DE1920605B2 - Selbsttaetige schoepf- und zuteilvorrichtung fuer fluessige metalle an druckgiessmaschinen - Google Patents
Selbsttaetige schoepf- und zuteilvorrichtung fuer fluessige metalle an druckgiessmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand zum selbsttätigen dosierten Schöpfen und Zuteilen
flüssiger Metalle an Druckgicßmaschnen od. dgl., bestehend aus einem an einem stirnseitigen
Ende eines beidseitig offenen geraden Gießrohres befestigten Schöpflöffel, der mit Ausnahme einer in das
Innere des Gießrohres führenden Abflußöffnung und einer obenliegenden, gegenüber der Gießrohrachse
seitlich versetzten Schöpföffnung allseitig geschlossen ist, wobei die Abflußöffnung oberhalb der Schöpföffnung
liegt und die aus Schöpflöffel und Gießrohr bestehende Baueinheit um die Gießrohrachse verdrehbar
gelagert ist.
Aus cen USA.-Patentschriften 3 077 015 und
2 363 759 sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen der Schöpflöffel an ein gerades
Gießrohr angesetzt und zusammen mit diesem verschwenkbar ist. Im Betrieb wird der Schöpflöffel in
die Schmelze eingetaucht, dadurch gefüllt und anschließend um eine senkrecht zur Längsachse des
Gießrohres verlaufende Achse verschwenkt. Je nach Füllstand des geschmolzenen Materials im Vorratsbehälter
wird der Schöpflöffel unterschiedlich stark gefüllt, und je nach Füllgrad des Schöpflöffels beginnt
das Ausfließen des geschmolzenen Materials aus dem Gießrohr zum Teil erheblich vor dem Zeitpunkt,
an dem das Gießrohr eine dem Fülltrichter der Gießform möglichst weit angenäherte Position
erreicht. Hierunter leidet die exakte Dosierbarkeit des flüssigen Materials. Bei der aus der USA.-Patentschrift
1 265 33.-1 bekannten Vorrichtung wird ein gekröpftes
Gießrohr und ein sich senkrecht zur Gießroar-HnuDtachse
erstreckender Schöpflöffel verwendet. Hierdurch wird erreicht, daß der Bauaufwand
sinkt; denn es wird nur noch ein Rotationsantrieb für das Gießrohr benötigt. Die Vorrichtung ist zum dosierten
Abgeben normaler Flüssigkeit bestimmt und ist hierfür gut geeignet. Würde man sie zum Zuteilen
von flüssigem Metall einsetzen, müßten erhebliche Vorkehrungen zur Kompensation abgestrahlter Wärmeenergie
getroffen werden, da die bekannte Vorrichtung aus geometischen Gründen einen großen
ίο Flüssigkeitsvorrat mit entsprechend großen Oberflächen
erfordert, so daß die Wärmeverluste erheblich wären. Hinzu kommt, daß die Arbeitsgeschwindigkeit
verhältnismäßig gering ist. Auch aus der Patentschrift ^627 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen
in Ost-Berlin ist eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art bekannt, und auch hier tritt die
Schwierigkeit auf, daß der Schöpfvorgang wegen der Notwendigkeit zur Einhaltung enger Mengentoleranzen
verhältnismäßig langsam ablaufen muß und daß Dosierungsschwierigkeiten dadurch auftreten, daß
das Gießrohr einen Teil des zu schöpfenden Volumens aufnimmt und während des Schlüpfens unter
einem flachen Winke! zum Spiegel der Schmelze steht, so daß schon geringfügige Spiegeländerungen
bei den erwähnten kleine:! Winkeln zu beträchtlichen Volumenänderungen, d.h. zu breit tolerierten Mengen
führen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine neuartige Schöpf\orrichtung zu schaffen, die in der
Lage ist. die für jeden Schuß der Druckgießmaschine benötigte Menge von geschmolzenem Metall genauer
zu dosieren und die trotzdem von verhältnismäßig einfacher und wirtschaftlicher Bauart ist und leicht
instand gehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen bei Schöpf- und Zuteilvorrichtunoen an Druekgießmaschinen
z.B. aus den eingangs genannten USA.-Patentschriften an sich bekannten Schwenkantrieb
für Schöpflöffel und Gießrohr für deren Ver-Schwenkung urn eine horizontale senkrecht zur Gießrohrachse
verlaufende Achse.
Durch diese Ausbildung werden die Einflüsse der Gießrohrstellung ausgeschaltet. Hieraus resultiert einerseits
eine Steigeruiesmöglichkeit der Füllgc-
-.5 schwindigkeit, weil keine Rücksicht mehr auf die
beim Eintauchen des Schöpflöffels erzeugten Wellen genommen zu werden braucht, die bisher zu einer
Erhöhung des Spiegels im Gießrohr führen konnten; andererseits resultiert hieraus eine exaktere Menceneini'üllmöglichkeit,
weil keine Rücksicht mehr auf den schräg im Gießrohr stehenden Metallspiegel genommen
zu werden braucht. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung befindet sich während des
Schöpfens kein Metall im Gießrohr. Vorteilhaft ist darüber hinaus, daß die Schwenkgeschwindigkeit gesteigert
werden kann. Dadurch, daß das Schwenken ohne Metall im Gießrohr abläuft, kann die Ausflußöffnung
schnell bis unmittelbar an den Einfülltrichter der Gießform gefahren werden, ohne daß die
sonst zu befürchtenden Spritzverlusle auftreten können: denn erst nach dem Erreichen dieser Position
braucht das Gießrohr verdreht zu werden, worauf das Metall aus dem Schöpflöffel in das Gießrohr und
weiter in den Einfülltrichter strömt.
Die Erfindung wird mit der nachstehenden Beschreibung und den Zeichnungen beispielsweise erläutert.
Darin zeigt
F i g. 1 eine vereinfachte perspektivische Darstel-
lung einer Vorrichtung zwischen einer Druckgießmaschine und einem Warmhalteofen für geschmolzenes
Metall,
F i g. 2 eine vergrößerte Seitenansicht mit Erläuterung der Betätigungsweise,
F i g. 3 eine Stirnansicht von rechts,
Fig. 4 eine Stirnansicht des Schöpflöffels nach dessen Drehung um IS(F,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des SchöpflölTels,
F i g. 6 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 6-6 in Fi g. I,
F i g. 7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 in F i g. 6 und
Ein Kettenrad 66 ist an einem Ende der Hohlwelle 58 befestigt, wie F i g. 1, 2 und 6 zeigen. Eine endlose
Kette 68 erstreckt sich um dieses Kettenrad und ein zweites Kettenrad 70, das an einer Antriebswelle 72
5 eines elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen
Motors 74 befestigt ist. Der Motor 74 ist auf einer Grundplatte 76 befestigt, die mittels der Arme 78 an
dem U-Profil 42 angebracht ist.
Ein Gießrohr 80 erstreckt sich durch die HoIiI-
lo welle hindurch und wird im Abstand davon mittels
der vorerwähnten Madenschrauben 60 und 64 getragen. Der verbleibende Luftspalt isoliert die Welle 58
von dem Gießrohr 80, das während des Schöpfvorganges erhitzt wird. Ein nach außen herausragendes
Fig. S einen Schnitt längs der Linie S-S in Fig. 6. 15 Ende des Rohres ist mit einem Flansch 82 versehen,
In Fig. I und 2 ist eine selbsttätige Schöpf- und der daran angeschweißt oder in anderer Weise befestigt
ist. Fin Schöpflöffel 84 ist abnehmbar und aus
wechselbar mittels mehrerer Schraubenbolzen 86 an diesem Flansch befestigt.
Ein entgegengesetzter Endteil 88 des Gießrohres 80 erstreckt sich zum Preß/\linder 24 der Druckgießmaschine
und wirkt mit einem Trichter 90 zusammen, der an dem Preßz\ linder befestigt ist und
mit einer Einaießöffnune 92 an dessen oberem Ende
Zuteilvorrichtung 10 in einer Anlage im: Druckgießmaschine
12 und Warmhaltcofen 14 für geschmolzenes
Metall dargestellt. Die Druckgießmaschine 12 und der Warmhnlteofcn 14 können von irgendeiner 20
bek muten Bauart sein und brauchen nicht im einzelnen
beschrieben zu werden.
Die Druckgießmaschine 12 weist wie üblich eine
feststehende Platte 16 und eine bewegliche Platte 18
auf, die zwischen der geschlossenen Stellung nach 25 in Verbindung steht. Bei dem dargestellten Ausfüh-F i g. 1 und einer geöffneten Stellung in bekannter rungsbeispiel hat das Trichterglied die Gestalt eines Weise verstellt werden können. Diese Platten sind Rohrkrümmers, dessen Innendurcnmesser etwas grömit einander zugeordneten Formteilen 20 und 22 ßcr als der Außendurchmesser des Endteiles dt.·, versehen. Um geschmolzenes Metall in die geschlos- Gießrohres 80 ist. Der Trichter 90 ist bei 94 als Aufsene Form einzuführen, ist mit der feststehenden 30 lager 96 ausgebildet, in das der andere Teil des Gieß-Platte ein Preßzylinder 24 verbunden, der geschmol- rohres 80 eingelegt werden kann, zenes Metall aus der Schöpfvorrichtung aufnehmen Der Schöpflöffel 84 is* mit einem Flanschteil 98
feststehende Platte 16 und eine bewegliche Platte 18
auf, die zwischen der geschlossenen Stellung nach 25 in Verbindung steht. Bei dem dargestellten Ausfüh-F i g. 1 und einer geöffneten Stellung in bekannter rungsbeispiel hat das Trichterglied die Gestalt eines Weise verstellt werden können. Diese Platten sind Rohrkrümmers, dessen Innendurcnmesser etwas grömit einander zugeordneten Formteilen 20 und 22 ßcr als der Außendurchmesser des Endteiles dt.·, versehen. Um geschmolzenes Metall in die geschlos- Gießrohres 80 ist. Der Trichter 90 ist bei 94 als Aufsene Form einzuführen, ist mit der feststehenden 30 lager 96 ausgebildet, in das der andere Teil des Gieß-Platte ein Preßzylinder 24 verbunden, der geschmol- rohres 80 eingelegt werden kann, zenes Metall aus der Schöpfvorrichtung aufnehmen Der Schöpflöffel 84 is* mit einem Flanschteil 98
kann, wie nachstehend beschrieben wird. Im Preßzy- versehen, der mit dem vorerwähnten Flansch 82 und
linder 24 ist ein Kolben 26 verschiebbar angeordnet, einem im wesentlichen halbzylindrischen Gehäuseteil
der das geschmolzene Metall in die Gießform preßt. 35 verbunden werden kann, das Stirnwände 100 und
Der Warmhalteofen 14 weist ein oberes offenes 102, eine Seitenwand 104 und eine Decke 1Ö6 aufweist.
Die Decke überspannt nur etwa die Hälfte des halbzylindrischen Gehäuseteils und geht in einen verjüngten
halbzylindrischen Auslaßkanal 108 über, der 40 mit einer Auslaßöffnung 110 in Verbindung steht,
die durch den Flansch 98 hindurchführt. Ein gegenüberliegender Rand 112 des Auslaßkanals 108 endet
kurz vor dem angrenzenden Rande der Seitenwand 104, so daß das Schöpfglied mit einer verhältnismä-
An die Grundplatte 30 sir.d aufrecht stehende Stan- 45 ßig weiten Mündung 114 versehen ist.
der 36 und 38 angeschweißt und erstrecken sich von Mit der beschriebenen Ausführung wird geschmol-
der Grundplatte im Abstand voneinander und paral- zenes Metall aus c'em Ofen 14 dem Prcßz\linder zu-IeI
zueinander, wie Fig. 2 und 3 zeigen. Ein Lager- geführt, indem zunächst das Gehäuse 44 und das
zapfen 40 erstreckt sich? durch die oberen Enden der Gießrohr aus der in Γ i g. 2 in ausgezogenen Linien
Ständer hindurch und trägt, schwenkbar angeienkt, 5° d.'.rgctellten Stellung mittels der Kolben-Zylindercin
nach unten offenes U-Profil-Glied 42, auf dem Anordnung 46, 48 im Uhrzeigersinn in die in gestricine
längliche zylindrische Hülse als Lagergehäuse chelten Linien dargestellte Stellung geschwenkt wird,
44 befestigt ist. Ein hydraulisch betätigter Zylinder in der der Schöpflöffel in das geschmolzene Metall
46 nebst zugehörigem Kolben 48 ist zwischen der taucht. Der Schöpflöffel füllt sich, indem das ge-Grundplatle
und dem U-Profil angeordnet und bei 50 55 schmolzene Met; 11 durch die offene Mündung 114
und 52 schwenkbar mit diesen Teilen verbunden. Bei einströmt. Bei umgekehrter Betätigung der Kolben-Betätigung
des Zylinders können das U-Profil 42 und Zylinder-Anordnung 46, 48 wird die Schöpfvorrichdic
von dem U-Profil getragenen Teile zwischen der tung entgegen dem Uhrzeigersinn um Jen Gelenkbolin
ausgezogenen Linien und der in gestrichelten Li- zen 40 derart verschwenkt, daß der Endteil 88 des
nien dargestellten Stellung verschwenkt werden, wie 60 Gießrohres mit dem Trichter 90 in Eingriff gebracht
in F i g. 2 dargestellt ist. wird, wie der strichpunktierte Teil der F i g. 2 zeigt.
Die Hülse 44 weist an einander gegenüberliegen- Wenn das Schöpfrolir mit dem Trichter 90 in !linden
Enden Lager 54 und 56 auf. in denen eine Hohl- griff kommt, wird der Motor 74 in Gang gesetzt, um
welle 58 drehbar gelagert ist. Die Welle ist gegen das Gießrohr und den Schöpflöffel aus der in
axiale Verschiebung gegenüber dem Gehäuse 44 65 Fig. 2,3 und5 ersichtlichen Lage in die in Fig. 4
durch axiale Druckringe 59, 62 gesichert, die an der dargestellte umgekehrte Lage zu drehen. Während
Welle durch Madenschrauben 60, 64 befestigt sind diese Drehung sich vollzieht, fließt das geschmolzene
und gegen die Lager 54, 5ri anliegen. Metall aus dem Hauptteil des Schöpflöffels in dessen
Ende 28 auf, sr daß ein Schöpflöffel der Vorrichtung
10 in die Masse des geschmolzenen Metalls eingetaucht werden kann, wie weiter unten beschrieben
werden soll.
Die Schöpfvorrichtung 10 hat eine Grundplatte 30 mit einem abwärts gerichteten Schaft 32, der in senkrechter
Richtung verstellbar ist und hierzu in einem am Boden befestigten Ständer 34 gehalten wird.
Auslaßkanal 108 und dann durch das Gießrohr 80 zu dem Preßzylinder. Nach Vollendung dieses Gießvorganges
wird der Motor umgeschaltet, so daß der Schöpflöffel in seine normale aufrechte Stellung zurückgeführt
wird.
Wenn der Schöpflöffel in die Masse des geschmolzenen Werkstoffs eingetaucht wird, wie in F i g. 2 gezeigt,
wird er im wesentlichen vollständig gefüllt. Um die Menge des geschmolzenen Metalls, die tatsächlich
in den Preßzylinder der Druckgießmaschine abgegeben wird, selbsttätig zu regeln und festzulegen,
sind Mittel zur Steuerung des Betrages vorgesehen, um den der Schöpflöffel während des Ausgabevorganges
gedreht wird. Mit anderen Worten: Wenn man den ganzen Inhalt des Schöpflöffels entleeren
will, wird der Motor derart angetrieben, daß er den Schöpflöffel vollständig umdreht, wie in F i g. 4 dargestellt
ist. Soll jedoch ein kleinerer Betrag des geschmolzenen Metalls abgelassen werden, so wird der
Motor derart gesteuert, daß die Drehung des Schöpflöffels in irgendeiner Zwischenstellung angehalten
wird. Eine weitere Einstellung kann dadurch erhalten werden, daß der Schöpflöffel 84 durch einen anderen
unterschiedlicher Gestalt und mit größerem oder kleinerem Fassungsvermögen ersetzt wird.
Um die Drehung des Schöpflöffels und damit den
Ausgießvorgang zu steuern, ist ein in F i g. 1 und 7
gezeigter Endschalter 116 vorgesehen, der seinerseits an einer geeigneten Stütze 118 befestigt ist, die mit
dem U-Profil 42 verbunden ist. Zu seiner Betätigung
ist ein zusammen mit der Welle 58 drehbarer, koaxialer Ring 120 vorgesehen, der aus elektrisch isolierendem
Material hergestellt und an der Welle 58 an einem ihrer Enden befestigt ist. Ein erster Nocken
122 ist an dem Ring 120 mittels einer Schraube 124 befestigt, die in eine Umfangsnut 126 des Ringes 120
hineinragt, wodurch die Lage des Nockens am Umfang des Ringes 120 eingestellt werden kann. Ein
zweiter Nocken 128 ist in fester Lage am Umfang des Ringes mittels eines geeigneten Halters 130 befestigt.
Der in Utnfangsrichtung einstellbare Nocken 122 kann einen Schalter 132 und der Nocken 120
den Schalter 134 betätigen. Diese Schalter sind ihrerscits mit einer elektrischen Motorsteuervorrichtung
136 für den Motor 74 verbunden.
Die Steuervorrichtung, die schematisch in F i g. 7 dargestellt ist, bildet einen Teil eines gesamten Steuersystems,
das nicht nur den Motor 74, condern auch ίο den Flüssigkeitszylinder 46 steuert. Ferner ist dieses
Steuersystem mit dem der Druckgießmaschine 12 derart verbunden, daß die Schöpf- und Zuteilvorrichtung
selbsttätig in zeitlich festgelegter Abhängigkeit mit der Druckgießmaschine zusammenarbeitet. Die
Anordnung ist derart getroffen, daß bei Beginn des Arbeitsspiels der Spritzgußmaschtne durch Schließen
der Gießform 20, 22 der hydraulisch angetriebene Zylinder 46 betätigt und die Schöpf- und Zuteilvorrichtung
derart verschwenkt wird, daß der Schöpflöfao fei in das Schmelzbad eintaucht, wie in F i g. 2 in gestrichelten
Linien dargestellt ist.
Das System weist eine Verzögerungsvorrichtung auf, die die Umkehr des Arbeitsvorganges des Kolbens
48 nach einem Zeitintervall bewirkt, das ausreicht, um eine vollständige Füllung des Schöpflöffels
84 zu gewährleisten. Soll der ganze Inhalt des Schöpflöffels in den. Preßzyünder abgelassen werden,
so wird der Nocken 122 in eine Lage verstellt, die eine Drehung des Schöpflöffels in die vollständig
umgekehrte in F i g. 4 dargestellte Lage ermöglicht Soll andererseits nur ein Teil des Metalls aus dem
Schöpflöffel abgelassen werden, so wird der Nocketi 122 derart verstellt, daß er den Begrenzungsschaltei
betätigt, wenn der Schöpflöffel in die gewünschte Stellung zwischen der aufrechten und der umgekehrten
Lage, wie aus F i g. 3 bzw. aus F i g. 4 ersichtlich ist, verschwenkt ist. Auf diese Weise können genau
bemessene Mengen des geschmolzenen Metalls ir den Preßzylinder 24 abgelassen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen dosierten Schöpfen und Zuteilen flüssiger Metalle an
Druckgießmaschinen od. dgl., bestehend aus einem an einem stirnseitigen Ende eines beidseitig
offenen geraden Gießrohres befestigten Schöpflöffel, der mit Ausnahme einer in das Innere des
Gießrohres führenden Abflußöffnung und einer obenliegenden, gegenüber der Gießrohrachse seitlich
versetzten Schöpföffnung allseitig geschlossen ist. wobei die Abflußöffnung oberhalb der SchöpföfTnung
liegt und die aus Schöpflöffel und Gießrohr bestehende Baueinheit um die Gießrohrachsc
verdrehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch einen hei Schöpf- und Zuteilvorrichtungen
an Druckgießrrischinen an sich bekannten Schwuikantricb (46. 48) für Schöpflöffel (84)
und Gießrohr (80) für deren Verschwenkung um eine horizontale, senkrecht zur Gießrohrachse
verlaufende Achse (40).
2. Vorrichtung nach Anspruch ,. gekennzeichnet
durch auf die motorische Drehung des Schöpflöffels (84) ansprechende Endschalter (122,
128. 132. 134) zur Steuerung des Ausmaßes der Drehung.
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |