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DE1918522U - Rotierende behaeltermuehle, insbesondere rohr- oder trommelmuehle. - Google Patents

Rotierende behaeltermuehle, insbesondere rohr- oder trommelmuehle.

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DE1918522U
DE1918522U DEO7148U DEO0007148U DE1918522U DE 1918522 U DE1918522 U DE 1918522U DE O7148 U DEO7148 U DE O7148U DE O0007148 U DEO0007148 U DE O0007148U DE 1918522 U DE1918522 U DE 1918522U
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DE
Germany
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grinding
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mill according
mills
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DEO7148U
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Osterreichisch Amerikanische Magnesit AG
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Osterreichisch Amerikanische Magnesit AG
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

PA 2« 616*12.5.65 ^
Aktenzeichen: O 7148/50 c GPbm
Aimelderin: Österreichisch-Amerikanische Magnesit Aktiengesellschaft in Eadenthein/Kärnten/Österreich.
Heue Beschreibung Rotierende Behältermühle, insbesondere Sohr- oder trommelmühle,
Die Neuerung "betrifft eine rotierende Behältenaühle, insbesondere Eohr- oder Iroramelmühle, deren Innenwandung einen gleichseitigen, mehreckigen Grundquerschnitt mit abgerundeten Ecken aufweist und in der die Vermahlung durch die fallende und rollende Bewegung τοη Hahlkörpern erfolgt·
In Mühlen der angeführten Art, die in großem Umfang zur Zerkleinerung bzw· Termahlung von harten Stoffen, auf trockenem oder nassem Wege, zum Mahlmischen und anderen Verwendungszwekken dienen, wird die Zerkleinerung hauptsächlich durch die Schlag- und Eeibwirkuag, die die Mahlkörper auf das Mahlgut ausüben, bewirkt· Sie beste Zerkleinerungsarbeit kommt durch einen schrägen Schlag zustande; um einen solchen ßehlag herbeizuführen, soll die Mühle die Mahlkörper bis nahe an ihren Scheitelpunkt mitnehmen und die Füllung sich dann oben -von
der MühlenY/and lösen und in schrägem Fall auf das zu vermählende Gut herabfallen· Die Reibwirkung, die für die !feinvermahlung maßgeblich ist, entsteht zwischen der Mühlenpanzerung und dem Mahlgut· Bei Mehrkaamermühlen erfolgt die Zerkleinerung des Mahlgutes in der ersten und zireitea Kammer hauptsächlich durch die Schlagwirkung·
Es sind bereits zahlreiche Versuche unternommen worden, die darauf abzielten, die günstigsten Bedingungen für den Betrieb einer Mühle, wie Drehzahl der Mühle, Ausbildung der Panzerung, Mahlkörperfüllung, herauszufinden und genaue Erkenntnisse über den Mahlvorgang zu gewinnen· Insbesondere sind viele Versuche zum Auffinden eines Zusammenhanges zwischen der Leistung von Mühlen und der Drehzahl angestellt worden* Hinsichtlich der Mühlendrehzahl gelangte man zu dem Ergebnis, daß diese bei Vormühlen 72 % der kritischen Drehzahl (= ~~|äj/min), bei leinmühlen 64· % der kritischen Drehzahl betragen soll· Da es nun aber nicht möglich ist, eine Mühle, in der sowohl eine Vorzerkleinerung, als auch eine leinmahlung erfolgen soll, mit zwei verschiedenen Drehzahlen zu betreiben, hat man die Drehzahl für Mehrkammermühlen mit 68 % der kritischen Drehzahl, also entsprechend dem Mittelwert zwischen den beiden angeführten Werten, gewählt· '®a ist jedoch nicht zu übersehen, daß diese einen Kompromiß darstellende Lösung den lachteil hat, daß die angeführte Drehzahl im lalle einer Mühle, in der die
ι.
größtmögliche Schlagkraft der Mahlkörper erhalten werden soll, zu gering ist und im Falle einer Mühle für Feiamahlung, v/obei es also auf die beste erzielbare Reibwirkung ankommt, zu hoch liegt. Man versuchte, diesen Nachteilen dadurch zu begegnen, daß die Panzerung der Vormahlkammer mit Hubleisten ausgestattet v/urde, mit deren Hilfe die Mahlkörper füllung höher an den Wurfscheitel herangeführt wurde. Da Jedoch bei den bisher bekannten Mühlen dieser Art, z.B. Hohrraühlen, in der Vormahlkamiaer neben Grieß auch noch Feingut anfällt, ist die weitere Zerkleinerung des Feingutes infolge der dann kleineren Eeibarbeit nur sehr gering und das Feingut stellt in der Vorkammer praktisch einen Ballast dar, da es in ihr nur v/enig verändert wird·
Die Neuerung zielt nun darauf ab, eine rotierende Behältermühle, insbesondere Rohr- oder Trommelmühle, zu schaffen, deren Innenwandung einen gleichseitigen, mehreckigen Gruncl·- querschnitt mit abgerundeten Ecken aufweist und in der die Vermahlung durch die fallende und rollende Bewegung von Mahlkörpern erfolgt, wobei die durch die Schlagwirkung erzielte Mahlleistung je nach dem zu behandelnden Mahlgut in einem geeigneten, einregelbaren Verhältnis zu der durch die Reibung bewirkten Mahlleistung steht. Es v/urde gefunden, daß dieses Ziel dann erreicht werden kann, ?/enn die Mühle einen quadratischen Grundquerschnitt mit abgerundeten Ecken und geraden Seiten aufweist und in an sich bekannter Weise mit einem Haufwerk von
Mahlkörpern gefüllt ist, deren Größe einen geringem Brucliteil der Seitenlange des GrundquerscJimittes der Mühle beträgt. Die Mahlkörper "bestehen Vorzugspreise aus Cylpepsen, d.h. Sundstahlstücken,die einen Durehmesser von etwa 1 bis 2 cm und eine Länge von etwa 3 cm haben. Der Querschnitt der Mühle gemäß der Neuerung ist sozusagen aus einem Quadrat mit abgerundeten Ecken gebildet. Vorzugsweise sind die abgerundeten Ecken kreisförmig ausgebildet und die Abrundungen bilden zweckmäßig einen Tiertelkreis. Die Schlagwirkung wird durch den Eadius bzw, die Krümmung der Abrundungen beeinflußt, und zwar ist die Schlagwirkung der Mühle umso größer, je stärker die Krümmung der Abrundungen bzw. je kleiner der Eadius des Viertelkreises im Verhältnis zur Diagonale des Mühlenquerschnittes ist. Die Reibwirkung v/ird bei einer Vergrößerung der Schlagwirkung kleiner, bei einer Verkleinerung der Schlagwirkung größer· Dadurch kann das Verhältnis von Schlagwirkung zu EeibY/irkung abgestimmt und gegebenenfalls auch in ein und derselben Mühle abschnittsweise variiert werden, indem die Krümmungen der Abrundungen abschnittsweise verschieden gewählt werden.
Durch eine solche Querschnittsausbildung wird eine wesentlich größere Turbulenz der Mahlkörper erreicht wie in einer Mühle mit rundem Querschnitt. Dadurch, daß die Mahlkörper nicht wie bei einer Mühle mit rundem Querschnitt gleichmäßig in die Wurfparabel eintreten, sondern periodisch und dadurch in größeren Mengen von den Ecken und somit von dem Punkt der Mühle,
an welchem die Innenfläche der Mühle ihren größten Abstand von der Drehachse hat, in die Wurfparabel gelangen, wird die Aufschlagenergie vergrößert· Es "besteht daher die Möglichkeit, die Größe des Radius der Abruaduagen - oder allgemein ausgedrückt: die Krümmung der Abrundungen - im Verhältnis zur Diagonale des Mühlenquersehnittes entsprechend der gewünschten Schlagwirkung einzustellen, d.h. die Mühle für jedes beliebige Mahlgut so auszulegen bzw· in solcher Weise zu dimensionieren, daß die maxinale Mahlleistung erzielt werden kann» Wie sich auf Grund von photographischen Reihenuntersuchungen und Filmaufnahmen ergibt, werden die Mahlkörper in einer Mühle von quadratischem Grundquerschnitt mit abgerundeten Ecken und geraden Seiten im Vergleich zu den Mahlkörper!! bei einem runden Mühlenquerschnitt wesentlich mehr auseinandergezogen, und es tritt dadurch eine Vergrößerung der Mahlbahn ein. Wie die photographischen Seihen-Untersuchungen ferner zeigen, führen die Mahlkörper nach dem Wurf, also während des Anhebens in der Mühle, iDurbulenzbewegungen aus, die die Reibwirkung auf das Mahlgut günstig beeinflussen. Diese Bewegungen der Mahlkörper, die als Innenbewegung bezeichnet werden können, erreichen ihr Maximum, wenn der Radius der abgerundeten Ecken etwa 1/3 des Grundquadrates beträgt. Bei Anwendung eines Querschnittes gemäß der Neuerung ist die Anzahl der Schläge das Vierfache der Mühlendrehzahl. Ferner wird, wie Versuche mit einer Mühle gemäß der Heuerung zeigten, bei geringerem Energieverbrauch eine wesentlich größere Mahlleistung bei
gleichzeitiger höherer Mali.lfeiiih.eit erreicht. Weiterhin wurde auch festgestellt, daß» bedingt durch die höhere Schlagwirkung eine Mühle gemäß der Neuerung mit kleineren Malilkörpern betrieben werden kann als z.B. eine Mühle mit rundem Querschnitt.
Ss ist auf einfache Weise möglich, bereits vorhandene Mühlen, gemäß der Neuerung umzuwandeln· Dies kann durch Auskleidung mit Panzerplatten von geeigneter Größe und Form bewirkt werden. Im Falle einer Rohrmühle von z»B. zylindrischem Querschnitt gelingt es, den gewünschten quadratischen Grundquerschnitt mit abgerundeten Ecken uater Verwendung voa !Panzerplatten von lediglich drei verschiedenen Formen und Größen herzustellen.
Vorzugsweise sind bei den Mühlen gemäß der Neuerung die Panzerplatten abschnittsweise gegeneinander versetzt, so daß die dynamischen Schwungmomente ausgeglichen werden und eine einseitige exzentrische fuchtmasse vermieden wird. Diese Versetzung kann im Falle einer Mühle mit mehreren Kammern von Kammer zu Kammer erfolgen? die Versetzung kann aber auch in kürzeren Abständen stattfinden. Durch diese Anordnung der Panzerplatten entsteht innerhalb der Mahlkammer bzw· Mahlkammern ein Drall, durch den gleichseitig auf die Mahlkörper eine sortierende Wirkung ausgeübt wird. Durch eine gleichmäßige Versetzung der Panzerung am Umfang der Mühle kann die Wucht der Schläge der Mahlkörperfüllung auf der Mahlbahn verteilt und somit entsprechend den Versetzungen und der Panzerplattenlänge aufgeteilt werden.
Die Mühle gemäß der Neuerung kann für eine Trockenmahlung nach, dem offenen und geschlossenen Kreislauf syst em, d.h. als Durchiaufmühle oder als Mahle mit Sichter (Umluft oder Becherwerkumlauf), für eine Ifaßmahlung, zum Mahlmischen und für andere ähnliche Zwecke verwendet werden* Infolge der erhaltenen größeren Turbulenz der Mahlkörper wird bei der ifaßmahlung auch eine größere Turbulenz der verwendeten Flüssigkeit und damit ein zusätzlicher Mahleffekt erreicht.
Die Mühle gemäß der !Teuerung bietet ferner Torteile hinsichtlich des Energieverbrauches. Diesbezüglich kann erwähnt werden, daß durch die Reibwirkung bekanntlich eine beträchtliche Mahlwäriae entsteht, die für den Mahleffekt als solchen verloren ist, wogegen die Heibungsenergie bei Schlagwirkung wesentlich geringer ist, so daß in der Mühle gemäß der feuerung die Verluste durch Reibungswärme kleiner sind als in den bekannten Mühlen. Schließlich konnte durch mikroskopische Versuche festigest eilt τ/erden, daß eine Mühle mit quadratischem G-rundquerschnitt mit abgerundeten Ecken und geraden Seiten rascher und auch homogener mahlt, und daß in einer solchen Mühle Materialien, die in einer runden Mühle lange splittrig bleiben, praktisch sofort in kubischer Form anfallen.
Kotierende Behältermühlen, deren Innenwandung einen gleichseitigen, mehreckigen G-rund querschnitt aufweist, sind an sich bereits bekannt. Bei allen diesen bekannten Mühlen ist
jedoch der Gedanke, der der Neuerung zu Grunde liegt, in keiner Weise verwirklicht· Im Falle der Mühle gemäß der Neuerung ist es möglich, durch Indern der Krümmung der Abrundungen die Wirkung mehrerer Drehzahlen abschnittsweise in einer einzigen Mühle zu vereinigen, da, wie oben erwähnt, bei stärkerer Krümmung die Schlagwirkung größer und bei schwächerer Krümmung die Schlagwirkung kleiner, aber die Eeib?d.rkung größer wird. Bei den bisher bekannten Mühlen hingegen ist eine Änderung der Schlag- und Reibwirkung nur durch eine Änderung der Drehzahl oder durch Mühleneinbauten möglich. Auf Grund der Neuerung kann daher für jedes beliebige Mahlgut eine Mühle konstruiert und mit hohem Wirkungsgrad unter Anwendung eines zylindrischen Außenmantels ausgelegt werden·
Bezüglich der bekannten Mühlen mit eckigem Grundquersehnitt ist im einzelnen folgendes zu sagen;
Es ist eine durch Zivischenwände in Kammern unterteilte Trommelmühle von gleichseitig dreieckigem Grundquerschnitt vorbekannt, bei der die Zwischenwände auf in den Ecken der Trommel angeordneten Stahlstangen unter Einschaltung von Distanzstücken aufgereiht sind. Ein solcher Mühlenquerschnitt ergibt von. vornherein eine schlechtere Mahlwirkung, weil die Mahlkörper und das Mahlgut pro Umdrehung der Mühle nur dreimal herunterfallen und aufschlagen und überdies die lallhöhe dadurch verringert ist, daß in den Ecken der Trommel die Stahlstasgen angeordnet siacu
Ia übrigem stellt eine solch.© Mühle gegenüber der Mühle gemäß der Neuerung, die keine Einbauten aufweist, ein kompliziertes System dar, wobei noch hinzukommt, daß die in den Ecken der Trommel angeordneten Stahlstangen einem sehr großen Verschleiß unterworfen sind.
Ferner sind auch schon Trommelmühlen bekannt, in denen als Mahlkörper Stangen von -vieleckigem Querschnitt verwendet werden und bei welchen der sich drehende (Eroxamelkörper gleichfalls eine vieleckige, geometrisch dem Mahlkörperguerschnitt ähnliche, z,3· sechseckige Querschnittsform hat» Mühlen mit einem fünfeckigen oder sechseckigen %ierschnitt haben aber schon T/ieder annähernd eine !reisform, so daß in solchen Mühlen gegenüber einer Mühle mit kreisförmigem Verschnitt nur ein geringer Unterschied bezüglich der Mahlwirkung vorliegt, lerner unterliegen in Form von Stangen von. vieleckigem Querschnitt ausgebildete Mahlkörper einem starken Verschleiß, so daß ihre Vieleeksform nicht lange erhalten bleibt und das Mahlgut durch Abrieb dieser Mahlkörper mit deren Material verunreinigt wird·
Gegenüber allen diesen bekannten Mühlen bietet die Mühle gemäß der Neuerung den überraschenden Vorteil, daß es durch Anwendung eines quadratischen Grundquerschnittes mit geraden Seiten und abgerundeten Ecken, die für die Mahlkörper und das Mahlgut vollkommen frei zugänglich sind, ohne irgendwelche Einbau-
ten und unter Verwendung üblicher kleiner Mahlkörper, insbesondere Gylpepse, gelingt, eine hervorragende Mahlwirkung zu erzielen.
Eine weiterhin bekannte Mühle besteht aus einer das Arbeitsgut aufnehmenden Trommel mit einem drei- oder mehrseitigen Querschnitt und mindestens einem darin lose liegenden» nahezu die ganze länge der Trommel einnehmenden Schlegel, der beim Umlauf der Trommel wechselweise gehoben wird und durch sein Eigengewicht auf das Gut zurückfällt. Der Querschnitt kann z.B. dreiseitig, herzförmig, also ausgebaucht, oder vierseitig sein. Von der Anwendung eines quadratischen Grundquerschnittes mit abgerundeten Ecken und geraden Seiten für die Trommel ist im Zusammenhang mit dieser bekannten Mühle nichts gesagt. Ein Abweichen von der Geraden, also den ebenen Seiten der Trommel, führt jedoch zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Wirkung, denn Ausbauchungen dieser Art ergeben eine wesentlich geringere Schlagwirkung und setzen damit auch die Möglichkeit, die Mühle durch Veränderung des Radius bzw. der Krümmung der Äbrundung der Ecken in ihrer Wirkung einzustellen, so herab, daß die erreichbaren Ergebnisse technisch ohne Interesse sind*
Bei Anwendung von ebenen Seiten und einem Haufwerk von Mahlkörpern wird beim Betrieb der rotierenden Behältermühle gemäß der Heuerung den Mahlkörpern beim Abxrarf im oberen Teil der Mühle durch die ebenen Seiten ein zusätzlicher Bewegungsimpuls erteilt, der eine verstärkte Schlagwirkung zur Folge hat,
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wogegen im lalle einer Mühle, die einen dreiseitigen, herzförmigen Querschnitt oder einen anderen mehrseitigen Querschnitt mit gekrümmten Seiten hat, die Mahlkörper, und insbesondere Mahlstangen, vom höchsten Punkt ihrer Bahn auf dem Behandlungsgut einfach nach unten gleiten bzvi« rollen, ohne eine nennenswerte Schlagwirkung auszuüben»
Die Heuerung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert·
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Mühle gemäß der !Teuerung von quadratischem Grundquerschnitt mit abgerundeten Ecken und geraden Seiten,
Fig. 2 bezieht sich auf eine Mühle von quadratischen Grundquerschnitten mit verschiedener Seitenlänge bzw. verschiedenen Hadien oder Krümmungen bei gleicher Diagonale in Achsrichtung gesehen,
Sig. 3 stellt eine Rohrmühle gemäB der Neuerung rein schematisch im Axialsehaitt dar.
Fig· 4· und 5 zeigen zwei Beispiele für eine Mühle gemäß der !Teuerung jeweils im Querschnitt.
Fig· 6 gibt schematisch eine besonders zweckmäßige Art der in drei Größen verwendeten Panzerplatten mit laufender gegenseitiger Versetzung wieder·
Bei der in Fig· 1 dargestellten Ausführungsform der Mühle gemäß der Heuerung ist der zylindrische Mantel M mit in axialer Richtung hintereinander angeordneten Bingscharen von Panzer-
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platten ausgekleidet· Beim gezeigten Ausführungsbeispiel besteht jede Kingschar aus 24 Panzerplatten von drei verschiedenen Formaten 1, 2 und 5ί wobei die !Formate 2 und 5 Ausnehmungen aufweisen, um das Gewicht der Auskleidung herabzusetzen» Die Formate 3 haben außerdem radiale Bohrungen zur Aufnahme von Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln, die zur Fixierung der Ringseharen im Mantel M dienen«
Bei der Mühle nach Fig. Λ haben bei allen Eingscharen der Auskleidung die iibrunduiigen den gleichen Kadius r, doch sind die Querschnitte bei den hintereinanderfolgenden Hingscharen in Umfangsrichtung versetzt. Bei der in Fig· 1 gezeigten Anordnung sind die aufeinanderfolgenden Querschnitte und damit die Diagonalen D der Mühlenquerschnitte jeweils um einen Winkel <?c , bei 24 Formaten daher um jeweils 15°, gegen den vorhergehenden Querschnitt verdreht.
Bei der Ausführung nach Fig· 2 liegen die Diagonalen D aller Mühlenquerschnitte eingefluchtet hintereinander, bei den verschiedenen Hingscharen z.B, a, b, c, d haben aber die Abrundungen verschieden große Hadien rn} r-u5 r bzw· r-,, wodurch in den einzelnen Ringscharen verschieden starke Schlagwirkungen erzielt werden können·
Bei der in Fig· 5 schematised im Axialselmitt veranschaulichten MhIe gelaagt das Mahlgut durch einen Einlauf 5 zuerst in eine Yormahlkaisnier 6, hierauf durch eine Zwischenwand bzw*
Hubwand 10 in eine Kammer 7 und schließlich durch eine weitere Zwischenwand bzw. Hubwand 10 in eine Endkammer 8, aus der das fertig gemahlene Gut durch einen Auslauf 9 ausgetragen wird. In den verschiedenen Kammern 6, ? und 8 können, die Panzerungen Oe nach den besonderen Erfordernissen mit verschieden stark abgerundeten Querschnitten oder mit verschiedenartig gegeneinander versetzten Querschnitten ausgebildet sein.
Die Pig. 4 und 5 zeigen beispielsweise zwei verschiedene Panzerungen mit gleich großen Diagonalen D. Bei der Panzerung 1', 2', J1» nach Fig. 4 ist der Radius r1 der Abrundung kleiner als der Eadius rM der Abrundung der Panzerung 1", 2M, 3" nach Fig. 5· ^1Ur größere Sehlagwirkung wird man demnach die Form nach Fig. 4 wählen.
Infolge der verschieden großen Eadien r1 bzw. r" der Ab~ rundungen bei den Panzerungen nach den Fig. 4 bzw. 5 sind auch die Seitenlängen L1 bzw. L" der den Qa er schnitt en. zu Grunde liegenden Quadrate verschieden groß, so daß mit Ausnahme der Stellen an den Enden der Diagonalen D die Dicke der Panzerplatten 11, 2', 3' mit dem kleineren Abrundungsradxus r1 (Fig. 4) größer ist als die Dicke der Panzerplatten 1", 2", 3" mit dem größeren Abrundungsradius r" (Fig, 5)·
Fig* 6 stellt in eine Ebene abgewickelt eine besonders vorteilhafte Verteilung der Panzerplatten bei einer Panzerung
nach Fig. 1 dar, wobei die gegenseitige Versetzung der Panzerplatten nach einer Schraubenlinie erfolgt. Der am Rande befindliche Pfeil deutet dabei die Längsrichtung der Mühle an.

Claims (7)

P.A.2« 616*12.5.65.-·. Schutzansprüche
1. Rotierende Behältermühle, insbesondere Rohr- oder Trommelmühle, deren Innenwandung einen gleichseitigen, mehreckigen Grundquerschnitt mit abgerundeten Ecken aufweist und in der die Vermahlung durch die fallende und rollende Bewegung von Mahlkörpern erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Mühle einen quadratischen Grund querschnitt mit abgerundeten Ecken und geraden Seiten aufweist und in an sich bekannter Weise mit einem Haufwerk von Mahlkörpern gefüllt ist, deren Größe einen geringen Bruchteil der Seitenlänge des Grundquerschnittes der Mühle beträgt .
2. Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlkörper aus CyIp ep sen bestehen*
3· Mühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgerundeten Ecken kreisförmig ausgebildet sind.
M-m Mühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrunöungen einen Viertelkreis bilden·
5· Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung der Abrundungeii zum Zwecke einer Vergrößerung der Schlagwirkung stärker, zum Zwecke einer Verkleinerung der Schlagwirkung schwächer gewählt ist·
6· Mühle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der gleichen Mühle die Krümmungen der Abrundungen abschnittsweise verschieden sind.
7. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung der Mühle von Panzerplatten (1, 2, 5) dreier verschiedener Formen und Größen gebildet ist.
8. Mühle nach Anspruch 7j dadurch gekennzeichnet, daß die Panzerplatten (1, 2, J) gegeneinander versetzt sind.
9. Mühle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Versetzung der Panzerplatten (1, 2, 3) »ach einer Schraubenlinie (Fig. 6) erfolgt.
K*ntre9s: 5<3s« UnSaHoea 'Beschreibung und Sshirtjowsnt,) Ss} d!e sutetsi eingereichte. äi% -wich» «er der Wo«. fassung d« Ufsprüngbch sirsgsrsichfen Unterlogen ab. Die rechlliche ßedeuiung <is> Ab«eichuftQ ίε? nisht g.·;-.»-.:,« Die ursprünglich eingereichten Unterlagen befinden iich in <jen Amtsokten. Sie könneo ;edeiz£t< oh>:* N.»:!i»-«is sine* rechliicher Iniaessw gebührenfrei eingesehen «srden. Auf Antrog mrot-o hier/on oyci» fofokopian oö» BImti« a» öef. übJichao Preise« geliefert Deutsches Fofentom«.
16 -
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