[go: up one dir, main page]

DE1920683U - Schachtel mit kastenfoermigen waenden und flacher randleiste. - Google Patents

Schachtel mit kastenfoermigen waenden und flacher randleiste.

Info

Publication number
DE1920683U
DE1920683U DES52644U DES0052644U DE1920683U DE 1920683 U DE1920683 U DE 1920683U DE S52644 U DES52644 U DE S52644U DE S0052644 U DES0052644 U DE S0052644U DE 1920683 U DE1920683 U DE 1920683U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
flap
walls
flaps
flat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES52644U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lincrusta SA
Original Assignee
Lincrusta SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lincrusta SA filed Critical Lincrusta SA
Publication of DE1920683U publication Critical patent/DE1920683U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Schachtel mit kastenförmigen Wänden und flacher
Randleiste
In der Zuckerwaren- bzw. Konfektindustrie werden Schachteln verwendet, deren Wände aus Kästen gebildet sind, und die außen eine flache Umrandung oder Randleiste aufweisen.
Bisher wurden die Schachteln in den meisten Fällen in ihrer endgültigen Form dem Benutzer ausgeliefert. Sie waren also räumlich ausgedehnt und erforderten deswegen ein bedeutendes Volumen, sowohl für ihren Transport in leerem Zustand als auch für die Lagerung.
Derartige Schachteln sind auch schon als getrennte Teile angeliefert worden, beispielsweise als eine kastenförmige Schachtel ohne Randleiste, die in einen ebenen Zustand gebracht werden konnte, und eine Scheibe mit größeren Abmesssungen als diejenigen der Schachtel. In diesem Falle mußte der Benutzer die Verbindung dieser Teile selbst vornehmen, indem er die Schachtel auf die Seheibe aufleimte, was verhältnismäßig bedeutende Kosten für die Handarbeit mit sich brachte.
Die vorliegende Heuerung hat eine Schachtel mit kastenförmigen Wänden und flacher Umrandung zum Gegenstand, die in flachem Zustand angeliefert und in ihre endgültige Form gebracht werden kann, ohne daß getrennte Teile miteinander verbunden werden müßten.
Die neuerungsgemäße Schachtel wird ausgehend von einer Scheibe aus Karton oder ähnlichem Stoff hergestellt, deren mittlerer Teil auf jeder seiner Seiten durch eine erste Klappe verlängert ist, die auf diesen mittleren Teil aufgeklappt und an ihm befestigt ist, damit die Randleiste der Schachtel bildend, wobei diese erste Klappe selbst durch eine Reihe von Klappen verlängert ist, die einen im wesentlichen parallelogrammförmigen Kasten bilden und flach auf den mittleren Teil der Scheibe aufklappbar sind, und deren letzte Klappe selbst auf den mittleren Teil festgeklebt ist.
Torzugsweise ist die letzte Klappe ins Innere hinein umgeklappt und am mittleren Teil zwischen diesem und der Klappe befestigt, welche die flache Umrandung bildet. Sie ist auf diese Weise verdeckt, wenn die Schachtel ihre endgültige Form einnimmt.
Die neuerungsgemäße Verpackung ist vorteilhafterweise von der Art, wie sie in der Anmeldung mit dem Titel "in eine Ebene einklappbare Schachtel mit kastenförmigen Wänden" der Anmelderin beschrieben ist, d.h., daß alle ihre Wände zur Einklappung in eine Ebene nach innen klappbar sind, wobei die Enden zweier gegenüberliegender Wände auf den Enden der beiden anderen Wände zu liegen kommen, und die Innenflächen der beiden ersten Wände an ihren Enden so ausgeschnitten sind, daß sie Widerlager für die Enden der inneren Fläehen der beiden anderen Wände bilden, wenn die Schachtel ihren dreidimensionalen Zustand einnimmt. Man erhält auf diese Weise eine besonders einfache Festlegung der Wände, der in ihren dreidimensionalen Zustand gebrachten Schachtel.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schachtel anhand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise beschrieben.
Pig. 1 stellt darin die Draufsicht auf einen Teil der Scheibe dar, aus welcher die Schachtel gebildet wird.
Die Pig. 2 und 3 geben wieder, wie das Verleimen der Seiten der Scheibe erfolgt.
Pig. 4 ist eine der ^ig. 3 ähnliche Ansicht mit aufgestelltem Kasten.
Pig. 5 stellt eine Draufsicht auf einen Teil der Schachte; in dem Zustand dar, in welchem sie dem Benutzer ausgeliefert wird,
Die ^1Ig. 6 und 7 zeigen perspektivisch eine Ecke der Schachtel, nachdem diese in ihren dreidimensionalen &ebrauchszustand gebracht ist.
Pig. 8 gibt die perspektivische Ansicht einer in die Gebrauehsstellung aufgerichteten Sehachtel wieder.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird die Schachtel durch Ausschneiden einer Zartonscheibe erhalten, welche einen mittleren Teil 1 aufweist, dessen Seiten jeweils durch eine Reihe von Klappen 2a, 2b, 2c, 2d und 2e verlängert sind, die miteinander und mit dem mittleren Teil über Paltlinien 3a, 3h, 3c, 3d und 3e verbunden sind, wobei die Klappen 2b und 2d im wesentlichen dieselbe Breite haben. Auf dieselbe Weise ist jede Längsseite des mittleren Teiles 1 durch eine Reihe von Klappen 4a, 4h, 4c, 4d und 4e verlängert, die miteinander und mit dem mittleren Teil über Paltlinien 5a, 5b, 5c, 5d und 5e verbunden sind, wobei die Klappen 4b und 4d dieselbe Breite aufweisen.
Die Enden der Klappen 2b, 2c und 2d liegen bezüglich der Faltlinie 5a zurück, und zwar um eine Strecke, die im wesentlichen mit der Breite der Klappe 4a übereinstimmt. In derselben Weise liegen die Enden der Klappen 4b und 4c gegenüber der Faltlinie 3a um eine Strecke zurück, die im wesentlichen der Breite der Klappe 2a entspricht· Weiterhin ist das Ende der Klappe 4d gegenüber den Enden der Klappen 4b und 4c um eine Entfernung zurückgesetzt, die im wesentlichen der Breite der Klappe 2c gleich ist. Jedes Ende der Klappe 2c weist eine unter ungefähr 45 verlaufende Kante 6 auf. Schließlich ist jedes Ende 7 der Klappe 4d mit einer Faltlinie 8 versehen, welche sich von einem Punkt in der Nähe der Faltlinie 5d bis zu einem Schlitz 9 erstreckt, der bis zur Falte 5e läuft. Auf diese leise wird eine um die Falte 8 schwenkbare Klappe 10 gebildet.
Die Klappen 2d und 2e werden zum mittleren Teil 1 hin um die Falte 3d-geklappt und der Rand der Klappe 2e wird auf die Klappe 2a aufgeklebt (Fig. 2). Danach wird die Gesamtheit aller Klappen um die Falte 3a herum zum mittleren Teil hin geklappt und die Klappe 2e wird auf diesem mittleren Teil 1 (Fig. 3) festgeklebt. Die Klappen 2b, 2c und 2d bestimmen dann zusammen mit dem Boden ein Parallelogramm, welches entweder flach gelegt oder aufgerichtet werden kann, um eine kastenförmige Wand zu bilden,- die mit einer flachen Umrandung versehen ist, welche durch die Klappe 2a gebildet wird (Fig. 4).
Anschließend werden dieselben Vorgänge des Faltens und Verklebens bei den Längsklappen wiederholt, deren Enden dann auf den Enden der Seitenkiappen ruhen (Fig. 5)·
Um die Verpackung in ihren dreidimensionalen Zustand zu bringen, genügt es, die Klappen 2b, 2e und 2d nach außen zu schwenken, welche sieh parallelogrammförmig verformen und die kastenförmigen Seitenwände der Schachtel bilden. Während ihrer Bewegung drücken diese Klappen die Klappen 10 zurück und richten die Klappen 4b, 4c und 4d auf, welche sich ebenfalls
_ 5 —
parallelogrammförmig verformen und die kastenförmigen Längswände bilden. Am Ende des Vorganges stützt sich jedes der Enden 7 der Klappen 4d, welche die Innenflächen der Längswände bilden, auf den Klappen 2d ab, welche die Innenflächen der Seitenwände darstellen (Pig. 6). Diese Enden 7 hindern außerdem die Seitenwände daran, wieder zusammenzuklappen. Die Längswände werden ebenfalls dadurch in aufgerichtetem Zustand gehalten, daß ihre Außenfläche 4b sich auf den Enden der Seitenwände abstützt, wie aus Pig. 6 ersichtlich. 2ur Vervollständigung der Festlegung schiebt man die Enden der Klappen 4c unter die Enden der Klappen 2c (Pig. 7).
Auf diese Weiae hat man eine Schachtel mit kastenförmigen Wänden und einer flachen Umrandung gebildet, wie sie aus Pig. 8 zu ersehen ist. Wenn man die Schachtel in ihren flachen Zustand zurückbringen will, dann löst man die Enden der Klappen 4c und drückt die Klappen 10 zurück, so daß die Seitenwände auf den mittleren Teil 1 umgelegt werden können. Anschließend werden die Längswände umgeklappt.
Selbstverständlich ist die Heuerung nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern umfaßt auch alle Varianten. Bei einer ersten abgeänderten Porm können beispielsweise die die Kastenwand bildenden Klappen unmittelbar an dem mittleren Teil anschließen und von der Klappe verlängert sein, welche die Umrandung bildet, wobei die letztere Klappe eine PaIz aufweist, die gleichzeitig unter der Umrandung und dem mittleren Teil befestigt ist. Bei einer zweiten Variante kann das mittlere Teil eine PaIz aufweisen, die auf diesem mittleren Teil befestigt ist und durch die Klappen verlängert ist, welche den Wandkasten bilden, wobei diese Klappen von der Klappe verlängert sind, welche die Umrandung bildet, die auf der PaIz festgehalten wird·

Claims (3)

P.A. 261713*20.5.65 - 6 Sehutzansprüclie
1. Schachtel mit kastenförmigen Wänden und flacher Umrandung, welche · in flachem Zustand angeliefert und in ihren Gebrauehszustand gebracht werden kann, ohne daß getrennte Teile verbunden werden müssen, dadurch gekennzeichnet, daß öle aus einer Scheibe aus Karton oder ähnlichem Stoff gebildet ist, deren mittlerer Teil auf jeder Seite durch eine erste Klappe verlängert ist, die auf den mittleren Teil umgeklappt und an diesem befestigt ist und so die Umrandung der Schachtel bildet, wobei die erste Klappe selbst durch eine Reihe von Klappen verlängert ist, die einen im wesentlichen parallelogrammförmigen Kasten bilden, der auf den mittleren Teil der Scheibe flach klappbar ist, und deren letzte Klappe selbst auf den mittleren Teil festgeklebt ist.
2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Klappe nach innen umgeklappt und am mittleren Teil zwischen diesem und der die Umrandung bildenden Klappe befestigt ist.
3. Schachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wände zum Έlachklappen nach innen einklappbar sind, wobei die Enden von zwei gegenüberliegenden Wänden auf den Enden der beiden anderen Wände aufliegen, und daß die beiden Innenflächen der beiden ersten Wände an ihren Enden so ausgeschnitten sind, daß sie Widerlager für die Enden der Innenflächen der beiden anderen Wände bilden, wenn die Schachtel im Gebrauchszustand ist.
DES52644U 1965-02-26 1965-05-20 Schachtel mit kastenfoermigen waenden und flacher randleiste. Expired DE1920683U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR75003190 1965-02-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1920683U true DE1920683U (de) 1965-07-29

Family

ID=46969901

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES52644U Expired DE1920683U (de) 1965-02-26 1965-05-20 Schachtel mit kastenfoermigen waenden und flacher randleiste.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1920683U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2709337C2 (de) Palettenfaltkiste
DE1287506B (de) Deckelfaltschachtel
EP0295503B1 (de) Faltschachtel mit einer aus der vorderen Umfangswand herausschwenkbaren Entnahmeklappe
CH448872A (de) Behälter aus Wellpappe
CH424613A (de) Verschliessbare Packung
DE3933372A1 (de) Verpackung, insbesondere fuer torten und tortenstueckchen
DE2710163C2 (de)
EP0101854B1 (de) Bodenaufsteller
DE1920683U (de) Schachtel mit kastenfoermigen waenden und flacher randleiste.
DE2729265A1 (de) Grossbehaelter
DE68902471T2 (de) Faltschachtel und zuschnitt dafuer.
DE2433721A1 (de) Faltschachtel
DE3831246A1 (de) Bodenaufsteller
DE2537881C3 (de) Gefach zum Einsetzen in Packungen für die Abteilung von Gegenständen, wie Flaschen, Dosen etc
DE3636899C2 (de)
DE492384C (de) Schauschachtel
DE2655591A1 (de) Tragbare flaschenverpackung
DE2228312C3 (de) Faltschachtel mit in ein Behältergehäuse eingesetztem Schiebe-Einsatz
DE7811257U1 (de) Kette aus acht gleich großen zusammenhängenden Quadern
DE7307844U (de) Faltschachtel mit aufklappbarem Boden
DE1920682U (de) In eine ebene einklappbare schachtel mit kastenfoermigen waenden.
DE2856169A1 (de) Sichtverpackung
DE7833548U1 (de) Klappdeckelschachtel
DE1171719B (de) Herstellung eines Schlauchs aus einem Faltschachtelzuschnitt
DE1150315B (de) Handgriffausgestaltung fuer Schachteln