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DE1918567A1 - Schneckenpresse - Google Patents

Schneckenpresse

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Publication number
DE1918567A1
DE1918567A1 DE19691918567 DE1918567A DE1918567A1 DE 1918567 A1 DE1918567 A1 DE 1918567A1 DE 19691918567 DE19691918567 DE 19691918567 DE 1918567 A DE1918567 A DE 1918567A DE 1918567 A1 DE1918567 A1 DE 1918567A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
depth
threads
section
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691918567
Other languages
English (en)
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DE1918567B2 (de
Inventor
Weir James D
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Rubber Industries Inc
Original Assignee
International Rubber Industries Inc
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Publication date
Priority to US632812A priority Critical patent/US3449793A/en
Priority claimed from GB3096/69A external-priority patent/GB1247281A/en
Application filed by International Rubber Industries Inc filed Critical International Rubber Industries Inc
Priority to DE1918567A priority patent/DE1918567B2/de
Publication of DE1918567A1 publication Critical patent/DE1918567A1/de
Publication of DE1918567B2 publication Critical patent/DE1918567B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/36Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it through the nozzle or die
    • B29C48/50Details of extruders
    • B29C48/505Screws
    • B29C48/62Screws characterised by the shape of the thread channel, e.g. U-shaped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/36Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it through the nozzle or die
    • B29C48/50Details of extruders
    • B29C48/505Screws
    • B29C48/59Screws characterised by details of the thread, i.e. the shape of a single thread of the material-feeding screw
    • B29C48/61Threads having wavy profiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Eezeichnung: "Scllneckenpressc' Die vorliegende Erfindung betrifft dem Verarbeiten (z.B.
  • Mischen, Kneten, Weichmachen und Vorwärmen) von Kautschuk und kautschuk-ähnlichen Kunststoffen und deren Zusammensetzungen dienende Vorrichtungen und Pressen. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Verbesserungen in der Förderschnecke solcher Vorrichtungen wie z.B. in der Förderschnecke eines mit kalter Materialzufunr arbeitenden Extruders.
  • Auf dem betreffenden Fachgebiet ist es durchaus bekannt, die Schneckenform eines Extruders an die Art der zu verarbeitenden Masse anzupassen. Im allgemeinen umfassen solche Schnecken einen zu einem Knetabschnitt führenden Zufuhrabschnitt und enden in einem vor dem Mundstück des Extruders gelegenem Ausgangsabschnitt. Es ist bekannt, in dem Knetabschnitt, mit dem sich die vorliegende Erfindung in erster Linie beschäftigt, ein Gewinde bzw. einen Gewindegang mit konstanter Steigung anzuwenden, wobei jedoch der Kerndurchmesser stetig abnimmt, um die Höhe der zwischen den mit axialem Abstand gelegenen Teile des Gewindeganges und dem umfassenden Zylinder der Schnecke stetig herabzusetzen oder radial mit Bezug auf die Schnecke als das Gewinde herum und axial nach vorne die Schnecke ent lang fortschreitet. sinne solche Ausbildung gewährleistet ein stetig zunehmendes Pressen des plastischen Kunststoffes der Masse, sobald diese sich dem Ausgangsabschnitt nähert, wobei die Preeswirkung in einer Richtung, drh. radial mit Bezug auf die Schnecke stattfindet.
  • Nach einem weiteren bekannten Vorschlag wird eine Extruder-Schnecke mit einem verschiedene, jedoch konstante Steigungen aufweisenden Doppelgewinde ausgestattet, wodurch die Breite des zwischen den beiden Gewindegängen gebildeten Kanals geändert wird und die sich axial der Schnecke entlang bewegende lasse längs des kanals gequetscht wird. Bei einigen Ausführungen ist der Vorschlag gemacht worden, an Stellen zwischen den doppelten Gewindegängen den Kerndurchmesser zu vergrössern und auch herabzusetzen, wodurch eine abwechselnde Ausdehnung und Zusammenquetschung bzw. Zusammensohrumpfung der sich wegen der Schneckendrehung längsdes Kanals bewegenden tasse stattfindet.
  • Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbesserung in dem Aufbau der Knetabschnitte üblicher Förderschnecken vorzusehen, wodurch der Kanal, längs dem die Masse gefördert wird, eine solche Form aufweist, dass ein Zusammenquetschen und Ausdehnen der Masse abwechselnd in drei rechtwinklig zueinander gelegenen Richtungen, d.h.
  • der längsrichtung, der Seitenrichtung und der Höhenrichtung mit Bezug auf den Kanal stattfindet, wodurch die Bestandteile der Masse wirksamer vermischt, weichgemacht, geknetet und erwärmt werden. Die in der Längsrichtung stattfindende Zusammenquetschung d Ausdehnung ist dadurch gewährleistet, dass die Kanalwände die Form eines, eine stetig verändernde Steigung aufweisenden Gewindes haben, so dass die Wände sich stetig einander nähern und Qann wieder auseinandergehen.
  • Um die in der Seitenrichtung stattfindende Zusammenquetschung und Ausdehnung zu bewirken, wird an gegenüberliegenden Seiten des Kanals ein Rillenpaar neben den Gewindewänden vorgesehen, wobei das Rillenpaar sicn in der Tiefe derart verändert, dass die eine Rille an Tiefe zunimmt, während die andere an Tiefe abnimmt. Dabei wird die Masse aus der weniger tiefen Rille in die tiefere Rille quer über den Kanal gepresst. Die in der radialen Richtung stattfindende Zusammenquetschung und Ausdehnung der Masse wird durch die sich in der Tiefe verändernden Wände zustandegebracht. Die Änderung der Tiefe macht die Höhe des Kanals entsprechend unterschiedlich. Falls erwünscht, ist es zusätzlich möglich, dass der Kerndurchmesser der Förderschnecke sich vorzugsweise in umgekehrtem Sinne mit Bezug auf die Breite des Gewindeganges oder auf den Kanal zwischen den Gewindegängen verändert.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Förderschneckenaggregat vorzusehen, das die obengenannten Merkmale aufweist und derart konstruiert ist, dass es kontinuierlich die Funktionen eines intensiv wirkenden geschlossenen Mischers bzw. einer Presse, eines Mischaggregates und eines Aufheizungsaggregates sowie eines üblichen, mit kaltem Material gespeisten Extruders erfüllt.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindungs ist es, eine verbesserte Vorrichtung vorzusehen, die die obengenannten Merkmale aufweist und worin der Knetabschnitt der Förderschnecke mit einen einzigen Gewindegang ausgestattet Ist, wobei die Steigung des Gewindeganges sich derart verändert, dass an einer beliebigen längs des Gewindes gewählten Stelle der zwischen Gangabschnitten axial gemessene Abstand nicht konstant ist.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Schnecke vorzusehen, die die obigen Merkmale aufweist und worin der Knetabechnitt durch eie Doppelgewindegang gebildet ist und mindestens eine der Gewindegänge eine sich konstant, regelmässig, nicht-konstant oder unregelmässig verändernde Steigung aufweist.
  • Gemäss einer weiteren Aufgabe der Erfindung wird eine verbesserte Schnecke vorgesehen, die die obengenannten Merkmale aufweist und bei welcher der Knetabschnitt mit mindestens zwei In der Steigung sich verändernden Gewindegängen ausgestattet ist.
  • Die neuen, die Erfindung kennzeichnenden Merkmale der Anmeldung werden spezifisch in den untenstehenden Ansprüchen dargelegt. Was jedoch den allgemeinen Aufbau und die Arbeitsverhältnisse der Erfindung betrifft sowie deren weitere Aufgaben und Vorteile, so stellt die folgende Beschreibung bestimmter Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen die beste Erläuterung dar. In den Zeichnungen werden gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet. Es zeigen:-Figur 1 einen senkrechten axialen Längsschnitt durch den verbesserten- Schraybenteil eines Extruders gemäss der Erfindung; Figur 2 einen teilweise abgebrochenen, vergrösserten, dem Schnitt gemäss Figur 1 ähnlichen Schnitt; worin je-.
  • doch lediglich ein Teil des Knetabsohnittes dargestellt wird; Figur 3 eine abgewickelte Darstellung eines Teiles der Gewindegänge in der Knetabschnittschraube gemäss Figur 1; Figur 4 einen an den jeweils um 900 Winkel versetzten Stellen 1 - 10 auf den Schmittlinien 1 - 10 gemäss Figur 1 und 2 gelegenen Querschnitt, wobei die einzelnen Teile des Querschnittes dermassen verdreht werden, dass der Gewindegang mit Grundsteigung links und horizontal in jeder der 10 Ansichten erscheint; Figur 5 -eine teilweise Seitenansicht des Knetabsohnittes einer veränderten Förderschnecke, die lediglich mit einem, eine stetig sich verändernde Steigung aufweisenden eingängigen Gewinde ausgestattet ist; Figur 6 eine, der Ansicht gemäss Figur 5 ähnliche Seitenansiciit, die eine weitere Variante zeigt, die im Knetabschnitt der Schnecke mit zwei Gewindegängen mit veränderbarer Steigung ausgerüstet ist; Figur 7 eine, der Ansicht gemäss Figur 3 ähnlich abgewickelte Ansicht eines Teiles der Gewindegänge im Knetabechnitt der Pörderschrcke gemäss Figur 6.
  • In Figur 1 bis 4 der Zeichnungen wird eine bevorzugte Ausführungsform der verbesserten, mit-Bezugszeichen 10 bezifferten Förderschnecke abgebildet. Die Schraube bzw.
  • Schnecke kann in einem üblichen Extruder bzw. einer Presse -mit Heiss- oder Kaltzufuhr im Innern eines , vorzugsweise einen gleichmässigen Durchmesser aufweisenden Zylinder 12 untergebracht werden. Um die Bestandteile der zu vermischenden Masse in das Innere des Zylinders 12 am Anfang 11 des in Figur 1 bezifferten Zufuhrabschnittes 16 einzuspeisen, ist ein behälter 14 vorgesehen. In diesem Abschnitt ist die Förderschnecke mit einem, eine stetige, gegebenenfalls auch unregelmässige oder sich verändernde Steigung aufweisenden Gewindegang 18 ausgerüstet Dieses Gewinde wird durch den Knetabschnitt 20 sowie durch den Ausgangsabschnitt 23 bis zu einem nicht abgebildeten Auslass des Extruders fortgesetzt.
  • Vorzugsweise weist die Förderschnecke 10 einen Aussendurchmesser auf9 der um einen sehr kleinen Betrag die lichte Weite des Zylinders 12 unterschreitet9 so dass bei einer durch nicht abgebildete Antriebsmittel verursachten Drehung die durch den Behälter 14 zugefuhrten nassen Bestandteile sich längs der Schraube im Kanal C durch die nachf olgenden Zufuhr-, Knet und Ausgangsabsohnitte in bekannter Weise bewegen.
  • Im Knetabschnitt wird ein zweiter Gewindegang 24 auf der Förderschnecke gebildet9 die vorzugsweise eine sich stetig verändernde Steigung aufweist Auf diese Weise werden zwischen dem Zylinder 16, der Welle der Förderschnecke 10 und der axial versetzten Teile der Gewindegänge 18p 2AD zwei spiralförmige Kammern C I 9 Cl (siehe Figur 2) gebildet, die vom Zufuhrabschnitt bis zum Ausgangsabschnitt, durch weiche die nassen Bestandteile sich während des Ijlschens und Weichmachens wegen des Druckes der sich drehenden Gewindegänge bewegen müssen, um die Schnecke nerum verlauSenO In Figur 3 scheint der Gewindegang 18 einen geraden Verlauf aufzuweisen wie in der abgewickelten Ansicht, wobei die Schnecke um die Abwicklungsfläche herumgerollt wird. Die raummässige Änderung der Steigung des Gewindeganges 24, die durchlaufend oder unterbrochen, regelmässig oder unregelmässig sein kann sowie die Form der Kurve, die zu der Grösse und Frequenz der Steigung proportional ist, wird durch eine Sinuskurve, die im Hinblick auf die Natur der verarbeiteten plastischen Massen und des daraus herzustellenden Materials vorgewählt wird, dargestellt. Die den Gewindegang 24 links auf Figur 5 darstellende Kurve ist gewählt worden, um die Vergrösserung und Heräbsetzung der Steigung darzulegen, wobei die Vergrösserung den zwischen den Gewindegängen 18, 24 ges legenen Kanal C' erweitert, während eine herabsetzung den Kanal C' enger macht. Der entsprechende Kanal G' wird dementsprechend schmaler oder breiter. Vorzugsweise kommt mindestens eine Vergrosserang und mindestens eine Herabsetzung der Steigung des Gewindeganges 24 in der Länge des Knetabschnittes zur Anwendung. Figur 3 bildet zwei vollständige, weniger als die halbe Länge deD Schnecke im Knetabschnitt darstellende Windungen der Schnecke ab0 Zu beiden Seiten des eine Grund steigung aufweisenden Gewindeganges 18 bildet sich ein Rillenpaar 26, 28 (vergleiche Figuren 2 und 4), die im Verlauf ihrer Erstreckung mit dem Gewindegang um die Schnecke herum ihre Tiefe verändern. EDenso wird zu jeder Seite des von der Grundsteigung abweichenden Gewindeganges 24 ein ähnliches Rillenpaar 30, 32 gebildet, dessen Rillen sich auch in der Tiefe verändern Wie in Figur 3 durch die welligen, die Bodenfläche des Kanals mit Abständen von jeweils ca 200 darstellenden Striche 36 dargestellt, erscheint die eine Rille eines jeden Paares in den dem Transport der Masse dienenden Kanälen C', C'', wobei die Rillen zu entgegengesetzten Enden eines jeden Striches erscheinen0 lie aus einer Betrachtung der Figur 3 hervorgeht, werden die Rillen so gebildet, dass im Verlauf der Rillen um die Schraube die eine Rille des im Kanal C' gelegenen Rillenpaares stetig tiefer wird, während die Tiefe der anderen Rille abnimmt und, sobald eine maximale Tiefe der einen Rille erreicht wird, die Tiefe der Rille kleiner wird, während gleichzeitig die Tiefe der anderen Rille anfängt, sich zu vergrössern. Auf diese Weise ändert sich die Höhe des Kanals C' auf gegenüberliegenden Seiten stetig derart, dass die auf einer Seite gelegene Rille, die weniger tief ist, die Tasse seitlich mit Bezug auf den Kanal gegen die andere, tiefere, auf der anderen Seite gelegene Rille schieben muss. Gleichzeitig ueben die Tiefenänderungen der Rillen eine Presse und vertikale Dehnungswirkung auf. die zwischen dem die Rillen und die Decke des durch den Zylinder 12 gebildeten Kanals mit umfassenden Kanalboden fliessende Masse aus.
  • Der weiteren Erläuterung der Schneckenkonstruktion, soweit sie beschrieben wurden ist, dienen die Ansnchten der Schnecke gemäss Figur 4. In Schnitt fr. 2 In Figur 4 werden die Mittelpunkte der Gewinde 18, 24 um ca 2100 gegen-den Uhrzeigersinn versetzt dargestellt. Der Gewindegang 18 mit der Grundsteigung ist verdreht, so dass er horizontal auf der linken Seite des Schnittes erscheint. Diese Ansicht entspricht der Schnittlinie 2 in Figur 1, wo sie das Gewinde oben in Figur 1 derart schneidet, dass die Drehung in diesem Schnitt 900 beträgt. Der Schnitt Nr. 1 zeigt die in ähnlicher Weise gedrehte Förderschnecke, bei der der Gewindegang mit der Grundsteigung in dieselbe relative Tage zu liegen kommt und der Schnitt dem vor dem zweiten Schnitt um 900 der Drehung der Schnecke liegenden Strich 1 entlang geführt wird.
  • Gemass dem Schnitt sr. 1 Ist der Gewindegang 24 ledIglich um 1500 vom Gewindegang 18 gegen den Uhrzeigersinn versetzt. In ähnlicher Weise wird Schnitt r. 3 dem Strich 3 gemäss Figur 1 entlang geführt, wobei die gegen den Uhrzeigersinn stattfindende Winkelversetzung zwischen den Gewindegängen 18 und 24 bis auf ca 2250 erhöht wird. Gemäss Schnitt Nr. 4 werden die zwei Gewindegänge um ca 2000 gegen den Uhrzeigersinn versetzt. Gemäss Schnitt Nr. 5 werden die zwei Gewindegänge um ca 2600 gegen den Uhrzeigersinn versetzt, während die Versetzung der beiden Gewindegänge gemäss Schnitt Nr. 6 ca 1500 gegen den Uhrzeigersinn beträgt. Die Änderung in der Winkelversetzung zwischen den Gewindegängen gemäss dem Schnitt 2 bzw. 6 stellt eine volle Umdrehung der Fördert schnecke, d.h. 3600 dar, wobei auf Grund der Steigungsänderung im Gewindegang 24 die zwei Gewindegänge anfangs auseinandergehen und dann im Verlauf der Umdrehung sich einander nähern. Dieses Auseinandergehen und Sichnähern setzt sich in den Abschnitten 7 bis 10 fort, welche eine zweite vollständige Umdrehung der Förderschnecke darstellen, und weitere Umdrehungen bedingen eine Wiederholung der Schnitte 1 bis 10 in einer gewissen Folge. Die je auf einer Seite des Gewindeganges 18 gelegenen Rillen des Rillenpaares 26, 28 werden in dem tiefsten Niveau in Schnitt Nr. 1 dargestellt, während im Verlauf der nachfolgenden Schnitte 2 bis 6 die Tiefe abnimmt. Beginnend mit Schnitt isr. 7 gewinnen diese Rillen stetig an Tiefe im Verlauf der Schnitte 8 bis 10, wobei die grösste Tiefe in Schnitt Wr. 1 erreicht wird. Gleichzeitig werden die das Rillenpaar 30, 33 bildenden, je auf einer Seite des Gewindeganges 24 gelegenen Rillen mit der niedrigsten Tiefe in Schnitt iTr. 1 dargestellt, während in Schnitt r. 2 die Tiefe zunimmt und im Verlauf der Schnitte 3 bis 6 kontinuierlich noch grösser wird. Beim Anfang des Tieferwerdens des einen Rillenpaares wird das Rillenpaar 30, 32 weniger tief, vergleiche Schnitt Nr. 7, und im Verlauf der Schnitte 8, 9 und 10 wird es allmählich noch weniger tief, wobei die minimale Tiefe in Schnitt iqr. 1 erreicht wird.
  • Daraus geht hervor, dass die zwischen den Gewindegängen 18, 24 gelegenen Böden der Kanäle 0', C" einen welligen Verlauf aufweisen und durch die Krümmung der Böden der vier Rillen und durch die Krüminung der verbindenden Wellenflächen der Schnecke festgelegt werden. Demzufolge ändert sich die Höhe eines jeden der zwei Kanäle zwischen den beiden Seiten derart, dass eine Drehung der Schraube die Massenbestandteile aus einer eine geringere Tiefe aufweisenden Rille heraus in die tiefere Partie der anderen Rille des Rillenpaares zwingt. In dieser Weise wie die Gewindegänge 18, 24 auf den Seiten der Kanäle 0', C" sich einander nähern und sich die Rillen 26 bis 32 auf den Seiten der Kanäle tiefenmässig ändern, wird Druck auf die längs der Kanäle fliessende Masse ausgeübt, wobei diese Druckwirkungndie Masse zusammeflzupressen, zu verdichten, auszudehnen oder zu ent lasten trachten in jeder der drei Richtungen, die gegenseitig rechtwinklig versetzt sind.
  • Eine dieser Winkelrichtungen wird mit der Längsachse des Kanals ausgefluchtet, die zweite Richtung ist mit der Breitenrichtung des Kanals ausgefluchtet und die dritte Richtung ist radial mit Bezug auf die Schnecke, oder senkrecht mit Bezug auf den Kanal, angeordnet. Die Tiefenänderung in den Kanälen kann als eine Änderung in den Kerndurchmessern der zwei Gewindegänge betrachtet werden, und es ist möglich, eine beliebig ethode zu benutzen, um die Gewindegänge und die Rillen zu bilden, z.B. durch Formen, Giessen oder Bearbeiten mittels eines Werkzeuges, wobei der Kerndurchmesser dsz Gewindegänge verändert wird, um die Schnecke gemäss der Erfindung herzustellen.
  • Wird bei Inbetriebnahme die Schnecke in Drehung versetzt, so fliessen die Bestandteile der Masse als eine Mischung in den Knetabschnitt hinein. Die kontinuierlich erfolgende Änderung des Profils und der Oberfläche der Kanäle zwischen den Gewindegängen, die weiterhin durch den Kerndurchmesser der Schneckenwelle und die lichte Weite des Zylinders bestimmt wird, presst die Mischung den Kanälen C', C" entlang, wodurch die Masse kontinuierlich verformt wird und ihre Bewegungsrichtung-stetig verändert wird wegen der'abwechselnden Zusarninenpressung und Ausdehnung in jeder der drei gegeneinander senkrechten Richtungen, die die Kanäle, wie oben erklärt, bestimmen. Auf diese Weise wird die Masse hochwirksam geknetet, wodurch das am Ausgang des Ausgangsabschnittes abgegebene Produkt sehr gleichmässig ist. Zusätzlich zu dieser abwechselnden Zusammenpressung urd Ausdehnung der Masse kommen Veränderungen in der Pliessgeachwindigkeit in Teilen der sich bevjegenden l7asse, die auf. die Volumenveränderungen verschiedener Teile des Kanals zurückzufuhren sind, z.B. zwischen den weit auseinandergesetzten Partien und den eng nebeneinanderliegenden Partien der Gewindegänge und zwischen den tiefen Rillen und den Rillen geringerer Tiefe. Demgemäss wird eine Portion der Masse durch ein abnehmendes Volumen aufweisende Kanalpartibeschleunigt, während diejenigen Massenportionen, die zunehmende Volumina aufweisen, gebremst werden. Dabei wird eine Scherwirkung auf die Schichten bzw. Portionen der Masse mit Bezug aufeinander ausgeübt, die die Knetwirkung der Vorrichtung weitgehend erhöht. Es wird daher entnommen werden, dass beim Verarbeiten von Gummi und Kunststoffen, die einer Dauerbeanspruchung unterliegen, das nötige vollständige Vermischen und Kneten wirksamer gewährleistet wird als bei üblichen Förderschnecken. Der aus der Vorrichtung gelieferte Kunststoff ist homogener, was massgebend. ist, wenn in Betracht gezogen wird, dass die Zufuhreinrichtungen solcher Vorrichtungen so ausgelegt werden müssen, dass sie Zusätze in Form von Körnern (Pellets), Pulvern, Flüssigkeiten, Streifen oder festen Massen, die durch Druckwirkung, Schwerkraftwirkung, Selbstzufuhr oder Dosierungsvorrichtungen in den Behälter eingeführt werden, unterbringen können.
  • In Figur 5 ist der Knetabschnitt einer etwas abgeänderten Förderschnecke, bei welcher lediglich ein Gewindegang 24' zur Anwendung kommt, dargestellt, Dieser Gewindegang besitzt jedoch eine sich stetig verändernde Steigung bzw. einen sich stetig verändernden Steigungswinkel derart, dass der zwischen längsversetzten Partien des Gewindeganges gelegene Kanal C2 der die Masse fördert, abwechselnd in der Breite abnimmt und z'unimmt, in derselben Weise, wie im Fall von Kanal Ct des Ausführungsbeispieles gemäss Figur 1 erläutert wurde. Zu beide Seiten des Gewindeganges 24' werden Rillen 30', 32' gebildet, die zu gegenüberliegenden Seiten des Kanals 2 erscheinen und derart ausgebildet sind, dass, während die eine in der Tiefe abnimmt, die andere in der Tiefe zunimmt, genau wie vorstehend mit Bezug auf die Rillen 26, 32 bzw. 28, 30 gemäss Figur 2 erläutert wurde.
  • Die sich ergebende Wirkungsweise der Förderschnecke gemäss Figur 5 ähnelt der der vorstehend beschriebenen, das Ausführungsbeispiel gemäss Figur 1 darstellenden Schnecke, obwohl ein Gewindegang mit der Grundsteigung nicht vorhanden ist, wobei der Hauptunterschied darin liegt, dass ein einziger Kanal mit sich verändernder Breite in dem Knetabschnitt vorhanden ist anstatt avei'solche Genvindegange vorzusehen.
  • Figur 6 stellt eine weitere Ausführungsforin des Knetabschnittes der Förderschnecke- dar, die wiederum zwei Gewindegänge 242, 243 aufweist, wobei jedoch die beiden Gewindegänge mit einer sich stetig verändernden Steigung ausgerostet sind. Ein Rillenpaar 262, 282 befindet sich zu jeder Seite des Gewindeganges 242 und ein ähnliches Rillenpaar 302;- 32? ist zu jeder Seite des GewLldegar.ges 243 gebildet.
  • Diese zwei Rillenpaare werden genau wie bei den oben beschriebenen entsprechenden Rillen 26, 28, 30 und 32 gemäss Figur;?ausgelegt und angeordnet.
  • Figur 7 stellt eine abgewickelte Ansicht der zwei Gewindegänge 242, 243 des Ausführungsbeispieles gemäss Figur 6 dar-, wobei gezeigt wird, dass die beiden Gewindegänge eine veränderliche Steigerung aufweisen. Demgemäss wird das Abnehmen und Zunehmen in der Breite bei den zwei Kanälen o3, C4 zwischen den beiden Gewindegä.ngen erhöht. Aus der sich daraus ergebenden Wirkungsweise der Förderschnecke, deren beide Gewindegänge sich in der Steigung verändern, ergibt sich eine erhöhte isch-, net- und Weichmachwirkung, wobei die erhöhte Reibung die Masse ernitzt.
  • Obwohl bestimmte Ausführungsbeispiele der Erfindung abgebildet und beschrieben worden sind, geht klar hervor, dass viele Abwechslungen in dem Wesen der Erfindung mölich sind.
  • Mit Ausnahme der Erfordernisse des Bekannten und des Prinzips dernachfolgenden Ansprüche ist die Erfindung nicht einzuschränken.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Dem Verarbeiten plastischer Massen dienende kontinuierlich arbeitende Presse, gekennzeichnet durch einen einen gleichmässigen Innendurchmesser aufweisenden und mit einem an dem einen Ende vorgesehenen Einlass sowie mit einem am anderen Ende vorgesehenen Aus last ausgerüsteten Zylinder (12), eine Förderschnecke (10), die in dem genannten Zylinder drehbar gelagert ist und die einen Zufuhrabschnitt (16), einen Knetabschnitt (20) und einen Ausgangsabschnitt (23) aufweist, wobei die Förderschnecke im Knetabschnitt (20) wenigstens einen Gewindegang (18) besitzt, dessen Steigung innerhalb der Länge des genannten Knetabschnittes zunimmt und abnimmt, um mit dem genannten Zylinder einen I<lassenflusskanal zu bilden, dessen Querschnitt zunimmt und abnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Paar Rillen (262, 282), deren Tiefe sich verändert, zu jeder Seite des Kernes des genannten Gewindes, wobei, während die Tiefe der einen Rille zunimmt, die Tiefe der zweiten Rille abnimmt, wodurch die i,'asse im Verlauf ihrer Bewegung im Kanal herum axial der Schraube entlang seitlich verschoben wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeicrmet, dass jede der genannten Rillen (262, 282) innerhalb der Länge des Knetatschnittes (20) an Tiefe zunimmt und abnimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschnecke einen zusätzlichen, in ihr gebildeten Gewindegang aufweist, der sich von dem einen Ende bis zum anderen Ende des Knetabschnittes erstreckt und eine stetige Steigung aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnets dass die Förderschnecke einen zusätzlichen, in ihr gebildeten Gewindegang aufweist, der sich auch abnehmend und zunehmend in der Steigung in der Lange des Knetabscenittes verändert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Paare Rillen, deren Tiefe sich verändert, an den Kernpartien der Gewindegänge vorhanden sind mit einer Rille zu jeder Seite eines jeden Gewindeganges, wobei die vor dem einen Gewiniegang gelegene Rille an Tiefe zunimmt, während die nach dem anderen Gewindegang des Paares gelegene Rille an Tiefe abnimt, wodurch eine seitlich gerichtete Fliessbewegung aer lasse mit Bezug auf den zwischen den Gewindegängen gebildeten Kanal stattfindet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Paare Rillen, deren Tiefe sich verändert, an den Kernpartien der Gewindegänge vorhanden sind mit einer Rille zu jeder Seite eines jeden Gewindeganges, wobei die vor dem einen Gewindégaz gelegene Rille an Tiefe zunimmt, während die nach dem anderen Gewindegang des Paares gelegene Rille an Tiefe abnimmt, wodurch eine seitlich gerichtete Fliessbewegung der Tasse mit Bezug auf den zwischen den Gewindegängen gebildeten Kanal stattfindet.
8, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung des genannten Gewindes gemäss einer vorgewählten Sinuskurve variiert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der genannten Gewinde nach vorgewählten Sinuskurven kontinuierlich variiert.
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