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DE192488C - - Google Patents

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Publication number
DE192488C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
cylinder
rod
feed device
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT192488D
Other languages
English (en)
Publication of DE192488C publication Critical patent/DE192488C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/16Driving mechanisms for the feed rollers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192488 —. KLASSE 3Ba. GRUPPE
DESIDER CZINCZAR in GYULA, Ung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1907 ab.
Bei Gattersägen ist eine gleichmäßige Regelung der Vorschubvorrichtung entsprechend der Belastung von großer Wichtigkeit, um eine ökonomische und ungestörte Arbeitsleistung erzielen zu können. Diese Regelung erfolgte bisher entweder mittels einer Vorrichtung, die zeitweise von Hand aus einzustellen ist, oder mittels einer selbsttätig wirkenden Regelvorrichtung, bei welcher die Bewegung der Vorschubwalzen durch die Spannung des Treibriemens beeinflußt wird. Die Änderung der Geschwindigkeit erfolgt mit Hilfe zweier senkrecht gegeneinander gestellten Reibungsscheiben, von denen die eine verschiebbar angeordnet ist und mittels Hebelarme mit einer auf dem Treibriemen aufruhenden und mit einem Gewicht belasteten Rolle verbunden ist, so daß diese Rolle je nach der Spannung des Riemens gehoben oder gesenkt, die Scheibe entsprechend verschoben und demzufolge mit größerer bzw. kleinerer Übersetzung angetrieben wird. Diese Anordnung weist verschiedene Nachteile auf, die eine gleichmäßige Regelung nicht zulassen; die Vorrichtung ist nämlich den bei Belastungsänderungen nicht unbedeutenden Schwingungen des Treibriemens unterworfen, wobei auch die Länge des Treibriemens durch die.Witterung bzw. durch den Feuchtigkeitsgrad der Luft beeinflußt wird, abgesehen davon, daß die Kraftübertragung mittels Reibungsscheiben wenig zuverlässig ist;, auch ist das Maß der Einbiegung des Riemens und somit auch die Regelung der Geschwindigkeit bei stärker belastetem (gespanntem) Riemen eine viel geringere als bei kleinerer Belastung, d. h. die Vorrichtung ist bei großer Inanspruchnahme des Gatters weniger empfindlich als bei geringer Belastung.
Demgegenüber besteht vorliegende Erfindung in einer derartigen Einrichtung von Gattersägen, bei welcher die Vorschubvorrichtung von der Umlaufgeschwindigkeit der Hauptwelle mit Hilfe eines Zentrifugalregulators beeinflußt wird.
Die Einrichtung ist an solchen Gattersägen angebracht, bei welchen das auf- und abwärts schwingende Sägegatter mittels Gelenkstangen und Kulisse mit .den die Vorschubscheibe betätigenden Backen in Verbindung steht, so daß je nach Einstellen eines Handhebels die genannte Scheibe zeitweise eine größere oder kleinere Winkelverdrehung erhält.
Bei den bisher bekannten Maschinen konnte man ferner die Menge des aufgearbeiteten Materials nicht nachprüfen.
Auch diesem Ubelstande soll durch die Einrichtung nach vorliegender Erfindung abgeholfen werden, welche daher einerseits durch die selbsttätige Regelung der Vorschubvorrichtung und andererseits durch die Anordnung von selbsttätigen Anzeigevorrichtungen gekennzeichnet ist, die die Arbeitsleistung und Arbeitsdauer der Maschine · selbsttätig anzeigen bzw. summieren. .
Gegenstand vorliegender Erfindung sei im nachstehenden an Hand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. ι stellt die Maschine in Vorderansicht dar.
Fig. 2 ist eine teilweise Oberansicht derselben.
Fig. 3 zeigt die Maschine in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 4 ist eine Stirnansicht der mit einem Zentrifugalregulator ausgestatteten Riemenscheibe.
Fig. 5 veranschaulicht einen Teil des den Arbeitsleistungskontrollzylinder bedeckenden
ίο Papierbandes in aufgerolltem Zustande, während
Fig. 6 die die Arbeitsdauer registrierende Vorrichtung in Seiten- bzw. in Oberansicht zeigt.
Wir wollen an dieser Stelle noch betonen, daß die beiliegende Zeichnung nur ein Ausführungsbeispiel schematisch darstellt, um das Wesen der Erfindung zu erläutern.
Im Innern der Riemenscheibe 1 (Fig. 3 und 4) sind die an den radialen Führungen 2 verschiebbar gelagerten Gewichte 3 angeordnet, welche durch Gelenkstangen 4 mit dem an der Welle 5 lose sitzenden Ring 6 verbunden sind. Die Gewichte 3 sind außerdem durch die Federn 7 auch mit der Radnabe 8 verbunden, so daß die Federn beim Ausschlagen der Gewichte auf Zug in Anspruch genommen werden und dadurch das Ausschlagen regeln.
Das gabelförmige Ende des Winkelhebels 9 umfaßt in bekannter Weise den Ring 6 (Fig. ι und 2), während das andere ebenfalls gabelförmig gestaltete Ende dieses Winkelhebels auf einen Zapfen 11 des Schlittens 10 einwirkt, so daß die axialen Bewegungen des Ringes 6 durch Vermittlung des Winkelhebels 9 auf den Schlitten 10 übertragen werden, wobei letzterer in seiner Führung 12 senkrecht zur Welle 5 hin und her geschoben
4.0 wird.
Am Zapfen 14 der das Sägegatter bewegenden Pleuelstange 13 sitzt eine Gegenkurbel 15, und die mit letzterer verbundene Pleuelstange 16 ist an die bei 17 drehbar gelagerte Stange 18 angelenkt, so daß diese Stange bei einer jeden Umdrehung der Welle 5 nach auf- und abwärts ausschlägt. Die Stange 18 ist mit einem kulissenartigen Schlitz 19 versehen, in den der an der mit dem Schiit-.
ten IO gelenkig verbundenen Stange 20 befestigte Zapfen 21 eingreift, so daß die Stange 20 den Schwingungen der Stange 18 folgen muß bzw. sich mit letzterer gleichzeitig hebt oder senkt. Solange die Lage des Schlittens 10 bzw. des Gelenkpunktes 22 unverändert bleibt, .bleibt auch die oben erwähnte Bewegung der Stange 20 bei jeder Umdrehung stets dieselbe. Wenn aber der Gelenkpunkt 22 sich mit dem Schlitten 10 nach einwärts (gegen die Welle 5) bewegt, so wird auch der Zapfen 21 der Stange 20 im Schlitz 19 verschoben, wodurch die Stange zu größeren Ausschwingungen veranlaßt wird, während in entgegengesetztem Falle, d. h. bei der Auswärtsbewegung des Schlittens 10, die Ausschwingungen kleiner werden.
Am oberen Ende der Stange 20 sind die zum Bewegen der Vorschubscheibe 23 dienenden Fangbacken 24 bekannter Konstruktion angeordnet, die die Vorschubscheibe je nach der Bewegung der Stange 20 um einen größeren oder kleineren Winkel verdrehen.
Wenn nun die Belastung der Maschine geringer wird, so wächst die Umdrehungszahl der Riemenscheibe 1, die Gewichte 3 werden infolge der Zentrifugalkraft wider die Wirkung der Feder 7 gegen den Umfang der erwähnten Scheibe getrieben, die Stangen 4 ■ verschieben den Ring 6 nach einwärts und der Winkelhebel 9 verschiebt den Schlitten IO mit seinem Gelenkpunkt 22 gegen die Welle 5. Dieser Umstand bewirkt — wie oben erwähnt — daß der in die Kulisse der Stange 18 eingreifende Zapfen 21, um einen größeren Radius schwingend, der Stange 20 einen größeren Hub verleiht, wodurch eine größere Winkelverdrehung der Vorschubscheibe erzielt wird.
Bei zunehmender Belastung der Gattersäge wird die Umdrehungszahl an der Hauptwelle geringer, so daß die Gewichte 3 sich unter Federwirkung derselben nähern, wodurch sich der Schlitten 10 nach auswärts bewegt und demgemäß die Vorschubscheibe um einen kleineren Winkel verdreht wird, d. h. der zu bearbeitende Stamm in geringerem Maße vorgeschoben wird.
Es ist leicht ersichtlich, daß durch entsprechende Dimensionierung der Hebelarme eine beliebige Empfindlichkeit und demgemäß je nach der Umdrehungszahl der Hauptwelle bzw. je nach der Belastung der Maschine ein selbsttätiges Einstellen des Vorschubes zwischen ο und einem Höchstwert erreicht werden kann.
Damit aber die beschriebene Einrichtung den an sie gestellten Anforderungen entspreche, d.h. um sämtliche Bewegungen der Vorschubvorrichtung bzw. die geschnittene Gesamtlänge und die Änderung der Umdrehungszahl der Hauptwelle, d. h. die Belastungsänderungen der Maschine sowie den möglicherweise eintretenden Leergang nach Verlauf einer bestimmten Arbeitsfrist festzustellen, kann man einen mit entsprechender Einteilung versehenen Zylinder einerseits mit der Vorschubvorrichtung, andererseits mit dem Schlitten 10 derart in Verbindung bringen, daß erstere demselben eine drehende, letzterer dagegen eine axiale Bewegung verleiht, wobei dem Zylinder gegenüber ein Zeichenstift o. dgl. angeordnet wird. So könnte z. B.,
wie auf Fig. ι. und 3 ersichtlich, ein vertikaler Zylinder "25 verwendet werden, welcher durch Vermittlung der Welle 26 und der Kegelräder 27 seine Drehung von der Welle der Vorschubscheibe 23 erhält. ■ Der Zylinder 25 ruht auf einer in entsprechenden Führungen verschiebbaren Stange 28, deren unteres, zweckmäßig mit einer Rolle 29 ausgestattete Ende auf der geneigten Fläche 30 des Schlittens IO aufliegt, so daß die Stange 28 bei Verschiebungen des Schlittens 10 bzw. der Stützfläche 30 sich mit dem Zylinder 25 gleichzeitig senkt oder hebt. Der Zylinder 25 ist in seinem unteren Teile mit einer runden und im oberen Teile mit einer viereckigen Bohrung versehen, in welche das entsprechend gestaltete Ende der Stange 26 derart eingreift, daß die axialen Bewegungen des Zylinders unbeeinflußt bleiben. Die Einrichtung ist ferner derart getroffen, daß bei der tiefsten Stellung des Zylinders 25, bei welcher der Schlitten 10 sich in gänzlich eingerückter Lage befindet — und welche Stellung dem Leergang der Hauptwelle entspricht — die Kupplung des Zylinders 25 mit dem viereckigen Teile der Welle gelöst wird und demzufolge die Drehung der Vorschubscheibe 23 auf den Zylinder 25 nicht übertragen wird. Beim Aufwärtsbewegen des Zylinders 25 wird diese Kupplung natürlich wieder eingeschaltet.
Die relativen Bewegungen des Zylinders 25 zu dem feststehenden Bleistift 31 werden demnach an einem am Zylinder befestigten Papierstreifen sichtbar und können an den Einteilungen abgelesen bzw. abgemessen werden.
Statt eines einzigen Zylinders können auch zwei oder auch mehrere Zylinder und endlose Papierstreifen oder ein von dem einen Zylinder sich abwickelnder und auf den anderen sich aufwickelnder Papierstreifen verwendet werden, ebenso kann die Verbindung des Zylinders mit den übrigen Mechanismen von den obenerwähnten abweichen. Man kann statt des Zylinders den Bleistift oder auch beide bewegen, oder an Stelle des Zylinders eine beliebige andere Signal- oder Zeigervorrichtung setzen, ferner zum Registrieren des Leerganges eine andere Ausschaltvorrichtung anordnen, ohne damit vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
Es soll noch die Vorrichtung zum Registrieren der Arbeitsdauer näher beschrieben werden, welche zum Kontrollieren der Arbeitsdauer bzw. der Dauer des Stillstandes der Maschine dient. Zu diesem Zwecke kann am zweckmäßigsten ein. mit der Arbeitsleistungsregistriervorrichtung in Verbindung gebrachtes Uhrwerk verwendet werden, wie dies in Fig. 6 in einer Detailzeichnung veranschaulicht ist.
Das in einem geeigneten Gehäuse eingeschlossene Uhrwerk 32 dreht ein mit entsprechender Einleilung versehenes Zifferblatt 33, an welches ein an einer in geeigneter Führung gelagerten Stange 36 befestigter Zeichenstift 34 unter Federwirkung gedrückt wird, so daß derselbe während der Drehung des Zifferblattes 33 auf, letzterem einen Kreisstrich zieht. Das umgebogene Ende der Stange 36 liegt oberhalb des Zylinders 25, und zwar in solcher Höhe, daß das Ende der Stange mit dem Zylinder nur bei der höchsten Stellung des letzteren — d. h. beim Stillstand der Maschine — in ' Berührung kommt. Ist dieser Fall eingetreten, so hebt der Zylinder die Stange 36 samt dem auf ihr befestigten Stift von dem Zifferblatt 33 ab, während letzteres sich weiter dreht, so daß der Strich so lange unterbrochen wird, bis die Maschine wieder in Gang gesetzt wird. In dieser Weise ist es ermöglicht, die Arbeitszeit der Maschine bzw. die Dauer des Stillstandes genau abzulesen. :
D'iese Vorrichtung könnte auch direkt oder bei Zwischenschaltung von anderen Bestandteilen mit der Antriebswelle in Verbindung gebracht werden, ferner kann statt der Zeigerplatte ein Zylinder oder ein anderes geeignetes Organ angeordnet oder auch selbst die Registriervorrichtung durch eine andere bekannte Zeiger- oder Registriervorrichtung ersetzt werden.
Die in der oben beschriebenen Weise eingerichtete Maschine kann daher ohne irgendwelche Betriebsstörung beständig mit der möglichst größten Arbeitsleistung arbeiten, so daß auch der Schnitt viel gleichmäßiger und von der Aufmerksamkeit des Arbeiters unabhängig ist. Das Heißlaufen oder Steckenbleiben der Sägeblätter ist ausgeschlossen, wodurch in dieser Hinsicht kein Zeitverlust entsteht, und das Material keinen Schaden erleiden kann.
Indem der Vorschub jeweils nach der Beschaffenheit des Materials selbsttätig eingestellt wird, kann die Maschine ständig mit dem der Antriebskraft entsprechenden verhältnismäßig größten Vorschub arbeiten, wobei eine glatte Schnittfläche erzielt wird und die Sägeblätter nicht über das zulässige Maß in Anspruch genommen werden, kurzum, es wird eine bedeutend ökonomischere und schönere Arbeit als bisher erzielt.
Was die zum Registrieren der Arbeitsleistung dienende Vorrichtung anbelangt, so dient dieselbe zum Kontrollieren der geleisteten Arbeit und der Wirkungsweise der Maschine selbst, so daß eine gegebenenfalls eintretende fehlerhafte Wirkungsweise sofort bemerkt und aufgehoben werden kann. Der Papierstreifen kann zweckmäßig mit der in
Fig. 5 veranschaulichten Einteilung versehen werden; die senkrechten Linien bedeuten die Größe des Vorschubes bzw. — bei entsprechender Einteilung — die Schnittlänge in Metern, während die wagerechten Linien der Umdrehungszahl der Antriebswelle bzw. der Belastungsänderung entsprechen.
Die obere Linie χ entspricht dem Leergang der Maschine bzw. der größten Umdrehungszahl, während die unter dieser sich befindlichen Linien je einer geringeren Umdrehungszahl entsprechen.
Das in Fig. 5 veranschaulichte Diagramm soll beispielsweise ein annäherdes Bild der Wirkungsweise einer derartigen Kontrollvorrichtung geben.
Wird die Maschine ohne Belastung in Gang gesetzt, so steht der Zeichenstift 31 eine Zeit lang auf der dem Leerlauf entsprechenden Linie x; beim Einschieben des Stammes fällt die Umdrehungszahl auf einen kleineren Wert (z. B. auf 140), worauf diese Umdrehungszahl bei ein und demselben Stamm nach einigen Schwankungen beständig bleiben wird. Je größeren Widerstand das durchzuschneidende Holz leistet, um so langsamer wird sich der Zylinder drehen und um so mehr wird sich derselbe heben, d. h. die relative Bewegung des Zeichenstiftes in Anbetracht genommen, wird dieser das Diagramm um so langsamer und tiefer auf dem Registrierblatt aufzeichnen. Wird nach beendetem Schneiden eines Stammes nicht sofort ein zweiter nachgeschoben, so kehrt die Spitze des Stiftes wieder auf die Linie χ zurück und verbleibt an dieser Stelle so lange, bis ein n.euer Holzstamm eingeführt wird. Die Angaben dieser Vorrichtung im Vergleich mit den Angaben der zum Registrieren der Arbeitsdauer dienenden Vorrichtungen geben ein volles genaues Bild der Wirkungsweise der Maschine.
In dieser Weise kann einerseits die Gesamtlänge der . geschnittenen Stämme kontrolliert, und anderseits die Ursache von Betriebsstörungen (z. B. Stillstand, Leergang, fehlerhafte Einstellung usw.) nachträglich ermittelt werden, sobald die geschnittene Gesamtlänge zu gering erscheint.
Selbstredend kann die Wirkung der Kontrollvorrichtungen nur dann als eine verläßliche betrachtet werden, wenn diese vor jeder äußeren Einwirkung und Einflüssen geschützt in einem geeigneten Kasten o. dgl. angeordnet werden, welch letzterer aber einfachheitshalber in der beiliegenden Zeichnung nicht veranschaulicht ist.
Ein wesentlicher Vorteil der beschriebenen Einrichtung liegt noch darin, daß diese an den bisher üblichen Maschinen ohne größere Schwierigkeit angeordnet werden kann.

Claims (8)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung an Gattersägen zum selbsttätigen Regeln der Vorschubvorrichtung und zum selbsttätigen Anzeigen der Arbeitsleistung und Arbeitsdauer, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle bei Zwischenschaltung eines Regulators mit der Vorschubvorrichtung und beide mit geeigneten Anzeige- oder Kontrollvorrichtungen derart in Verbindung gebracht werden, daß die Bewegung der Vorschubvorrichtung, d.h. der Vorschub des Holzes dem Widerstand entsprechend selbsttätig eingestellt wird, und der Vorschub sowie auch der Leergang und die Arbeitsdauer ' bzw. Stillstand selbsttätig angezeigt werden.
2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelvorrichtung aus einem mit der Antriebswelle (5) verbundenen Zentrifugalregulator besteht, dessen Schwingungen mittels geeigneter Hebelarme und einer Kulisse auf die gleichfalls durch die Welle (5) bewegte Vorschubvorrichtung derart übertragen werden, daß die Antriebsscheibe (23) der letzteren je nach der Größe der Schwingungen des Regulators um einen kleineren oder größeren Winkel verdreht wird.
3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen des Zentrifugalregulators mittels eines in entsprechender Führung verschiebbaren Schlittens (10) und einer an diesen angelenkten Stange (20) auf die Vorschubvorrichtung übertragen werden, wobei diese Stange mit der von der Antriebswelle bewegten Kulisse (19) derart in Verbindung steht, daß sie je nach der Stellung des Schlittens von dem Drehpunkte der Kulisse entfernt oder demselben genähert wird und dadurch die am Ende der Stange angeordneten Klemmbacken (24) eine größere oder geringere Bewegung erhalten.
4. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer einerseits mit der Vorschubvorrichtung, anderseits mit der Regelvorrichtung gekuppelten und bewegten (z. B. aus an einem Zylinder befestigten Papierstreifen und einem Zeichenstift bestehenden) zum Anzeigen der Arbeitsleistung dienenden Vorrichtung, die an der Maschine vor äußeren Einflüssen geschützt angeordnet ist.
5. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch die Anordnung einer die Arbeitsdauer anzeigenden Vorrichtung, die mit der Antriebsvorrichtung der Maschine derart verbunden wird, daß sie beim Stillstehen der Gattersäge selbsttätig ausgeschaltet, dagegen beim Ingangsetzen derselben wieder eingeschaltet wird.
6. Eine Ausführungsform der die Arbeitsleistung anzeigenden Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen feststehenden Zeichenstift und durch einen vor diesem .von der Vorschubvorrichtung in Drehung versetzten und von der Regelvorrichtung (ζ. B. mittels einer an dem Schlitten angeordneten geneigten Fläche) in axialer Richtung bewegten, mit Papierstreifen umhüllten Zylinder, welcher Papierstreifen mit der Größe des Vorschubes und der Änderung der Umdrehungszahl entsprechender Einteilung versehen sein kann.
7. Eine Ausführungsform der Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigezylinder (25) von der Welle des Antriebsrades (23) der Vorschubvorrichtung bei Zwischenschaltuug einer Wellenkupplung derart angetrieben wird, daß diese bei einer bestimmten, dem Leergang entsprechenden Umdrehungszahl ausgerückt und dadurch die Drehung des Zylinders abgestellt wird.
8. Eine Ausführungsform der die Arbeitsdauer anzeigenden Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein mittels eines Uhrwerkes in Drehung gehaltenen Zifferblattes und eines auf dieses niedergedrückten Schreibstiftes, welch letztere'r beim Stillstand der Maschine abgehoben wird, zum Zwecke, die Arbeitsdauer bzw. Stillstand selbsttätig und nach Zeit bemessen anzeigen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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