DE191716C - - Google Patents
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- Publication number
- DE191716C DE191716C DENDAT191716D DE191716DA DE191716C DE 191716 C DE191716 C DE 191716C DE NDAT191716 D DENDAT191716 D DE NDAT191716D DE 191716D A DE191716D A DE 191716DA DE 191716 C DE191716 C DE 191716C
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- Germany
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- burner
- glow
- block
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- carburetor
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0052—Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by conduction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Spray-Type Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 191716 -KLASSE 4g. GRUPPE .36.
GUSTAV KEHRL in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf den Hilfsbrenner von mit flüssigen Brennstoffen betriebenen
Blaubrennern, insbesondere von Fahrzeugdampfkesseln, welcher so angeordnet ist, daß er während der Betriebspausen des
Dampfkessels in Betrieb gehalten werden kann und nicht nur den Verdampfer des Blaubrenners
heiß und betriebsfertig erhält und nach der Pause wieder anzündet, sondern
ίο auch den Dampfkessel auf einer bestimmten
Spannung erhält. Einen bekannten Hilfsbrenner dieser Art hat man als Blaubrenner
mit einem um das Brennersieb liegenden Ringvergaser und einer gelochten Glühscheibe
über dem Brenner ausgebildet, an welcher sich im Falle des Erlöschens, z. B. durch
Windstöße, der Hilfsbrenner wieder entzündet. Nach der Erfindung wird die Glühplatte
blockförmig ausgebildet und der Ringvergaser ringsum und anschließend an ihren Rand
gelegt, im übrigen aber von der Berührung mit anderen wärmeleitenden Brennerteilen'
freigehalten und durch ausreichend weite Bohrungen in dem Glühblock und einen geeigneten
Abstand zwischen Glühblock und Flammendüse dafür gesorgt, daß die Flamme
durch die Blocköffnungen hindurchtritt und oben herauszüngelt, nicht aber den Ringvergaser
unmittelbar beheizt. Die Erwärmung des Ringvergasers erfolgt durch Wärmeübertragung
vom Glühblock. Die Vorteile dieser Anordnung sind, daß unbeschadet des bekannten
Zusammenwirkens des Hilfsbrenners nebst Glühstück mit dem Blaubrenner und Dampfkessel eine ausgiebige und.doch schonende Beheizung des Ringvergasers erreicht
wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Hilfsbrenners.
Fig. 3 ist ein Aufriß des Hilfsbrenners nebst Teilen des Blaubrenners,
α ist der Glühblock, welcher Durchbohrungen
b aufweist. Er ist in einem Träger c gelagert, der seinerseits auf einer Rinne d
des Hilfsbrennergehäuses e ruht. An dem Glühblock liegt die Heizspirale/ an, durch
welche der zur Düse g gelangende Brennstoff (Benzin, Petroleum, Spiritus o. dgl.) verdampft
wird durch Wärmeleitung des Glühblockes a, während die Flamme der Düse g diese Heizspirale
nicht unmittelbar berührt. Durch Rohr h gelangt der vergaste Brennstoff zum
Hauptzufuhrrohr i des Hauptbrenners, weleher durch die durch Bohrungen b des Glühblockes
α hindurchtretenden Flammenspitzen der Hilfsflamme entzündet wird, sofern der
hierzu erforderliche Abstand zwischen der Düse g und dem Glühblock α gewahrt wird.
Diese Flammenspitzen dienen gleichzeitig zur örtlichen Beheizung der über ihnen befindlichen
Feuerröhren i des Dampfkessels k, wodurch eine genügende Menge Dampf an
dieser Stelle erzeugt wird, um den Dampfdruck nach Auslöschen des Hauptbrenners auf einer gewissen Höhe zu erhalten. Durch
diese Anordnung des Glühblockes zwischen Hilfsflamme und Verdampfungsspirale wird
der bei unmittelbarer Einwirkung der Hilfs-
flamme auf die Verdampfungsrohre unvermeidliche Ansatz von Zunder vermieden und
eine dauernde und gleichmäßige Durchwärmung der Rohre erreicht, wie sie zu beständiger
und gleichmäßiger Verdampfung des flüssigen Brennstoffes erforderlich ist.
Es ist übrigens bei Brennern an sich bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung,
den Verdampfer lediglich durch Wärmeübertragung von einem durchlochten und der Flamme ausgesetzten Glühblock her zu beheizen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Blaubrenner, insbesondere für Fahrzeugdampfkessel , mit einem Hilfsbrenner mit Ringvergaser und einer die erloschene Flamme wieder zündenden, gelochten Glühplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die blockförmig gestaltete Glüh- und Zündplatte (a) ringsum an dem sonst möglichst von der Berührung mit anderen wärmeleitenden Brennerteilen freigehaltenen Ringvergaser (f) anliegt und mit Durchbohrungen (b) von ausreichender Weite versehen und in solchem Abstand von der Hilfsbrennermündung (g) angeordnet ist, daß die Hilfsbrennerflamme durch die Öffnungen des Glühblockes geht und den Ringvergaser nicht unmittelbar, sondern nur durch Wärmeüberleitung mittels des Glühblockes beheizt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE191716C true DE191716C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=455097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT191716D Expired DE191716C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE191716C (de) |
-
0
- DE DENDAT191716D patent/DE191716C/de not_active Expired
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