DE1921117A1 - Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche - Google Patents
Anlage zur Herstellung ungewebter TeppicheInfo
- Publication number
- DE1921117A1 DE1921117A1 DE19691921117 DE1921117A DE1921117A1 DE 1921117 A1 DE1921117 A1 DE 1921117A1 DE 19691921117 DE19691921117 DE 19691921117 DE 1921117 A DE1921117 A DE 1921117A DE 1921117 A1 DE1921117 A1 DE 1921117A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knife
- folding
- folding knife
- knives
- relevant
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 7
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 5
- 239000003292 glue Substances 0.000 claims description 3
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 claims description 2
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 3
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 3
- 206010029897 Obsessive thoughts Diseases 0.000 description 2
- 239000012790 adhesive layer Substances 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04H—MAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
- D04H11/00—Non-woven pile fabrics
- D04H11/04—Non-woven pile fabrics formed by zig-zag folding of a fleece or layer of staple fibres, filaments, or yarns, strengthened or consolidated at the folds
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N—WALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N3/00—Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof
- D06N3/007—Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof characterised by mechanical or physical treatments
- D06N3/0072—Slicing; Manufacturing two webs at one time
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N—WALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N7/00—Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
- D06N7/0063—Floor covering on textile basis comprising a fibrous top layer being coated at the back with at least one polymer layer, e.g. carpets, rugs, synthetic turf
- D06N7/0068—Floor covering on textile basis comprising a fibrous top layer being coated at the back with at least one polymer layer, e.g. carpets, rugs, synthetic turf characterised by the primary backing or the fibrous top layer
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Nonwoven Fabrics (AREA)
Description
PAlE M f Λ N W A L Γ 3
Dr, Andre je wski
Dt -Ing Honk'i
43 Essen, Kettv.igerSü.". 3d
Dt -Ing Honk'i
43 Essen, Kettv.igerSü.". 3d
Telefon Ά2ίΛΙ'υ1>'&
ÜEIETEX P.V.B.A., ledegem (Belgien).
"Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche".
T;ie vorliegende Erfindung "bezieht sioh auf eine
Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche«
Es win1 de schon eine Anlage zur Herstellung ungewebter
Teppiche bekanntgegeben? in der zwei getrennte Unterlagen von zwei verschiedenen Spulen abgewickelt werden und auf
verhältnismässig kleinem Abstand voneinander und parallel zueinander in einen Schacht gebracht werden, welche beiden
Unterlagen im voraus mit einem Klebemittel beschichtet sind, derart dass die beiden mit dem Klebemittel beschichteten
Seiten der betreffenden Unterlagen einander zugekehrt sind.
In dieser bekannten Anlage wird innerhalb des betreffenden Schachtes eine Reihe ab einem gemeinschaftlichen
Baum abgewickelter Fäden angeordnet, wobei gegenüber den Oberrändern des Schachtes Messer derart montiert sind? dass
jedes Messer auf eine Rippe des Schachtes einwirken kann um die betreffende Fadenreihe abwechselnd nach der einen
Seite und der anderen Seite zu stossen und auf dieser Weise
Schleifen zu bilden;, welche abwechselnd in den betreffenden
00S829/1335
BAO ORIGINAL
BAO ORIGINAL
1921T17
Klebstoffschichten gedrückt werden. Schliesslich wird nach der
Härtung des Klebstoffes "und der dadurch bewirkten starken
Befestigung der betreffenden Schleifen an den Unterlagen, das
derart erhaltene Produkt gemäss der Längenrichtung zwecks
Herstellung zwei getrennter Samtteppiche durchgeschnitten. Bei den Anlagen des obenerwähnten bekannten Typs
besteht aber immer die Gefahr, dass, während des Festdrückens einer Schleife durch ein Messer, die mittels des zweiten
Llessers letztgebildete Schleife aus der Klebstoff schicht gezogen
wird, was natürlich zu Unregelmässigkeiten in den Teppichen
führen kann.
Zwecks Behebung des obenerwähnten Nachteiles xrarde
für die Bildung der betreffenden Schleifen schon die gleich=
zeitige Anwendung der eigentlichen faltmesser raid geeigneter
Hilfsmesser empfohlen* welche Hilfsmesser als Aufgabe haben einerseits die Bildung der Schleifen durch die Faltmesser zvl
fördern und anderseits die letztgebildeten Schleifen zurückzuhalten. ·
Eine derartige Vereinigung von Faltmesser*! und
Hilfsmessem wird beispielsweise in einer Maschine? in äsr
die reihenmässig angeordneten Fäden schleiferanässig in einem
Schacht gefaltet werden, angewandto ·
Ferner wurde schon ebenfalls de*1 Versuch gemacht
derartige Hilfsmesser in den obenerwähnten Anlagen,, worin
die Schleifen unmittelbar auf den Unterlagen in einem Schacht gebildet werden^ anzuwenden« Dieses System Met-et aber erhebliche MachteiIe.
Einen ersten Nachteil bildet die Tatssohe8 dass
eine derart ausgerüstete Maschine verhältnismässig verwickelter
Bauart ist und dass ausserdera eine tadellos synchronische Zusaifflnenwirkung der Faltmesser und Hilf smesser
erforderlich ist. Ausserdem sind geeignete Massnahmen zu treffen um die Hilfamesser gegen Verschmutzung durch den auf
den Unterlagen aufgetragenen Leim zu schützen.
Der vorliegenden Erfindung ist die Aufgabe gestellt
eine die obenerwähnten und sonstigen Nachteile der "bekannten Anlagen systematisch ausschliessende Anlage zu schaffen.
Die erfindungsmässige Anlage wird im Hinblick auf die obengenannte Aufgabe im wesentlichen dadurch gekennzeichnet,
dass jedes der betreffenden Faltmesser mit einer Schwenkhebelvorrichtung zusammenwirkt, derart dass jede Schwenkhebelvorrichtung
durch einen geeigneten Mechanismus, wie zum Beispiele einen.Nockenmechanismus, derart gesteuert wird, dass
das eine Faltmesser vorübergehend in seiner unteren Lage verharrt i während das zweite Faltmesser seine Bewegung nach
unten anfängt und die Abweichung des Fadenfaches zustande bringt*
Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen deutlich aus der nachstehenden Beschreibung eines
Vorzugsausführungsbeispiels der erfindungsmässigen Anlage
für die Herstellung ungewebter Teppiche hervor. Diese ohne irgendeine einschränkende Absicht gegebeneBeschreibung wird
durch die nachstehenden Seichnungen erläutert, deren :
Abbildungen 1-6 die Kinematik, d.h. die aufeinanderfolgenden
Bewegungsstufen der in der erfindungsmässigen Anlage angewandten Faltmesser erläutern;
009829/13 35 BAD
Abbildungen 7-12 die Teile F7 Ms F12 der durch die Abbildungen l "bis 6 skizzenhaft dargestellten Anlage
in vergrb'ssertem Maszstab. wiedergeben;
Abbildung 13 die aufeinanderfolgenden Bewegungsstufen der Faltmesser der durch die Abbildungen 1-13 wieder- ■
gegebenen erfindungsmässigen Anlage schematischerweise erläutert;
Abbildung 14 eine Ausführungsweise der erfindungsmässigen
Anlage in vergrossertem Maszstab wiedergibt;
und Abbildung 15 eine Obenansicht gemäss dem
Pfeilchen F15 der Abbildung 14 schematischerweise wiedergibt.
Wie aus den Abbildungen ersichtlich 9 wird die Bewegung
der betreffenden Faltmesser 1 und 2 dadurch erzeugt 9
dass jedes Messer an einer Stange 3 bzw«, 4 befestigt ist,,
welche Stange mittels der Spindeln 5-6 bzw, 7-8 an den Hebeln 9-10 bzw. 11-12 befestigt ist. .
Die betreffenden Hebel 9 und 11 sind' anderseits
schwenkbar um die Spindeln 15 und 14 angeordnetj>
während die Hebel 10 und 12 anderseits mittels der Spindeln 15 und 16
mit einem Hebel 17 bzw, 18 verlranden sind^ dessen anderesjsnde
ebenfalls auf einer Spindel 19 bzw. 20 montiert ist. Die Spindeln 13-14. und 19-20 sind in lagern^ ?/elche unbeweglich
sind in bezug auf die Maschine? gelagert-0
Die Bewegungen der betreffenden Faltmesser 1 und
sind derax-t geregelt, dass dies© zuecTmamsig auf di© Hippen
21 bzw» 22 <äes Schachtes 23 3 worin sieh die Unterlagen 24 und-25
nnd äie Selil@if©H b@finSea9 @inwirlc@ae
SgIiü©3slim warden la der Maschine "gemäss der -
29/ 1335
betreffenden Ausfuhrungsweise die verschiedenen Bewegungen
mittels Nocken 27-28 "bzw. 29-30 erzeugt, welche mittels
der Laufrädchen 31-32 "bzw. 33-34 die Schwenkung der Stangen
35-36 bzw.- 37-38 ■bestimmen»
Die letztgenannten Stangen sind ihrerseits derart auf den Spindeln 13-14 "bzw. 19-20 montiert , dass jede
Schwenkung einer der Stangen 35 "bis 38 eine bestimmte Schwenkung der entsprechenden Hebel 9 $ 11» 17 und 18 und demzufolge
eine geeignete Verschiebung der betreffenden Faltmesser 1 und 2 zur Folge hat«,
Die Nocken 27-29 sind auf einer Welle 39 und die Nocken 28-30 auf einer Welle 40 befestigte
Die Wirkungsweise der betreffenden Anlage ist
überaus einfach und lässt sich folgendermassen beschreiben.
Die beiden Messer 1 und 2 wirken nacheinander auf die Rippen 22 bzw« 21 des betreffenden Schachtes 23 ein. Die
gegenseitige Bewegung der beiden Faltmesser 1 und 2 ist derart geregeltg dass? wenn zum Beispiele das Messer 2 soeben
eine Falte bzwe Schleife gebildet hat (S,Abbildung 7)>
das Messer 1 vorübergehend in seiner zurückgezogenen Lage verharrt,
worauf, während das Messer 2 gegen die Rippe 21 anliegt f das Messer 1 sich nach vorne verschiebt bis es beinahe
das Messer 2 berührt 9 derart dass die Fäden 26 sich bereits
vor dem Festdrücken der erstfolgenden Schleife bilden* ehe
die letztgebildete Schleife sich vom Messer 2 löst« In diesem Augenblick wird das Faltmesser 1 vorübergehend in der betreffenden
Lage gehalten,, während das Faltmesser 2 sich zurückzieht,
wie aus der Abbildung 9 ersichtlich ist«
8829/13'3
BAD ORIGINAL·
Wenn die "beiden Messer die durch die Abbildung 9 wiedergegebene lage einnehmen, verschiebt das Messer 2 sich
weiter nach hinten, während das Messer 1 eine Schleife bildet und diese der Rippe 22 zuführt, wie auf der Abbildung 10
erläutert ist.
Darauf wird das Messer 2 auf ähnlicher leise beinahe
in Berührung mit dem Messer 1 gebracht im Hinblick auf die Bildung der erstfolgenden Schleife (S,Abbildung 11), wobei das
Messer 2 vorübergehend in dieser lage verharrt bis das Messer 1 sich nach hinten verschoben hat (S«Abbildung 12)Ό Das Messer
1 wird darauf in-die auf der Abbildung 7 gezeigten Lage zurück=
geführt.
Abbildung 13 zeigt die Bahnen der Messer 1 und 2 gemäss der vorliegenden Ausführungsweise. Die Bahn des Messers
2 ist in ausgezogener linie und die des Messers 1 in-Strichlinie gezeichnet»
Die Bewegungen der Messer 1 und 2 sind gemäss der betreffenden Ausführungsweise derart geregelt 9 dass die Bahn
des Messers 2 den Kurven ABCA und die des Messers 1 den Kur¥@n
Αη30-|Ατ entspricht«
Für die Besprechung der Abbildung 13 sei deutlich-=·
keitshalber die durch die Abbildung 7 wiedergegebene Lage als
Ausgangslage gewählt. In dieser Lage befindet das Messer 1 sich im Punkt A, und das Messer 2 im Punkt C0 Das Messer 2
verharrt zum Beispiele während 1/4 Umdrehung der Welle 40 in '
dieser Lage,während das Messer 1 sich vom Punkt A-, über B sum
Punkt D-, bewegt land dadurch bereits die Bildung der erstfolgenden Schleife vorbereitet, während das Messer 2 n@^h iiamer
damit beschäftigt ist die letafgebildet© Schleif© in ά®τ
009829/133-5 "■: ■
BAD ORIGINAL-'' ;
Leimmasse der Unterlage 24 zu drücken. Dies hat zur Folge,
dass während der Vor"bereitung der Bildimg einer neuen
Schleife, die letztgebildete Schleife nicht abgerissen werden kann.
Das Messer 2 zieht sich sodann von G nach A zurück, worauf das Kesser 1 si oh weiter bis zum Punkt C-, bewegt und
die neue Schleife bildet. Der Bahnteil D1C, des Messers 1 ist
vorzugsweise ein Kreisbogen mit der Kippe 21 als Mittelpunkt, infolgedessen die Fäden während der Bildung der Schleife
fortwährend gespannt bleiben ohne der Einwirkung einer Zugkraft
ausgesetzt werden zu müssen. Dies bietet den Vorteil, dass die neue Schleife sich ohne Abreissgefahr der letztgebildeten
Schleife bilden kann.
In diesem Augenblick ist die durch die Abbildung 10 wiedergegebene lege erreicht. Das Messer 2 bewegt sich
jetzt vom Binkt Ä über B sum Punkt D um auf ähnlicher Weise,
gemäss einer kreisförmig gebogenen Bahn D-C mit der Rippe
als Mittelpunkt^ sine name Schleife au bilden«,
Gremlss der durch, die Abbildung 14 wie der gegebenen
Ausfuhrungswsis© verharrt- jedes Messer während einer 1/4
Umdrehung ö^r Welles 25 mö 40 in den "betreffenden Punkten C
und G=, β Me Bewegung von C aaett A vnä die you C1 nach A1
erfordern ©beafalls ein© 1/4 Umdrehung der Wellen 40 und 39»
öl© Be"5fe@mgsii A1=B=B1 "bhö. 4-B=D ebenfalls I/4 Umdrehung und
ilG B@wegoag©a D1=C1 laaö B=O auch I/4 Umdrelrang der betreffeaöea
Wellea-^ «ad- 40o
Die obsnbasefarielbsnen Umdretangen lassen sich
selbstverständlich auf i'TilUmrlielier geei^.et©r T/eise
©ÖSS2i/"1 335
BAD
BAD
abändern.
Die Drehungen der betreffenden Spindeln 13-14 und
19-20 lassen sich natürlich ebenfalls auf willkürlicher
geeigneter Weise, wie zum Beispiele mit hydraulischen Zylindern, Elektromagneten usw., erzeugen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Bahnen B-C und Dt-CU vorzugsweise kreisförmig mit der Hippe 22 bzw.
21 als Mittelpunkt. Die Mittelpunkte der betreffenden kreisförmigen
Bahnen konnten aber auch oberhalb oder unterhalb der durch die Punkte C und C^ gehenden waagerechten Ebene liegen,
wobei in derartigen Fallen die Wände des Schachtes 23 auf irgendeiner Weise auseinanderweichend ausgeführt werden können.
Ferner beschrankt sich die Bewegung der Faltmesser keineswegs zu den durch die Abbildung 13 wiedergegebenen
Bahnen. Sie können ja gemäss willkürlichen geeigneten, mit willkürlichen geeigneten Mitteln erzeugten Bahnen stattfinden.
Wie aus der gewerblichen Praxis hervorgeht, lassen sich mit der obenbeschriebenen Anlage besonders feste Teppiche
mit aufrechtstehenden Polen herstellen. Es hat sich aber gezeigt, dass mit bestimmten Fäden oft sogenannte "Flämischen"
in den derart hergestellten Teppichen hervortreten, was wahrscheinlich der Torsion der Fäden zuzuschreiben ist,
Zwecks Behebung dieses Nachteiles genügt es erfindungsgemäss die Fäden 26 durch ein Ried 41 zu Führen und dieses
Ried geradlinig zu verschieben jedesmal eines der Messer 1 und 2 sich vom andern Messer abhebt (S.Abbildungen 9 und 12). Die
betreffenden Verschiebungen werden zum Beispiele durch einen geeigneten Mechanismus erzeugt, der aus einem durch die Welle
009829/1335
43 angetriebenen Nocken 42, einer um die Spindel 45 schwenkenden
und mit einem Rädchen 46 versehenen Hebel 44* und einer Stange 47 besteht. Das Rädchen 46 wird zugleich durch
eine Feder 48 gegen den Nocken 42 angedrückt.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich natürlich keineswegs zum obenbeschriebenen und durch die beigefügten
Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispiel» sondern bezieht sich ganz allgemein auf sämtliche Anlagen und "Vorrichtungen
wobei während des Festdrückens einer Schleife mit einem
Faltmesser das andere Faltmesser die Bildung der erstfolgenden
Schleife bereits vorbereitet.
009829/1335
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE.Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche vom Typ wobei zwei mit Leim beschichtete unterlagen, zwischen denen Schleifen mittels zwei abwechselnd auf einem Fadenfach einwirkender Faltmesser (1-2) gebildet werden, durch einen Schacht (23) geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Faltmesser (1-2) mit einem Schwenkhebelmechanismus (9-10 bzwQ 11-12) verbunden ist, wobei jeder Sehwenkhebelmecliaaismjig durch eine geeignete Vorrichtung, wie z.B. einen Nockenmechanismus, derart gesteuert wird, dass das eine Faltmesser einstweilig in seiner unteren Lage verharrt, während das sweit© Faltmesser seine Bewegung nach unten anfängt und die Abweichung des Fadenfaches zustande bringt.
- 2.- Anlage gemäss dem oMgen. Patentanspruch le dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der erstfolgenden Schleife schon während der Herabbewegung des zweiten Faltmessers vorbereitet wird.
- 3.- Anlage gemäss den obigen Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende eines jeden der beiden Faltmesser (1-2) sich gemäss einer kreisförmig gebogenes Bahn, deren Mittelpunkt mit der unteren lage des freien Endes des anderen Faltmessers zusammenfällt, nach unten bewegt,4·- Anlage gemäss einem oder mehreren der obigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Faltmesser (1 bzw. 2) am freien Ende einer Stange (3 bzw«4) befestigt ist-p deren zweites Ende gelenkig verbunden ist mit ©inem Heb©! (S 11), der an einer frei drehenden, in einem Lager laufendem Spindel (13 bzw. 14) befestigt ist, welche Stange (3 bzw· 4)009829/1335
BAD ORK3JNALin einem Zwiechenpunkt (6 bzw. 6) ihrer Länge gelenkig an einem zweiten Hebel (10 bzw. 12) gekuppelt ist, der anderseits an einem dritten, freidrehend in einem zweiten Lager (19 bzw. 20) angeordneten Hebel (17 bzw. 18) gelenkig gekuppelt iet.5·- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede der betreffenden Spindeln (13, 14, 19, 20) mit einer Stange (35, 36, 37, 38) verbunden ist, welche die entsprechende Spindel mittels geeigneter Trieb· mittel um einen bestimmten Winkel zu drehen vermag.6·- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die - betreffenden Stangen (35, 36, 37, 38) durch Nocken (27, 28, 29, 30) gesteuert werden.7·- Anlage gemäss dem Patentanspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass die betreffenden Stangen (35, 36, 37, 38) durch hydraulische Zylinder gesteuert werden.8·- Anlage gemäss einem oder mehreren der obigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der betreffenden Stangen (351 36, 37» 38) eine regelbare Länge hat.9·- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden des Fadenfaches durch ein oberhalb des betreffenden Schachtes (23) angeordnetes Hied (41) geführt werden, welches Eied sich abwechselnd gemäss seiner Iengenachse bewegt.10,- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer geeigneten Vorrich-009829/1335tung versehen ist um das betreffende Ried (41) jedesmal ssu verschieben, wenn eines der Faltmesser (1-2) aus seiner unteren Lage in seine obere Lage zurückgezogen wird.PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke009829/1335Leerseite
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE48677 | 1969-01-06 | ||
| BE48677 | 1969-01-06 | ||
| BE48866 | 1969-03-05 | ||
| BE48866 | 1969-03-05 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1921117A1 true DE1921117A1 (de) | 1970-07-16 |
| DE1921117B2 DE1921117B2 (de) | 1973-12-13 |
| DE1921117C3 DE1921117C3 (de) | 1977-08-11 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE6916882U (de) | 1970-01-08 |
| ES375179A1 (es) | 1972-04-01 |
| DK138810B (da) | 1978-10-30 |
| GB1253288A (en) | 1971-11-10 |
| JPS4947419B1 (de) | 1974-12-16 |
| BE726496A (de) | 1969-06-16 |
| FR2027779A1 (de) | 1970-10-02 |
| DK138810C (de) | 1979-04-02 |
| DE1921117B2 (de) | 1973-12-13 |
| NO125105B (de) | 1972-07-17 |
| US3657052A (en) | 1972-04-18 |
| NL6905818A (de) | 1970-07-08 |
| CS166004B2 (de) | 1976-01-29 |
| LU58463A1 (de) | 1969-07-21 |
| CH503144A (fr) | 1971-02-15 |
| BE729366A (de) | 1969-08-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2128774A1 (de) | Vorrichtung zum Speisen des Fullge rates einer Burstenherstellungsmaschine mit wenigstens zwei Faserarten | |
| DE6916882U (de) | Anlage zur herstellung ungewebter teppiche | |
| DE1560184A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Fasermatten | |
| DE1965832A1 (de) | Schuetzenloser Webstuhl von grosser Breite | |
| DE2927372A1 (de) | Stanzmaschine zum stanzen von loechern in metallbleche | |
| DE329397C (de) | Stoffnachwellvorrichtung | |
| DE2846792C2 (de) | Doppelhub-Offenfach-Jacquardmaschine | |
| CH661300A5 (de) | Kettenwirkmaschine. | |
| DE2852424C2 (de) | Schneidvorrichtung einer Doppelflor-Webmaschine | |
| DE2820958A1 (de) | Gedrueckte gabelnadel | |
| DE1921117C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von ungewebten Teppichen | |
| AT233461B (de) | Verfahren zum Verschließen von Faltschachteln | |
| DE1936227C3 (de) | Doppelhub-Jacquardmaschine | |
| DE644128C (de) | Vorrichtung zum lockeren Aufnadeln des Gewebes an Gewebe-Spann- und -Trockenmaschinen | |
| DE73141C (de) | Maschine zur Herstellung kegelförmiger, am unteren Ende cylindrischer Papierhülsen | |
| DE181837C (de) | ||
| DE286574C (de) | ||
| DE464894C (de) | Maschine zur Herstellung von Drahtgeflechten mit sechseckigen Maschen | |
| DE681993C (de) | Holzring | |
| AT102687B (de) | Verfahren zur Herstellung von im Zickzack gelegten Papierpackungen. | |
| DE1091846B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum S- bzw. Z-foermigen Falten von durch Rillen voneinandergetrennten Zuschnitteilen waehrend der Laengsbewegung des Zuschnittes in Maschinen zum Herstellen von Faltschachteln | |
| AT84191B (de) | Maschine zum Einschlagen von Zeitungen. | |
| DE2914698A1 (de) | Verfahren fuer die bildung und verstellung eines ankers in einer buerstenherstellungsmaschine mittels eines fuellwerkzeuges sowie fuellwerkzeug fuer die durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE399618C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Schichten zusammengefuegten Wickeleinlagen | |
| DE54228C (de) | Zerfasermaschine für die Nadeln von Nadelbäumen und andere Pflanzentheile |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |