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DE1919900U - Handgriff, insbesondere tuerdruecker. - Google Patents

Handgriff, insbesondere tuerdruecker.

Info

Publication number
DE1919900U
DE1919900U DEW31101U DEW0031101U DE1919900U DE 1919900 U DE1919900 U DE 1919900U DE W31101 U DEW31101 U DE W31101U DE W0031101 U DEW0031101 U DE W0031101U DE 1919900 U DE1919900 U DE 1919900U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
door
core
parts
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW31101U
Other languages
English (en)
Inventor
Rudi Wilke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW31101U priority Critical patent/DE1919900U/de
Publication of DE1919900U publication Critical patent/DE1919900U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B1/00Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
    • E05B1/0053Handles or handle attachments facilitating operation, e.g. by children or burdened persons

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Rudi W i 1 k e, 354-8 Arolsen, Marsbergerstrasse 2-4
11 Handgriff insbesondere Türdrücker
Die Erfindung bezieht sich auf einen Handgriff, insbesondere einen Türdrücker, der ganz oder teilweise aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht.
Bei der Herstellung solcher Handgriffe, wie zum Beispiel Türdrücker oder Fensteroliven, im Spritzgußverfahren machen sich besonders zwei durch das Verfahren bedingte Nachteile bemerkbar.
— 2. —
Erstens weisen alle Spritzgußteile einen Grat auf, der das Aussehen und die Griffigkeit beeinträchtigt, und dessen Entfernung schwierig und mit erheblichen Kosten verbunden ist* Aus dem Grunde wurde., schon immer versucht, dem Handgriff eine Gestalt zu geben, bei der der Grat an einer Stelle entsteht, wo er wenig stört.
Zweitens besteht bei der Fertigung massiver oder dickwandiger Kunststoffteile immer die Gefahr des Einfallens der Außenflächen· Diese Einfallstellen sind nur durch Schleifen und Polieren zu beseitigen, wodurch wiederum erhebliche Kosten entstehen.
Die beiden angeführten Nachteile werden durch einen Handgriff gemäß vorliegender Erfindung auf ein Minimum herabgesetzt bzw. völlig ausgeschaltet»
Die geeigneteste Stelle für einen Grat ist. an den Kanten der axialen Dreh- oder Abschlußfläche eines Handgriffes gegeben. Demzufolge ist der Handgriff nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sgine Mittellinie die Form eines Kreisbogens hat oder eines Spiralbögens, dessen Radius zur Türebene hin Größer wird, und daß der Handgriff auf der ganzen Länge in Bezug auf diese Mittellinie mit allseits kleiner werdendem Querschnitt nach dem Handgriffende zu verläuft, zum Beispiel im wesentlichen konisch oder pyramidenförmig.
Die Spritzform für einen solchen Handgriff kann als allseits geschlossenes Formnest ausgebildet werden, das nur zu der axialen Dreh- oder Abschlußfläche des Griffes hin eine Öffnung aufweist, die durch die zweite Formplatte verschlossen wird, so daß ein Grat
lediglich an den Kanten dieser Dreh- oder Abschlußflache entsteht, wo er praktisch nicht stört.
Ein derartiger Handgriff kann auf der ganzen Länge hohl ausgebildet werden, wobei er lediglich an der axialen Dreh- oder AbschlußfMche eine öffnung aufweist. Denn ebenso wie der Handgriff auf einem Kreisbzw. Spiralbogen aus dem geschlossenen lOrmnest herausgeführt werden kann, läßt sich ein Formkern, der im wesentlichen die gleiche Gestalt wie der Handgriff hat, und nur entsprechend kleiner ist, auf dem gleichen Kreis- bzw. Spiralbögen aus dem hohlgespritzten Handgriff herausziehen.
Um den zweiten genannten Nachteil (Einfallen der Außenfläche) auszuschalten, wird der Handgriff zweiteilig ausgebildet; er besteht aus einem Hohlteil, das in der beschriebenen Weise so eingeformt wird, daß er lediglich an den Kanten der hinteren Drehoder Abschlußfläche einen Grat besitzt, und einem Kernteil, das ein Positiv des Hohlteiles ist und auf welches das Hohlteil aufgesteckt wird. Beim Spritzen des dünnwandigen Außenteiles entstehen keine Einfallstellen. Die Einfallstellen des Kernteiles werden durch das übergesteckte Hohlteil verdeckt. Der Kern selbst kann außerdem gleichfalls weitgehend hohl ausgebildet werden, wobei er eine öffnung am auskragenden Ende aufweist.
Die Drückerform gemäß der Erfindung ermöglicht also sowohl die Festlegung des Grats an einer Stelle, wo keinerlei Nachbearbeitung erforderlich ist, also auch das Aufstecken eines HobJLteiles·
Die beschriebene ^eiteilige Ausbildung des Handgriffs führt zu weiteren Vorteilen. So kann der Kern aus
- 4
einem anderen Material als das Aufsteckteil hergestellt werden, zum Beispiel Material zweiter Wahl oder aus einem Regenerat oder auch aus einem anderen Kunststoff, der zwar ausreichende Festigkeit "besitzt, dessen Oberflächeneigenschaften aber für einen Handgriff nicht ausreichend sind. Schließlich kann auch ein Metallkern verwendet werden.
Eine Verbilligung der Lagerhaltung tritt dadurch ein, daß der Kern stets aus Material gleicher Farbe hergestellt werden kann und nur die relativ billigen Aufsteckteile in den verschiesdenen Farben vorrätig sein müssen,
Falls die Aufsteckteile beschädigt oder abgenutzt sind, können sie ohne große Kosten durch aeue ersetzt werden, ohne daß ein vollständig neuer Türdrücker beschafft werden muß.
Die Kernteile, die später durch die Aufsteckteile abgedeckt werden, können bereits während äer Bauarbeiten angebracht werden, so daß die Türschlösser schon benutzbar sind. Die Aufsteckteile werden erst nach Abschluß der Bauarbeiten angebracht, wenn die Gefahr einer Beschädigung nicht mehr besteht.
Ferner gestattet die zweiteilige Ausbildung die Verwendung einer sehr einfachen Drückerverbindung» da die Befestigungsmittel durch das Aufsteckteil verdeckt werden.
Ein Handgriff gemäß vorliegender Anmeldung kann ohne weiteres mit einem resettenartigen Ansatz versehen werden, ohne daß ein zusätzlicher und besonders schwer zu entfernender Grat entsteht. Das gilt so-
wohl für die einteilige als auch für die zweiteilige Ausführung. Die bekannte Erstellung des Handgriffs zusammen mit dem rosettenartigen Ansatz in einem Stück ergibt die Möglichkeit, dieSehrauben aihzudekcen, mit denen die eigentliche Rosette oder das Kurzschild befestigt ist. Darübefhinaus nimmt der rosettenartige Ansatz mit äeiner im Verhältnis zum Drückerquerschnitt großen Anlagefläche einen großen Teil der am Handgriff auftretenden Kräfte auf und bewirkt damit eine besonders gute Befestigung bzw. Lagerung des Griffes·
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Türdrückers dargestellt :
Fig. 1 zeigt den Türdrücker von vorn; Fig. 2 ist ein Schnitt gemäß der Linie II-II; ]?ig. 3 zeigt die Türdrückerverbindung von oben»
Mit 1 ist der Türdrücker bezeichnet. Seine Mittellinie oder Längsachse 6 hat die Form eines Kreisbogens. In Bezug auf diese Mittellinie verläuft der Türdrücker auf der ganzen Länge mit zum Giffende allseits kleiner werdendem Querschnitt ( Figur 1 und Figur 3). An der axialen Drehfläche des Türärückers ist ein rosettenartiger Ansatz 2 angebracht, der zusammen mit dem Türdrücker ein Stück bildet·
■^ach einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Drücker aus zwei Teilen, nämlich dem Kern 5 und dem Außenstück 1ο, der als Verkleidung dient. Beide Teile haben die gemeinsame Mittellinie 6 und verlaufen in Bezug auf diese Mittellinie auf der ganzen Länge mit zum Griffende allseits kleiner werdendem Querschnitt.
Diese Ausführung gestattet eine besonders einfache Türdrückerverbindung, die in diesem Falle aus dem Drückerdorn 7 und der SchraubenÖ besteht, mit der der Drücker an dem Drückerdorn befestigt ist. Die Schraube, 8 ist von außen nicht sichtbar, weil sie durch das Außenstück verdeckt ist. Der Kern und das Außenstück können durch lösbare Mittel, zum Beispiel durch eine an der Unter- oder Rückseite des Druckers angebrachte kleine Schraube verbunden sein. Beide feile können auch miteinander verklebt werden. Ein Grat entsteht nur an der Stelle 9» an der erlab er nicht sichtbar ist.
- Ansprüche

Claims (5)

  1. 52e*-8.5.65
    Ansprüche
    "I.) Aus Kunststoff gegossener Handgriff, insbesondere Türdrücker,
    dadurch gekennzeichnet, daß seine Längsachse kreisbogen- oder spiralbogenförmig gekrümmt ist, wobei der Radius des Spiralbogens zur Türebene hin größer wird, und daß der Handgriff auf der ganzen Länge in Bezug auf diese Längsachse mit kleiner werdendem Querschnitt nach dem Handgriffende zu verläuft·
  2. 2.) Handgriff nach Anspruch 1
    dadurch gekennzeichnet, daß er zweiteilig ausgebildet ist, indem auf einem Kern von gleicher Form wie der Handgriff das hohle Außenstück als "Verkleidung aufschoben ist·
  3. 3.) Handgriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er an seinem Ende mit einem rosettenartigen Ansatz versehen ist, der mit dem Türdrücker ein Stück bildet.
  4. 4.) Handgriff nach Anspruch 2
    dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile miteinander fest oder lösbar verbunden sind.
  5. 5.) Handgriff nach Anspruch 2
    dadurch gekennzeichnet, daß nur der Kern mit dem Drückerdorn verbunden ist.
DEW31101U 1963-08-31 1963-08-31 Handgriff, insbesondere tuerdruecker. Expired DE1919900U (de)

Priority Applications (1)

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DEW31101U DE1919900U (de) 1963-08-31 1963-08-31 Handgriff, insbesondere tuerdruecker.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1919900U true DE1919900U (de) 1965-07-15

Family

ID=33388504

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DEW31101U Expired DE1919900U (de) 1963-08-31 1963-08-31 Handgriff, insbesondere tuerdruecker.

Country Status (1)

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DE (1) DE1919900U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006049305A1 (de) * 2006-10-19 2008-04-30 Hewi Heinrich Wilke Gmbh Tür- oder Fensterdrücker und Herstellungsverfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006049305A1 (de) * 2006-10-19 2008-04-30 Hewi Heinrich Wilke Gmbh Tür- oder Fensterdrücker und Herstellungsverfahren

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