empfänger des Teilnehmers wiedergewonnen werden kann.
Claims (9)
1. Schaltungsanordnung zur Verschiebung von zusätzlichen Nachrichtensignalen in andere
Zeilenräume eines Fernsehsignals, mit einer Schaltung zur Erzeugung eines zusammengegesetzten
Fernsehsignals, welches Bild- und Zeiienwechselimpulse innerhalb des Vertikalaustastintervalls
enthält und bei dem Zusatzsignale an bestimmten Stellen dieses Austastintervall
eingefügt sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit der das Fernsehsignal erzeugeirden
Schaltung (20) eine Trennschaltung (65). weiche mit Hilfe der Bild- und Zeiienwechselimpulse
aus dem Austastintervall die Zusatzsignale (aus den Zeilenräumen 10 bis 12) entfernt,
deren Lage geändert werden soll, und eine Nachrichtenentfernungsschaltung (45), die mit
Hilfe der Bild- und Zeiienwechselimpulse jegliche Nachricht von denjenigen Zeilenräumen (18 bis
20) des Austastintervalls entfernt, wo die abgetrennten Zusatzsignale neu eingefügt werden
sollen, verbunden sind und daß mit der Trennschaltung (65) und der Nachrichtenentfernungsschaltung
(45) eine Einfügungsschaltung (55) verbunden ist, welche die abgetrennten Fernsehstgnale
in denjenigen Zeilenräumen (18 bis 20) des Austastintervalls wieder eingefügt, wo vorher
die entfernten Signale gewesen sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschaltung
(65), die Nachrichtenentfemungsschaltung (45) und die Einfügungsschaltung (55) die abgetrennten
Zusatzsignale in Zeilenräume eir'ügen, die zeitlich nach denjenigen Zeilenräumen liegen,
in denen sie vorher enthalten waren.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der
Schaltung (20) zur Erzeugung des zusammengesetzten Fernsehsignals im VertikalaustastintervaU
eingefügten Zusatzsignale, deren Lage veränderi werden soll, Zeilensignale sind, welche eine zusätzliche
Fernsehnachrichteninformation darstellen.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschaltung
(65), die Nachrichtenentfernungsschaltung (45"
und die Einfügungsschaltung (55) die abgetrennten Zusatzsignale in einer neuen Lag«
innerhalb des Vertikalaustastintervalls wiedei einfügen.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, da durch gekennzeichnet, daß die Trennschalter
(65). die Nachrichtenentfernungsschdltuug (45
und die F.infugungsschaltung (55) die Hilfssienalf
2183
von einer näher am Anfang des Vertikalaustaslintemills
befindlichen Lage abi rennen und an einer tiäher am Ende dieses Austastintervalls befindliehen
I.age wieder einfügen.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschaltung
einen ersten Gattergenerator (4P) zur Erzeugung eines ersten Steuerimpulses enthält,
der zeitlich mit denjenigen Stellen (10 bis 12) innerhalb des Vertikalaustastintervalls zusammen- to
fällt., an welchen die abzutrennenden Zusatzsignale sich befinden, und daß die Trennschaltung
zusätzlich eine Nachrichtenzeilenwählschallung (65) enthält, der das zusammengesetzte
Fernsehsignal zugeführt wird und die mit Hilfe des ersten Steuerimpulses die an einer anderen
Stelle !innerhalb des Austastintervalls anzuordnenden Zusatzsignale abtrennt.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachrichtenentfer- ao
nungsschaltung einen zweiten Gattergenerator (35), welcher zweite Steuerimpulse liefert, die
zeitlich mit denjenigen Stellen (1.8 bis 20) des Vertikalaustastintervalls zusammenfallen, an
denen die abgetrennten Zusatzsignale wieder eingefügt W rden sollen, und außerdem eine Nachrichtenzeilenentfernungsschaltung
(45) enthält, welcher das zusammengesetzte Fernsehsignal zugeführt
wird und die mit Hilfe der zweiten Steuerimpulse diejenigen Zusatzsignale aus den
Stellen (18 bis 20) des Austastintervalls entfernt, wo die zu verschiebenden Signale neu eingefügt
werden sollen, und daß diese Nachrichtenzeilenentfernungsschaltung
(45) an ihrem Ausgang (48) den Rest des Signals liefert.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfügungsschaltung
(55. 60) eine Verzögerungsschaltung (6»ß). die mit der Nachrichtenzeilenwählschaltung (65)
verbunden ist und die für die Verschiebung ausgewählten Zusatzsignale um einen Zeitraum verzögert,
welcher dem Unterschied der Stellen im Vertikalaustastsignal entspricht, welcher zwischen
der Abtrennstelle (10 bis 12) und der Neueinfügungsstelle (18 bis 20) liegt, und außerdem
eine Addierschaltung (55) aufweist, welche mit der Nachrichtenzeilenentfernungsschaltung (45)
und der Verzögerungsschaltung (60) zum Einfügen des verzögerten Zusatzsignals zum Rest
des Fernsehsignals, welches am Ausgang (48) anliegt, verbunden ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, bei welcher das Vertikalaustastintervall erste und
zweite Ausgleichsimpulsperioden enthält, welche von einer Synchronimpulsperiode vergleichbarer
Dauer getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschaltung (35, 40, 65), die Nach
richlenentfernungsschaltung (45, 50) und die Einfügungsschaltung (55, 60) die ursprünglich in
der Nähe des Endes eines der ersten oder zweiten Ausgleichsimpulse gelegenen Zusatzsignale weiter
vom Anfang dieses Intervalls weg verlegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209 614/30Q
2 ^
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