DE1920683U - Schachtel mit kastenfoermigen waenden und flacher randleiste. - Google Patents
Schachtel mit kastenfoermigen waenden und flacher randleiste.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
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Description
Schachtel mit kastenförmigen Wänden und flacher
Randleiste
In der Zuckerwaren- bzw. Konfektindustrie werden Schachteln
verwendet, deren Wände aus Kästen gebildet sind, und die außen eine flache Umrandung oder Randleiste aufweisen.
Bisher wurden die Schachteln in den meisten Fällen in ihrer endgültigen Form dem Benutzer ausgeliefert. Sie waren
also räumlich ausgedehnt und erforderten deswegen ein bedeutendes Volumen, sowohl für ihren Transport in leerem Zustand
als auch für die Lagerung.
Derartige Schachteln sind auch schon als getrennte Teile angeliefert worden, beispielsweise als eine kastenförmige
Schachtel ohne Randleiste, die in einen ebenen Zustand gebracht werden konnte, und eine Scheibe mit größeren Abmesssungen
als diejenigen der Schachtel. In diesem Falle mußte der Benutzer die Verbindung dieser Teile selbst vornehmen, indem er
die Schachtel auf die Seheibe aufleimte, was verhältnismäßig bedeutende Kosten für die Handarbeit mit sich brachte.
Die vorliegende Heuerung hat eine Schachtel mit kastenförmigen Wänden und flacher Umrandung zum Gegenstand, die in
flachem Zustand angeliefert und in ihre endgültige Form gebracht werden kann, ohne daß getrennte Teile miteinander verbunden werden
müßten.
Die neuerungsgemäße Schachtel wird ausgehend von einer Scheibe aus Karton oder ähnlichem Stoff hergestellt, deren mittlerer
Teil auf jeder seiner Seiten durch eine erste Klappe verlängert ist, die auf diesen mittleren Teil aufgeklappt und an
ihm befestigt ist, damit die Randleiste der Schachtel bildend, wobei diese erste Klappe selbst durch eine Reihe von Klappen
verlängert ist, die einen im wesentlichen parallelogrammförmigen
Kasten bilden und flach auf den mittleren Teil der Scheibe aufklappbar sind, und deren letzte Klappe selbst auf den mittleren
Teil festgeklebt ist.
Torzugsweise ist die letzte Klappe ins Innere hinein
umgeklappt und am mittleren Teil zwischen diesem und der Klappe befestigt, welche die flache Umrandung bildet. Sie ist auf diese
Weise verdeckt, wenn die Schachtel ihre endgültige Form einnimmt.
Die neuerungsgemäße Verpackung ist vorteilhafterweise von der Art, wie sie in der Anmeldung mit dem Titel "in eine
Ebene einklappbare Schachtel mit kastenförmigen Wänden" der
Anmelderin beschrieben ist, d.h., daß alle ihre Wände zur Einklappung in eine Ebene nach innen klappbar sind, wobei die Enden
zweier gegenüberliegender Wände auf den Enden der beiden anderen Wände zu liegen kommen, und die Innenflächen der beiden
ersten Wände an ihren Enden so ausgeschnitten sind, daß sie Widerlager für die Enden der inneren Fläehen der beiden anderen
Wände bilden, wenn die Schachtel ihren dreidimensionalen Zustand einnimmt. Man erhält auf diese Weise eine besonders einfache
Festlegung der Wände, der in ihren dreidimensionalen Zustand gebrachten Schachtel.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schachtel anhand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise beschrieben.
Pig. 1 stellt darin die Draufsicht auf einen Teil der Scheibe dar, aus welcher die Schachtel gebildet wird.
Die Pig. 2 und 3 geben wieder, wie das Verleimen der
Seiten der Scheibe erfolgt.
Pig. 4 ist eine der ^ig. 3 ähnliche Ansicht mit aufgestelltem
Kasten.
Pig. 5 stellt eine Draufsicht auf einen Teil der Schachte; in dem Zustand dar, in welchem sie dem Benutzer ausgeliefert wird,
Die ^1Ig. 6 und 7 zeigen perspektivisch eine Ecke der
Schachtel, nachdem diese in ihren dreidimensionalen &ebrauchszustand gebracht ist.
Pig. 8 gibt die perspektivische Ansicht einer in die Gebrauehsstellung aufgerichteten Sehachtel wieder.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird die Schachtel durch Ausschneiden einer Zartonscheibe erhalten, welche einen mittleren
Teil 1 aufweist, dessen Seiten jeweils durch eine Reihe von Klappen 2a, 2b, 2c, 2d und 2e verlängert sind, die miteinander
und mit dem mittleren Teil über Paltlinien 3a, 3h, 3c, 3d und 3e
verbunden sind, wobei die Klappen 2b und 2d im wesentlichen dieselbe Breite haben. Auf dieselbe Weise ist jede Längsseite des
mittleren Teiles 1 durch eine Reihe von Klappen 4a, 4h, 4c, 4d
und 4e verlängert, die miteinander und mit dem mittleren Teil über Paltlinien 5a, 5b, 5c, 5d und 5e verbunden sind, wobei die
Klappen 4b und 4d dieselbe Breite aufweisen.
Die Enden der Klappen 2b, 2c und 2d liegen bezüglich
der Faltlinie 5a zurück, und zwar um eine Strecke, die im wesentlichen
mit der Breite der Klappe 4a übereinstimmt. In derselben Weise liegen die Enden der Klappen 4b und 4c gegenüber
der Faltlinie 3a um eine Strecke zurück, die im wesentlichen der Breite der Klappe 2a entspricht· Weiterhin ist das Ende
der Klappe 4d gegenüber den Enden der Klappen 4b und 4c um eine Entfernung zurückgesetzt, die im wesentlichen der Breite der
Klappe 2c gleich ist. Jedes Ende der Klappe 2c weist eine unter ungefähr 45 verlaufende Kante 6 auf. Schließlich ist jedes
Ende 7 der Klappe 4d mit einer Faltlinie 8 versehen, welche sich von einem Punkt in der Nähe der Faltlinie 5d bis zu einem
Schlitz 9 erstreckt, der bis zur Falte 5e läuft. Auf diese leise wird eine um die Falte 8 schwenkbare Klappe 10 gebildet.
Die Klappen 2d und 2e werden zum mittleren Teil 1 hin um die Falte 3d-geklappt und der Rand der Klappe 2e wird auf
die Klappe 2a aufgeklebt (Fig. 2). Danach wird die Gesamtheit aller Klappen um die Falte 3a herum zum mittleren Teil hin geklappt
und die Klappe 2e wird auf diesem mittleren Teil 1 (Fig. 3) festgeklebt. Die Klappen 2b, 2c und 2d bestimmen dann
zusammen mit dem Boden ein Parallelogramm, welches entweder flach gelegt oder aufgerichtet werden kann, um eine kastenförmige
Wand zu bilden,- die mit einer flachen Umrandung versehen ist, welche durch die Klappe 2a gebildet wird (Fig. 4).
Anschließend werden dieselben Vorgänge des Faltens und Verklebens bei den Längsklappen wiederholt, deren Enden dann
auf den Enden der Seitenkiappen ruhen (Fig. 5)·
Um die Verpackung in ihren dreidimensionalen Zustand zu bringen, genügt es, die Klappen 2b, 2e und 2d nach außen
zu schwenken, welche sieh parallelogrammförmig verformen und
die kastenförmigen Seitenwände der Schachtel bilden. Während ihrer Bewegung drücken diese Klappen die Klappen 10 zurück und
richten die Klappen 4b, 4c und 4d auf, welche sich ebenfalls
_ 5 —
parallelogrammförmig verformen und die kastenförmigen Längswände
bilden. Am Ende des Vorganges stützt sich jedes der Enden 7 der Klappen 4d, welche die Innenflächen der Längswände
bilden, auf den Klappen 2d ab, welche die Innenflächen der Seitenwände darstellen (Pig. 6). Diese Enden 7 hindern außerdem
die Seitenwände daran, wieder zusammenzuklappen. Die Längswände werden ebenfalls dadurch in aufgerichtetem Zustand gehalten,
daß ihre Außenfläche 4b sich auf den Enden der Seitenwände abstützt, wie aus Pig. 6 ersichtlich. 2ur Vervollständigung der
Festlegung schiebt man die Enden der Klappen 4c unter die Enden der Klappen 2c (Pig. 7).
Auf diese Weiae hat man eine Schachtel mit kastenförmigen
Wänden und einer flachen Umrandung gebildet, wie sie aus Pig. 8 zu ersehen ist. Wenn man die Schachtel in ihren flachen
Zustand zurückbringen will, dann löst man die Enden der Klappen 4c und drückt die Klappen 10 zurück, so daß die Seitenwände
auf den mittleren Teil 1 umgelegt werden können. Anschließend werden die Längswände umgeklappt.
Selbstverständlich ist die Heuerung nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern
umfaßt auch alle Varianten. Bei einer ersten abgeänderten Porm können beispielsweise die die Kastenwand bildenden Klappen unmittelbar
an dem mittleren Teil anschließen und von der Klappe
verlängert sein, welche die Umrandung bildet, wobei die letztere Klappe eine PaIz aufweist, die gleichzeitig unter der Umrandung
und dem mittleren Teil befestigt ist. Bei einer zweiten Variante kann das mittlere Teil eine PaIz aufweisen, die auf diesem mittleren
Teil befestigt ist und durch die Klappen verlängert ist, welche den Wandkasten bilden, wobei diese Klappen von der Klappe
verlängert sind, welche die Umrandung bildet, die auf der PaIz festgehalten wird·
Claims (3)
1. Schachtel mit kastenförmigen Wänden und flacher Umrandung, welche · in flachem Zustand angeliefert und in ihren Gebrauehszustand
gebracht werden kann, ohne daß getrennte Teile verbunden werden müssen, dadurch gekennzeichnet, daß öle aus einer
Scheibe aus Karton oder ähnlichem Stoff gebildet ist, deren mittlerer Teil auf jeder Seite durch eine erste Klappe verlängert
ist, die auf den mittleren Teil umgeklappt und an diesem befestigt ist und so die Umrandung der Schachtel bildet, wobei
die erste Klappe selbst durch eine Reihe von Klappen verlängert ist, die einen im wesentlichen parallelogrammförmigen Kasten
bilden, der auf den mittleren Teil der Scheibe flach klappbar ist, und deren letzte Klappe selbst auf den mittleren Teil festgeklebt
ist.
2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Klappe nach innen umgeklappt und am mittleren Teil zwischen
diesem und der die Umrandung bildenden Klappe befestigt ist.
3. Schachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wände zum Έlachklappen nach innen einklappbar sind,
wobei die Enden von zwei gegenüberliegenden Wänden auf den Enden der beiden anderen Wände aufliegen, und daß die beiden Innenflächen
der beiden ersten Wände an ihren Enden so ausgeschnitten sind, daß sie Widerlager für die Enden der Innenflächen
der beiden anderen Wände bilden, wenn die Schachtel im Gebrauchszustand ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR75003190 | 1965-02-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1920683U true DE1920683U (de) | 1965-07-29 |
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ID=46969901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES52644U Expired DE1920683U (de) | 1965-02-26 | 1965-05-20 | Schachtel mit kastenfoermigen waenden und flacher randleiste. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1920683U (de) |
-
1965
- 1965-05-20 DE DES52644U patent/DE1920683U/de not_active Expired
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