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DE1922520A1 - Gleitlager aus kunststoffimpraegniertem Gewebe - Google Patents

Gleitlager aus kunststoffimpraegniertem Gewebe

Info

Publication number
DE1922520A1
DE1922520A1 DE19691922520 DE1922520A DE1922520A1 DE 1922520 A1 DE1922520 A1 DE 1922520A1 DE 19691922520 DE19691922520 DE 19691922520 DE 1922520 A DE1922520 A DE 1922520A DE 1922520 A1 DE1922520 A1 DE 1922520A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piece
fabric
stocking
seam
mandrel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691922520
Other languages
English (en)
Inventor
Conru Harold Ward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Textron Inc
Original Assignee
Textron Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Textron Inc filed Critical Textron Inc
Publication of DE1922520A1 publication Critical patent/DE1922520A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/20Sliding surface consisting mainly of plastics
    • F16C33/201Composition of the plastic
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49636Process for making bearing or component thereof
    • Y10T29/49643Rotary bearing
    • Y10T29/49647Plain bearing
    • Y10T29/49668Sleeve or bushing making
    • Y10T29/4967Nonmetallic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

R. POSCHEmiEDER DR E. BOEITNER DlPL-ING. H-J. MÜLLER
Patentanwälte A S /Gr
t MÜNCHEN 89 LucÜe-Gfahn-SWfi· 38
Textron Inc., 10 Dorrance Street, Providence, Rhode Island (V. St. A.)
Gleitlager aus kunststoffimprägniertem Gewebe
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Gleitlagers, bei dem zur Erzielung einer niedrigen Reibung an der Bohrung des Lagers ein Gewebematerial von niedriger Reibung verwendet wird.
Auf dem Gebitt der lager aus Kunststoff, bei denen zur Erzielung einar niedrigen Reibung im Betrieb des Lagers die Reibungsarmut gewisser synthetischer Fasert: genutzt wird9 1st es bekannt, zusammengesetzte oder^ doppelt gewebte Textilstoffe zu verwenden, bei denen zwei unterschiedliche Materialien, nämlich ein Material niedriger Reibung, wie Polytetrafluoräthylen-(Teflon)-Faser und ein damit verbindbares Material, beispielsweise Baumwolle, Leinen, Faserglas od. dgl. zusammengelebt werden. Das Gewebe wird mit Phenol-Epoxyd- oder einem anderen härtbaren Material imprägniert und dann in dar gewünschten Form ausgehärtet. Das Gewebe wird derart gewebt, daß die Fasern niedriger Reibung an der Lmgerflache frei liegen, wenn das Lager in Formen oder auf andere Weise geformt 1st.
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Bei der Verwendung derartiger Materialien für Gleitlager wird ein Streifen des Gewebea mit dem härtbaren Material imprägniert und dann als spiralige Abwicklung bis 25U der gewünschten Aufbaudicke auf einen Dorn aufgewickelt.
Obwohl dieses Vorgehen, was die technische Brauchbarkeit des Endproduktes betrifft, wirksam ist, erfordert 63 einen unnötigen Aufwand an Pasermaterial niedriger Reibung. Es ist bereits vorgeschlagen werden, zur Einsparung von Pasermaterial niedriger Reibung einen Stoff derart speziell zu weben, daß er " das Material niedriger Reibung in der Nähe einer Kante enthält, und zwar bis zu einer Breite, die für das Bedecken der Mantelfläche eines Dornes von gegebenem Durchmesser ausreicht. Dieses Verfahren erfordert jedoch kostspielige Webeanlagera, die für die Erzeugung von lagern unterschiedlicher Bohrungsdurchmesser im Stande sein müssen, Kanten unterschiedlicher Breite zu weben.
Die Erfindung soll daher in erster Linie ein verbessertes Vorfahren zur Herstellung sines Gleitlagers der angegebenen Gattung schaffen, das eine besonders wirtschaftliche Verwendung des Materials niedriger Reibung gestattet, ohne daß dies auf Kosten der Brauchbarkeit Im Betrieb geschieht.
Die Erfindung schafft ferner ein Verfahren, das von Natur aus äußeret anpassungsfähig ist und das die Verwendung der gleichen Gewebe für die Herstellung von Gleitlagern in einem weiten Bereich von
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BohrungB- und Außendurchmessern gestattet.
In der Zeichnung sind einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist eine vereinfachte perspektivische Darstellung zur Veranschaulichung eines Gleitlagers gemäß der Erfindung, dessen freiliegende Stirnseite zur besseren Veranschaulichung der Anordnung geschnitten dargestellt ist;
Fig. 2 ist eine ausschnittsweise perspektivische Darstellung zur Veranschaulichung der Arbeitsschritte bei einer ersten Art der Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung;
Fig. 3 und 4 sind Seitenansichten in größerem Maßstab zur Veranschaulichung der aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte bei der Durchführung des Verfahrens gemäß Fig. 2;
Fig. 5 und 6 sind ähnliche Darstellungen wie Fig. 2 zur Veranschaulichung von Abwandlungen;
Fig. 7 und 7A sind vereinfachte Darstellungen, ähnlich Fig. 3 und 4, zur Veranschaulichung der Verfahrensschritte bei einem abgewandelten Verfahren;
Fig. 8 und 8A sind vereinfachte Darstellungen zur Veranschaulichung einer weiteren Abwandlung des Verfahrens;
Fig. 9 und 9A sind vereinfachte Darstellungen zur Veranschaulichung von Arbeitsschritten in einer weiteren Abwandlung des Verfahrens;
Fig. 10 und 1OA sind vereinfachte Darstellungen zur Veranschaulichung von Arbeitsschritten in einer weiteren Abwandlung des Verfahrens.
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Gemäß der Erfindung wird ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von mit Gewebe ausgekleideten Gleitlagern ins Auge gefaßt, deren Bohrungsdurchmesser von einem Dorn bestimmt ist^ Ein Stück Gewebe nied-■ riger Reibung wird aus einer geradlinigen Bahn oder geradlinigen Materialvorrat auf eine Länge zwischen den Schnittenden abgeschnitten, die im wesentlichen
. gleich ist der Umfangslänge des Domes. Die abge- „ , ,
oder Schlauch schnittenen Enden werden zu einem länglichen Strumpf / genäht, der den Dorn umgilt, wobei ein örtlich verdickter Teil an der Naht an einer bestimmten Stelle des Umfanges geschaffen wird. Ausgehend von einem Punkt, der um einen Winkel gegen diese örtlich verdickte Naht versetzt ist, wird auf den Dorn ein haftend verbindbares Gewebe aufgewickelt, das mit härtbarem Material imprägniert ist. Das Ganze wird dann ausgehärtet, und der Dorn wird ausgezogen. Anstatt dessen kann die erzeugte Anordnung teilweise gehärtet werden, während der Dorn noch in der Bohrung steckt, und nach Beseitigen des Domes zu Ende ausgehärtet werden.
Fig. 1 zeigt die Art von Lagern, die mit dem Verfahren gemäß der Erfindung herstellbar ist. Das Lager ist eine Buchse 10 mit einer Bohrung 11 mit von Natur aus selbstschmierenden Eigenschaften bzw. mit niedriger Reibung, die durch diese Eigenschaften eines Faserelernentes einer Innenlage 12 aus Gewebe bestimmt sind. Außerhalb dieser Lage 12 befindet sich ein Wickelbereich 13, der aus einer gewünschten Anzahl von Windungen eines anderen Gewebes besteht, das zu Zwecken der Erläuterung lediglich als Gewebe aus haftfähig verbindbarem Material, beispielsweise Baumwoll-Segeltuch, Leinen, Faserglas od. dgl.
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bezeichnet wird. Die Festigkeit und Dichte des Lagers werden von einer Imprägnierung mit härtbarem Material, beispielsweise Phenol-Epoxydharz od. dgl. bestimmt, und die Kennzeichnung der beiden Bereiche 12, 13 durch Schraffur als Kunststoff soll die Verwendung eines im wesentlichen durchgehenden Körpers aus härtbarem Kunststoff andeuten, der sämtliche Lagen des Gewebes durchsetzt und voll ausgehärtet ist. In Fig. 2 ist angedeutet, daß das Lager 10 durch Wickeln auf einen zylindrischen Dorn 15 hergestellt wird, der eine genau fertig bearbeitete Mantelfläche hat, die den endgültigen Bohrungsdurchmesser des gewünschten Lagers bestimmt. Das Material niedriger Reibung, das für die innere Lage 12 verwendet wird, ist in Fig. 2 ein einstückiges rechteckiges Stück aus einem geeigneten Gewebe niedriger Reibung. Das Gewebestück 16 soll so bemessen sein, daß es den Mantel des Domes 15 umhüllen kann und soll gemäß der Erfindung um ein geringfügiges Maß länger sein als im wesentlichen der Umfang dieses Mantels, so daß seine Enden z. B. duroh Nähen entlang einer längslaufenden Naht miteinander verbunden werden können, so daß ein länglicher Strumpf entsteht. Duroh die Naht werden Saumlappen 17t 18 geschaffen, die vorzugsweise an der AuBtna·ite des Strumpfkörpers liegen und gegtn dititn niedergefaltet sind, so daß ein im wesentlichen gleichförmiger und durchgehender Kanal entsteht, an dessen Wänden das Material niedriger Reibung an dem Dorn 15 anliegt. Das Gewebestück 16 kann also aus einer Bahn oder aus einem anderen geradlinigen Stück des Gewebes geschnitten sein, so dad es eine Länge zwischen Sohnittkanttn 17 und 18 aufweist, die im wesentlichen u« ein gering-
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fügiges Maß größer 1st als die Umfangslänge des Dornes 15·
Das Gewebe 16 kann aus einem beliebigen aus einer Anzahl bekannter Materialien bestehen, beispielsweise aus einem nur aus Teflon bestehendem Gewebe, das angeätzt oder auf andere Weise zur Erhöhung einer größeren Haftfähigkeit behandelt ist. Andererseits kann es aus Teflon und einem haftend verbindbaren Material oder Füllmaterial zusammensetzt sein, und die Füllmaterialien können mit dem feflon verzwirnt sein, so daß Garne gebildet werden, aus denen das Gewebe gewebt wird, oder das Gewebe kann doppelt gewebt sein, so daß im wesentlichen nur die Teflon-Garne an der Innenseite (d. h. an der Bohrung 11) freiliegen, während die haftend verbindbaren Garne an der Außenfläche (d. h. in der Nähe der äußeren Wickellagen 13) liegen.
Das haftend verbindbare Material 19 (Fig. 2) kann, wie oben bereits angedeutet, eine Breite ¥ haben, die der Breite des Gewebestückes 16 entspricht. In Flg. 2 sind die einander zugeordneten Xanten des Gewebes 16 niedriger Reibung und des haftfähig verbindbaren Materials 19 nicht aneinander befestigt, wie dies in der noch schwebenden USA-Patentanmeldung Ser. No. 703 702 vom 7. Februar 1968*)fler Pail ist, sondern diese Kanten sind in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt (d. h. liegen, wie dargestellt, in Umfangsrichtung nebeneinander) und sind nicht überlappt.
*) (deutsche Patentanmeldung P 19 04 142.0)
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Zur Herstellung des dargestellten Lagers durch den Verfahrensschritt gemäß Fig. 2 werden die Gewebestücke 16, 19 vorzugsweise vorher mit flüssigem Kunststoff (der aur als härtbar bezeichnet zu werden braucht) getränkt oder imprägniert; in gewissen Fällen kann es ausreichen, nur das eine der beiden Gewebestücke 16, 19 zu imprägnieren und sich darauf zu verlassen, daß der Kunststoff von dem imprägnierten zu dem nicht imprägnierten Gewebestück fließt, so daß beim Härten eine verläßliche Verbindung geschaffen wird. Der Strumpf wird mit nach außen zu frei liegenden und auf den Strumpfkörper niedergefal- j teten Saumlappen 17, 18 auf den Dorn 15 aufgezogen ™ (Fig. 2 und 3), so daß ein an einer bestimmten Stelle des Umfanges liegender verdickter Teil des Strumpfes gebildet ist. In Fig. 2 und 3 ist die Anfangskante oder das Vorderende 20 des haftfähig verbindbaren Gewebestückes 19 auf sich selbst zurückgefaltet* so daß ein an einer bestimmten Stelle des Umfanges liegender verdickter Teil des haftfähig verbindbaren Stückes 19 geschaffen wird. In der Hohlfalte des gefalteten Endes 20 ist ein langes keilförmiges Werkzeug 21 dargestellt. Dieses Werkzeug ermöglicht die Festlegung der genauen Lage des Endes 20 in der Nähe des Saumlappens 18 oder an einer anderen gegenüber g diesem in Umfangsrichtung versetzten Stelle und gestattet es außerdem, während der ersten Phase des Aufwickeins eine Quetsch- oder Klemmwirkung gegen den Strumpf auszuüben. Der Dorn 15 und das Werkzeug 21 werden dann In der durch den Pfeil angedeuteten Drehrichtung in Drehung versetzt, während das Gewebestück 19 unter Spannung gehalten wird. Dies hat zur Folge, daß das haftfähig verbindbare Gewebestück 19
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gegen die verbleibende freie Fläche des Strumpfes drückt, bevor es die Saumlappen 17, 18 überlappt. Anschließend kann das Werkzeug 21 in der Längsrichtung ausgezogen werden (Fig. 4), und das haftend verbindbare Material wird in aufeinanderfolgenden Windungen um die Auskleidung von niedriger Reibung aufgewickelt. Dieses Vorgehen dauert an, bis der Aufbau die gewünschte radiale Dicke erreicht hat, und vorzugsweise gesdieht das Aufwickeln unter Zugspannung, so daß eine Straffung der gewickelten Gewebelagen erzielt wird.
Nach Fertigstellung des Aufbaues bis zur gewünschten radialen Dicke kann der bewickelte Dorn in eine (nicht dargestellte) zylindrische Form eingesetzt werden, und das härtbare Material kann bis zum vollen Aushärten der Anordnung einem Härtvorgang unterzogen werden. Der Wickel auf dem Dorn kann auch ohne Form in einem Ofen ausgehärtet werden. Beim HErten kann gegebenenfalls der bewickelte Dorn in einen Vakuumsack eingeschlossen werden, dies ist jedoch nicht erforderlich. Durch die Verwendung der Technik des Härtens im Vakuumsack kann während des Härtens zusätzlicher Druck ausgeübt werden, und dies unterstützt auch die Beseitigung von Lösungsmitteln, wie sie bei Polyamiden erforderlich sein können. Es können auch in Wärme schrumpfende Kunststoffe, beispielsweise Mylar oder Nylon, verwendet werden, um den Wickel auf dem Dorn während und nach dem Härten zu komprimieren. Nach dem Härten wird der Dorn ausgezogen, und dies wird dadurch erleichtert, daß vor Aufziehen des Strumpfes auf den Dorn ein geeignetes Trennmittel aufgebracht wird.
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In gewissen '!Fällen kann es erwünscht sein, die Gewebe stücke 16 und 19 unabhängig voneinander und vor dem Nähen zu imprägnieren. Das Imprägnierungsmittel und der Grad der Imprägnierung können dann für die einzelnen Gewebestücke 16 und 19 in optimaler Weise gewählt werden. Die Gewebestücke können genäht werden, wenn die Imprägnierungsmittel getrocknet sind und die Gewebe noch schlaff sind (B-Stadium der Aushärtung). Das endgültige Aushärten zum O-Stadium kann in der beschriebenen Weise nach dem Aufwickeln auf den Dorn erfolgen.
Natürlich wird bei dem beschriebenen Verfahren (Fig. 2, 3, 4) der örtlich verdickte Abschnitt des Strumpfes bei 17, 18 dazu geschaffen, daß nach dem Aushärten des härtbaren Materials ein langer durchgehender Keil geschaffen wird, der in Fig. 1 schematisch angedeutet und mit 23 bezeichnet 1st. Die in Umfangsrichtung liegende Überlappung der beiden Gewebestücke 16, 19 gewährleistet ihren gegenseitigen Halt nach dem Härten. Vom Standpunkt der Aufnahme radialer Belastungen 1st diese Lagebeziehung besonders günstig für das Lager, und die Keilwirkung bei 18-20 fördert und gewährleistet eine Verriegelung gegen Relativdrehung zwischen dem äußeren und dem inneren Gewebe/ 'Die* unter Spannung erfolgte Aufwicklung des Stückes 19 über deren zurückgefaltetem (verdicktem) Ende 20 begünstigt noch weiter die Verriegelung an einer bestimmten Stelle des ümfanges unter Keilwirkung.
Fig. 5 veranschaulicht eine abgewandelte Ausführungsform, bei der man sich auf das ungefaltete Anfange-
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ende 20' des Gewebestückes 19 uncl dessen Anordnung in der Nähe des durch den Nahtsaum verdickten Bereiches 18 verläßt. Auch hier wird bei 18, 20» eine Keilwirkung erreicht, und diese lagebeziehung ist für mannigfaltige Erfordernisse ausreichend. Ein Anbringungswerkzeug, beispielsweise das Werkzeug 21, kann auch hier verwendet werden, dient aber lediglich als Klemmelement für das Ende 20f gegen radiales Abheben während der ersten Umdrehung der Wickelherstellung.
In Fig. 6 ist eine weitere abgewandelte Ausführungsform, ähnlich Pig. 5, veranschaulicht, nur ist hier das veriickte Vorderende oder die Kante 20" des haftfähig verbindbaren Gewebestückes 19 durch eine lose Heftnaht oder durch gröbstichiges Nähen der Kante 20" mit einem verhältnismäßig kräftigen Faden oder Garn 22 erzeugt. Die Klemmwirkung nach dem Aufwickeln ist dann analog der Wirkung gemäß Pig. 2 bis 4, und das Verkeilen oder Verriegeln an einer bestimmten Stelle des Umfanges ist nach dem Härten ebenfalls ähnlich wie bei Pig. 2 bis 4.
In dem zweiten Zeichnungsblatt sind weitere Abwandlungen des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt, durch das eine Keilverriegelung zwischen dem Gewebestrumpf 16 von niedriger Reibung und dem für den Wickel verwendeten haftfähigen Gewebe 19 erzielt wird. Bei allen diesen Abwandlungen besteht keine Notwendigkeit, die beiden Gewebestücke miteinander zu vernähen oder in anderer Weise zu einem einzigen Stück zu verbinden.
Gemäß PIg. 7 wird der verriegelnde Keileingriff an beiden freien Enden der Saumlappen 17 und 18 durch
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Verwendung eines zurückgefalteten Abschnittes oder lappens 25 an der Vorderkante des haftend verbindbaren Gewebes 19 erreicht, dessen Ausdehnung in der Umfangsrichtung des Dornes im wesentlichen gleich ist der im übrigen freiliegenden Mantelfläche des Strumpfes 16, nämlich zwischen den Saumlappen 17, 18. Nach Aufwickeln des verbleibenden Teiles des haftfähig verbindbaren Gewebes 19 (Fig. 7A) hat das freie Ende 26 des zurückgefalteten Abschnittes 25 eine eine Relativdrehung verhindernde, anschlagartige Beziehung mit dem benachbarten Ende des
Saumlappens 17 des Strumpfes, und die Falte 27 des g
Gewebestückes 19 hat eine ähnliche, die Lage in der Umfangsrichtung bestimmende oder anschlagartige Beziehung zu dem benachbarten Ende des Saumlappens des Strumpfes. Nach dem Aushärten des Imprägnierungsmittels sind die haftend verbindbaren Lagen unteainander straff verbunden, und zwischen den verschiedenen Gewebelagen in der durchgehend festen ausgehärteten Masse des gehärteten Kunststoffes besteht eine Keilverriegelung.
Fig. 8 und 8A zeigen eine Abwandlung, bei der zuerst zwischen die Naht und ihren Saumlappenbereich 17, eine Zwischenlage 30 von haftend verbindbarem Mate- ä rial eingefügt wird. Die Lage 30 ist also auf eine Länge zugeschnitten, die im wesentlichen der Umfangsausdehnung zwischen den Lappen 17, 18 entspricht. Die Lage 30 kann einfach aus einem zugeschnittenen Stück aus dem gleichen haftfähigen Material bestehen, aus dem auch das Gewebestück 19 für den endgültigen Wickel besteht. Die Lage 30 ist vorzugsweise mit härtbarem Material vorimprägniert und nahezu auf seine endgültige Härte ausgehärtet, trotzdem aber
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auf eine genügende Steifigkeit zu einer zylindrischen Windung ausgehärtet, daß sie in der gewünschten Stellung zwischen den Saumlappen 17» 18 an dem Strumpf "16 elastisch anliegt, wenn sie-an diesem zur Schaffung einer Einheit mit dem Strumpf 16 in einem Zwischenstadium angebracht wird. Das Zuendewickeln unter Verwendung des haftfähigen Materials 19 kann dann in der beschriebenen Weise erfolgen, ohne daß man dabei darauf achten muß, den Wickel an einer bestimmten Stelle des Umfanges zu beginnen. Mit anderen Worten, wenn das Verfahren gemäß Pig. 8 und 8A unter straffem Wickeln durchgeführt wird, wird die gewünschte Keil- oder Verriegelungswirkung zwischen den haftfähigen und den nicht haftfähigen Gewebelagen erreicht, wenn das härtbare Imprägnierungsmittel in den Geweben ausgehärtet wird.
Fig. 9 und 9A veranschaulichen ein Verfahren ähnlich dem gemäß Fig. 6, nur daß hier an dem Anfangs- oder Vorderende des haftfähig verbindbaren Materials 19 eine zusätzliche Naht 31 an einer Stelle angebracht ist, die von der Kante 20" des Vorderendes in einem Abstand L liegt. Der Abstand L ist im wesentlichen *)
im übrigen freiliegenden Umfangste ils des Strumpfes 16 zwischen den Saumlappen 17, 18; und beim Aufwickeln wird das Vorderende an den Strumpf derart angelegt, daß der Abschnitt von der Länge L zwischen den Saumlappen 17, 18 des Strumpfes zu liegen kommt. Nach Fertigbewickeln und nach endgültigem Aushärten bewirkt die örtlich angeordnete zusätzliche Dicke an haftend verbindbarem Material an den Nahtbereicheη 22, 31 die angestrebten Funktionen der Verkeilung und Verriegelung zwischen den beiden Gewebearten.
*) gleich der Länge des
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In Fig, 10 und 10A ist das Verfahren das gleiche wie gemäß Fig. 9 und 9A, nur daß hier zusätzliche Nähte
an dem Vorderende des haftend verbindbaren Materials 19 an mehreren Stellen über den Bereich L vorgesehen sind. Mehrere derartige Stellen sind bei 32, 33 in
Fig. 1OA angedeutet,, obwohl natürlich sämtliche
Stiche 22 bis 31 in einer einzigen Naht über den
Abschnitt L hergestellt werden können, beispielsweise als lose Zickzack-Naht, wie in Fig. 10 angedeutet. Die zusätzliche Naht oder zusätzlichen Nähte fördern ebenfalls die Keilwirkung, die in Verbindung mit Fig. 9 und 9A beschrieben wurde.
Anstatt den noch nicht aufgewickelten Teil des haftfähig verbindbaren Gewebestückes 19 unter Zugspannung zu setzen, kann natürlich die gewünschte Erzeugung
einer Zugspannung und eines Zusammendrückens in radialer Richtung während des Wickeins auch dadurch erzielt werden, daß der Dorn während des fortschreitenden Bewickeins unter Druck auf einem Tisch abgewälzt wird, auf den vor dem Wickeln das haftfähig verbindbare
Gewebestück aufgelegt wurde. Diese Technik ist bei
sämtlichen beschriebenen Beispielen der Durchführung des Verfahrens anwendbar.
Wie ersichtlich, schafft die Erfindung eine verbesserte Lagerkonstruktion, die sich nicht nur durch eine wesentliche Wirtschaftlichkeit des Herstellungsverfahrens durch die Verwendung von Material niedriger Reibung nur an der Lagerfläche, sondern auch dadurch auszeichnet, daß eine gegebene Menge an dem
Material niedriger Reibung nach Bedarf zugeschnitten werden kann, um eine Lagerherst ellung für mannigfaltige
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Bohrungsdurchinesser und Außendurchmesser zu ermöglichen, wie dies in der genannten schwebenden Anmeldung erläutert ist. Das gleiche ausgehärtete rohrförmige Halbzeug kann je nach Bestellung durch den Kunden zu fertigen Lagern von beliebigen Längen verarbeitet werden. Außerdem gestattet die Verwendung von getrenntem Material 16 von niedriger Reibung und haftfähigem Material 19 eine optimale Imprägnierung jedes der beiden Materialien 16, 19 und ein Vorhärten zu einer trockenen, schlaffen Form vor dem Abschneiden auf Länge, ohne daß es erforderlich ist, die beiden MaterialstUcke 16, 19 mit dem gleichen Imprägnierungsmittel und auf den gleichen Grad der Imprägnierung zu behandeln. Bei sämtlichen beschriebenen Abwandlungen des Verfahrens ist die Verriegelung gegen Relativdrehung an einer bestimmten Stelle des Umfanges zwischen dem Bereich der gehärteten Lagerauskleidung 16 und dem Bereich des gehärteten Körpers 19 durch eine Keilwirkung bei 23 gekennzeichnet.
Obwohl die Erfindung nur anhand bevorzugter Ausführungsformen und Verfahrensweisen beschrieben wurde, sind natürlich Abwandlungen ohne Abweichen vom Erfindungsgedanken in mannigfaltiger Weise möglich.
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    (' 1.) Verfahren zur Herstellung eines Gleitlagers mit Gewebeauskleidung mit einer von einem Dorn bestimmten Bohrung, dadurch gekennzeichnet, daß aus geradlinigem Ausgangsmaterial ein Stück Gewebe niedriger Reibung ausgewählt wird, dessen wirksame Länge zwischen den Schnittenden eine Abmessung hat, die der Umfangsausdehnung des Dornes im wesentlichen gleich ist, daß die Enden zur %
    Bildung eines langen Strumpfes oder Schlauches durch eine längslaufende Naht miteinander verbunden werden, die einen an einer bestimmten Stelle des Umfanges liegenden verdickten Teil bildet, daß der Strumpf auf den Dorn derart aufgezogen wird, daß das Material niedriger Reibung sich mit der Mantelfläche des Dornes in Berührung befindet, daß aus einem geradlinigen Ausgangsmaterial ein langes Stück eines haftfähig verbindbaren Gewebematerials ausgewählt wird, das mindestens ein Mehrfaches der wirksamen Länge der ersteren Abmessungen ist, so daß, ausgehend von einem Vorderende der Längsausdehnung des zweiten Gewebe- " Stückes ein Wickel desselben auf dem Dorn herstellbar ist, daß das Stück haftend verbindbaren Gewebematerials mit einem härtbaren Material getränkt oder imprägniert wird, daß das Vorderende der Längsausdehnung an einer gegen den verdickten Abschnitt in Umfangsrichtung versetzten Stelle an den Strumpf angelegt wird,daß das zweite Stück um den Strumpf und den Dorn herum
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    in Richtung von der Naht fort aufgewickelt wird,so daß eine wesentliche Windungslänge aufgebracht wird, bevor das zweite Gewebestück die Naht überlappt, daß der Wickel unter Spannung hergestellt wird, so daß das Vorderende der Längsausdehnung nach Überlappung durch das Aufwickeln festgeklemmt wird, daß das Wickeln zur Bildung einer Anzahl aufeinanderfolgender Lagen des haftend verbindbaren Materials fortgesetzt wird, daß das härtbare Material des Wickels ausgehärtet und dann der Dorn ausgezogen wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderende der Längsausdehnung des zweiten Gewebestückes zur Bildung, eines örtlich verdickten Anfanges des Wickels aus dem zweiten Stück Ubergefaltet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderende der Längsausdehnung des zweiten Stückes eben an den Strumpf, im wesentlichen in der Nähe des zurückgefalteten Endes des Materials niedriger Reibung an der Naht, angelegt wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gewebestück in der Nähe des Vorderendes der Längsausdehnung zur Erzeugung einer örtlichen Verdickung am Anfang des Wickels aus dem zweiten Gewebestück mit einer Naht versehen wird.
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    5. Verfahren naoh einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Naht in der Nähe der Enden des Materials niedriger Reibung eine Zugabe vorgesehen wird, so daß ein lappen aus dem Material niedriger Reibung an der Naht gebildet wird, der über den benachbarten Bereich des Strumpfes zurückgefaltet wird, und daß das Vorderende der Längsausdehnung des zweiten Gewebestückes vor der Stelle der beim Wickeln gebildeten Überlappung mit der Naht an dem verbleibenden, außen freiliegenden Flächenteil des Strumpfes angelegt wird.
    6. Verfahren nach&inem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebematerial niedriger Reibung darin eingewebtes Polytetrafluoräthylen-Fasermaterial aufweist.
    7. Verfahren zur Herstellung eines mit Gewebe ausgekleideten Gleitlagers mit einer Bohrung, die von einem Dorn bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem geradlinigen Ausgangsmaterial ein Gewebestück niedriger Reibung ausgewählt wird, das zwischen den Schnittenden eine wirksame Länge aufweist, dessen Abmessung um ein geringfügiges Maß größer als die Umfangsausdehnung des Domes ist, daß die Schnittenden zur Bildung eines Strumpfes oder Schlauches mit einer Nahtzugabe zur Bildung eines längslaufenden Saumlappens zusammengenäht werden, daß der Saumlappen gegen den benachbarten Teil des Strumpfes zurückgefaltet wird, daß von einem geradlinigen Ausgangematerial ein langes Stück eines haftfähig verbindbaren Materials ausgewählt wird, dessen Länge mindestens ein Mehrfaches der wirksamen
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    - 13 -
    Länge der erateren Abmessung beträgt, daß das Vorderende der längsausdehnung des zweiten Gewebestiickes, an einer gegen den Saumlappen in Umfangsrichtung versetzten Stelle ausgehend, an den freiliegenden Rumpf des Strumpfes angelegt wird, daß das Vorderende an den Strumpf und den Dorn angeklemmt wird, während das haftfähig verbindbare Stück unter Zugspannung um den Strumpf herum in der Richtung von der Naht fort aufgewickelt wird, und daß ein härtbares Material, mit dem die Gewebestiicke imprägniert sind, ausgehärtet wird.
    *3. Verfahren zur Herstellung eines Gleitlagers mit Gewebeauskleidung, dessen Bohrung von einem Dorn bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem geradlinigen Ausgangsmaterial ein Stück Gewebe niedriger Reibung ausgewählt wird, dessen wirksame Länge zwischen den Schnittenden eine Abmessung hat, die um ein geringfügiges MaO größer als die Umfangsausdehnung des Dornes ist, daß die abgeschnittenen Enden zur Bildung eines Strumpfes oder Schlauches mit einer Nahtzugabe zur Bildung zweier benachbarter, schmaler, längslaufender Lappen zusammengenäht werden, daß beide Lappen in entgegengesetzte Richtungen auf den benachbarten Rumpf des Strumpfes zurückgefaltet werden, daß aus einem geradlinigen Ausgangsmaterial ein langes Stück eines haftfähig verbindbaren Gewebes ausgewählt wird, dessen Länge mindestens ein Mehrfaches der wirksamen Länge der ersteren Abmessung beträgt, daß das Vorderende der Eängsausdehnung des zweiten Gewebestückes, ausgehend von einer
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    Stelle des Umfanges, die in Umfangsrichtung gegen die Saumlappen versetzt ist, an den freiliegenden Rumpf des Strumpfes angelegt wird, daß das Vorderende an dem Strumpf und dem Dorn angeklemmt wird, während das haftfähig verbindbare Stück unter Zugspannung um den Strumpf herum in einer Richtung gewickelt wird, so daß eine wesentliche Überlappung mit dem freiliegenden Rumpf des Strumpfes erzeugt wird, bevor die Überlappung der Saumlappen erfolgt, und daß das härtbare Material, mit dem die Gewebestücke getränkt sind, ausgehärtet wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderende der Längsausdehnung des zweiten Gewebestückes zur Bildung eines örtlich verdickten Anfanges des Wickels des zweiten Gewebestückes zurückgefaltet ist und daß die in Umfangsrichtung gemessene Ausdehnung des zurückgefalteten Abschnittes derart gewählt ist, daß dieser Abschnitt in beiden Längsrichtungen vor einer Überlappung mit dem einen bzw. anderen Saumlappen endet.
    10. Verfahren nach Anspruch 3 oder 9» dadurch gekennzeichnet, daß der zurückgefaltete Abschnitt im ä wesentlichen die Umfangsausdehnung des Strumpfes ™ zwischen den Enden der Saumlappen einnimmt.
    11. Verfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gewebestück an einer Stelle mit einer Naht versehen ist, die von dem vorderen Ende seiner Längsausdehnung in einem Abstand liegt, so daß der Abschnitt
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    des zweiten Gewebestückes zwischen dem Vorderende seiner Längsausdehnung und der Nahtstelle im wesentlichen den «wischen den Enden der Saumlappen liegenden Umfangsteil des Strumpfes einn immt.
    12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gewebestück in der Nahe des Vorderendes seiner Längsausdehnung mit einer Naht zur Bildung eines örtlich verdickten Anfanges des Wickels des zweiten Gewebestückes versehen 1st.
    13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt des zweiten Gewebestückes zwischen dem Vorderende seiner Längsausdehnung und der Nahtstelle noch mehrere Nahtstellen aufweist.
    14. Verfahren zur Herstellung eines Gleitlagers mit Gewebeauskleidung und einer von einem Dorn bestimmten Bohrung, dadurch gekennzeichnet, daß von einem geradlinigen Auegangsmaterial ein Gewebestück niedriger Reibung ausgewählt wird, dessen wirksame Länge zwischen den Schnittenden eine Länge hat, die um ein geringfügiges Maß größer als die Umfangsauedehnung dee Domes 1st, daß die Schnittenden zur Bildung eines Strumpfes oder Schlauches mit einer Nahtzugabe zur Bildung eines verhältnismäßig schmalen, längslaufenden Saumlappens zusammengenäht werden, daß der Saumlappen gegen den benachbarten Rumpf des Strumpfes zurückgefaltet wird, daß aus geradlinigem Ausgangsmaterial ein erstes
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    langes Stück eines haftfähigen Gewebematerials ausgewählt wird, dessen Längsausdehnung im wesentlichen der Abmessung der freien Umfangslänge des Strumpfes zwischen den Begrenzungen des Saumlappens entspricht, daß aus einem gerad- ; linigen Ausgangsmaterial ein zweites Stück haftfähigen Gewebematerials ausgewählt wird, dessen Länge mindestens ein Mehrfaches der wirksamen Länge der ersteren Abmessung beträgt, daß das erste Stück aus haftfähigem Gewebematerial zwischen den Begrenzungen des Saumlappens angelegt wird, so daß eine Zwischenschicht geschaffen Λ
    wird, daß anschließend das zweite Stück haftfähig verbindbaren Gewebes in mehreren Windungen um die genannte Anordnung herum aufgewickelt wird und ein härtbares Material, mit dem die Gewebestücke imprägniert sind, ausgehärtet wird.
    15. Verfahren nach Anspruch 14f dadurch gekennzeichnet, daß das erste haftfähig verbindbare Gewebe stück mit härtbarem Material imprägniert und vor dem Aufwickeln auf dem Strumpf teilweise gehärtet wird.
    16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15* dadurch gekenn- | zeichnet, dad das teilweise Härten des ersten haftfähig verbindbaren Gewebestückes bis zur Erzielung einer vorherbestimmten Steifigkeit und einer zylindrischen Krümmung in solcher Welse durchgeführt wird, daß während des darauf folgenden Wickeins des zweiten haftfähig verbindbaren Gewebestückes die aus dem Strumpf und dem ersten Stück haftfähig verbindbaren Gewebematerials bestehende Anordnung federelastisch zusammengehalten wird.
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