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DE1917507C - Photographische Kamera mit einem Schleuderverschluß - Google Patents

Photographische Kamera mit einem Schleuderverschluß

Info

Publication number
DE1917507C
DE1917507C DE1917507C DE 1917507 C DE1917507 C DE 1917507C DE 1917507 C DE1917507 C DE 1917507C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
lamella
closing
exposure
tracking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 730 4 Ruit Lieser Ernst Dipl Phys 7000 Stutt gart Vaihingen Ettischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
Publication date

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Description

ι %
Pie Erfindung bezieht sich auf eine phptographi- ; Die Fig, 1 und ? zeigen die Verschlußemrichtung
L . sehe Kamera mit einem Sehleuderverschluß, welcher in der Spann- bzw, Ausgangsstellung, Der Antnebs-
f,v ' . zwei nacheinander ablaufende Verschlußlamellen hebel 11, welcher an der Verschlußplatte lc um den
Φ:' aufweist, denen Federn zugeordnet sind, wobei die Drehpunkt 13 drehbar gelagert ist, wurde durch nicht
tr,.; Verschlußlamellen in der Offen- und/oder Schließ- ? dargestellte Mittel in diese Spannstellijng gebracht,
|;; stellung von Klinken gehalten werden und der unter in der er am Haken 9a unter der Wirkung der An-
\fy der Wirkung einer Feder stehende, die Verschluß- trjebsfeder 12 anliegt.
&■: lamellen antreibende Hebel vom Verschlußauslöser An der Verschlußplatte 1 sind die üffnurigs-
jiV" freigegeben wird. lamelle 2 und die Schließlamelle 3 um den gemein-
'P; Es sind bereits photographische Kameras mit χα samen L^mellendrehpunkt 4 drehbar gelagert. Beide
{?"■' zwei Verschlußlamellen bekannt, welche von Rück- Lamellen werden in dieser Stellung von der Rück-
Ep." stell-bzw. Nachführfedem beeinflußt werden. Durch stellfeder 5 und dem Mitnehmer 26 an dem An-
•S?. das USA.-Patent 573 953 ist z. B, eine Verschluß- schlag Xb gehalten. Die Schließlamelle wird darüber
|[ einrichtung dieser Art bekannt. Bei dieser Ein- hinaus noch von der Halteklinke 7 gehalten. Die
'&■ richtung wird durch den Verschlußspannvorgang 15 Halteklinke 7 ist auf dem Joch 6 a des Elektro-
I' die Rückstellfeder gespannt, und die Nachführfeder magneten 6 um den Drehpunkt 6 b drehbar gelagert
tJ: bleibt wirkungslos. Nach der Verschlußauslösung und wird von einer Haltefeder 10 beeinflußt.
■·. entspannt sich dk Rückstellfeder durch den Ablauf Die Klinke 15 ist um den Klinkendrehpunkt 14 an
J der ersten Verschlußlamelle unter gleichzeitigem der Verschlußpluite 1 drehbar gelagert und liegt
I Spannen der Nachführfeder für die zweite Verschluß- 20 unter der Wirkung einer Zugfeder 16 an dem Klin-
I lamelle. kenanschlag 1 d an.
I Bei einer anderen Verschlußeinrichtung mit zwei Der Verschlußauslöser 9, 9α ist ebenfalls an de
I Verschlußlaniellen (Zusatzpatent 8557 des Amtes Verschlußplatte 1 gelagert.
I; für Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin) Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: % wird beim Verschlußspannen eine Antriebsfeder ge- as Durch Niederducken des Verschlußauslösers 9 in I spannt, und die Rückführfeder für die Deckblende Pfeilrichtung A (Fig. 1) wird dessen Haken 9a nach «■ bleibt während dieses Spannvorgangs unbeeinflußt. unten bewegt, welcher dabei den Antriebshebel 11 t Beim Verschlußabhuf entspannt sich die Antriebs- in Richtung B freigibt. Der Antriebshebel 11 bewegt P feder und nimmt dabei die Grundblende mit. Das über die Abwinkelung 2a die öffnungslameHe 2 i Schließen der Dec.kblende wird du Ji ein Widerlager 30 unter gleichzeitiger Spannung der Rückstel'feder 5 : verzögert. Dabei wird gleichzeitig» durch die Antriebs- in die Offenstellung (F i g. 3) und gibt die Belichfeder die Rüi KfUhrfeder der Deckb:,nde gespannt. tungsöffnung 1 α im Belichtungsstrahlengang E frei. Bei diesen bekannten Einrichtungen müssen die Am Ende dieser Öffnungsbewegung wird die öffbeschriebenen Federn aufeinander abgestimmt wer- nungslamelle 2 von der Nase 15 ft der Klinke 15 an \ den. Das ist sehr schwierig, und es wird nicht ohne 35 ihrer Rückkehr gehindert und verbleibt in der Offenweiteres ein gutes Ergebnis erzielt, zumal die Rei- stellung.
bungsverhältnisse berücksichtigt werden müssen und Während der Bewegung der Öffnungslamelle 2 in
gleichzeitig eine konstante bzw. kurze Belichtungs- Richtung C wird die Nachführfeder 8, welche an der
zeit erzielt werden soll. Abwinkelung 2a der Otfnungslamelle 2 und an dem
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese 40 Lappen 3α der Schließiamelle 3 anliegt, gespannt.
Mangel zu beseitigen. Sobald die Belichtungszeit erreicht ist, welche Bei der photographischen Kamera mit einem durch eine nicht dargestellte elektronische Steuerung Schleudcrverschluß, welcher zwei nacheinander ab- bestimmt wird, zieht der Elektromagnet 6 die Haltelaufende Verschlußlamellen aufweist, denen Federn klinke 7 entgegen der Wirkung einer Haltefeder 10 in zugeordnet sind, wobei die Verschlußlamellen in der 45 Richtung D an, und die SchließlameJio 3 verläßt Offen- und/oder Schließstellung von Klinken gehal- unter Wirkung der Nachführfeder 8 ihre Ausgangsten werden und der unfr der Wirkung einer Feder Stellung (Fig. 3), um die Belichtungsöffnung la stehende, die Vcrschlußlamellei: antreibende Hebel abzudecken und damit die Belichtung zu beenden vom Verschlußauslöser freigegeben wird, wird (F i g. 4).
diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß so Nach der Erreichung der Schließstellung (F i g. 4)
an den um einen gemeinsamen Drehpunkt gelagerten lauft die Schließlameile3 gegen den Arm 15α der
Lamellen Federn zum Nachführen der Schließlamelle Klinke ί5 und veischwenkt diese entgegen der Kraft
zur Beiichtungsbeendigung und zum Rücksteilen der der Zugfedei 16. Durch diese Schwenkbewegung
Offnungslamelle nach beendeter Belichtung angrei- ausgelö1'. verläßt die Nase 15i> die Anlage an der
ten, wobei die Kraft der Rückstellfeder unabhängig 55 öffnunpslamelle 2. so daß diese, von der P ukstell-
. von der Krait der Nachführfeder und ohne daß die feder 5 beeinflußt, bis zur Ausgangsstellung ig. 2)
j' Kräfte dieser beiden Federn gegeneinander gericht bewegt wird. Die RUckstellbewegung wird ι >er den
tet sind, wirksam ist. Mitnehmer 2b auch auf die Schließiamelle i über-
An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungs- tragen und an dem Anschlag Xb beendet, wo die
beispiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigt 60 Schließlamelle 3 wieder an der Halteklinke 7 einhakt.
Fig. 1 die Verschlußeinrichtung in perspektivi- Bei der Rückstellbewegung entspannt sich die Rück-
schef Darstellung, . stellfeder 5, und die Nachführfeder 8 1st wirkungslos.
F i g. 2 die schematische Darstellung der Ver- Zur Erreichung einer kurzen Belichtungszeit kann
hlußeinf ichtung in ihrer Ausgangsstellung, die Nachführfeder 8 kräftig ausgeführt und so vorge-
' ί g, 3 die Einrichtung in der die Belichtungs- 65 spannt werden, daß die Schiießlamelle 3 nach ihrer
<t freigebenden Stellung, Freigabe durch die Halteklinke 7 sehr schnell in
* die Einrichtung in der die Belichtung be- Richtung C schwenkt, um die Belichtung zu beenden.
Stellung. Sowohl die Nachführfeder 8 als auch die Rück-
(I
Itellfeder5 können, da ihre Kräfte nicht gegeneinander wirken, relativ kräftig dimensioniert werden, to daß zwangliiufig auftretende Reibungskräfte die Funktion des Verschlusses nicht stören,

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    I, Photographische Kamera mit einem Schleuderverschluß, welcher zwei nacheinander ablaufende Verschlußlamellen aufweist, denen Federn zugeordnet sind, wobei die Verschlußlamellen in der Offen- und/oder Schließstellung von Klinken gehalten werden und der unter der Wirkung einer Feder stehende, die Verschlußlamellen antreibende Hebel vom Verschlußauslöser freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß an den um einen gemeinsamen Drehpunkt (4) gelagerten Lamellen (2, 3) Federn zum Nachführen (8) der Schließlamelle (3) zur Belichtungsbeendigung und zum Rückstellen (S) der Öffnungslamelle (2) nach beendeter belichtung an- ao greifen, wobei die Kraft der Rückstellfeder (5) unabhängig von der Kraft der Nachführfeder (8) Hnd phne daß die KriUte dieser beiden Federn (S1 8) gegeneinander gerichtet sind, wirksam ist.
  2. 2. Phatographische Kamera nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schließlamelle (3) nach Freigabe durch die Klinke (7) in die den Belichtungsvorgang abschließende Lage bewegende Nachführfeder (8) zwischen der öH-nungslamelie (Z) und der Schließlamelle (3) eingespannt ist,
  3. 3. Fhotographische Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachführfeder (8) die Schließlamelle (3) nach erfolgter Belichtung bis zu einem an der Öffnungslamelle (2) angebrachten Mitnehmer (2 b) bewegt und
    . während der Rückstellung der beiden Lamellen (2, 3) durch die Rücksteilfeder (S) wirkungslos ist.
  4. 4. Photographische Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die an der offnungslam^e (2) angreifende Rückstellfeder (5) über den Mitnehmer (2 b) auch die Schließlameile (3) bis zu deren Ausgangsstellung am Anschlag (1 b) zurückführt.
    Hierzu ί Blatt Zeichnungen

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