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Uberdachung für Plätze Die Erfindung bezieht sich auf eine entfernbare
Cberdachung zum Fernhalten von Regenwasser und/oder Schnee von Plätzen, wie Sportplätzen
oder dgl., insbesondere mit Rasen bedeckten Plätzen wie Fußballplätzen oder dgl.,
die im Gebrauchszustand im Abstand über dem Boden gehalten ist.
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Uberdachungen der vorstehenden Art dienen in gleicher Weise wie anderweitige,
direkt auf den Boden aufgelegte einfache hbdeckungen dem Zweck, den Platz für die
Zeit seiner Benutzung, z.B. ein Fußballspiel, weitgehend trocken und schneefrei
zu halten. Ihnen kommt inrgbesopdere im Zusammenhang mit insofern dem Schutz von
Fußballspielplätzen eine grolJe Bedeutung zu, als ungeschützte Plätze bei schlechtem
Wetter vor einem angesetzten Spiel häufig so stark aufgeweicht und/oder durch Schneemassen
zugedeckt werden, daß das Spiel abgesetzt werden muß. Jedes abgesetzte Spiel bedeutet
für den Veranstalter einen hohen Verlust. Mehrere Ausfälle hintereinander können
existenzgefährdend sein.
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Die einfachen, direkt auf dem Boden aufliegenden bekannten Abdeckungen,
wie Planen oder dgl., schützen den Boden wohl gegen Nässe. Sie sind aber sehr schwierig
vor der Benutzung des Platzas zu entfernen, wenn Schnee auf ihnen liegt. Höhere
re
Schnee decken müssen vorher abgeräumt werden. Dabei besteht die Gefahr einer Beschädigung
der Abdeckung. Bei Rasenplätzen wird der Rasen durch den auf der Abdeckung liegenden
Schnee zusammengedrückt. Auch Wasser bleibt in Form von Lachen stellenweise auf
der Abdeckung zurück, da kein zwangsweiser Wasserabfluß besteht. Diese Wasserlachen
behindern ebenfalls das Entfernen der Abdeckung und belasten evtl. darunter befindlichen
Rasen. Außerdem besteht die Gefahr, daß die Abdeckung auf einem während der Zeit
der Benutzung naß gewordenen Boden, auf den sie danach wieder aufgelegt wird, bei
Frost anfriert.
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Die bekannten Uberdachungen der eingangs angegebenen Art vermeiden
die vorstehend aufgeführten Nachteile der einfachen Abdeckungen nur zum Teil, Sie
bestehen aus auf abtragbaren Gerüsten montierten, mechanisch festen und dadurch
schweren Platten, die wegen ihres Abstandes vom Boden diesen im Vergleich zu den
einfachen Abdeckungen mehr schonen Dies ist jedoch nur außerhalb der Stellen der
Fall, an denen sich die Gerüste abstützen, denn dort entstehen wegen des hohen Gewichts,
das die Gerüste zu tragen haben, tiefe Löcher, die die Benutzer des Platzes gefährden,
wenn sie nicht sorgfältig zugeschüttet werden. Außerdem sind zum Entfernen der Platten
und zum Abtragen der Gerüste viele Arbeitsstunden nötig. Bei einer bekannten Ausführung
sind mit dem Freimachen und Vorbereiten des Platzes vor der Benutzung zwölf Arbeiter
mindestens zwei Stunden lang beschäftigt Die Anschaffungs- und Betriebskosten der
bekannten uberdachungen liegen so hoch, daß sie keinen verbreiteten Eingang in die
Praxis finden konnten.
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Eine andere bekannte Lösung, Plätze trocken und schneefrei zu halten
besteht darin, den Boden zu beheizen. Hierzu werden im Boden verlegte n1sevorrichtungen
benutzt. Bekannt sind z.B.
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-Heisrohrleitungsnetzi aus elektrischen Heizdrähten. Zum Verle -gen
gen
dieser Netze muß bei Rasenplätzen der Rasen vorher stückweise abgetragen und danach
wieder aufgelegt und zum Anwachsen gebracht oder überhaupt neu angesät werden. In
Anbetracht der bekanntlich sehr hohen Kosten der Einrichtung guter Rasenflächen
und der umfangreichen Verlegungsarbeiten sind die Anschaffungskosten derartiger
Bodenheizvorrichtungen sehr bedeutend,kbgesehen davon sind diese Heizvorrichtungen
auch noch insofern nachteilig, als sie bei starker Beheizung des Bodens -und nur-diese
führt zu dem angestrebten Ergebnis, daß der Boden trocken und schneefrei bleibt
- den natürlichen jahreszeitbedingten Wachstumsrhythmus eines Rasens sehr störend
beeinflussen. Der Rasen bekommt während-der natürlichen Wachstumsstillstandzeit
nicht die nötige Ruhe, um sich für seine Erneuerung während der natürlichen Wachstums
zeit erholen- zu können.
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Dies führt zu einer Verkümmerung des Rasens im ganzen.
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, die den
bekannten Einrichtungen zum Fernhalten von Regenwasser und/ oder Schnee von Plätzen
anhaftenden Nachteile insgesamt zu vermeiden und eine anschaffungsmäßig und im Hinblick
auf die Betriebskosten demgegenüber wesentlich billigere Schutzvorrichtung zu schaffen,
die auch den natürlichen Wachstumsrhythmus von evtla auf dem Platz befindlichem
Rasen unbeeinflußt läßt.
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Zur Lösung dieser Aufgabe verbessert die Erfindung entfernbare tberdachungen
der eingangs genannten Art dadurch, daß die Uberdachung aus einem oder mehreren,
miteinander verbundenen, mit beheizbarem Gas gefüllten Hohlkörpern aus flächigem,
vorzugsweise flexiblem Material, insbesondere aus Kunststoffolie, besteht und auf
ihrer oben liegenden Seite eine Wasser zum Platsran; ableitende, im wesentlichen
geschlossene Schrägfläche Platz
Hohlkörper aus flächigem Material, insbesondere ausnststofffolie
folie,
haben ein leichtes Gewicht und sind damit mit geringem Kraftaufwand zu bewegen.
Sofern sie innerhalb der Platzgrenzen am Boden abgestützt werden, verursachen sie
keine tiefen Löcher an der AbstützstelleO Die Beheizbarkeit des sie füllenden Gases,
von der bei Schneefall Gebrauch gemacht wird, rührt dazu, daß die Schneeflocken
beim Auftreffen auf die Oberfläche der Uberdachung sofort schmelzen und das dadurch
entstehende Wasser in gleicher Weise wie Regenwasser auf der im wesentlichen geschlossenen
Schrägfläche über dem Platz zu dessen Rand hin abfließt, dph. kein Schnee auf der
Uberdachung liegen bleibt, der vor ihrer Entfernung mit zusätzlichem Arbeitsaufwand
beseitigt werden müßte. Dadurch, daß sich die bei Schneefall beheizte Vberdachung
in gleicher Weise wie die Platten der bekannten Uberdachungen im Abstand über dem
Boden befindet, wird der Rasen durch sie nicht erwärmt und unterliegt somit nur
den natürlichen biologischen Wachstumsbedingungen.
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Damit erfüllt die erfindungsgemäße Uberdachung alle an sie zu stellenden
Forderungen in optimaler Weise.
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Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Gas füllung
dem Hohlkörper bzw. den Hohlkörpern als kontinuierliche Strömung über ein zentrales
Heizaggregat zugeführt wird und in dem Hohlkörper bzw. den Hohlkörpern dabei unter
Ueberdruck steht Die Zufuhr des Gases in Form einer kontinuierlichen Strömung über
ein zentrales Hdzaggregat stellt eine sehr einfache Art der Beheizung des Gases
dar, während der Uberdruck, unter dem das Gas dabei sowohl bei abgeschaltetem als
auch bei eingeschältetem Heizaggregat steht, der Formgebung des oder der Hohlkörper
dient, die so mit geringem Aufwand die gewunschte Gestalt erhalten können.
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Es empfiehlt sich, den bzw. die Hohlkörper in gegeneinander abgedichtete
Zellen zu unterteilen und so mit dem Druckgas zu bebeliefern,
daß
beim Zusammenbruch des Drucks in einer Zelle - z.B. durch eine Beschädigung des
Hohlkörpers- der Druck in den übrigen Zellen aufrechterhalten wird. Wenn bei einer
solchen Ausführung eine Zelle undicht wird, hat dies kaum einen störenden Einfluß
auf die Überdachung im ganzen.
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Bei einer sehr leichtgewichtigen Ausfuhrung der Uberdachung, die im
Hinblick auf den Arbeitsaufwand zu ihrer Entfernung sehr günstig ist, könnte die
Gefahr bestehen, daß die oberdachung durch einen kräftigen Windstoß hochgerissen
wird. Dieser Gefahr kann gemäß einem Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung dadurch
begegnet werden, daß der Hohlkörper bzw. die Hohlkörper am Platzrand zum Boden niedergehalten
und gegen Abheben vom Boden gesichert werden. In diesem Zusammenhang kann die Anordnung
mit Vorteil so getroffen werden, daß der bzw.
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die Hohlkörper am Platzrand an Befestigungssträngen verankert sind,
die vorzugsweise gleidgeitigals Wasserablaufrinne dienen.
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Die Gaszuführungsleitungen erfüllenvDrsugsweise gleichzeitig die Funktion
einer Randbeschwerung und/oder Versteifung des Hohlkörpers bzw. der Hohlkörper.
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Zusätzlich zu der Randbefestigung oder anstelle von dieser können
gemäß einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung über den Platz verteilt
angeordnete Abstandhalter zum Ab, stützen und/oder Festhalten des Hohlkörpers bzw.
der Hohlkörper im Abstand über dem Boden innerhalb der Platzbegrensung vorgesehen
werden. Als Abstandshalter eignen sich besonders gut über und/oder unter den bzw.
die Hohlkörper gespannte, am Platzrand befestigte Netze oder auch einzelne im Boden
lösbar verankerte Pfosten auf denen der bzw. die Hohlkörper aufliegt/aufliegen und
gegen Verschieben in seitlicher Richtung sowie gegen Abheben gesichert ist/sind.
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Die
Die Uberdachung kann auch in selbsttragender
Bauweise ausgeführt werden; in diesem Falle sind Abstandhalter entweder völlig entbehrlich
oder sie brauchen in geringerer Anzahl nur noch als zusätzliche Sicherung vorgesehen
zu werden, Der oder die Hohlkörper können nach Art eines Hohlkeils gef-ormt sein,
wobei die Anordnung so getroffen wird, daß sie, ggfs. zusainmengestellt, ein zum
Platzrand abfallendes Schrägdach bilden.
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Eine Uberdachung mit obenliegender Schrägfläche kann auch aus einem
oder mehreren Hohlkörpern gebildet werden, der bzw. die die Form einer in parallel
verlaufende, nebeneinanderliegen de Zellen von z0B. kreis- oder halbkreisförmigem
Querschnitt unterteilten Matte hat/habenO Wenn die Uberdachung aus mehreren Hohikörpern
besteht, dann ist es zweckmäßig, diese einander überlappen zu lassen. Es empfiehlt
sich auch, die Hohlkörper kontinuierlich, z.B.
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mittels Nut und Feder o.dglo, miteinander zu verbinden.
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Der leichte Aufbau der erfindungsgemäßen Uberdachung bietet auch die
Möglichkeit, sie zum Freimachen des Platzes nach oben hochzuziehen. Diese Art der
Entfernung der Uberdachung ist mit besonders geringem Arbeitsaufwand durchführbar.
Die Vberdachung kann dann auch während der Benutzung des Platzes als Träger für
Werbungsmittel benutzt werden.
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In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen tberdachung
dargestellt. Es zeigen:
Figo1 den Grundriß eines zu überdachenden
Platzes, Fig.2 bis 7 verschiedene Ausführungen von erfindungsgemaßen Uberdachungen
für den Platz nach Fig. 1.
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Die Fig.1 zeigt den Grundriß eines Platzes (i) beliebiger Größe, der
z.B. ein Fußballfeld sein kann und der gegen Aufweichen durch Regen oder Schnee
geschützt werden soll. An den seitlichen Längsbegrenzungen des Platzes 1 sind Abflußrinnen
(2,3) in den Boden eingelassen, die mit nicht dargestellten Befestigungseinrichtungen
für die Uberdachung, z.B. Haken, Druckknöpfen, Befestigungsschienen aus passendem
Werkstoff wie Aluminium, Kunststoff o.dglO versehen sein können. Anstelle in den
Boden eingelassener Abflußrinnen könnten auch transportable, zusammensetzbare Abflußrinnen,
die einfach auf den Boden auf gelegt werden, Verwendung finden.
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Die Fig.2 zeigt eine Uberdachung für den Platz nach Fig.1, die aus
einem einzigen, den ganzen Platz überdeckenden, mit Druckgas gefüllten Hohlkörper/'besteht,
der seine Stabilität durch radiale Spannung über einer im Vergleich zu seiner länge
bzw. Breite kürzeren Strecke erhält. Wenn die beabsichtigte Form des Hohlkörpers
es erfordert, kann die ere oder untere Lage des Hohlkörpers eine dickere oder dünnere
Wandstärke erhalten oder aus Material mit gegenüber dem Material der anderen Lage
unterschiedlichen Eigenschaften bestehen.
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Der Hohlkörper ist mit den fur die Füllung und Aufrechterhaltung des
ueberdrucks erforderlichen Öffnungen, Anschlüssen und Ventilen versehen. Diese Mittel
sind in Fig.2 in gleicher Weise wie das Gebläses das Heizaggregat/{1Lnd die von
dort zu dem Hohlkörper führenden leitungen nur schematisch angedeutet. Der Fachmann
wird keine Schwierigkeiten haben, die
die diesbezügliche Einrichtung
zweckentsprechend zu treffen. Aus diesem Grunde sind bei denfolgenden Figuren diese
der Gaseinfüllung in den bzw. die Hohlkörper, der Gasbeheizung und der Aufrechterhaltung
des ueberdrucks in dem bzw. den Hohlkörpern dienenden Einrichtungen zum größten
Teil überhaupt weggelassen.
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Der die Uberdachung nach Fig.2 bildende Hohlkörper ist an seinen Längsseiten
an den Abflußrinnen befestigt und damit gegen hbheben durch Windstöße, die infolge
dieser Befestigung nicht mehr von der Seite her unter die Uberdachung gelangen können,
gesichert.
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An den in Fig.1 oben und unten zu sehenden stirnseitigen Enden des
Platzeskanndie Uberdachung mit bis zum Boden reichenden, dort befestigten und in
geeigneter Befestigungsart vorzugsweise lösbar an ihr angebrachten Stirnwänden -aus
Zeltstoff, Kunststoff oder anderweitigen geeigneten Materialien versehen sein, die
sie auch von diesen Seiten her gegen Hochheben durch Windstöße sichert. Diese Wände
schützen auch den unter der Uberdachung befindlichen Hohlraum über dem Platz gegen
das seitliche Eindringen von Regen und Schnee.
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Bei der Ausführung nach Fig.3 besteht die Uberdachung aus mehreren
nebeneinander anzuordnenden Hohlkörpern,von denen jeder für sich bis auf die Abmessungen
etwa dem die Uberdachung nach Fig.2 bildenden Hohlkörper 4 entspricht. Zwischen
den einzelnen Hohlkörpern 5, 6 und 7 der Uberdachung nach Fig.3 befinden sich transportable
Abflußrinnen 8,9, an denen die Hohlkörper innerhalb des Platzes befestigt und miteinander
verbunden sind. An den seitlichen Platzgrenzen sind die Hohlkörper 5 und 7 an den
in den Boden eingelassenen Abf lußrinnen 2,3 angebracht. Die Ausführung nach Fig.3
emempfiehlt
sich zum Schutz breiter Plätze, bei denen der zum
Abfluß des Regens oder Schmelzwassers erforderliche Neigungswinkel bei Verwendung
eines die ganze Platzbreite überspannenden Hohlkörpers eine verhältnismäßig große
Firsthöhe erfordern würde.
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ißatürlich sind auch bei der Ausführung nach Fig.3 Mittel zum Erzeugen
und Zuleiten eines Druckgases zu den einzelnen Hohlkörpern und zum Aufrechterhalten
des Gasdrucks in den Hohlkörpern vorgesehen.
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Bei der Ausführung nach Fig.4 besteht die Uberdachung aus mehreren,
sich in Längsrichtung des Platzes aneinander anschließenden, den Platz jeweils aber
über seine ganze Breite überspannenden Hohlkörpern 10,11,12 u.s.wO, die an den Längsseiten
des Platzes an den Abflußrinnen 2,3 befestigt und dazwischen durch Rohre 14,16,
die gleichzeitig der Gaszuleitung dienen können und von Ständern 13,15 getragen
sind,unterstützt sind0 Die Hohlkörper überlappen einander vorzugsweise. Es empfiehlt
sich, sie untereinander kontinuierlich beispielsweise durch kongruente Ausbuchtungen
und Vertiefungen passender Form, miteinander zu verbinden.
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Die Ausbuchtungen und Vertiefungen können so beschaffen sein, daß
sich eine selbsttätige Verbindung oder Haftung der einzelnen Hohlkörper ergibt,
sobald diese unter Druck gesetzt werden.
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Die einzelnen Hohlkörper Io,11,12 sind bei der Ausführung nach Fig.4
durch Trennwände (Schotten) 17,18 in einzelne Elemente unterteilt, wobei die Gaszufuhr
zu diesen so erfolgt, daß der Druck in den bensahbarten Elementen erhalten bleibt,
wenn eines von ihnen undicht wird.
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Die
Die Unterteilung in einzelne Elemente und die
zusätzliche Abstützung zwischen den seitlichen Platzbegrenzungen können natürlich
auch bei den Ausführungen nach Fig.2 und 3 zur Anwendung gelangen, Die Fig,S zeigt
eine Uberdachung, die aus mehreren zusammengesetzten keilförmigen Hohlkörpern besteht,
die mit der Bezugszahl 19,20 bezeichnet und so angeordnet sind, daß die Uberdachung
eine etwa parallel zum Platz verlauf ende untere Fläche und oben eine von der Mitte
zu den beiden Längsbegrenzungen des Platzes abfallende Schrägfläche aufweist.
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Diese dberdachung ist auf gleich hohen, in den Boden gesteckten Stützen
21 mit Auflagern für den Boden und die Hohlkörper 19, 20 im gewünschten Abstand
über dem Boden gehalten. Die keilförmigen Hohlkörper erhalten ihre Form durch den
Druck des sie durchströmenden Gases. Sie können auch wie bei der Ausführung nach
Fig.4 in einzelne Elemente unterteilt sein. Als Tragvorrichtung könnten anstelle
der Stützen oder zusätzlich zu diesen auch'gleichzeitig einen Teil des Zuluft- und
Abluftsystems bildende, transportable, leicht zusammensetzbare Rohrgestelle dienen.
Es ist auch möglich, die Uberdachung mittels eines darunter und/oder darüber gespannten
Netzes, evtl. auch in Verbindung mit anderen Abstützmitteln, in der gewünschten
Lage über dem Boden zu halten, An den Längsseiten des Platzes hängen von der tberdachung
zum Boden reichende Wände 19a,2oa herab, mit denen die Uberdachung an den Abf lußrinnen
2,3 befestigt ist. Diese Wände bestehen vorzugsweise aus einer Verlängerung einer
der beiden, an den Außenseiten zusammenlaufenden Bahnen der einzelnen Hohlkörper,
vorzugsweise einer Verlängerung derjenigen, die
die die obere Fläche
des betreffenden Hohlkörpers 19 bzwO 20 bildet. Ähnliche Wände, die z.B. aus zusätzlichen
Planen bestehen, können an den Stirnseiten der Uberdachung Verwendung finden, um
den Ran unter der Uberdachung zu allen Seiten hin gegen Eindringen von Regen, Schnee
und Wind abzuschließen.
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Die Fig.6 zeigt Hohlkörper in Borm von in parallel verlauf ende, nebeneinander
liegende Zellen unterteilten Matten 23 bzw 24 Bei der Matte 23 haben die Zellen
etwa kreisförmigen Qierschnitt, während sie bei der Matte 24 einen halbkreisförmigen
Querschnitt aufweisen. Solche Hohlkörper eignen sich besonders gut zur Herstellung
einer Uberdachung-für sehr große Plätze. Hierzu werden-die Matten 23 oder 24 etwa
wie bei der Ausführung gemäß Fig.7 auf transportable Gerüste oder Stützen zwecks
Bildung eines Daches aufgelegt. Die Traggestelle können, wie bereits erwähnt, aus
Rohren bestehen, die gleichzeitig der Gaszuführung in die einzelnen Zellen der Matten
23 oder 24 dienen0 Anstelle der Rohre die in Fig.? mit der Bezugszahl 25 bezeichnet
sind, können auch Schläuche, die, wenn sie unter Druck stehen, tragfähig sind, Verwendung
finden.
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Die Rohre oder Schläuche 25 können aus dem gleichen Material wie die
Hohlkörper oder einem ähnlichen Material bestehen und diesen an- oder eingegliedert
und gegebenenfalls zusammensteckbar sein. Diese Möglichkeit besteht auch bei allen
anderen vorhergehend besprochenen Ausführungsformen.
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Patent ans rüche