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DE1921972A1 - Elastische Kupplung - Google Patents

Elastische Kupplung

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Publication number
DE1921972A1
DE1921972A1 DE19691921972 DE1921972A DE1921972A1 DE 1921972 A1 DE1921972 A1 DE 1921972A1 DE 19691921972 DE19691921972 DE 19691921972 DE 1921972 A DE1921972 A DE 1921972A DE 1921972 A1 DE1921972 A1 DE 1921972A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elastic coupling
coupling according
shock absorber
elastic
resilient
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691921972
Other languages
English (en)
Inventor
Ilie Chivari
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19691921972 priority Critical patent/DE1921972A1/de
Publication of DE1921972A1 publication Critical patent/DE1921972A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/60Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising pushing or pulling links attached to both parts
    • F16D3/62Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising pushing or pulling links attached to both parts the links or their attachments being elastic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Elastische Kupplung Die Erfindung betrifft eine elastische Kupplung mit zwei koaxial ineinandergreifenden Kupplungsteilen, die durch federnde Elemente miteinander verbunden sind.
  • Zweck einer derartigen Kupplung ist es, eine stossfreie und gleichmässige Kraftübertragung zwischen einer Kraftmasohine und einer Arbeitsmaschine zu gewährleisten. Aus diesem Grunde ist eine grosse Elastizität als Grundvoraussetzung für eine derartige Kupplung unerlässlich. Bekanntlich führen jedoch Stösse, die in der Kraftmaschine entstehen, oder plötzlich in der Arbeitsmaschine auftretende kurze Widerstände, infolge einer grossen Elastizität zu starken Schwingungen und Resonanzen, was sowohl für die Kraftmaschine als auch für die Arbeitsmaschine sehr nachteilige Wirkungen hat.
  • Aufgabe der Erfindung ist es demnach, eine elastische Kupplung aufzuzeigen, die, insbesondere bei gedrungener Bauweise und grosser Elastizität, ein Auftreten der unerwünschten Schwingungen wirkungsvoll verhindert.
  • Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die federnden Elemente radial und in im wesentlichen gleichen Winkelabständen voneinander zwischen den beiden Kupplungsteilen angeordnet sind, und dass zwischen den Kupplung steilen ausserdem eine Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen vorgesehen ist.
  • Vorzugsweise besteht die Vorrichtung wenigstens aus einem Stossdämpfar, der als hydraulischer Zweiwegstoasdämpfer ausgebildet und in. radialer Richtung zwischen den beiden Kupplungsteilen angeordnet ist.
  • Damit bei der Kraftübertragung die in einem Kupplungsteil ankommenden Stösse nicht doch zum Teil durch die einsetzende Dämpfungswirkung des Stossdämpfers auf das andere Kupplungsteil übertragen werden, sondern die auftretenden Stösse in ihrer vollen Höhe lediglich zuerst durch den elastischen Widerstand der federnden Elemente aufgenommen werden, schlägt die Erfindung vor, dass der Einfederwiderstand des Stossdämpfers geringer ist als sein Rückfederwiderstand.
  • Um eine gleichmässige Kraftübertragung und Dämpfungswirkung der Kupplung für beide Drehrichtungen in gleichen Masse zu erzielen, ist es nach einem Vorschlag der Erfindung zweckmässig, dass zwei dismetral zueinapder ange@rdnete Stossdämpfer mit entgegengesetzt gerichteter Einfederwirkung vorgesehen sind, zwischen denen die federnden Elemente angeordnet sind, und dass in axialer Richtung zu beiden Seiten der Stossdämpfer und der federnden Elemente weitere federnde Elemente vorgesehen sind.
  • Da bei einer Kupplung sowohl mit radialem und axialem Versatz als auch mit Winkelversatz gerechnet werden muss, sind die Stossdämpfer und federnden Elemente zweckmässigerweise gelenkig in den beiden Kupplungsteilen aufgehängt.
  • Nacn einen. weiteren, bevorzugten Merkmal der Erfindung sind zur Aufhängung der Stossdämpfer und der federnden Elemente wenigetens in einem der beiden Kupplungsteile axial verlaufende Trägerstangen vorgesehen.
  • Diese Trägerstangen können aus Gründen der Geräuschdämpfung in gummielastischen Blocks gelagert sein.
  • Vorzugsweise sind die Trägerstangen im Bereich der Stossdämpferaufhängung kugelförmig ausgebildet.
  • Nach einem Vorschlag der Erfindung kennzeichnet sich die elastische Kupplung dadurch aus, dass die federnden Elemente Schraubenfedern sind.
  • Nach einem weiteren, bevorzugten Vorschlag der Erfindung, nach dem bei gleicher Baugröses die Elastizität der Kupplung mehr als verdoppelt werden kann, können die federnden Elemente zwei Gegenlager aufweisen, zwischen denen auf Druck beanspruchte federnde Pakete, insbesondere Tellerfederpakete, abgestützt sind und die an dem jeweils gegenüberliegenden Kupplungsteil auf gehängt sind.
  • Vorzugsweise bestehen dabei die zwei Gegenlager aus dem Boden eines mit dem einen Kupplungsteil verbundenen, zylinderförmigen Gehäuses und einem darin verschiebbaren Kolben, der durch eine in dem Boden des Gehäuses vorgesehene Bohrung an dem anderen Kupplungsteil aufgehängt ist.
  • Eine vorteilhafte Aufhängung des zylinderförmigen Gehäuses wird dadurch erzielt, dass dieses einen nach aussen gerichteten und in der Gehäuseachse liegenden, zapfenförmigen Ansatz aufweist, der mittels einer Lagerschale in einer entsprechend geformten Aussparung in dem einen Kupplungsteil gelagert ist.
  • Zweckmässigerweise sind dabei die Trägerstangen im Bereich der Aufhängung der Kolben kugelförmig ausgebildet.
  • Durch die besondere Ausbildung der federnden Elemente kann infolge der höheren Elastizität der Kupplung eine verbesserte Dämpfungswirkung von Vorteil sein.
  • Dies wird auf einfache Weise dadurch erreicht, dass der Kolben in dem zylinderförmigen Gehäuse als Stossdämpfer ausgebildet ist.
  • Um die Dämpfungswirkung und die Elastizität der Kupplung den jeweiligen Erfordernissen anzupassen, besitzt nach einem bevorzugten Vorschlag der Erfindung der Stossdämpfer eine Einrichtung zum Verändern seines Rückfederwiderstandes und ist an der Aufhängung der federnden Pakete im Kupplungsteil eine Vorrichtung zum Verändern der Elastizität der federnden Pakete vorgesehen.
  • Zum Schutz der federnden Elemente und der Stossdämpfer, beispielsweise gegen Korrosion, kann der Raum zwischen den beiden Kupplung steilen beispielsweise mit Öl gefüllt werden, wobei die Stirnseiten der beiden Kupplungsteile flüssigkeitadicht abgeschlossen ein sein müssen.
  • Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielshalber erläutert. Es zeigen Fig.1 eine Auaführungeform der erfindungsgemässen elastischen Kupplung im Schnitt, Fig.2 die Ausf2hrungsfors gemäos Fig.1 teilweise im Längsschnitt entlang der Linie II - II nach Fig.1, Fig.3 einen Teilaufschnitt einer weiteren Ausführungeform dar erfindungsgemässen alastischen Kupplung in einer der Fig.1 entsprechenden Daratellung, Fig.4 die Ausführungsform gemäss Fig.3 im Längsschnitt entlang der Linie III-III nach Fig.3, in der zwei Ausführungsbeispiele der er findungsgemässen elastischen Kupplung gezeigt sind, Fig.5 eine Dämpfungavorrichtung im Schnitt einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemässen elastischen Kupplung in einer den Fig.1 und 3 entsprechenden Darstellung, Fig.6 eine weitere Dämpfungsvorrichtung im Schnitt in einer den Fig.1 und 3 ontsprechenden Derstellung, Fig.7 die Dämpfungsvorrichtung gemäss Fig.6 in einer anderen Ausführungaform.
  • In den Fig.1 und 2 der Zeichnungen ist oin als Antricheteil dienendes rstes Kupplungsteil mit 1 bezeichnet, das einen Anschlussflansch 2 besitzt und koaxial in ein zweites, als Abtriebsteil dienendes Kupplungs teil 3 eingreift. Das Abtriebsteil 3 umfasst zwei Gohäuseteile 4 und 4', die durch Schrauben 5 miteinander verbunden sind, und einen Abtriebsflansch 6,der mittels Schrauben 7 an dem Gehäuseteil 4' befestigt ist. In und zwischen den Gehäuseteilen 4, 4' sind Zwischenscheiben 8 vorgesehen, die eine Deformierung des Abtriebsteilee 3 beim Anziehen der Schrauben 5 verhindern. Sowohl im Antriebsteil 1 als auch im Abtrieb steil 3 sind in gleichen Winkelabständen voneinander axial verlaufende Trägerstangen 9 und 10 angeordnet, die durch Seegerringe 11 an ihren Enden gegen axiale Verschiebung in den beiden Kupplungeteilen 1,3 gesichert sind. Die Trägerstangen 10 sind in dem ibtriebsteil 3 in gummielastischen Blocks 12 gelagert. Kit den Trägerstangen 9 und 10 sind in diametraler Anordnung zwei Vorrichtungen zum Dämpfen von Schwingungen, z.B. Stcssdämpfer, gelenkig verbunden, zwischen denen sich ebenfalls in radialer Anordnung und in gleichen Winkelabständen voneinander federnde Elemente 13, z.B. Schraubenfedern, befinden (Fig.1). Die Schraubenfedern 13 sind mit ihren Enden an den Trägerstangen 9 und 10 angehängt. Symmetrisch zu den beiden Seiten der Schraubenfedern 13 und der beiden Stosedämpfer 20 befinden sich weitere Schrauben federn 13 (Fig.2), die an den Trägerstangen 9,10 in den beiden Kupplungsteilen 1,3 aufgehängt sind. Die Beiden Gehäuseteile 4, 4' weisen stirnseitig elastische Manschettenringe 14 auf, die derart dicht auf dem Antrieb steil 1 anliegen, dass der Raum zwischen den beiden Kupplungsteilen zum Schutz der Federn und Stoss dämpfer mit einer viskosen YlüssigkeitSeB00 gefüllt werden kann.
  • Die Stossdämpfer 20 sind als hydraulische Zweiwegstossdämpfer ausgebildet und bestehen jeweils im wesentlichen aus einem zylinderförmigen Gehäuse 21 und einem Kolben 22. Das Gehäuse 21 ist über eine entsprechende Aufhängevorrichtung 23 mit der in dem Abtriebsteil 3 gelagerten Trägerstange 10 verbunden.
  • Der Kolben 22 weist eine Kolbenstange 24 auf, die durch den Zylinderboden des Gehäuses 21 führt und an ihrem Ende eine der Gehäuseaufhängungsvorrichtung 23 entsprechende Aufhängevorrichtung 23' besitzt. Die Trägerstangen 9, 10 weisen zu diesem Zweck kugelförmige Ausbildungen 9a und lOa auf, die mit den Aufhängevorrichtungen 23, 23' der Stosedämpfer 20 zusammenwirken. Der Druckraum 25 des Zylinders 21 ist über eine durch den kolben 22 verlauf ende Bohrung 26 mit dem unteren Raum 27 verbunden. In der Bohrung 26 ist ein federbelastetes Kugelventil 28 derart angeordnet, dass eine Strömung der viskosen Flüssigkeit in dem Zylinder 21 nur in Richtung des Druckraumes 25 erfolgen kann. Die Bohrung 26 weist ferner oberhalb des Kugelventile 28 eine kali@rierte Bohrung 29 auf, durch die der Druckraum 25 ständig mit dem unteren Raum 27 verbunden ist. Der Kolben 22 weist ferner zwei Kolbenringe 30 auf und zu seiner Hubbegrenzung sind zwei Tellerfedern 31 im unteren Raum 27 des Zylindergehäuses 21 vorgesehen.
  • Die Fig.3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Kupplung, die sich im wesentlichen von der Ausführungsform nach Fig.l und 2 dadurch unterscheidet, dass anstelle der Schraubenfedern zur Verbesserung der Elastizität bei gleichbleibender Baugrösse federnde pakete verwendet werden.
  • Bei dieser Ausführungsform entspricht das Antriebsteil 1 dem der Fig.l, während das Abtriebsteil 3 sich aus einem zylinderförmigen Rohrteil 40 zusammensetzt, an dessen Stirnseiten mittels Zylinderstiften 41 und Schrauben 42 Deckel 43 und 43' befestigt sind.
  • Beide Deckel weisen am Übergang zum Antriebsteil 1 ebenfalls elastische Manschettenringe 14 auf, die den Raum zwischen den beiden Kupplungsteilen 1, 3 flüssigxeitsdioht abschliessen. Die beiden Stoßsdämpfer 20, von denen jeweils nur einer dargestellt ist; entsprechen in ihrem Aufbau denen der Ausführungsform in Fig.l und 2. Die Aufhängung des zylinderförmigen Gehäuses 21 der Stossdämpfer 20 erfolgt im Gegensatz zur ersten Ausführungsform durch einen Zapfen 44, der mittels einer halbkugelförmigen Lagerschale 45 in einer entsprechenden Aussparung 46 im Rohrteil 40 gelagert ist. Die Lagerschale 45 ist zusätzlich durch einen Seegerring 47 gesichert. Die Kolbenstange 24 der Stosadämpfer 20 weist eine entsprechend der ereten Ausführungsform ausgebildete Aufhängevorrichtung 23' auf, in der die Trägerstange 9 mit ihrer entsprechenden kugelförmigen Ausbildung sitst. Die Trägerstangen 9 sind im Antriebeteil 1 in ielastieohsn3locks 12' gelagert. Die federnden Pakete bestehen beispielsweise aus wechselsinning aneinandergereihten Tellerfederpaketen 4&, die in einem zylinderförmigen Gehäuse 21' #wischen Zylinderboden und einem Kolben 52 angeordnet sind. Das Gehäuse 21' weist die gleichen Abmessungen des Stossdümpfergehäuses auf und ist wie dieses über einen Zapfen 44' mit dem Abtriebsteil 3 gelenkig verbunden.
  • Die Kolbenstange 54 des Kolbens 52 dient dem Tellerfederpaket 48 als Führungselement und ist über eine Aufhängevorrichtung 53' mit der Trägerstangen 9 gelenkig verbunden. Die gelenkige Verbindung mit der Trägerstange 9 erfolgt in der gleichen leise wie die Aufhängevorrichtung der Stossdämpferkolben.
  • Neben der eben beschriebenen Ausführungsform ist in Fig.4 auf der rechten Seite noch eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der die Tellerfederpakete 48 mit einem Stossdämpfer 20 der beschriebenen Art kombiniert werden. Zu diesem Zweck ist der Kolben 522 des Stossdämpfers 20' entsprechend der Kolben 22 der beschriebenen Stossdämpfer 20 ausgebildet.
  • Fig.5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines mit einem Federpaket 48 kombinierten Stossdämpfers 60,der anstelle der Schraubenfedern 13 nach Fig.l und 2 oder der Tellerfederpakete 48 mit oder ohne Stossdämpferkombination verwendet werden kann. Der Stossdämpfer 60 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 61, das über einen Zapfen 74 entsprechend der Aufhängung der Zylinder 21 bzw.21' der Fig.3 und i in dem Abtriebsteil 3 gelenkig gelagert ist, und einen Kolben 62,der über seine Kolbenstange 64 in gleicher leise mit dem Antriebsteil 1 verbunden ist wie die Kolben der Stossdämpfer bzw. der Tellerfederpakete. Der Zapfen 74 weist eine bis in den Druckraum 65 des Stossdämpfers reichende Bohrung 75 auf, die in ihrem oberen Teil durch einen Gewindestopfen 76 verschlossen ist. Der Kolben 62 besitzt eine mit der Bohrung 75 fluchtende zentrale Bchrung 66, die im Gegensats zu den anderen Stossdämpferausführungen kein Kugelventil enthält, sondern ein Hohl schraube 77, durch die die zu dem unteren Raum 67 des Stosadämpfers führende Querbohrung in ihrem freien Querschnitt ver@nderbar ist. Symmetrisch zur zentralen Bohrung 66 sind il dem Kolben qei weitere1 die beiden R@ume 65, 67 verbindende Bohrungen 78 vorgesehen, in denen Jeweils ein federbelastetes Kugelventil 68 angeordnet ist. Um Leckverluste der Stossdämpferflüssigkeit zwischen Zylinderboden und Kolbenstange 64 auszugleichen, ist der untere Raum 67 über ein Steigrohr 79 mit dem Raum zwischen den beiden Kupplungsteilen 1, 3 verbunden. Zwischen der Lagerschale 45 des Zapfens 74 und dem Seegerring 47 sind zwei Unterlegscheiben 80 vorgesehen. Durch Herausnehmen dieser beiden Unterlegscheiben 80 oder durch Unterlegen von weiteren Unterlegscheiben kann der Federweg des Tellerfedarpaketes 48 und damit die Elastizität dieser kombinierten Einheit verändert werden. Soll auch die Dämpfungswirkung des Stossdäspfers 60 den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden, so kann mittels eines durch die Bohrung 75 und 66 geführten Schraubenziehers die Hohlschraube 77 in ihrer Stellung verändert werden, so dass sich der freie Querschnitt der Querbohrung entsprechend verändert.
  • In den rig. 6 und 7 sind schliesslich noch zwei weitere Ausführungsformen eines, mit einem Tellerfederpaket 48 kombinierten Stossdämpfers 90 dargestellt, der sich von dem in Fig.5 dadurch unterscheidet, dass die in den oberen Druckraum 95 dadurch den Zapfen 94 führende Bohrung 105 ausserhalb des Gehäuses 91 eine Querbohrung 98 @uïweist, über die der Druckraum 95 des Stessdämpfers 90 mit dem, mit einer viskosen Flüssigkeit gefüllten Haun zwischen den beiden Kupplungsteil.n 1, 3 verb@@den ist. Diese Bohrung 105 ist mittels einer Verschlußschraube 96 nach aussen vernchlossen, die an ihrem, in die Bohrung 105 ragenden Ende kolbenförmig ausgebildet ist und zum Zwecke einer besseren Abdichtung einen Dichtring 99 trägt. Die Eindringtiefe des kolbenförmigen Endes der Verschlu@schraube 96 ist durch Wegnchmen bzw. Zugeben von ünterlegscheiben 102 veränderbar. Der Kolben 92 des Stossdämpfers 90 weist im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Fig.5 keine Verbindungsbohrungen zum unteren Raum 97 auf, der freien Zugang zum Raum zwischen den beiden Kupplungsteilen 1, 3 hat. Bei der Ausführungsform nach Fig.6 dient das kolbenförmige Ende der Verschlußschraube 96 einem federbelasteten Kolbenventil 100 als Gegenlager, das eine Querbohrung 101 besitzt und derart verschiebbar in der Bohrung 105 angeordnet ist, dass der freie Querschnitt der Querbohrung 98 in Abhängigkeit der Kolbenbewegung des Stossdämpfere 90 und in Abhängigkeit von der Anzahl der Unterlegecheiben 102 zwischen Verschlußschraube 96 und Zapfen 94 veränderbar ist. Bei der Ausführungsform nach Fig.? ist dagegen der freie Querschnitt der Querbohrung 98 infolge des verlängerten, kolbenförmigen Endes der Verschlußschraube 96 lediglich durch Verändern der Anzahl der ünterlegscheibe 102 veränderbar.
  • Im folgenden soll die Funktionsweise der elastischen Kupplung erläutert werden.
  • Im eingebauten Zustand der Kupplung ist mit dem Flansch 2 die Kraftmaschine und mit dem Flansch 6 die Arbeitsmaschine gekoppslt. Die Kraftübertragung zwischen den beiden Kupplungsteilen 1, 3 erfolgt über die entweder aus Schraubenfedern 13, oder Tellerfederpakete 48 bestehenden federnden Elemente, die entsprechend des in übertragenden Drehmomentes auf Torsion oder auf Druck beansprucht werden. Gleichzeitig mit der Beanspruchung der federnden Elemente werden die Stossdämpfer auseinandergezogen, d.h. sie federn bis zu einem gewissen Grad ein, wobei der dabei durch die Verdrängung der Stossdämpferflüssigkeit auftretende Widerstand verhältnismässig gering ist. Treten bei der Kraftübertragung nun Stösse oder kurze Widerstände entweder in der Kraftmaschine oder in der Arbeitsmaschine auf, so werden diese zuerst in voller Höhe von den federnden Elementen aufgenommen, da das weitere Einfedern der Stossdämpfer aus ihren Ausgangsstellungen ohne grossen Widerstand erfolgt. Das hat den Vorteil, dass der in dem einen Kupplungsteil auftretende Stops nicht doch durch einen zu starken Einfederwiderstand der Stosadämpier auf das andere Kupplungsteil übertragen wird. Die Dämpfung der aus dem Stoss resultierenden Schwingung erfolgt nun dadurch, dass das Zusammendrücken bzw. das Zurückfedern der Stosedämpier in ihre Ausgangsetellungen mit einem bedeutend grösseren Widerstand erfolgt als das vorherige Einfedern. Der Widerstand entsteht durch die starke Drosselwirkung der aus dem oberen Druckraum zurück strömenden Flüssigkeit infolge der kalibrierten Bohrung. Dieser Widerstand der zurückströmenden Flüssigkeit kann bei den Ausführungsformen der Stossdämpfer gemäss den Fig.5-7 verändert werden, indem der freie Querschnitt der Bohrung,wie beschrieben, verändert wird.
  • Bei grossen Drehmomentübertragungen und zur Aufnahme von stärkeren Stössen ist es zweckmässig, als federnde Elemente in Zylindern geführte Tellerfederpakete zu verwenden, wie aus den Fig.3;und 4 zu ersehen ist.
  • Dabei ist bei gleicher Baugrösse der Kupplung eine mehr als zweifache Elastizität zu erzielen. Um auch den entsprechend erhöhten Anforderungen an die Schwingungsdämpfung gerecht zu werden, können dabei die in den Fig. 3 - 7 gezeigten Stossdämpfer wahlweise mit oder ohne Federpakete verwendet werden. Neben der raumsparenden Bauweise und der leichten Auswechselbarkeit der einzelnen Elemente ergibt sich bei den gezeigten Ausführungsformen der erfindungsgemässen Kupplung nohh der Vorteil, dass infolge der veränderbaren Vorspannung der federnden Elemente und ihrer gelenkigen Aufhängung in den beiden Kupplungsteilen eine besonders gute Aufnahme von jeglicher Art von Versatz zwischen den beiden Kupplungsteilen gewährleistet ist.
  • P a t e n t a n s p r ü c h e

Claims (17)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Elastische Kupplung mit zwei koaxial ineinandergreifenden Kupplungsteilen, die durch federnde Elemente miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Elemente (13, 48) radial und in im wesentlichen gleichen Winkelabständen voneinander zwischen den beiden Kupplungsteilen (1, 3) angeordnet sind, und dass zwischen den Kupplungsteilen (1, 3) ausserdem eine Vorrichtung (20, 20', 60, 90) zur Dämpfung von Schwingungen vorgesehen ist.
  2. 2. Elastische Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennseichnet, dass die Vorrichtung wenigstens aus einem Stessdämpfer (20, 20', 60, 90) besteht, der als hydraulischer Zweiwegstesadämpfer ausgebildet und in radialer Richtung zwischen den beiden Kupplungsteilen (1, 3) angeordnet ist.
  3. 3. Elastische Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennseichnet, dase d er Einfederwiderstand des Stossdämpfers (20, 20', 60, 90) geringer ist als sein Rückfederwiderstand.
  4. 4. Elestische Kupplung nach Ansprüch 2 oder 3, dadurch gekennseichnet, dass zwei diametral zueinander angeordnete Stossdämpfer (20, 20', 60, 90) mit entgegengesetzt gerichteter Einfederwirkung vorgesehen sind, zwischen denen die federnden Elemente (13, 48) angeordnet sind, und dass in. axialer Richtung zu beiden Seiten der Stossdämpfer (20, 20', 60, 90) und der federnden Elemente (13, 48) weitere federnde Elemente vorgesehen sind.
  5. 5. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 2 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossdämpier (20, 20', 60, 90) und die federnden Elemente (13, 48) gelenkig in den beiden Kupplungsteilen (1, 3) auigehängt sind.
  6. 6. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 2 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufhängung der Stossdämpfer (20, 20', 60, 90) und der federnden Elemente (13, 48) wenigstens in einem der beiden Kupplungsteile (1, 3) axial verlaufende Trägerstangen (9, 10) vorgesehen sind.
  7. 7. Elastische Kupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstangen (9, 10) in gummielastischen Blocks (12, 12') gelagert sind.
  8. 8. Elastische Kupplung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstangen (9, 10) im Bereich der Stossdämpferaufhängung kugelförmig ausgebildet sind.
  9. 9. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden @ Elemente (13, i8) Schraubenfedern (13) sind.
  10. 10. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Elemente (13,48) zwei Gegenlager (21', 61, 91; 52, 52', 62, 92) aufweisen, zwischen denen auf Druck beanspruchte federnde Pakete, insbesondere Tellerfederpakete (48), abgastützt sind und die an dem jeweils gegenüberliegenden Kupplungsteil (1, 3) aufgehängt sind.
  11. 11. Elastische Kupplung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Gegenlager (21', 61,91; 52, 52', 62, 92) aus dem Boden eines mit dem einen Kupplungsteil (3) verbundenen, zylinderförmigen Gehäuses (21', 61, 91) und einem darin verschiebbaren Kolben (52, 52', 62, 92) bestehen, der durch eine in dem Boden des Gehäuses (21', 61, 91) vorgesehene Bohrung an dem anderen Kupplungsteil (1) auf gehängt ist.
  12. 12. Elastische Kupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,dass das zylinderförmige Gehäuse (21, 61, 91) einen nach aussen gerichteten und in der Gehäuseachse liegenden, zapfenförmigen Ansatz (44, 742 94) aufweist, der mittels einer Lagerschale (45) in einer entsprechend geformten Aussparung (46) in dem einen Kupplungsteil (3) gelagert ist.
  13. 13. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 6 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstangen (9) im Bereich der Aufhängung der Kolben (52, 52'; 62;92) kugelförmig ausgebildet sind.
  14. 14. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 10-13, -dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (52', 62, 92) in dem zylinderförmigen Gehäuse (21', 61, 91) als Stossdämpfer (20', 60, 90) ausgebildet ist.
  15. 15. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 10-14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aufhängung der federnden Pakete (48) im Kupplungsteil (3) eine Vorrichtung (80) zum Verändern der Elastizität der federnden Pakete «(48) vorgesehen ist.
  16. 16. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 2 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Stossdämpfer (60, 90) eine Einrichtung (77,-100) zum Verändern seines Rückfederwiderstandes besitzt.
  17. 17. Elastische Kupplung nach einem der Ansprüche 1 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten. der beiden Kupplungsteile (1, 3) flüssigkeitsdicht abgeschlossen sind.
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