DE1927030U - Naehmaschine mit nadelstangentransport. - Google Patents
Naehmaschine mit nadelstangentransport.Info
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Description
DIPL. ING. C. STOEPEL · DIPL. ING. W. GOLLWITZEB
■IiANJDAU/PFAIiZ · AM SCHtTZENHOF
5. Oktober 1965 P 2o 267/52aGm
G.M. P f a f f A.G., Kaiserslautern/Pfalz
"Nähmaschine mit Nadelstangentransport"
Die Heuerung betrifft ein© Nähmaschine mit in Yorschubrichtung
schwingender Nadelstange, deren Schwingweite über eine. Schwingwelle mittels einer Verstelleinrichtung
einstellbar ist. Letztere ist durch ein Übertragungsgestänge mit einer weiteren Verstelleinrichtung verbunden,
die mit dem Stoffschieber zusammenwirkt.
Um die bewegten Massen und damit die unerwünschten Schwingungen gering zu halten, ist es bei Maschinen dieser
Art bekannt, die Stichverstellung für die Nadelstange in
unmittelbarer Nahe der Nadelstangenschwinge anzuordnen· Jäine solche im Kopf oder im an den Kopf anschliessenden
Armteil angeordnete Stichstelleiürichtung beansprucht viel
Platz, und zwar gerade an Stellen, die zur Anbringung von
Zusatzeinrichtungen benötigt werden. Weiterhin werden bei
solchen Anordnungen infolge der grossen Entfernung von dem
Im Ständer der Maschine liegenden Schwerpunkt die durch den
!xzenterantrieb der Stichstelleinriehtung und der schwingenden
!Teile hervorgerufenen Schwingungen in äusserst ungünstiger
Weise verstärkt.
Ein gewichtiger Nachteil der im vorderen Teil des Oberarmes angeordneten Stichstelleinrichtungen ist die
schlechte Zugänglichkeit und die Unmöglichkeit der Anpassung an den vorhandenen Raum. Beim nachträglichen Austausch von
feilen und bei der Justierung der Teile ergeben sich bei den vorbekannten Anordnungen ernsthafte Schwierigkeiten,
insbesondere weil dabei die Nadelstangeneinrichtung oder die Armwelle ausgebaut werden müssen, was beim Wiedereinbau eine
Nachgustierung der ganzen Maschine notwendig macht.
Ss ist zwar eine Nähmaschine mit einer einzigen gemeinsamen
Stichstelleinrichtung für den Nadel- und den
Untertransport bekannt. Eine derartige Anordnung weist aber den Nachteil auf, dass zur identischen Übertragung der Vorschubwerte
das Übertragungsgestänge verhältnismässig schwer
und stabil ausgebildet sein muss. Dadurch steigen die unerwünschten
Schwingungen des Stichstellers an. Zur Vermeidung von Vibrationen, die infolge der Seaktionskräfte
in den stillstehenden Teilen des Stichstellers auftreten, müssen die Verstellteile mit einer starken Federkraft in
ihrer jeweiligen Verstellstellung gegen einen Anschlag gedrückt werden. Daraus ergibt sich als unmittelbare Folge
der weitere Nachteil, dass das Umschalten auf Rückwärtsstich
nur unter erheblichem Kraftaufwand gegen die Wirkung der Federkraft möglich ist«
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nähmaschine
mit Nadeltransport zu schaffen, welche in bezug auf die Nähgeschwindigkeit den höchsten Anforderungen ge-
recht wird, die an eine moderne Industrienähmaschine gestellt werden. Dabei sollen jedoch die oben herausgestellten
Fachteile der bisher bekanntgewordenen Vorschläge vermieden werden. Darüber hinaus wurde leichte Zugänglichkeit
der Verstelleinrichtung für die Schwingweite der Nadelstange zu Montierungs-, Schmierungs- und Justierungszwecken gefordert.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäss dadurch gelöst, dass die Verstelleinrichtung für die Schwingweite der
Nadelstange ausserhalb des Gehäuses unter dem Handrad der Maschine angeordnet ist, wobei die als Bügel ausgebildete,
das Lenkersystem aufnehmende Stellkurbel der Verstelleinrichtung
mit dem freien, aus dem Gehäuse ragenden Ende einer Stellwelle verbunden und die die Schwingbewegung über
tragende Kurbel der Verstelleinrichtung auf dem ebenfalls aus dem Gehäuse ragenden Snde der Schwingwelle befestigt,
ist. Dadurch ist das Problem einer guten Zugänglichkeit zum Stichsteller besonders glücklieh gelöst. Die Anordnung
des StichsteHers unweit vom Gesamtschwerpunkt der Nähmaschine
verhindert von diesem ausgehende Schwingungsimpulse .
Weitere Merkmale der Neuerung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus der
nachstehenden Beschreibung eines in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles der Nähmaschine.
Is zeigen:
Pig· 1 einen Längsschnitt durch eine Maschine
mit den eingebauten Verstelleinrichtungen in vereinfachter Darstellung, und
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der
Verstelleinrichtungen mit ihren Antriebsverbindungen·
Die im Gehäuse 1 der nähmaschine gelagerte Armwelle 2
treibt in bekannter Y/eise über die Kurbel 3 und den Lenker
4 die Nadelstange 5 an» welche in der um den Drehzapfen
6 pendelnden Schwinge 7 gelagert ist. Die Armwelle 2 treibt ferner über die Kette 8 die unterhalb der Stofftragplatte
der Nähmaschine gelagerte Greiferwelle 9 an.
Die Nähmaschine hat eine Einrichtung Io zum "verstellen
der Ausschwingbewegung der Schwinge 7 und eine weitere Einrichtung
11 zur Veränderung der Vorschubbewegung des Stoff-Schiebers 12.
Die Verstelleinrichtung Io ist unterhalb des Handrades
13 an der Aussenseite des Gehäuses 1 angeordnet und wird von einer parallel zur Armwelle 2 verlaufenden, die
Gehäusewand durchragenden Stellwelle 14 getragen. An der Stellwelle 14 ist ein Bügel 15 befestigt, zwischen dessen
Armen 15a und 15b ein weiterer Bügel 16 mittels Zapfen 17
und 17 a drehbar gelagert ist. Die Arme 16a und 16b des Bügels 16 verbindet ein Bolzen 18, dem von einem auf der
Armwelle 2 befestigten Exzenter 19 über eine Exzenterstange 2o Schwingbewegungen um die Zapfen 17 und 17a erteilt
werden.
Ein an seinem einen Ende an dem Bolzen 18 angreifender Lenker 21 ist mit seinem anderen Ende mittels eines Zapfens
22 an einer Kurbel 23 angelenkt, die an einem aus dem Gehäuse
1 ragenden Ende einer parallel zur Armwelle 2 gelagerten Schwingwelle 24 befestigt ist. Mit dem anderen Ende
der Schwingwelle 24 ist eine Kurbel 25 verbunden, die über
einen Lenker 26 an einem an der Schwinge 7 befestigten Zapfen 27 angreift.
Die Verstelleinrichtung 11 für den Stoffschieber 12
1st mittels einer Kurbel 28 mit einer parallel zur Greiferwelle
9 im Gehäuse 1 gelagerten Stellwelle 29 verbunden. An
dem freien Ende der Kurbel 28 ist ein Zapfen 5o befestigt, auf dem ein Hebel 31 drehbar gelagert ist. Der Hebel 51 steht
über einen Bolzen 52 mit einem weiteren Hebel 55 u^d dieser
über einen Zapfen 54- über eine Kurbel 55 mit einer parallel
zur Greiferwelle 9 gelagerten Schwingwelle 56 in Wirkverbindung. Die Schwingwelle 56 trägt eine Schwinge 57} an
welcher der Stoffschieber 12 angelenkt ist. Der Antrieb der Verstelleinrichtung 11 erfolgt von einem auf der Greiferwelle
befestigten Exzenter 58 über eine Ixzenterstange 59 auf den
Bolzen J2.
Me Stellwelle 14 ist über eine Kurbel 4o und eine Verbindungsstange 4-1 mit einer auf der Stellwelle 29 befestigten
Kurbel 42 verbunden, an welcher über Kugelgelenke 45a und 45b ein mit einem doppelarmigen Hebel 44 in Wirkverbindung
stehender Lenker 45 angreift. Der andere Arm des Hebels 44,
der auf einer im Gehäuse 1 gelagerten Welle 45 befestigt ist,
greift in eine Nut 46a einer ebenfalls am Gehäuse 1 befestigten Stellscheibe 46.
Eine auf der Stellwelle 29 aufgeschobene, mit ihrem
einen Snde im Gehäuse 1 befestigte und mit dem anderen Ende mit der Stellwelle 29 verbundene Drehfeder 47 verdreht die
Stellwellen 14 und 29 derart, dass die nadelstange 5 und der
Stoffschieber 12 das Nähgut in Torwartsrichtung verschieben.
Zur Umkehrung der Vorschubrichtung ist auf dem aus dem Gehäuse 1 ragenden Ende der Welle 45 ein Tasthebel 48 festgeklemmt.
Zum Schutz der Verstelleinrichtung Io ist das Gehäuse
1 mit einer Abdeckung 49 versehen. Diese deckt auch einen Teil des Handrades 1-5 und die bis auf einen schmalen
Kreisabschnitt durchragende Stellscheibe 46 ab.
Die Einstellung der beiden Verstelleinrichtungen Io und 11 erfolgt gemeinsam durch Verdrehen der Stellscheibe 46,
wodurch sich unter der Wirkung; der Drehfeder 47 die Stellwelle
29 bis zur Anlage des gelenkig mit ihr verbundenen Hebels 44 an die Anlagefläche für den Vorwärtsstich der Nut
46a* der Stellscheibe 46 mit verdreht.
Die Stellwelle 29 nimmt bei ihrer Drehung die Kurbel 28 mit und verstellt so den als Drehachse für den
Hebel 31 dienenden Zapfen 3o gegenüber dem Zapfen 34. Bei
der Ausschwingbewegung des Bolzens 32 durch die Exzenterstange
39 führt deshalb der Hebel 31 eine reine Drehbewegung
um den Zapfen 3o aus, wogegen der Hebel 33 ausser dieser Drehbewegung auch noch eine Bewegung in seiner Längsrichtung
ausführt* Diese zweite Bewegung wird durch die Kurbel 35 als Schwingbewegung auf die Schwinge 37 übertragen,
die dem an ihr angelenkten Stoffschieber 12 Hubbewegungen in Vorsehubrichtung erteilt. Die Grosse der Vorschubbewegungen
ist von der Stellung der Stellscheibe 46 und damit von der Grosse der Verstelldifferenz zwischen dem Zapfen 3o und 34
abhängig.
Die Verdrehung der Stellwelle 29 bewirkt gleichzeitig über die Kurbel 42, die Verbindungsstange 41 und die Kurbel
eine entsprechende Verdrehung der Stellwelle 14. Die fest mit dieser verbundenen Arme 15a und 15b des Bügels 15 verschwenken
dabei die Arme 16a und 16b des Bügels 16, so dass die als Drehachse für den Bügel 16 dienenden Zapfen 17 und 17a gegenüber
dem Zapfen 22 verstellt werden. Bei der Ausschwingbewegung des Bolzens 18 durch die Sxzenterstange 2o führen daher
analog zu den entsprechenden Teilen der Verstelleinrichtung 11,
die Arme 16a und 16b eine reine Drehbewegung um die Zapfen 17
und 17a aus, der Lenker 21 dagegen ausser dieser Drehbewegung auch noch eine Bewegung in Längsrichtung. Diese bewirkt eine
Schwingbewegung der Kurbel 23 und der über die Schwingwelle
f est mit der Kurbel 23 verbundenen Kurbel 25. Der aa der
Kurbel 25 angreiiende Lenker 26 überträgt diese Schwingbewegung auf die Schwinge 7. Die Nadelstange 5 führt damit
in forscnubriciitung gleichgrosse Bewegungen aus, wie der
Stoffschieber 12.
Claims (1)
- fiA.52WU-6.ia65PATE NTANWiLTBDIPL. ING. C. STOEPEL· · DIPL. ING. W. GOLLWITZIBLANDAU/PFALZ · AM SCHÜTZENHOFP 2o 267/52afim 5· Oktober 1965G.H. Pfäff A. G. . Ik.Schu t ζ anspruchNähmaschine mit in Vorschubrichtung schwingender Nadelstange, deren Schwingweite über eine Schwingwelle mittels einer Verstelleinrichtung einstellbar ist, welch letztere mittels eines Übertragungsgestänges mit einer ©eiteren mit dem Stoffschieber in Wirkverbindung stehenden Verstelleinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (lo) für die Schwingweite der Nadelstange (5) ausserhalb des Gehäuses (1) unter dom Handrad (13) der Maschine angeordnet ist, wobei die als Bügel ausgebildete, das Lenkersystem aufnehmende Stellkurbel (15) der Verstelleinrichtung (lo) mit dem freien, aus dem Gehäuse (1) ragenden Snde einer Stellwelle (14) verbunden und die die Schwingbewegung übertragende Eurbel (23) der Verstelleinrichtung (lo) auf dem ebenfalls aus dem Gehäuse ragenden Ende der Schwingwelle (24) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962P0020267 DE1927030U (de) | 1962-07-18 | 1962-07-18 | Naehmaschine mit nadelstangentransport. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962P0020267 DE1927030U (de) | 1962-07-18 | 1962-07-18 | Naehmaschine mit nadelstangentransport. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1927030U true DE1927030U (de) | 1965-11-11 |
Family
ID=33365427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962P0020267 Expired DE1927030U (de) | 1962-07-18 | 1962-07-18 | Naehmaschine mit nadelstangentransport. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1927030U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4103276C1 (en) * | 1991-02-04 | 1992-05-14 | G.M. Pfaff Ag, 6750 Kaiserslautern, De | Feed adjustment for sewing machine - has adjusting shaft and component, control cam and lever |
-
1962
- 1962-07-18 DE DE1962P0020267 patent/DE1927030U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4103276C1 (en) * | 1991-02-04 | 1992-05-14 | G.M. Pfaff Ag, 6750 Kaiserslautern, De | Feed adjustment for sewing machine - has adjusting shaft and component, control cam and lever |
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