DE1923832C - Vorrichtung zur Erzeugung von Teilchenstrahlen durch freie Entspannung eines Gases - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von Teilchenstrahlen durch freie Entspannung eines GasesInfo
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Description
/1 P„'
A,
KKn0 P1
mit
20
= Knudsen-Zahl für ein Gas mit dem Druck P0
vor seiner Entspannung in dem Gefäß und
= Konstante, die gleich ca. 0,125 für ein Gas ist,
dessen Verhältnis der spezifischen Wärmen bei konstantem Druck bzw. konstantem
Volumen gleich 1,4 ist, und die mit diesem Verhältnis ansteigt;
und daß Pq/Pi möglichst groß ist.
25
35
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Teilchenstrahlen, mit einer Einrichtung zur
Zufuhr von Gas unter einem Druck Po in eine konvergierende Düse, die in ein Gefäß mit einem
Druck Pi kleiner als Po mündet und mit einer divergierenden
Austriusöffnung oder Blende auf der Düsenachse versehen ist, wobei der Abstand b zwischen der
Mündung der Düse und der EintrittsöFfnung der Blende mindestens den lOOfachen Durchmesser Db der Mündung
der Düse beträgt.
Bekanntlich finden die durch freie Entspannung erzeugten Strahlen verschiedene wichtige Anwendungen,
insbesondere zur Trennung der Bestandteile eines Gasgemisches oder zur Bildung von Molekularstrahlen.
Die besonderen Vorteile derartiger Strahlen (keine Beeinflussung durch Wände, Vermeidung von Stoßen
zwischen den Molekülen des Strahls, genaue Bestimmung der Auftreffstelle des Strahls auf ein Target usw.)
machen sie für Untersuchungen wie die folgenden geeignet: Gasanalyse, Strukturuntersuchung von Molekülen,
Ionen, Radikalen (z. B. durch Erzeugung optischer Hyperfeinstrukturspektren, die nicht dem Doppler-Effekt
unterliegen); Untersuchung elastischer und unelastischer Stöße (Anregung, Ionisation, Dissoziation,
chemische Reaktion usw.); Bildung von Ionenquellen, Protonenquellen, Plasmaquellen; Untersuchung der
Wechselwirkungen zwischen Gas und Oberflächen (Kondensation, Verdampfung, Diffusion, Raumforschung)
usw.
Derartige Strahlen werden in einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art (vgl. FR-PS
13 60 332) durch freie Entspannung eines Gases oder Gasgemisches über eine enge öffnung in einer dünnen
Wand, die den Auslaß einer konvergierenden Düse darstellt, aus einem ersten Gefäß mit einem Druck P0 in
ein zweites Gefäß mit einem Druck Pi hergestellt, wobei der axiale Teil des so entspannten Strahls anschließend
von einem dritten Gefäß durch eine kegelstumpfförmig konvergierende Blende aufgefangen wird.
Derartige Strahlen werden in der bekannten Vorrichtung bereits mit einer relativ großen Intensität und bei
relativ geringer Pumpleistung im zweiten Gefäß erzeugt. Insbesondere hat diese Vorrichtung in Reihe
mit dem dritten Gefäß, in dem durch Pumpen ein Zwischenvakuum aufrechterhalten wird, ein viertes
Gefäß, in dem tatsächlich ein Molekülstrahl erzeugt wird, wobei in diesem vierten Gefäß ein relativ niedriger
Druck aufrechterhalten wird und das vierte Gefäß über
eine zweite Blende koaxial zur ersten versorgt wird, die den axialen Teil des das dritte Gefäß durchlaufenden
Strahls ausscheidet.
Bei dieser Vorrichtung kann der Druck P1 einen
relativ hohen Wert, nämlich mehr als 10~2 Torr (1 Torr ist gleich dem Druck von 1 mm Hg unter normalen
Bedingungen), im Gegensatz zu früheren Vorrichtungen aufweisen, bei denen der Druck viel niedriger, in der
Größenordnung von insbesondere 10-4Torr, liegen
mußte; eine derartige Erhöhung des Drucks Pi hat den großen Vorteil, daß die Pumpleistung für das zweite
Gefäß für eine gegebene Strahlintensität beträchtlich verringert werden kann.
Bis jetzt blieb aber der Druck Po in der Größenordnung von einigen 10 Torr oder sogar von einigen
100 Torr bei Umgebungstemperatur. Für höhere Werte von P0 wurden jedoch keine Versuche wegen der
Gefahr der Kondensation des Gases und vor allem wegen Schwierigkeiten bei der Erreichung hoher
Pumpleistungen durchgeführt, Schwierigkeiten, die zu unwirtschaftlichen Vorrichtungen für höhere Werte des
Entspannungsverhältnisses Po/P\ zu führen schienen.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend
zu verbessern, daß bei nicht übermäßigen Pumpleistungen die Stärke des erzeugten Teilchenstrahls beträchtlich
erhöht werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Abstand b näherungsweise für ein nicht kondensiertes,
reines Gas durch folgende Gleichung bestimmt ist:
D0
Kn0
Knudsen-Zahl für ein Gas mit dem Druck Po vor seiner Entspannung in dem Gefäß und
Konstante, die gleich ca. 0,125 für ein Gas ist, dessen Verhältnis der spezifischen Wärmen bei konstantem Druck bzw. konstantem Volumen gleich 1,4 ist, und die mit diesem Verhältnis ansteigt;
Konstante, die gleich ca. 0,125 für ein Gas ist, dessen Verhältnis der spezifischen Wärmen bei konstantem Druck bzw. konstantem Volumen gleich 1,4 ist, und die mit diesem Verhältnis ansteigt;
und daß P0/P1 möglichst groß ist.
Demgegenüber war es bisher lediglich bekannt (vgl. FR-PS 13 60 332), den Abstand b genau einzustellen, die
Stärke des Teilchenstrahls durch Verringerung der Düsenöffnung zu erhöhen, die Knudsen-Zahl als
Funktion des Drucks Po darzustellen und schließlich die relative Strahlstärke als Funktion des Drucks Po und des
Abstands b anzugeben.
Ferner ist es bekanntgeworden (vgl. Zeitschrift für Nasjrforschung, Bd. 15a, S. 714-723), daß bei der
Ausströmung eines Gas· oder Isotopengemisches aus einer konisch verjüngten, konvergenten Düse zu einem
rotationssymmetrischen Abschäler die bei genügend hoher Dichte in größerer Entfernung von der Düse zu
beobachtende Anreicherung der leichten Komponente im Strahlkern vom Expansionsverhältnis, also vom
Verhältnis Pq/Pi. und dem Einlaßdruck selbst abhängt.
Die erfindungsgemäße Gleichung (1) gibt eine besonders gute Näherung für den Druck P1 von 10-2 bis
10 Torr.
Zur Konstante k isc noch zu bemerken, daß Gase, deren Verhältnis der spezifischen Wärmen gleich 1,4 ist!
aus gestreckten Molekülen wie N2, O2, CO2, N2O
bestehen, während bei einem Verhältnis der spezifischen Wärmen von z. B. 1,67 (für Edelgase; H2 und D2
unter bestimmten Bedingungen) k auf ca. 0,15 ansteigt.
Daß die Stärke des erzeugten Teilchenstrahls um so größer ist, je größer das Verhältnis PlIPx ist, sofern die
übrigen Größen in der erfindungsgemäß angegebenen Gleichung konstant gehalten werden, kann folgendermaßen
gezeigt werden:
Es ist im wesentlichen bekannt, daß die Knudsen-Zahl
Kn0 gleich dem Verhältnis λο/Do ist, wobei X0 die mittlere
freie Weglänge der Gasmoleküle in dem ersten Gefäß mit dem Druck P0 bezeichnet.
Nun ist der Parameter X0 der von der Art des Gases
abhängt, proportional zur Größe
r/o
P0
_
M
wobei ηο, T0 und M die Viskosität, die absolute
Temperatur bzw. die Gasmolekülmasse im ersten Gefäß bezeichnen. '
Der Ausdruck
1 P,
?5
Kn0 P1 '
der den zweiten Faktor in der Gleichung (1) bildet, ist daher proportional zu
PgA) Ι/Μ
"l '/0 r *o
45 und ändert sich daher proportional zu Pjj/P|.
Nun ist einerseits bekannt, daß die Intensität eines Molekülstrahls theoretisch proportional dem Quadrat
der Mach-Zahl beim Eintritt in die Blende ist, und andererseits (vgl. Ministry of Supply, Aeronautical
Research Council, Reports and Memoranda, P. L. Owen, CK. Thornhill, The Flow in an Axially-Symmetric
Supersonic Jet from a Nearly-Sonic Orifice into a Vacuum, 1952, S. 7), daß das Verhältnis b/Do eine
mit der Mach-Zahl zunehmende Funktion ist, d. h., daß dieses Verhältnis proportional zu Po2/Pi ist.
Daraus folgt nicht nur unmittelbar, daß eine Erhöhung des Entspannungsverhältnisses P0IPy für eine
Erhöhung der Intensität des Strahls günstig ist, was bereits bekannt war, sondern auch, daß eine Änderung
von Po einen größeren Einfluß auf die Erhöhung der Intensität als eine umgekehrt proportionale Änderung
von Pi hat und es selbst für einen gegebenen Wert des Entspannungsverhältnisses (dieser Wert bestimmt in
erster Näherung die Pumpleistung im zweiten Gefäß) besonders vorteilhaft ist, jedem der beiden Terme dieses
Verhältnisses den größtmöglichen Wert zu geben, denn Multiolikation der beiden Drücke Po und P\ mit
jeweils dem gleichen Koeffizienten 100 führt zu einem um den Faktor 100 größeren Verhältnis P\IP\.
Diese überraschende Schlußfolgerung, die zur Durchführung
von Versuchen mit relativ großen Werten Pt, geführt hat, gestattet schließlich die Erzeugung von
außerordentlich starken Strahlen bei annehmbaren Pumpleistungen.
Es ist ersichtlich, daß die Erhöhung von Po gemäß der Erfindung zur Erhöhung des Entspannungsverhältnisses
PolPi und damit der Strahlintensität bei einer
Verringerung von Pi den Vorteil eines höheren Wirkungsgrades zeigt, indem Störungen der Entspannung
infolge des Einfrierens der Freiheitsgrade der Moleküle unterdrückt werden. Wenn nämlich der
Druck Pi sehr klein infolge eines relativ niedrigen Drucks Po ist, nehmen die Gasdichte und damit die
Stoßfrequenz seiner Moleküle so schnell während der Entspannung ab, daß das thermodynamische Gleichgewicht
nicht lange zwischen den verschiedenen Freiheitsgraden dieser Moleküle erhalten bleibt, so daß man
schnell nacheinander das Einfrieren der Freiheitsgrade der Oszillation und Rotation, falls vorhanden, und
danach der Translationsfreiheitsgrade beobachten kann, was einem übergang in den molekularen Zustand
entspricht: Dieser Zustand stellt sich daher im Strahl schon lange ein, bevor dieser die optimale Entfernung b
durchlaufen hat, die durch die obige Gleichung (1) gegeben ist, was sich in einer entsprechenden
Verringerung der Mach-Zahl und der Intensität des erzeugten Strahls äußert.
Die Gleichung (1) ist für reine, nicht kondensierte Gase hergeleitet worden, sie ist aber gleichfalls als erste
Näherung für Gasgemische und insbesondere für diejenigen Gemische brauchbar, die zu sogenannten
»dotierten« Strahlen führen, die aus einem relativ schweren Gas bestehen, das auf einige % oder noch
weniger in einem leichten Gas verdünnt ist.
Der Zustand der Nichtkondensation ist im allgemeinen
für ein Gas erfüllt, solange das Produkt PoDb unter einem für jedes Gas charakteristischen Schwellenwert
bleibt.
Dieser Schwellenwert, ausgedrückt in Torr, beträgt bei normaler Temperatur beispielsweise 60 für Kohlendioxyd,
85 für Argon und 500 für Stickstoff.
Für alle Anwendungen ist zu beachten, daß in der obigen Gleichung (1) der erste Faktor 6/D0 genauer
(b — X0)ID0 geschrieben werden müßte, wobei xo der
axiale Abstand zwischen der Mündung der Düse und dem »Quellen«-Punkt ist, von dem die Stromlinien des
entspannten Strahls auszugehen scheinen. Der Wert von xo/Do ist für die hauptsächlichen Werte von γ
bekannt (er beträgt z. B. 0,40 für >-= 1,40 und 0,075 für y = 1,67), aber da er immer kleiner als 1 ist, ist sein
Einfluß auf die Genauigkeit der Gleichung (1) geringer als 1 %, d. h. viel geringer als die Genauigkeit, mit der die
Konstante k bekannt ist; ims diesem Grund ist X0 in der
obigen Gleichung absichtlich vernachlässigt worden.
Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erliiutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Erzeugung
von Molekularstrahlen; die Vorrichtung ist so aufgebaut, daß der Molekülstrahl möglichst nahe an der
Quelle verwendbar ist, d. h. der Strahl im Bereich der höchsten Dichten divergiert, und
F i g. 2 eine graphische Darstellung zur besseren Erläuterung der vorgesehenen Anwendung der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein Vorratsbehälter 1 mil Gas unter einem Druck P0 abgebildet, das über ein Absperrorgan 2
zugeführt und in eine konvergierende Düse 3 geleitet wird, deren Mündung kreisförmig ist und einen
Durchmesser Ai hat.
Eine Entspannungskammer 4, in die die Düse 3 mündet, ist mit einer Zwischenkammer 5 über eine auf
der Achse der Düse angeordnete kegelstumpfförmig divergierende Blende geeigneter Geometrie und mit
scharfem Rand verbunden, wobei der Abstand zwischen der Mündung der Düse und der Eintrittsöffnung der
Blende gleich b ist. Die Zwischenkammer 5 ist ihrerseits mit einer dritten Kammer 7 zur Anwendung des
Molekülstrahls verbunden, in der der gewünschte Molekülstrahl erzeugt wird, und zwar durch eine zweite
kegelstumpfförmig divergierende Blende 8, die gleichachsig zu der ersten liegt. Pumpen 9—11 erzeugen in
den drei Kammern 4—7 Drücke Pi, P2 bzw. P3. Eine
Einrichtung 12 erlaubt die Verstellung des Abstands b, um das Verhältnis b/Do auf seinen durch die Gleichung
(1) gegebenen optimalen Wert einzustellen. Die Öffnungswinkel der Kegel, die die Blende und den
Kollimator bilden, sind viel kleiner als gewöhnlich verwendet, er hat für die Blende einen Wert von 30° für
den Innenwinkel und von 40° für den Außenwinkel.
Der öffnungswinkel des Kegels, der den Kollimator bildet, ist viel kleiner als der der Blende.
Die Länge des äußeren Kegels ist sehr groß, da sie 20 mm beträgt, was die vollständige Ausnutzung der in
der ersten Kammer verfügbaren Pumpleistung erlaubt.
In der graphischen Darstellung von F i g. 2 ist auf der Ordinate die dimensionslose Größe b/Do und auf der
Abszisse die andere dimensionslose Größe
Kn0
AM ρ J
aufgetragen.
Eine Gerade 13, die die Winkelhalbierende zwischen den Koordinatenachsen ist, ist eine graphische Darstellung
der obigen Gleichung (1). Eine horizontale Gerade 14 entspricht b/Do = 100.
Punkte 15 gelten für ein Verhältnis b/Do unter 60.
Die beiden folgenden Ausführungsbeispiele der schematisch in F i g. 1 abgebildeten Vorrichtungen
bezichen sich auf normale Temperatur.
Ausführungsbeispiel 1
Das verwendete Gas war Stickstoff, der Druck Pi
betrug etwa 10-'Torr, der Durchmesser Do 0,05mm
und der Druck Po 104 Torr (das ergab ein Produkt PoDo
von SOO bei Erfüllung der Bedingung der Nichtkondensation). In diesem Ausführungsbeispiel 1 betrugen die
Drücke P2 und P3 etwa 5 · .10-" bzw. 10-6Torr, der
Durchmesser der Eintrittsöffnungen der Blenden 6 und 8 0,5 bzw. 1 mm und die durch die Pumpen 10 und 11
erreichten Pumpleistungen etwa 100 bzw. 10001/sec.
Die dafür vorgenommene Berechnung zeigte,
Die dafür vorgenommene Berechnung zeigte,
daß der optimale Wert des durch die Gleichung (1) berechneten Verhältnisses b/Do ungefähr 125 betrug,
daß die theoretische Mach-Zahl in der Eintrittsöffnung der Blende 6 etwa 25 betrug, so daß sie das etwa
ίο 2—3fache der früher erhaltenen Werte war, was einer
Erhöhung der Intensität um einen Faktor von etwa 4—9 entsprach, und
daß die Pumpleistung zur Aufrechterhaltung des Druckes Pi in der Entspannungskammer 4 nur etwa
35 —40 1/sec betrug.
Der für das Ausführungsbeispiel 1 berechnete Wert ist in F i g. 2 der Punkt 16.
Ausführungsbeispiel 2
Als Gas wurde reines Helium verwendet, die Drücke Pi, P2 und P3 und der Durchmesser der
Eintrittsöffnungen der Blenden 6 und 8 waren gleich den Werten für das Ausführungsbeispiel 1, während der
Durchmesser D0 0,10 mm und der Druck Po5 · tO^Torr
betrug.
Unter diesen Bedingungen ergaben sich:
Der optimale Wert des Verhältnisses b/Do, berechnet
nach Gleichung (1), zu etwa 400;
die theoretische Mach-Zahl in der Eintrittsöffnung in der Blende zu etwa 180, d. h. das 10—20fache der früher
erhaltenen Mach-Zahlen, was einem 100—400fach intensiveren Strahl entsprach, und
die zur Aufrechterhaltung des Druckes Pi in der
Entspannungskammer 4 notwendige Pumpleistung zu ungefähr 20001/sec, was mit Hilfe kommerziell erhältlicher
Pumpen leicht erreichbar war (z. B. durch ROOTS-Pumpen).
Die Pumpleistung in der Kammer 5 wich nicht stärker von der für das Ausführungsbeispiel 1 ab; eine
Diffusionspumpe 10 mit einer Pumpleistung von einigen 10" 2 1/sec reichte aus.
Für eine höhere Intensität des in der Kammer 7 erzeugten Molekülstrahls stellte die die Blende 8
durchströmende Gasmenge einen relativ großen Teil der durch die Blende 6 strömenden Gasmenge dar, so
daß allein der Rest von letzterer Gasmenge durch die Pumpe 10 abgepumpt werden mußte.
Die Pumpe 11 war eine Diffusionspumpe mit einet so Leistung von etwa 50 0001/sec.
Der für das Ausführungsbeispiel 2 gültige Wert ist ir Fig. 2der Punkt 17.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Erzeugung von Teilchenstrahlen, mit einer Hinrichtung zur Zufuhr von Gas unter s ejnem Druck Po in eine konvergierende Düse, die in ein Gefäß mit einem Druck Pi kleiner als P0 mündet und mit einer divergierenden Austrittsöffnung oder Blende auf der Düsenachse versehen ist, wobei der Abstand b zwischen der Mündung der Düse und der ι ο Eintrittsöffnung der Blende mindestens den lOOfachen Durchmesser Da der Mündung der Düse beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand b näherungsweise für ein nicht kondensiertes, reines Gas durch folgende Gleichung bestimmt ist:
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