[go: up one dir, main page]

DE1923872A1 - Zuendvorrichtung fuer elektrische Entladungsroehren - Google Patents

Zuendvorrichtung fuer elektrische Entladungsroehren

Info

Publication number
DE1923872A1
DE1923872A1 DE19691923872 DE1923872A DE1923872A1 DE 1923872 A1 DE1923872 A1 DE 1923872A1 DE 19691923872 DE19691923872 DE 19691923872 DE 1923872 A DE1923872 A DE 1923872A DE 1923872 A1 DE1923872 A1 DE 1923872A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
ignition
voltage
capacitor
ignition device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691923872
Other languages
English (en)
Inventor
Raimo Inberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia Oyj
Original Assignee
Nokia Oyj
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nokia Oyj filed Critical Nokia Oyj
Publication of DE1923872A1 publication Critical patent/DE1923872A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/042Starting switches using semiconductor devices

Landscapes

  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

DR. ING. F. WTIESTHOFF 1923872 8 MÜNCHEN 9O
DIPIi. ING. G. PTJXS SCEW£IOEBSIRASSS S
DR.E.V.PECHMANN tklkfok ssoeoi DR. ING. D. BEHRENS tmbobammadbbssb . PATENTANWÄLTE PBOTBOTPATBKT münohjen
1A-36 310
Beschreibung zu der Patentanmeldung
OY NOKIA AB, Helsinki, Finnland
betreffend
Zündvorrichtung für elektrische Entladungsröhren
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung für elektrische Entladungsröhren, bei der die notwendige Zündspannung mit Hilfe eines Transformators erzeugt wird.
Bei den bekannten Zündvorrichtungen bzw. Zündschaltungen mit Transformator wird meist mit einem Streufeldtransformator gearbeitet, dessen Leerlaufspannung zum Zünden der Entladungsröhre ausreichte und dessen Spannung unter Belastung gleich der Brennspannung der Röhre war. Wirkungsgrad, Anschaffungspreis und Abmessungen des Streufeldtransformators gestalten sich Jedoch derart ungünstig, daß man bestrebt war, für die Drosselung des Röhren-Stromes eine Vorschaltdrossel und däneben einen separaten Zündkreis vorzusehen. Bei den heute üblichen Zündschaltungen handelt es sich im allgemeinen um Kondensator-Thermorelaissohaltungen oder Impulsgeberschaltungen mit einer bestimmten Irequenz, z.B. 1 kHz. Erstgenannte Schaltung· arbeitet langsam, d.h. es kann passieren, daß bei schwer zündbaren Entladungsröhren die Elektroden wieder abkühlen, bevor sie der folgende Spannungsstoß erreicht. Das sicher Zünden der Lampe ist somit nicht unter allen Gegebenheiten sicher gewährleistet. Letztgenannte Schaltungen haben den Nachteil, daß die Zündimpulse of nur einseitig gerichtet sindj dieser Umstand wirkt sioh nämlich negativ auf die Elektroden und die Brennkammer
909850/0763
der Lampe aus, da die mit hoher Energie geladenen Impulse -.._;. die Materie dann nur in einer Richtung transportieren* Die, , Folge davon sind ein schnelleres Abnutzen der Elektroden und eventuell auch ein Schwäreen der Glasfläche, woraus sich wieder eine vorzeitige starke Abnahme der Lichtintensität bereits vor Ablauf der normalen Lebensdauer der Lampe ergibt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zündvorrichtung zuschaffen, die insbesondere die zuletzt genannten Nachteile nicht aufweist oder zur Folge hat.
Die Lösung dieser Aufgabe bei einer Zündvorrichtung für elektrische Entladungsröhren, bei der die Zündspannung mit einem Transformator erzeugt wird, besteht nun darin, daß gemäß der Erfindung der Primärstrom des Transformators während jeder IBLbphase über einen in zwei Richtungen durchlässigen Triodenthyristor geleitet wird, welcher durch einen in zwei Richtungen durchlässigen Diodenthyristor gesteuert wird, welcher wiederum seinen Strom über Zwischenanzapfung einer mit der Entladungsröhre parallel geschalteten Kombination aus Widerstand und Kondensator erhält» und daß die Leistungswerte von Widerstand und Kondensator so gewählt sind, daß bei brennen der Entladungsröhre die Spannung an der Zwischenzapfsteile der Widerstand-Kondensator-Kombination niedriger als die Zündspannung des in zwei Richtungen durchlässigen Diodenthyristors ist, oder daß der Brimärstrom des Transformators auf entsprechende Weise über ein anderes geeignetes Schaltelement geführt ist, das bei Erreichen der Sollspannung schaltet.
Zündvorrichtung nach der Erfindung bietet eine Reihe bedeutender Vorteile. So kann der Transformator hinsichtlich seiner Abmessungen klein gehalten werden, da er lediglich zur Erzeugung des Zündimpulses dient und somit nicht den Belastungen durch den Entladungeröhrenstrom ausgesetzt ist. Auf das empfind-
90985 0/076
liehe und störanfällige thermische Relais kann völlig verzichiei wer'denl Innerhalb einer Halbphase lie-fert die Zündvorrichtung mehrere aufeinanderfolgende zweiseitig gerichtete Zündimpulse, die ein sicheres Zünden gewährleisten.
Unmittelbar nach dem Zünden der lampe w±d die Zündvorrichtung abgeschaltet.
Die Zündvorrichtung nach der Erfindung eignet sich insbes. dazu, die Gasfüllung der schwer zündbaren Mehrmetall-Ehtladungslämpen zu ionisieren und deren Elektroden durch elektrische Entladungen so aufzuheizen, daß der'Zündvorgang ermöglicht wird. Die erfindungsgemäß aufgebaute Zündvorrichtung bzw. Zündschaltung eignet sich aber auch bestens zum Zünden sonstiger auf Entladungsbasis arbeitender Leuchtröhren sowie für das Herbeiführen elektrischer Entladungen in einer gewünschten Frequenz.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind ah einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel anhand von Figuren eingehend erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1 das Schaltbild einer Ausführungsform einer Zündvorrichtung nach der Erfindung, bei welcher diese einer Entladungsröhre vorgeschaltet ist, deren Strom durch eine Drossel begrenzt wird, -
Fig. 2 das Schaltbild einer anderen Ausführungsform einer Zündvorrichtung nach der Erfindung, bei welcher der Transformator mit der Drossel, die den Röhrenstrom begrenzt, unmittelbar gekoppelt ist.
In Fig. 1 sind die Drossel 2 und die Entladungsröhre 10 in Reihe geschaltet. Parallel zur Entladungsröhre 10 ist die ■Kombination Widerstand 8 - Kondensator 9 geschaltet, deren auf Anzapfen geschaltete Zweiwegdiodenthyristor '"DIAC" 7 den Zündimpuls si η den Zweiwegtribdenthyristor "TRIAC" 6 gibt. Ein £
909850/0763 -A-
des "TRIAC" 6 ist an den einen Netzpol gekoppelt während der andere Pol mit der Primärspule des Transformators 5, der wiederum mit dem Kondensator 3 in Reihe geschaltet ist, verbunden ist. Die Sekundärseite des Transformators 5 liegt an der Entladungsröhre 10 in Reihe mit dem Kondensator 4.
Die Zündvorrichtung funktioniert folgendermaßen: Wird mit dem Schalter 1 der Stromkreis geschlossen, so steigendie Spannungen an den Polen der Kombination aus Widerstand 8 und Kondensator 9. Nach Ablauf der von 8 und 9 bestimmten konstanten Zeit zeigt die Spannung über den Kondensator auf den Durchschlagsspannwert des "DIAC" 7. "DIAC" 7 schlägt durch, "TRIAC" 6 wird leitend und läßt einen starken Stromstoß durch die Primärspule des Transformators, wodurch es zum Aufladen des Kondensators kommt. Hierbei entstehen in der Sekundärspule hohe Spannungsspitzen, die über den Kondensator 2 zur Entladungsröhre 10 geleitet werden. Dasselbe geschieht auch mit der anderen Halbwelle. Im Hinblick auf die Zündfunktion werden die Bauteile 8 und 9 so gewählt, daß "TRIAC" 6 bei der Netzspannungssptjize 310 "V zündet. Da sich diese Spitze mit der vom Zünder gelieferten Spannung summiert, kann der Zünder für niedrigere Leistungsund Spannungsabgabe ausgelegt werden. Mit dem Zünden der Entladungsröhre sinkt ihre Pilspannung und die Spannung des Kondensators 9 erreicht keine so hohen Werte mehr, daß "DIAC" 7 durchschlagen würde, so daß die Arbeit der Zündvorrichtung automatisch zum Erliegen kommt. Dank dem Funktionsprinzip der Zündvorrichtung wird dieserbei eventuell in der Entladungsröhre oder den Schaltelementen auftretendem Kurzschluß nicht.beschädigt. Der Kondensator 4 ist, was die Arbeitweise der Schaltung betrifft, entbehrlich; er hat IeJjJl lieh die Aufgabe, den Transformator vor der Netzspannung zu schützen und so zu ermöglichen, daß mit einem kleinen Trafo auszukommen,
Der Zünder in dieser Form eignet sich ausgezeichnet zur Installation an Stelle eines alten Zünders, da sich die Vor-
— 5 — 909850/0761
_ 5 — ■ ■
richtung mit geringen Abmessungen aufbauen läßt und insgesamt nur drei Leitungen geführt werden müssen» Die Sekundärspule kann an der Drossel vorbeigeschaltet werden, da die Impedanz im Netz nur gering ist und letzteres, was den Zündimpuls betrifft, als kurzgesäialtet betrachtet werden kann. Die Zündspannung liegt dann unmittelbar an der Lampe. Auch auf die Sekundärwicklung des Transformators 5 und auf den Kondensator 4 kann ganz verzichtet werden. Es braucht dann nur, wie in Abbildung 2 gezeigt, in die Drossel 11 eine Hilfswicklung 12 gelegt zu werden, die mit "TRIAO" 6 auf gleiche Weise geschaltet wird wie die Primärwicklung des Transformators 5 in Mg. 1. Zu empfehlen ist diese Anordnung freilich nicht, da erstens auch die Drossel des alten Zünders ersetzt werden müßte und zweitens bei langen Leitungen aufgrund deren Impedanz ein Teil der Leistung verloren ginge und dabei Störungen in der Umgebung verursachen würde.
Die Figuren sowie deren Erläuterungen sollen hier lediglich dem Zweck dienen, die Idee der Erfindung zu veranschaulichen. Selbstverständlich sind im Rahmen"des Patentanspruchs die verschiedensten.Variationen hinsichtlich Ausführungsform und Anschlußart der Erfindung möglich.
Patentanspruch
909 850/0763

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Zündvorrichtung für elektrische Entladungsröhren, "bei der die Zündspannung mit einem Transformator erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet , daß der Primärstrom des Transformators während jeder Halbphase über einen in zwei Richtungen durchlässigen Triodenthyristor (6) geleitet wird, welcher durch einen in zwei Richtungen durchlässigen Diodenthyristor (7) gesteuert wird, welcher wiederum seinen Strom über Zwischenanzapfung einer mit der Entladungsröhre parallel geschalteten Kombination aus Widerstand (8) und Kondensator (9) erhält, und daß die leistungswerte von Widerstand (8) und Kondensator (9) so gewählt sind, daß bei brennender Entladungsröhre die Spannung an der Zwischenzapfstelle der Widerstand-Kondensator-Kombination niedriger als die Zündspannung des in zwei Richtungen durchlässigen Diodenthyristors ist, oder daß der Primärstrom des Transformators auf entsprechende Weise über ein anderes geeignetes Schaltelement geführt ist, das bei Erreichen der Sollspannung schaltet.
    909850/0763
DE19691923872 1968-05-10 1969-05-09 Zuendvorrichtung fuer elektrische Entladungsroehren Pending DE1923872A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FI131868A FI41840B (de) 1968-05-10 1968-05-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1923872A1 true DE1923872A1 (de) 1969-12-11

Family

ID=8505430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691923872 Pending DE1923872A1 (de) 1968-05-10 1969-05-09 Zuendvorrichtung fuer elektrische Entladungsroehren

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE1923872A1 (de)
FI (1) FI41840B (de)
GB (1) GB1247409A (de)
NL (1) NL6907208A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2183540A1 (de) * 1972-05-09 1973-12-21 Radiotechnique Compelec

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL7805246A (nl) * 1977-06-20 1978-12-22 Gte Sylvania Inc Verloopinrichting voor boogontladingslampen van grote sterkte.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2183540A1 (de) * 1972-05-09 1973-12-21 Radiotechnique Compelec

Also Published As

Publication number Publication date
GB1247409A (en) 1971-09-22
NL6907208A (de) 1969-11-12
FI41840B (de) 1969-12-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3881025T2 (de) Schaltung fuer eine hochleistungslampe mit starker entladung.
DE3811194A1 (de) Festkoerper-betriebsschaltung fuer eine gleichstrom-entladungslampe
CH668879A5 (de) Vorschaltgeraet fuer hochdruck-entladungslampen, insbesondere fuer natriumdampflampen.
DE2116950B2 (de) Schaltungsanordnung zum Zünden und zum Betrieb von Gasentladungslampen
EP0614052B1 (de) Feuerungsautomat
DE1105517B (de) Transistor-Batterie-Anschlussgeraet fuer periodisch gezuendete und gespeiste Verbraucher, wie Gasentladungslampen
DE2812623C2 (de) Zündgerät für eine Hochdruckentladungslampe
EP1181844B1 (de) Verfahren und vorschaltgerät zur speisung eines uv-licht-niederdruckstrahlers
DE1943176C3 (de) Zündvorrichtung für Leuchtstofflampen
DE1952697B2 (de) Vorrichtung zur elektronischen zuendung von gasentladungslampen
DE1923872A1 (de) Zuendvorrichtung fuer elektrische Entladungsroehren
DE3903149A1 (de) Zuendschaltung fuer eine ueber eine drosselspule an der wechselspannungsquelle angeschlossene hochdruckmetalldampf-entladungslampe
DE19823641A1 (de) Zünder für eine Gasentladungslampe, insbesondere Hochdruck-Gasentladungslampe für Kraftfahrzeugscheinwerfer
DE2801939C2 (de)
DE3622984C2 (de)
DE2011663A1 (de) Start- und Betriebsschaltung für Gasentladungslampen
DE2607201C2 (de) Schaltungsanordnung zum Zünden und zum Betrieb einer mit kalten Elektroden versehenen Niederdrucknatriumdampfentladungslampe
DE2060474C3 (de) Zündgerät für eine mit Vorschaltgerät betriebene Entladungslampe
DE4101980A1 (de) Wechselspannungs-vorschaltgeraet fuer elektrische entladungslampen
DE2360392C2 (de) Einrichtung zur Steuerung eines Thyristors
EP2140735B1 (de) Schaltungsanordnung zum zünden und betreiben mindestens einer entladungslampe
EP0221972B1 (de) Schutzschaltung für eine wechselrichterschaltung
DE3339814A1 (de) Zuendschaltung fuer eine hochdruckmetalldampfentladungslampe
DE2107538C3 (de) Schaltungsanordnung zum Zünden zusätzlicher Blitzlichtgeräte
DE1802011A1 (de) Schaltkreis fuer Gasentladungslampen