DE1923315B2 - Drehdose fuer feinkoernige substanzen - Google Patents
Drehdose fuer feinkoernige substanzenInfo
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Classifications
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Description
Pa.cm 5 »MM,
wahreml em „1|L.
Deckung
«erden können,
„ Kcband gelegt, das
k
k
Die Erfindung betrifft eine Drehdose für feinkörnige
Substanzen mit kreisrundem Boden und Decke vorzugsweise für Schnupftabak, bestehend aus einem
lk,den.e,l und einem Deckel.eil. deren Zargen einander
etwa überdecken und je eine durch Verdrehen in
Bodenebene in Deckung zu bringende Öffnung „ufwciscn. wahrend die Außenseite der Bodcn/.arge mit
einer parallel zur Bodenfläche ringsum verlaufenden Rille und die Innenseite der Deckelzarge mit mindestens
einer in dieser Rille geführten Ausformung versehen.ist
Zur Aufbewahrung und /um Mitfuhren von Schnupfn.bak
oder ähnlichen, feinkörnigen Substanzen werden Dosen verwendet, die eine sporadische Lntnahme in
kleinen Mengen erlauben. Diese Substanzen sind in der
Regel mit sich verflüchtigenden .ätherischen ö en und
Aroniastoffen durchsetzt, weshalb die Dose wuu ige
l-n.nahmeol.nung
■luf deren Verbesserung sich die
Erfindung bezieht, hat folgende Nachteile.
Da stets nur kleinste Mengen des Dosenmhahs werden, muß die Dose Hunderte von
en aushalten, ohne ihre l-unkuonslahigkeit
/u verlieren, d. h. sie soll bis zuletzt le.chigängig drehbar
Jod zugleich sicher abgedichtet bleiben Die vorbeschriebene
Dose aber, die aus Gründen der Bruchfes.igkcii
aus Aluminiumblech besteht, weis, schon von
Anfang an einen hohen Rcibungsweri auf. Um diesen
möghchs« klein zu halten, kann zwar zwischen Boden-
und Deekelzarge ein Spalt vorgesehen se,-, so daß diese
sich nur im Bereich der Ausformungen und dei Rille S Spalt tritt aber - ebenso wie durch
■„„i.ungcn - bei jeder Drehung eine
kleine Menge des Doseninhalts in die Gleitbahn und vergrößert den Reibungswcri ebenso wie dei bun
Drehen entstehende Abrieb kleiner lvieu.llparl.kcl.
„ D ese Dose wird daher schon nach kurzer Benutzungsdauer
schwergäng.g und sie ist von Anfang an undich
Auch die Abdichtung während der Lagcr/e.t ist seh,
mangelhaft: das Klebeband kann zwar die äußere
Fninahmcöffnung dicht abdecken, nicht aber den
to zwischen der Deckelzarge und dem Boden bestehenden
SPl3cr Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
vorbeschriebene Drehdose dahin zu verbessern, daß ihre einwandfreie lunklion. nämlich leichtgangige
6S Drehbarkei. und sichere Abdichwng erreich, wjrd und
Zeitraum, der zwischen
den Benutzer liegt.
den Benutzer liegt.
1SS
und Lndverkauf an ^liesigenciiu v;i mmn. .,,..,.^..
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst.
claLS das Bodenteil oberhalb seines mn Rändelung oder
Z.ihnung versehenen Randes cmc Stufe aufweist, deren
Außenllache mit derjenigen des Seitenwandbereichs
des Deckclteils cmc genau bündige ZyI ndermantelfläche
beschreibt, und die /arge des Bodenicils sich
/umindcsi an ihrer Außen eitc duich einen Koniis im
oberen Hereich nach innen verjüngt.dessen Rand an der
Innenfläche des aufgesetzten Deckelteils anliegt.
ZwcckmälJigcrweise weist das Bodentcil /umindcsi
an der AuUenseiie seiner /arge einen aus weichplasti
schein Kunststoff bestehenden Teil auf. in dem eine Rille
mn /ur Außenfläche der /arge weisenden scharfen Kanten vorgesehen ist. die durch eine Ausformung des
aus Metallblech bestehenden, aufgesetzten Deckelieils gennglügig eingedruckt werden. Von besonderem
Vorteil ist es. wenn das ganze Bodenteil aus wcichplasiischem Kunststoff besteht und seine Stufe so
bemessen ist. daß ihre obere Stirnflachj vom unteren
Rand der Seitenwand des uiifgesei/ten. aas Metallblech
hergestellten Deckelieils ringsum geringfügig eingedruckt wird und der Konus nach oben und schräg innen
gei lebtet in cmc weiche.dünnwandige Lippe auslauft.
Mehrere Ausluhrungsbeispielc der Erfindung sind in
der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Ia /eigi
I 1 g 1 einen Venikalschniti durch ein Deckelteil.
IΊ g. 2 einen teilweisen Ventkalschniii durch ein
liodenteil.
I 1 g. 3 einen Vertikalschniit durch die gemäß F i g. I
und 2 gebildete, verschlossene Dose und I' 1 g. 4 zwei Varianten der Dose im Vertikalschnitt.
Das Deckelteil 1 der erfindungsgemäüen Dose ist in
Üblicher Weise aus Aluminiumblech gezogen und weist im der oberen Kante die an sich bekannte Rändelung 2
tuif. F.uva in der Mitte der Seitenwand 3 ist die
Ausformung 4 in Gestalt einer nach innen gerichteten Sicke eingedrückt, die natürlich auch andere, bereits
bekannte Gestalten wie z.B. Nocken, Stege od. dgl. erhalten könnte. Das Bodenteil 5 kann ganz, aus
weichplastischem Kunststoff wie z.B. Polypropylen hergestellt sein, wie es in den F i g. 2 und 3 dargestellt
ist. oder es ist in dem zur Ausformung 4 korrespondierenden Bereich mit einer Kunststoffeinlage 6 (vgl.
Fig. 4 links) oder einem Kunststoffring 7 (vgl. Fig. 4
rechts) versehen. Die Ausformung 4 ist dann in betriebsfertigem Zustand in einer aus Kunststoff
bestehenden Rille 8 geführt. Die Innenflächen der Seitenwand 3 des Deckelteils 1 liegen dabei nicht an den
Außenflächen der /arge 9 des Bodenteils an.
Das Bodenteil 5 weist am unterer Rand eine Rändelung 2 oder, falls es ganz aus Kunststoff besteht,
eine griffige Zahnung 10 auf. Zwischen diesem unteren Rand und der Zarge 9 ist erfindungsgemäß eine Stufe 11
angeordnet, deren Außenfläche zu der der Seitenwand 3 des aufgesetzten Deckelteils 1 eine genau bündige
Zylindermantclflächc beschreibt. Die Stufe 11 ist so hoch bemessen, daß das nach dem Abfüllen zum dichten
Verschluß der Dose um diese herumgeklebte Klebeband 12 vollflächig auf ihrer Seitenfläche aufliegen kann
und nicht nur linienförmig, wie dies bei abgerundeten (,0
Ansatzflanschen anderweitig bekannter Art der Fall wäre. Dadurch wird eine vollkommene Abdichtung
nicht nur der Entnahmeöffnungen 13, sondern auch des Spalts zwischen Boden- und Deckelteil gewährleistet
und die Qualität des Doseninhalts bleibt auch bei langen f,5
l.ageriingszeiien unbccint rächt igt.
Die Zarge 9 des Bodenteils geht zumindest an ihrer Außenseite im oberen Bereich in einen sich verjüngenden
Konus 14 über, dessen oberer Rand an der
Innenfläche des aufgesetzten Deckelteils I anliegt. Dies bewirkt einerseits tine zusätzliche Abdichtung während
der üenutzungs/eil und verhindert andererseits, daß
s.ch in der bisher unvermeidbaren Weise kieine Mengen
des Doseninhalts über den oberen Rand der Zarge 9 hinweg in den Spalt zwischen ihr und der Seitenwand 3
des Deckelteils I einklemmen und die Drehbarken beeinträchtigen. Km zusätzlicher Vorteil wird durch den
Konus 14 bei der maschinellen Abfüllung erreicht, da er
einen sicheren Übergriff des Deckelieils auch dann gewährleistet, wenn die Teile geringfügig verformt sind.
was bei den bisher bekannten Ausführungen unvermeidbar zur Zerstörung der Dose und zu Ausschuß
beachtlichen Ausmaßes führte.
Besondere Vorteile bietet die Erfindung dann, wenn
das Bodenteil ganz oder teilweise aus weichplastischem
Kunststoff besteht, da einmal die Gleiicigenschaficn
/wischen Mci;ill und Kunststoff (der in gewissem Maße
selbstschmierende Wirkung hat) denen zwischen Metall und Metall wesentlich überlegen sind und da andererseits
solche Kunststoffe leicht verformbar sind. Sn kamin diesem Fall die Rille 8 mn zur Außenfläche der Zarge
9 weisenden scharfen Kanten versehen sein, die dun. η
die Au.Jormung 4 des Deckelteils 1, 3 gcnnglui-'ij;
eingedrückt werden. Dies bewirkt eine ringsum
verlaufende, doppelte Abdichtung, die nur durch die
Öffnungen 13 unterbrochen ist.
Besteht gemäß den Beispielen nach Γ ι g. 2 und 3 die Slufe 11 aus weichplaslischem Kunststoff, dann druckt
sich bei entsprechender Bemessung der untere Rand der
Seitenwand 3 des aufgesetzten, aus Metallblech hergestellten üeckelteils 1 ringsum geringlugig ui die
obere Stirnfläche der Stufe 11 ein und es entstein so eine
zusätzliche, ringsum ununterbrochen verlaufende Abdichtung, die bei den bisher bekannten Ausführungen
fehlt. Schließlich kann, wenn die Zarge 9 samt ihrem Konus 14 aus weichplastischem Kunststoff besteht, der
Konus 14 nach oben und schräg innen gerichtet in eine
weiche, dünnwandige Lippe 15 auslaufen, die sich dicht an die Innenfläche des aufgesetzten Deckelieils 1
anschmiegt und so die Abdichtung zwischen ihm und dem oberen Rand des Konus 14 noch weiter verstärkt.
Neben den schon geschilderten Vorteilen der Erfindung in bezug auf die zusätzlichen, mehrfachen
Abdichtungen im Benutzungszustand und die sichere Abdichtung während des Lagerungszuslands sowie die
Verbesserung der Drehfähigkeit weist diese noch andere Vorteile auf, die die Herstellung und Ablüll'ing
vereinfachen und verbilligen. So k;:nn bei Verwendung
eines aus weichplasiischcm Kunststoff hergestellten Bodcntcils die Verarbeitung und Abfüllung in vollkommen
fettfreien Zustand erfolgen. Bisher mußten die aus Metallblech gezogenen Deckel- und Bodenteile vom
noch anhaftenden Ziehöl gereinigt und entfettet werden, danach aber die Außenseite der Bodenzarge
wieder vorsichtig und zeitraubend eingefettet werden. um überhaupt eine Drehbarkeit zu erreichen. Dabei war
es praktisch unvermeidlich, daß bei einer beachtlichen
Anzahl fertiger Dosen l-'ettspuren auch auf der Außenseite der Deckelzargen vorhanden waren, die das
Haften der Klebebänder verhinderten und so zu mangelhafter Abdichtung und Qualitätsminderung führten.
Dieser Ausschuß entfällt bei der erfindungsgemäß fettfreien Verarbeitung vollständig. Ferner entfällt auch
derjenige Ausschuß, der bisher dadurch entstanden ist. daß nach dem Abfüllen beim Schließen der Dosen
infolge der geringen Maßunterschiede zwischen Dek-
I- und Boden/arge bei den geringsten Deformationen _■ Runder aufeinanderstoßen mußten Die größeren
irehmesser-Unierschiede und der Konus 14 des
Kienteils bei der lirlindiing gewährleisten dagegen ein
"heies Aufsetzen auch leicht delormierier Deekelieile.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Drehdose für feinkornige Substanzen mit kreisförmigem Boden und Deckel. vorzugsweise für
Schnupftabak, bestehend aus einem Bodenieil und einem Deckelteil, deren Zargen einander etwa
überdecken und je eine durch Verdrehen in Bodenebene in Deckung zu bringende öffnung
aufweisen, während die Außenseite der Bodenzarge mit einer parallel zur Bodenfläche ringsum verlaufenden
Rille und die Innenseite der Deckel/arge mit mindestens einer in dieser Rille geführten Ausformung
versehen ist. dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (5) oberhalb seines mit
Rändelung oder Zahnung (10) versehenen Randes eine Stufe (11) aufweist, deren Außenfläche mit
derjenigen des Seitenwandbereichs des Deekelteils (1) eine genau bündige Zylindermaniclfläcbc beschreibt,
und die /arge (9) des Bodenteils sich zumindest an ihrer Außenseite durch einen Konus
(14) im oberen Bereich nach innen verjüngt, dessen
Rand an der Innenfläche des aufgesetzten Deekelteils (1) anliegt.
2. Drehdose nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß das Bodenteil (5) zumindest an der Außenseite seiner /arge (9) einen aus weichplaslischein
Kunststoff bestehenden Teil (6, 7) aufweist, in dem eine Rille (8) mit zur Außenfläche der Zarge
weisenden scharfen Kanten vorgesehen ist. die durch eine Ausfornumg (4) des aus Metallblech
bestehenden, aufgesetzten Deckeheils. (1) geringfügig
eingedrückt werden.
3. Drehdose nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil aus weiehplasüschem
Kunststoff besteht und seine Stufe (11) so bemessen ist. daß ihre obere Stirnfläche vom
unteren Rand der Seitenwand (3) des ausgesetzten, aus Metallblech hergestellten Deekelteils (1) ringsum
geringfügig eingedrückt wird und der Konus (14) nach oben und schräg innen gerichtet in eine weiche,
dünnwandige Lippe (15) ausläuft.
gegenüber eiern ■»--'■ — 1Wc|1 .|b mu, mt.
verdreh,, dann heb. u h ^. ^ ^ m
Bodenzarge gib. dabu eingcschnmen
ihrem obere. R." π ^,^,,^ dcnn |L,,,S
,st. Diese Doνen orm r clUucde, die Nocken
gHHIlgEode sp« /Men Deckel bis /um Bruch. Auch
abbrechen oder sprt „„.einigend und es mu
die Abd-chtung^csu Dosc(ing ^ ^^ ^^
, den sich beim Öffnen verbreiternden
er Oberkante der Bodenzarge und der
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691923315 DE1923315C3 (de) | 1969-05-07 | Drehdose für feinkörnige Substanzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691923315 DE1923315C3 (de) | 1969-05-07 | Drehdose für feinkörnige Substanzen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1923315A1 DE1923315A1 (de) | 1970-11-19 |
| DE1923315B2 true DE1923315B2 (de) | 1976-07-01 |
| DE1923315C3 DE1923315C3 (de) | 1977-03-24 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1923315A1 (de) | 1970-11-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |