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DE1921117A1 - Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche - Google Patents

Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche

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Publication number
DE1921117A1
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DE
Germany
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knife
folding
folding knife
knives
relevant
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Application number
DE19691921117
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English (en)
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DE1921117B2 (de
DE1921117C3 (de
Inventor
Alfons Debonnet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DELETEX P V B A
Original Assignee
DELETEX P V B A
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Publication date
Application filed by DELETEX P V B A filed Critical DELETEX P V B A
Publication of DE1921117A1 publication Critical patent/DE1921117A1/de
Publication of DE1921117B2 publication Critical patent/DE1921117B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1921117C3 publication Critical patent/DE1921117C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H11/00Non-woven pile fabrics
    • D04H11/04Non-woven pile fabrics formed by zig-zag folding of a fleece or layer of staple fibres, filaments, or yarns, strengthened or consolidated at the folds
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N3/00Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof
    • D06N3/007Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof characterised by mechanical or physical treatments
    • D06N3/0072Slicing; Manufacturing two webs at one time
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0063Floor covering on textile basis comprising a fibrous top layer being coated at the back with at least one polymer layer, e.g. carpets, rugs, synthetic turf
    • D06N7/0068Floor covering on textile basis comprising a fibrous top layer being coated at the back with at least one polymer layer, e.g. carpets, rugs, synthetic turf characterised by the primary backing or the fibrous top layer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

PAlE M f Λ N W A L Γ 3
Dr, Andre je wski
Dt -Ing Honk'i
43 Essen, Kettv.igerSü.". 3d
Telefon Ά2ίΛΙ'υ1>'&
ÜEIETEX P.V.B.A., ledegem (Belgien).
"Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche".
T;ie vorliegende Erfindung "bezieht sioh auf eine Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche«
Es win1 de schon eine Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche bekanntgegeben? in der zwei getrennte Unterlagen von zwei verschiedenen Spulen abgewickelt werden und auf verhältnismässig kleinem Abstand voneinander und parallel zueinander in einen Schacht gebracht werden, welche beiden Unterlagen im voraus mit einem Klebemittel beschichtet sind, derart dass die beiden mit dem Klebemittel beschichteten Seiten der betreffenden Unterlagen einander zugekehrt sind.
In dieser bekannten Anlage wird innerhalb des betreffenden Schachtes eine Reihe ab einem gemeinschaftlichen Baum abgewickelter Fäden angeordnet, wobei gegenüber den Oberrändern des Schachtes Messer derart montiert sind? dass jedes Messer auf eine Rippe des Schachtes einwirken kann um die betreffende Fadenreihe abwechselnd nach der einen Seite und der anderen Seite zu stossen und auf dieser Weise Schleifen zu bilden;, welche abwechselnd in den betreffenden
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BAO ORIGINAL
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Klebstoffschichten gedrückt werden. Schliesslich wird nach der Härtung des Klebstoffes "und der dadurch bewirkten starken Befestigung der betreffenden Schleifen an den Unterlagen, das derart erhaltene Produkt gemäss der Längenrichtung zwecks Herstellung zwei getrennter Samtteppiche durchgeschnitten. Bei den Anlagen des obenerwähnten bekannten Typs besteht aber immer die Gefahr, dass, während des Festdrückens einer Schleife durch ein Messer, die mittels des zweiten Llessers letztgebildete Schleife aus der Klebstoff schicht gezogen wird, was natürlich zu Unregelmässigkeiten in den Teppichen führen kann.
Zwecks Behebung des obenerwähnten Nachteiles xrarde für die Bildung der betreffenden Schleifen schon die gleich= zeitige Anwendung der eigentlichen faltmesser raid geeigneter Hilfsmesser empfohlen* welche Hilfsmesser als Aufgabe haben einerseits die Bildung der Schleifen durch die Faltmesser zvl fördern und anderseits die letztgebildeten Schleifen zurückzuhalten. ·
Eine derartige Vereinigung von Faltmesser*! und Hilfsmessem wird beispielsweise in einer Maschine? in äsr die reihenmässig angeordneten Fäden schleiferanässig in einem Schacht gefaltet werden, angewandto ·
Ferner wurde schon ebenfalls de*1 Versuch gemacht derartige Hilfsmesser in den obenerwähnten Anlagen,, worin die Schleifen unmittelbar auf den Unterlagen in einem Schacht gebildet werden^ anzuwenden« Dieses System Met-et aber erhebliche MachteiIe.
Einen ersten Nachteil bildet die Tatssohe8 dass
BAD ORIGINAL
eine derart ausgerüstete Maschine verhältnismässig verwickelter Bauart ist und dass ausserdera eine tadellos synchronische Zusaifflnenwirkung der Faltmesser und Hilf smesser erforderlich ist. Ausserdem sind geeignete Massnahmen zu treffen um die Hilfamesser gegen Verschmutzung durch den auf den Unterlagen aufgetragenen Leim zu schützen.
Der vorliegenden Erfindung ist die Aufgabe gestellt eine die obenerwähnten und sonstigen Nachteile der "bekannten Anlagen systematisch ausschliessende Anlage zu schaffen.
Die erfindungsmässige Anlage wird im Hinblick auf die obengenannte Aufgabe im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass jedes der betreffenden Faltmesser mit einer Schwenkhebelvorrichtung zusammenwirkt, derart dass jede Schwenkhebelvorrichtung durch einen geeigneten Mechanismus, wie zum Beispiele einen.Nockenmechanismus, derart gesteuert wird, dass das eine Faltmesser vorübergehend in seiner unteren Lage verharrt i während das zweite Faltmesser seine Bewegung nach unten anfängt und die Abweichung des Fadenfaches zustande bringt*
Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen deutlich aus der nachstehenden Beschreibung eines Vorzugsausführungsbeispiels der erfindungsmässigen Anlage für die Herstellung ungewebter Teppiche hervor. Diese ohne irgendeine einschränkende Absicht gegebeneBeschreibung wird durch die nachstehenden Seichnungen erläutert, deren :
Abbildungen 1-6 die Kinematik, d.h. die aufeinanderfolgenden Bewegungsstufen der in der erfindungsmässigen Anlage angewandten Faltmesser erläutern;
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Abbildungen 7-12 die Teile F7 Ms F12 der durch die Abbildungen l "bis 6 skizzenhaft dargestellten Anlage in vergrb'ssertem Maszstab. wiedergeben;
Abbildung 13 die aufeinanderfolgenden Bewegungsstufen der Faltmesser der durch die Abbildungen 1-13 wieder- ■ gegebenen erfindungsmässigen Anlage schematischerweise erläutert;
Abbildung 14 eine Ausführungsweise der erfindungsmässigen Anlage in vergrossertem Maszstab wiedergibt;
und Abbildung 15 eine Obenansicht gemäss dem Pfeilchen F15 der Abbildung 14 schematischerweise wiedergibt.
Wie aus den Abbildungen ersichtlich 9 wird die Bewegung der betreffenden Faltmesser 1 und 2 dadurch erzeugt 9 dass jedes Messer an einer Stange 3 bzw«, 4 befestigt ist,, welche Stange mittels der Spindeln 5-6 bzw, 7-8 an den Hebeln 9-10 bzw. 11-12 befestigt ist. .
Die betreffenden Hebel 9 und 11 sind' anderseits schwenkbar um die Spindeln 15 und 14 angeordnetj> während die Hebel 10 und 12 anderseits mittels der Spindeln 15 und 16 mit einem Hebel 17 bzw, 18 verlranden sind^ dessen anderesjsnde ebenfalls auf einer Spindel 19 bzw. 20 montiert ist. Die Spindeln 13-14. und 19-20 sind in lagern^ ?/elche unbeweglich sind in bezug auf die Maschine? gelagert-0
Die Bewegungen der betreffenden Faltmesser 1 und sind derax-t geregelt, dass dies© zuecTmamsig auf di© Hippen 21 bzw» 22 <äes Schachtes 23 3 worin sieh die Unterlagen 24 und-25 nnd äie Selil@if©H b@finSea9 @inwirlc@ae SgIiü©3slim warden la der Maschine "gemäss der -
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betreffenden Ausfuhrungsweise die verschiedenen Bewegungen mittels Nocken 27-28 "bzw. 29-30 erzeugt, welche mittels der Laufrädchen 31-32 "bzw. 33-34 die Schwenkung der Stangen 35-36 bzw.- 37-38 ■bestimmen»
Die letztgenannten Stangen sind ihrerseits derart auf den Spindeln 13-14 "bzw. 19-20 montiert , dass jede Schwenkung einer der Stangen 35 "bis 38 eine bestimmte Schwenkung der entsprechenden Hebel 9 $ 11» 17 und 18 und demzufolge eine geeignete Verschiebung der betreffenden Faltmesser 1 und 2 zur Folge hat«,
Die Nocken 27-29 sind auf einer Welle 39 und die Nocken 28-30 auf einer Welle 40 befestigte
Die Wirkungsweise der betreffenden Anlage ist überaus einfach und lässt sich folgendermassen beschreiben.
Die beiden Messer 1 und 2 wirken nacheinander auf die Rippen 22 bzw« 21 des betreffenden Schachtes 23 ein. Die gegenseitige Bewegung der beiden Faltmesser 1 und 2 ist derart geregeltg dass? wenn zum Beispiele das Messer 2 soeben eine Falte bzwe Schleife gebildet hat (S,Abbildung 7)> das Messer 1 vorübergehend in seiner zurückgezogenen Lage verharrt, worauf, während das Messer 2 gegen die Rippe 21 anliegt f das Messer 1 sich nach vorne verschiebt bis es beinahe das Messer 2 berührt 9 derart dass die Fäden 26 sich bereits vor dem Festdrücken der erstfolgenden Schleife bilden* ehe die letztgebildete Schleife sich vom Messer 2 löst« In diesem Augenblick wird das Faltmesser 1 vorübergehend in der betreffenden Lage gehalten,, während das Faltmesser 2 sich zurückzieht, wie aus der Abbildung 9 ersichtlich ist«
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Wenn die "beiden Messer die durch die Abbildung 9 wiedergegebene lage einnehmen, verschiebt das Messer 2 sich weiter nach hinten, während das Messer 1 eine Schleife bildet und diese der Rippe 22 zuführt, wie auf der Abbildung 10 erläutert ist.
Darauf wird das Messer 2 auf ähnlicher leise beinahe in Berührung mit dem Messer 1 gebracht im Hinblick auf die Bildung der erstfolgenden Schleife (S,Abbildung 11), wobei das Messer 2 vorübergehend in dieser lage verharrt bis das Messer 1 sich nach hinten verschoben hat (S«Abbildung 12)Ό Das Messer
1 wird darauf in-die auf der Abbildung 7 gezeigten Lage zurück= geführt.
Abbildung 13 zeigt die Bahnen der Messer 1 und 2 gemäss der vorliegenden Ausführungsweise. Die Bahn des Messers
2 ist in ausgezogener linie und die des Messers 1 in-Strichlinie gezeichnet»
Die Bewegungen der Messer 1 und 2 sind gemäss der betreffenden Ausführungsweise derart geregelt 9 dass die Bahn des Messers 2 den Kurven ABCA und die des Messers 1 den Kur¥@n Αη30-|Ατ entspricht«
Für die Besprechung der Abbildung 13 sei deutlich-=· keitshalber die durch die Abbildung 7 wiedergegebene Lage als Ausgangslage gewählt. In dieser Lage befindet das Messer 1 sich im Punkt A, und das Messer 2 im Punkt C0 Das Messer 2 verharrt zum Beispiele während 1/4 Umdrehung der Welle 40 in ' dieser Lage,während das Messer 1 sich vom Punkt A-, über B sum Punkt D-, bewegt land dadurch bereits die Bildung der erstfolgenden Schleife vorbereitet, während das Messer 2 n@^h iiamer damit beschäftigt ist die letafgebildet© Schleif© in ά®τ
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Leimmasse der Unterlage 24 zu drücken. Dies hat zur Folge, dass während der Vor"bereitung der Bildimg einer neuen Schleife, die letztgebildete Schleife nicht abgerissen werden kann.
Das Messer 2 zieht sich sodann von G nach A zurück, worauf das Kesser 1 si oh weiter bis zum Punkt C-, bewegt und die neue Schleife bildet. Der Bahnteil D1C, des Messers 1 ist vorzugsweise ein Kreisbogen mit der Kippe 21 als Mittelpunkt, infolgedessen die Fäden während der Bildung der Schleife fortwährend gespannt bleiben ohne der Einwirkung einer Zugkraft ausgesetzt werden zu müssen. Dies bietet den Vorteil, dass die neue Schleife sich ohne Abreissgefahr der letztgebildeten Schleife bilden kann.
In diesem Augenblick ist die durch die Abbildung 10 wiedergegebene lege erreicht. Das Messer 2 bewegt sich jetzt vom Binkt Ä über B sum Punkt D um auf ähnlicher Weise, gemäss einer kreisförmig gebogenen Bahn D-C mit der Rippe als Mittelpunkt^ sine name Schleife au bilden«,
Gremlss der durch, die Abbildung 14 wie der gegebenen Ausfuhrungswsis© verharrt- jedes Messer während einer 1/4 Umdrehung ö^r Welles 25 mö 40 in den "betreffenden Punkten C und G=, β Me Bewegung von C aaett A vnä die you C1 nach A1 erfordern ©beafalls ein© 1/4 Umdrehung der Wellen 40 und 39» öl© Be"5fe@mgsii A1=B=B1 "bhö. 4-B=D ebenfalls I/4 Umdrehung und ilG B@wegoag©a D1=C1 laaö B=O auch I/4 Umdrelrang der betreffeaöea Wellea-^ «ad- 40o
Die obsnbasefarielbsnen Umdretangen lassen sich selbstverständlich auf i'TilUmrlielier geei^.et©r T/eise
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abändern.
Die Drehungen der betreffenden Spindeln 13-14 und 19-20 lassen sich natürlich ebenfalls auf willkürlicher geeigneter Weise, wie zum Beispiele mit hydraulischen Zylindern, Elektromagneten usw., erzeugen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Bahnen B-C und Dt-CU vorzugsweise kreisförmig mit der Hippe 22 bzw. 21 als Mittelpunkt. Die Mittelpunkte der betreffenden kreisförmigen Bahnen konnten aber auch oberhalb oder unterhalb der durch die Punkte C und C^ gehenden waagerechten Ebene liegen, wobei in derartigen Fallen die Wände des Schachtes 23 auf irgendeiner Weise auseinanderweichend ausgeführt werden können.
Ferner beschrankt sich die Bewegung der Faltmesser keineswegs zu den durch die Abbildung 13 wiedergegebenen Bahnen. Sie können ja gemäss willkürlichen geeigneten, mit willkürlichen geeigneten Mitteln erzeugten Bahnen stattfinden.
Wie aus der gewerblichen Praxis hervorgeht, lassen sich mit der obenbeschriebenen Anlage besonders feste Teppiche mit aufrechtstehenden Polen herstellen. Es hat sich aber gezeigt, dass mit bestimmten Fäden oft sogenannte "Flämischen" in den derart hergestellten Teppichen hervortreten, was wahrscheinlich der Torsion der Fäden zuzuschreiben ist,
Zwecks Behebung dieses Nachteiles genügt es erfindungsgemäss die Fäden 26 durch ein Ried 41 zu Führen und dieses Ried geradlinig zu verschieben jedesmal eines der Messer 1 und 2 sich vom andern Messer abhebt (S.Abbildungen 9 und 12). Die betreffenden Verschiebungen werden zum Beispiele durch einen geeigneten Mechanismus erzeugt, der aus einem durch die Welle
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43 angetriebenen Nocken 42, einer um die Spindel 45 schwenkenden und mit einem Rädchen 46 versehenen Hebel 44* und einer Stange 47 besteht. Das Rädchen 46 wird zugleich durch eine Feder 48 gegen den Nocken 42 angedrückt.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich natürlich keineswegs zum obenbeschriebenen und durch die beigefügten Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispiel» sondern bezieht sich ganz allgemein auf sämtliche Anlagen und "Vorrichtungen wobei während des Festdrückens einer Schleife mit einem Faltmesser das andere Faltmesser die Bildung der erstfolgenden Schleife bereits vorbereitet.
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Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE.
    Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche vom Typ wobei zwei mit Leim beschichtete unterlagen, zwischen denen Schleifen mittels zwei abwechselnd auf einem Fadenfach einwirkender Faltmesser (1-2) gebildet werden, durch einen Schacht (23) geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Faltmesser (1-2) mit einem Schwenkhebelmechanismus (9-10 bzwQ 11-12) verbunden ist, wobei jeder Sehwenkhebelmecliaaismjig durch eine geeignete Vorrichtung, wie z.B. einen Nockenmechanismus, derart gesteuert wird, dass das eine Faltmesser einstweilig in seiner unteren Lage verharrt, während das sweit© Faltmesser seine Bewegung nach unten anfängt und die Abweichung des Fadenfaches zustande bringt.
  2. 2.- Anlage gemäss dem oMgen. Patentanspruch le dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der erstfolgenden Schleife schon während der Herabbewegung des zweiten Faltmessers vorbereitet wird.
  3. 3.- Anlage gemäss den obigen Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende eines jeden der beiden Faltmesser (1-2) sich gemäss einer kreisförmig gebogenes Bahn, deren Mittelpunkt mit der unteren lage des freien Endes des anderen Faltmessers zusammenfällt, nach unten bewegt,
    4·- Anlage gemäss einem oder mehreren der obigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Faltmesser (1 bzw. 2) am freien Ende einer Stange (3 bzw«4) befestigt ist-p deren zweites Ende gelenkig verbunden ist mit ©inem Heb©! (S 11), der an einer frei drehenden, in einem Lager laufendem Spindel (13 bzw. 14) befestigt ist, welche Stange (3 bzw· 4)
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    in einem Zwiechenpunkt (6 bzw. 6) ihrer Länge gelenkig an einem zweiten Hebel (10 bzw. 12) gekuppelt ist, der anderseits an einem dritten, freidrehend in einem zweiten Lager (19 bzw. 20) angeordneten Hebel (17 bzw. 18) gelenkig gekuppelt iet.
    5·- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede der betreffenden Spindeln (13, 14, 19, 20) mit einer Stange (35, 36, 37, 38) verbunden ist, welche die entsprechende Spindel mittels geeigneter Trieb· mittel um einen bestimmten Winkel zu drehen vermag.
    6·- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die - betreffenden Stangen (35, 36, 37, 38) durch Nocken (27, 28, 29, 30) gesteuert werden.
    7·- Anlage gemäss dem Patentanspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass die betreffenden Stangen (35, 36, 37, 38) durch hydraulische Zylinder gesteuert werden.
    8·- Anlage gemäss einem oder mehreren der obigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der betreffenden Stangen (351 36, 37» 38) eine regelbare Länge hat.
    9·- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden des Fadenfaches durch ein oberhalb des betreffenden Schachtes (23) angeordnetes Hied (41) geführt werden, welches Eied sich abwechselnd gemäss seiner Iengenachse bewegt.
    10,- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer geeigneten Vorrich-
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    tung versehen ist um das betreffende Ried (41) jedesmal ssu verschieben, wenn eines der Faltmesser (1-2) aus seiner unteren Lage in seine obere Lage zurückgezogen wird.
    PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke
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    Leerseite
DE19691921117 1969-01-06 1969-04-25 Vorrichtung zur Herstellung von ungewebten Teppichen Expired DE1921117C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
BE48677 1969-01-06
BE48677 1969-01-06
BE48866 1969-03-05
BE48866 1969-03-05

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1921117A1 true DE1921117A1 (de) 1970-07-16
DE1921117B2 DE1921117B2 (de) 1973-12-13
DE1921117C3 DE1921117C3 (de) 1977-08-11

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DE6916882U (de) 1970-01-08
ES375179A1 (es) 1972-04-01
DK138810B (da) 1978-10-30
GB1253288A (en) 1971-11-10
JPS4947419B1 (de) 1974-12-16
BE726496A (de) 1969-06-16
FR2027779A1 (de) 1970-10-02
DK138810C (de) 1979-04-02
DE1921117B2 (de) 1973-12-13
NO125105B (de) 1972-07-17
US3657052A (en) 1972-04-18
NL6905818A (de) 1970-07-08
CS166004B2 (de) 1976-01-29
LU58463A1 (de) 1969-07-21
CH503144A (fr) 1971-02-15
BE729366A (de) 1969-08-18

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