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DE1916104C - Vorrichtung zur Korrektur von Kissen Verzeichnungen - Google Patents

Vorrichtung zur Korrektur von Kissen Verzeichnungen

Info

Publication number
DE1916104C
DE1916104C DE1916104C DE 1916104 C DE1916104 C DE 1916104C DE 1916104 C DE1916104 C DE 1916104C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
magnetic
vertical
coils
horizontal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Osamu Nara Okuda (Japan) H04n 9 48
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sanyo Electric Co Ltd
Original Assignee
Sanyo Electric Co Ltd
Publication date

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Description

ι %
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur gestaltung der Erfindung sind zwei Permanentmagnete Korrektur von Kissen Verzeichnungen bei einem Fern- vorgesehen.
sehempfänger od. ,dgl., bei welcher eine mittels eines Im folgenden sei nun noch auf die bereits erwähnten
Permanentmagnetsystems steuerbare Transduktoran- Nachteile des Standes der Technik näher eingegangen.
Ordnung die Ablenkströme beeinflußt. 5 Bekanntlich werden die magnetischen Eigenschaften
Bekanntlich wird eine Kissenverzeichnung dadurch eines Ferritkerns stark durch die Temperatur beeinhervorgerufen, daß die Vertikalamplitude eines Rasters flußt, da der Ctiriepunkt niedriger liegt als der von in dessen Mitte um AV zu klein ist 'vgl. Fig, 1). metallischem Magnetmatcnal, Somit ändert sich der Bekanntlich wird eine solche Verzeichnung dadurch μ-Wert des Magnetkreises mit der Temperatur, wobei korrigiert, daß man den Vcrtikalablenkwinkel im io diese Grüßenänderung des μ-Wertes ferner beträchtlich mittleren Teil der Horizontalabtastung maximal von der Magnetflußdichte abhängt. Der Vergleich des macht. Im einzelnen kann man die Korrektur in der erfindungsgemäßen Transduktor* mit dem Transduktor Weise durchführen, daß man einen Paraholstrom der bekannter Bauart erfolgt hinsichtlich der Temperaturhorizontalen Abtastperiode im wesentlichen linear eigenschaften im dynamischen Zustand. Während die entsprechend der Kurve der Abtastzeile ändert, so daß 15 Richtung des Vorspannungs-Magnetfcldes durch die der Ablenkstrom während der ersten Hälfte der Verti- Vorrichtung konstant gehalten wird, kehrt sich die kalabtastung in negativer Richtung vergrößert wird, Richtung des Magnetflusses abwechselnd in positive wobei er während der zweiten Hälfte der Vertikal- und negative Richtung um, der im Kern durch den abtastung in positiver Richtung vergrößert wird, wie durch die Spule fließenden Vertikalablenkstrom erdies in F i g. 2 dargestellt ist. Damit man eine solche ao zeugt wird. Wenn also der durch den Magneten er-Korrekturwellcnform erhält, wurden bereits verschie- zeugte Vorspanniingsfluß und der durch den vertikalen dent: Schaltungen vorgeschlagen, welche einen parabo- Ablenkstrom in der Spule erzeugte Fluß entgegenlischen Strom verwenden, der mit einer Vertikal- gesetzte Richtungen haben, so ist die Flußdichte sehr ablenkwellenform moduliert ist, oder aber es wurden klein, im umgekehrten Fall dagegen groß.
Schaltungen vorgeschlagen, welche einen Dioden- 25 Eine Korrekturspannung (V1) für die Kissenver-Gegentaktmodiilator verwenden. zeichnung wird durch die Differenz zwischen den
Ferner ist es bereits bekannt, Korrckturschaltungen Induktivitäten (oder magnetischen Permeabilitäten) zu verwenden, die mit Magnetverstärkern arbeiten, der Horizontalspulen in beiden Fällen bestimmt, wie dies beispielsweise in F i g. 3 und 4 sowie in der wodurch wiederum die Temperatureigenschaften bedeutschen Auslegeschrift 1 257 827 beschrieben ist. 30 stimmt sind, und wobei die erwähnte Korrektur-Bei diesen bekannten Schaltungen finden Magnet- spannung durch Temperaturänderungen im Falle verstärker (Transduktoren) mit geschlossenen Ma- eines offenen Magnetkreises weniger beeinflußt wird gnetkreisen Verwendung, wobei jedoch zahlreiche als bei einem geschlossenen Kreis. Im einzelnen liegt Nachteile, insbesondere hinsichtlich der Temperatur- das an folgendem. Verwendet man einen offenen eigenschaften, beim Ausgleich der Konekturspannung 35 Magnetkreis, wobei ein Kern und Magnet gemäß zwischen den zwei Magnetkreisen und hinsichtlich der Erfindung angeordnet sind, so wird der Magnetder mechanischen Schwingungseigenschaften auftreten. kern in einem Zustand nahe der Sättigungszone Diese Nachteile werden im folgenden zur Verdeutli- betrieben, wie dies in Fig. 11 (b-c) gezeigt ist. Bei chung auch an Hand von Figuren näher erläutert. den bekannten Anordnungen, wo ein geschlossener
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die 40 Magnetkreis Verwendung findet, wird der Magnet-Nachteile bekannter Korrekturvorrichtungen zu ver- kern in einer verhältnismäßig ungesättigten Zone meiden und insbesodnere eine solche Korrekturvor- a-b betrieben, solange nicht ein sehr starker Magnet richtung zu schaffen, welche bei guten Temperatur- benutzt wird. Da die Induktivität einer Spule durch eigenschaften keine mechanischen Schwingungsten- dB/dH bestimmt ist, erkennt man ohne weiteres, denzen zeigt und dabei eine leichte Einstellung 45 daß die Induktivitätsänderung durch Temperatur ermöglicht. nahe der Zone h in Fig. 11 maximal ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung Bei einem Transduktor mit geschlossenem Magnetfolgendes vorgesehen: ein erstes und ein zweites, kreis, der im Gebiet a-b arbeitet, ist, wenn der durch jeweils eine in fester Kopplung um einen, zwei offene den Magneten erzeugte Magnetfluß und der durch magnetische Kreise bildenden Magnetkern gewickelte 50 den in der Vertikalspule des Transduktor fließenden Vertikalspule und Horizontalspule aufweisendes Spu- Vertikalstrom erzeugte Magnetfluß entgegengesetzte lensystem, wobei die Wicklungsteile des erwähnten Richtungen besitzen (oder wenn die Magnetflußdichte Magnetkerns magnetisch leicht zu sättigende Quer- klein ist), die Induktivitätsänderung durch Temperaturschnittsflächen aufweisen, und wobei die Vertikal- und anstieg verhältnismäßig klein (vgl. 1-2 in den Horizontalsptilen jeweils miteinander derart in Serie 55 Fig. 11 und 12), während dann, wenn die beiden geschaltet sind, daß die durch die Horizontalspulen Flüsse gleiche Richtungen haben, die Änderung in den Vertikalspulen induzierten Magnetflüsse in den durch Temperaturanstieg verhältnismäßig groß ist beiden Spulcnsystemen in entgegengesetzten Richtun- (s. 3-4 in Fig. Il und 12).
gen verlaufen und wobei ferner das Permanent- Infolgedessen ist die Korrekturspannung bestrebt,
magnetsystem derart mit den Magnetkernen des 60 mit einer Temperaturänderimg von Tl auf Tl (\)
Spulensystems in Beziehung steht, daß die während anzusteigen. Die Größe der Konekturspannung bei
der ersten und zweiten Hälfte der Vertikalablenkung T\ ist proportional der Differenz zwischen der In-
tlurch die unterschiedliche Richtung besitzenden duktivitüt der beiden Spulensystente (oder A in
Ströme erzeugten Magnetflüsse gegensinnig becin- Fig. 12); ferner ist die Spannung bei Tl propor-
flußt weiden. 65 tiona! zu B. Schließlich gilt dabei die Beziehung
Ciemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfin- A < B.
dung ist vorgesehen, daß das Permanentsystem ein- Bei einem Transduktor mit offenem Magnetkreis,
stellbar ist. (iemäß einer weiteren bevorzugten Aus- der im Bereich b-c arbeitet, ist — wenn der durch
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3 4
den Magneten erzeugte Magnetfluß und der durch Irische Verbindungen zu kompensieren, so daß dann,
den in der Vertikalspule des Tran.iduktors fließenden wenn nur die Zahl der Spiilenwindungen um jeden
Vertikalstrom erzeugte Magnetfluß entgegengesetzte ofTenen Magnetkern eingestellt ist, der Ausgleich
Richtungen haben - die Induktivitätsänderung durch zwischen dem rechten und linken Transduktor voll-
Temperaturanstieg verhältnismäßig groß (vgl, 3-4 5 kommen wird, wobei die oberen und unteren linden
in !·' i g. 11 und 12), wo hingegen dann, wenn die gleichermaßen korrigierbar sind,
beiden Flüsse die gleiche Richtung besitzen, die Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung er-
Anderung im Temperaturanstieg verhältnismäßig geben sich aus der Beschreibung um Ausfiihrungs-
klcin ist (vgl. 5-6 in Fig. Il und 12). beispielen an Hand dei Zeichnung: in der Zeichnung
Infolgedessen ist die Korrekturspannung bestrebt, io zeigen
bei einer Tcmpernturlinderung von 7Ί auf 7'2 (/f) Fig. I und 2 Darstellungen zur Erläuterung der
abzunehmen, Insbesondere sind die Korrekturspan- Kissenverzeichnung,
nungswerle bei den Temperaturen Ti und 7'2 propor- F i g. 3 und 4 Darstellungen einer Korrekhirschal-
tional zu C bzw. D in Fig. 12, Ferner gilt dabei hing und Korrekturvorrichtung. die zur Erklärung der
die Beziehung OD. 15 erfindungsgemäßen Vorrichtung zweckmäßig sind.
Andererseits ist, da die Induktivität (L) einer F i g. 5 eine Darstellung des Prinzips der gemäß
Spule im allgemeinen beim Ansteigen der Temperatur der Erfindung ausgebildeten Kissenkorrekturvorrich-
abnimmt, der Horizontaleingangsstrom (der in einen hing,
Transduktor fließende Horizontalstrom) bestrebt, mit F i g. 6 und 7 Seitenansichten von zwei unler-
dem Temperaturanstieg anzusteigen, und zwar sowohl ao schiedlichen gemäß der Erfindung ausgebildeten Aus-
für den gemäß der Erfindung ausgebildeten ofTenen führungsbeispielen,
Magnetkreis, als auch für den bekannten gesehlos- · F i g. 8 bis 13 zur Erläuterung der Arbeitsweise senen Magnetkreis. Infolgedessen steigt die Korrektur- der erfindiingsgemäßen Vorrichtung dienende Darspannung (V1) mit steigender Temperatur ()·) an Stellungen.
(vgl. Fig. 13). a5 Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Vorrichtung Gemäß der Erfindung kompensiert der Anstieg zur Korrektur von kissenförmigen Verzeichnungen der Korrekturspannung (γ) durch den Anstieg des ist im einzelnen in der deutschen Auslegeschrift den Temperaturanstieg begleitenden Horizontalein- 1 257 827 beschrieben. Daher ist hier eine ins einzelne gangsstromes den Abfall der Korrekturspannung (ff), gehende Beschreibung dieser Vorrichtung nicht erder durch die Induktivitätsänderung der Horizontal- 30 forderlich, während im folgenden Arbeitsweise und spule des Transduktor erzeugt wird, welche von dem Wirkung der erfindiingsgemäßen Vorrichtung an obenerwähnten Temperaturanstieg begleitet ist. Im Hand von F i g. 5 im einzelnen beschrieben wird.
Gegensatz dazu fördert bei dem geschlossenen Ma- Die gemäß der Erfindung ausgebildete Kissengnetkern der El-Bauart der Korrekturspannungs- korrektunorrichtung weist zwei Magnetkerne 1 und 2 anstieg (>') den Anstieg der Korrekturspannung (\), 35 auf, die aus einem Ferrit od. dgl. bestehen, wobei die durch die Induktivitätsänderung der Horizontal- jeder Kern im Querschnitt H-förmig ist und einen spule des Transduktor erzeugt wird, welche den leicht magnetisch sättigbaren Windungsteil aufweist, oben erwähnten Temperaturanstieg begleitet. Auf den Magnetkernen 1 und 2 ist ein erstes bzw. Ferner ist hinsichtlich mechanischer Schwingungen zweites Spulensystem I bzw. Il vorgesehen; diese darauf zu verweisen, daß bei einem geschlossenen 40 Spulensysteme enthalten fest gekoppelte »vertikale« Magnetkern dcr El-Bauart ein Abstandsstück zwi- und »horizontale« Spulen L1, L1 bzw. L1', L:,'. Ferner sehen Ε-Kern und dem I-Kcrn sitzt, so daß die sind Permanentmagnete 3 und 4 einstellbar benachbart ^//-Eigenschaften des Transduktor einen guten An- zu den Endflächen des Magnetkernes 1 bzw. des Mastieg sowie die Linearität der Korrekturspannung gnetkernes 2 in entgegengesetzter Beziehung a η gebewirken. Allerdings ist ein derartiger Transduktor 45 ordnet.
mechanisch schwingungsfähig, und zwar mit den Die Spulen L1, L1', L1 und L:i' liegen miteinander Vertikal- und Horizontalfrequenzen. Der Erfindungs- derart in Reihe, daß die Richtung des Magnetflusses, gegenstand weist derartige Nachteile nicht auf. der in der »Vertikale-Spule durch die »Horizontale-Ferner ist beim Erfindungsgegenstand vorteilhaft, Spule in einem Spulensystem induziert wird, entgegendaß die magnetische Vorspannung einfach durch 50 gesetzt zu dem im anderen Spulensystem verläuft. Im Verdrehung eines Magneten einstellbar ist, wie dies einzelnen besteht eine Reihenschaltung zwischen den in den Ausführungsbeispielen gezeigt ist. Auf diese »Horizontale-Spulen L3 und L1' und zwischen den Weise kann eine Einstellung leichter ausgeführt »Vertikale-Spulen L, und L1' derart, daß die Richtung werden, als durch das Verschieben eines Stabmagneten. des in der »Vertikale-Spule L1 durch die »Horizontal«- Schlicßlich sei noch auf den baulichen Unterschied 55 Spule L3 im ersten Spulensystem I induzierten Magnetzwischen den Transduktoren der bekannten Korrek- flusscs entgegengesetzt zu der Richtung des Magnetturvorrichtungen und der erfindiingsgemäßen Vorrich- flusscs verläuft, der in der »VertikaU-Spule /.,' durch Hing hingewiesen. Während bei den bekannten Trans- die »Hori/ontale-Spule L3' in dem zweiten Spulenduktoren das Gleichgewicht zwischen den beiden system II induziert wird. Ferner ist der zinn ersten Magnetkreisen stark durch den Zustand der Verbin- 60 Spulensystem I (oder dem zweiten Spulensystem) gedung des Ε-Kerns oder I-Kerns beeinflußt wird, ist hörige Permanentmagnet 3 (oder 4) derart angebei der erfindiingsgemäßen Vorrichtung ein Trans- ordnet, daß die Richtung des Magnetflusses ^1 (oder duktor vorgesehen, bei welchem ein Magnet neben Φ,'), der durch einen durch die »Vertikale-Spule L1 der Endfläche eines offenen Magnetkerns liegt, wobei (oder L1') des ersten Spulensystems I (oder zweiten die rechten und linken Magnetkreise gesondert aus- 65 Spulensystems) fließenden Strom erzeugt wird, gleich gebildet und voneinander magnetisch unabhängig (oder entgegengesetzt zu) der Richtung des Magnetsind, um so die in der Vertikalspule des Trar.r.duktors flusses</\, (oder <!>„') wird, der vom Permanentmagneten induzierte Horizontalkomponente durch äußere elek- 3 (oiler 4) ausgeht. Fis ist klar, daß bei Umkehrung
der Polarität des Vertikalablenkstromes sich die vorhergehende Beziehung vollständig umkehrt.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der Vorrichtung beschrieben. Wenn kein Vertikalablenkstrom fließt, so löschen einander eine in der »Vcrlikal«- Spulc /., induzierte Spannung - diese Spannung wird durch einen magnetischen Fluß induziert, der von einem durch die »Horizontale-Spule L1 fließenden Hoiizontalablenkstrom herrührt — und eine in der »Vertikale-Spule /.,' induzierte Spannung aus, wobei die letztgenannte Spannung durch magnetischen F-'luß erzeugt wird, der sich durch einen Horizontalablcnkstrom ergibt, der durch die '»Horizontale-Spule L1' fließt; infolge dieser Auslöschung der beiden Spannungen wird keine Korrektur bezüglich der Vertikalablenkung während des Mittelteils der Horizontalabtastung bewirkt. Wenn der Vertikalablenkstrom während der ersten Hälfte der Vertikalabtastung maximal wird, so ist der \on der »Vertikaln-Spulc Lx herrührende Magnetfluß </>, und der Magnetfluß Φο vom Permanentmagneten 3 entgegengesetzt gerichtet, während der \on der »Vertikal«-Spule /.,' herrührende Magnetfluß Φ,' und der Magnetfluß 0,,' vom Permanentmagneten 4 gleichgerichtet sind, so daß im zweiten Spulensystem der Magnetkern 2 magnetisch gesättigt ist. (Während der letzten Hälfte der vertikalen Abtastung ist der Magnetkern 1 des ersten Spulensystems in gleicher Weise gesättigt.) Die Induktivität der »Horizontale-Spule /.;,' des zweiten Spuiensystems wird somit vermindert, so daß der von dort herkommende Magnetfluß in entsprechender Weise vermindert wird: die Induktivität der "Horizontale-Spule L3 des ersten Spulensystems wird währenddem vergrößert, so daß der von dort herkommende magnetische Fluß in entsprechender Wiese vergrößert wird. Infolgedessen wird ein der Differenz ΦΆ - ΦΛ' zwischen den von den »Horizontale-Spulen kommenden magnetischen Flüssen entsprechender Horizontalablenkstrom dem durch die in Serie zueinander liegenden »Vertikale-Spulen fließenden Strom überlagert,
Fine derartige Wirkung ist an Hand der F i g. 8 und 9 erkennbar. In F i g. 8 ist der Fall dargestellt, wo der von den Permanentmagneten herrührende Magnetfluß gleiche Größe besitzt wie der maximale magnetische 1-"IuIJ der entsprechenden »Vertikale-Spulen. In V i g. 9 ist der Fall veranschaulicht, wo der von den Permanentmagneten kommende magnetische FIuB Φο größer ist als der maximale magnetische Fluß 0, max von den entsprechenden »Vertikale-Spulen. In diesem Falle ist die Korrekturgrößc kleiner als im Falle der Fig. 8. Mit anderen Worten gilt: je größer der \on den Magneten kommende magnetische Fluß ist. um so kleiner ist die Korreklurgröße. In F i g 10 ist dargestellt, in welcher Weise der Magnetfluß eines jeden Permanentmagneten unlcrschiedlich für jedes Spulensystem wird. In diesem Falle wird die (iröße der Korrektur für die erste und letzte Hälfte der Abtastung unterschiedlich. Im Falle, daß ein I'ngleichgewicht bei den oberen und unteren Verzeichnungen zwischen derf ersten und letzten Hälfte der llori/ontalabtasUing auftritt, so ist es möglich, derartige nicht im Gleichgewicht befindliche Kissen- \crzeiehnungen individuell und unabhängig zu korrigieren, und zwar einfach durch I instelliing des einen del Magnete.
In den I i g. h und 7 sind zwei geniiiH iln I Hindun;· ausgebildete Aiisliihiungsheispiele von Kutiekliiiwiiiidiliini'en ilanvslelll. Hn ilci in I i i-? f> il.ugestellten Vorrichtung sind erste und zweite Spulcnsysteme I und Il in einem auf einer Basisplatte 5 vorgesehenen Befestigungsglied nebeneinandergestellt; dabei werden jeweils mit einer Einstellausnehinung 7 ausgebildete Permanentmagnete 3 und 4 drehbar bezüglich der Magnetkerne I und 2 durch nicht magnetische Bänder 9 gehaltert, welche umgebogene Teile aufweisen, die mit den Endflächen der Magnete und anderen nicht magnetischen Bändern 12 im Eingriff
ίο stellen, welche mit Schenkelteilen 11 in Ausnehmungen 10 eingesetzt sind, die im Halterungsglicd 6 ausgebildet sind.
Bei dem in F i g. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Magnetkerne für das erste und zweite Spulensystem einheitlich aus Ferrit in der Weise ausgebildet, als ob zwei getrennte Kerne Rücken an Rücken zueinander angeordnet sind, wobei ein axial relativ dicker Mittelflansch 13 vorgesehen ist, durch welchen Interferenz zwischen den anditgegengesetzten
Seiten angeordneten Magneten 3 und 4 vermieden werden sollen. Die anderen Teile stimmen im wesentlichen mit den in F i g. 6 gezeigten überein und sind daher mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei einem durchgeführten Versuch wurden H-för-
mige Kerne verwendet, die von der Firma Taiyo Yudeiisha als Modell D.-DBN hergestellt werden; diese Kerne besitzen einen Durchmesser der entgegengesetzt liegenden Endflächen von 14 mm, wobei der Durchmesser des Wicklungsteiles 6 mm beträgt· die
Dicke der linken Seitenfläche ist dabei 1,5 mm, die der rechten Seitenfläche 2,5 mm; die Länge des Wicklungstcils ist 2,5 mm, wobei 70 Windungen der »Horizontale-Spulen (0.35 Durchmesser) [mit einem elektrischen Widerstand von 0,71 Ohm] und 70 Wick-
ungen »VertikaN-Spulen (0,26) [mit einem elektrischen Widerstand von 0,92 Ohm] aufgewickelt waren. Dabei wurde eine Impulsspannung von 100 Vpp (Spitze zu Spitze) von der dritten Wicklung eines Rücklauftransformators an die »Horizontale-Spulen angelegt,
und man erreichte somit eine Korrekturspannung von maximal 120 Vpp (Spitze zu Spitze) und minimal -.5 Vpp (Spuzc zu Spitze). In dem in F i g. 7 dargestellten Ausfuhrungsbeispiel wurde eine Impulsspannung von 50 Vpp (Spitze zu Spitze) an die Hori-
zontalablnnkspule angelegt, und man erhielt somit eine Korrekturspannung von maximal 100 Vpp (Spitze
m«5P?C) "nd,mmimaI ' VW (SPitzc z« Spitze). Ge-Ä. η b?d5Yora"ge?ang™en Ausführungsbeispielen der Erhndung kann man Ablenk-Korrektur-Zf fÜI;Schwarz-Wci(1-l-"ernsehemPfänger als Ma-Kn'" der "hndungsgemällen Vo, richtung be-

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung m Korrektur von Kissenvcr- «.Khnungcn bei einem Fernsehempffinger od. dgl., ίν lern Γ "Ι"0 mittels eilies ^rmanentmagnet-IcnLTpHm · nre Jransd^t"rnnordnung die Abknkströme beeinflußt, gekennzeichnet
mrJser K Li'^ l"ld Ci" 'Weites< icweils :ine ehe KriS P T.8 T einCn· 7wcj ofTcnc mnßllcti- Ve\\Λ η f ,illdcndt:n· Magnetkern gewickelte Vul.kaknule(/.,/.,■> und H.Mi/ontalspule(/..,. L1') i Spulensystem (I. ||), wohci dic wick. des ei «ahme Magnetkerns (1. 2) ma-'«■"«■•n« /u siitiigende guerschniltslliichi-n »■ ""'I «ohi-i die Vertikal- und ll.iri/.tn-
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talspulen jeweils miteinander derart in Serie geschaltet sind, daß die durch die Honzontalspulen (L3, L3') in den Vertikalspulen (L1, L1') induzierten Magnetflüsse in den beiden Spulensystemen in entgegengesetzten Richtungen verlaufen, und wobei ferner das Permanentmagnetsystem (3,4) derart mit den Magnetkernen (1, 2) des Spulensystems in Beziehung steht, daß die während der ersten und zweiten Hälfte der Vertikalablenkung durch
ι r\/,
die unterschiedliche Richtung besitzenden Ströme erzeugten Magnetflüsse gegensinnig beeinflußt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Permanentmagnetsystem (3, 4) einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte Permanentmagnete (3, 4) vorgesehen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
109 634,

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