DE1923774A1 - Fahrzeug,insbesondere landwirtschaftliches Fahrzeug - Google Patents
Fahrzeug,insbesondere landwirtschaftliches FahrzeugInfo
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Description
. H. LEINWEBER dipl-ing. H. ZIMMERMANN
8 München 2, Rosental 7, 2.Aufg.
τβΐ.-Adr. Lelnpat München
Telefon (0811)241· W
de" 9. Mai 1969
LwAg
Maschinenfabrik Fahr Aktiengesellschaft, Gottmadingen,
Krs.Konstanz
Fahrzeug, insbesondere landwirtschaftliches Fahrzeug
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, insbesondere landwirtschaftliches
Fahrzeug, zum Transportieren, Stapeln und/oder Kippen von Behältern, Paletten od.dgl., mit einem Rahmen und
auf dem Rahmen angeordneten Hubgestängen, die aus je zwei Paar Schwingen bestehen, die durch obere, den,Behälter aufnehmende
Längsholme und gegebenenfalls durch untere, am Rahmen des Fahrzeugs
schwenkbar angeordnete Längsholme gelenkig miteinander verbunden
und um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung liegende Achse zum Kippen des Behälters schwenkbar sind.
Es ist bereits ein Fahrzeug der eingangs erwähnten Art
vorgeschlagen worden, bei dem das Hubgestänge durch eine Hubschere
mit gekreuzten Schwingen gebildet wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eii besonders einfaches und billiges
Hubgestänge zu schaffen, das dennoch mindestens die gleichen Vorteile aufweist wie die Hubscherenkonstruktion. Gemäss der Erfindung
wird dies dadurch erreicht, dass die Schwingen als Parallelschwingen
ausgebildet und duroh Verriegelungsvorrichtungen in verschiedenen Schwenkstellungen gegenüber dem Rahmen bzw. den
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unteren Längsholmen feststellbar sind. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Parallelschwingen an den unteren Längsholmen aage-*
lenkt sind. Dadurch wird beim Kippen der Behälter mitsamt dem ganzen Hubgestänge um die Anlenkpunkte des unteren Längsholns
am Rahmen geschwenkt.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die unteren
Längsholme im hinteren Ende des Rahmens um eine quer zur Fahrtrichtung liegende Achse drehbar gelagert. Dadurch kann die
Ausschüttlante des Behälters beim Kippen hinter die Räder des Fahrzeuges verlagert werden.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist ein Hydraulikzylinder zum Betätigen des Hubgestänges mit seinem einen Ina©
am Rahmen des Fahrzeugs und mit seinem anderen Ende entweder.am'
oberen Längsholm oder an der hinteren Parallelschwinge angelenkte
forteilhafterweise ist die Gelenkverbiadung zwischen der
hinteren Parallelschwinge und dem unteren Längsholm und die Gelenkverbindung
zwischen den unteren Längsholm und dem Bahnen als j
Doppelgelenk ausgebildet. Das ergibt eine gute Parallelführung bei grosser islastbarkeit. j
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Paral- i
lelschwingen derart am Rahmen bzw. an den unteren. Längsholmen an-,
gelenkt, dass sie im abgelassenen Zustand des Hubgestänges nach vorne gerichtet sind. Dadurch wird der Behälter beim Anheben naoh'
hinten verlagert. Dies ist für das Kippen des Behälters vorteil- ■
haft, da die Aussohüttkante des Behälters weiter hinten liegt«
Ein anderes Ausführungsbeispiel äsr Erfindung ist äaäurch
gekennzeichnet, dass die hintere Parallelschwinge am Bahmen und
die vordere Parallelsohwinge, an der der Hydraulikzylinder angreift, am unteren Längsholm angelenkt ist und die Verbioäusg zwischen dem unteren Längsholm und dem Rahmen lösbar ist. Bein Kippen des Behälters bildet der untere Längsholm mit der vorderen
Parallelschwinge ein Kniehebelgelenk. Dadurch wird bei kleiaem
Hub ein grosser Kippwinkel erzielt.
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Vorteilhafterweise ist auch bei dieser Ausführungsform die
Gelenkverbindung zwischen der vorderen Parallelschwinge und dem
unteren Längsholm und die lösbare Gelenkverbindung zwischen dem
unteren Längsholm und dem Rahmen als Doppelgelenk ausgebildet.
unteren Längsholm und die lösbare Gelenkverbindung zwischen dem
unteren Längsholm und dem Rahmen als Doppelgelenk ausgebildet.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung weist das
Merkmal auf, dass beide Parallelschwingen am Rahmen angelenkt und durch eine parallel zum oberen Längsholm angeordnete Verbindungsstange gelenkig miteinander verbunden sind und die Gelenkverbindung zwischen dem oberen Längsholm, an dem der Hydraulikzylinder angreift, und der vorderen Parallelschwinge zum Kippen des Behälters lösbar ausgebildet ist. Durch die hochliegende Kippachse wird eine grosse Kipphöhe und ein grosser Kippwinkel erreicht.
Merkmal auf, dass beide Parallelschwingen am Rahmen angelenkt und durch eine parallel zum oberen Längsholm angeordnete Verbindungsstange gelenkig miteinander verbunden sind und die Gelenkverbindung zwischen dem oberen Längsholm, an dem der Hydraulikzylinder angreift, und der vorderen Parallelschwinge zum Kippen des Behälters lösbar ausgebildet ist. Durch die hochliegende Kippachse wird eine grosse Kipphöhe und ein grosser Kippwinkel erreicht.
Eine besonders grosse Stapelhöhe des Behälters wird erreicht,
wenn erfindungsgemäss der Hydraulikzylinder etwa parallel zu den Parallelschvdngen angeordnet ist und diese als gegenein- ;
ander verschiebbare Teleskopstangen ausgebildet sind. j
Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die i Parallelschwingen derart am Rahmen bzw. an den unteren Längshol- :
men angelenkt sind, dass sie im abgelassenen Zustand des Hubge- ' stänges nach hinten gerichtet sind. Beim Anheben des Hubgestänges ι
wandert der Behälter nach vorne. Die Deichselstützlast wird, dadurch
vorteilhaft erhöht.
Um die Bedienung zu erleichtern, sind die Verriegelungsvorrichtungen zum Festlegen und Lösen der Parallelschwingen gegenr
über "dem Rahmen bzw. dem unteren oder oberen Längsholm, sowie i
zwischen dem unteren Längsholm und dem Rahmen über Seilzüge vom \ Fahrersitz des Fahrzeugs oder des Schleppers betätigbar. j
Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung sind der fol- ι
genden Beschreibung und den Zeichnungen, auf denen mehrere Aus- ι führungsbeispiele dargestellt sind, zu entnehmen. I
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Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht des Fahrzeugs mit Hubgestänge und Behälter,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Hubgestänge gemäss der Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Linie HI-III
der Fig. 1,
Fig. 4 eine Verriegelungsvorrichtung des unteren Längsholms mit Seilzugbetätigung,
Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Hubgestänges
nach der Erfindung,
Fig. 6 eine Ausführung des Hubgestänges mit Anwendung des Kniehebelprinzips,
Fig. 7 einen Schnitt durch ein Doppelgelenk gemäss der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Hubgestänges,
Fig. 9 eine Seitenansicht einer Verriegelungsvorrichtung
für die Parallelschwingen mit Seilzugbetätigung,
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Verriegelungsvorrichtung nach Fig. 9,
Fig. 11 eine andere Verriegelungsvorrichtung der Parallelschwingen, ebenfalls mit Seilzugbetätigung,
und
Fig. 12 einen Schnitt durch die Verriegelungsvorrichtung
gemäss der Linie XH-XII der Fig. 11.
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Die schematisohe Zeichnung veranschaulicht ein Fahrzeug
mit einem gabelförmigen Rahmen 1, der jedoch auch als geschlossene
Pritsche ausgebildet sein kann. Am hinteren Ende jedes Rahmenschenkels ist je ein laufrad 2 angeordnet.. Das vordere Ende
des Rahmens 1 weist eine nicht dargestellte Zugdeichsel auf, die mit einem das Fahrzeug ziehenden Schlepper verbunden werden kann.
Auf jedem Rahmenschenkel ist ein Hubgestänge angeordnet,
das aus zwei Parallelschwingen 3 und 4 besteht. Die oberen Enden
der Parallelschwingen 3 und 4 sind durch einen oberen Längsholm 5 gelenkig miteinander verbunden. Die unteren Enden der Parallelschwingen
3 und 4 sind in einem unteren Längsholm 6 drehbar gelagert. Der. Längsholm 6 ist im hinteren Ende des Rahmens 1 um die
Achse eines Gelenkes 7 schwenkbar gelagert. Das entgegengesetzte Ende des Längsholms 6 ist durch eine lösbare Verbindung 8 am Rahmen
1 angeschlossen. Die hintere Parallelschwinge 4 ist mit einer Stellstange 9 gegenüber dem Längsholm 6 in mehreren Schwenkstellungen
feststellbar. Die oberen Längsholme 5 greifen unter einen vorstehenden Rand 10 eines Behälters 11. Mit einer Verriegelungsvorrichtung 12 wird der Behälter 11 gegenüber dem oberen Längsholm
5 in horizontaler Richtung festgelegt. Am Rahmen 1 ist für jedes Hubgestänge ein Hydraulikzylinder 13 drehbar angelenkt, dessen
freies Ende mit dem oberen Längsholm 5 gelenkig verbunden ist.
Die Gelenkverbindung zwischen der hinteren Parallelschwinge 4 und dem unteren Längsholm β so?jie zwischen dem unteren Längsholm
6 und dem Rahmen 1 ist als Doppelgelenk ausgebildet, wie es beispielsweise in Fig. 3 dargestellt ist.
Zur Bedienungsvereinfachung ist bei einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung die Verbindung 8 zwischen dein unteren Längsholm
6 und dem Rahmen 1 vom Fahrersitz des Schleppers aus lösbar. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist in einer Führung 14 des Rahmens 1
ein Bolzen 15 axial verschiebbar gelagert, Im verriegelten Zustand liegt der untere Längsholm 6 in der Führung 14 und wird
durch den Bolzen 15, der eine Bohrung des Längsholms 6 durchsetzt,
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gegenüber dem Rahmen 1 festgelegt. Mit einer Feder 16 wird der
Bolzen 15 in die Führung 14 gedrückt. Über einen Winkelhebel -17 ist der Bolzen 15 entgegen dem Druck der Feder 16 aus der Führung 14 herausziehbar. Ein am Winkelhebel 17 befestigtes Zugseil
18 führt zum Fahrersitz des Schleppers. Von dort aus kann" durch
Ziehen am Seil 18 die Verbindung zwischen Längsholm 6 und Rahmen
1 gelöst werden.
Bei der Ausführungsform gemäss der Fig» 5 ist der untere
längsholm 6 nicht parallel zum Boden, sondern schräg nach hinten
und oben am Rahmen 1 angeordnet. Der Hydraulikzylinder 13 greift an der hinteren Parallelschwinge 4 an.
Die Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die hin=
teren Parallelschwingen 4 mit dem Rahmen 1 verbunden sind«, Die
vordere Parallelschwinge 3 ist an einem Lenker 6* angelenkt, dessen
hinteres Ende geleukig und dessen vorderes Ende lösbar mit
dem !stoisen 1 verbunden ist. Der Hydraulikzylinder 15 greift an.
der vorderen Parallelsoteiage 3 an0 Die Geleakverbindung zwischen
der Parallslsohwinge 3 uscl dem Lenker 6* und die lösbare Gelenkverbindung
τ isohen dem-Lenker 6f und dem Rahmen 1 ist als Doppel·
gelenk 20 ausgebildet, das in Fig. 7 dargestellt ist. Die Stellstange 9 zum Verriegeln des Hubgestänges gegenüber dem Rahmen 1
ist an der hinteren Parallelschwinge 4 angeordnet. Beim Ausfahren des Hubgestänges schwenken die Parallelsohwingen 3 und 4 um die
Gelenke 20 und 7. Zum Kippen des Behälters wird der Zapfen des Doppelgelenkes 20 herausgezogen, so dass die Schwinge 3 und der
Lenker 6» als Kniehebel arbeiten.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
Fig. 8 dargestellt. Die beiden Parallelsohisingen 3 und 4 sind
als gegeneinander verschiebbare und feststellbare Teleskopstangen ausgebildet. Dadurch sind die Längen der Parallelschlingen 3 und
4 wahlweise einstellbar. Die Schwingen 3 und 4 sind im Rahmen 1
gelagert und duroh den oberen Längsholm 5 miteinander verbunden«
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Dabei ist die Gelenkverbindung 21 zwischen der vorderen Parallelschwinge
3 und dem Längsholm 5 lösbar ausgebildet. Die Stellstange 9 zum Verriegeln des Hubgestänges gegenüber dem lahmen 1 ist
an der hinteren Parallelschwinge 4 angeordnet. Damit die Verbindung
zwischen den beiden Parallelschwingen 3 und 4 auch naoh dem ,
Lösen der Gelenkverbindung 21 zum Kippen erhalten bleibt, sind \
die Parallelschwingen 3 und 4 durch eine Gelenkstange 22 mitein- j ander verbunden. Der Hydraulikzylinder 13 greift am oberen Längs-1
holm 5 an.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Vorrichtung zum Ver- und
Entriegeln der Parallelschwinge 4 oder 3 gegenüber dem Rahmen 1 i oder dem unteren Längsholm 6. Diese Verriegelungsvorrichtung ist
über einen Seilzug vom Schlepper aus betätigbar. An der Stellstange
9 ist eine Platte 23 angelenkt, die in einer Führung 24 des Rahmens 1 oder des unteren Längsholms 6 längs ver schiebbar angeordnet
ist. Die Platte 23 weist mehrere Bohrungen 25 auf, in die ein Bolzen 26 eingreift. Der Bolzen 26 ist im Rahmen 1 axial
verschiebbar gelagert und wird mit einer Feder 27 gegen die Plat-; te 23 bzw. in eine der Bohrungen 25 gedrückt. Am Rahmen 1 ist ;
weiterhin ein Winkelhebel 28 schwenkbar gelagert, dessen eines
Ende mit dem Bolzen 26 gelenkig verbunden ist und dessen anderes =
Ende ein Zugseil 29 aufweist, das zum Fahrersitz des Schleppers führt. In der Verriegelungsstellung durchsetzt der Bolzen 26 eine
der Bohrungen 25. Dadurch ist das Hubgestänge in einer bestimmten Hubhöhe festgelegt. Durch Ziehen am Seil 29 wird der Bolzen 26 ι
aus der Bohrung 25 herausgezogen und das Hubgestänge entriegelt, j um es einfahren zu können. ·
Eine andere Ausführungsform einer Vorrichtung zum Ver- und
Entriegeln des Hubgestän'ges vom Fahrersitz aus zeigen die Fig. 11
und 12. Die Stellstange 9 weist .mehrere Bohrungen 30 auf, die mit!
einem Bolzen 31 zusammenwirken. Der Bolzen 31 ist im Rahmen 1 oder im Längsholm 6 axial verschiebbar gelagert und durchsetzt
eine am Rahmen 1 schwenkbar angeordnete Führung 32. In der Füh-
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rung 32 ist die Stellstange 9 verschiebbar gelagert. Mit einer Feder 33 wird der Bolzen 31 in eine der Bohrungen 30 der Stell-*
stange 9 gedrückt und das Hubgestänge verriegelt. Am Bolzen 31 greift ein Winkelhebel 34 an, der mit dem Zugseil 29 in Verbindung steht. Die Entriegelung des Hubgestänges erfolgt durch Ziehen am Seil 29.
Im Betrieb wird das Fahrzeug an den auf dem Boden abgestellten Behälter 11 herangefahren, bis die beiden Schenkel des gabelförmigen Rahmens 1 den Behälter Umgreifen. Dann wird die Sperre-Verbindung zwischen der Stellstange 9 und dem unteren Längsholm
bzw. dem Rahmen 1 gelöst. Durch Betätigen des Hydraulikzylinders 13 legen sich die oberen Längsholme 5 unter den vorstehenden Rand
10 des Behälters 11, der dadurch angehoben wird. Bei den Ausführungen gemäss den Fig. 1 bis 5 sind die Parallelschwingen 3 und
im abgelassenen Zustand des Hubgestänges nach vorne gerichtet. Dadurch wird beim Anheben der Behälter 11 nach hinten verlagert. -Bei den Ausführungen nach den Fig. 6 bis 8 wird der Behälter 11
nach vorne verlagert, da die Parallelschwingen im abgelassenen
Zustand nach hinten geneigt sind.
Der Behälter 11 wird so lange angehoben, bis die gewünschte Höhe für den Transport erreicht ist. In dieser Stellung wird
die Stellstange 9 gegenüber dem Rahmen 1 oder dem Längsholm 6 festgelegt und dadurch das Hubgestänge verriegelt. Soll der Behälter 11 in dieser Stellung gekippt werden, dann wird die Verbindung 8 zwischen dem unteren Längsholm 6 und dem Rahmen 1 gelöst, so dass bei weiterem Beaufschlagen des Hydraulikzylinders
13 jedes Hubgestänge samt Behälter 11 um das Gelenk 7 gekippt wird (Fig. 1 bis 5). Bei der Ausführung nach Fig. 6 wird das Doppelgelenk 20 vom Rahmen 1 gelöst und der Behälter 11 mit Hilfe
des Kniehebels 3, 6* um den Anlenkpunkt der hinteren Parallelschwinge 4 am oberen Längsholm 5 gekippt. Bei der Ausführung gemäss Fig. 8 muss zum Kippen des Behälters 11 die Gelenkverbindung
21 gelöst werden.
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Das Hubgestänge kann noch in weiteren Hubhöhen, beispielsweise zum Auf einanderstapeln mehrerer Behälter 11, durch" Festle- ;
gen der Stellstange 9 gegenüber dem Bahnsen 1 oder dem unteren
Längsholm 6 verriegelt werden. ■ ;
Von jeder Yerriegelungsstelluag aus kann der Behälter 11
gekippt werden. lach Entleeren des Behälters können der Behälter 11 un8 das Hubgestänge durch Entlasten des Hydraulikzylinders 13
wieder in die alte lage zurückgeschwenkt fcew. der Behälter auf dem
Boden abgestellt werden. ;
Bei der Ausführung gemäss der Fig. 8 kann durch Ausfahren
der teleskopartig ausgebildeten Parallelschwingen 3 und 4 eine besonders grosse Hubhöhe des Behälters 11 erreicht werden.
Die langen der Parallelschwingen 3 und 4 und die Lage ihrey
Gelenke sind vorzugsweise auf Parallelhub des Hubgestänges abgestimmt.
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Claims (12)
- Patentanspruch, e:I 1 · 'Fahrzeug, insbesondere landiii-t schaft Hohes Fahrzeugs, zum Transportierenf Stapel» und/oder lippen yoö Behältern 9 Pa=: letten od.dgl., mit einem Bahmen und auf dem ßahmea angeordneten I Hubgestängen, die aus je zwei Paar Seteiügea bestehen, die durch : obere, den Behälter aufnehieade. iäagsboliae rad gegebenenfalls ■ durch untere, an Bahmen des Fahrzeugs eohTsenkbar angeordnete I&ngsj' holme gelenkig miteinander verbunden «ad um eiae horizontale 9 quQij zur Fahrtrichtung liegende Achse zum lippen des Behälters soteeafc-f bar sind, daduroh gekennzeichnet, dass die Schlingen als schwingen (3, 4) ausgebildet und durch. Verriegelur iß verschiedenen Schvenkstellungen gegenüber dem Bsi des unteren Längsholmen (6) feststellbar sind,.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch I9 äaöureh gelssnnzeiohnet, öaes die unteren läugsholie (6) Ii hinteres lade des Bahmens (1)"um" eine quer war Fahrtrichtung liegende ielise (7) drehbar gelagert sind.
- 3. Fahrzeug nach einem der Ansprüche- 1 oder "2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hydraulikzylinder (13) zu® Betätigen des Hubgestänges mit seinem sioen Ende am Rahmen (1} des Fahrstiigs "; und mit seinei anderen Inäe am oberes längsholm (5) ang©l®akt ist (Fig. 1, 8).
- 4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2$ äadüroit-g@-~ kennzeichnet, dass der Hydraulikzylinder".-(13) an der hinteren Pa= ralleischwinge (4) angeleakt ist (Fige 51«
- 5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche Ί "bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung aiisohea der hinteren Pa= rallelsohwinge (4) und. dem unteren Längsholffl (6) und die _Gelen&~ verbindung zwischen dem unteren Längsholm (6) und dem Babmeo als Doppelgelenk ausgebildet ist.-11-009846/0900
- 6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelschwingen (3, 4) derart am Rahmen (1) bzw. an den unteren Längsholmen (6) arigelenkt sind, dass sie im abgelassenen Zustand des Hubgestäriges nach vorne gerichtet sind (Fig. 1, 5).
- 7. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Parallelsohwinge (4) am Rahmen (1) und die yordere Parallelschwinge (3), an der der Hydraulikzylindr (13) angreift, an einem Lenker (6·) angelenkt ist, dessen vordere Verbindung mit dem Rahmen (1) lösbar ist.
- 8. Fahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung zwischen der vorderen Parallelschwinge (3) und dem Lenker (β1) und die lösbare Gelenkverbindung zwischen dem Lenker (6*) und dem Rahmen (.1) als Doppelgelenk (20) ausgebildet sind. "
- 9. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Parallelschvdngen (3, 4) am Rahmen (1) angelenkt sind und * durch eine parallel zum oberen Längsholm (5) angeordnete Verbindungsstange (22) gelenkig miteinander verbunden sind und die Gelenkverbindung (21) zwischen dem oberen Längsholm (5), an dem dör Hydraulikzylinder (13) angreift, und der vorderen Parallelschwin-. ge (3) zum Kippen des Behälters (11) lösbar ausgebildet ist (Fig. 8).
- 10. Fahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikzylinder (13) etwa paiäLlel zu den Parallelschwingen (3, 4) angeordnet ist und diese als gegeneinander verschiebbare Teleskopstangen ausgebildet sind (Fig. 8).
- 11. Fahrzeug naoh einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelsohwingen (3, 4) derart am Rahmen (1) bzw· an den unteren Längsholmen (6) angelenkt sind, dass sie im abgelassenen Zustand des Hubgestänges nach hinten gerichtet sind (Fig. 6, B).-12-BAD OWGVNAL " q q 9345 / 0 9 q q1323711
- 12. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtungen zum Festlegen und lösen der Parallelschwingen (3, 4) gegenüber dem Rahmen (1) bzw. dem unteren oder oberen Längsholm (6 bzw. 5) sowie zwischen dem unteren Längsholm (6) und dem Rahmen (1) über Seilzüge (29) vom Fahrersitz des Fahrzeugs oder des Schleppers aus betätigbar sind (Fig. 4 und 9 bisi2).009846/09 00
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19691923774 DE1923774A1 (de) | 1969-05-09 | 1969-05-09 | Fahrzeug,insbesondere landwirtschaftliches Fahrzeug |
| GB1297667D GB1297667A (de) | 1969-05-09 | 1970-05-05 | |
| NL7006584A NL7006584A (de) | 1969-05-09 | 1970-05-06 | |
| FR7016582A FR2047393A5 (de) | 1969-05-09 | 1970-05-06 |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691923774 DE1923774A1 (de) | 1969-05-09 | 1969-05-09 | Fahrzeug,insbesondere landwirtschaftliches Fahrzeug |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1923774A1 true DE1923774A1 (de) | 1970-11-12 |
Family
ID=5733769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691923774 Pending DE1923774A1 (de) | 1969-05-09 | 1969-05-09 | Fahrzeug,insbesondere landwirtschaftliches Fahrzeug |
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| GB (1) | GB1297667A (de) |
| NL (1) | NL7006584A (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1297667A (de) | 1972-11-29 |
| FR2047393A5 (de) | 1971-03-12 |
| NL7006584A (de) | 1970-11-11 |
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