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DE1927593C - Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige Spiegelreflexkamera - Google Patents

Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige Spiegelreflexkamera

Info

Publication number
DE1927593C
DE1927593C DE1927593C DE 1927593 C DE1927593 C DE 1927593C DE 1927593 C DE1927593 C DE 1927593C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
point
component
measuring arrangement
light
light measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kenji Tokio Hiruma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem photoelektrischen Bauelement, vorzugsweise einem Photowiderstand, welcher auf der Seite des Okulars vor der Strahlenaustrittsflüche einer Penta-Dachspiegelanordnung des Suchersystems der Kamera liegt, wobei das photoelektrische Bauelement lediglich Strahlung von einer Teilfläche einer vor einer Stn.hleintrittsfläche der Penta-Dachspiegelanordnung mittels des Kameraobjektivs definierten Bildebene empfängt.
Viele Kameras besitzen einen eingebauten Belichtungsmesser, der für die richtige Belichtung des in das Objektiv fallende Licht mißt. Wenn z. B. zwischen einem zu phoiographierenden Motiv und seinem Hintergrund ein relativ großer Unterschied in der Lichtstärke besteht, ist es erforderlich, das von einem bestimmten Teil des Motivs oder Gegenstands, beispielsweise von einem Gesicht, reflektiertes Licht zu messen. Für die richtige Belichtung muß also eine Punktlichtmessung vorgenommen werden. Mit »Punkt« ist hier natürlich kein Punkt im mathematischen Sinne, sondern eine relativ kleine Fläche gemeint. Das Erfordernis der Punktlichtmessung ist in der Lichtbildtechni.'. in 11 uerer Zeit stärker hervorgetreten, und zahlreiche i'unktlichfmeßsysteme wurden vorgesehlngen.
So ist aus der deutschen Ausweges hrift 1 267 535 eine Lichtmeßanordnung der eingangs umrissenen Art bekannt.
Bei dieser ist oberhalb des Sucherokulars ein photoelektrisches Bauelement vorgesehen, welches das licht von der durch das Kameraobjektiv und den Rdlexspiegel definierten Bildebene über ein Linsenjilied empfängt. Von dieser Bildebene durchläuft das Licht ein oberhalb derselben angeordnetes Penta-Duchprisma. Ls wird von der bildaufrichtenden Spiegelfläche desselben in das photoelektrische Bauelement geworfen. Die Auswahl des Punktes in der definierten Bildebene, dessen Helligkeit gemessen werden soll, wird durch eine Blende vordem photoelektrischen Bauelement bewirkt. Das Licht kann dabei entweder unmittelbar in das gegenüber dem Suchcrokular seitlich versetzt angeordnete photoclektrischc Bauelement geworfen werden oder aber über eine zwischen dem Penta-Dachprif ma und dem Suchcrokular vorgesehene halbdurchlässige Spiegelfläche, die dann das Licht senkrecht nach oben in das photoclektrischc Bauclement wirft. Vorteilhaft ist bei dieser Konstruktion zwar, daß das photoelektrische Bauelement kein durch das Suchcrokular einfallendes Streulicht empfängt. Nachteilig ist indessen, daß das auf das photoelcktrische Bauclement fallende Licht im Penta-Dachprisma mehrfach umgelenkt wird, bevor es auf das photoelektrische Bauelement trifft· Dadurch wird die Strahlung geschwächt, was deswegen um so nachteiliger ist, als ohnehin die in solchen Anordnungen verwendeten photoelektrischen Bauelemente gerade bei geringen Lichtwerten in ihrer Anzeigecmpfindlichkeit zu wünschen übrig lassen, liin weiterer Mangel der bekannten Anordnung liegt darin, daß der Platzbcdarf fUr das pholoclcktrischc Bauelement unerwünscht groß ist. Dieses befindet sich bei der ersten Ausführungsfoim der bekannten Konstruktion seitlich versetzt oberhilb und noch hinter dem Suchcrokular, was störcni/ ist. Bei der Konstruktion mit halbdurchlässigem Umlenkspiegel wird das Okular verhältnismäßig weit nach hinten herausgeschoben, was ebenfalls das Bauvolumen der Kamera unerwünscht vergrößert.
Ferner ist aus der USA.-Patentschrift 3 347 143 eine Punktlichtmeßanordnung bekannt, bei welcher zwei Photowiderstände oberhalb und seitlich des Sucherokulars hinter einem Penta-Dachprisma angeordnet sind. Auch diese empfangen ihr Licht, nachdem es das ganze Penta-Dachprisma durchlaufen hat. Die Begrenzung des von diesen Photowiderständen gemessenen Bildbereiches erfolgt durch Einschieben einer Blende zwischen dem Penta-üachprisma und einer diesem vorgeordneten Mattscheibe in der Bildebene des Kameraobjektivs. Eine derartige Konstruktion ist nicht nur baulich aufwendig und hat ebenfalls den Nachteil der Schwächung des Lichts durch mehrfache Umlenkung. Darüber hinaus muß 2.ur klaren Betrachtung des ganzen Bildes die Blende entfernt werden, wenn man nicht eine starke Lichtschwächung des Sucherbildes durch den nur halbdurchlässigen Blendenbcreich in Kauf nehmen wiP, welcher den Bereich umgibt, dei voll lichtdurchlässig, ist. Die Blende kann nach dieser Veröffentlichung auch an andeien Stellen, z. B. vor der Mattscheibe oder auf dem Reflexspiegel der Kamera, angeordnet sein. Die dargelegten Mängel bleiben jedoch die gleichen.
Aus der USA.-Patentschrift 3 282 178 ist eine Punktlichtmeßanordrung für einäugige Spiegelreflexkameras mit einem Penta-Dachprisma im Sucherlichtweg bekanntgeworden, bei welcher die bildaufrichtendc Reflexionsfläche des Prismas in der Mitte einen wenig oder gar nicht verspiegeltcn Fleck aufweist, hinler dem sich eine Photozcllc beendet. Diese Ausbildung hat einmal den Nachteil, daß der wenig oder nicht verspiegelte Fleck im Sucherbild störend in Erscheinung tritt. Zum anderen ist auch hier ein verhältnismäßig langer Lichtweg bis zur Photozelle gegeben, da das Licht das Prisma fast ganz durchlaufen muß.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 208 621 ist eine einäugige Spiegelreflexkamera bekannt, bei welcher an Stelle eines Penta-Dachprismas ein einfacher unter 45° geneigter Umlenkspiegel vorgesehen ist, der das Licht nach hinten in das Suchcrokular wirft. Der zweite Umlenkspiegel ist im Bereich der optischen Achse nur tcilvcrspiegclt, so daß ein Teil des Lichtes durch ihn hindurch über eine Linse in eine oberhalb des Spiegels angeordnete Photozelle fällt. Eine solche Konstruktion benötigt ein großes Bauvolumen für die Kamera. Auch ist bei ihr im Sucherbild der dunkle Fleck sichtbar, durch den das Licht in die Photozcllc fällt.
Gegenüber diesem Stand der Technik schafft die Erfindung eine Punktlichtmeßanordnung der eingangs umrissenen Art, welche die Mängel der bekannten Konstruktionen nicht aufweist, sich also durch geringes Volumen, geringen Bauaufwand und ein unbeeinträchtigtes Sucherbild auszeichnet. Das wird gemäß Erfindung dadurch erreicht, daß die optische Achse des photoelektrischen Bauelementes direkt auf die Teilfläche gerichtet ist, von der das Bauelement das Licht ohne wesentliche Umlenkung erhält, und daß das Bauelement oberhalb des Okulars angeordnet ist.
Auf diese Weise schafft die Erfindung eine Punktlichimeßanordnung, bei welcher das photoelektrische Bauelement nur einen kleinen begrenzten Bereich der Mattscheibe »sieht«, auf welche das Kameraobjektiv das Sucherbild abbildet.
Das photodektrische Bauelement kann etwa in Verlängerung der Firsiliriie der beiden Dachflächen der Spiegelanordnung nahe diesen Dachflächen angeordnet sein. Eine solche Anordnung ist besonders raumsparend, da hier normalerweise ein sonst nicht aus genutzter Raum zur Verfugung steht.
Wird die Penta-Dachspiegelanordming von einem massiven Dachkantprisma gebildet, so weist die okulars.^itige Prismenoberfläche vorteilhaft einen ireppenartig vertieften Absatz auf, dessen dem Okular zugekehrte Oberfläche sich senkrecht zur optischen Ai.'hse des photoelektrischen Bauelementes erstreckt. Pis erleichtert nicht nur die Justierung des photoeleki .-,ehen Bauelementes, sondern gewährleistet dariü . r hinaus einen ungeknickten Verlauf der optischen Ai.'hse desselben.
Die Achse des photoelektrischen Bauelementes ver-,rnilt vorteilhaft durch einen Punkt, der sich außerhalb des Mittelpunktes der Bildebene befindet.
Damit das photodektrische Bauelement Licht nur von dem hierfür vorgesehenen Bereich der Bildebene empfängt, kann ihm eine zur Punktabbildung auf das photodektrische Bauelement ausgelegte Sammellinse vorgeordnet sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß dem photoelektrischen Bauelement ein Lichtleitgitter vorgeordnet wird.
Derartige Gitter sind bekannt. Sie werden vielfach bei Raumleuchten angewandt, um den direkten Lichtausfall zu richten. Wählt man ein Gitter mit einem konzentrischen Schlitzmuster, so wir ; der begrenzte, kleine Lichtmeßbereich weitgehend ! cisförmig, wählend er bei einem rasterartigen Gitterverlauf elliptisch wird.
Das photodektrische Bauelement kann beispielsweise auch oberhalb des Sucherokulars in der nichtreMektierendcn Fläche einer Penta-Dachspiegclauordnung vorgesehen sein, welche sich zwischen den Dachspicgeln und dem bildaufrichtenden Spiegel erstreckt.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfülirungsbcispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt scherrutisch einrn Längsschnitt durch eine Sucheranordnung einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einer Umlenkdachspiegelanordnung nach dem Pentaprismaprinzip;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Mattscheibe der Anordnung nach Fig. 1;
F i g. 3 zeigt in einer graphischen Darstellung die Intensität des Ansprechcns einer Photozelle für eine gegebene Lichtquelle längs der kürzeren Mittellinie (der kleinen Achse) XY der Mattscheibe gemäß Fig. 2;
F i g. 4 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch die Sucheranordnung einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem Pentaprisma;
F i g. 5 A und 5 B zeigen Draufsichten auf Gitter, welche die Lichtempfangsrichtung einer Photozelle gemäß Erfindung betränken.
Die in Fig. 1 dargestellte Sucheranordnung einer einäugigen Spiegelreflexkamera besitzt eine Umlenkspiegelanordnung, weiche nach dem Prinzip eines Pentaprismas arbeitet, eine sogenannte Penta-Dachspiegelanordnung, ein Okular 2, eine rechteckige Mattscheibe 3 sowie den schwenkbaren Rcflexspiegel 4. Die Spiegelanordnung 1 kann als Hohlkörper nis Kunststoff oder ähnlichem Material gespritzt sein. Ihr Querschnitt entspricht demjenigen der bekannten Pentuprismen Die Spiegelanordnung weist dachförmige Spiegelflächen la, von denen in der Zeichnung nur eine dargestellt ist, auf sowie eine Endspiegelfläche 1 b, die aus einem am Spiegelgehäuse befestigten, ebenen Umlenkspiegel besteht, eine Lichteintrittsöffnung Id und eine LichtaustritlsüfTnung Ic Das Okular 2 ist an die Lichtaustrittsöltnung 1 c anschließend angeordnet, während die Mattscheibe 3 vor der LichteinlaßölTnung Id der Spiegelanordnung
ία angeordnet ist. Unterhalb der Mattscheibe 3 befindet sich der in seiner Anordnung und Funktion bekannte Reflexspiegel 4. Der Strahlengang bei Benutzung des Suchers ist durch eine Pfeillinie dargestellt. Das Licht fällt dabei durch das Objektiv der Kamera zunächst auf den Reflexspiegel 4, von f.;'..:sem auf die Dachspiegelteile 1, von diesen auf dei» F.ndspiegel 1 b und von letzterem durch das Okular 2 in das Auge des die Kamera Benutzenden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist eine Photo-
ao zelle S oberhalb des Okulars 2 im Bereich der Lichtaustrittsöffnung Jc angeordnet. Der Blickwinkel der Photozelle 5 ist so schmal, daß nur ein sehr kleiner, sich konzentrisch um einen ausgewählten Punkt P erstreckender Bereich der Bildebene 3a der Mattscheibe 3 für die Photozelle sichtbar ist. F i g. 3 zeigt eine Ansprechkurve A. Zu deren Ermittlung wurde eine punktförmige Lichtquelle in einem bestimmten Abstand vor dem Objektiv der Kamera angeordnet. Das Objektiv wurde auf die punktförmige Lichtquelle eingestellt. Die Kamera wurde dann so bewegt, daß das Bild der Lichtquelle sich längs der Mittellinie XY (F i g. 2) der Mattscheibe 3 bewegte. Mittels der Photozelle 5 wurde dabei die Lichtstärke gemessen. Man erkennt aus Fig. 3, daß die maximale Lichtstärke dann gemessen wurde, wenn das Bild der punktförmigen Lichtquelle auf dem Punkt P der Mattscheibe lag, auf welchen »der Blick« der Photozclle j eingestellt ist.
Die Versuche haben bestätigt, daß man Bilder von optimaler Qualität erhält, wenn für die Punktlichtmesung der Punkt P beim Betrachten des Bildes durch den Sucher auf das aufzunehmende Motiv gerichtet wird, da beim Punkt P die Ansprechkurve Λ ihr Maximum aufweist.
Ordnet man, wie in F i g. 1 gezeigt, vor der Photozeile eine Kondensorünsc 6 so an, daß sie den Punkt P fokussiert, so wird die Richtwirkung der Photozellc 5 weiter verbessert, so daß eine sehr genaue Punktlichtmessung möglich ist. Die Kondensoriinse 6 dient dabei zur Beschränkung des Blickwinkels der Photozelle, d. h. zur Einstellung des Winkels, des in die Photozelle eintretenden Strahlenbündels. Statt der Kondensorlinse 6 kann auch ein geeignetes Steuergitter verwendet werden, wie dies in Fig. 5 A und
F i g. 5 B beispielsweise dargestellt ist. Die in F i g. 5 A gezeigte konzentrische Gitteranordnung bewirkt, daß das Photoelcrrent Licht von einem weitgehend kreisförmigen, den Punkt P umgebenden Bereich empfängt, während ein Raster oder lamellcnförmiges Git-
ter, v/ic es in Fig. 5B gezeigt ist, bewirkt, daß die Photozelle Licht von einem den Punkt P umgebenden, etwa elliptischen Bereich erhält.
Der Punkt P ist vorzugsweise ein geeigneter Punkt auf der Mittellinie XY, die durch den Mittelpunkt O der Mattscheibe verläuft. Wenn gewünscht, kann der Punkt P auf der Mattscheibe 3 in einer geeignet erscheinenden Weise imrkiert sein.
Der Punkt P kann aber auch an irgendeiner andc-
ren Stelle der Mattscheibe 3 liegen, auf welche das Photoelement 5 gerichtet ist. Die Position des Photoelements 5 ist nicht auf die in Fig. 1 dargestellte Stellung beschränkt, el. h. auf die Stellung oberhalb des Okulars 2 in der Nähe der Austrittsöffnung 1 r. Vielmehr kann das Photoelement 5 auch an einer anderen geeigneten Stelle angeordnet werden, sofern es die Bildebene der Mattscheibe 3 sehen kann und nicht das Blickfeld durch den Sucher stört. Bevoreinem bestimmte:i, beschränkten Blickbereich so angeordnet, daß sie die Bildebene der Mattscheibe des optischen Suchersystems einer einäugigen Spiegelreflexkamera von oberhalb der Mattscheibe her sieht, und zwar an einer Stelle, wo sie das Blickfeld des Suchers nicht stört. Die Photozelle führt dabei eine angenäherte Punktlichtmessung durch. Auf diese Weise ermöglicht die Erfindung eine zuverlässige und genaue Punktlichtmessung unter weitestgehender
zugt blickt jedoch die Photozelle von oben auf die io Vermeidung der Nachteile der bekannten Punktlicht-Mattscheibe. Die Photozelle kann beispielsweise an meßvorrichtungen.
einer Stelle einer Wand 1 e angeordnet sein, die sich Die Erfindung schafft also eine Sucheranordnung
oberhalb der Endspiegelfläche 1 b zwischen den bei- für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem den Dachspiegelflächen 1 α erstreckt. Pentadachprisma oder einer Spiegelanordnung nach
Die Erfindung ist natürlich nicht auf ein Sucher- 15 dem Pentadachprismaprinzip, wobei eine Photozelle system beschränkt, welches die beschriebene Spiegel- so angeordnet ist, daß sie die Mattscheibe der
Sucheranordnung von oben sieht, wobei die Photozelle Licht nur aus einer beschränkten Richtung empfangen kann, also nur auf das von einem sehr be- *o grenzten Bereich der Mattscheibe kommende Licht anspricht.
anordnung, die nach dem Pentadachprismaprinzip arbeitet, besitzt. Die Erfindung kann auch bei einem Suchersystem mit einem Pentaprisma angewandt werden.
Dies ist an Hand von F i g. 4 erläutert, in welcher Teile, die den Teilen in Fig. 1 ähnlich sind, mit dem gleichen Bezugszeichen und dem Zusatz A bezeichnet sind. Das Pentaprisma 1A besitzt Dachreflexionsflächen laA (von denen nur eine dargestellt ist), as eine Endreflexionsfläche 1 b A, eine Lichtaustrittsfläche lcA und eine Lichteintrittsfläche \dA. Im Abstand von der Lichtaustrittsfläche 1 c A befindet sich ein Okular IA. Eine Mattscheibe 3A ist im Abstand vor der Lichteinlaßfläche 1 dA. Ein beweglicher Reflexionsspiegel AA üblicher Konstruktion befindet sich unterhalb der Mattscheibe 3 A. Zwischen die Lichtaustrittsfläche IcA des Prismas und das Okular 2 A ist eine Planglasplatte 7 mit parallelen Oberflächen eingefügt. Eine Oberfläche dieses Planglases 7 ist an der Lichtaustrittsfläche lcA des Pentaprismas befestigt. Das Glas 7 besitzt eine obere geneigte oder schräge Fläche 7 σ, vor welcher eine Photozelle SA angeordnet ist. Zwischen der Photozelle SA und der schrägen Oberfläche la ist eine Kondensorlinse 6 A derart eingesetzt, daß der Brennpunkt der Kondensorlinse auf einem Punkt PA der Bildebene 3aA der Mattscheibe 3 A liegt. Dadurch kann auf ähnliche Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung die Lichtstärke des von einem kleinen, den Punkt P A umgebenden Bereich kommenden Lichts gemessen werden.
Auch beim zweiten Ausführungsbeispiel kann der Punkt PA an einer beliebigen Stelle der Bildebene 3aA gewählt werden. Die Stellung der Photozelle SA ist also nicht auf die in F i g. 4 dargestellte beschränkt. Die Photozelle 5 A kann an irgendeiner Stelle angeordnet werden, sofern von dieser Stelle die Bildebene 3 a A vorzugsweise von oben zu sehen ist und das Blickfeld des Suchers nicht gestört wird.
So kann die Photozelle S A beispielsweise auf der Oberfläche 1 eA oberhalb der Endreflexionsfläche IbA angeordnet werden. In diesem Fall wird vorzugsweise ein optisches Element, wie z. B. ein Prisma, auf der Oberfläche IeA befestigt, welches die von der Bildebene 3a A kommenden Lichtstrahlen auf die Photozelle wirft. Ein solches optisches Element kann auch mit der planparallelen Glasplatte 7 oder dem Pentaprisma 1 A einstückig ausgebildet sein. Statt der Kondensorlinse 6/4 kann auch ein Steuergitter ahn-Hch den an Hand des ersten Ausführungsbeispiels erläuterten Gittern verwendet werden.
Gemäß der Erfindunr ist also eine Photozelle mit

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Punktlichtmeßanordnung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem photoelektrischen Bauelement, vorzugsweise einem Photowiderstand, welches auf der Seite des Okulars vor der Strahlenaustrittsfläche einer Pentadachkantprismeneinrichtung des Suchersystems der Kamera liegt, wobei das photoelektrische Bauelement lediglich Strahlung von einer Teilfläche einer vor einer Strahleintrittsfläche der Pentadachkantprismenanordnung mittels des Kameraobjektivs definierten Bildebene empfängt, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Achse des photoelektrischen Bauelementes (5) direkt auf die Teilfläche gerichtet ist, von der das Bauelement das Licht ohne wesentliche Umlenkung erhält, und daß das Bauelement oberhalb des Okulars angeordnet ist.
2. Punktlichtmeßanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das photoelektrische Bauelement etwa in der Verlängerung de: Firstlinie der beiden Dachflächen der Spiegelanordnung nahe diesen Dachflächen angeordnet ist.
3. Punktlichtmeßanordnung nach Anspruch 1 mit massivem Dachkantprisma, dadurch gekennzeichnet, daß die okularseitige Prismenoberfläche einen treppenartig vertieften Absatz (IcA) aufweist, dessen dem Okular zugekehrte Oberfläche sich senkrecht zur optischen Achse des photoelektrischen Bauelementes erstreckt.
4. Punktlichtmeßanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des photoelektrischen Bauelementes (5) durch einen Punkt (P) verläuft, der sich außerhalb des Mittelpunktes (O) der Bildebene (3 a) befindet.
5. Punktlichtmeßanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem photoelektrischen Bauelement (5) eine zur Punktabbildung der Bildebene (3 a) auf das photoelektrische Bauelement ausgelegte Sammellinse (6) vorgeordnet ist.
6. Punktlichtmeßanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem photoelektnschen Bauelement (5) ein Lichtleitgitter (5/1, SB) vorseordnet Ut
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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