DE1927780C - Vorrichtung zum Verbinden von sich kreuzenden Seilen - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von sich kreuzenden SeilenInfo
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- DE1927780C DE1927780C DE1927780C DE 1927780 C DE1927780 C DE 1927780C DE 1927780 C DE1927780 C DE 1927780C
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Description
Hie Iiι !hulling geht aus von einer Vorrichtung /um
Verbinden um sich kreuzenden Seilen mit den Seilen anliegenden Platten, die um einer letztere durchlaufenden
Schraube zusammengehalten werden, insbesondere air Netzwerke liir Dachcindcckungcn.
Eine bekannte Vorrichiimg dieser Art besteht aus
drei Platten, nämlich zwei Platten, wekhe den Seileu
außen anliegen, und einer Platte zwischen den Seilen.
Die Platten haben Ausnehmungen, in denen die Seile ruhen und werden durch zwei Schrauben mit Muttern in
gegeneinander bzw. gegen die Seile gedruckt. Bei dieser Veibindung ist es nicht möglich, den Winkel der
sich kreuzenden Seile /u ändern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung insoweit zu verbessern, daß
bei einfacher Ausführuni; der Konstruktion eine
Änderung des Winkels der sich kreuzenden Seile möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelost, daß für jedes Seil zwei Winkelstücke vorgesehen
sind, die. einen Quader bildend, aneinanderliegen, daß die Schraube durch zwei parallele erste Schenkel
der Winkelstücke hindurchläuft, daß das Seil zwischen diesen beiden ersten Schenkein, der Schraube
und dein zweiten Schenkel eines ersten Winkelstückes eingespannt ist, und daß sich der zweite Schenkel des
/weiten Winkelstückes auf dem ersten Schenkel des ersten Winkelstücke abstützt.
Bei dieser Aufgabenlösung sind folgende an sich bekannte Gcstaltungsmcrkmale Genutzt worden:
Zwei Klemmstücke für jedes Seil fs. die britische Patentschrift 630 4(W; indessen werden mit dieser bekannten
Klemmvorrichtung nicht Seile, sondern Stäbe miteinander verbunden; außerdem sind die
Klemmsüicke nicht Winkelstücke, sondern Platten mit halbkreisförmigen Nuten), ein Winkelstück (s. die
französische Patentschrift 1 536 378; indessen ist bei dieser Konstruktion das zweite Klemmelement nicht
ein Winkelstück, sondern eine Platte: außerdem dient
diese Vorrichtung nicht dem Verbinden zweier Seile, sondern dem Verbinden von Schienen mit quadratischem
Querschnitt).
Der Fortschritt des Ertindiingsgcgenstandes gegenüber
den bekannten Gegenstand, von dem die Erfindung ausgeht, besteht darin, daß man den Winkel der
sich kreuzenden Seile beliebig ändern kann. Außerdem ist der Erfindungsgegenstand einfacher ausgebildet
;ils tier bekannte; besitzt er doch nur eine Schraube
(der bekannte besitzt zwei) und bestehen doch die Klemmteile aus handelsüblichen Winkelstücken so
(beim bekannten Gegenstand bestehen die Klcninitcile
aus Platten mit halbkreisförmigen Nuten).
In der Zeichnung ist ein Ausmiirungsheispiel gemäß der Erfindung dargestellt. In der Zeichnung
I" i g. I eine perspektivische Ansicht eines ersten . .iislühi Imgsbeispieles in explodierter Form;
Fig. 2 eine seitliche Ansicht der in Fig. I daiuestellten
Vorrichtung und
Fi». 3 eine Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten
V01 richtung.
In den F i u. I bis 3 sind mit I und 2 zwei sieh
kreuzende Seile bezeichnet. Diese werden mittels de; Winkelstücke 3 und 4 bzw. 5 und 6, der Schraube 7
un.i der Mutler 10 zusammengehalten. Wie der F i g. 2 zu entnehmen ist. liegt der Schenkel 9 des
Winkels 6 mit seiner Siirnseite der Innenflache de·-,
Schenkels 8 des Winkels 5 und die Stirnseite de Schenkels 8 des Winkels 6 der [--xnfläche de>
Schenkels 9 des Winkels 5 an. Am Gewindeende der Schraube 7 (nur in F i g. 1 dargestellt) sind Plattet-,
11, 12 einer Dacheindeckung befestigt. Mit U sind zwei Flacheisen bezeichnet.
Natürlich können auch mehrere sich kreuzende Seile miteinander in der erfindungsgemäßen Art und
Weise verbunden werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch bei Antennen und elektrischen
Leitern verwendbar. Die Flächen, welche den Seilen anliegen, können mit einer weichen Schicht versehen
sein, in die sich die Seile etwas eindrücken.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verbinden von sich kreuzenden Seilen mit den Seilen anliegenden Platten,
die von einer letztere durchlaufenden Schraube zusammengehalten werden, ;iisbesondere für
Netzwerke für Dacheindeckungen, dadurch
gekennzeichnet, daß für jedes Seil (1, 2)
zwei Winkelstücke (3, 4; 5, 6) vorgesehen sind, die, einen Quader bildend, aneinanderliegen, daß
die Schraube (7) durch zwei parallele erste Schenkel (8) der Winkelstücke hindurchläuft, daß
das Seil zwischen diesen beiden ersten Schenkeln, der Schraube (7) und dem zweiten Schenkel (9)
eines ersten Winkelstückes (4; 5) eingespannt ist. und daß sich der zweite Schenkel (9) des zweiten
Winkelstückes (3; 6) auf dem ersten Schenkel (8) des ersten Winkelstückes (4; S) abstützt.
2. Vorrichtung zum Verbinden zweier Seile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die /weiten Schenkel (8) der beiden ersten Winkelstücke (4: 5) aneinanderliegen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9420034U1 (de) | 1994-12-14 | 1995-05-18 | Jakob Ag, Trubschachen | Seilkreuzklemme |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9420034U1 (de) | 1994-12-14 | 1995-05-18 | Jakob Ag, Trubschachen | Seilkreuzklemme |
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