DE1927593C - Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige Spiegelreflexkamera - Google Patents
Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige SpiegelreflexkameraInfo
- Publication number
- DE1927593C DE1927593C DE1927593C DE 1927593 C DE1927593 C DE 1927593C DE 1927593 C DE1927593 C DE 1927593C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- point
- component
- measuring arrangement
- light
- light measuring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000011514 reflex Effects 0.000 title claims description 13
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 9
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 3
- 238000013507 mapping Methods 0.000 claims description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 2
- 239000005337 ground glass Substances 0.000 description 10
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 7
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 6
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 4
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 3
- 230000004044 response Effects 0.000 description 3
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit
einem photoelektrischen Bauelement, vorzugsweise einem Photowiderstand, welcher auf der Seite des Okulars
vor der Strahlenaustrittsflüche einer Penta-Dachspiegelanordnung
des Suchersystems der Kamera liegt, wobei das photoelektrische Bauelement lediglich Strahlung von einer Teilfläche einer vor
einer Stn.hleintrittsfläche der Penta-Dachspiegelanordnung
mittels des Kameraobjektivs definierten Bildebene empfängt.
Viele Kameras besitzen einen eingebauten Belichtungsmesser,
der für die richtige Belichtung des in das Objektiv fallende Licht mißt. Wenn z. B. zwischen
einem zu phoiographierenden Motiv und seinem Hintergrund ein relativ großer Unterschied in der
Lichtstärke besteht, ist es erforderlich, das von einem bestimmten Teil des Motivs oder Gegenstands, beispielsweise
von einem Gesicht, reflektiertes Licht zu messen. Für die richtige Belichtung muß also eine
Punktlichtmessung vorgenommen werden. Mit »Punkt« ist hier natürlich kein Punkt im mathematischen
Sinne, sondern eine relativ kleine Fläche gemeint. Das Erfordernis der Punktlichtmessung ist in
der Lichtbildtechni.'. in 11 uerer Zeit stärker hervorgetreten, und zahlreiche i'unktlichfmeßsysteme wurden
vorgesehlngen.
So ist aus der deutschen Ausweges hrift 1 267 535 eine Lichtmeßanordnung der eingangs umrissenen
Art bekannt.
Bei dieser ist oberhalb des Sucherokulars ein photoelektrisches Bauelement vorgesehen, welches das
licht von der durch das Kameraobjektiv und den Rdlexspiegel definierten Bildebene über ein Linsenjilied
empfängt. Von dieser Bildebene durchläuft das Licht ein oberhalb derselben angeordnetes Penta-Duchprisma.
Ls wird von der bildaufrichtenden Spiegelfläche desselben in das photoelektrische Bauelement
geworfen. Die Auswahl des Punktes in der definierten Bildebene, dessen Helligkeit gemessen werden soll,
wird durch eine Blende vordem photoelektrischen Bauelement bewirkt. Das Licht kann dabei entweder unmittelbar
in das gegenüber dem Suchcrokular seitlich versetzt angeordnete photoclektrischc Bauelement
geworfen werden oder aber über eine zwischen dem Penta-Dachprif ma und dem Suchcrokular vorgesehene
halbdurchlässige Spiegelfläche, die dann das Licht senkrecht nach oben in das photoclektrischc Bauclement
wirft. Vorteilhaft ist bei dieser Konstruktion zwar, daß das photoelektrische Bauelement kein durch
das Suchcrokular einfallendes Streulicht empfängt. Nachteilig ist indessen, daß das auf das photoelcktrische
Bauclement fallende Licht im Penta-Dachprisma mehrfach umgelenkt wird, bevor es auf das photoelektrische
Bauelement trifft· Dadurch wird die Strahlung
geschwächt, was deswegen um so nachteiliger ist, als ohnehin die in solchen Anordnungen verwendeten
photoelektrischen Bauelemente gerade bei geringen Lichtwerten in ihrer Anzeigecmpfindlichkeit zu wünschen
übrig lassen, liin weiterer Mangel der bekannten
Anordnung liegt darin, daß der Platzbcdarf fUr das pholoclcktrischc Bauelement unerwünscht groß
ist. Dieses befindet sich bei der ersten Ausführungsfoim der bekannten Konstruktion seitlich versetzt
oberhilb und noch hinter dem Suchcrokular, was
störcni/ ist. Bei der Konstruktion mit halbdurchlässigem
Umlenkspiegel wird das Okular verhältnismäßig weit nach hinten herausgeschoben, was ebenfalls
das Bauvolumen der Kamera unerwünscht vergrößert.
Ferner ist aus der USA.-Patentschrift 3 347 143 eine Punktlichtmeßanordnung bekannt, bei welcher
zwei Photowiderstände oberhalb und seitlich des Sucherokulars hinter einem Penta-Dachprisma angeordnet
sind. Auch diese empfangen ihr Licht, nachdem es das ganze Penta-Dachprisma durchlaufen hat.
Die Begrenzung des von diesen Photowiderständen gemessenen Bildbereiches erfolgt durch Einschieben
einer Blende zwischen dem Penta-üachprisma und einer diesem vorgeordneten Mattscheibe in der Bildebene
des Kameraobjektivs. Eine derartige Konstruktion ist nicht nur baulich aufwendig und hat ebenfalls
den Nachteil der Schwächung des Lichts durch mehrfache Umlenkung. Darüber hinaus muß 2.ur klaren
Betrachtung des ganzen Bildes die Blende entfernt werden, wenn man nicht eine starke Lichtschwächung
des Sucherbildes durch den nur halbdurchlässigen Blendenbcreich in Kauf nehmen wiP, welcher den
Bereich umgibt, dei voll lichtdurchlässig, ist. Die Blende kann nach dieser Veröffentlichung auch an
andeien Stellen, z. B. vor der Mattscheibe oder auf
dem Reflexspiegel der Kamera, angeordnet sein. Die dargelegten Mängel bleiben jedoch die gleichen.
Aus der USA.-Patentschrift 3 282 178 ist eine Punktlichtmeßanordrung für einäugige Spiegelreflexkameras
mit einem Penta-Dachprisma im Sucherlichtweg bekanntgeworden, bei welcher die bildaufrichtendc
Reflexionsfläche des Prismas in der Mitte einen wenig oder gar nicht verspiegeltcn Fleck aufweist,
hinler dem sich eine Photozcllc beendet. Diese Ausbildung
hat einmal den Nachteil, daß der wenig oder nicht verspiegelte Fleck im Sucherbild störend in
Erscheinung tritt. Zum anderen ist auch hier ein verhältnismäßig langer Lichtweg bis zur Photozelle gegeben,
da das Licht das Prisma fast ganz durchlaufen muß.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 208 621 ist eine
einäugige Spiegelreflexkamera bekannt, bei welcher an Stelle eines Penta-Dachprismas ein einfacher unter
45° geneigter Umlenkspiegel vorgesehen ist, der das Licht nach hinten in das Suchcrokular wirft. Der
zweite Umlenkspiegel ist im Bereich der optischen Achse nur tcilvcrspiegclt, so daß ein Teil des Lichtes
durch ihn hindurch über eine Linse in eine oberhalb des Spiegels angeordnete Photozelle fällt. Eine solche
Konstruktion benötigt ein großes Bauvolumen für die Kamera. Auch ist bei ihr im Sucherbild der dunkle
Fleck sichtbar, durch den das Licht in die Photozcllc fällt.
Gegenüber diesem Stand der Technik schafft die Erfindung eine Punktlichtmeßanordnung der eingangs
umrissenen Art, welche die Mängel der bekannten Konstruktionen nicht aufweist, sich also durch geringes
Volumen, geringen Bauaufwand und ein unbeeinträchtigtes
Sucherbild auszeichnet. Das wird gemäß Erfindung dadurch erreicht, daß die optische
Achse des photoelektrischen Bauelementes direkt auf die Teilfläche gerichtet ist, von der das Bauelement
das Licht ohne wesentliche Umlenkung erhält, und daß das Bauelement oberhalb des Okulars angeordnet
ist.
Auf diese Weise schafft die Erfindung eine Punktlichimeßanordnung, bei welcher das photoelektrische
Bauelement nur einen kleinen begrenzten Bereich der Mattscheibe »sieht«, auf welche das Kameraobjektiv
das Sucherbild abbildet.
Das photodektrische Bauelement kann etwa in Verlängerung
der Firsiliriie der beiden Dachflächen der Spiegelanordnung nahe diesen Dachflächen angeordnet
sein. Eine solche Anordnung ist besonders raumsparend, da hier normalerweise ein sonst nicht aus
genutzter Raum zur Verfugung steht.
Wird die Penta-Dachspiegelanordming von einem
massiven Dachkantprisma gebildet, so weist die okulars.^itige Prismenoberfläche vorteilhaft einen
ireppenartig vertieften Absatz auf, dessen dem Okular zugekehrte Oberfläche sich senkrecht zur optischen
Ai.'hse des photoelektrischen Bauelementes erstreckt.
Pis erleichtert nicht nur die Justierung des photoeleki
.-,ehen Bauelementes, sondern gewährleistet dariü
. r hinaus einen ungeknickten Verlauf der optischen Ai.'hse desselben.
Die Achse des photoelektrischen Bauelementes ver-,rnilt
vorteilhaft durch einen Punkt, der sich außerhalb des Mittelpunktes der Bildebene befindet.
Damit das photodektrische Bauelement Licht nur
von dem hierfür vorgesehenen Bereich der Bildebene empfängt, kann ihm eine zur Punktabbildung
auf das photodektrische Bauelement ausgelegte Sammellinse vorgeordnet sein. Eine andere Möglichkeit
besteht darin, daß dem photoelektrischen Bauelement ein Lichtleitgitter vorgeordnet wird.
Derartige Gitter sind bekannt. Sie werden vielfach bei Raumleuchten angewandt, um den direkten Lichtausfall
zu richten. Wählt man ein Gitter mit einem konzentrischen Schlitzmuster, so wir ; der begrenzte,
kleine Lichtmeßbereich weitgehend ! cisförmig, wählend
er bei einem rasterartigen Gitterverlauf elliptisch wird.
Das photodektrische Bauelement kann beispielsweise auch oberhalb des Sucherokulars in der nichtreMektierendcn
Fläche einer Penta-Dachspiegclauordnung
vorgesehen sein, welche sich zwischen den Dachspicgeln und dem bildaufrichtenden Spiegel erstreckt.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfülirungsbcispiele
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt scherrutisch einrn Längsschnitt durch
eine Sucheranordnung einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einer Umlenkdachspiegelanordnung nach
dem Pentaprismaprinzip;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Mattscheibe
der Anordnung nach Fig. 1;
F i g. 3 zeigt in einer graphischen Darstellung die Intensität des Ansprechcns einer Photozelle für eine
gegebene Lichtquelle längs der kürzeren Mittellinie (der kleinen Achse) XY der Mattscheibe gemäß
Fig. 2;
F i g. 4 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch die Sucheranordnung einer einäugigen Spiegelreflexkamera
mit einem Pentaprisma;
F i g. 5 A und 5 B zeigen Draufsichten auf Gitter, welche die Lichtempfangsrichtung einer Photozelle
gemäß Erfindung betränken.
Die in Fig. 1 dargestellte Sucheranordnung einer
einäugigen Spiegelreflexkamera besitzt eine Umlenkspiegelanordnung, weiche nach dem Prinzip eines
Pentaprismas arbeitet, eine sogenannte Penta-Dachspiegelanordnung,
ein Okular 2, eine rechteckige Mattscheibe 3 sowie den schwenkbaren Rcflexspiegel
4. Die Spiegelanordnung 1 kann als Hohlkörper nis Kunststoff oder ähnlichem Material gespritzt sein.
Ihr Querschnitt entspricht demjenigen der bekannten Pentuprismen Die Spiegelanordnung weist dachförmige
Spiegelflächen la, von denen in der Zeichnung nur eine dargestellt ist, auf sowie eine Endspiegelfläche
1 b, die aus einem am Spiegelgehäuse befestigten, ebenen Umlenkspiegel besteht, eine Lichteintrittsöffnung
Id und eine LichtaustritlsüfTnung Ic
Das Okular 2 ist an die Lichtaustrittsöltnung 1 c anschließend
angeordnet, während die Mattscheibe 3 vor der LichteinlaßölTnung Id der Spiegelanordnung
ία angeordnet ist. Unterhalb der Mattscheibe 3 befindet
sich der in seiner Anordnung und Funktion bekannte Reflexspiegel 4. Der Strahlengang bei Benutzung des
Suchers ist durch eine Pfeillinie dargestellt. Das Licht fällt dabei durch das Objektiv der Kamera zunächst
auf den Reflexspiegel 4, von f.;'..:sem auf die Dachspiegelteile
1, von diesen auf dei» F.ndspiegel 1 b und von letzterem durch das Okular 2 in das Auge des
die Kamera Benutzenden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist eine Photo-
ao zelle S oberhalb des Okulars 2 im Bereich der Lichtaustrittsöffnung
Jc angeordnet. Der Blickwinkel der Photozelle 5 ist so schmal, daß nur ein sehr kleiner,
sich konzentrisch um einen ausgewählten Punkt P erstreckender Bereich der Bildebene 3a der Mattscheibe
3 für die Photozelle sichtbar ist. F i g. 3 zeigt eine Ansprechkurve A. Zu deren Ermittlung wurde
eine punktförmige Lichtquelle in einem bestimmten Abstand vor dem Objektiv der Kamera angeordnet.
Das Objektiv wurde auf die punktförmige Lichtquelle eingestellt. Die Kamera wurde dann so bewegt, daß
das Bild der Lichtquelle sich längs der Mittellinie XY (F i g. 2) der Mattscheibe 3 bewegte. Mittels der Photozelle
5 wurde dabei die Lichtstärke gemessen. Man erkennt aus Fig. 3, daß die maximale Lichtstärke
dann gemessen wurde, wenn das Bild der punktförmigen Lichtquelle auf dem Punkt P der Mattscheibe
lag, auf welchen »der Blick« der Photozclle j eingestellt ist.
Die Versuche haben bestätigt, daß man Bilder von optimaler Qualität erhält, wenn für die Punktlichtmesung
der Punkt P beim Betrachten des Bildes durch den Sucher auf das aufzunehmende Motiv gerichtet
wird, da beim Punkt P die Ansprechkurve Λ ihr Maximum aufweist.
Ordnet man, wie in F i g. 1 gezeigt, vor der Photozeile eine Kondensorünsc 6 so an, daß sie den Punkt P
fokussiert, so wird die Richtwirkung der Photozellc 5
weiter verbessert, so daß eine sehr genaue Punktlichtmessung möglich ist. Die Kondensoriinse 6 dient dabei
zur Beschränkung des Blickwinkels der Photozelle, d. h. zur Einstellung des Winkels, des in die
Photozelle eintretenden Strahlenbündels. Statt der Kondensorlinse 6 kann auch ein geeignetes Steuergitter
verwendet werden, wie dies in Fig. 5 A und
F i g. 5 B beispielsweise dargestellt ist. Die in F i g. 5 A
gezeigte konzentrische Gitteranordnung bewirkt, daß das Photoelcrrent Licht von einem weitgehend kreisförmigen,
den Punkt P umgebenden Bereich empfängt, während ein Raster oder lamellcnförmiges Git-
ter, v/ic es in Fig. 5B gezeigt ist, bewirkt, daß die
Photozelle Licht von einem den Punkt P umgebenden, etwa elliptischen Bereich erhält.
Der Punkt P ist vorzugsweise ein geeigneter Punkt auf der Mittellinie XY, die durch den Mittelpunkt O
der Mattscheibe verläuft. Wenn gewünscht, kann der Punkt P auf der Mattscheibe 3 in einer geeignet erscheinenden
Weise imrkiert sein.
Der Punkt P kann aber auch an irgendeiner andc-
Der Punkt P kann aber auch an irgendeiner andc-
ren Stelle der Mattscheibe 3 liegen, auf welche das Photoelement 5 gerichtet ist. Die Position des Photoelements
5 ist nicht auf die in Fig. 1 dargestellte Stellung beschränkt, el. h. auf die Stellung oberhalb
des Okulars 2 in der Nähe der Austrittsöffnung 1 r. Vielmehr kann das Photoelement 5 auch an einer
anderen geeigneten Stelle angeordnet werden, sofern es die Bildebene der Mattscheibe 3 sehen kann und
nicht das Blickfeld durch den Sucher stört. Bevoreinem bestimmte:i, beschränkten Blickbereich so angeordnet,
daß sie die Bildebene der Mattscheibe des optischen Suchersystems einer einäugigen Spiegelreflexkamera
von oberhalb der Mattscheibe her sieht, und zwar an einer Stelle, wo sie das Blickfeld
des Suchers nicht stört. Die Photozelle führt dabei eine angenäherte Punktlichtmessung durch. Auf diese
Weise ermöglicht die Erfindung eine zuverlässige und genaue Punktlichtmessung unter weitestgehender
zugt blickt jedoch die Photozelle von oben auf die io Vermeidung der Nachteile der bekannten Punktlicht-Mattscheibe.
Die Photozelle kann beispielsweise an meßvorrichtungen.
einer Stelle einer Wand 1 e angeordnet sein, die sich Die Erfindung schafft also eine Sucheranordnung
oberhalb der Endspiegelfläche 1 b zwischen den bei- für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem
den Dachspiegelflächen 1 α erstreckt. Pentadachprisma oder einer Spiegelanordnung nach
Die Erfindung ist natürlich nicht auf ein Sucher- 15 dem Pentadachprismaprinzip, wobei eine Photozelle
system beschränkt, welches die beschriebene Spiegel- so angeordnet ist, daß sie die Mattscheibe der
Sucheranordnung von oben sieht, wobei die Photozelle Licht nur aus einer beschränkten Richtung empfangen
kann, also nur auf das von einem sehr be- *o grenzten Bereich der Mattscheibe kommende Licht
anspricht.
anordnung, die nach dem Pentadachprismaprinzip arbeitet, besitzt. Die Erfindung kann auch bei einem
Suchersystem mit einem Pentaprisma angewandt werden.
Dies ist an Hand von F i g. 4 erläutert, in welcher Teile, die den Teilen in Fig. 1 ähnlich sind, mit dem
gleichen Bezugszeichen und dem Zusatz A bezeichnet sind. Das Pentaprisma 1A besitzt Dachreflexionsflächen
laA (von denen nur eine dargestellt ist), as
eine Endreflexionsfläche 1 b A, eine Lichtaustrittsfläche lcA und eine Lichteintrittsfläche \dA. Im
Abstand von der Lichtaustrittsfläche 1 c A befindet sich ein Okular IA. Eine Mattscheibe 3A ist im Abstand
vor der Lichteinlaßfläche 1 dA. Ein beweglicher Reflexionsspiegel AA üblicher Konstruktion befindet
sich unterhalb der Mattscheibe 3 A. Zwischen die Lichtaustrittsfläche IcA des Prismas und das Okular
2 A ist eine Planglasplatte 7 mit parallelen Oberflächen eingefügt. Eine Oberfläche dieses Planglases 7
ist an der Lichtaustrittsfläche lcA des Pentaprismas
befestigt. Das Glas 7 besitzt eine obere geneigte oder schräge Fläche 7 σ, vor welcher eine Photozelle SA
angeordnet ist. Zwischen der Photozelle SA und der schrägen Oberfläche la ist eine Kondensorlinse 6 A
derart eingesetzt, daß der Brennpunkt der Kondensorlinse auf einem Punkt PA der Bildebene 3aA der
Mattscheibe 3 A liegt. Dadurch kann auf ähnliche Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung die Lichtstärke des von einem kleinen, den Punkt P A umgebenden Bereich kommenden Lichts
gemessen werden.
Auch beim zweiten Ausführungsbeispiel kann der Punkt PA an einer beliebigen Stelle der Bildebene
3aA gewählt werden. Die Stellung der Photozelle SA
ist also nicht auf die in F i g. 4 dargestellte beschränkt. Die Photozelle 5 A kann an irgendeiner Stelle angeordnet
werden, sofern von dieser Stelle die Bildebene 3 a A vorzugsweise von oben zu sehen ist und
das Blickfeld des Suchers nicht gestört wird.
So kann die Photozelle S A beispielsweise auf der Oberfläche 1 eA oberhalb der Endreflexionsfläche
IbA angeordnet werden. In diesem Fall wird vorzugsweise
ein optisches Element, wie z. B. ein Prisma, auf der Oberfläche IeA befestigt, welches die von
der Bildebene 3a A kommenden Lichtstrahlen auf die Photozelle wirft. Ein solches optisches Element kann
auch mit der planparallelen Glasplatte 7 oder dem Pentaprisma 1 A einstückig ausgebildet sein. Statt der
Kondensorlinse 6/4 kann auch ein Steuergitter ahn-Hch
den an Hand des ersten Ausführungsbeispiels erläuterten Gittern verwendet werden.
Gemäß der Erfindunr ist also eine Photozelle mit
Claims (6)
1. Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem photoelektrischen
Bauelement, vorzugsweise einem Photowiderstand, welches auf der Seite des Okulars vor der
Strahlenaustrittsfläche einer Pentadachkantprismeneinrichtung
des Suchersystems der Kamera liegt, wobei das photoelektrische Bauelement lediglich Strahlung von einer Teilfläche einer vor
einer Strahleintrittsfläche der Pentadachkantprismenanordnung
mittels des Kameraobjektivs definierten Bildebene empfängt, dadurch gekennzeichnet,
daß die optische Achse des photoelektrischen Bauelementes (5) direkt auf die Teilfläche gerichtet ist, von der das Bauelement
das Licht ohne wesentliche Umlenkung erhält, und daß das Bauelement oberhalb des Okulars
angeordnet ist.
2. Punktlichtmeßanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das photoelektrische
Bauelement etwa in der Verlängerung de: Firstlinie der beiden Dachflächen der Spiegelanordnung
nahe diesen Dachflächen angeordnet ist.
3. Punktlichtmeßanordnung nach Anspruch 1 mit massivem Dachkantprisma, dadurch gekennzeichnet,
daß die okularseitige Prismenoberfläche einen treppenartig vertieften Absatz (IcA) aufweist,
dessen dem Okular zugekehrte Oberfläche sich senkrecht zur optischen Achse des photoelektrischen
Bauelementes erstreckt.
4. Punktlichtmeßanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Achse des photoelektrischen Bauelementes (5) durch einen Punkt (P) verläuft, der sich außerhalb
des Mittelpunktes (O) der Bildebene (3 a) befindet.
5. Punktlichtmeßanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
dem photoelektrischen Bauelement (5) eine zur Punktabbildung der Bildebene (3 a) auf das
photoelektrische Bauelement ausgelegte Sammellinse (6) vorgeordnet ist.
6. Punktlichtmeßanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
dem photoelektnschen Bauelement (5) ein Lichtleitgitter (5/1, SB) vorseordnet Ut
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2043193C3 (de) | Anamorphotisches Aufnahmeobjektiv mit veränderbarer Brennweite | |
| DE1905605A1 (de) | Geraet zum Ausrichten von zwei oder mehreren optischen Achsen | |
| DE2710695C2 (de) | Einäugige Spiegelreflexkamera | |
| CH636207A5 (de) | Mikrofotografische lichtmesseinrichtung an einem mit einer aufsatzkamera versehenen mikroskop. | |
| DE2452938C3 (de) | Suchereinrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera | |
| DE2655628A1 (de) | Einaeugige spiegelreflexkamera | |
| DE2609877A1 (de) | Optische anordnung zur benutzung von sensoren | |
| DE10010443B4 (de) | Optisches Suchersystem | |
| DE2731192C2 (de) | Spiegelreflexkamera mit Pentaprisma und elektronischem Entfernungsmesser | |
| DE1927593C (de) | Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige Spiegelreflexkamera | |
| DE2136071B2 (de) | Entfernungsmeßsystem für eine Kamera | |
| DE707783C (de) | Photographische Kamera mit ueber der Aufnahmekammer angeordneter Reflexsucherkammer | |
| DE7509160U (de) | Vorrichtung zur lichtmessung durch das objektiv einer einaeugigen spiegelreflexkamera | |
| DE2262218A1 (de) | Sucherbaugruppe zum einfuegen in eine fotokamera | |
| DE2226962C3 (de) | Belichtungssteuervorrichtung fur eine Kamera | |
| DE1927593A1 (de) | Lichtmessanordnung fuer eine Spiegelreflexkamera | |
| DE2903526C3 (de) | Vorrichtung zur automatischen Fokossierung für einäugige Spiegelreflexkameras | |
| DE2855991C3 (de) | Optisches Fokussierungssystem für einäugige Spiegelreflexkameras | |
| DE1208621B (de) | Spiegelreflexkamera mit eingebautem Belichtungsmesser | |
| DE915179C (de) | Sucher-Entfernungsmesser an photographischen Kameras od. dgl. | |
| DE3223713A1 (de) | Fotografische oder kinematografische kamera mit einem objektiv und einem aktiven entfernungsmesser | |
| DE2658071C3 (de) | Belichtungsinnenmessung bei photographischen Kameras | |
| DE1915929C (de) | Lichtmeßeinrichtung an einer ein augigen Spiegelreflexkamera | |
| AT377622B (de) | Mikrofotografische lichtmesseinrichtung | |
| DE3924191C2 (de) |