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DE1925083A1 - Gegen Blitzeinschlag geschuetzte Antennenanordnung - Google Patents

Gegen Blitzeinschlag geschuetzte Antennenanordnung

Info

Publication number
DE1925083A1
DE1925083A1 DE19691925083 DE1925083A DE1925083A1 DE 1925083 A1 DE1925083 A1 DE 1925083A1 DE 19691925083 DE19691925083 DE 19691925083 DE 1925083 A DE1925083 A DE 1925083A DE 1925083 A1 DE1925083 A1 DE 1925083A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
circuit
elements
capacitance
lightning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691925083
Other languages
English (en)
Inventor
Flachenecker Dr Gerhard
Meinke Dr Hans Heinrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLACHENECKER DR GERHARD
Original Assignee
FLACHENECKER DR GERHARD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLACHENECKER DR GERHARD filed Critical FLACHENECKER DR GERHARD
Priority to DE19691925083 priority Critical patent/DE1925083A1/de
Publication of DE1925083A1 publication Critical patent/DE1925083A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q9/00Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q9/04Resonant antennas
    • H01Q9/30Resonant antennas with feed to end of elongated active element, e.g. unipole
    • H01Q9/42Resonant antennas with feed to end of elongated active element, e.g. unipole with folded element, the folded parts being spaced apart a small fraction of the operating wavelength
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/50Structural association of antennas with earthing switches, lead-in devices or lightning protectors

Landscapes

  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Beschreibung zu der Patentanmeldung Gegen Blitzeinschlag geschützte Antennenanordnung In der Hochfrequenz-Nachrichtentechnik werden sowohl senderals auch emprangsseitig immer mehr Antennenanordnungen verwendet, bei denen das Antennenelement mit Schaltungen verbunden ist oder mit solchen Schaltungen unmittelbar integriert ist, die gegen Überströme und Überspannungen sehr empfindliche Schaltelemente enthalten. Solche Antennenanordnungen sind daher durch Blitzschlag sehr gefährdet. Sollen beispielsweise mit Transistoren oder anderen aktiven Schaltungselementen unmittelbar integrierte Antennen im Flugsicherungsdienst angewendet werden, so ist infolge der Blitzefahr keine ausreichende Betriebssicherheit gewährleistet, da bekanntlich Transistoren bereits bei sehr kleinen impulsartig zugeführten Energiemengen zerstört werden können. Die bisher üblichen Blitzschutzeinrichtungen wie Glimm- und Funkenstrecken oder Ableitwiderstände sind für diese Zwecke nicht geeignet.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Antennenanordnung dieser Art zu schaffen, die sowohl gegen unmittelbaren als auch gegen benachbarten Blitzeinschlag geschützt ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Antennenelement ein doppelt oder mehrfach gefalteter Dipol oder Monopol bestehend aus zwei oder mehreren symmetrisch zu einem mittleren Speiseleiter gefalteten Leitern verwendet wind und in den zur angasenlossenen Schaltung führenden Speis @it@ dieses Antennenelementes ein hochspannungsfester Kondensator sehr kleiner Kapazität geschaltet wird. Der Kapazitätswert dieses hochspannungsfesten Kondensators richtet sich nach dem zu übertragenden Betriebsfrequenzbereich der Antennenanordnung.
  • Nachdem die erfindungsgemäße Antennenanordnung vor allem für den UHF- und VHF-Frequenzbereich vorgesehen ist, wird diese Kapazität vorzugsweise derart bemessen, daß sie zusammen mit dem durch die gefalteten Leiter des doppelt gefalteten Antennenelements gegen Erde gebildeten Induktivität einen entsprechend dem Betriebsfrequenzbereich der Antennenanordnung bemessenen ochpass darstellt, also einen Hochpass mit einer Grenzfrequenz etwa in der Nähe der unteren Betriebsfrequenzgrenze.
  • Zur Lösung der oben erwähnten Aufgabe sind nicht alle Typen von Antennenelementen brauchbar. Der erste erfindungsgemäße Schritt besteht daher in der Auswahl solcher Antennenelemente aus der Vielzahl von bekannten Antennenformen, die gegen die Wirkung des magnetischen Feldes von in der Nähe der Antenne einschlagenden Blitzen geschützt sind. Diese Forderung erfüllen nur doppelt oder mehrfach gefaltete Dipole oder Monopole bestehend aus zwei oder mehreren symmetrisch zu einem mittleren Speiseleiter gefalteten Leitern. Solche doppelt oder mehrfach gefaltete Dipole oder Monopole gewährleisten aber noch nicht einen Schutz gegen unmittelbaren Blitzeinschlag. Um eine solche Antenne auch dagegen zu schützen, ist die zweite erfindungsgemäße Maßnahme nötig, nämlich zwischen der gefährdeten Schaltung und dem mittleren Speiseleiter des Antennenelements einen sehr kleinen Hochspannungskondensator einzuschalten. Hierdurch wird erreicht, daß die elektromagnetische Energie eines Blitzes, die über einen großen Frequenzbereich so verteilt ist, daß sie pro Hz Bandbreite mit wachsender Frequenz kleiner wird'möglichst vollst ändig an der durch den Blitz gefährdeten Schaltung vorbei geleitet wird.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Antennenanordnung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Aus führungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig.1 zeigt schematisch die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Antennenanordnung bei direktem Blitzeinschlag. Der Antennenteil, in welchem der Blitz einschlägt, ist in Fig.1 als Kugel K dargestellt, kann in der Praxis selbstverständlich aber auch jede andere Form besitzen. Dieser Antennenteil K ist mit der Blitzerde über einen Leiter L hinriechend kleiner Induktivität verbunden. Die an die Antenne angeschlossene Schaltung S ist über eine hinreichend kleine Kapazität C5 an eine geeignetc Stelle der Antenne angeschlossen. Diese Kombination von Induktivität L und Kapazität Cs stellt einen Hochpaß dar, der den größten Teil der Blitzenergie an der gefährdeten Schaltung S vorbeileitet. Wenn der Schaltung S keine nennenswerte Blitzenergie zugeführt werden soll, muß der Kondensator Cs so klein sein, daß in dem durch Cs und S gebildeten Spannungsteiler für alle Frequenzen unterhalb des BetriebsPrequenzbereiches der Antenne nahezu die gesamte zwischen Antennenteil K und Er de liegende Blitzspannung an der Kapazität Cs liegt. Aus diesem Grunde muß der Kondensator Cs ein Hochspannungskondensator schr kleiner kapazität sein; a-n welchem beim Blitzeinschlag je nach Betriebsfrequenz der Antenne 10.000 V und mehr auftreten können.
  • Die Induktivität L, die Kapazität Cs und die Schaltung S nach Fig.1 bilden zusammen eine Stromschleife. Alle zeitlich veränderlichen Felder, die durch die Fläche dieser Schleife treten, induzieren in dieser Stromschleife Spannungen. denn der Blitz neben der Antenne einschlag) fließen im Blitzkanal sehr hohe Ströme, welche in der Umgebung sehr große magnetische Felder erzeugen. Diese magnetischen Felder Röawlen durch Induktion in der Stromschleife der Antenne hohe Spannungen induzieren und auch hierdurch die Schaltung S gefährden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird daher ein Antennenelement in Form eines doppelt oder mehrfach gefalteten Dipols oder Monopols verwendet, wie dies in Fig.2 für das Beispiel eines doppelt gefalteten Monopols mit Dachkapazität und in Fig. 2a für das Beispiel eines verfach gefalteten Nonopols mit Dachkapazität dargestellt ist. Die weitere Beschreibung geschieht anhand des doppelt gefalteten Monopols der Fig.2, sie gilt jedoch sinngemäß auch für mehrfachgefaltete Antennen. Das Antennenelement umfaßt zwei Stromschleifen jeweils gebilder durch die Leiter 1 und 2 bzw. 2 un 3. Die Leiter 1 und 3 bilden in Parallelschaltung die die Induktivität L der Anordnung nach Fig.1. Der Leiter 2 enthält die Kapazität " und die Schaltung S. Beide Stromschleifen sind exakt gleich. Wenn durch die beiden Stromschleifen die in Fig.2 eingezeichneten magnetischen Felder H treten, kompensieren sich die induzierten Spannungen der beiden Stromschleifen so, daß der mittlere Speiseleiter 2 ähnlich wie der spannungsfreie Querzweig einer abgeglichenen Brücke praktisch Prei von induzierten Spannungen ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die Antenne eine obere Abschlußplatte 4, wie sie in Fig.2 und Fig.2a gezeichnet ist. Diese Abschlußplatte wirkt dann besonders günstig, wenn sie die Antenne, von oben gesehen, vollständig überdeckt. Man erreicht dadurch, daß der Blitz bei direktem Blitzeinschlag in die Antenne fast immer in die obere Deckplatte einschlägt und nicht direkt in andere Teile der Antenne. Hit Hilfe der induktionsarmen Deckfläche erreicht man auch, daß sich der Blitzstrom fast genau je zur Hälfte auf die beiden Leiter 1 und 3 verteilt. Sind die Ströme in den Leitern 1 und 3 gleich groß, so umgeben sie sich mit magnetischen Feldlinien die die in Fig.3 in einer Ebene senkrecht zu den Leitorn gezeichnet sind. In Fig.3 sind die Durchstoßpunkte der Leiter 1,2 und 3 kleine Kreise mit entsprechenden Ziffern. Die Theorie dieser Feldlinien ist bekannt. Der Leiter 2 liegt in einer Nullstelle des magnetischen Feldes. Alle Teile des Leiters 2, insbesondere die Schaltung S, die unter Umständen viele kleine Stromschleifen enthalten kann, sind also hier gegen induktive Wirkungen des Blitzstromes besonders gut geschützt, wenn der Blitzstrom durch die Dachfläche gezwungen wird, sich in zwei gleiche Stromhälften durch die'Leiter 1 und 3 aufzuspalten.
  • Bei einer unsyametriscnen Antenne kann das Erdblech eine massive Platte oder ein Drahtgitter sein, aber auch aus einzelnen Stäben bestehen. Es muß in solcher Form symmetrisch gebaut sein, daß es die Teilung des Blitzstroms in zwei gleiche Hälften in den Leitern 1 und 3 nicht behindert. Es muß auch induktionsarm gebaut sein, damit keine die Ableitung des Blitzes störende Zusatzinduktivität auftritt.
  • Die Schaltung 3 kann eine passive Schaltung sein, die wie in Bild 4 eine Speiseleitung an diejenige Impedanz anpaßt, die die Antenne zwischen dem Punkt 5 und Erde erscheinen läßt. Die Schaltung S kann eine beliebige passive Schaltung, ein Symmetrierübertrager oder eine Symmetrierungsschaltung jeder bekannten Bauart sein, der eine symmetrische Antenne wie in Fig. 5 an ein koaxiales Speisekabel 6 anschließt. Die Schaltung S kann Varaktordioden entsprechend der Anmeldung P1766 720.8 enthalten, um die Impedanz der Antenne zu beeinflussen oder eine eins teilbare Resonanz zu erzeugen. Die Schaltung S kann bei einer aktiven Sendeantenne einen Leistungstransisor (oder ein entsprechendes anderes elektronisches Element) enthalten, wobei der passive Teil der Schaltung S die Antennenimpedanz in einen für die Leistungsabgabe des Transistors optimalen Lastwiderstand transformiert. Die Schaltung S kann bei einer aktiven Empfangsantenne einen rauscharmen Transistor als Vorverstärker enthalten, wobei der passive Teil der Schaltung S die Antennenimpedanz entsprechend der Anmeldung P 1591300.5 so transformiert, daß sie dem für kleinstes Transistorrauschen erforderlichen Wert entspricht (Rauschanpassung). Man wird im Interesse eines hinreichend kleinen L die Antenne so kurz wie möglich machen, wobei der Verkürzung dadurch eine Grenze gesetzt ist, daß mit kürzer werdender Antenne die Impedanz-Transformation in der Schaltung immer aufwendiger und verlustreicher wird und die Bandbreite der Antennenanordnung immer kleiner wird. Man wird die Schutzkapazität Cs so klein wie möglich machen, damit ihr Blindwiderstnad möglichst groß und dann die Schutzwirkung möglichst gut wird. Dieser Verkleinerung des Cs sind ebenfalls Grenzen gesetzt, weil die Verkleinerung die Impedanztransformation in der Schaltung S aufwendiger und verlustreicher macht und die Bandbreite der Anordnung vermindert. Derartige Antennen, deren Höhe klein gegen die Wellenlänge ist,und die ein sehr kleines Cs besitzen, zeigen zwischen dem Punkt 5 und Erdblech in Fig.4, bzw. zwischen den Punkten 5 und 7 in Fig.6 eine Impedanz mit kleiner Wirkkomponente und großer Xapazitiver Blindkomponente. Das mindeste, was dann die Schaltung S enthalten muß, ist eine Induktivität LS in Serie zum Cs, um den Blindwiderstand des Cs zumindest für eine Betriebsfrequenz zu kompensieren; Fig.7.
  • Diese Kompensation des C5 durch Ls kann auch breitbandig sein, wie in Fig.8 zeigt ist: C ist die Kapazität der Deckplatte gegen Erde, L die Induktivität der Leiter 1 und 3 parallel. C und L werden so gebaut, daß sie bei einer mittleren Betriebsfrequenz Parallelresonanz ergeben. Cs und Ls sollen eine Serienresonanz bei der gleichen Frequenz bilden. Der Widerstand RA beschreibt den Strahlungswiderstand der Antenne. Die in Fig.8 angegebene Schaltung ergibt eine Bandpaßkompensation; vgl. H.Meinke, Einführung in die Elektrotechnik höherer Frequenzen, 1.Band, 2. Aufl., Berlin 1965, Seite 121. Hierzu müssen die Größen C, L und die Höhe der Antenne durch passende Gestaltung der Antenne so festgelegt werden, daß sie genau diejenige Bandbreite ergeben, die im Einzelfall verlangt wird. Cs und Ls sind dann so zu vählen, daß die Kompensation eintritt.
  • Selbstverständlich kann man in der Schaltung S auch alle komplizierteren, aus der Theorie linearer Schaltungen bekannten Filterschaltungen verwenden.
  • In manchen Fällen kann es schwierig oder ungünstig sein, die zu fordernden Impedanzen der Antenne zu erzeugen, wenn die Schaltung S wie in Fig.4 mit einem Anschluß unmittelbar am Erdblech liegt.
  • Die Schaltung S kann dann wie in Fig.6 in gewisser Höhe über dem Erdblech liegen, wobei der Abstand a vom Erdblech nach Anmeldung P 1591287.5 so gewählt wird, daß die an den Anschlüssen der Schaltung S erscheinende Antennenimpebanz so nahe an dem von dem elektronischen Element geforderten; optimalen Wert liegt, daß der passive Teil der Schaltung S ein Minimum an Transformation zu erledigen hat, so daß der passive Schaltungsteil besonders einfach wird oder ganz wegfallen kann.
  • Beim Blitzeinschlag lädt sich der Kondensator Cs kurzseitig auf.
  • Es fließt also durch die Schaltung S ein kurzer Ladestromstoß und schnell darauf ein entsprechender Entladestromstoß. Da die Verkleinerung des Cs gegen der Bandbreite nicht beliebig weit getrieben werden kann, können diese Stromstöße in Extremfällen ausreichen, um empfindliche, elektronische Bauelemente in der SChaltung S oder in den angeschlossenen Geräten zu zerstören. Daher muß die Schaltung 5 entweder Stromwege enthalten, die diese Kondensatorströme an den elektronischen Elementen vorbeifUhren, oder Maßnahmen zur Verschiebung der Arbeitspunkte enthalten derart, daß die Arbeitspunkte der gefährdeten elektronischen Elemente durch die Kondensatorströme so verschoben werden, daß die Ströme durch die elektronischen Elemente in den betreffenden Augenblicken ausreichend klein bleiben.
  • Im folgenden wird lediglich das Beispiel eines mit der Antenne im Empfangsfall integrierten Transistor-Verstärkers behandelt, jedoch sind die dort entwickelten Ideen auch für die anderen, in der vorliegenden Anmeldung genannten Anwendungen sinngemäß anwendbar.
  • In Fig.9 ist ein einfaches Beispiel gezeigt, wie mit Hilfe von Dioden größere Ströme von der Schaltung S ferngehalten werden können. Im normalen Betriebsfall sind die Schutzdioden D1 und D2 in Sperr-Richtung vorgespannt und haben auf den Signalfluß keine Wirkung. Die Hilfsspannung UH, welche die Dioden vorspannt, muß so gewählt werden, daß auch bei größten Amplituden der Signalspannung beide Dioden gesperrt bleiben.
  • Tritt dagegen ein Blitzschlag auf und wird über Cs ein Strom eingeprägt, so steigt am Verbindungspunkt 8 zur Schaltung S die Spannung nur solange, bis die Sperrspannung entweder der Diode D1 oder der Diode D2 gerade auf gehoben ist. Von diesem Zeitpunkt an wird der Ladestrom des Kondensators Cs von der Diode D1 (positive Ladeströme) oder von der Diode D2 (negative Ladeströme) übernommen. Entsprechendes gilt für den Entladestrom des Kondensators Cs.
  • Damit die Dioden D1 und D2 voll wirksam sind, sollten sie niederolimig sein und schnell vom Sperrzustand in den Durchlaßzustand schalten können. Da es sich im allgemeinen um sehr kurze Stromimpulse mit steilen Flanken handelt, müssen die Stromzweige der Dioden D1 und D2 induktivitätsarm aufgebaut sein. Nan wird deshalb die Hilfsspannungsquelle UH mit einem Kondensator CL iiberbrticlsen, dessen Kapazität sehr viel größer sein muß als die von Cs Natürlich kann diese Art der Schutzschaltung zur Erhö'nung der Schutzwirkung auch mehrstufig aufgebaut sein. Fig.10 zeigt das für den Fall einer zweistufigen Schaltung. Zwischen dem Kondensator Cs2 und den Dioden D3/D4 tritt im Falle eines Blitzschlages eine weitere Sparniungsteilung auf. Cs2 sollte wieder möglichst kleine Kapazität haben, braucht aber nicht mehr hochspannungsfest zu sein.
  • Im alle eines Blitzschlages kann es vorkommen, daß ein an die Antenne angeschlossener Transistor kurzzeitig vollkommen ins Durchlaßgebiet gesteuert wird. Ist der Transistor an eine große Kapazität, oder wie z.B. in Fig.11 dargestellt, an eine Leitung K angeschlossen, so kann sich möglicherweise die in der Kapazität oder der Leitung wegen der angelegten Versorgungsspannung UB gespeicherte Mnergie über den Transistor entladen und ihn zerstören, obwohl die von der Antenne kommende Energie zu einer Zerstörung nicht ausgereicht hätte. In einer bevorzugten Form der Erfindung sind deshalb Verbindungsleitungen zur Antenne mit möglichst kleinen Eapazitäten zur Signalführung an die Schaltung S angeschlossen, wie im Beispiel der Fig.11 mit dem Koppelkondensator Cc angedeutet ist.
  • Fig.12 zeigt eine andere Möglichkeit, wie eine Zerstörung aktiver Elemente durch die Entladungsströme einer angeschlossenen Leitung oder angeschlossener Koppelemente verhindert werden kann: in der gezeichneten Gegentaktschaltung können dei Kollektroströme ic1 und ic2 bei einem Blitzeinschlag kurzzeitig maximal nur den doppelten Wert der eingestellten Ruheströme erreichen.

Claims (8)

  1. Patent ansprüche
    Gegen Blitzeinschlag geschützte Antennenanordnung, insbesondere mit unmittelbar in das Antennenelment eingeschalteten passiven und/oder aktiven Schaltungselementen, gekennzeichnet durch einen doppelt oder mehrfach gefalteten Dipol (Fig.5) oder Monopol (Fig.2, Fig.2a) bestehend aus zwei oder mehreren symmetrisch zu einem mittleren Speiseleiter (2) gefalteten Leitern (1, 3) als Antennenelement sowie einem in diesen - zu den angeschlossenen Schaltungselementen (s) führenden - Speiseleiter (2) geschalteten hochspannungsfesten Kondensator (c5) sehr kleiner Kapazität.
  2. 2. Antennenanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derart bemessene Kapazität des hochspannungsfesten Kondensators (Cs), daß diese zusammen mit der durch die yefalteten Leiter (1, 3) des Antennenelementes gegen Erde gebildeten Induktivität einen entsprechend dem Betriebsfrequenzbereich der Antennenanordnung bemessenen Hochpass darstellt.
  3. 3. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen doppelt oder mehrfach gefalteten Dipol oder Monopol mit einer Dachkapazität in Form einer die gesamte Antennenanordnung überdeckenden leitenden Platte (4).
  4. 4. Antenne nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß in Serie zur spannungsfesten Kapazität eine Induitivität (Ls in Fig.7) liegt, die mit dieser Kapazität bei der Betriebsfrequenz Serienresonanz ergibt.
  5. 5. Antenne nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Dachkapazität der Antenne (C in Fig.8) mit der Induktivität ihrer zurückgefalteten Leiter (L in Fig.8)~ bei der mittleren Betriebs frequenz in Resonanz ist und die Gesamtschaltung eine Bandpaßkompensation ergibt.
  6. 6. Antenne nacn Anspruch 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß die angeschlossene Schaltung (S in Fig.1) Elemente besitzt, (z.B. D1 und D2 in Fig.9 oder D1 bis D4 in rig.lO), die den Lade- und Entladestrcm der Koppelkapazität (Cs in Fig.1) bei Blitzschlägen niederohmig an der übrigen Schaltung vorbeiführt.
  7. 7. Antenne nach Anspruch 1 bis 6 gekennzeichnet dadurch, daß durch lose Kopplung zwischen der Schaltung $ in Fig.1) und der Verbindungsleitung, ausgeführt z.B. mit einer möglicllst kleinen Koppelkapazität (Cc in Fig.11), eine Zerstörung angeschlossener Elemente durch eine Entladung des Verbindungskabels infolge einer Blitzentladung nicht möglich ist.
  8. 8. Antenne nach Anspruch 1 bis 7 gekennzeichnet dadurch, daß in der angeschlossenen Schaltung sich befindende gesteuerte Elemente in ihrem Arbeitspunkt so stabilisiert sind, daß während einer Blitzentladung keine unzulässig hohen Ströme in diesen Elementen verursacht werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000019561A1 (en) * 1998-09-29 2000-04-06 Richard Hirschmann Of America, Inc. Disk antenna

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WO2000019561A1 (en) * 1998-09-29 2000-04-06 Richard Hirschmann Of America, Inc. Disk antenna
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