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DE1920016A1 - Geraet zur Durchfuehrung spannungsoptischer Messungen - Google Patents

Geraet zur Durchfuehrung spannungsoptischer Messungen

Info

Publication number
DE1920016A1
DE1920016A1 DE19691920016 DE1920016A DE1920016A1 DE 1920016 A1 DE1920016 A1 DE 1920016A1 DE 19691920016 DE19691920016 DE 19691920016 DE 1920016 A DE1920016 A DE 1920016A DE 1920016 A1 DE1920016 A1 DE 1920016A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
model
screen
light
opening
optical axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691920016
Other languages
English (en)
Inventor
Gerlach Dr-Ing Heinz-Dieter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GERLACH DR ING HEINZ DIETER
Original Assignee
GERLACH DR ING HEINZ DIETER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GERLACH DR ING HEINZ DIETER filed Critical GERLACH DR ING HEINZ DIETER
Priority to DE19691920016 priority Critical patent/DE1920016A1/de
Publication of DE1920016A1 publication Critical patent/DE1920016A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/16Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. optical strain gauge
    • G01B11/18Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. optical strain gauge using photoelastic elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

  • Gerät zur Durchführung spannungsoptischer Messungen Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Durchführung spannungsoptischer Messungen an Modellen von Bauteilen, bei dem eine Lichtquelle, zwei drehbare Polarisationsfilter, zwischen denen das Modell auf einem Modelltisch in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse in ;wenn zueinander senkrechten Richtungen verstellbar ist, und ein lichtdicht ausgebildetes Gehäuse (Kamera) mit einem Schirm zur Abbildung des Modells vorgesehen sind.
  • Bei bekannten Geräten dieser Art (vgl. z.B. USA-PS 5 293 9od) wird das odellbild auf einer Mattscheibe sichtbar gemacht, auf der es mechanisch ausgemessen werden kann. Die dabei erzielbare Genauigkeit ist nicht sehr groß, da wegen der Körnigkeit der Scheibe und wegen der geringen Lichtstärke Feinheiten des Modellbildes verloren gehen; sie ist aber auch von subjektiven Einflüssen abhängig, da die Auswertung des Mattscheibenbildes mit dem menschlichen Auge vorgenommen wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei spannungsoptischen Untersuchungen auftretende Lichtintensitäten in einfacher und sicherer Weise objektiv sehr genau zu messen und die dabei gewonnenen Daten gegebenenfalls in für Digitalrechenanlagen lesbare Form aufzubereiten.
  • Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe bei Geräten der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Schirm zur Abbildung des Modells als lichtundurchlässige, diffus reflektierende Fläche ausgebildet ist, die ein Loch aufweist, durch das ein Lichtstrahl des Modellbildes ausgeblendet wird, der in Abhängigkeit von seiner Lichtstärke einen hinter dem Schirm angeordneten foto sensitiven iYIebvertaufnehmer steuert und zu deren Betrachtung ohne Störung des Modellbildes eine Beobachtungsöffnung in dem lichtdicht ausgebildeten Gehäuse vorgesehen ist.
  • Einzelne der genannten Teilmerkmale sind zweifellos für sich bekannt; die Erfindung wird daher auch nur in der neuen gemeinsamen Anwendung der vorgenannten Teilmerkmale gesehen.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung werden bei der Beschreibung der Ausfü.hrungsbeispiele naher genannt und erläutert. Es zeigen: Abb. 1 das erfindungsgemäße Gerät in einer Seitenansicht; Abb. 2 den Schirm mit der zugehörigen Blende, vergrößert, im Schnitt; Abb. 3 das lichtdicht ausgebildete Gehäuse mit der Beobachtungsöffnung, von oben, im Schnitt; Abb. 4 das Blockschaltbild einer gesamten Spannungsoptik-Anlage.
  • Das in Abb. 1 gezeigte Gerät besteht aus einer spannungs optischen Bank, auf der eine Lichtquelle 1, zwei Polarisationsfilter 2 und 3, ein verstellbarer Modell tisch 4 und das lientdichte Gehäuse 5 mit seinen zugehörigen Teilen angeordnet e"nd Qlæ Lichtquelle dient eine gleichspannungsgespeiste Quecksilberhöchstarucklampe mit parabolischem Reflektor 6 und vorgesetzter Opalglasscheibe 70 Es kommt für die Durchführung der Messungen diffuses Licht zur Anwendung Dies hat den Vorteil, daß an die Parallelität und Oberflächengüte des Modells geringe Anforderungen gestellt werden müssen. Dieser Vorteil ist insbesondere bei aus dreidimensionalen Modellen herausgeschnittenen ebenen Scheiben wichtig, da bei diesen nur mit großem Aufwand eine sonst erforderliche hohe Oberflächengüte erreicht werden kann.
  • Die beiden Polarisationsfilter 2 und 3, die je mit einer Viertelwellenplatte verkittet sein können, sind je für sich, aber auch gemeinsam um die optische Achse 35 des Gerätes drehbar. Vorteilhafterweise wird dabei von einer im Prinzip bekannten Nac-hlaufsteuerung Gebrauch gemacht, die es ermöglicht, die Einstellung der Filter von einer vom Gerät entfernten Stelle vorzunehmen,.
  • zu der auch die jeweilige Drehwinkelanzeige elektronisch übertragen werden kann (vgl. Abb. 4).
  • Zwischen den beiden Folarisationsfiltern ist der Modelltisch 4 angeordnet, der zunächst einmal entsprechend der Größe des Modells in der Höhe grobverstellbar ist und dessen Oberteil, das das zu untersuchende Modell gegebenenfalls in einer Belastungs-oder Aufstelivorrichtung trägt, zur Durchführung der Messung in der Höhe und seitlich verschoben werden kann. Die Verstellung des Oberteils kann dabei von Hand oder aber von einer entfernt vom Gerät angeordneten Stelle durch elektronische Steuerung bewirkt werden (vgl. Abb. 4). Die Verschiebung des Modells anstelle der häufig üblichen Verschiebung des Schirmes hat den Vorteil, daß optische Inhomogenitäten und Fehler der Filter und der Linsen sowie eine ungleichmäßige Beleuchtungsstärke in den verschiedenen Modellpunkten nicht als Fehler in die Messung eingehen.
  • Das lichtdichte Gehäuse 5, das nach Art einer Kamera ausgebildet sein kann, enthält zur Abbildung des untersuchten Modells einen Schirm 8 (vgl. Abb. 3), der undurchsichtig ist und das auf ihn fallende Licht diffus reflektiert. Dieser Schirm weist in Richtung der optischen Achse 35 ein Loch 9 auf, das im Durchmesser größer ist als die größte vorkommende Öffnung einer hinter dem Loch 9 auswechselbar angeordneten Blende 10 (vgl. Abb. 2). Durch diese ist der ausgeblendete Lichtstrahl wahlweise auf eine für den jeweiligen Meßvorgang geP;nschte Form und Größe einstellbar.
  • Je nach der Feinheit der Struktur des nu untersuchenden Modellbildes wird man eine größere oder kleinere Öffnung der Blende 10 wählen; sie kann z.B. rechteckig gewählt werden, wobei es dann vorteilhaft ist, wenn die Öffnung der Blende so eingestellt wird, daß die Richtung der längeren Seite des Rechtecks mit der längs der Auswertelinie vorherrschenden Richtung der Isochromaten oder Isoklinen übereinstimmt. In diesem Fall ist nämlich die Blendenfläche größer als bei einer kreisförmigen Blendenöffnung, deren Durchmesser mit der Rechteckbreite übereinstimmt und die daher gleiche photometasche Auflösung gestattet und demzufolge auch die der Fläche proportionale Fotospannung. Die Auswertelinie ist dabei diejenige durch das Modellbild gelegte Gerade, auf der alle Punkte liegen, die bei einer Messung ausgewertet werden.
  • Die Blende kann vorteilhafterweise aus einem lichtundurchlässigen, in einer in einem Einschub 34 drehbaren Halterung 11 untergebrachten Plättchen 10 bestehen, das in seiner Mitte eine lichtdurchlässige, der gewünschten Öffnungsform entsprechende Aussparung aufweist. Vorzugsweise kann als Zbnde eine fotografische Platte verwendet werden, die auf fotografischem Wege belichtet wird, wobei als Objekt eine der gewünschten Aussparung entsprechende vergrößerte Fläche dient, so daß nach der fotografischen Entwicklung in einer fotografisch geschwärzten lichtundurchlässigen Fläche 32 die gewünschte Aussparung in der erforderlichen Verkleinerung als ungeschwärzte lichtdurchlässige Fläche 33 vorhanden ist.
  • Zwischen der Blende 10 und einem fotosensitiven Meßwertaufnehmer 12 kann zur Bündelung des durch die Öffnung der Blende 10 fallenden Lichtstrahles eine Sammellinse 13 (Abb. 3) vorgesehen sein.
  • Der hinter dem Schirm 8 angeordnete Meßwertaufnehmer 12, der z.R.
  • ein Sekundärelektronenvervielfacher sein kann, steuert die Anzeige eines Digitalvoltmeters 14 wnd/oder die Registrierung des gefundenen Meßwertes auf einem Schreiber 15 und gegebenenfalls auf einem Drucker oder Stanzer 16.
  • Der eßwertaufnehmer 12 ermöglicht aber auch in einfacher und sicherer Weise eine Scharfstellung des Modellbildes, die dann erzielt ist, wenn die Differenz der Ausgangssignale des Meßwertaufnehmers bei hellen und dunklen Stellen des Modellbildes einen Größtwert erreicht hat.
  • Dieselben Anzeige- und Registriergeräte können vorteilhafterweise über einen Umschalter 17 wahlweise an die Meßwertaufnehmer 18, 18' und 19 der Steuereinrichtungen für die Einstellung des Modelltisches 4 und der Polarisationsfilter 2, 3 anschaltbar sein. Auf diese Weise sind alle Schalt-, Steuer- und Meßwertaufzeichnungseinrichtungen an einer Stelle vereinigt, die nicht einmal unmittelbar an dem Gerät zu liegen braucht.
  • Es ist vorteilhaft, die Fläche des Schirmes 8 in dem lichtdicht ausgebildeten Gehäuse zur Einstellung des zu untersuchenden Modell es 20 und zur Einstellung der gewünschten Auswertelinie mit einer Koordinateneinteilung zu versehen. Die gewünschten Einstellungen werden damit sehr erleichtert.
  • Es ist ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Gerätes, daß -das Modellbild in Räumen mit Tageslicht betrachtet werden kann; hierzu ist eine Beobachtungsöffnung in dem lichtdicht ausgebildeten Gehäuse 5 vorgesehen. Diese Öffnung kann als ungefähr senkrecht zur optischen Achse 35 des Gerätes angebrachter Tubus 21 (Abb. 3) ausgebildet sein, dessen Okularöffnung 22 z.B. durch einen Kameraverschluß verschließbar ist.
  • In dem lichtdicht ausgebildeten Gehäuse 5 ist ein in der optischen Achse des Tubus 21 liegender, verstellbarer Planspiegel 23 vorgesehen, der wahlweise eine Betrachtung der gesamten Fläche des Schirmes 8 oder aber nur eines Teiles davon durch den Tubus 21 ermöglicht, und der derart angeordnet ist, daß er außerhalb des Bereiches der vom Objektiv 24 zum Schirm 8 verlaufenden Lichtstrahlen des Modellbildes liegt, so daß dieses in keiner Weise gestört wird.
  • Sowohl der Schirm 8 (mit Sammellinse 13 und Meßwertaufnehmer 12) als auch das schon genannte Objektiv 24 auff8im Schirm gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 5 können zur Scharfeinstellung des Modellbildes und zur Wahl des Vergrößerungsmaßstabes gegenüber dem Modell 20 in Richtung der optischen Achse 35 des Gerätes auf Einrichtungen 37 zur Parallelführung der erwähnten Teile verschiebbar ausgebildet sein. Weiterhin kann die Einrichtung zur Parallelführung gemeinsam mit den vorgenannten Teilen gegenüber dem Modell 20 in Richtung der optischen Achse 35 des Gerätes zur Einstellung des Modellbildes auf einer weiteren Führung 38 verschiebbar ausgebildet sein.
  • Vor dem Objektiv 24 können in nicht näher dargestellter Weise noch verschiedene Filter 36 einsetzbar vorgesehen sein, durch die es möglich ist, trotz Beibehalten derselben Lichtquelle 1 Licht verschiedener Wellenlängen auf den Schirm zu werfen.
  • Die Betriebsweise des Gerätes ist aus Abb. 4 ersichtlich. Zur Durchführung einer Messung an einem Modell 20 wird der Modell tisch 4, der auf seinem Oberteil außer dem Modell auch noch eine - der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellte - zugehörige Belastungsvorrichtung tragen kann,-so eingestellt, daß durch weitere Höhenverstellung des Oberteil es alle gewünschten Teile des Modells in Höhe der optischen Achse 35 des Gerätes gebracht werden können. Die Höhenverstellung des Oberteil es und auch eine etwaige Seitenverstellung kann entweder unmittelbar von Hand vorgenommen werden oder aber durch elektronische Steuerung von elektrisch angetriebenen Verstelleinrichtungen 25, 26 mittels einer Steuereinrichtung 27, wobei das Maß der Verstellung durch die Meßwertaufnehmer 18, 18' zur Steuerstelle zurückgemeldet werden kann.
  • Nach Einschalten der Lichtquelle 1 werden die beiden Polarisationsfilter 2 und 3 ebenfalls entweder von Hand oder aber durch elektronische Steuerung von elektrisch angetriebenen Verstelleinrichtungen 28, 29 mittels einer Steuereinrichtung 19 in der gewünschten Weise eingestellt, wobei die Größe der Winkelstellung durch Meßwertaufnehmer 30, 31 zur Steuerstelle zurückgemeldet wird.
  • Das Modell 20 wird mittels des Objektivs 24 auf dem Schirm 8 des lichtdicht ausgebildeten Gehäuses 5 abgebildet. Dieses Bild kann durch den Tubus 21 betrachtet werden. Danach wird das Modell 20 auf dem Modelltischoberteil so weit in der Höhe verstellt, bis der zu untersuchende Bildabschnitt in Höhe der optischen Achse 35 des Gerätes liegt. Diese Einstellung wird durch eine Koordinateneinteilung auf dem Schirm 8 erleichtert.
  • Nach Scharfeinstellung des Bildes mittels des Meßwertaufnehmers 12 werden durch allmähliche Seitenverstellung des Oberteil es des Modelltisches nacheinander alle Punkte des Modells längs der gewünschten Auswertelinie auf ihre Lichtintensität gemessen und zwar jeweils durch den durch das Loch 9 und die Öffnung der Blende 10 ausgeblendeten Lichtstrahl, der über die Sammellinse 13 auf den Meßwertaufnehmer 12 fällt, Das Ausgangssignal des Meßwertaufnehmers 12 steuert dann über die Steuervorrichtung 39 ein Digital-Voltmeter 14 und gegebenenfalls Druck- oder anderer Registriereinrichtungen 16, an denen das jeweilige Meßergebnis abgelesen bzw. festgehalten werden kann.
  • Gegenüber allen bisher bekannten Geräten der hier infrage kommenden Gattung weist der Anmeldungsgegenstand den'Vorteil auf, daß die spannungsoptischen Daten objektiv durch elektronische Messung erfaßt werden. Diese Daten können daher in für Digitalanlagen lesbare Form umgewandelt werden. Dabei wird gegenüber den bisher bekannten Geräten nicht nur die MeBgenauigkeit, sondern auch die Meßgeschwindigkeit erhöht. Eine weitere Erhöhung der Meßgenauigkeit ergibt sich ferner noch durch die Verwendung der besonders ausgebildeten, der jeweiligen Messung anpaßbaren Blenden. Schließlich ist es ein großer Vorteil, insbesondere für die die Messung Durchführenden, daß die Messungen in Räumen mit Tageslicht oder normaler Beleuchtung durchgeführt werden können, also daß kein abgedunkelter Meßraum erforderlich ist.

Claims (19)

  1. Patentansprüche
    Gerät zur Durchführung spannungsoptischer Messungen an Modellen von Bauteilen, bei denen eine Lichtquelle, zwei drehbare Polarisationsfilter, zwischen denen - das Modell auf einem Modelltisch in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse in zwei zueinander senkrechten Richtungen verstellbar ist, und ein lichtdicht ausgebildetes Gehäuse (Kamera) mit einem Schirm zur Abbildung des Modells vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (8) zur Abbildung des Modells (20) aLs lichtundurchlässige, diffus reflektierende Fläche ausgebildet ist, die ein Loch (9) aufweist, durch das ein Lichtstrahl des Modellbildes ausgeblendet wird, der in Abhängigkeit von seiner Lichtstärke einen hinter dem Schirm angeordneten fotosensitiven Meßwertaufnehmer (12) steuert, und zu deren Betrachtung ohne Störung des Modellbildes eine Beobachtungsöffnung (21) in dem lichtdicht ausgebildeten Gehäuse (5) vorgesehen ist.
  2. 2. Gerät nach Patentanspruch 1, d a d u r c h g e k e n n; z e i c h n e t daß das Loch (9) im Schirm (8) in Richtung der optischen Achse (35) des Gerätes vorgesehen ist.
  3. 3. Gerät nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Loch (9) eine Blende (10) auswechselbar angeordnet ist, durch die der ausgeblendete Lichtstrahl wahlweise auf eine für den jeweiligen Meßvorgang gewünschte Form und Größe einstellbar ist.
  4. 4. Gerät nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch (9) im Schirm (8) größer als die vorkommende größte Öffnung der Blende (10) ist.
  5. 5. Gerät nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der Blende (10) als Rechteck ausgebildet ist.
  6. 6. Gerät nach Patentanspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Lage der rechteckigen Öffnung der Blende (10) derart eingestellt ist, daß die Richtung der längeren Seite des Rechtecks mit der vorherrschenden Richtung der Isochromaten oder Isoklinen längs der Auswertelinie übereinstimmt.
  7. 7. Gerät nach Patentanspruch 3, r dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (10) aus einem lichtundurchlässigen, in einer drehbaren Halterung (11) untergebrachten Plättchen besteht, das in seiner Mitte eine lichtdurchlässige, der gewünschten Öffnungsform entsprechende Aussparung aufweist.
  8. 8. Gerät nach Patentanspruch 7, dadurcii gekennzeichnet, daß als Blende (10 eine fotografische Platte verwendet ist, die auf fotografischem Wege belichtet wird, wobei als Objekt eine der gewünschten Aussparung entsprechende vergrößerte Fläche dient, so daß nach der Entwicklung in einer fotografisch geschwärzten lichtundurchlässigen Fläche die gewünschte Aussparung in der erforderlichen Verkleinerung als ungeschwärzte lichtdurchlässige Fläche vorhanden ist.
  9. 9. Gerät nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Blende (10) und dem fotosensitiven Meßwertaufnehmer (12) eine Sammellinse (i3) zur Bündelung des durch die Öffnung der Blende (10) fallenden Lichtstrahles vorgesehen ist.
  10. 10. Gerät nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter dem Schirm (8) angeordnete Meßwertaufnehmer (12) die Anzeige eines Digitalvoltmeters (14) und/oder die Registrierung des Meßwertes auf einem Schreiber oder Drucker oder anderem Registriergerät (16) steuert.
  11. 11. Gerät nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßwertaufnehmer (12) die Scharfstellung des Modellbildes ermöglicht, die dann erzielt ist, wenn die Differenz der Ausgangssignale des Meßwertaufnehmers bei hellen und dunklen Stellen des Modellbildes einen Größtwert erreicht hat.
  12. 12. Gerät nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß dieselben Anzeige- und Registriergeräte (14, 15, 16) wahlweise an die Meßwertaufnehmer (18, 18', 19) der Steuereinrichtungen für die Einstellung des Modelltisches (4) und der Polarisationsfilter (2, 3) anschaltbar sind.
  13. 13. Gerät nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Einstellhilfe zur Einstellung des Modells (20) auf dem Modelltisch (4) und zur Einstellung der gewünschten Auswertelinie die Fläche des Schirmes (8) eine Koordinateneinteilung aufweist.
  14. 14. Gerät nach Patentanspruch 1, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Beobachtungsöffnung in dem lichtdichten Gehäuse (5) als ungefähr senkrecht zur optischen Achse (35) des Gerätes angebrachter Tubus (21) ausgebildet ist, dessen Okularöffnung (22) verschließbar ist.
  15. 15. Gerät nach Patentanspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in dem lichtdicht ausgebildeten Gehäuse (5) ein in Richtung der optischen Achse des Tubus (21) liegender, verstellbarer Planspiegel (23) vorgesehen ist, der wahlweise eine Betracbting der gesamten Fläche des Schirmes (8) oder aber nur eines Teiles davon durch den Tubus ermöglicht, und der derart angeordnet ist, daß er außerhalb des Bereiches der vom Objektiv (24) zum Schirm (8) verlaufenden Lichtstrahlen des Modellbildes liegt.
  16. 16. Gerät nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Schirm (8) als auch das auf der dem Schirm (8) gegenüberliegenden Seite des Gehäuses (5) vorgesehene Objektiv (24) gegenüber dem Modell (20) in Richtung der optischen Achse (35) des Gerätes auf Einrichtungen zur Parallelführung (37) der erwähnten Teile verschiebbar ausgebildet sind.
  17. 17. Gerät nach Patentanspruch 16, dadurqh gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Parallelführung (37) gemeinsam mit den vorgenannten Teilen gegenüber dem Modell (20) in Richtung der optischen Achse des Gerätes auf einer weiteren Führung (38) verschiebbar ausgebildet ist.
  18. 18. Gerät nach Patentanspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Objektiv (24) verschiedene Pilter (36) einsetzbar vorgesehen sind, durch die von ein- und derselben Lichtquelle (1) Licht verschiedener Wellenlängen auf den Schirm geworfen wird.
  19. 19. Gerät nach Patentanspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebungen zur Einstellung des Modellbildes und auch die Maßnahmen zur Einstellung der Polarisationsfilter (2, 3) sowie des Modelltisches (4) wahlweise von Hand oder aber von einer entfernt vom Gerät angeordneten Stelle durch elektronische Steuerung bewirkt werden.
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