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DE1926245B - Verfahren und Vorrichtung zum Vorberei ten von Wellpappe fur den Mehrfarbendruck - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vorberei ten von Wellpappe fur den Mehrfarbendruck

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Publication number
DE1926245B
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DE
Germany
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corrugated
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Schwenk, Richard, 7239 Peterzell

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Description

andere als die von Wellpappe, weil Wellpappe ein verfestigt. Beim anschließenden Bedrucken der Wellrelativ starres Gebilde darstellt wegen der struk- pappe verschiebt sich infolge der zuvor erfolgten turellen Verbindung von Wellpapier und Deckschich- Stauchung das Deckblatt nicht mehr gegenüber dem ten, wogegen gewelltes Papier lappig und in sich Rückenblatt. Dadurch gelingt es, die verschiedenen weich ist. 5 Farbauszüge exakt aufeinander zu drucken und
Es ist schließlich auch bekannt (USA.-Patentschrift scharfe Abbildungen ohne störende Farbränder zu 2 916 080), Wellpappe in der Art herzusteilen, daß erzielen. Ein Vorteil der Erfindung liegt ferner darin, auf eine Wellenschicht mit großer Wellung (große daß die Wellpappe in einem Arbeitsgang hergestellt Amplitude) eine Bahn mit kleiner Wellung (kleine werden kann und dennoch ein hochwertiger Mehr-Amplitude) aufgeleimt wird. Bei diesem gewellten io farbendruck möglich ist, trotz Verwendung eines Papier ist es nämlich möglich, die Längsdehnung leichten Deckblattes von beispielsweise 100 g/m- oder zu begrenzen. Diese Begrenzung tritt dann ein, wenn 120 g/m-. Durch die Erfindung wird der Preis einer Jie Schicht mit der^ kleinen Wellung völlig gestreckt in guter Qualität farbig bedruckten Wellpappe einerist. Es handelt sich bei diesem Papier also nicht seits reduziert durch die Verwendung eines leichteren inn Wellpappe mit beidseitiger Deckschicht, deren 15 und billigeren Deckblattes, also hinsichtlich des besonderes Kennzeichen es gerade ist, Längsverschie- Materialaufwandes, und andererseits wird der Preis ri.ngen zu verhindern. Ein exaktes Bedrucken in verringert durch die Einsparung .°'nes Arbeitsganges, Mehrfarbendruck von Wellpapier nach dieser Druck- also hinsichtlich des Bearbeituugsaufwandes. Das >chrift erscheint völlig ausgeschlossen. erfindungsgemäße Verfahren eignet sich nicht nur für
Es sind auch Vorrichtungen bekannt (britische 20 das Bedrucken im Tiefdruck, das hohe Auflagen Patentschrift 650 941), mittels deren es möglich ist, erfordert, um preiswert bedrucken zu können, son- : vwegte Bahnen, beispielsweise Papierbahnen, gleich- dem es eignet sich insbesondere auch für Offsetmäßig zu befeuchten. Ebenso sind Vorrichtungen und druck, der für die Auflagen, die bei der Herstellung /erfahren bekannt (deutsche Patentschrift 542 935), von Verpackungskartons üblicherweise anfallen, das :-:itdenenunbedrucktePapierbogenoderPapierbahnen 25 billigste Druckverfahren darstellt. Dabei wird vor-■. or dem Druck gleichmäßig befeuchtet werden, um zugsweise sehr dünne Wellpappe, mit sogenannter bei Mehrfarbendruck ein durch sich verändernden »Miniwelle« oder »Mikrowelle« bedruckt, die eine Feuchtigkeitsgehalt bedingtes Längsverschieben des Stärke von etwa 1,5 bis 2 mm aufweist.
Papiers zu verhindern. Diese Verschiebungen sind Die Stärke des Kartons wird beim Stauchen um /war bei langen Papierbahnen und bei hochwertigem 30 etwa 20 bis 300O vermindert. Anschließend wird die Mehrfarbendruck sehr wesentlich. Wesentlich größere Wellpappe bedruckt. Sie erholt sich dann vom Verschiebungen ergibt jedoch die Verschiebbarkeit Stauchen wieder und erreicht schließlich wieder etwa der beiden Deckschichten von Wellpappe gegenein- 85 bis 95 "n ihrer ursprünglichen Stärke, so daß ihre ander, wenn diese bedruckt wird. Diese erheblich Verpackungseigenschaften praktisch voll wiederheri-'iößeren Verschiebungen lassen sich aber bei Well- 35 gestellt sind. Der Grad der Erholung ncich dem pappe nicht durch Befeuchten oder durch gleich- Stauchen hängt u. a. von dem Stauchen angewandten mäßiges Fcuchthaiten verhindern. Schließlich ist es Bedingungen und von einer gegebenenfalls erfolgenauch bekannt (USA.-Patenlschrift 3 198 199), Papier- den Nachbehandlung, außerdem von der Zahl der bahnen beidseitig zu befeuchten. Auch eine beid- Druckgänge ab.
seitige Befeuchtung von Wellpappe würde zu keiner 40 Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform
Verbesserung des Druckergebnisses bei Mehrfarben- der Erfindung wird die Wellpappe nur geringfügig
druck führen, da auch hierbei die Hauptursache für gestaucht, so daß sie nach einer Erholungszeit nur
die Liingsverachieb'barkeit der beiden Deckbahnen eine sehr geringe bleibende Verformung beibehält,
ecgeneiniinder nicht ausgeschaltet wäre. Vorzugsweise wird der Grad der Stauchung so ge-
Dic eingangs geschilderten Schwierigkeiten beim 45 wählt, daß die bleibende Verformung, also die
Bedrucken von Wellpappe lassen sich durch die Dickenabnahme, etwa 10 0A1 de. ursprünglichen Dicke
bekannten Methoden nicht überwinden. beträgt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu Das Stauchen kann so erfolgen, daß eine Druck-Schaffen, das beim unmittelbaren Bedrucken der kraf' senkrecht zur Oberfläche auf die Wellpappe Wellpappe eine verbesserte Qualität des Mehrfarben- 50 ausgeübt wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsclruckes ergibt. Gelöst wird die Aufgabe gemäß der form der Erfindung wird jedoch die Wellpappe derart IZrfindung dadurch, daß die Wellpappe vor dem Be- gestaucht, daß eine Verschiebung des Deckblattes drucken in ihrerDickenerstreckung gestaucht wird. Die gegenüber dein Rückenblatt in der Erstreckungszuvor aufrecht stehenden Wellen der zsvischen Deck- ebene der Wellpappe erfolgt. Es hat sich herausgeblatt und Rückenblatt befindlichen Wellschicht legen 55 stellt, daß auf diese Weise besonders günstige Ersieh dabei auf die eine oder die andere Seite und/oder gebnisse beim anschließenden Bedrucken erzielt werden plattgedrückt. Dabei kann sich das Deckblatt werden.
parallel zum Rücketiblatt etwas verschieben. Durch das Zum Stauchen der Pappe können verschiedene Stauchen wird also zumindest zu einem wesentlichen Verfahren angewandt werden. Beispielsweise kann Teil die Bewegung des Deckblattes vorweggenom- 60 die Wellpappe du/ch einen sich keilförmig verengenmen, die unter Einwirkung der beim Bedrucken den Spalt gezogen werden. Erfolgt dabei der Zug erfolgenden Beanspruchung eintreten würde. Man einseitig, wird also die Zugkraft vorwiegend über kann daher das Stauchen unter Bedingungen, z. B. das Deckblatt oder vorwiegend über das Rückenunter Anwendung eines Druckes, durchführen, die blatt eingeleitet, dann erhält man die gewünschte den Bedingungen beirr Bedrucken der Wellpappe 65 Verschiebung des Deckbidttes gegenüber dem Rückenmöglichst angenähert sind oder aber für das Stauchen blatt in seiner Oberflächenebene. Bei einer bevorunter anderen Gesichtspunkten optimal erscheinende zugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt da-Betriebsgrößen wählen. Die Wellpappe wird dabei gegen das Stauchen der Wellpappe durch Kalandrie-
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ren. Dabei wird die Wellpappe durch zwei parallel men wird. Durch Einstellen des Bremsmomentes läßt
zueinander angeordnete Walzen hindurchbewegt, sich dieser Vorgang steuern.
deren lichter Abstand geringer ist als die Dicke der Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann als EinWellpappe, zelgerät mit eigener Zuführvorrichtung und eigener
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin- 5 Ablage ausgeführt sein, das für sich allein betrieben
dung wird die Wellpappe, vorzugsweise mit Wasser werden kann. Bei einer besonders bevorzugten Aus-
und vorzugsweise nach dem Stauchen, befeuchtet führungsform der Erfindung ist die Vorrichtung
oder nach dem Bedrucken in einem Feuchtraum jedoch als Zusatzgerät vor die Druckmaschine bzw.
gelagert. Das hat den Vorteil, daß die Erholungszeit vor eine die zu bedruckende Wellpappe der Druck-
der Wellpappe verringert und daß außerdem der io maschine zuführende Vorrichtung geschaltet. Dabei
Grad der Erholung erhöht wird. wird also die Wellpappe unmittelbar nach dem Stauch-
Befeuchtete Wellpappe nähert sich ihrer Ursprung- Vorgang der Druckmaschine zugeführt und bedruckt,
liehen Dicke in einem höheren Maß als nicht be- ehe der Erholungsvorgang der Wellpappe sich auszu-
feuchtetc Wellpappe. Es wird auf diese Weise er- wirken beginnt. Dadurch wird ein sehr exaktes
reicht, daß die Wellpappe 85 bis 90n ο oder mehr 15 Bedrucken der Wellpappe möglich, das vorzügliche
ihrer ursprünglichen Dicke nach einer relativ kurzen Farbbilder ergibt.
Erholungszeit wieder erreicht. Bei einer besonders bevorzugten Ausfülmingsform
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird das der Erfindung ist an der Aiislaßseite der Vorrichtung Befeuchten der Wellpappe vor dem Drucken vorge- ein Befeuchter für die Wellpappe vorgesehen. Bei nommen. Das Befeuchten kann aber auch während 20 einer Ausführungsform ist dabei als Befeuchter eine oder nach dem Druckvorgang vorgesehen sein. Bei Schwammwalze vorgesehen, die der Wellpappe die einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erforderliche Flüssigkeitsmcngc zuführt.
Erfindung erfolgt das Befeuchten in der Druck- Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform maschine. Dabei kann, wie bei einer Ausführungs- der Erfindung dient als Befeuchter mindestens ein form der Erfindung vorgesehen, die Flüssigkeit zum 25 Farbwerk der Druckmaschine. Es ist dadurch für Befeuchten, z. B. Wasser, mittels mindestens eines die Befeuchtung praktisch kein zusätzlicher Geräte-Farbwerkes der Druckmaschine auf die Wellpappe aufwand erforderlich. Außerdem kann dadurch die aufgetragen werden. Das hat den besonderen Vorteil. Befeuchtung der Wellpappe zu einem genau bedaß keine zusätzliche Vorrichtung zum Befeuchten stimmten Zeitpunkt innerhalb des Bcarbcitimgsvorder Wellpappe erforderlich ist. sondern ein ohnedies 30 ganges vorgenommen werden, ohne daß durch vorhandenes Farbwerk dazu verwendet wird. Dabei Lagern der Wellpappe auf Zwischenstationen zeitkann, wie bei einer Ausführungsform der Erfindung abhängige Veränderungen der Wellpappe eintreten, vorgesehen, das Befeuchten der Wellpappe beidseitig die für einen nachfolgenden Druckvorgang zu einer erfolgen. Das hat den Vorteil, daß die Feuchtigkeit Verschiebung des betreffenden Farbauszuges gegenrelativ gleichmäßig im Karton verteilt wird und von 35 über seiner exakten Sollage führen können. Die jeder Seite zum Erzielen eines bestimmten günstigen Verwendung von einem bzw. von zwei Farbwerken Feuchtegehaltes nur eine geringere Flüssigkeits- der Druckmaschine zum Befeuchten wird insbesondere menee zuceführt werden muß. also in dem Fall, in beim Drucken mit einer Offsetmaschine angewendet, dem das Befeuchten einseitig erfolgt. bei der dadurch Gummituch und Platte und damit
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum 40 beide Seiten der Wellpappe befeuchtet werden.
Vorbereiten von Wellpappe für den Mehrfarben- In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erdrück. Diese Vorrichtune ist gemäß der Erfindung findung an Hand der Zeichnung beschrieben unc dadurch gekennzeichnet, daß zwei achsparallelc Wal- erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung
zen vorgesehen sind, die einen Spalt begrenzen, der F i g. 1 eine Standvorrichtung mit feststehender etwa 80" 0 der ursprünglichen Dicke der Wellpappe 45 Stauchleisten und
entspricht, vorzuesweise jedoch geringer ist. z. B. F i g. 2 eine Stauchvorrichtung mit rotierende^
70" Ii entspricht. Die Verwendung einer mit Walzen Walzen.
versehenen Vorrichtung hat gegenüber einer fest- In der Zeichnung ist die Papierdicke im Vergleicl
stehenden, einen keilförmigen Zulauf aufweisenden zu den sonstigen Abmessungen der Pappe der besse
Stauchvorrichtung den Vorteil, daß die Wellpappe 50 ren Darstellung halber stark verringert dargestellt
beim Stauchvorgang geschont wird, da die Walzen Eine Stauchleiste 1 und eine Stauchleiste 2 sine
auf den Wellpappenoberflächen abrollen und keine parallel zueinander starr befestigt und begrenzei
Gleitbevveguns der Wellpappenoberflächen gegenüber zwischen sich einen keilförmigen Spalt. Mindesten
der stauchenden Vorrichtungsoberfläche erfolgt. eine der beiden Stauchleisten 1 und 2 ist paralle
Bei einer Ausführungsform^ der Erfindung ist dabei 55 zu sich derart verschiebbar, daß die lichte Mindest
mindestens eine der Walzen mit einem Antrieb ver- spaltvveite gleichmäßig über die ganze Länge de
sehen. Es ist dann nicht erforderlich, die Wellpappe Stauchleisten einstellbar ist. Ein Wellpappenab
durch eine Zieh- oder Vorschubvorrichtung durch schnitt 3. der ein Deckblatt 4, ein Rückenblatt 5 um
die Stauchstation zu befördern, sondern es genügt. eine zwischen den beiden Blättern befindliche Wellen
dem Walzenspalt das Ende eines Wellpappeabschnit- 60 einlage 6 umfaßt, die am Deckblatt 4 und am Rük
tes zuzuführen, worauf die Wellpappe selbsttätig kenblatt S angeklebt ist, wird durch eine nicht dai
durch die Stauchstation gefördert und dabei ge- gestellte Ziehvorrichtung durch den Spalt zwische
staucht wird. Es kann dabei eine der Walzen leer den beiden Stauchleisten 1 und 2 gezogen. Der Spa
mitlaufen. Bei einer besonders bevorzugten Ausfüh- zwischen den beiden Stauchleisten 1 u.nd 2 hat ein
rungsform der Erfindung ist jedoch eine der Walzen 65 lichte Weite im engsten Querschnitt, die etwa 80 °
mit einer Bremse versehen. Das hat den Vorteil, daß der ursprünglichen Dicke der Wellpappe entsprich
in unerwünschter Weise die Parallel verschiebung des Die Zugkraft wird dabei nur oder vorwiegend at
Deckblattes gegenüber dem Rückenblatt vorgenom- Deckblatt 4 eingeleitet, wie es ein Pfeil 7 darstell
ebenso könnte jedoch die Zugkr-ft auch nur oder fläche der Walze 11. Der Motor 15 treibt die Walze
vorwiegend am Rückenblatt 5 eingeleitet werden. 12 im Gegenuhrzeigersinn an, und die Walze 12
Durch die einseitige Krafteinleitung wird in er- fördert den über eine nicht dargestellte Zuführvor-
wünschter Weise eine parallele VerschicbuMg des richtung mit seinem Ende 21 in den Walzenspall
Deckblatt!"· 4 gegenüber dem Rückenblatt 5 in der 5 eingeführten Wellpappenabschnitt 3 durch die Vor-
Wellpappencbene erzielt und dadurch die Wellpappe richtung und zu einer unmittelbar nachfolgenden,
für das Bedrucken so »verfestigt«, daß es gelingt, in der Zeichnung nur schematisch angedeuteter
■lic Farbausziige exakt zueinander zu positionieren; Druckmaschine 19. Dabei wird durch die Bremse 16
dadurch wird ein qualitativ hochwertiges farbiges 17.18 die Walze 11 abgebremst und übt auf da«
Bedrucken von Wellpappe möclich. Bei der in Fig. 2 io Deckblatt4 des Wellpappenabschnittes 3 eine Krafi
dargestellten Vorrichtung sind zwei Walzen 11 und in Richtung des Pfeiles 20 aus, wodurch das Deck-
12 achsparallel zueinander angeordnet. Die Durch- blatt 4 gegenüber dem RUckenblatt 5 parallel zi
messer der Walzen sind so groß gewählt, daß beim seiner Oberfläche etwa in deren Ebene verschober
Stauchen der Wellpappe keine Falten in der Well- wird. Die Vorrichtungen sind nur schematisch dar
fiappenoberfläche entstehen. Die Walzen 11 und 12 15 gestellt und nur soweit es zur Erläuterung der Funk
»indi von zylindrischer Gestalt und sind in ihrem tion erforderlich ist. In ck· Praxis wird z. B. an Stellt
Achsabstand einstellbar. An der Walze 12 ist eine eines Bremsschuhes eine Bandbremse od. dgl. an-
Antriebsriemenscheibe 13 befestigt, die über einen gewandt ..„,,.. ·
Riementrieb 14 von einem Motor 15 angetrieben Das erfindungsgemaße Verfahren eignet sich ins
wird Auf die Walze Il wirkt ein Bremsschuh 16 to besondere für Offset-, Buch- und Tiefdrucke. Ei
ein der an einem Hebel 17 gelenkig befestigt ist, eignet sich für Verfahren, bei denen die Wellpappe
der seinerseits gelenkig am Maschinenrahmen oder unmittelbar bedruckt wird, also keine bedruckter
einem sonstigen Fixpunkt angebracht ist. Eine Feder Blätter aufkaschiert werden. Außer Wellpappe kön
18 zieht den Hebel 17 cccen die Walze 11 und drückt nen auch andere Pappen mit nachgiebigen Zwischen
damit den Bremsschuh^ gegen die Walzenober- 25 lagen bedruckt werden, die sich langsam erholen
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Deckblatt und eine dazwischen befindliche WeIl-Patentansprüche: schicht
1. Verfahren zum Vorbereiten von Wellpappe In zunehmendem Maße dient die Verpackung von für den Mehrfarbendruck, die ein Rücken- und Waren, insbesondere von Waren, die dem Endverein Deckblatt und eine dazwischen befindliche 5 braucher angeboten werden, nicht nur dem Zweck, Wellschicht aufweist, dadurch gekenn- die Waren während des Transports und der Lagezeichnet, daß die Wellpappe (3) vor dem rung zu schützen, sondern die Verpackung solr auch Bedrucken in ihrer Dickenerstreckung gestaucht den Verkauf fördern. Die Außenfläche der Verwird, packung dient als Werbefläche, die vielfach zugleich
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- ίο mit einer Abbildung der Ware versehen ist. Um die kennzeichnet, daß die Wellpappe (3) derart ge- Werbewirksamkeit zu erböhen, werden die Verpakstaucht wird, daß eine Verschiebung des Deck- kurgen, die zumeist aus Wellpappe bestehen, im blattes (4) gegenüber dem Rückenblatt (5) in der Mehrfarbendruck bedruckt. Dabei hat es sich ge-Erstreckungsebene der Wellpappe erfolgt. zeigt, daß es beim aufeinanderfolgenden Bedrucken
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, 15 der Wellpappe mit den verschiedenen Farbauszügen dadurch gekennzeichnet, daß das Stauchen durch nicht gelingt, die einzelnen Farbauszüge exakt zuKalandrieren ilsr Wellpappe (3) durchgeführt einander ausgerichtet aufzudrucken. Die Folge hierwird, von sind unscharfe Drucke und farbige Ränder
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- an den Farbflächen. Man hat sich beispielsweise so kennzeichnet, daß die gestauchte Wellpappe (3) 20 beholfen, daß von der Wellpappe zunächst nur anschließend befeuchtet wird. Rückenblatt und Wellschicht miteinander verbunden
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch ge- wurden und daß ein relativ schweres Deckblatt mit kennzeichnet, daß das Befeuchten der Wellpappe etwa 250 g/m2 verwendet wurde, das im Offset- oder. (3) vor dem Bedrucken vorgenommen wird. bei sehr großen Auflagen, im Tiefdruckverfahren
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch ge- 25 bedruckt und dann erst auf die Wellschicht der kennzeichnet, daß das Befeuchten in der Druck- halbfertigen Wellpappe aufgebracht wurde. Hierbei maschine (19) erfolgt. ist es nicht möglich, Deckblätter aus Karton oder
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch ge- Papier mit weniger als 200 g/m2 zu verwenden, da kennzeichnet, daß Flüsigkeit -,um Befeuchten beim nachträglichen Aufkleben (Aufkaschieren) auf mittels mindestens eines Farbwerkes der Druck- 30 die Wellschicht die Struktur dieser Wellschicht von maschine (19) auf die Wellpappe 3) aufgetragen außen in unerwünschter Weise sichtDar wurde. Das wird. dünnere Material läßt sich meistens gar nicht mehr
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 faltenlos aufkaschieren. Wird dagegen die Wellpappe bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Well- in einem Arbeitsgang hergestellt, so erzielt man auch pappe (3) beidseitig befeuchtet wird. 35 mit einem Deckblatt von weniger als 250 g/m2 die
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- gewünschte Oberflächengüte. Wellpappe mit einem rens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Deckblatt mit 250 g/m2 ist relativ hochwertig und daß zwei achsparallele Walzen (11 und 12) vor- teuer, ohne daß vom Verwendungszweck her eine gesehen sind, die einen lichten Abstand vonein- so hochwertige Wellpappe erforderlich ist. Außerdem ander aufweisen, der bei Pappe mit Miniwelle 40 ist die Herstellung der Wellpappe in zwei Arbeitsetwa 70» η der ursprünglichen Dicke der Well- gangen aufwendiger als die Herstellung in einem pappe (3) entspricht. Arbeitsgang.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge- Es ist bekannt, bei einseitiger Wellpappe, bei der kennzeichnet, daß mindestens eine der Walzen also die Wellung auf einer Seite sichtbar ist, zum (12) mit einem Antrieb (13,14,15) versehen ist. 45 Aufbringen von Etiketten auf dieser gewellten Seite
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, die Wellung flach zu drücken (USA.-Patentschrift dadurch gekennzeichnet, daß eine der Walzen I 809 472). In diesem Fall bleibt jedoch die Wellung (11) mit einer Bremse (16, 17,18) versehen ist. auch nach dem Aufkleben des Etiketts flach, und es
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge- fällt somit an dieser Stelle die Eigenschaft der Wellkennzeichnet, daß sie als Zusatzgerät vor die 5" pappe weg, derentwegen sie vorzugsweise als VerDruckmaschine (19) bzw. vor eine die zu be- packungsmaterial verwendet wird, nämlich ihre druckende Wellpappe (3) der Druckmaschine Fähigkeit, Stöße abzufangen. Es ist ersichtlich, daß (19) zuführende Vorrichtung geschaltet ist. sich eine derartige Maßnahme für groß.iachig zu
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge- etikettierende oder fih großflächig zu bedruckende kennzeichnet, daß an ihrer Auslaßseitc ein Bc- 55 Wellpappcabschnitte nicht eignet, da in diesem Fall feuchter für die Wellpappe (3) vorgesehen ist. die Wellpappeneigenschaften verlorengehen,
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch Es ist ferner bekannt (deutsche Patentschrift gekennzeichnet, daß als Befeuchter eine 107 082), bei einer Maschine zum Wellen von Papier Schwammwalze vorgesehen ist. die Wellen, die zwischen ihren bogenförmigen Run-
15. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge- 60 düngen etwa vertikal zur Oberfläche gerichtete Abkennzeichnet, daß zum Befeuchten der Well- schnitte aufweisen, durch Zusammenschieben quer pappe (3) mindestens ein Farbwerk der Druck- zur Längserstreckung der Welle und durch Stauchen maschine (19) dient. senkrecht zur Wellpapierebene S-förmig auszubilden,
___„_ die eine bessere Federung ergeben. Bei dieser be-
65 kannten Maschine werden jedoch die Wellen ver-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine formt, ehe die Deckschichten aufgeleimt sind. Die
Vorrichtung zum Vorbereiten von Wellpappe für Festigkeitseigenschaften und die technologischen
der» Mehrfarbendruck, die ein Rücken- und ein Eigenschaften eines gewellten Papiers sind völlig

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