DE192488C - - Google Patents
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- DE192488C DE192488C DENDAT192488D DE192488DA DE192488C DE 192488 C DE192488 C DE 192488C DE NDAT192488 D DENDAT192488 D DE NDAT192488D DE 192488D A DE192488D A DE 192488DA DE 192488 C DE192488 C DE 192488C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B3/00—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
- B27B3/02—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
- B27B3/16—Driving mechanisms for the feed rollers
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192488 —. KLASSE 3Ba. GRUPPE
DESIDER CZINCZAR in GYULA, Ung.
Bei Gattersägen ist eine gleichmäßige Regelung der Vorschubvorrichtung entsprechend
der Belastung von großer Wichtigkeit, um eine ökonomische und ungestörte Arbeitsleistung
erzielen zu können. Diese Regelung erfolgte bisher entweder mittels einer Vorrichtung,
die zeitweise von Hand aus einzustellen ist, oder mittels einer selbsttätig wirkenden
Regelvorrichtung, bei welcher die Bewegung der Vorschubwalzen durch die Spannung
des Treibriemens beeinflußt wird. Die Änderung der Geschwindigkeit erfolgt mit Hilfe zweier senkrecht gegeneinander gestellten
Reibungsscheiben, von denen die eine verschiebbar angeordnet ist und mittels Hebelarme
mit einer auf dem Treibriemen aufruhenden und mit einem Gewicht belasteten Rolle verbunden ist, so daß diese Rolle je
nach der Spannung des Riemens gehoben oder gesenkt, die Scheibe entsprechend verschoben
und demzufolge mit größerer bzw. kleinerer Übersetzung angetrieben wird. Diese Anordnung weist verschiedene Nachteile auf,
die eine gleichmäßige Regelung nicht zulassen; die Vorrichtung ist nämlich den bei
Belastungsänderungen nicht unbedeutenden Schwingungen des Treibriemens unterworfen,
wobei auch die Länge des Treibriemens durch die.Witterung bzw. durch den Feuchtigkeitsgrad
der Luft beeinflußt wird, abgesehen davon, daß die Kraftübertragung mittels Reibungsscheiben
wenig zuverlässig ist;, auch ist das Maß der Einbiegung des Riemens und
somit auch die Regelung der Geschwindigkeit bei stärker belastetem (gespanntem) Riemen
eine viel geringere als bei kleinerer Belastung, d. h. die Vorrichtung ist bei großer Inanspruchnahme
des Gatters weniger empfindlich als bei geringer Belastung.
Demgegenüber besteht vorliegende Erfindung in einer derartigen Einrichtung von
Gattersägen, bei welcher die Vorschubvorrichtung von der Umlaufgeschwindigkeit der
Hauptwelle mit Hilfe eines Zentrifugalregulators beeinflußt wird.
Die Einrichtung ist an solchen Gattersägen angebracht, bei welchen das auf- und abwärts
schwingende Sägegatter mittels Gelenkstangen und Kulisse mit .den die Vorschubscheibe betätigenden
Backen in Verbindung steht, so daß je nach Einstellen eines Handhebels die genannte Scheibe zeitweise eine größere oder
kleinere Winkelverdrehung erhält.
Bei den bisher bekannten Maschinen konnte man ferner die Menge des aufgearbeiteten
Materials nicht nachprüfen.
Auch diesem Ubelstande soll durch die Einrichtung nach vorliegender Erfindung abgeholfen
werden, welche daher einerseits durch die selbsttätige Regelung der Vorschubvorrichtung
und andererseits durch die Anordnung von selbsttätigen Anzeigevorrichtungen gekennzeichnet ist, die die Arbeitsleistung und
Arbeitsdauer der Maschine · selbsttätig anzeigen bzw. summieren. .
Gegenstand vorliegender Erfindung sei im nachstehenden an Hand der beiliegenden
Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. ι stellt die Maschine in Vorderansicht dar.
Fig. 2 ist eine teilweise Oberansicht derselben.
Fig. 3 zeigt die Maschine in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 4 ist eine Stirnansicht der mit einem Zentrifugalregulator ausgestatteten Riemenscheibe.
Fig. 5 veranschaulicht einen Teil des den Arbeitsleistungskontrollzylinder bedeckenden
ίο Papierbandes in aufgerolltem Zustande, während
Fig. 6 die die Arbeitsdauer registrierende Vorrichtung in Seiten- bzw. in Oberansicht
zeigt.
Wir wollen an dieser Stelle noch betonen, daß die beiliegende Zeichnung nur ein Ausführungsbeispiel
schematisch darstellt, um das Wesen der Erfindung zu erläutern.
Im Innern der Riemenscheibe 1 (Fig. 3 und 4) sind die an den radialen Führungen 2
verschiebbar gelagerten Gewichte 3 angeordnet, welche durch Gelenkstangen 4 mit dem an der Welle 5 lose sitzenden Ring 6
verbunden sind. Die Gewichte 3 sind außerdem durch die Federn 7 auch mit der Radnabe
8 verbunden, so daß die Federn beim Ausschlagen der Gewichte auf Zug in Anspruch
genommen werden und dadurch das Ausschlagen regeln.
Das gabelförmige Ende des Winkelhebels 9 umfaßt in bekannter Weise den Ring 6
(Fig. ι und 2), während das andere ebenfalls gabelförmig gestaltete Ende dieses Winkelhebels
auf einen Zapfen 11 des Schlittens 10 einwirkt, so daß die axialen Bewegungen des
Ringes 6 durch Vermittlung des Winkelhebels 9 auf den Schlitten 10 übertragen
werden, wobei letzterer in seiner Führung 12 senkrecht zur Welle 5 hin und her geschoben
4.0 wird.
Am Zapfen 14 der das Sägegatter bewegenden Pleuelstange 13 sitzt eine Gegenkurbel
15, und die mit letzterer verbundene Pleuelstange 16 ist an die bei 17 drehbar gelagerte
Stange 18 angelenkt, so daß diese Stange bei einer jeden Umdrehung der Welle 5
nach auf- und abwärts ausschlägt. Die Stange 18 ist mit einem kulissenartigen Schlitz 19
versehen, in den der an der mit dem Schiit-.
ten IO gelenkig verbundenen Stange 20 befestigte Zapfen 21 eingreift, so daß die Stange
20 den Schwingungen der Stange 18 folgen muß bzw. sich mit letzterer gleichzeitig hebt
oder senkt. Solange die Lage des Schlittens 10 bzw. des Gelenkpunktes 22 unverändert
bleibt, .bleibt auch die oben erwähnte Bewegung der Stange 20 bei jeder Umdrehung
stets dieselbe. Wenn aber der Gelenkpunkt 22 sich mit dem Schlitten 10 nach einwärts
(gegen die Welle 5) bewegt, so wird auch der Zapfen 21 der Stange 20 im Schlitz 19
verschoben, wodurch die Stange zu größeren Ausschwingungen veranlaßt wird, während
in entgegengesetztem Falle, d. h. bei der Auswärtsbewegung des Schlittens 10, die Ausschwingungen
kleiner werden.
Am oberen Ende der Stange 20 sind die zum Bewegen der Vorschubscheibe 23 dienenden
Fangbacken 24 bekannter Konstruktion angeordnet, die die Vorschubscheibe je nach
der Bewegung der Stange 20 um einen größeren oder kleineren Winkel verdrehen.
Wenn nun die Belastung der Maschine geringer wird, so wächst die Umdrehungszahl
der Riemenscheibe 1, die Gewichte 3 werden infolge der Zentrifugalkraft wider die Wirkung
der Feder 7 gegen den Umfang der erwähnten Scheibe getrieben, die Stangen 4 ■ verschieben den Ring 6 nach einwärts und
der Winkelhebel 9 verschiebt den Schlitten IO mit seinem Gelenkpunkt 22 gegen die Welle 5.
Dieser Umstand bewirkt — wie oben erwähnt — daß der in die Kulisse der Stange
18 eingreifende Zapfen 21, um einen größeren Radius schwingend, der Stange 20 einen
größeren Hub verleiht, wodurch eine größere Winkelverdrehung der Vorschubscheibe erzielt
wird.
Bei zunehmender Belastung der Gattersäge wird die Umdrehungszahl an der Hauptwelle
geringer, so daß die Gewichte 3 sich unter Federwirkung derselben nähern, wodurch
sich der Schlitten 10 nach auswärts bewegt und demgemäß die Vorschubscheibe um einen
kleineren Winkel verdreht wird, d. h. der zu bearbeitende Stamm in geringerem Maße
vorgeschoben wird.
Es ist leicht ersichtlich, daß durch entsprechende Dimensionierung der Hebelarme eine
beliebige Empfindlichkeit und demgemäß je nach der Umdrehungszahl der Hauptwelle
bzw. je nach der Belastung der Maschine ein selbsttätiges Einstellen des Vorschubes
zwischen ο und einem Höchstwert erreicht werden kann.
Damit aber die beschriebene Einrichtung den an sie gestellten Anforderungen entspreche,
d.h. um sämtliche Bewegungen der Vorschubvorrichtung bzw. die geschnittene Gesamtlänge und die Änderung der Umdrehungszahl
der Hauptwelle, d. h. die Belastungsänderungen der Maschine sowie den möglicherweise eintretenden Leergang nach
Verlauf einer bestimmten Arbeitsfrist festzustellen, kann man einen mit entsprechender
Einteilung versehenen Zylinder einerseits mit der Vorschubvorrichtung, andererseits mit dem
Schlitten 10 derart in Verbindung bringen, daß erstere demselben eine drehende, letzterer
dagegen eine axiale Bewegung verleiht, wobei dem Zylinder gegenüber ein Zeichenstift
o. dgl. angeordnet wird. So könnte z. B.,
wie auf Fig. ι. und 3 ersichtlich, ein vertikaler
Zylinder "25 verwendet werden, welcher durch Vermittlung der Welle 26 und der Kegelräder 27 seine Drehung von der Welle
der Vorschubscheibe 23 erhält. ■ Der Zylinder 25 ruht auf einer in entsprechenden
Führungen verschiebbaren Stange 28, deren unteres, zweckmäßig mit einer Rolle 29 ausgestattete
Ende auf der geneigten Fläche 30 des Schlittens IO aufliegt, so daß die Stange
28 bei Verschiebungen des Schlittens 10 bzw. der Stützfläche 30 sich mit dem Zylinder 25
gleichzeitig senkt oder hebt. Der Zylinder 25 ist in seinem unteren Teile mit einer runden
und im oberen Teile mit einer viereckigen Bohrung versehen, in welche das entsprechend
gestaltete Ende der Stange 26 derart eingreift, daß die axialen Bewegungen des Zylinders
unbeeinflußt bleiben. Die Einrichtung ist ferner derart getroffen, daß bei der tiefsten
Stellung des Zylinders 25, bei welcher der Schlitten 10 sich in gänzlich eingerückter
Lage befindet — und welche Stellung dem Leergang der Hauptwelle entspricht — die
Kupplung des Zylinders 25 mit dem viereckigen Teile der Welle gelöst wird und
demzufolge die Drehung der Vorschubscheibe 23 auf den Zylinder 25 nicht übertragen
wird. Beim Aufwärtsbewegen des Zylinders 25 wird diese Kupplung natürlich wieder
eingeschaltet.
Die relativen Bewegungen des Zylinders 25 zu dem feststehenden Bleistift 31 werden
demnach an einem am Zylinder befestigten Papierstreifen sichtbar und können an den
Einteilungen abgelesen bzw. abgemessen werden.
Statt eines einzigen Zylinders können auch zwei oder auch mehrere Zylinder und endlose
Papierstreifen oder ein von dem einen Zylinder sich abwickelnder und auf den anderen sich aufwickelnder Papierstreifen verwendet
werden, ebenso kann die Verbindung des Zylinders mit den übrigen Mechanismen von den obenerwähnten abweichen. Man
kann statt des Zylinders den Bleistift oder auch beide bewegen, oder an Stelle des Zylinders
eine beliebige andere Signal- oder Zeigervorrichtung setzen, ferner zum Registrieren
des Leerganges eine andere Ausschaltvorrichtung anordnen, ohne damit vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
Es soll noch die Vorrichtung zum Registrieren der Arbeitsdauer näher beschrieben
werden, welche zum Kontrollieren der Arbeitsdauer bzw. der Dauer des Stillstandes der
Maschine dient. Zu diesem Zwecke kann am zweckmäßigsten ein. mit der Arbeitsleistungsregistriervorrichtung
in Verbindung gebrachtes Uhrwerk verwendet werden, wie dies in Fig. 6
in einer Detailzeichnung veranschaulicht ist.
Das in einem geeigneten Gehäuse eingeschlossene Uhrwerk 32 dreht ein mit entsprechender
Einleilung versehenes Zifferblatt 33, an welches ein an einer in geeigneter Führung gelagerten Stange 36 befestigter
Zeichenstift 34 unter Federwirkung gedrückt wird, so daß derselbe während der Drehung
des Zifferblattes 33 auf, letzterem einen Kreisstrich zieht. Das umgebogene Ende der
Stange 36 liegt oberhalb des Zylinders 25, und zwar in solcher Höhe, daß das Ende
der Stange mit dem Zylinder nur bei der höchsten Stellung des letzteren — d. h. beim
Stillstand der Maschine — in ' Berührung kommt. Ist dieser Fall eingetreten, so hebt
der Zylinder die Stange 36 samt dem auf ihr befestigten Stift von dem Zifferblatt 33 ab,
während letzteres sich weiter dreht, so daß der Strich so lange unterbrochen wird, bis
die Maschine wieder in Gang gesetzt wird. In dieser Weise ist es ermöglicht, die Arbeitszeit
der Maschine bzw. die Dauer des Stillstandes genau abzulesen. :
D'iese Vorrichtung könnte auch direkt oder bei Zwischenschaltung von anderen Bestandteilen
mit der Antriebswelle in Verbindung gebracht werden, ferner kann statt der Zeigerplatte ein Zylinder oder ein anderes geeignetes
Organ angeordnet oder auch selbst die Registriervorrichtung durch eine andere bekannte
Zeiger- oder Registriervorrichtung ersetzt werden.
Die in der oben beschriebenen Weise eingerichtete Maschine kann daher ohne irgendwelche
Betriebsstörung beständig mit der möglichst größten Arbeitsleistung arbeiten, so daß auch der Schnitt viel gleichmäßiger
und von der Aufmerksamkeit des Arbeiters unabhängig ist. Das Heißlaufen oder Steckenbleiben
der Sägeblätter ist ausgeschlossen, wodurch in dieser Hinsicht kein Zeitverlust entsteht, und das Material keinen Schaden
erleiden kann.
Indem der Vorschub jeweils nach der Beschaffenheit des Materials selbsttätig eingestellt
wird, kann die Maschine ständig mit dem der Antriebskraft entsprechenden verhältnismäßig
größten Vorschub arbeiten, wobei eine glatte Schnittfläche erzielt wird und
die Sägeblätter nicht über das zulässige Maß in Anspruch genommen werden, kurzum,
es wird eine bedeutend ökonomischere und schönere Arbeit als bisher erzielt.
Was die zum Registrieren der Arbeitsleistung dienende Vorrichtung anbelangt, so
dient dieselbe zum Kontrollieren der geleisteten Arbeit und der Wirkungsweise der Maschine
selbst, so daß eine gegebenenfalls eintretende fehlerhafte Wirkungsweise sofort bemerkt
und aufgehoben werden kann. Der Papierstreifen kann zweckmäßig mit der in
Fig. 5 veranschaulichten Einteilung versehen werden; die senkrechten Linien bedeuten die
Größe des Vorschubes bzw. — bei entsprechender Einteilung — die Schnittlänge in
Metern, während die wagerechten Linien der Umdrehungszahl der Antriebswelle bzw. der
Belastungsänderung entsprechen.
Die obere Linie χ entspricht dem Leergang der Maschine bzw. der größten Umdrehungszahl,
während die unter dieser sich befindlichen Linien je einer geringeren Umdrehungszahl
entsprechen.
Das in Fig. 5 veranschaulichte Diagramm soll beispielsweise ein annäherdes Bild der
Wirkungsweise einer derartigen Kontrollvorrichtung geben.
Wird die Maschine ohne Belastung in Gang gesetzt, so steht der Zeichenstift 31
eine Zeit lang auf der dem Leerlauf entsprechenden Linie x; beim Einschieben des
Stammes fällt die Umdrehungszahl auf einen kleineren Wert (z. B. auf 140), worauf diese
Umdrehungszahl bei ein und demselben Stamm nach einigen Schwankungen beständig bleiben
wird. Je größeren Widerstand das durchzuschneidende Holz leistet, um so langsamer
wird sich der Zylinder drehen und um so mehr wird sich derselbe heben, d. h. die relative
Bewegung des Zeichenstiftes in Anbetracht genommen, wird dieser das Diagramm um so langsamer und tiefer auf dem Registrierblatt
aufzeichnen. Wird nach beendetem Schneiden eines Stammes nicht sofort ein zweiter nachgeschoben, so kehrt die Spitze
des Stiftes wieder auf die Linie χ zurück und verbleibt an dieser Stelle so lange, bis
ein n.euer Holzstamm eingeführt wird. Die Angaben dieser Vorrichtung im Vergleich
mit den Angaben der zum Registrieren der Arbeitsdauer dienenden Vorrichtungen geben
ein volles genaues Bild der Wirkungsweise der Maschine.
In dieser Weise kann einerseits die Gesamtlänge der . geschnittenen Stämme kontrolliert,
und anderseits die Ursache von Betriebsstörungen (z. B. Stillstand, Leergang, fehlerhafte Einstellung usw.) nachträglich ermittelt
werden, sobald die geschnittene Gesamtlänge zu gering erscheint.
Selbstredend kann die Wirkung der Kontrollvorrichtungen nur dann als eine verläßliche
betrachtet werden, wenn diese vor jeder äußeren Einwirkung und Einflüssen geschützt
in einem geeigneten Kasten o. dgl. angeordnet werden, welch letzterer aber einfachheitshalber
in der beiliegenden Zeichnung nicht veranschaulicht ist.
Ein wesentlicher Vorteil der beschriebenen Einrichtung liegt noch darin, daß diese an
den bisher üblichen Maschinen ohne größere Schwierigkeit angeordnet werden kann.
Claims (8)
1. Einrichtung an Gattersägen zum selbsttätigen Regeln der Vorschubvorrichtung
und zum selbsttätigen Anzeigen der Arbeitsleistung und Arbeitsdauer, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle bei
Zwischenschaltung eines Regulators mit der Vorschubvorrichtung und beide mit geeigneten Anzeige- oder Kontrollvorrichtungen
derart in Verbindung gebracht werden, daß die Bewegung der Vorschubvorrichtung,
d.h. der Vorschub des Holzes dem Widerstand entsprechend selbsttätig eingestellt wird, und der Vorschub sowie
auch der Leergang und die Arbeitsdauer ' bzw. Stillstand selbsttätig angezeigt werden.
2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelvorrichtung aus einem mit der Antriebswelle (5) verbundenen Zentrifugalregulator besteht, dessen
Schwingungen mittels geeigneter Hebelarme und einer Kulisse auf die gleichfalls durch die Welle (5) bewegte Vorschubvorrichtung
derart übertragen werden, daß die Antriebsscheibe (23) der letzteren je nach der Größe der Schwingungen
des Regulators um einen kleineren oder größeren Winkel verdreht wird.
3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwingungen des Zentrifugalregulators mittels eines in
entsprechender Führung verschiebbaren Schlittens (10) und einer an diesen angelenkten
Stange (20) auf die Vorschubvorrichtung übertragen werden, wobei diese
Stange mit der von der Antriebswelle bewegten Kulisse (19) derart in Verbindung
steht, daß sie je nach der Stellung des Schlittens von dem Drehpunkte der Kulisse
entfernt oder demselben genähert wird und dadurch die am Ende der Stange angeordneten Klemmbacken (24)
eine größere oder geringere Bewegung erhalten.
4. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch die Anordnung einer einerseits mit der Vorschubvorrichtung, anderseits mit
der Regelvorrichtung gekuppelten und bewegten (z. B. aus an einem Zylinder befestigten
Papierstreifen und einem Zeichenstift bestehenden) zum Anzeigen der Arbeitsleistung
dienenden Vorrichtung, die an der Maschine vor äußeren Einflüssen geschützt angeordnet ist.
5. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch die Anordnung einer die Arbeitsdauer anzeigenden Vorrichtung, die mit
der Antriebsvorrichtung der Maschine derart verbunden wird, daß sie beim
Stillstehen der Gattersäge selbsttätig ausgeschaltet, dagegen beim Ingangsetzen derselben
wieder eingeschaltet wird.
6. Eine Ausführungsform der die Arbeitsleistung anzeigenden Vorrichtung nach
Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen feststehenden Zeichenstift und durch einen
vor diesem .von der Vorschubvorrichtung in Drehung versetzten und von der Regelvorrichtung
(ζ. B. mittels einer an dem Schlitten angeordneten geneigten Fläche) in axialer Richtung bewegten, mit Papierstreifen
umhüllten Zylinder, welcher Papierstreifen mit der Größe des Vorschubes und der Änderung der Umdrehungszahl
entsprechender Einteilung versehen sein kann.
7. Eine Ausführungsform der Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4 und 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anzeigezylinder (25) von der Welle des Antriebsrades (23) der Vorschubvorrichtung bei
Zwischenschaltuug einer Wellenkupplung derart angetrieben wird, daß diese bei einer bestimmten, dem Leergang entsprechenden
Umdrehungszahl ausgerückt und dadurch die Drehung des Zylinders abgestellt wird.
8. Eine Ausführungsform der die Arbeitsdauer anzeigenden Vorrichtung nach
Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein mittels eines Uhrwerkes in Drehung gehaltenen
Zifferblattes und eines auf dieses niedergedrückten Schreibstiftes, welch letztere'r
beim Stillstand der Maschine abgehoben wird, zum Zwecke, die Arbeitsdauer bzw. Stillstand selbsttätig und nach Zeit
bemessen anzeigen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192488C true DE192488C (de) |
Family
ID=455803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192488D Active DE192488C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192488C (de) |
-
0
- DE DENDAT192488D patent/DE192488C/de active Active
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