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DE1915311B2 - Verfahren zum veraendern der oberflaecheneigenschaften von glas durch materialeinwanderung aus einem geschmolzenen koerper und seine anwendung sowie vorrichtungen zu seiner durchfuehrung - Google Patents

Verfahren zum veraendern der oberflaecheneigenschaften von glas durch materialeinwanderung aus einem geschmolzenen koerper und seine anwendung sowie vorrichtungen zu seiner durchfuehrung

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Publication number
DE1915311B2
DE1915311B2 DE19691915311 DE1915311A DE1915311B2 DE 1915311 B2 DE1915311 B2 DE 1915311B2 DE 19691915311 DE19691915311 DE 19691915311 DE 1915311 A DE1915311 A DE 1915311A DE 1915311 B2 DE1915311 B2 DE 1915311B2
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DE
Germany
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holder
glass
molten body
molten
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19691915311
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English (en)
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DE1915311A1 (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pilkington Group Ltd
Original Assignee
Pilkington Brothers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pilkington Brothers Ltd filed Critical Pilkington Brothers Ltd
Publication of DE1915311A1 publication Critical patent/DE1915311A1/de
Publication of DE1915311B2 publication Critical patent/DE1915311B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C21/00Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface
    • C03C21/001Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface in liquid phase, e.g. molten salts, solutions
    • C03C21/005Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface in liquid phase, e.g. molten salts, solutions to introduce in the glass such metals or metallic ions as Ag, Cu
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B18/00Shaping glass in contact with the surface of a liquid
    • C03B18/02Forming sheets
    • C03B18/14Changing the surface of the glass ribbon, e.g. roughening
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
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    • C03C21/001Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface in liquid phase, e.g. molten salts, solutions

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  • Surface Treatment Of Glass (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum nen Körper liegenden Führung eines Traggliedes
Verändern der Oberflächeneigenschaften von Glas gehalten ist und als Ganzes durch die Führung kon-
durch Materialeinwanderung, bei dem ein das Mate- tinuierlich oder intermittierend mit geregelter Ge-
rial abgebender, an einem Halter haftender geschmol- schwindigkeit zugespeist wird, um die gesamte vom
zener Körper in einem begrenzten Bereich mit der 5 geschmolzenen Körper benetzte Fläche des Halters
Glasoberfläche in Berührung gehalten wird, wobei zu erneuern. Hierbei kann der Halter nach einem
das Glas und der geschmolzene Körper relativ zu- weiteren Merkmal der Erfindung aus einer Kette
einander bewegt werden. aneinanderstoßender Blöcke aus von dem geschmol-
Zum Erzielen eines gleichmäßigen Veränderns der zenen Körper benetzbarem Stoff bestehen.
Oberflächeneigenschaften ist es erforderlich, die io Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
Länge des geschmolzenen Körpers in Richtung der ist vorgesehen, daß der Halter ein einstellbares
Relativbewegung über längere Betriebszeiten kon- Kantenteil enthält, an dem eine Kante des geschmol-
stant zu halten. Infolge der Relativbewegung zwi- zenen Körpers haftet, der in den geschmolzenen
sehen der Glasoberfläche und dem geschmolzenen Körper unabhängig vom Hauptteil des Halters
Körper tritt in dem geschmolzenen Körper ein Um- 15 senkbar ist, um seine untere Fläche, an der der
lauf des Materials ein, durch den insbesondere an geschmolzene Körper haftet, durch Erneuern zu
der quer zur Relativbewegung liegenden Kanten des stabilisieren.
Halters für den geschmolzenen Körper eine Abnut- Schließlich ist bei einer weiteren Ausführungsform
zung eintritt. Da der Halter die Form und Ausdeh- vorgesehen, daß der Halter zylindrischen Querschnitt
nung des geschmolzenen Körpers bestimmt, führt 20 hat, dessen Achse senkrecht zur Relativbewegung
dies im Laufe des Betriebs zu Abweichungen des zwischen dem Glas und dem geschmolzenen Körper
Verändern der Oberflächeneigenschaften von einem liegt, und kontinuierlich oder intermittierend um
vorgegebenen Sollwert. diese Achse drehbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von
Nachteil zu beheben und für längere Betriebszeiten 25 Vorrichtungen nach der Erfindung dargestellt. In der
eine gleichmäßige Behandlung der Glasoberfläche zu Zeichnung ist
ermöglichen. F i g. 1 eine perspektivische Teildarstellung einer
Diese Aufgabe wird bei einer erfindungsgemäßen Floatglasvorrichtung zur Durchführung des erfin-
Verfahrensführung dadurch gelöst, daß zur Aufrecht- dungsgemäßen Verfahrens,
erhaltung der Form des geschmolzenen Körpers und 3° F i g. 2 bis 9 schematische Querschnitte verschie-
damit der gleichmäßigen Materialabgabe ein Halter dener Ausführungsformen von Haltern für den
verwendet wird, dessen Haftfläche — mindestens geschmolzenen Körper,
zum Teil — aus einem mechanisch und chemisch Fig. 10 eine perspektivische Teilansicht einer
widerstandsfähigerem Werkstoff gebildet ist. Vorrichtung mit einem kontinuierlich oder inter-
Auf diese Weise wird die Abnutzung an den ge- 35 mittierend auswechselbarem Halter für den geschmol-
fährdeten Kanten des Halters weitgehend verhindert. zenen Körper,
Bei einer anderen Lösung der gestellten Aufgabe Fig. 11 ein Querschnitt nach der Linie XI-XI
ist vorgesehen, daß zur Aufrechterhaltung der Form der Fig. 10,
des geschmolzenen Körpers und damit der gleich- Fig. 12 eine perspektivische Teildarstellung einer
mäßigen Materialabgabe ein Halter verwendet wird, 40 anderen Ausführungsform für einen kontinuierlich
dessen Haftfläche — mindestens zum Teil — ohne auswechselbaren Halter für den geschmolzenen
Unterbrechung des Betriebs erneuert wird. Körper,
Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung Fig. 13 ein Schnitt nach der Linie XIII-XIII der
besteht in der Anwendung dieser Verfahren auf die Fig. 12,
Kante des Halters, an der das Glasband außer Be- 45 Fig. 14 ein Querschnitt durch eine andere Ausrührung vom geschmolzenen Körper kommt. führungsform der Erfindung, bei der der Halter aus
Die Erfindung bezieht sich ferner auf Vorrich- einer Kette aneinanderstoßender Blöcke besteht,
tungen zur Durchführung der erfindungsgemäßen Fig. 15 eine perspektivische Darstellung eines
Verfahren. Halters gemäß der Einrichtung nach Fig. 14,
Bei einer Vorrichtung zur Durchführung des erst- 50 F i g. 16 eine perspektivische Teildarstellung einer erwähnten erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorge- anderen Ausführungsform der Erfindung mit einem sehen, daß der Halter an den Kanten, an denen der kontinuierlich ersetzten Halter für den geschmolzegeschmolzene Körper haftet, einen Einsatz aus nen Körper,
mechanisch und chemisch widerstandsfähigem Werk- Fig. 17 ein Querschnitt nach der Linie XVII-XVII
stoff enthält. 55 der Fig. 16,
Bei einer Vorrichtung zur Durchführung des Fig. 18 eine schematische Seitenansicht einer Zu-
zweiten erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorge- speiseeinrichtung für eine Vorrichtung nach den
sehen, daß der Halter einen von dem geschmolzenen Fig. 16 und 17,
Körper benetzbaren Einsatz hat, der in einer Längs- Fig. 19 und 20 perspektivische Darstellungen von
nut des Halters geführt eine Fläche aufweist, an der 60 weiteren Ausführungsformen für den Halter,
der geschmolzene Körper haftet, und der Einsatz F i g. 21 eine perspektivische Teildarstellung einer
durch die Längsnut kontinuierlich oder intermittie- weiteren Ausführungsform mit einem um eine Quer-
rend mit geregelter Geschwindigkeit zugespeist wird. achse schwenkbaren Halter,
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn der Einsatz die F i g. 22 ein Schnitt nach der Linie XXII-XXII
Form eines durchgehenden Streifens hat. 65 der Fig. 21,
Bei einer abgewandelten Bauform ist vorgesehen, F i g. 23 eine schematische Teildarstellung einer daß der Halter in einer senkrecht zur Relativ- weiteren Ausführungsform mit einem zylindrischen bewegung zwischen dem Glas und dem geschmolze- drehbaren Halter für den geschmolzenen Körper und
3 4
F i g. 24 ein Schnitt nach der Linie XXIV-XXIV Um eine gleichmäßige Oberflächenbehandlung des
der F i g. 23. Glasbandes über seine Breite zu erzielen, ist es wich-
Auf ein einen Behälter 1 enthaltendes Bad 3 aus tig, daß sich keine Änderungen in der Größe des
geschmolzenem Metall wird beispielsweise Kalk- Spaltes zwischen der unteren Fläche des Halters 6
Soda-Silikatglas mit gesteuerter Geschwindigkeit zu- 5 und der oberen Fläche des Glasbandes 4 einstellen,
gespeist, und zwar entweder als vorgeformtes Glas- Zu diesem Zwecke ist der Halter 6 in einem starren
band oder als geschmolzenes Glas, und auf dem Bad Träger 10 gehalten, der sich quer über das Bad 3
ein Glasband 4 gebildet, das längs der Oberfläche erstreckt.
des Bades in Richtung des Pfeiles A fortbewegt Der Träger 10 besteht aus zwei zueinander par-
wird. ίο allelen, nebeneinanderliegenden Kästen 10 α und
Um ein Verändern der Oberflächeneigenschaften 10 b, durch die ein Kühlmittel, vorzugsweise Wasser,
des Glasbandes zu erzielen, wird ein geschmolzener umläuft, um den Träger 10 auf einer beträchtlich
Körper 5 mit der oberen Oberfläche des Glasbandes 4 niedrigeren Temperatur zu halten, als sie der ge-
in Berührung gehalten. Der geschmolzene Körper 5 schmolzene Körper 5 und der Halter 6 aufweisen.,
erstreckt sich senkrecht zur Bewegungsrichtung A 15 welche etwa 700° C haben.
des Glasbandes an einer festen Stelle innerhalb des Der Halter 6 besteht aus einem länglichen Streifen
Badbehälters 1 und wird durch einen langgestreckten mit einer ebenen unteren Fläche, die parallel zur
Halter 6 gehalten, der sich quer über das Glasband 4 oberen Oberfläche des Glasbandes 4 liegt und an der
parallel zu dessen oberer Oberfläche erstreckt, so der geschmolzene Körper 5 haftet. An der oberen
daß ein Spalt gleichförmiger Stärke, beispielsweise 20 Fläche ist an dem Halter ein Keil 11 gebildet, der
von 3 bis 4 mm, zwischen der unteren Fläche des in einer Längsnut 12 in einem länglichen Tragglied
Halters 6 und der oberen Fläche des Glasbandes 4 13 gleitet. Auf diese Weise kann der Halter 6 sich
entsteht. in seiner Längsrichtung innerhalb des Traggliedes 13
Der geschmolzene Körper 5 haftet durch Ober- bei Wärmedehnungen frei bewegen, ohne seine Form
flächenspannung an dem Halter 6, während das Glas- 35 zu verändern.
band 4 kontinuierlich unterhalb des geschmolzenen Das Tragglied 13 wird von dem Träger 10 über
Körpers 5 vorbeiläuft, der durch die Haftung am mehrere, im Beispiel vier, Hängebolzen 14 getragen,
Halter 6 im Bereich des Spaltes zwischen dem die verbreiterte T-förmige Köpfe aufweisen und durch
Halter 6 und dem Glasband 4 verbleibt. Längsschlitze 15 in der oberen Fläche des Tragglieds
Der geschmolzene Körper 5 kann aus einem Me- 30 13 greifen. Der Abstand der Hängebolzen 14 längs
tall, einer Legierung oder einem Salz bestehen, die in des Traggliedes 13 ist so gewählt, daß die natürliche
die Glasoberfläche einwandern sollen. Durchbiegung des Traggliedes und des Halters 6
Der Halter 6 kann aus einem reaktionsträgen zwischen benachbarten Hängebolzen 14 innerhalb Metall bestehen, beispielsweise einem Metall der erträglicher Grenzen bleibt. Um Durchbiegungen Platingruppe. In abgewandelter Weise kann der 35 des Traggliedes 13 und des Halters 6 infolge der Halter 6 einen Kern aus Kupfer, Silber, Messing, Schwerkraft zwischen den äußeren Enden der Trag-Stahl oder Legierungen, die Kupfer oder Silber ent- konstruktion 10 ausgleichen zu können, sind mindehalten, bestehen. Ferner kann der Kern aus feuer- stens die mittleren Hängebolzen 14 in der Länge einfestem Werkstoff bestehen, der einen Überzug aus stellbar. Hierzu können Spannschlösser verwendet einem reaktionsträgen Metall, beispielsweise Ruthe- 40 werden. Es ist zweckmäßig, wenn die Einstellung der nium, erhält. Hängebolzen 14 von außen über ein nicht darge-
Während das Glasband 4 unterhalb des geschmol- stelltes Gestänge bewirkt wird.
zenen Körpers 5 hindurchläuft, werden seine Ober- Durch Einstellung der Hängebolzen 14 sowie der
flächeneigenschaften durch Einwanderung rninde- den Träger 10 außerhalb des Badbehälters tragenden
stens eines Elements aus dem geschmolzenen Kör- 45 Pfeiler kann der Spalt zwischen dem Halter 6 und
per 5 in die Glasoberfläche abgewandelt. dem Glasband 4 innerhalb annehmbarer Grenzen
Bei einem zu bevorzugenden elektrolytischen Ver- über die gesamte Länge des Halters 6 genau genug
fahren wird die Einwanderung des Elements durch eingestellt werden.
einen geregelten elektrischen Strom durch den ge- Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß der geschmolzenen Körper 5 und das Glasband 4 unter- 50 schmolzene Stoff in dem Körper 5 sich nicht während stützt, wodurch Ionen aus dem geschmolzenen Kör- des Betriebes im statischen Zustand befindet, obwohl per 5 in das Glas übergeführt werden. Zu diesem der geschmolzene Körper 5 als Ganzer in der glei-Zwecke ist der Halter 6 elektrisch leitend und mit chen Lage durch sein Haften an dem Halter 6 gedem positiven Pol einer Gleichstromquelle 7 ver- halten wird. Da die untere Fläche des geschmolzenen bunden, so daß der geschmolzene Körper 5 als Anode 55 Körpers 5 in Berührung mit der oberen Fläche des wirkt, während als Kathode das Badmetall 3 ver- sich fortbewegenden Glasbandes 4 steht, wird Stoff wendet wird, in das eine negative Elektrode 8, die in dem geschmolzenen Körper 5 nahe der Glasobermit dem negativen Pol der Gleichstromquelle 7 ver- fläche mit dem Glas mitgenommen. Zum Ausgleich bunden ist, neben dem Glasband 4 eingetaucht ist. tritt ein entgegengesetzter Strom des Stoffes nahe der
Das Abändern der Oberflächeneigenschaften des 60 unteren Fläche des Halters 6 auf, wodurch eine ge-Glasbandes 4 kann auch durch Steuerung der Oxy- wisse Abnutzung des Halters eintritt, die durch dationsbedingungen in der Berührungsfläche zwischen Lösen des Stoffes des Halters 6 in dem geschmoldem geschmolzenen Körper 5 und der Glasoberfläche zenen Körper 5 unterstützt werden kann, wenn beigesteuert werden. spielsweise der geschmolzene Körper 5 eine Kupferin den Raum oberhalb des Bades mündet eine 65 Blei-Legierung ist und der Halter 6 durch eine nicht dargestellte Zuspeiseleitung zum Halter 6, um Kupferstange gebildet ist. Eine solche Abnutzung an in dem geschmolzenen Körper 5 das durch Einwan- der unteren Fläche des Halters zerstört deren Ebenderung entzogene Element zu ersetzen. heit.
5 6
Im Laufe der Zeit kann sich im Bereich der nach- Abnutzung widerstandsfähig zu werden. Beispielslaufenden Kante des Halters 6 der Spalt durch weise kann eine Kupferstange an ihren Kanten mit Erosion vergrößern, und zwar in solchem Ausmaße, Ruthenium plattiert werden.
daß der geschmolzene Stoff des Körpers 5 nicht Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung
mehr in diesem Teil des Spaltes durch Oberflächen- 5 kann der Halter 6 kontinuierlich ersetzt werden. In
spannung gehalten werden kann. Es ergibt sich damit den Fig. 10 und 11 ist eine Ausführungsmöglichkeit
ein ungleichmäßiger Rückfluß des geschmolzenen dieser Art dargestellt. Das Tragglied 13 enthält in
Stoffes im Körper 5, wodurch wiederum ungleich- diesem Falle einen schwalbenschwanzähnlichen
mäßige Erosion am Halter 6 auftritt. Schlitz 13 α an der unteren Fläche, in dem ein
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Schwie- io streifenförmiger Halter 6, beispielsweise strang-
rigkeit, indem sie gewährleistet, daß die Länge des gepreßtes Kupfer, gleitend gehalten ist. Dieser Strei-
geschmolzenen Körpers 5 über die ganze Länge des fen 6, der den Halter für den geschmolzenen Körper 5
Halters 6 in Richtung der Fortbewegung des Glas- bildet, wird kontinuierlich in das Tragglied 13 von
bandes über längere Betriebszeiten im wesentlichen der einen Seite von einer Haspel abgezogen, in die
konstant gehalten wird. Hierdurch ist ein Betrieb 15 Längsnut des Traggliedes 13 eingespeist und auf der
mit hohen Glasgeschwindigkeiten und hohen elektro- anderen Seite des Badbehälters abgezogen. Leit-
lytischen Strömen möglich. walzen 18 an den beiden Enden des Traggliedes 13
Mindestens die nachlaufende Kante des Halters 6 erleichtern die Einführung des Streifens 6 in die
erhält hierzu eine Fläche aus der Abnutzung Wider- Längsnut 13 α und sichern, daß der geschmolzene
stand bietendem Werkstoff, an welchem der ge- 20 Körper innerhalb der Ränder des Glasbandes be-
schmolzene Körper 5 haftet. Wie die F i g. 2 bis 9 grenzt gehalten wird. Im praktischen Betrieb hat sich
zeigen, ist der Halter 6 mit einem Einsatz 16 ver- eine Zuspeisegeschwindigkeit von etwa 25 mm pro
sehen, der aus einem Werkstoff besteht, der größere Minute als zweckmäßig erwiesen, so daß bei einer
Widerstandsfähigkeit gegen Erosion hat als der Breite des Glasbandes von 3 m der Halter in zwei
Hauptkörper des Halters 6. Besteht der Halter 6 bei- 25 Stunden vollständig ersetzt ist. In dieser Zeit kann
spielsweise aus Kupfer und soll er einen geschmol- jedoch an dem Streifen eine merkliche Abnutzung
zenen Körper 5 aus einer Kupfer-Blei-Legierung noch nicht eintreten.
durch Haften halten, so kann der Einsatz 16 aus Anstatt eines kontinuierlich durchbewegten Hai-Eisen, weichem Stahl oder Ruthenium bestehen, die ters 6 kann auch ein intermittiert fortbewegter Haialle eine geringe Löslichkeit in dem geschmolzenen 30 ter 6 verwendet werden. Es ist auch nicht nötig, daß Körper 5 haben, der den Einsatz benetzt. der Halter in Form eines flachen Streifens ausgebildet
Der Einsatz 16 kann keilförmig in den Halter 6 ist. Bei der Ausführungsform nach den F i g. 12 und
eingesetzt sein, wie dies die Fig. 2, 3 und 5 bis 9 13 hat der Halter 6 rinnenförmiges Profil und greift
zeigen, oder mittels Schrauben an ihm befestigt sein, mit einwärts gebogenen Flanschen 6 a in seitliche
wie dies Fig. 4 zeigt. Um das anfängliche Benetzen 35 Nuten 13b des Traggliedes 13.
des Einsatzes 16 durch den geschmolzenen Körper 5 F i g. 14 und 15 zeigen eine weitere Ausführungs-
zu unterstützen, kann der Einsatz 16 mit einem form mit ersetztem Halter 6. In diesem Falle besteht
dünnen Überzug aus Kupfer versehen sein, der bei- der Halter aus einer Reihe von aneinanderstoßenden
spielsweise aufplattiert ist. Blöcken 6 b, beispielsweise aus Kupfer. Jeder Block
Ein Einsatz 16 aus porösem feuerfesten Stoff oder 40 6 b hat einen T-förmigen Kopf 19, und die Köpfe 19 porösem Kohlenstoff kann ebenfalls verwendet wer- der Blöcke 6 b gleiten in einer Längsnut 20 des Tragden, wenn der geschmolzene Körper 5 aus geschmol- gliedes 13. Die Blöcke 6 b werden mit gleichmäßiger zenem Blei oder einer Bleilegierung besteht. Die Geschwindigkeit von beispielsweise 25 mm pro Mi-Porösität des Graphits gestattet ein Absorbieren von nute längs des Traggliedes 13 zugefördert und geBlei, wodurch er benetzbar wird. 45 langen über rampenförmige Teile des Traggliedes in
Es wurde festgestellt, daß der Halter 6 auch an den Wirkungsbereich oberhalb des Glasbandes,
der vorlaufenden Kante 16 α in stärkerem Maße ab- In abgewandelter Weise kann an Stelle der kongenutzt werden kann als in der Haupthaftfläche, ob- tinuierlichen oder intermittierenden Erneuerung des wohl die Abnutzung nicht so groß wie an der nach- gesamten Halters 6 nur der Teil ersetzt werden, der laufenden Kante ist. Um auch an der vorlaufenden 50 einer besonderen Abnutzung unterliegt, beispiels-Kante eine Abnutzung zu verhindern, ist es er- weise ein Einsatz im Bereich der Kante des Halters, wünscht, einen weiteren Einsatz 16 α an dieser Kante Dieser kann in diesem Falle aus dem gleichen Werkvorzusehen, stoff bestehen wie der Hauptteil des Halters 6. Eine
Die Anordnung nach Fig. 9 ist besonders dann derartige Anordnung ist in den Fig. 16 bis 18 darvorteilhaft, wenn der Einsatz 16 aus porösem Gra- 55 gestellt. Der Halter 6 enthält in einer Schwalbenphit gebildet wird. Eine dünne Lippe 17 des Werk- schwanznut einen Einsatz 16, der ähnlich wie der in stoffes des Halters 6, beispielsweise Kupfer, erstreckt F i g. 3 geformt ist. Der Einsatz 16 gleitet in dem sich anfänglich längs der nachlaufenden Kante des Halter 6 und wird kontinuierlich oder intermittie-Halters 6. Nach kurzer Betriebszeit wird diese Lippe rend längs des Halters 6 quer zur Bewegungsrichtung 17 gelöst, wie dies die gestrichelte Linie in Fig. 9 60 des Glasbandes bewegt. Bei einem Halter6 aus anzeigt. Hierdurch wird das Benetzen der nach- Kupfer besteht der Einsatz 16 aus einem strangverlaufenden Kante des Graphiteinsatzes 16 unterstützt, preßten Kupferstreifen, der kontinuierlich von einer wobei die nachlaufende Kante des geschmolzenen etwa 30 m aufnehmenden Haspel 21 abgenommen Körpers 5 sich in der eingezeichneten gestrichelten wird und zwischen mehreren Ausrichtwalzen 22 geLinie befindet. 65 richtet wird, bevor er in den Raum oberhalb des
An Stelle eines Einsatzes aus einem Werkstoff, der Bades eingeführt wird, wo er in die Nut des Halters 6 Widerstand gegen die Abnutzung bietet, können die eingeführt wird. Auf der anderen Seite des Bad-Kanten des Halters 6 auch plattiert werden, um gegen behälters wird der Einsatz 16 durch geriefelte Walzen

Claims (10)

  1. 7 8
    23 gegriffen abgezogen und durch einen Hacker 24 parallel zur Oberfläche des Badmetalls. Der Träger
    in für das Wiedereinschmelzen geeignete Stücke zer- 10, das Tragglied 13 und der Halter 6 sind in nicht
    schlagen. In gleicher Weise kann ein beweglicher dargestellten Lagern außerhalb der Seitenwände des
    Einsatz auch auf der vorlaufenden Kante des Hai- Badbehälters abgestützt. Der Halter 6 ist um die
    ters 6 vorgesehen werden. 5 Achse 49 der Zylinderfläche 48 schwenkbar. Wäh-
    F i g. 19 zeigt eine weitere abgewandelte Bauform rend des Betriebes haftet der geschmolzene Körper 5 einer Vorrichtung nach der Erfindung. Hier ist im nur auf einem Teil der zylindrischen Fläche 48, etwa Bereich der nachlaufenden Kante eine vertikale zur Hälfte oder weniger. Der Träger 10 wird kon-Platte 26 so angeordnet, daß sie kontinuierlich oder tinuierlich um die Achse 49 hin- und hergeschwenkt, intermittierend nach unten bewegt werden kann, io so daß die Fläche 48 in einem Bogen, der mindestens damit ihre untere, im Bereich der Haftkante des der Breite des geschmolzenen Körpers 5 entspricht, geschmolzenen Körpers 5 liegende Fläche stabilisiert bewegt wird. Auf diese Weise ist der von dem gewerden kann. Die Platte 26 besteht üblicherweise schmolzenen Körper 5 benetzte Teil der Fläche 48 aus dem gleichen Werkstoff wie der Halter 6 selbst, einem dauernden Wechsel unterzogen, so daß eine beispielsweise aus Kupfer. 15 im wesentlichen gleichmäßige Abnutzung eintritt. Eine
    Die Platte 26 ist an einer senkrechten Halteplatte Abnutzung erfordert lediglich eine senkrechte Ein-
    27 auf der rücklaufenden Seite des Traggliedes 13 stellung des Trägers 10, um den erforderlichen Spalt durch mehrere Schrauben 28 befestigt. Die Schrauben zwischen dem Halter und dem Glasband wieder her-
    28 treten durch Längsschlitze 29, so daß die Platte zustellen. Die Schwingbewegung des Trägers 10 wird 26 in der Senkrechten zum Tragglied 13 eingestellt 20 mittels eines Zahnsektors 50 bewirkt, der an dem werden kann, d. h. auch zur Oberfläche des Glas- Träger 10 befestigt ist und mit einem Ritzel 51 bandes 4, um den Spalt zwischen der nachlaufenden kämmt, das durch einen oszillierenden Motor über Kante 30 der Platte 26 und der Oberfläche des Glas- eine Welle 52 angetrieben wird.
    bandes einzustellen. Die F i g. 23 und 24 zeigen eine abgewandelte Aus-
    Die senkrechte Einstellung der Platte 26 zur senk- 25 führungsform, bei der der Halter 6 die Form eines
    rechten Halteplatte 27 des Traggliedes 13 wird so Zylinders hat, der von einer teilzylindrischen Boh-
    durchgeführt, daß die Abnutzung an der unteren rung 53 im Tragglied 13 umschlossen ist und gegen
    Kante der Platte 26 ausgeglichen wird, so daß die Nasen 54 am offenen Boden der Bohrung 53 abge-
    nachlaufende Kante des geschmolzenen Körpers 5 stützt ist. Ein Achsstummel 55 am einen Ende des
    stabilisiert wird. An der Platte 26 sind nahe den 30 Halters 6 ist auf eine Welle 56 aufgekeilt und wird
    äußeren Enden zwei Zahnstangen 31 vorgesehen, in kontinuierlich im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt
    die Ritzel 32 greifen, die über nach außen geführte dem Uhrzeigersinn durch ein Getriebe 57 außerhalb
    Wellen 33 antreibbar sind, um die Platte 26 gleich- des Badbehälters angetrieben. Der Halter 6 wird
    mäßig in der Höhe zu verstellen. Bei einer prak- langsam in seiner Abstützung gedreht. Dieses Drehen
    tischen Ausführungsform hat die Platte 26 eine Dicke 35 kann kontinuierlich oder intermittierend erfolgen, um
    von 6 mm und eine senkrechte Einstellmöglichkeit eine stets neue Fläche für das Haften des geschmol-
    von etwa 20 mm. zenen Körpers 5 bereitzustellen.
    F i g. 20 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform Auch hier erfolgt eine gleichmäßige Abnutzung des
    dieser Art, wobei die die nachlaufende Kante des Halters 6, wobei sich die Breite des geschmolzenen
    geschmolzenen Körpers 5 stabilisierende Platte aus 40 Körpers 5 während des Betriebes nicht ändert,
    zwei Hälften 34 und 35 besteht, die sich über je Die Ausführungsbeispiele sind auf die Behandlung
    eine Hälfte des Glasbandes erstrecken. von Glasscheiben in Bandform abgestellt worden,
    In diesem Falle trägt die Platte 34 zwei Zahn- jedoch ist die Erfindung in gleicher Weise für die Bestangen 36 und 37 nahe ihren Rändern, die mit handlung anderer Glasgegenstände, beispielsweise geRitzeln 38 und 39 zusammenarbeiten, die auf ko- 45 wölbten Glasscheiben, Preßglas oder gewalztem Glas, axialen Wellen 40 bzw. 41 sitzen. Diese sind nach anwendbar. Die Gestalt der benetzten Fläche des außen geführt. Halters 6 und damit die Gestalt des geschmolzenen
    Die andere Platte 35 hat ebenfalls zwei Zahn- Körpers 5 können den besonderen Anforderungen stangen 42 und 43, die mit Ritzeln 44 bzw. 45 entsprechend abgewandelt werden. Beispielsweise kämmen, die auf koaxialen Wellen 46 und 47 sitzen, 50 kann die Länge des Halters 6 in Richtung der Bewedie auf der anderen Seite des Badbehälters nach gung des Glasbandes über die Breite des Glasbandes außen geführt sind. Bei dieser Anordnung können nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit veränderlich die beiden Platten 34 und 35 unabhängig vonein- sein, um in dem Glas bestimmte Unterschiede bezügander angehoben oder gesenkt werden, um ungleich- Hch der veränderten Oberflächeneigenschaften zu ermäßige Abnutzung an der Kante des Halters aus- 55 zielen.
    gleichen zu können. Die unabhängige Betätigungsmöglichkeit der Ritzel gestattet auch eine leichte Patentansprüche:
    Winkelverschwenkung der Platten 34 und 35.
    Um der Abnutzung der benetzten Fläche des Hai- 1. Verfahren zum Verändern der Oberflächen-
    ters während des Betriebes entgegenzuwirken, kann 60 eigenschaften von Glas durch Materialeinwande-
    auch der Weg beschritten werden, daß die nachlau- rung, bei dem ein das Material abgebender, an
    fende Kante des geschmolzenen Körpers 5 kontinuier- einem Halter haftender geschmolzener Körper in
    lieh an anderen Teilen des Halters in zyklischer Weise einem begrenzten Bereich mit der Glasoberfläche
    haftet. Eine hierfür geeignete Vorrichtung ist in den in Berührung gehalten wird, wobei das Glas und
    Fig. 21 und 22 dargestellt. Der Halter 6 hat in die- 65 der geschmolzene Körper relativ zueinander be-
    sem Falle eine konvex gewölbte teilzylindrische wegt werden, dadurch gekennzeichnet,
    Fläche 48, an der der geschmolzene Körper 5 haftet. daß zur Aufrechterhaltung der Form des ge-
    Die Achse der zylindrischen Fläche 48 erstreckt sich schmolzenen Körpers und damit der gleichmäßi-
    1 UlOdIl
    gen Materialabgabe ein Halter verwendet wird, dessen Haftfläche — mindestens zum Teil — aus einem mechanisch und chemisch widerstandsfähigeren Werkstoff gebildet ist.
  2. 2. Verfahren zum Verändern der Oberflächeneigenschaften von Glas durch Materialeinwanderung, bei dem ein das Material abgebender, an einem Halter haftender geschmolzener Körper in einem begrenzten Bereich mit der Glasoberfläche in Berührung gehalten wird, wobei das Glas und der geschmolzene Körper relativ zueinander bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung der Form des geschmolzenen Körpers und damit der gleichmäßigen Materialabgabe ein Halter verwendet wird, dessen Haftfläche — mindestens zum Teil — ohne Unterbrechung des Betriebs erneuert wird.
  3. 3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 auf die Kante des Halters, an der das Glasband außer Berührung vom geschmolzenen Körper kommt.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (6) an den Kanten, an denen der geschmolzene Körper (5) haftet, einen Einsatz (16) aus mechanisch und chemisch widerstandsfähigem Werkstoff enthält.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (6) einen von dem geschmolzenen Körper benetzbaren Einsatz (16) hat, der in einer Längsnut des Halters verschiebbar geführt eine Fläche aufweist, an der der geschmolzene Körper haftet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (16) die Form eines durchgehenden Streifens hat.
  7. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (6) in einer senkrecht zur Relativbewegung zwischen dem Glas (4) und dem geschmolzenen Körper (5) liegenden Führung (13 a) eines Traggliedes (13) verschiebbar gehalten ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (6) aus einer Kette aneinanderstoßender Blöcke (6 b) aus von dem geschmolzenen Körper (5) benetzbarem Stoff besteht.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (6) ein einstellbares Kantenteil (26) enthält, an dem eine Kante des geschmolzenen Körpers (5) haftet, der in den geschmolzenen Körper unabhängig vom Hauptteil des Halters senkbar ist, um seine untere Fläche, an der der geschmolzene Körper haftet, durch Erneuern zu stabilisieren.
  10. 10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (6) zylindrischen Querschnitt hat, dessen Achse senkrecht zur Relativbewegung zwischen dem Glas und dem geschmolzenen Körper liegt, und kontinuierlich oder intermittierend um diese Achse drehbar ist.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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