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DE1918290C - Bremsbackenspreizvornchtung - Google Patents

Bremsbackenspreizvornchtung

Info

Publication number
DE1918290C
DE1918290C DE19691918290 DE1918290A DE1918290C DE 1918290 C DE1918290 C DE 1918290C DE 19691918290 DE19691918290 DE 19691918290 DE 1918290 A DE1918290 A DE 1918290A DE 1918290 C DE1918290 C DE 1918290C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plunger
spreader
fork
brake shoe
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691918290
Other languages
English (en)
Other versions
DE1918290A1 (de
DE1918290B2 (de
Inventor
Charles Walsall Stafford shire Newstead (Großbritannien)
Original Assignee
Girling Ltd , Birmingham, Warwick shire (Großbritannien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB1746068A external-priority patent/GB1223599A/en
Application filed by Girling Ltd , Birmingham, Warwick shire (Großbritannien) filed Critical Girling Ltd , Birmingham, Warwick shire (Großbritannien)
Publication of DE1918290A1 publication Critical patent/DE1918290A1/de
Publication of DE1918290B2 publication Critical patent/DE1918290B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1918290C publication Critical patent/DE1918290C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Bremsbackenspreizvorrichtung mit zwei gegenläufig verschiebbaren Stößeln, deren gegenüberliegende entgegengesetzt geneigte Stirnflächen mit auf einer sich zwischen den Schenkeln einer Gabel erstreckenden, gemeinsamen Achse drehbar gelagerten Spreizrollen zusammenwirken, sowie mit einer Drehsicherung der Stöße! und der Spreizrollen relativ zur Stößelachse, wobei die Gabel und die Spreizrollen mindestens teilweise in dem Hohlraum eines Gehäuses aufgenommen sind, in welchen die einen rechteckiger Querschnitt aufweisenden, sich gegenüberliegenden Enden der Stößel hineinragen, und mit einem den Hohlraum abschließenden Deckel.
Bei einer Bremsbackenspreizvorrichtung, die Stößel mit kreisrundem Querschnitt aufweist, wurde vorgeschlagen, rechteckige Druckplatten auf die geneigten Stößelenden aufzubringen und sie gleitend zwischen parallelen Flächen der Gabel aufzunehmen, um die Drehsicherung zu bilden (deutsche Patentschrift 1625 727).
Bei einer bekannten Bremsbackenspreizvorrichtung der eingangs genannten Art ist ein Schwenken der Stößel dadurch vermieden, daß in jedem Stößel ein Längsschlitz vorgesehen ist, durch den sich ein im Gehäuse verankerter Querstift erstreckt (USA.-Patentschrift 3 317 010).
Es ist auch schon eine Bremsbackenspreizvorrichtung bekannt, bei der die Spreizk.aft mittels eines druckmittelbetätigten Kolbens aufgebracht und über zwischen dem Kolben und den Stößeln in Taschen aufgenommenen Rollen auf die rechtwinklig zum Kolben bewegbaren Stößel übertragen wird. Eine Drehsicherung der Stößel ist durch Anflachungen an ihrem Umfang und damit zusammenwirkende entsprechende schwer herzustellende Anflachungen in dem die Stößel aufnehmenden Gehäuse erzielt (USA.-Patentschrift3118 518).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bremsbetätigungsvorrichtung der genannten Art zu schaffen, bei der eine Schwenkmöglichkeit der Stößel zusammen mit der Gabel um die Stößelachse auf einfach* ti Weise als bei der zuletzt genannten Konslruk-
ίο tion unterbunden ist.
Zur Lösung dierjr Aufgabe ist bei einer Spreizvorrichtung der genannten Art vorgesehen, daß der Dekkel Führungsflächen aufweist, die mit den ihm zugewandten Seitenflächen der rechteckigen Stößelenden in Gleitberührung stehen. Die Führung der Druckplatten an dem Deckel verhindert ein Schwenken der Stößel und damit auch der Gabel um die Stößelachsen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
ao in den Unteransprüciien beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
F i g. 1 ist ein Längsschnitt durch eine Bremsbak-
a5 kenspreiz vorrichtung gemäß der Erfindung und
F i g. 2 ist ein Querschnitt durch die Bremsbackenspreizvorrichtung.
ßei dem Ausführungsbeispiel nach den Zeichnungen ist die Erfindung in Anwendung bei einer Brcms-
backenspreizvorrichtung mit Sp-eizrollen und zwei entgegengesetzt bewegbaren Stößeln 50 kreisrunden Querschnitts gezeigt, die in gleichachsigen Bohrungen in einem Gehäuse 52 geführt sind. Rechteckige Druckplatten 54 und 55 sind über eine Zapfenverbin-
dung auf den geneigten inner η Enden der beiden Stößel befestigt. Eine Spreizrollenanordnung mit zwei äußeren Rollen 68 und einer innerne. Rolle 66 gleichen Durchmessers ist zwischen den beiden gegenüberliegenden Druckplatten 54 und 55 vorgesehen. Die Spreizrollen sitzen a.uf einer sich zwischen den Schenkeln der Gabel 58 erstreckenden Achse 70. Der Gabelfuß ist mit dem inneren Ende einer Zugstange 62 verbunden.
Die Zugstange kann mit der Gabel derart verbunden sein, daß sie eine Schwenkung der Gabel zuläßt. Bei dem gezeigter Ausführungsbeispiel ist jedoch keine relative Bewegung zwischen der Zugstange und der Gabel möglich.
Die Gabel 58 und die Rollen 66, 68 sind in einem Hohlraum 72 des Gehäuses 52 aufgenommen, dessen in F i g. 1 und 2 oberes Ende durch einen zweiteiligen Deckel 63 verschlossen ist, welcher ein äußeres Deckelteil 64 und eine Fkjischplatte 67 umfaßt. Das Deckelteil 64 ist mit der Flanschplatte 67 verbunden, um einen einzigen Körper zu bilden, der die aus dem Hohlraum herausragenden Abschnitte der Rollen 66, 68 überdeckt und das Gehäuse 52 rund um die obere öffnung des Hohlraums 72 abschließt und daran befestigt ist. Die Unterseite der Flanschplatte 67 bildet eine Führung für die Druckplatten 54,55. Dazu ist die obere Seitenfläche jeder Druckplatte gegenüber der Ebene der mit den Spreizrollen zusammenwirkenden Druckfläche geneigt, um bündig an der Flanschplatte 67 anzuliegen und mit ihr in gleitender Berührung zusammenzuwirken.
LJm eine unrichtige Montage zu verhindern, ist die rechte Druckplatte 55 (s. Fig. 1) kürzer als die linke Druckplatte 54 ausgebildet, und die Flanschplatte 67
ist zu einem Vorsprung 65 verformt, mit dem die obere Seitenfläche der kürzeren Druckplatte zusammenwirkt. Die in F i g. 1 linke Druckplatte 54 hat eine im Vergleich zur rechten Druckplatte 55 geringere Breite (nicht dargestellt). Die Schenkel der Gabel 58 «ind daher abgesetzt, um auf 4er linken Seite der Gabel einen Zwischenraum mit verringerter Breite zu bilden, in den lediglich die schmalere Druckplatte hineinpaßt. Dadurch ist gewährleistet, daß die Betätigungsvorrichtung nur in einer besonderen Weise monliert werden kann. Auf Grund der stets aufrechterhaltenen Gleitberührung zwischen den Druckplatten 54, £Ϊ die Seit!η der Druckplatten 54, 55 selbst bei maxtaaler Verschiebung der Stößel mit derι Lappen in Sinning bleiben, dafür gesorgt, daß ,ede Mogcfckeit einer relativen Bewegung zwischen den Stoßein und der Gabel um die Stößelachsen ausgeschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Bremsbackenspreizvorrichtung mit zwei gegenläufig verschiebbaren Stößeln, deren gegenüberliegende entgegengesetzt geneigte Stirnflächen mit auf einer sich zwischen den Schenkeln einer Gabel erstreckenden, gemeinsamen Achse drehbar gelagerten Spreizrollen zusammenwirken, sowie mit einer Drehsicherung der Stößel und der Spreizrollen relativ zur Stößelachse, wobei die Gabel und die Spreizrollen mindestens teilweise in dem Hohlraum eines Gehäuses aufgenommen sind, in weichen die einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden, sich gegenüberliegenden Enden d**r Stößel hineinragen und mit einem den Hohlraum abschließenden Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (63) Führungsflächen (65, 67) aufweist, die mit den ihm zugewandten Seitenflächen der rechteckigen Stößelenden (54, 55) in Gleitberührung stehen.
2. Bremsbackenspreizvor.ichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Enden der Stößel (50) von Druckplatten (54, 55) gebildet sind.
3. Bremsbackenspreizvorrichtung nach einem der Anspi -the 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (63) ein äußeres Deckelteil (64) und eine damit verbundene Flanschplatte (67) umfaßt.
DE19691918290 1968-04-11 1969-04-10 Bremsbackenspreizvornchtung Expired DE1918290C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1746068 1968-04-11
GB1746068A GB1223599A (en) 1968-04-11 1968-04-11 Improvements in or relating to brake actuators

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1918290A1 DE1918290A1 (de) 1970-02-05
DE1918290B2 DE1918290B2 (de) 1972-08-24
DE1918290C true DE1918290C (de) 1973-03-15

Family

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