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DE192821C - - Google Patents

Info

Publication number
DE192821C
DE192821C DENDAT192821D DE192821DA DE192821C DE 192821 C DE192821 C DE 192821C DE NDAT192821 D DENDAT192821 D DE NDAT192821D DE 192821D A DE192821D A DE 192821DA DE 192821 C DE192821 C DE 192821C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
sound box
hammer
sound
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT192821D
Other languages
English (en)
Publication of DE192821C publication Critical patent/DE192821C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/28Code reproducing apparatus
    • H04L15/285Telegraph sounders; Apparatus for acoustic reception

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 192821 KLASSE 21 a. GRUPPE .22.
Tonverstärker für telegraphische Klopferapparate. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Tonverstärker für telegraphische Klopferapparate, bei welchem die Bewegungen des Ankerhammers auf eine im Innern einer Schalldose befestigte Membran übertragen werden. Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß der Hammer vollkommen frei zwischen zwei Anschlägen eines elastisch gelagerten Rahmens schwingt, der seinerseits mit der Membran der Schalldose in Verbindung steht. Auf diese Weise werden die in keiner Weise behinderten Schwingungen des Hammers nicht unmittelbar auf die Membran übertragen, sondern der Hammer teilt seine Schwingungen durch Anschlagen an die als Kontaktvorrichtung ausgebildeten Anschläge des Rahmens als Erschütterungen mit, die sich dann vom Rahmen durch das Verbindungsglied zur Membran der Schalldose fortpflanzen. Es werden also die unvermeidlichen Verluste infolge der Berührung mit den Kontakten unmittelbar für die Beeinflussung der Membran nutzbar gemacht und dadurch auch bei sehr schwachen Linienströmen eine erhebliche Tonverstärkung erzielt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausfiihrungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist ein Vertikalschnitt durch einen Tonverstärker nach der Erfindung, und
Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtung.
Die Schalldose 1 ist von zylindrischer Gestalt und an einer Seite 3 mit einer röhrenförmigen, zylindrischen Erweiterung 2 versehen, die von geringem Durchmesser ist und mit ihr in Verbindung steht. Die entgegengesetzte Seite 4 der Schalldose hat eine Öffnung 5. Eine Membran 6, aus Glimmer oder anderem geeigneten Stoff, wird in der Schalldose von einem ringförmigen Einschnitt 7 und Packung 8 gehalten, welch letztere zwischen Membran und Einschnitt eingelegt ist. Gehalten wird die Schalldose von einem Ständer 9, der auf der Grundplatte des Telegraphierinstrumentes mittels einer Schraube 10 oder durch sonst eine Vorrichtung befestigt ist. Der Ständer ist als mit einem vertikal verstellbaren Gliede 11 versehen dargestellt. In Verbindung mit der Schalldose 1 steht ein Rahmen 12, bestehend aus einem Paar umgekehrt U - förmiger Teile 13, 14, deren innen liegende Schenkel bei 15 ah ihren unteren Enden zusammenhängen, während sie sonst getrennt sind. Der äußere Schenkel des Teiles 13 hat eine Klemmschraube 16, um den Teil auf dem Ständer 9 zu befestigen, und der äußere Schenkel des Teiles 14 ist mit einer Einstellschraube 17 versehen. Der Ankerhebel des Relais- oder Klopferinstrumentes arbeitet zwischen der Spitze besagter Schraube und einem Knopf 18 an dem inneren Schenkel des Teiles 14. An seinem oberen Ende trägt dieser Teil eine sich nach aufwärts erstreckende und nach oben sich verjüngende Spitze 19, welche in die Schalldose durch eine Öffnung an der Unterseite eindringt und an einem dem Mittelpunkt der Membran gegenüberliegenden Punkt endet. Ein Draht 20 aus
Silber oder sonst einem geeigneten Stoff verbindet die Membranrnitte mit dem inneren Ende der Spitze 19.
Ein Schalltrichter 21 ist an seinem inneren Ende mit einer Muffe 22 versehen, die über die röhrenförmige Erweiterung 2 der Schalldose gleiten kann und auf sie paßt, damit der Trichter drehbar befestigt und durch Drehen in jede gewünschte Richtung gebracht werden kann.
Wenn das Instrument in Tätigkeit ist, rufen die Schläge des Ankerhebels, welche auf den Knopf 18 und die Spitze der Einstellschraube übertragen werden, Erschütterungen im Rahmen 12 und in der Spitze 19 hervor, welche durch Vermittlung des Drahtes 20 der Membran mitgeteilt werden, so daß dieselbe schwingt. Durch das Gehäuse der Schalldose und durch den Schalltrichter werden die von dem Apparat erzeugten Töne wiedergegeben und sehr verstärkt, so daß das Relaisinstrument als Tonerzeuger gebraucht werden kann, wobei der gewöhnliche Tonerzeuger und die lokale Batterie gänzlich entbehrt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Tonverstärker für telegraphische Klopferapparate, bei welchem die Bewegungen des Ankerhammers auf eine im Innern einer Schalldose befindliche Membran übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer vollkommen frei zwischen den Anschlägen (17, 18) eines elastisch gelagerten Rahmens schwingt, der seine durch den Ankerhammer erzeugten Erschütterungen auf die mit dem Rahmen verbundene Membran (6) überträgt. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT192821D Active DE192821C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE192821T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE192821C true DE192821C (de)

Family

ID=5735946

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT192821D Active DE192821C (de)

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE192821C (de)
FR (1) FR369863A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR369863A (fr) 1907-01-23

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