DE1928004U - Herrenanzug. - Google Patents
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- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D1/00—Garments
- A41D1/04—Vests, jerseys, sweaters or the like
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- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
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- A41D13/0012—Professional or protective garments with pockets for particular uses, e.g. game pockets or with holding means for tools or the like
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
3.A.if80 358*13.9,65
■Oswald Matthias" 5SÖ.1 G r u i t e a, am Har-ktweg 9
Architekt BBB
Oberb ekleidungsstuck
Die !Teuerung betrifft ein Oberbekleidungsstück für Herren,
aas als Straßen-, Sport- oder G-esellschaftsanzug getragen
wird lind bestellt aus eines Jacket und einer Trägerhose·
Die Aufgabe, die mit den Merkmalen der !Teuerung gelößt werden
soll, bestellt darin, daß ein Herren-Oberbekleidungsstüek geschaffen wird, das allen physiologischen Erfordernissen
entspricht und somit bei jeder Gelegenheit getragen werden
kann«
SBt wird diese Aufgabe dadurch, daß das Jacket nur mit
einem 2faillenknopf versehen ist und einen schmalen Schalkragen aufweist j der sich bis sum 'Taillenknopf geradlinig
verjüngt« Der neuerungsgemäfle schmale Schalltragen entbehrt
jeder Extravaganzen, wie beispielsweise aufgesetzte Seiden—
spiegel oder der bisher üblichen ?erbreiterungen in Brusthöhe und ist außerdem nicht den modischen Eigenarten der _>~
übliGhen.,Bevers unterworfen, die aal. abgerundete, kurze oder
schräge9 spitze Einschnitte aufweisen* Schalenrevers betonen
erfahrungsgemäß zwar den Charakter eines Gesellschaftsanzuges%
geben in oben beschriebenem Ausführung jedoch auch einem
Sagesanaug die sachliche und rein zweckmäßige Form«
Sämtliche Zierknöpfe sind bewußt fortgelassen. Der einzige
notwendige Knopf in der iaille erfüllt lediglich seine
Funktion zum Auf- und Zuknöpfen des Jackets*
-2-
Ätich die überflüssigen Zierknöpfe an, den Irmelenden sind
fortgelassen. Dadurch, werden die an. diesen Stellen üblichen
Schlitze langer und die Ärmel bequemer, da der am Irmelende
eingearbeitete Schlitz aus sich überdeckenden Enden besteht,
die sieh beim Durchschlüpfen. der Hand auswerten und danach
wieder in die dem Handgelenk angepaßte Weite zurückspringen. Biese Ausführung hat aur SOlge, daß die Ärmel in der ganzen
Länge schmaler gehalten werden können und sich dadurch der Körperform besser anpassen. ·
Weiterhin wird vorgeschlagen; daS das Jacket außen an gewohnter Stelle awei übereinander liegende Brusttäschchen aufweist,
■wobei die obere !Tasche mit einer Leiste und die untere Tasche
sit einer Paspel versehen ist, die nach außen sichtbar nur
einen Schiita aufweist, der in der unteren Abschlußnaht der
Paspel eingearbeitet ist. Die neuerungsgenäBe Doppeltasche
kann zur idealen Aufbewahrung von Eintritts-, Gardereben-
oder S'ahrkar.teiL u.&gl· dienen, ohne daß auf ein Ziertaschentuch, das an dieser Stelle gern getragen wird, verzichtet
werden .muß» Die-verschiedenen .!Tickets können bei solcher
Aufbewahrung jederzeit leicht unter Hanteln hervorgeholt
werden» so daß sich ein umständliches Auf- und Zuknöpfen
des Mantels vor Schaltern und Kontrollen erübrigt*
Die Hose ist eine Trägerhose, wobei die Träger aus Stoff
bestehen und angeschnitten oder gesondert angefertigt werden
können· Der im Hückenteil x-formig zugeschnittene Stoffträger
läuft vorne bis zur Bruchlinie und seitlich bis zur Seitennaht aus.
Die neuerunsssemäSe Trägerhose wird somit niclst is Bund an
der Körpers teile -gehalten, die den häufigsten ¥er änderungen
und nach den Mahlzeiten unterliegt. Sie ist daher ohne
Bundschnalle und Gummizug ausgeführt und miiy.schnallenlosen^
angenähtenj unterseitig mit Seide abgefütterten Stoffträgern
versehen,, die sich den einzelnen Körperstellen an Schultern.».
.Rücken und Brust harmonisch anpassen. Sie ersetzen damit die
schneller verschleißenden G-umsd.träger und' deren Klemmer-. Die
außerdem ästhetisch wirkenden Stoffträger vermeiden ein lästiges
Hochziehen der Hose9 besonders nach dem Sitzen, Bücken
und Hochrecken der Arme, ohne das ein !Träger rutscht oder sich lösen kann. Insbesondere dadurch, daß die Träger auf
des Rücken in Schulterblatthöhe zu einem z-föraigen Seil zusammengefaßt
sind, ist ein Rutschen ausgeschlossen. Selbst bei sportlichen Bewegungen sitzt die Hose immer korrekt,.
und fällt jederzeit mit faltenlosen ungeknickten Bruchlinien.
Der neuerungsgemäße Hodellanzug garantiert nicht nur einen
korrekten, angenehmen und sicheren Sitz, sondern bewirkt aufgrund seiner schlichten aber großzügigen !formgebung zeit- lose
Eleganz* wodurch er gleichzeitig zum Abend- bzw. zum
Gesellschaftsanzug wird.
Sin Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung sehematiseh
dargestellt und zwar zeigt:
Abb. 1 eine Vorderansicht des Jackets
Abb. 2 eine Rückenansicht des Jackets
Abb* 3 eine "Vorderansicht der Hose-
Abb. 4 eine Hückenansicht der Hose . .
Abb. 5 die Hose in Seitenansicht.
Abb, 6 eine Darstellung der beiden Brusttaschen in Vorderansicht.
Abb«? einen Schnitt genäß der Linie A-B in AOb· 6
-A-
Abb. 8 ein geschlitztes Iriaelende
Abb. 9 eine Ansicht in Richtung-des Pfeiles in.Abb» S,
Das Jacket nacli Abb. 1 ist an der Vorderseite nur mit einem
faillenknopf 2 versehen und an dieser Stelle üb es einander
geschlagen. Der Schalkragen 3 ist etwa, von der Stelle 4- an
bis siim iTaillenknopf 2 hin geradlinig verjüngt ausgeführt,
wobei die Breite des Schalkragens 3 i& Bereich des Panktes
etwa 30 EEi beträgt» Die Höhe, des Schalkragens 5 ira Bereich
der Halspartie, wie sie in Abb. 2 dargestellt ist5 beträgt
etwa 25 ion* Außerdem besitzt das Jacket an der .Vorderseite,
zwei eingesetzte Seitentasclien 5 und δ, die ohne Patten gearbeitet
sind. An einer Brustseite ist das Jacket axt einer
Doppe!tasche 7 und S versehen, die unten näher erläutert
sind^und in den Abb. 6 und 7 detailiert sind^ Die Ärmelenden
9 sind ohne Zierknöpfe versehen und weisen nur einen verdeckten Schlitz 10 auf.
Die als Brusttaschen gearbeiteten beiden. Doppeltaschen 7
und 8 werden - x-jie in den Abb. 6 und 7 dargestellt — durch
^e einen Schlitz 18 und 21 gebildet, zwischen: denen eine
Leiste 19 so eingesetzt ist, daß es nach außen den Schlitz. 18 verdeckt und zum anderen das 3?aschenfutter 20 für die
lasche 7 (Abb.(6) aufnehmen kann» Die lasche 8 in Abb. 6
ist nur durch einen Schlitz 21 zu erkennen,, an den sich an
der Innenseite des Ansugstoffes 1 die zweite Tasche 22 anschließt, die axt einer Paspel 30 gearbeitet ist» Der vertikale
Abstand zwischen den Einsteckschlitaen beider Taschen
7 und 8 beträgt etwa 25 mm· ■
Bis Abb. 8 und 9 zeigen die Ärmelenden 9 rait deiK^ Schlitz 10,
dessen Enden 23 und 2A- sich überdecken, aber nicht durch
Zierknöpfe zusammengehalten werden, wodurch sich das schmal
geschnittene Irmelende 9 an seinem Ende beim Durchschlüpfen
der Hand weiten kann« ;
Die Hose 11 weist einen Bund 12 auf, der sit einem durchgehenden
Stofftrager 13 verbunden, ist. In der Eücfeenpartie
gemäß Abb.. 4 ist der Sräger 13 x-förmig ausgebildet und
teilt sieh in. SolralterblatthÖhe 14 in svrei. Einae!träger .15 und 16. Die Enden 17 der Hosenbeine sind nach Hinten leicht abfallend.
gemäß Abb.. 4 ist der Sräger 13 x-förmig ausgebildet und
teilt sieh in. SolralterblatthÖhe 14 in svrei. Einae!träger .15 und 16. Die Enden 17 der Hosenbeine sind nach Hinten leicht abfallend.
Die Hose 11 weist an der Vorderseite noch zv/ei iaschen 55 und
einen Hosenschlitz 2.6 auf. Mit 27 ist die vordere Bügelfalte und mit 28 die hintere Bügelfalte bezeichnet. 29 zeigt
die Seitennaht.
- Schutzansprüche -
-5-
Claims (5)
1. Gberbekleidungsstück für Herren als Straßen-, Sport- oder
Gesellschaftsansug, bestehend aus einem Jacket und einer
3?rägerhose, dadurch gekennzeichnet, daS
das Jacket (1) nur mit einem 3?aillenknopf (2) versehen
ist, einen schmalen Schalkragen (3) aufweist, der sich bis
zum 3?aillenknopf geradlinig verjüngt-., und die ohne Bundschnal-Ie
bestehende irägerhose (11) einen mit der Hose verbundenen
Stoffträger (13) auf v/eist ? der im Büclcsntell x-förmi-s ausgebildet
ist und lsi Torderteil aus leicht zur liörperaltte
gezogenen Einseltellen (15*16) besteht.
2. Oberbekleidungsstück nach Anspruch 1,' dadurch
g e k· e η η a el-chnet, daß der St off träger (13) an der
sum Körper weisenden Seite mit Seide gefüttert ist..
3* OberbekleidungBstück nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch g e k e η η ζ e i c h "b, e t\ daB ö.ie Elnselteile
(15» 1S) des Stoff trägers (13) .lait dem at-förnigeii Teil
in Schulterblatthöhe verbunö.en sind und einen mit der Hose
(11) fest verbundenen -Träger bilden.
4. Qberbekleidungsstücfc nach Anspruch 1S dadurch, gekennzeichnet*
daß die ilrmelenden (9) des Jackets
(1) in ITeä-ängerung der Irmelnaht ,jeweils einen sich alt den
Enden (23*24) überdeckenden Schiita (1Q) ohne Zierknopfe ,
aufweisen*
5. Oberbeicleidungsstüek nach Anspruch 1, d a d π r ο h g e~
1ε e n η ζ e i c h η e tt daß das Jacket (1) zwei übereinanderliegende
Brusttaschen (7>§) aufweist, x^obei die obere fTasciie
(7) ait einer Leiste (19) verseJaeii ist und die untere iascne
(8) eine Paspel (30") aufweist.
6o Oberbeicleidungsstück nach Anspruch I5 d aäucii g e-Ic
e η η ζ e i c Ii η e tj daß das Jacket (1) an jeder Seite
eine an sich bekannte eingesetzte .Seitentasche (5,6) ohne
Patten aufweist«
7= Oberbekleidungsstück nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a durch
g. e k e η η a e i c η η e -t 7 daß die -^nden (17)
der Hosenbeine der Hose (11) in der Länge nach Hinten schräg abfallen*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM52728U DE1928004U (de) | 1965-09-13 | 1965-09-13 | Herrenanzug. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM52728U DE1928004U (de) | 1965-09-13 | 1965-09-13 | Herrenanzug. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1928004U true DE1928004U (de) | 1965-12-02 |
Family
ID=33359668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM52728U Expired DE1928004U (de) | 1965-09-13 | 1965-09-13 | Herrenanzug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1928004U (de) |
-
1965
- 1965-09-13 DE DEM52728U patent/DE1928004U/de not_active Expired
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