DE1919581A1 - Hydraulisches Verfahren und Geraet zur Abgabe von koernigem Material unter Druck - Google Patents
Hydraulisches Verfahren und Geraet zur Abgabe von koernigem Material unter DruckInfo
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Description
CHALHSWüE-COOk BROS., INCORPORATED, INDUSTRY/Calif ./USA
Hydraulisches Verfahren und Gerät zur Abgabe von körnigem Material unter Druck
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Sandverteileiη
richtung, wie z.B. ein hydraulisches Sandgebläse, das zum Säubern und Entfernen von Farbe von Gegenständen
und zum Ätzen verwendet wird.
Bei früheren hydraulischen Sandgebläsen und ähnlichen hydraulischen Geräten zum Verteilen von Sand wurde
meistens eine Venturi- oder Sprühdüseneinrichtung verwenden, um das Sandmaterial zum Versprühen mit einem
Flüssigkeitsstrom zu mischen. Es ist z.B. bereits bekannt, ein Sprühdüsengerät oder ein Venturigerät zu
diesem Zweck zu verwenden. Beide Arten von Geräten sind jedoch relativ komplex, kostspielig, unbiegsam und schwie-
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rig zu steuern. Ein weiterer Nachteil eines Venturigeräts ist, daß dieses durch das Sandmaterial verstopft
und schnell verschlissen wird. Bei einer anderen früheren hydraulischen Sandverteilungsart saugte eine Pumpe
das Wasser uid den darin verteilten Sand aus einem Behälter#
Bei einer solchen Einrichtung ist jedoch ein Element, wie z.B. ein Rührwerk nötig, um den Sand im Wasser
verteilt zu halten und auch die Mischung von Sand und Wasser durch die Pumpe zu ziehen, wodurch die Pumpe
äußerst stark verschlissen wird.
Das Gerät der vorliegenden Erfindung bewältigt die
Probleme von Kosten, Komplexität, Verschleiß und mangelnder Flexibilität des Standes der Technik.
Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch die folgenden
Arbeitsschritte: Einbringen einer Menge des Sandmaterials in einem druckdichten Behälter, Leiten eines unter
Druck stehenden Stromes der Flüssigkeit von einer Quelle außerhalb des Behälters durch eine Strombahn unterhalb
des Sandmaterials und in Verbindung mit demselben und von dort zu einem Abgabepunkt außerhalb des Behälters,
und Aufrechterhalten eines dem Druck des Flussig^eits-*
stromes angenäherten Flüssigkeitsdruckes in dem Behälter während des Strömens der Flüssigkeit.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben werden,
wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen ist.
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Fig. 1 ist eine überwiegend geschnittene Seitenansicht -. -. ; einer erfindungsgemäßen Ausführungsformi ;
Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
zweiten erfindungsgemäSen Ausführungsform, und
Fix. 3 ist eine vergrößerte geschnittene Teilansicht und
zeigt das durchlöcherte Rohr der Fig. 2 und seine Verbindung mit dem Behälter des Gerätes.
In Fig. 1 ist eine Form des erfindungsgemäßen Gerätes
einschließlich eines zylindrischen Druckgefäßes 10 mit einen .flachen Boden 12 und einer mit einem Deckel 14 verschlossenen
oberen öffnung dargestellt. Der Deckel ist durch Schrauben la an einem ringförmigen Flansch 16 des
iefä:5es befestigt. Ein zwischen Deckel und Flansch liegender
Belag 20 ergibt eine druckteste Dichtung. Dert Dek-
y.el hat eine EinfüHoffnung 22, durch die der Kessel mit
einem kernigen Material, wie dem im Gefäß befindlichen Sand
2^, gefüllt-werden kann. Die Einfüllöffnung ist während des
Betriebes normalerweise durch einen aufschraubbaren Füllstutzen 26 geschlossen. Ein Luftrohr 25 erstreckt sich
•iur^h öirie zweite uffnunir im Deckel und kann durch ein von
Hand zu betätigendes Ventil 30 geschlossen werden.
Zu den Gerät gehört auch eine Flüssiskeitsdruckanlage
mit einer Leitung für die unter Drucs stehende Flüssigkeit,
Die Leitung erstreckt sich von einer unter Druck stehenden Flüssifkeitsquelle zu einer Austrittsöffnung. Zu der Leitung
gehört eine allgemein mit 32 bezeichnete Rohrleitung,
die an einem Ende mit einer Flüssigkeitspumpe 3^ und am
anderen Ende mit einer am Austritt befindlichen Düse 36
verbunden ist. Zu der Rohrleitung gehört ein erster, sich
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; ; 'äj 009845/0771
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von der Pumpe zu einem genau stromaufwärts des Behälters
befindlichen T-Stück 38 erstreckender Rohrabschnitt
32a. An diesem T-Stück teilt sich die Rohrleitung in zwei
Rohrzweigabschnitte* von denen sich der erste 32b horizontal
über dem Gefäß und dieses überquerend erstreckt und der andere 32c sich vertikal nach unten durch eine
Öffnung 40 im Deckel in das Gefäß erstreckt. Der äeigabschnitt
32c endet in der Nähe des Bodens des Kessels
in einem 9O°-Kniestück 42, an das sich ein durchlöcherter
Rohrabschnitt 44 anschließt, der sich knapp über dem Boden 12 von einer Seite des Behälters au einer entgegengesetzten
Seite desselben erstreckt und endlich bei einem anderen 90°-Kniestück 46 endet. Vom Kniestück 46 erstreckt
sich ein vertikaler Rohrabschnitt 32d nach oben und durch
den Deckel l4 zu einem zweiten T-Stück 48. Das T-Stück
ist zugleich das stromabwärts gelegene Ende des Rohrzweigabschnittes 32b.. Nach dem T-Stück 46 vermischt sich der Strom
beider Zweige und fließt stromabwärts durch einen gemeinsamen ,Rohr-Austrittabschnitt 32e, der bei 50 mit einem
flexiblen Schlauch 52 verkoppelt ist, an dessen Austrittsende
sich eine Düse 36 befindet.
In der den Behälter überquerenden Zweigrohrleitung
32b befindet sich ein von Hand zu bewegendes Steuer- und Absperrventil 54. Ein zweites1von Hand zu bewegendes Steuerventil
56 ist in der Zweigleitung 32c vorgesehen, die in den Behälter und zu dem durchlöchertm Rohrabschnitt 44
führt. Diese beiden Ventile dienen zum: Steuern und Verändern
der die beiden Zweige durchfließenden Ströme und können, wenn gewünscht, auch den Strom nur durch den
einen oder den anderen Zweig leiten. .-...,. ·.,-
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Um das Gerät nach Fig. 1 in Betrieb zu nehmen, wird der Füllstutzen 26 entfernt und der Behälter wird zumindest teilweise mit Sand oder einem anderen erwünschten
körnigen Material gefüllt, je nach dem Endzweck, zu dem das Gerät verwendet werden soll* Dann wird der Füllstutzen
wieder aufgesetzt, das Ventil 30 am Luftrohr geöffnet,
das Ventil 54 geschlossen und das Ventil 56 geöffnet,
so daß zuerst der gesamte Strom durch den durchlöcherten Rohrabschnitt 44 und in den Behälter gleitet wird. Vorzugsweise
ist auch die Düse J6 geschlossen, so daß sich
der Behälter rasch mit der durch die Löcher 58 in dem
Rohrabschnitt 44 fließenden Flüssigkeit füllt. Nachdem sich der Behälter mit Flüssigkeit gefüllt hat, wird das
Ventil 30 geschlossen, so daß der hydraulische Druck im
Behälter demjenigen der Leitung angenähert ist. Die Ventile 54 und SS werden verstellt, so daß der gewünschte
Anteil des Gesamtstromes durch den durchlöcherten Rohrabschnitt 44 fließt. Dann, nachdem die Flüssigkeit fortgesetzt
durch die Zweigleitung 32c und den durchlöcherten
Zweigabschnitt geflossen ist, dringt körniges Material aus
dem Behälter in den Flüssigkeitsstrom, von dem es weitertransportiert und bis zur Düse getragen wird. Bei dem
T-Stück 48 vermischt sich der den Sand transportierende Strom mit dem vorhandenen zusätzlichen Strom aus der Nebenleitung
32b.
Bei statischen hydraulischen Bedingungen würde im durchlöcherten Rohrabschnitt und im Behälter der gleiche
Druck herrschen. Beim Fließen der Flüssigkeit durch den perforierten Rohrabschnitt zur Düse wird jedoch bei"den
Löchern ein geringfügiger Druckunterschied aufgrund des Fließens durch den durchlöcherten Rohrabschnitt erzeugt.
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Man nimmt an, daß die geringfügige Druckreduzierung innerhalb des Rohres zuzüglich der auf den Sand wirkenden
Schwerkraft verursacht, daß der Sand in Richtung des durchlöcherten
Abschnittes und in diesen hineinsiiiJkt. In letzterem
findet eine sehr zufriedenstellende Diarehmischung statt, ungeachtet des Fehlens jeder Art von Venturi- oder Düsenvordchtungt
Das Mittransportieren des Sandes setzt sich solange fort, bis der Spiegel des körnigen Materials im Behälter
sich dem Boden desselben nähert. Bas Konzentrationsverhältnis
des Landes oder sonstigen Materials in der Flüssigkeit
wird durch Änderung des Durchflußanteils durch den durchlöcherten Rohrabschnitt gesteuert. Je mehr von der Gesamtmenge
der durchströmenden Flüssigkeit den durchlöcherten Rohrabschnitt durchfließt, desto höher ist die Sandkonzentration
im Gesamtstrom an der Düse»
Die Konzentration von Sand im endgültigen Sprühstrahl
kann auch durch Verändern der Größe der Locher 55 in dem
durchlöcherten Rohrabschnitt gesteuert werden· Je größer die Löcher sind, desto größer ist die Körnermenge, die in
den durchlöcherten Rohrabschnitt eindringt. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß allgemein und je nach Größe der
Körner die Tendenz des durchlöcherten Rohres sich zu verstopfen mit über ein bestimmtes Maß hinaus wachsender
Größe der Löcher zunimmt.
Z.B. hatte in einem nach der Ausführungsform der Fig.l
hergestellte*! und mit gewöhnlichem Sand gespeistem Testgerät
der durchlöcherte Rohrabschnitt einen Innendurchmesser
von 1,91. ,cm (3"/^ inch) und in Abständen rings um den
Umfang des durchlöcherten Rohrabschnittes angebrachte Löcher. Es stellte sich heraus, daß das Gerät am besten
funktionierte, wenn die Querschnittsgroßen der Löcher
zwischen 0,16 cm und 0,64 cm (l/l6 bis i/4 inch) lagen.
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Das cbLge Testgerät wurde mit einer Pumpe be-trieben, die
an ihrem Austrittsende 75,7 1 Wasser in <fer Minute (20 gpm) unter einem Druck von 31»6 kg/cm (450 psi) abgibt.
Ein Rohr mit einem Innendurchmesser von 1,91 cm (3/4 inch) wurde für die gesamte Anlage verwendet, mit einem Schlauch'
mit einem Innendurchmesser von 1,27 cm (1/2 inch) und einer Düse von 0,4b cm (3/16 inch). Der Behälter selbst
hatte einen Innendurchmesser von 30,48 cm (12 inches) und das Gefätöinnere eine Höhe von 45,70 cm (18 inches). Die
Austrittsöffnung der Pumpe hatte einen Innendurchmesser von 1,27 cm (1/2 inch). Wenn die beiden Ventile 54 und
weit geöffnet waren, gab das Gerät durch die Düse einen otrahl mit einer Dichte von annähernd 2 Gew.-# Sand ab.
Die Fig. 2 und 3 stellen eine andere gewerbsmäßig verwendbare Form des Gerätes mit einem besonders festen
StXahlgefä/3 100 dar, das mit je einem gekrümmten oberen
und unteren Ende 102 und 104, einer Einfüllöffnung 106
und einem Füllstutzen 10c am oberen Ende und einer Auslaßcii'nung
ItO und dazugehörigem Stutzen 112 am unteren Ende ausgestattet ist. Am oberen Ende befindet sich auch
ein verschließbares Luftrohr Il4.
In dieser Ausführungsform ist ein gerader, duchlöcherter
Rohrabschnitt Il6 an" seinem entgegengesetzten Ende mit axial zu ihm ausgerichteten, mit Außengewinden
versehenen, an entgegengesetzten Seiten des Gefäßes in der Nähe des jefäSbodens befindlichen Verbindungsrohrabschnitten
11.·, 120 verbunden.
Fig. 3 bringt eine genauere Darstellung der in die Aufnahmestucice 121, 122 eingeschraubten Verbindungsstücke
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11-, 120. Die Aufnahmestücke sind an der Außenseite des
Behälters angeschweißt und umfassen die axial aufeinander ausgerichteten Öffnungen 123, 12^· im Behälter. Das
Verbindungsstück 120 ist mit einem Innengewinde versehen, in das ein mit Außengewinde versehenes Ende 125
des durchlöcherten Rohres 116 geschraubt ist. Das entgegengesetzte Führungsstück 11t ist bei 126 mit einer
glatten und sich geringfügig kegelig erweiternden Öffnung versehen, in die ein entsprechendes, sbh kegelig ver-·
iüngenries Ende 127 des durchlöcherten Rohres lio genau
eingepaßt isx.
Ein Abschnitt 130 des Einlaisrohres ist an seinem
stromabwärts liegenden Ende am Verbindungsstück 120 angeschweißt und an seinem stromaufwärts liegenden Ende
mit einer (nicht gezeigten) Pumpe verbunden. Ein Auslaßabschnitt 132 des Rohres ist an seinem stromaufwärts liegenden
Ende mit dem Verbindungsstück 11Ö am Behälter und an seinem stromabwärts liegenden Ende - wie in der Ausführungsform
der Fig. 1 gezeigt - mit einem flexiblen Schlauch verbunden.
Ein nicht durchlöcherter und dem Eweigrohrabschnitt 32b der Fig. 1 entsprechender Zweigrohrabschnitt 13*1-durchläuft
ebenfalls ofen Behälter über dem durchlöcherten Abschnitt II6. Der größere Abschnitt 1J6 der Zweigleitung
13^ ist ein einfaches Stück Rohr, das an entgegengesetzten
Seiten des Behälters angeschweißt ist* Die entgegengesetzten Enden des Rohres 136 sind mit Gewinden versehen und ragen
aus dem Behälter hervor» so daß sie mittels geeigneter Verbindungsstücke an die übrigen Teile der Zweigleitung 13*f·
angeschlossen werden können. Der Zweigrohrabschnitt 134-ist
jeweils «it den Ϊ-Stücken 138 tind 139 an die Haupt-
uiüt >auslaßrohre 130 und 132 angeeehlosaen» Sowohl
— 9—■
die Zweigleitung 13^ als auch die Leitung mit dem durchlöcherten
Kohrabschnitt 116 sind außerhalb des Behälters
,jev.'eils mit Steuerventilen l40, 142 zum Steuern der beide
Zweige durchfließenden Strommenge versehen· Ein weiteres Ventil 144 ist stromabwärts von dem durchlöcherten
riohr 116 und stromaufwärts von dem T-Stück 139 vorgesehen.
Es soll ein Hineinziehen von Sand in die Austrittscffnung 132 verhindern, wenn ein unvermengter Strom frischen
Wassers durch die Zweigleitung 134 gewünscht wird.
Die Arbeitsweise des Behälters der Fig. 2 ist die gleiche, wie sie in Bezug auf Fig. 1 beschrieben worden ist. Bei
der als Beispiel gezeigten, gewerbsmäßig verwendbaren Form der Fig. 2 ist ein Behälter mit einer kapazität von 114
(30 gallons), einem Außendurchmesser von 40,64 cm (l6 inches) und einem zylindrischen Bereich von ?6,2 cm (30 inches)
Höhe vorgesehen. Der Behälter ist aus Stahl und widerstandsfähi°·
gegen einen Kesseldruck von 42,2 kg/cm (600 psi). Die ßinfüllöffnung hat einen Durchmesser von 7,62 cm (3
inches) und das Luftloch einen Durchmesser von 5»08 cm
(2 inches). Alle Rohre einschließlich des durchlöcherten Rohrabschnittes bestehen aus 1,91 cm (3/^ inch)-Rohrmaterial.
Die Löcher im durchlöcherten Rohrabschnitt haben Durchmesser von 0,4d cm (3/16 inch) und sind mit Abständen
von 1,91 cm (3/^ inch) voneinander abgesetzt. Es sind
vier Reihen in Abständen voneinander stehenden Löchern um den ivreisumfang des Rohres vorgesehen, wobei die Löcher
der benachbarten Reihen gegeneinander versetzt sind.
Es versteht sich, daß die vorhergehenden Beispiele nur zum Veranschaulichen und nicht zur Begrenzung der Erfindung
dienen sollen, außer in Bezug auf das, was in den Ansprüchen enthalten ist. Die durchlöcherten Rohre weisen
durchgehend einen gleichbleibenden Durchmesser auf,
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- ίο -
wiewohl dies nicht wesentlich ist. Die äedeuxun-r der Erfindung
besteht darin, da>3 das i-iitgerissenwerden les
Sandes nicht von einer ''enturiwiricung abhängx. Die durchlöcherten
Rohrabschnitte der beiden dargestellten Ausführungsformen
erstrecken sich zwar horizontal, es λ rnnt»
aber auch möglich sein, dal" sie sich in einer geringfügigen Neigung zur Horizontalen erstrecken, solange sie annähernd
parallel zum Behälterboder, laufen, ",vas dies anbetrifft,
so ist ein vorwiegend horizontal angebrachter durchlöcherter .dereich einem vorwiegend aufrechnen durch-.
löcherten Rohrabschnitt vorzuziehen. Der letztere würde die Leistungsfähigkeit des Gerätes drastisch herabsetzen,
da mit sinkendem Sandspiegel im behälter fortscnreixend
immer mehr Löcher über dem Sand frei würden, und sich die
äandbeimischung in der Sprühflüssigkeit dadurch während
eines einzigen ülasvorganges fortschreitend verringert^
Um diese Situation zu korrigieren, v.rM.re eine fortgesetzte
Verstellung und ein häufiges Nachfüllen nötig.
Die beiden dargestellten Ausführungsforrnen zeilen
zv/ar nur die Verwendung eines einzigen durchlöcherten
Rohrabschnittes, es sollte jedoch zur Kenntnis genommen
werden, daß v/enn eine höhere Sandkonzentration in der
Sprühflüssigkeit gewünscht wird, als mit einen einzigen durchlöcherten Abschnitt zu erzielen ist, mehrere im Behälter
parallel zueiraider angebrachte durchlöcherte Rohrabschnitte
Verwendung finden könnten, deren parallel fließende Ströme sich schließlich in einem gemeinsamen Austrittsende
vereinigen könnten. Die durchlöcherten liohrabschnitte
können auch jede beliebige Anzahl von Löchern - von einem einzigen Loch bis zu einer Vielzahl von Löchern
- enthalten, je nach der gewünschten ivonsenitration
des körnigen Materials in der Trägerflüssigiceit.
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Das beschriebene Gerät ist normalerweise mit Sand wrA ".r'a~!3^r £" verwenden. Es soll jedoch zur Kenntnis ger:onr,ön
warden, daö ,jede andere Flüssigkeit und jedes
andere material erfolgreich im erfindungsgemäßen Gerät
Vcrv/enclUfis; i'inden könnte. Das Gerät ist z.B. erfolgreich
mit 3:i-remehl im Behälter und Wasser als Trägerriüssii^eit
verwendet worden. Es ist daher nicht not-
v/ ν/«.Ία ig» da das körnige Material scherer als die Trä-.·-;«?
rflüsai^'Keit ist, wenn dies auch zur Erzielung einer
optimalen Lei stuns vorzuziehen ist. Es sind tatsächlich
in Wasser lösliche Stoffe, wie z.B. Reinigungsmittel erfolgreich in-Behälter verwendet worden, und es wird
angenommen, daä der Apparat auch dazu benutzt werden.
kannte, eine Mischung aus zwei verschiedenen Flussigkeiten.abzugeben»-viie
z.B. einerseits V/asser als Träsjerflüssiskeit
und andererseits ein Insektengift als aus dem Behälter atEsuhrihgendes Materialt 13as Gerät ist jedoch
in erster Linie dazu bestimmt, körniges Material einer 'unter starkes* Druck stehenden Flüssigkeit au Reinigiingsswecken
auszustrahlen.·
Ein spezieller Vorteil der in Fig« 2 gezeigten Ausführungsforai
Istf wenn ein durchlöcherter Rohrabschnitt
»ait größeren Löchern gewünseht wirdt ist ein durchlöcherter
Rohrabschnitt leicht und rasch .durch, einen anderen
mit Löchern aer gewünschten G-röSe- zu ersetzen*- .·-."■ ■ . -
Bei einer iSusanuaenfassung des der vorliegenden Erfindung
zugrunde liegenden Verfahrens ist zu sagen, daß dabei
ein fortgesetzter Strom einer £räg«sflüssig&eit durch
einen innen tinter Brück Gehenden Kessel vorgesehen ist»
der sowohl mit einer Mischung aus körnigem*
eine grösere Dichtigkeit &Xm die Flüssigkeit
Material, als Ruch »it einer weiteren
gefüllt ist, die unter einem Druck steht, der dem Druck des Stromes angenähert ist, abgesehen von der geringfügigen
Druckreduzierüng aufgrund der Geschwindigkeit des Stromes. Der Strom fließt innerhalb des Gefäßes unter
dem körnigen Material durch, jedoch ,in seiner Nähe, und
ist von demselben durch eine abgrenzende durchlöcherte Schicht getrennt, die zur Steuerung des Verhältnisses
dient, injdem das körnige Material vom Strom mittransportiert wird.
bad
-'"vitval
■. '■ ' -13-
0O9845/Ö771
Claims (1)
- - 13 Patentansprüche1. Verfahren zum Abgeben von Sandmaterial in einer Sprühflüssigkeit zum Reinigen und für andere Zwecke, gekennzeichnet durch die folgenden Arbeitsschritte ι Einbringen einer Menge des Sandmaterials in einem druckdichten Behälter, Leiten eines unter DrucK stehenden Stromes 'ler Flüssigkeit von einer Quelle außerhalb des Behälters durch eine Strombahn unterhalb des Sandmaterials und in Verbindung mit demselben und von dort zu einem Abgabepunkt außerhalb des Behälters, und Aufrechterhalten eines dem Druck des Flüssifkeitsstromes angenäherten Flüssigkeitsdruckes in dem Behälter während· des Strömens der Flüssigkeit.2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Arbeitsschritt des Brennens der Strombahn während des FlieiBens vom Sandmaterial im Behälter mittels eines durchlöcherten Materials, um damit die durch die Strombahn iiiitzutransportierende £fandmen:!;e zu steuern.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennz eichn e t durch den Arbeitsschritt den Querschnitt der Strombahn im wesentlichen gleichmäßig zu halten.4 .JAbgabegerät, gekennz eichnet durch einen ein fließfähiges festes oder flüssiges Material (24) enthaltenden geschlossenen Behälter (10, 100) und eine sich von einer Quelle für unter Druck stehende Trägerflüssigkeit zu einer Austrittsöffnung erstreckende durchlaufende Rohrleitung (32) in dem der Behälter (10, 100) während des Betriebes druckdicht ist und die durchlaufende Rohrleitung (32) einen durchlöcherten Rohrabschnitt (44, 116) enthält, dessen Löcher (5ü) in Verbindung mit dem Inneren des009845/0771Behälters stehen, so dafo der normale Strom der TrägerflüssigKeit durch den durchlöcherten Abschr.itx bei fortgesetztem Fließen von der Quelle zur Austrittsoifnung exv/as von dem fließfähigen Material (24) mittransportiert und es zu der Austrittsoff nun?; trägt.5· Abgabegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (10, 100) Elemente (23, 30». H4) zur Druckerzeugung im Inneren des Behälters und Elemente (22, 26, 106, 10ä) zur Aufnahme körnigen Materials (24) enthält, und daä der durchlöcherte Rohrabschnitt (44, 116) sich in allgemeinen horizontal im Behälter in der Iiähe des liehälterbodens (12) in Stromrichtung nach der Quelle und vor der AustrittsÖffnung erstreckt.6. Abgabegerät nach Anspruch 4 ode'r 5, dadurch ge - .-.-: e η η ζ e i c h η et , daü der durchlöcherte Kohrabschnitt (44, 116) einen im wesentlichen gleichmäßigen Innendurchmesser hat, weshalb ein den Mittransport der Körner durch die Flüssigkeitsbahn innerhalb dieses Abschnittes beeinflussender Venturieffe.it nicht auftritt.7» Abgabegerät nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Behälter (10, 100) ein wahlweise verschließbares Luftloch (28, 114) befindet, das in geöffnetem Zustand das Füllen des Behälters mit Flüssigkeit aus dem durchlöcherten Rohrabschnitt (44, Il6) gestattet und in geschlossenem Zustand den Behälter unter einen dem Druck des Stromes in dem durchlöcherten Rohrabschnitt ungefähr angenäherten Druck setzt.-15-003845/0771"-. Abgabegerät nach Anspruch *f, 5» 6 und 7» dadurch gekennze ic hnet, daß die Rohrleitung (32) einen parallel zu dem durchlöcherten Rohrabschnitt laufenden nicht durchlöcherten Zweigrohrabschnitt (32b, 136) enthält, so daß ein Teil.des Stromes durch letzteren an dem durchlöcherten Rohrabschnitt vorbeifließt, und dak die Rohrleitung stromabwärts von dem durchlöcherten und dem Zweigabschnitt einen weiteren Abschnitt enthält ('3Zqt 132}, der die Ströme des Zweigabschnittes UHf? des durchlöcherten Abschnittes vor der Auslaßöffnung v.leder vereinigt.V· Ab gäbe se rät nach Anspruch c;, dadurch ge k e η η s e i c h π e t, daä; die Rohrleitung (32) Elemente (5^» 56, 140, 1^2, IhH-) zum Steuern der Verteilung der durchströmenden Jesamtflüssigkeitsmenge auf den durchlöcherten (Jh-, lib) und den Zweigrohrabschnitt (32b, 136) enthält.10. Abgabegerät nach Anspruch 9, dadurch g e k e η η ζ ei c h η e t, daß zu dem Stroms teuereLement ein erstes Ventil (5**» 1^6) in. dem Zweigrohrabschnitt und ein zweixes Ventil (36, 1^2) in einer sich parallel zu dem Zweigrohrabschnitt befindlichen und mit dem durchlöcherten Rohrabschnitt verbundenen Rohrabschnitt (32c) gehört.11· Abgäbegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 10, dadurch g e k en η ζ e i c h η e t, daß der durchlöcherte Rohrabschnitt (116) sich durch den Behälter (100) von einer Seite desselben zur anderen erstreckt und daß in dem Gerät Elemente (118, 120, IEi, 122) zum Befestigen des durchlöcherten Abschnitts am Behälter an beiden Seiten derselben vorgesehen sind»■ .--■'. BADORIiSlNAl.0098457077112« Abgabegerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am durchlöcherten Rohrabschnitt (116) an seinem entgegengesetzten Ende jeweils ein Gewinde (118, 120) und am entgegengesetzten Ende des Behälters (100) Gewindebereiche (121, 122) zum Aufnehmen der mit Gewinde versehenen Enden des durchlöcherten Abschnittes vorgesehen sind. ■13· Abgabegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche ^i bis 12, dadurch gekennz eichnet, daß zu der Quelle für Druckflüssigkeit eine stromaufwärts vom durchlöcherten Rohrabschnitt (44-, 116) liegende Pumpe (34), ferner eine Düse (36) an der Austrittsöffnung, den Behälter (10, 100) zumindest teilweise füllendes körniges Material (24), eine Flüssigkeit, die eine geringere Dichte, als das im Behälter befindliche körnige material hat und die unter einem Druck steht, der demjenigen der Flüssigkeitsdrücke innerhalb der Druckflüssigkeita.anlage entspricht, und daß die Löcher in dem durchlöcherten Rohrabschnitt größere Durchmesser als die im Behälter befindlichen Körner haben, und daß die Löcher über den ganzen Umfang und den größeren Teil der Länge des durchlöcherten Rohrabschnittes im Behälter angeordnet sind.14. Verfahren zur Abgabe von sandartigem Material in einer Sprühflüssigkeit, wie oben beschrieben.13. Gerät zur Abgabe von sandartigem Material unterDruck, wie oben mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen be-r schrieben.009845/0771
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