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DE192735C - - Google Patents

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Publication number
DE192735C
DE192735C DENDAT192735D DE192735DA DE192735C DE 192735 C DE192735 C DE 192735C DE NDAT192735 D DENDAT192735 D DE NDAT192735D DE 192735D A DE192735D A DE 192735DA DE 192735 C DE192735 C DE 192735C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron
copper
aluminum
metals
union
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT192735D
Other languages
English (en)
Publication of DE192735C publication Critical patent/DE192735C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C1/00Making non-ferrous alloys
    • C22C1/02Making non-ferrous alloys by melting
    • C22C1/03Making non-ferrous alloys by melting using master alloys

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

AiSERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192735 KLASSE 40 b. GRUPPE
FRITZ DANNERT in BERLIN.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Legierungen von Eisen und Kupfer.
An sich -ist es bekannt, daß Eisen und Kupfer nur zu geringen Prozentsätzen eine Legierung eingehen. Man hat daher wiederholt versucht, durch die Einführung eines dritten Metalls beide Metalle in höheren Prozentsätzen miteinander zu vereinigen. Die
ίο Metalle, welche man als Mittler vorgeschlagen hat, lassen sich in zwei Gruppen teilen, und zwar in solche, deren Schmelzpunkt höher als der der beiden zu vereinigenden Metalle liegt, und solche mit niedrigerem Schmelzpunkt. Bei den ersteren ist in den meisten Fällen das eine der beiden zu legierenden Metalle das Lösungsmittel für das vermittelnde Metall, wie z. B. Kupfer Lösungsmittel für Nickel ist und nach Aufnahme desselben Eisen und angeblich auch Blei aufnehmen soll, oder wie Kupfer Mangan löst und dann angeblich Eisen aufnimmt. Im zweiten Falle soll z.B. zwecks inniger Vereinigung von Eisen und Kupfer Blei zugesetzt werden; sonderbar aber ist dabei, daß Blei weder eine Vereinigungsneiguhg zu Kupfer noch zu Eisen hat. Über-
■ haupt sind obige Vorschläge mit sehr großer Vorsicht aufzunehmen, da meist anderweitige Zusätze oder Verunreinigungen mitwirken.
Im vorliegenden Falle soll als Mittler zwischen Kupfer und Eisen Aluminium dienen. Man weiß, daß dieses Metall sich mit jedem der beiden anderen verbindet, aber auch, daß Aluminium nur bis zu 10 Prozent mit Kupfer brauchbare Legierungen eingeht, während Aluminium zum Eisen zugesetzt dasselbe bei einem Zusatz und über 5 Prozent unbrauchbar macht, endlich auch, daß Eisen kaum von Kupfer-Aluminium, und Kupfer von Eisenaluminium aufgenommen wird. Es lag somit kein Grund vor, an Aluminium als Mittler zu denken.
Am besten geht die Vereinigung von Kupfer und Eisen vor sich, wenn man beide herunterschmilzt und dem Fluß Aluminium zusetzt; dieses erzeugt teils infolge seiner Verwandtschaft mit jedem der beiden Einsatzmetalle, teils aber auch durch seine Fähigkeit, sich im Fluß hoch zu überhitzen, eine homogene Legierung von ganz hervorragenden Eigenschäften, wie hohe Feinkörnigkeit, hohe Druck- und Zugfestigkeiten usw.
Die günstigsten Verhältnisse dieser Legierungen liegen zwischen 40 bis 60 Kupfer mit 60 bis 40 Eisen und einem Aluminiumzusatz von 8 bis 20 Prozent.
Die bekannten Verfahren, nach welchen Eisen zunächst mit Nickel eingeschmolzen und dieser Legierung Aluminium zugesetzt wird, kommen hier nicht in Betracht, da nach der vorliegenden Erfindung Eisen und Kupfer, d. h. zwei sich in höheren Prozentsätzen nicht vereinigende Körper zuerst geschmolzen und durch einen Nachsatz von Aluminium zwischen 8 bis 10 Prozent zur Vereinigung gezwungen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Legierungen von Kupfer und Eisen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Vereinigung beider Metalle durch Aluminium bewirkt.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI,
DENDAT192735D Active DE192735C (de)

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DENDAT192735D Active DE192735C (de)

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DE (1) DE192735C (de)

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