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DE1918137C3 - Vorrichtung zum Abbrennstumpfschweißen und gleichzeitigen Entgraten zweier benachbarter, gleichliegender Kettenglieder - Google Patents

Vorrichtung zum Abbrennstumpfschweißen und gleichzeitigen Entgraten zweier benachbarter, gleichliegender Kettenglieder

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DE1918137C3
DE1918137C3 DE19691918137 DE1918137A DE1918137C3 DE 1918137 C3 DE1918137 C3 DE 1918137C3 DE 19691918137 DE19691918137 DE 19691918137 DE 1918137 A DE1918137 A DE 1918137A DE 1918137 C3 DE1918137 C3 DE 1918137C3
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DE
Germany
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chain
link
welding
welded
deburring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691918137
Other languages
English (en)
Other versions
DE1918137B2 (de
DE1918137A1 (de
Inventor
Hans Dipl.-Ing.rer.pol.; Hannig Robert; 5454 Datteln; Falkenrich Heinrich 43 51 Henrichenburg Reiter
Original Assignee
Becker-Prünte GmbH, 4354 Datteln
Filing date
Publication date
Priority to DE19691918137 priority Critical patent/DE1918137C3/de
Application filed by Becker-Prünte GmbH, 4354 Datteln filed Critical Becker-Prünte GmbH, 4354 Datteln
Priority to CH829169A priority patent/CH508429A/de
Priority to SE768169A priority patent/SE360287B/xx
Priority to ES367889A priority patent/ES367889A1/es
Priority to BE733907D priority patent/BE733907A/xx
Priority to GB1267239D priority patent/GB1267239A/en
Priority to FR7013003A priority patent/FR2043179A5/fr
Publication of DE1918137A1 publication Critical patent/DE1918137A1/de
Publication of DE1918137B2 publication Critical patent/DE1918137B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1918137C3 publication Critical patent/DE1918137C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung Ziim Ab :nn Stumpfschweißen und gleichzeitigen Entgraten eier benachbarter, gleichiiegender Kettenglieder ies taktweise vorrückenden, zusammenhängenden :ttenstranges, die eine mit Spannbacken, einem hweißbett und mit gesonderten Stauchbacken ausgeitete Schweißstation sowie eine mit Entgratmessern d Spannbacken versehene, getrennte Entgratestation Fweist und bei der das zu verschweißende Glied zum Schweißen quer zum Kettenstrang in das neben dem Kettenstrang angeordnete Schweißbett verschoben ist
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Gattung (vgl. die am 1.7.68 veröffentlichte schwedische Patentanmeldung 16 633/67 [SW-PS 346 4803) erfolgt der Kettendurchlauf durch die Vorrichtung taktweise, und zwar derart daß in einem ersten Durchlauf alle Glieder einer Richtung, und nach Drehung des Stranges um 90° alle Glieder der anderen Richtung in einem zweiten Durchlauf bearbeitet werden. Die Schweißstation ist gegenüber der Kettenlängsrichtung um ein bestimmtes Maß nach unten versetzt, so daß das zu schweißende Kettenglied von oberen Spannbacken erfaßt und quer zur KettenlängsrichUing in das Schweißbett gedrückt wird. Die Richtung dieser Verschiebebewegung steht senkrecht zu der Gliedebene des in der Entgratestation eingespannten Gliedes und somit auch senkrecht zur Gliedebene des zu schweißenden Gliedes.
Beim Betrieb der bekannten Vorrichtung hat sich gezeigt, daß eine Verschiebung des zu schweißenden Gliedes zum Schweißen in einer Richtung senkrecht zur Ebene der zu bearbeitenden Glieder zu erheblichen Schwierigkeiten bei dem zum Abbrennstumpfschweißen notwendigen Stauchen führt, da die äußeren Rundungen des zu schweißenden Gliedes nicht frei liegen, sondern von den beidseitig anschließenden querliegenden Gliedern umgriffen werden. Ein günstiges Ansetzen der Stauchbacken an den äußeren Scheiteln der Rundungen ist daher nicht möglich. Vielmehr müssen die Stauchbacken eine Gliedhälfte beidseitig umgreifen und mit einer Ausnehmung für das sich anschließende, querliegende Glied versehen sein. Das kann jedoch nur durch eine relativ komplizierte Ausbildung der Arbeitsflächen der Backen erreicht werden. Da gerade diese Stauchbacken einem erheblichen Verschleiß ausgesetzt sind und beim Stauchen entstandene Kerben und Druckstellen in den Kettengliedern die Festigkeit insbesondere einer hochfesten Kette erheblich beeinträchtigen, können diese Nachteile nicht durch Umgestaltung der Stauchbacken beseitigt werden.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (vgl. CH-PS 439 930) ist für die Schweiß- und Entgratestation ein gemeinsames Spannglied vorgesehen, das mit dem Zustellglied schwenkbar verbunden ist. Dadurch ist die Verschiebbarkeit der Schweiß- und Entgratestation eng begrenzt. Ketten großer Teilungen können ohne vollständiges Umrüsten beider Stationen nicht geschweißt werden. Ferner sind zum Spannen und Stauchen lediglich zwei bewegliche Backen vorgesehen, die mit je einem Widerlager zusammenwirken, wobei Bakken und Widerlager zugleich als Elektroden ausgebildet sind. Durch die großen Stauchkräfte tritt ein starker Elektrodenverschleiß auf, der Teilungsungenauigkeiten und Schenkelversatz zur Folge hat.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit der ein sicheres, weitgehenu verschleißireies Erfassen und Stauchen des zu senweißenden Kettengliedes gewährleistet ist und bei der die Stauchbacken einfach geformt sind.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die Schweißstation in der Ebene des zu entgratenden Gliedes des Kettenstranges seitlich versetzt neben dem Kettenstrang angeordnet ist und daß die an den frei liegenden Scheitelpunkten der Gliedrundungen des zu schweißenden Kettengliedes angreifenden Stauchbacken eine ebene Arbeitsfläche aufweisen.
Das Verschieben des zu schweißenden Gliedes in einer Richtung parallel zur Ebene des in der Entgratestation eingespannten Gliedes führt in vorteilhafter Weise zu einer Schräglage der anschließenden, querliegenden Glieder und damit zu einer Freilegung der äußeren Rundungen des verschobenen, zu schweißenden Gliedes. Daher können an den Scheitelpunkten dieser Rundungen die Stauchbacken mit ihren ebenen Arbeitsflächen punkt- bzw. linienförmig angreifen. Zur Führung und Zentrierung während des Schweiß- und Stauchvorganges sind weder besondere Rundflächen noch Ausnehmungen für die anschließenden Querglieder in den Stauchbacken erforderlich. Diese können vielmehr ebene Arbeitsflächen besitzen, wodurch zum einen die Gefahr von Druckstellen in den Kettengliedern weitgehend vermieden und zum anderen die Herstellung der Stauchbacken erheblich vereinfacht wird.
Zum Verschieben des zu schweißenden Kettengliedes in die Schweißstation ist in Ausgestaltung der Erfindung ein quer zum Kettenstrang zwischen zwei Endstellungen linear verschiebbarer Schieber vorgesehen.
Form und Anordnung des Schiebers können im wesentlichen beliebig sein, insbesondere dann, wenn der Kettenstrang gemäß einem weiteren Mekmal in einer aus zwei Führungsschienen gebildeten Gleitbahn geführt ist, welche im Abstand eines Kettengliedes vor der Schweißstation endet Dadurch haben Schieber und Kettenglieder im Bereich der Schweißstation iiinreichend Bewegungsfreiheit, um das zu schweißende Kettenglied in die Schweißstation einzuführen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung soli die Anordnung so getroffen sein, daß das zu schweißende Glied in seiner seitlich verschobenen Stellung bei eingespanntem zu entgratendem Glied zur Erzeugung eines Spieles parallel zum Kettenstrang begrenzt verschieblich ist. Dadurch kommt das zu schweißende Kettenglied von den anschließenden Quergliedern frei, es wird lediglich von den Spannbacken der Schweißsta tion gehalten und kann eine entsprechend der Einspannung günstige Lage einnehmen. Verschleißerzeugende Relativbewegungen zwischen dem Kettenglied und der Vorrichtung werden vermieden.
Dieses Verhalten kann dadurch unterstützt werden, daß mit den Stauchbacken Support mit Trag- und Leitflächen für die an das zu schweißende Glied anschließenden Kettenglieder verbunden sind, wobei die Supporte zwischen den Führungsschienen für den Kettenstrang und dem Schweißbett angeordnet sind.
Eine andere Ausführungsform, mit der d-is Verschieben des zu schweißenden Kettengliedes in die Schweißstation erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß ein zangenförmiger Greifer zum Erfassen und Einschieben des zu schweißenden Kettengliedes in die Schweißstation vorgesehen ist, dessen Bewegung in Richtung auf das Schweißbett der Schweißstation das Spiel zwischen den beiden zu bearbeitenden Gliedern herbeiführt.
Mit der erfindungsgemäßen Ausführung können hochfeste Rundgliederketten großer Teilungen wirtschaftlich und schnell hergestellt werden. Durch den punkt- bzw. linienförmigen Angriff der Stauchbacken im Bereich der Längsmittelachse der Kettenglieder wird einerseits ein geringer Verschleiß der Elektroden sowie andererseits eine Verminderung des technischen Aufwandes bei der Herstellung der Stauchbacken erreicht. Hinzu kommt, daß bei der beschriebenen Vorrichtung das in der Schweißstation eingespannte Ket-•enelied mit Ausnahme von verhältnismäßig kleinen von den Spannbacken unmittelbar erfaßten Bereichen, nach allen Seiten frei ausweichen kann. Infolgedessen ergeben sich auf der Oberfläche des Kettengliedes keine Bearbeitungsmarken. Außerdem entstehen nach
S dem Biegen der Kettenglieder keine zusätzlichen Durchmesserdifferenzen mehr.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert Es zeigt
ίο F i g. 1 schematisch in Draufsicht die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung in sechs dargestellten Einzelphasen, die mit I bis VI bezeichnet sind, wobei, soweit erforderlich, Schnittdarstellungen A-A und B-B für das Einspannen des zu entgratenden bzw.
!5 zu schweißenden Gliedes neben der Darstellung der Einzelphasen angebracht sind,
F i g. 2 eine gegenüber der Darstellung nach F i g. 1 vergrößerte Seitenansicht mit der Darstellung von Einzelheiten der Schweiß- und Entgratestation,
Fig.3 einen Schnitt längs der Linie VIl-VH der F i g. 2,
Fig.4 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIIl der F i g. 2,
Fig.5 einen Schnitt längs der Linie IX-IX der F ig. 2,
F i g. 6 eine Draufsicht auf den Teil der Maschine, der die Schweiß- und Entgratestation sowie die Kettentransporteinrichtung aufweist, wobei allerdings der Antrieb für die Kette fortgelassen ist,
F i g. 7 die Darstellung des Schnittes längs der Linie X-X der F i g. 6 nach Drehung um einen Viertelkre'.s.
F i g. 8 eine schematische Wiedergabe von Teilen der Entgratevorrichtung und
F i g. 9 eine Ansicht der Vorrichtung nach F i g. 8 in ?s Richtung des Pfeiles Xl nach F i g. 8.
Die in F i g. 1 nur schematisch wiedergegebene Maschine dient zur Kettenherstellung und bearbeitet Kettenstränge 1, die aus vorgebogenen Kettengliedern 2 bestehen. Die Bearbeitung dieser Kettenstränge durch die Mascnine besteht darin, daß die mit ihren Stirnseiten voreinander stehenden beiden Kettengliedschenkel 3 bzw. 4 miteinander verschweißt werden. Dabei entsteht ein Schweißgrat 5, der in der Maschine gleichzeitig mit einer Schweißung eines nachfolgenden Gliedes so entfernt wird, daß die Festigkeit der Schweißung nicht beeinträchtigt wird.
Das Schweißen und Entgraten der Kettenglieder des Stranges 1 erfolgt in der Maschine in zwei nebeneinander angeordneten Bearbekungsstationen, durch die die Schnitte A-A bzw. B-B gelegt sind. In der Darstellung nach F i g. 1 befindet sich !links die allgemein mit 6 bezeichnete Entgratestation, in der der Schweißgrat 5 entfernt wird, während rechts davon die Schweißsta tion 7 angedeutet ist. Die Kette rückt taktweise vor rechts nach links in der Darstellung nach F i g. 1 vor Dazu bewegt sich der a.is vorgebogenen Kettenglie dem bestehende zusammenhängende Kettenstrang ' längs einer aus zwei Führungsschienen 8 und 9 beste henden Gleitbahn und wird von einem nicht dargestell ()0 ten Antrieb taktweise vorgezogen.
Bei dem in F i g. I dargestellten Ausführungsbeispie erfolgt gerade die Bearbeitung des zusammenhängen den Kettenstranges 1 an den horizontal liegenden Glie dem, wahrend die senkrecht stehenden Kettengliede ö? entweder bereits geschweißt sind oder in einem nach folgenden Arbeitsgang geschweißt werden. Sämtlich Kettenglieder werden in der gleichen Maschine gc schweißt.
In der Entgratestation 6 befindet sich ein Kettenglied 10, dessen Rücken 11 mit Hilfe einer Spannbacke 12 verspannt wird, so daß eine später zu erläuternde Entgratevorrichtung, die nicht Gegenstand der Erfindung ist. den noch rotwarmen Schweißgrat 5 dieses Kettengliedes entfernen kann. Gleichzeitig erfolgt in der Schweißstation 7 das Abbrenn-Stumpfschweißen der Kettengliedschenkel 3 und 4 des dort dargestellten Kettengliedes 2a. Die Schweißstation 7 befindet sich außerhalb der Kettenlängsachse bzw. der Richtung ihrer Längsbewegung durch die Maschine an einer Seite der Kette in der Ebene des zu entgratenden Kettengliedes.
Quer zur Kettenlängsrichtung an der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Schieber 15, dessen Bewegungsrichtungen durch einen Pfeil angedeutet sind. Der Schieber läuft in einer Führung und wird von einem nicht dargestellten Antrieb bewegt. Er führt eine Linearbewegung in Richtung des Pfeiles 17 aus und bewegt sich dabei in der Ebene des zu entgratenden Kettengliedes zwischen einer vorgeschobenen Stellung und einer zurückgezogenen Stellung, in der er außerhalb der Bahn des Kettenstranges steht; beide Stellungen sind in F i g. 1 wiedergegeben. Der Schieber 15 hat eine Arbeitsfläche 15a, mit der er den Rücken 18 des in das Schweißbett der Schweißstation 7 zu schiebenden Kettengliedes 2a erfassen kann.
Zum Schweißbett gehört eine feste Stauchbacke 21 mit einer ebenen Arbeitsfläche, der eine in Richtung des Pfeiles 23 bewegliche Stauchbacke 22 zugeordnet ist, die ebenfalls eine ebene Arbeitsfläche aufweist Außerdem gehört zum Schweißbett die Anordnung von zwei Spannbacken 25 und 26, die an je einer Seite der Schweißstelle 20 des zu schweißenden Gliedes 2a. an der sich später der Grat 5 bildet, angeordnet sind.
Die Spannbacke 26 ist mit der Stauchbacke 22 beweglich. Dazu ist sie zusammen mit der Stauchbacke 22 auf einem Schlitten 22a (F i g. 2) angebracht, dessen Bewegungsmöglichkeit durch den Doppelpfeil 23 in F i g. 2 wiedergegeben ist Die andere Spannbacke 25 befindet sich zusammen mit der festen Stauchbacke 21 auf einem ortsfesten Teil 21a der Maschine.
Die Darstellung nach F i g. 5 läßt weitere Einzelheiten der Spannbackenanordnung erkennen. Dort ist die Spannbacke 26 dargestellt, doch entspricht der Spannbacke 26 insoweit die Spannbacke 25 (F i g. 2). In einem bei 261 (F i g. 5) angebrachten Lager läuft ein Träger 262, an dem eine Haltebacke 263 angebracht ist, die bei 264 eine der Außenform des Kettenstrahles entsprechende Arbeitsfläche aufweist Die Teile 263 und 264 können aus Stahl bestehen. Es kann jedoch zweckmä ■ ßig sein, diese Teile als Elektrode auszubilden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist indessen der Teil 266 mit seiner Arbeitsfläche 267 als Elektrode ausgebildet und ruht auf einem Support 268 der Maschine. Bei kleineren Kettenabmessungen können auch die Teile 266, 267 aus Stahl und die zugehörigen Teile 263, 264 als Elektrode ausgebildet sein.
Das Teil 262 kann durch einen nicht dargestellten, insbesondere hydraulischen Antrieb in die dargestellte abgehobene und in die mit dem Teil 266 und dem Kettenglied 2a verspannte Stellung verstellt werden. In F i g. 5 ist außerdem dargestellt, daß der Schieber Ϊ5 in einer Führung 16 in Richtung des Doppelpfeiles 17 verschieblich gelagert ist Dargestellt ist die vorgeschobene Stellung des Schiebers.
Nach Durchführung eines Schweiß Vorganges an einem horizontal liegenden Kettenglied rückt die Kette so weit vor, daß es eben geschweißte Kettenglied 10 (F i g. 1) in die Entgratestation 6 gelangt. In einer Führung 60 (F i g. 6) bewegt sich eine Spannbacke 61 mit einer dem Kettenstahl angepaßten Arbeitsfläche 62 (Fig. 7) in Richtung des Doppelpfeiles 64· im Falle der Phase I nach F i g. 1 nach unten, so daß das Kettenglied auf einem festen Support 65 festgelegt wird (vgl. F ig. 7).
In der folgenden Phase Il gemäß F i g. 1 wird das zu
ίο schweißende Glied 2a, wie in Fig.5 dargestellt, mit Hilfe des Schiebers 15 in die neben dem Kettenstrang 1 liegende Schweißstation 7 eingeschoben.
Sobald das zu schweißende Kettenglied 2a in die durch die Endstellung des Schiebers 15 bestimmte Lage verbracht ist, entsteht, wie in der Darstellung der Phase Il wiedergegeben, zwischen der linken Rundung des zu schweißenden Kettengliedes und der festen Stauchbakke 21 ein Abstand 21a. Unter linien- bzw. punktförmiger Berührung der Außenseite der rechts in F i g. 1 liegenden Rundung des zu schweißenden Kettengliedes 2a erfaßt die bewegliche Stauchbacke 22, die auf dem Schlitten 22a angebracht ist das zu schweißende Kettenglied 2a und bewegt dieses gegen die feste Stauchbacke 21, wobei das Spiel 21a aufgehoben wird. Dadurch entsteht zwischen dem zu entgratenden Glied 10 und dem zu schweißenden Glied 2a ein mit b bezeichnetes Spiel (Phase III der F i g. 1), das der Verkürzung des dazwischenliegenden Kettengliedes 33 infolge des Abbrenn-Stumpfschweißens Rechnung trägt. Anschlie-
ßend spannen die beweglichen Spannbacken 25 und 26
bi^i^ii(.%.uig vrvit-i uaiiirciiiaiiuci uas nciicugucu £.a neben der Schweißstelle 20. Dies ist in der Phase III der F i g. 1 wiedergegeben.
In der folgenden Phase IV in F i g. 1 wird der Schie-
ber 15 zurückgezogen, nachdem vorher das zu schweißende Glied 2a verspannt worden ist. Nach Zurückziehen des Schiebers 15 wird der Schweißstrom eingeschaltet. Durch Bewegung des Stauchschlittens 22a in Richtung des Doppelpfeiles 23 kann der Spalt an der
Schweißstelle 20, der zwischen den Enden 3 und 4 der Kettengliedschenkel besteht mehr oder weniger weit
geöffnet bzw. geschlossen werden, wodurch der Schweißstrom reversiert wird.
Beim Durchführen des Schweißens am Glied 2a wird gleichzeitig der Grat 5 am zu entgratenden Glied 10 entfernt Zum Entfernen des Schweißgrates 5 (vgl. F i g. 8 und 9) dienen zwei messerartige Werkzeuge 40 und 41. Die Schneiden 42 der Werkzeuge 40 und 41 überdecken sich gegenseitig, so daß bei Bewegung der
Messer in Richtung des Pfeiles XI und zurück der Schweißgrat 5 mit Sicherheit vollständig entfernt wird. Die Betätigung der Messer erfolgt hydraulisch, und ihre Bewegung ist selbstverständlich mit den übrigen Arbeitsgängen der Maschine synchronisiert
Einen Oberblick über die Anordnung der Messer in der Maschine vermittelt F i g. 4.
Nach Beendigung des Schweißvorganges am Glied 2a und nach Entgraten des Gliedes 10 werden die Spannbacken 25 und 26 gleichzeitig abgehoben, und die bewegliche Stauchbacke 22 wird dann in Richtung des Pfeiles 23 zurückgezogen. Dieser Zustand ist in der Phase V der F i g. 1 wiedergegeben.
Nach Lösen der Spannbacken 25, 2)5 sowie der Stauchbacke 22 wird das geschweißte Glied 2a infolge der in Kettenlängsrichtung wirkenden Zugkräfte wieder ausgefluchtet, was in der Phase Vi der F i g. 1 wiedergegeben ist Danach kann sich das beschriebene Arbeitsspiel wiederholen.
Es ist hieraus ersichtlich, daß der Schweißvorgang außerordentlich schonend erfolgt, wobei sich der ungeschweißte Gliedschenkel in der Schweißstaiion 7 frei verformen kann. Das Glied ist lediglich linienweise bzw. punktförmig zwischen den ebenen Arbeitsflächen der Stauchbacken 21 und 22 eingespannt.
In Abweichung von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Schieber 15 durch einen zangenartigen Greifer ersetzt werden. Dieser Greifer erfaßt das zu schweißende Glied und verbringt es derart in das Schweißbett, daß dabei gleichzeitig das erwähnte Spiel b (F i g. 1, III) zwischen den zu behandelnden Gliedern entsteht. Dieser Greifer tritt in Tätigkeit, sobald das zu entgratende Glied 10 in der Entgratestation 6 verspannt ist Nachdem der Greifer das Glied in der beschriebenen Weise in das Schweißbett verbracht hat, wird der bewegliche Support 22a auf das Schweißmaß vorgefahren. Erst dann wird das zu schweißende Glied 2a mit der linken und der rechten Spannbacke 25, 26 gleichzeitig verspannt.
Diese Ausführungsform hai allerdings den Nachteil daß die Bewegung des Greifers verhältnismäßig korn pliziert ist. Sie hat aber den Vorteil, daß eine Reihe vor Bewegungsphasen eingespart werden kann.
Das Spiel b zwischen aneinander anschließender
Kettengliedern, das die Maschine, wie beschrieben selbsttätig herstellt, ermöglicht es, das zu schweißende Glied 2a trotz der Einspannung des Gliedes 10 zu be
ίο wegen. Es dient außerdem dazu, den zweiten Schweiß Vorgang, bei dem die senkrechten Glieder 33, 34 ge schweißt werden, sich aber der Kettenstrang durch da; vorhergehende Abbrenn-Stumpfschweißen der hori zontalen Glieder 2a, 10 verkürzt hat, mit der gleicher Maschineneinstellung durchführen zu können.
Es kann sich empfehlen, mit den Stauchbacken 21 und 22 Supporte zu verbinden, welche die an das zi schweißende Kettenglied 2a anschließenden beider senkrechten Kettenglieder 33 bzw. 34 führen.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Abbrennstumpfschweißen und gleichzeitigen Entgraten zweier benachbarter, gleichliegender Kettenglieder eines taktweise vorrückenden, zusammenhängenden Kettenstranges, die eine mit Spannbacken, einem Schweißbett und mit gesonderten Stauchbacken ausgerüstete Schweißstation sowie eine mit Entgratemessern «° und Spannbacken versehene, getrennte Entgratestation aufweist und bei der das zu verschweißende Glied zum Schweißen quer zum Kettenstrang in das neben dem Kettenstrang angeordnete Schweißbett verschoben ist, dadurch gekennzeichnet, '5 daß die Schweißstation (7) in der Ebene des zu entgratenden Gliedes (10) des Kettenstranges (1) seitlich versetzt neben dem Kettenstrang (1) angeordnet ist und daß die an den frei liegenden Scheitelpunkten der Gliedrundungen des zu schweißenden Kettengliedes (2a) angreifenden Stauchbacken (21, 22) eine ebene Arbeitsfläche aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des zu schweißenden Kettengliedes (2a) in die Schweißstation (7) ein *5 quer zum Kettenstrang (1) zwischen zwei Endstellungen linear verschiebbarer Schieber (15) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Keitenstrang (1) in einer aus zwei Führungsschienen (8, 9) gebildeten Gleitbahn geführt ist, welche im Abstand eines Kettengliedes vor der Schweißstation (7) endet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zu schweißende Glied (2a) in seiner seitlich verschobenen Stellung bei eingespanntem zu entgratendem Glied (10) zur Erzeugung eines Spieles (b) parallel zum Kettenstrang (1) begrenzt verschieblich ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Stauchbacken (21, 22) Supporte mit Trag- und Leitflächen für die an das zu schweißende Glied anschließenden Kettenglieder (33, 34) verbunden sind, wobei die Supporte zwischen den Führungsschienen (8,9) für den Kettenstrang (1) und dem Schweißbett angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zangenförmiger Greifer zum E:rfassen und Einschieben des zu schweißenden Kettengliedes (2a) in die Schweißstation (7) vorgesehen ist, dessen Bewegung in Richtung auf das Schweißbett der Schweißstation (7) das Spiel (b) zwischen den beiden zu bearbeitenden Gliedern (10, 2a) herbeiführt.
DE19691918137 1968-06-01 1969-04-10 Vorrichtung zum Abbrennstumpfschweißen und gleichzeitigen Entgraten zweier benachbarter, gleichliegender Kettenglieder Expired DE1918137C3 (de)

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SE768169A SE360287B (de) 1968-06-01 1969-05-30
ES367889A ES367889A1 (es) 1968-06-01 1969-05-30 Una maquina para al mismo tiempo soldar a tope por chispa ydesbarrar eslabones de cadena curvados previamente.
BE733907D BE733907A (de) 1968-06-01 1969-05-30
CH829169A CH508429A (de) 1968-06-01 1969-05-30 Verfahren und Maschine zum Stumpfschweissen und Entgraten von vorgebogenen Kettengliedern eines zusammenhängenden Kettenstranges
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