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DE1915116A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Kodieren einer Anschrift - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kodieren einer Anschrift

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Publication number
DE1915116A1
DE1915116A1 DE19691915116 DE1915116A DE1915116A1 DE 1915116 A1 DE1915116 A1 DE 1915116A1 DE 19691915116 DE19691915116 DE 19691915116 DE 1915116 A DE1915116 A DE 1915116A DE 1915116 A1 DE1915116 A1 DE 1915116A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
marking
printer
objects
coding
imprint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691915116
Other languages
English (en)
Inventor
Berthold Mader
Rudolf Wanner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boewe Boehler and Weber KG
Original Assignee
Boewe Boehler and Weber KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boewe Boehler and Weber KG filed Critical Boewe Boehler and Weber KG
Priority to DE19691915116 priority Critical patent/DE1915116A1/de
Publication of DE1915116A1 publication Critical patent/DE1915116A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/18Devices or arrangements for indicating destination, e.g. by code marks

Landscapes

  • Printers Characterized By Their Purpose (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Record Information Processing For Printing (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtungen zum Kodieren einer Anschrift Die Erfindung betriffft Verfahren und Vorrichtungen zum Kodieren einer Anschrift, insbesondere einer einen Bestimmungsort bezeichnenden Postleitzahl oder dgl., von zu versendenden Gegenständen, insbesondere Druckstücken.
  • Bei der Versendung von Gegenständen, insbesondere von B-riefen und dgl., ist es bereits bekannt, zwecks schnellerer Abfertigung der Versandstücke auf diesen neben der eigentlichen Anschrift einen dieser Anschrift bzw. ihrer Postleitzahl entsprechenden zusätzlichen Aufdruck aufzubringen, der in einer automatischen Verteiler- oder Sortieranlage "gelesen" und zur Steuerung der Sortierung oder Verteilung; der einzelnen Briefe oder sonstigen Versandstücke auf verschedene Versandstrecken benutzt werden kann. Der Aufdruck erfolgt durch einen sog. Kodierdrucker,-der eine die Postleitzahl oder den Bestimmungsort kennzeichnende Markierung aufbringt, die vorzugsweise in einer fluoreszierenden Substanz besteht, und die bei Belichtung dann ein die Steuerung in der Sortieranlage bewirkendes Signal abgibt. Fiir die Betätigung dieses Kodierdruckers ist jedoch eine Bedienungsperson erforderlich, die die Anschrift und insbesondere die Postleitzahl auf jedem zu versendenden Gegenstand, auf dem der Aufdruck angebracht werden muß, zuvorAiest und dann eine entsprechende Information zur richtigen Betätigung des Druckers diesem eingibt. Durch die unumgängliche Einschaltung einer besonderen Bedienungsperson ist daher die Automatisierung des Versendungsvorganges erheblich eingeschränkt. Die Schnelligkeit des Versands bzw. der Sortierung wird immer noch im wesentlichen durch die menschliche Arbeitskraft bestimmt. Der Aufwand an automatischen Sortieranlagen lohnt sich daher nur sehr wenig.
  • Es ist nun denkbar, bei einer Datenverarbeitungsanlage, deren Drucker Endlosformulare bereits mit einer normal lesbaren Versandanschrift versieht, die zu versendenen Formulare auch noch gleich durch einen solchen Kodierdrucker laufen zu lassen und denselben durch den Drucker oder eine sonstige Einheit der DV-Anlage entsprechend der dem Formular aufgedruckten Postleitzahl zu steuern. Dies erfordert jedoch für die Kodierung der Postleitzahl den gleichzeitigen Betrieb der DV-Anlage, die dann für andere Aufgaben nicht zur Verfügung steht. Außerdem ist ein solcher of linse" - Betrieb schon deswegen unerwünscht, weil bei Ausfall eines einzelnen Gliedes in der Kette mehrerer solcher hintereinander geschalteter Einheiten die ganze Anlage stillsteht.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und Vorrichtungen zu seiner Durchführung zu schaffen, bei welchen einerseits die Notwendigkeit des Einsatzes von menschlicher Arbeitskraft bei der Sortierung im Postamt entfällt und andererseits der vorgenannte "of line" - Betrieb vermieden werden kann.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die zu versendenden Gegenstände in einem Drucker oder einer sonstigen Adressiervorrichtung außer mit einem normal lesbaren Aufdruck noch mit einer die Postleitzahl bzw. den Bestimmungsort kennzeichnenden, maschinell lesbaren Markierung versehen werden, daß diese Markierung bei der weiteren Bearbeitung der Gegenstände registriert und die registrierte Information einem von den Gegenständen oder/und deren Umhüllung in der Reihenfolge der Registrierung passierten Kodierdrucker zur Steuerung eines auf die Gegenstände oder/und deren Umhüllung aufzubringenden, deren Bestimmungsort entsprechenden Aufdruckes zugeführt wird. Der zu versendende Gegenstand, ein Brief oder eine Postkarte, beispielsweise das zu versendene Formular, wird also bereits beim Aufdurck der üblichen Anschrift mit einer die Bedienungsperson am Kodierdrucker im Postamt ersetzenden Markierung versehen, die später beim Durchlauf durch den Eodierdrucker die richtige Steuerung desselben bewirkt. Durch die Maßnahmen der Erfindung kommt man also zu einem on linse - Betrieb. Eine besondere Speicherung der aufzudruckenden Information erübrigt sich. Die zu versendenden Gegenstände können beliebig lange nach dem eigentlichen Adressieren weiter verarbeitet werden unabhängig vom Betrieb der Datenverarbeitung, so daß das Verfahren sehr wirtschaftlich ist. Kontrollen der bedruckten und markierten Gegenstände sind leicht möglich.
  • Bei einer zeitlichen Differenz zwischen der Registrierung der auf dem einzelnen Gegenstand aufgebrachten Markierung und dem entsprechenden Aufdruck des Kodierdruckers ist es im Rahmen der Erfindung möglich, daß die steuernde Information gespeichert und mit entsprechender zeitlicher Verschiebung dem Kodierdrucker zugeführt wird, so daß der Aufdruck erst dann erfolgt, wenn der mit der entsprechenden, bereits früher registrierenden Markierung versehene Gegenstand sich im Kodierdrucker befindet. Sollen die markierten Gegenstände mit einer geeigneten Umhüllung versehen und verpackt werden, sollen beispielsweise die Formulare in geeignete Briefumschläge gesteckt werden, so kann gemäß der Erfindung der Aufdruck des Kodierdruckers auf den Gegenständen zugeführte und sie aufnehmende Umhüllungen aufgebracht werden, und zwar vorzugsweise bevor diese mit den Gegenständen vereinigt werden. Das automatische Verpacken und insbesondere das automatische Kuvertieren von Formularen oder dgl. ist bereits bekannt. Die Umhüllungen müssen lediglich in der gleichen Reihenfolge wie die der Registrierung der von ihnen aufzunehmenden Gegenstände durch den Kodierdrucker gefördert zu werden.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß die Markierung auf den Gegenständen in Sorm von mehreren, entweder nebeneinander in einer Zeile angeordneten oder untereinander in aufeinanderfolgenden Zeilen angeordneten, jeweils ein bit" darstellenden Zeichen aufgebracht wird. Die erste Methode kann zwar bei der Verarbeitung von Endlosformular unter Umständen einen großen Aufwand an Abtastmitteln zur Registrierung der Markierung erfordern, sie empfiehlt sich jedoch dann, wenn der vom Drucker zu leistende Aufdruck weniger Zeilen umfaßt, als im zweiten Fall zur Kennzeichnung der Postleitzahl oder dgl. Zeichen erforderlich sind.
  • Natürlich erfordert die Unterbringung solcher Zeichen einen entsprechenden Aufwand an Programmierarbeit und Speicherplätzen in der Datenverarbeitungsanlage. Derartige Programmierarbeiten sind jedoch dem Fachmann geläufig, und die erforderliche Reserve an Speicherplätzen ist in den meisten DV-Anlagen stets noch vorhanden Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Abtastung der Markierung durch eine Relativbewegung zwischen dem einzelnen Gegenstand und einer Registriereinrichtung vorgenom men. Diese Bewegung kann beispielsweise so ausgeführt werden, daß die Zeichen gleichzeitig an der Registriereinrichtung vorbeibewegt werden. Dies ist dann der Fall, wenn die einzelnen Zeichen der Markierung nebeneinander in einer Reihe senkrecht zur Richtung der Relativbewegung auf dem Gegenstand angeordnet sind. Die Registrierung erfolgt in diesem Fall sehr rasch, man benötigt jedoch in der Regel für jedes einzelne Zeichen ein spezielles Abfühl- oder Abtastorgan. Will man diesen Aufwand an Abtastmitteln vermeiden, so kann im Rahmen der Erfindung die Relativbewegung auch so durchgeführt werden, daß die Zeichen nacheinander an der Registriereinrichtung vorbeibewegt werden. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ha t es sich als vorteilhaft erwiesen, daß jede durch die Markierung darzustellende Dezimalziffer durch vier bits" dargestellt wird. Bei den in der Regel aus vier Ziffern bestehenden Postleitzahl kommt man daher mit insgesamt 16 bits" aus. Bei dieser noch nicht allzu großen Anzahl von Zeichen kann auch wegen der vorhandenen Redundanz eine gewisse Informationskontrolle durchgeführt werden.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geht aus von einer Maschine zum Bearbeiten von nacheinander angelieferten Gegenständen, insbesondere von Formularen oder dgl.. Das Wesen der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie eine Einrichtung zum Registrieren, also zum Lesen v bzw. Abfühlen einer auf den einzelnen Gegenständen in einem vorgeschiteten Druck-er oder sonstgen Adressiervorrichtung aufgebrachten Markierung aufweist, daß ein an sich bekannter Koierdrucker zum Aufbringen eines der Markierung entsprechenden Aufdruckes auf den Gegenständen oderXund auf sie aufnehmenden Umhüllungen sowie BördermM*el zum Transport der Gegenstände oder/und deren Umhüllung zum Kodierdrucker vorgesehen sind, und daß ferner eine Einrichtung zum Übertragen einer aus der abgefühlten Markierung entnehmbaren Information an den Kodierdrucker und zur zeitgerechten Betätigung desselben vorgesehen ist. Im einfachten Fall kann beispielsweise eine Fördereinrichtung für die Gegenstände vorgesehen sein, die diese unmittelbar bevor sie oder/und ihre Umhüllung dem Druckmechanismus des Kodierdruckers ausgesetzt werden, in den Bereich der Registriereinrichtung bringt, durch die die zur Betätigung des Kodierdruckers und Steuerung seines Aufdruckes erforderliche Markierung abgetastet wird.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Registriereinrichtung mindestens ein Fotoelement, insbesondere eine Fotozelle auf. Mit einer solchen Fotozelle, die in einen oberhalb der vorbeitransportierten Gegenstände, insbesondere Formulare, angeordneten Tastkopf eingebaut sin kann, läßt sich beispielsweise eine an einer bestimmten Stelle einer vorbeitransportierten Fläche aufgebrachte Markierung in Form von unterschiedlichen Schwärzungen oder dgl. ohne weiteres erkennen und registrieren. Falls ein Abstand bzw. mehrere Arbeitstakte der Vorrichtung zwischen der Registrierung und dem Anbringen des Aufdruckes im Kodierdrucker liegen, sieht die Erfindung vor, daß die Einrichtung zum Übertragen der Information und Betätigen des Kodierdruckers eine Sciliebespeicherkette oder dgl. aufweist, durch die eine Nachbildung des Abstandes zwischen Registrierung und Aufdruck in bekannter Weise erreicht werden kann, so daß jeder Markierung der richtige Aufdruck zugeordnet wird. Soweit die von der Fotozelle oder einem entsprechenden Abtastorgan in Form von Impulsen oder dgl.
  • gelieferte Information zur Betätigung des Kodierdruckers noch nicht ausreichend ist, kann natürlich vorher noch eine Verstärkung und/oder Umkodierung vorgenommen werden.
  • Wie bereits angedeutet, kann die die Registriereinrichtung aufweisende Maschine verschiedener Art sein. Eine besonders vorteilhafte Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Maschine zum Verarbeiten von Endlosformular, insbesondere eine Papierschneidemaschine, umfaßt, in deren Bereich die Registriereinrichtung vorgesehen ist. Nach dem Schneiden der Formulare können diese im nachgeschalteten Kodierdrucker mit dem ihrer Anschrift entsprechenden Aufdruck versehen und dann versendet werden. Die Formulare brauchen jedoch nicht unbedingt offen @ wie etwa eine Postkarte, versendet zu werden. Im Rahmen der Erfindung besteht insbesondere die Nöglichkeit, daß der odierdrucker mit einem an sich bekannten Kuvertierautomaten zum Einhüllen der mit der Markierung versehenen Formulare oder dgl0 in Briefumsthlage kombiniert und zum Bedrucken der ihn passierenden Umschläge ausgebildet ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1: eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei der Versendung von Formularen, Fig. 2. verschiedene Möglichkeiten einer Markierung von Endbis 4 losformularen, Fig. 5 : eine mögliche Anordnung für den Formulartransport bis 7 bei einer Schneidemaschine.
  • In Fig, lwird in einem Drucker oder einer sonstigen Adressiervorrichtung (1) Endlosvormular (2) neben der üblichen Anschrift noch mit einer dem Bestimmungsort, insbesondere der Postleitzahl, gemäß einem bestimmten Code entsprechenden, maschinell lesbaren Markierung versehen. Nach dem Bedrucken wird das Endlosformular vom Drucker (1) in Pfeilrichtung (3) ausgegeben und kann in Form eines Leporellostapels 4 bis zur weiteren Verarbeitung gelagert werden.
  • Die Form der Markierung kann dem einzelnen Bedarfsfall angepaßt die Erfolgt beispielsweise später eine Abtastung mittels Fotozellen oder dgl., so kann eine Markierung aus mehreren Zeichen darin bestehen, daß an bestimmten Stellen der im allgemeinen bellen Unterlage sich jeweils eine Schwärzung befindet oder keine Schwärzung vorgeschen ist, so deß am Ausg@ng der Fotozelle in bekannter Weise ein die betreffende Stelle kennzeichnendes 0 - oder 1 - Signal erhalten werden kann.
  • Auch die Form der Schwärzung kann grundsätzlich beliebig sein.
  • Sie muß lediglich so stark sein, daß durch sie das Verhalten einer Fotozelle gesteuert, also gegenüber einer ungeschwärzten Stelle geändert werden kann.
  • In den Beispielen gemäß Figur 2 und 3 ist eine Markierung in Form von geschwarzten und nicht geschwärzten Stellen 5 am äußeren Rand eines Endlosformulares 6 neben den Lochungen 7 vorgesehen. In den bezeichneten Beispielen ist eine Schwärzung jeweils durch ein kleines X angedeutet. Es können natürlich ebensogut hinreichend dicke Punkte, Striche oder sonstige Zeichen aufgedruckt werden, deren geschwärzte Fläche genügend groß ist, um eine Fotozelle zum Ansprechen zu bringen. Im Beispiel der Figur 2 sind die einzelnen Zeichen jeweils untereinander im Abstand einer Druckerzeile am äußeren Rand angeordnet. Ihre Anordnung entspricht gemäß einem vorher festgesetzten Code bei spielsweise einer Postleitzahl 2100, die ohnehin vom Drucker zusammen mit der Anschrift 8 auf dem Endlosformular 6 aufzudrucken ist.
  • Im Rahmen der Erfindung besteht jedoch auch, falls der Drucker weniger als 16 Zeilen zu drucken hat, ohne weiteres ie Möglichkeit die Zeichen auf mehrere kurze Reihen an verschiedenen Stellen des Formulares zu erteilen, wie dies beispielsweise Figur 3 zeigt.
  • Hier sind 16 Zeilen auf zwei Reihen der Länge L' und L'' an den beiden Randern des Formulares 6 aufgeteilt. Diese Aufteilung der Zeichen 5 der markierung auf verschiedene Stellen des Formulars ist lediglich eine Frage des Programmieraufwands und der Zahl der S@eicherplätze der den Drucker 1 steuernden Anlage.
  • Figur 4 zeigt eine weitere Möglichkeit der Anordnung der Zeichen (5)der Markierung auf dem Endlosformular (6). Hier sind die Zeichen nebeneinander angeordnet. Sie können also alle auf einmal gedruckt werden, insbesondere gleichzeitig mit einem Teil der Anschrift 8, da diese'in der Regel nur einen kleinen Teil der-gesamten verfügbaren Zeilenbreite beansprucht.
  • Die weitere Bearbeitung des so markierten Endlosformulars (6) zeigt Fig. 1. In diesem Beispiel wird das Endlosformular (6) durch eine Schneidemaschine (10) von einem Beporellstapel (9) in Pfeilrichtung (11) abgezogen und in bekannter Weise durch eine Schneidevorrichtung zerschnitten. Die einzelnen Formular abschnitte (12) werden über eine Förderstrecke (13) in Pfeilrichtung (14) einer Kuvertiermaschine (15) zugeführt. Im Bereiche der Schneidemaschine (10) ist eine Registriereinrichtung in Form von mindestens einer Fotozelle (16) vorgesehen0 Diese Fotozelle (16) ist so angeordnet, daß beim Transport des Formulars (6), durch die Schneidemaschine (10), diejenigen Stellen des Formulars (6), welche die Zeichen (5) der Markierung aufweisen unmittelbar an ihr vorbeibewegt werden, so daß an ihrem Ausgang entsprechende Signale entstehen, je 5 nach dem ob eine mit einer Schwärzung versehene oder eine schwärzung freie Stelle der Markierung an ihr vorbeitransportiert wird.
  • H-ierzu ist noch eine Lampe (17) vorgesehen, so daß die foto zelle (16) von dem durch die Markierung (5) reflektierten Licht der Lampe (17) beaufschlagt wird. An die Fotozelle (16) kann eine Verstärkerstufe (18) angeschlossen sein9 in der auch bei Bedarf die Fotozellensignale so umk.odiert werden können, daß durch sie ein nachfolgender Kodierdrucker betätigt werden kann. An den Ausgang der Einheit (18) ist eine Schiebespeicherkette (19) oder dgl. angeschlos-sen. Diese Schieberspeicherkette (19) sorgt in bekannter Weise dafür, daß die der Fotozelle (16) entnommene Information in dem Augenblick an den Eingang eines (20) Kodierdruckers gelangt und diesen entsprechend betätigt, wenn auch der die dieser Information entsprechende Markierung aufweisende Formularabschnitt (12) oder ein diesen Formularabschnitt in der Kuvertiermaschine (15) aufnehmender Briefumschlag. (21) dem Kodierdrucker (20) zugeführt ist und sich genau gegenüber von dessen Druckorgan befindet. Die Schiebespeicherkette (19) stellt also- eine Nachbildung der Strecke des Papierflusses von der Registrierung bis zum Augenblick des Aufdruckes auf das der früheren Markierung entsprechende Element dar.
  • Im Beispiel der Figur 1 werden gleichzeitig mit den Formularabschnitten (12) Briefumschläge (2) über eine weitere Förderstrecke (22) in Pfeilrichtung (23) der Kuvertiermaschine -(15) bzw. dem Drucker (20) zugeführt. Es erscheint zweckmäßig, dia Umschläge (21) vor- dem Einfüllen der- Formularabsohnitte (12) zuerst dem Drucker (20) zuzuführen und sie mit dem entsprechenden Aufdruck zu versehen. Es ist im Rahmen der Erfindung jedoch auch durchaus möglich, erst die Formularabschnitte (12) zu kuvertieren und die gefüllten Briefumschläge dann dem Drucker 20 zum Anbringen des Aufdruckes zuzuführen. Dies ist lediglich eine Frage der Ausbildung des Fördermechanismus in den Einheiten (15) und (20), wobei auch die Schiebespeicher.
  • kette (19) entsprechend der Zahl der Arbeitstakte zwischen Registrierung und Aufdruck auszubilden ist. Am Eingang des Druckers (20), der an den Ausgang der Schiebespeicherkette (19) angeschlossen ist, kann erforderlichenfalls auch eine Umkodierung der aus der Schiebespeicherkette (19) entnommenen Information in eine für die Betätigung des Kodierdruckers geeignete Form vorgenommen werden.
  • Die Registrierung in der Schneidemaschine (10) kann mit einer einzigen Fotozelle (16) erfolgen, wenn das Endlosformular (6), wie in Figur 2 dargestellt, mit einer aus in einer Reihe untereinander angeordneten. Zeichen (5) bestehenden Markierung versehen ist, wobei angenommen ist, daß das Formular in Richtung des Pfeiles (24) - Fig. 2 - durch die Maschine transportiert wird.
  • Im Falle einer Markierung gemäß Fig. 3 wären dann 2 Fotozellen erforderlich, die über den beiden Randbereichen des in Richtung (24) durch die Maschine (10) transportierten Formulare (6) unmittelbar über der zu registrierenden Spur L' und L'' angeordnet sein müssen.
  • Sind; die Zeichen (5) der Markierung, wie in Figur 4 dargestellt, nebeneinander in eine Zeile gedrückt, so ist bei Registrierung während des Durchlaufes das Endlosformulars (6) in Richtung (24) durch die Schneidemaschine (10) zuin Abtasten der Markierung für jedes einzelne Zeichen (5) eine Fotozelle erforderlich, um festzustellen, ob an der diesem Zeichen entsprechenden Stelle eine Schwärzung vorliegt oder nicht. Im Rahmen der Erfindung kann man jedoch auch mit einer einzelnen Fotozelle auskommen, wenn man die Abtastung erst nach der Schneidevorrichtung durchführt, indem der abgetrennte Formularabschnitt (12) dann quer zur bisherigen Fördereinrichtung (24) in Richtung des Pfeiles (25) (Fig. 4) transportiert wird. Eine solche Möglichkeit ist in den Figuren 5 bis 7 angedeutet.
  • Das Endlosformular (6) wird in Pfeilrichtung (11') durch eine Vorschubeinrichtung (26) durch die Schneidemaschine (10) transportiert. Der Vorschub erfolgt in bekannter Weise mittels in die Lochungen (7) an den beiden Rändern des Endloeformualres (6) eingreifenden Stachelketten (27) der Vorschubeinrichtung (26). Von diesem Endlosformular (6) werden in ebenfalls bekannter Weise die einzelnen Formularabschnitte (12) durch eine im wesentlichen aus einem Messer (28) und einem Widerlager (29) bestehenden Schneideeinrichtung abgeschnitten. Nach dem Schnitt fallen die Abschnitte (12) auf eine quer zur Förderrichtung des Endlosformulars (6) verlaufende Förderbahn (13'), die erforderlichenfalls ein entsprechendes Gefälle aufweist, und werden auf dieser in Pfeilrichtung (14') zu der Kuvertiermaschne (15) bzw. zum Kodierdrucker (20) transportiert. Oberhalb der Förderbahn (13') sind, ähnlich wie in Figur 1 eine Fotozelle (16') und eine Lampe (17') vorgesehen, und zwar an einer Stelle an welcher sich die Fotozelle beim Transport des Formularabschnittes (12) in Richtung (149) auf der Förderbahn (13') ge nau oberhalb derjenigen Zeile befinde welche die Markierung (5) eingdruckt ist. Die Fotozelle (16') nimmt also ebenfalls eine der Art und der Anzahl der Zeichen entsprechende Information auf, dio in gleicher Weise wie oben bei der Fig. 1 beschrieben, zur Steuerung des Kodierdruckers benutzt werden kann.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich noch in verschiedener Weise variieren und kann in entsprechend abgewandelten Vorrichtungen und Anordnungen ausgeführt werden. So kann an Stelle eines Kuvertierautomaten auch eine Verpackungsmaschine treten, falls es sich nicht um die Bearbeitung von Formiitaren oder dgl. sondern von anderen, entsprechend markierten Gegenständen handelt. Im Rahmen der Erfindung ist es auch denkbar, die Registriereinrichtung beispielsweise in Verbindung mit einer Frankiermaschine vorzusehen, welcher die entsprechend adressierten und mit der zugehörigen Markierung versehenen, bereits gefüllten oder nicht gefüllten Briefumschläge zugeführt werden, bevor sie dann in einem nachgeschalteten Xodierdrucker den für die Sortierung im Postamt erforderlichen Aufdruck erhalten. Ebenso ist es natürlich bei der Anordnung gemäß Fig. 1 auch möglich, das Endlosformular vom Drucker 1 ohne Zwischenablage gleich weiter zur Papierverarbeitungsmaschine (10) zu fördern, wie dies durch die gestrichelte Linie (30) zwischen den Stapeln (4 und 9) angedeutet ist. Die Erfindung ist daher nicht auf die beschriebenen Beispiele beschränkt.
  • Patentansprüche:

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e: 1.) Verfahren zum Kodieren einer Anschrift, insbesondere einer einen Bestimmungsort bezeichnenden Postleitzahl oder dgl., von zu versendenden.Gegenständen, ipsbesondere Druckstücken, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Gegenstände in einer Adressiervorrichtung, beispielsweise einem Drucker oder dgl., außer mit einem normal lesbaren Aufdruck noch mit einer der Postleitzahl bzw. dem Bestimmungsort entsprechenden, maschinell lesbaren Markierung versehen werden, daß diese Markierung bei der weiteren Bearbeitung der Gegenstände registriert und die registrierte Information einem von den Gegenständen oder/und deren Umhüllung passierten Kodierdrucker zur Steuerung eines weiteren, auf die Gegenstände oder/und deren Umhüllung aufzubringendën Aufdruckes zugeführt wird.
    2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß bei einer zeitlichen Differenz zwischen der Registrierung der auf dem einzelnen Gegenstand aufgebrachten Markierung und dem entsprechenden Aufdruck des Kodierdruckers die steuernde Information gespeichert und mit entsprechender zeitlicher Verschiebung dem Kodierdrucker zugeführt wird 3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Aufdruck des Kodierdruckers auf den Gegenständen zugeführte und sie aufnehmende Umhüllungen aufgebracht wird.
    4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Markierung auf den Gegenständen in Form von mehreren nebeneinander in einer Zeile angeordneten, jeweils ein bit" darstellenden Zeichen aufgebracht wird.
    5,) Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Markierung in Form von mehreren untereinander in aufeinanderfolgenden Zeilen angeordneten, jeweils ein bit darstellenden Zeichen aufgebracht wird.
    6.) Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch g e k e n n -z e i zu c h n e t, daß die Zeichen nacheinander registriert werden.
    7.) Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch g ek e n n -Z e i c h n e t, daß die Zeichen gleichzeitig registriert werden.
    8.) zu Verfahren nach Anspruch 4 oder folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß jede durch die Markierung darzustellende Dezimalziffer durch vier "bits" dargestellt wird.
    -9.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer Maschine (10) zum Bearbeiten von nacheinander angelieferten Gegenständen, insbesondere von Formularen oder dgl dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß sie eine Einrichtung (16, 16') zum Registrieren einer auf den einzelnen Gegenständen (6, 12) in einer vorgeschalteten Adressiereinrichtung (1), z.B. einem Drucker, aufgebrachten Markierung (5) aufweist, daß ein an sich bekannter Kodierdrucker (20) zum Aufbringen eines der Markierung entsprechenden Aufdrucks auf den Gegenständen (6, 12) oder / und auf sie aufnehmenden Umhüllungen (21) sowie Fördermittel (13, 22) zum Transport der Gegenstände oder / und deren Umhüllungen zum Kodierdrucker (20) vorgesehen sind, und daß ferner eine Einrichtung (18, 19) zum Übertragen einer aus der abgefühlten Markierung entnehmbaren Information an den Kodierdrucker (20) und zur zeitgerechten Betätigung desselben vorgesehen ist.
    10.) Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n z e i c h -.
    n e t, daß die Registrierung mindestens ein Fotoelement (16, 16') aufweist 11.) Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Einrichtung zum übertragen der Information und Betätigen des Kodierdruckers eine Schiebespeicherkette (19) oder dgl. aufweist.
    12.) Vorrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß sie ei-ne Maschine.zum Verarbeiter von Endlosformular, insbesondere eine Papierschneidemaschine (10) umfaßt, in deren Bereich die Registriereinrichtung ( 16, 16') vorgesehen ist.
    13.) Vorrichtung nach Anspruch 9 ode folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Kodierdrucker(20) mit einer an sich bekannten Kuvertiermaschine (15) zum Einhüllen von Formularen oder dgl. in Briefumschläge kombiniert und zum Bedrucken der ihn passierenden Umschläge (21) ausgebildet ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1298070B (de) * 1966-12-19 1969-06-26 Gewerk Eisenhuette Westfalia Kurvengaengiger Kettenkratzfoerderer fuer den Bergbau
DE1533805B1 (de) * 1967-06-20 1970-10-08 Und Eisengiesserei A Beien Mas Kratzerfoerderer,insbesondere fuer die schaelende Kohlegewinnung im Streb
DE2446931A1 (de) * 1973-10-02 1975-04-10 Hotchkiss Brandt Mecanisat Indexierkopf zum aufdrucken von markierungen auf briefumschlaege und hiermit ausgeruestete indexierstation
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