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DE1912321U - Presse fuer die herstellung von schraubenbolzen od. dgl. mit einem schaft versehenen werkstuecken. - Google Patents

Presse fuer die herstellung von schraubenbolzen od. dgl. mit einem schaft versehenen werkstuecken.

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Publication number
DE1912321U
DE1912321U DE1964M0050223 DEM0050223U DE1912321U DE 1912321 U DE1912321 U DE 1912321U DE 1964M0050223 DE1964M0050223 DE 1964M0050223 DE M0050223 U DEM0050223 U DE M0050223U DE 1912321 U DE1912321 U DE 1912321U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ejector
press
die
rod
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964M0050223
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Malmedie und Co Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Malmedie und Co Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Malmedie und Co Maschinenfabrik GmbH filed Critical Malmedie und Co Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE1964M0050223 priority Critical patent/DE1912321U/de
Publication of DE1912321U publication Critical patent/DE1912321U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

RA.88213M6.12E.
Malmedie & Go. Maschinenfabrik G.m.b.H. 14.12.1964 Düsseldorf Pat.Abt. Koe/Bch
Gebrauchsmusteranmeldung Akte M 47
Presse für die Herstellung von Schraubenbolzen oder dergleichen mit einem Schaft versehenen Werkstücken.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Presse für die Herstellung von Schraubenbolzen oder dergleichen mit einem Schaft versehenen Werkstücken, bei der die Stange oder der Draht zum Abscheren des Rohlings in der Schermatrize gegen einen einstellbaren Anschlag gebracht wird, dann der Rohling abgeschert und durch das Schermesser vor die Preßmatrize gebracht wird. In der Preßmatrize ist ein die Schaftlänge des Werkstücks bestimmender Auswerfer geführt, dessen Eindringtiefe in der Matrizenbohrung während des Pressens durch ein einstellbares Widerlager bestimmt wird. Da auf derartigen Pressen Schraubenbolzen oder dergleichen Formteile mit verschiedener Schaftlänge hergestellt werden und auch die Kopfform sehr oft wechselt, ändert sich naturgemäß die Länge des Rohlings ebenfalls sehr oft. Man hat deshalb den Anschlag, gegen den der Draht oder die Stange durch die an der Presse vorgesehenen Einzugsrollen zur Anlage gebracht wird, entsprechend einstellbar angeordnet. Ändert sich die Schaftlänge beim Werkstück, so muß aber nicht nur der Anschlag neu eingestellt werden, sondern auch das Widerlager für den in der Matrizenbohrung geführten Auswerfer, dessen Endlage in der Preßstellung die Eindringtiefe des Auswerfers in der Matrizenbohrung und damit die Schaftlänge bestimmt, ebenfalls entsprechend, und zwar äusserst genau, eingestellt werden, weil sonst,
Malmedie & Co. Maschinenfabrik G.m.b.H. 14.12.1964 W Düsseldorf Pat.Abt. Koe/Bch
Gebrauchsmusteranmeldung Akte M 4?
wenn beispielsweise der Auswerfer nicht weit genug in die Matrizenbohrung eindringt und die Schaftlänge somit zu groß wird, der Kopf des Werkstücks nicht ganz ausgepreßt wird. Andererseits wird, falls die Bindringtiefe des Auswerfers zu groß ist, das für die Verformung des Kopfes zur Verfügung stehende Volumen des Rohlings zu groß, so daß Störungen durch Werkzeugbrüche unvermeidbar sind. Sagt der Rohling beispielsweise nur geringfügig aus der Matrizenbohrung heraus, so wird bei dem ersten Anstauchen nur ein kleiner Preßdruck erzeugt, wodurch der in der Matrizenbohrung befindliche Schaft nicht aufgestaucht wird. In diesem Fall wird das 'werkstück infolge der ungenügenden Haftreibung durch den Preßstempel aus der Matrize herausgezogen und beim nächsten Arbeitshub, weil dann das folgende Werkstück schon vor die Matrize gebracht worden ist, zu einem Kuchen ausgepresst, der unweigerlich zu Werkzeugbrüchen oder sonstigen Störungen an der Presse führt.
Es ist also notwendig, daß die Änderung der Eindringtiefe des Auswerfers bei gleichbleibendem Kopfvolumen immer genau mit der Längenänderung des Rohlings übereinstimmt. Dies ist bei den bisher bekannten Pressen nur durch getrenntes Einstellen des Anschlages für die Stange- und des Widerlagers für den Auswerfer durch den Bedienungsmann zu erreichen. Das ist aber nicht nur zeitraubend, sondern immer mit der Gefahr verbunden, daß der Bedienungsmann das eine oder andere Teil nicht so einstellt, wie es für ein störungsfreies Arbeiten der Presse
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Malmedie & Co. Maschinenfabrik G.nut».H. 14.12.1964
Düsseldorf Pat.Abt. Koe/Bch
Gebrauchsmusteranmeldung Akte M 47
notwendig ist, weil sowohl der Anschlag als auch das Widerlager bisher immer nur getrennt eingestellt werden konnten.
Ziel der Neuerung ist es, diesen Nachteil zu beheben1. Für diesen Zweck wird nach der Neuerung vorgeschlagen, den Anschlag für die Bestimmung der Länge des Rohlings und das die Eindringtiefe des Auswerfers bestimmende Widerlager derart getrieblich miteinander zu verbinden, daß die Eindringtiefe des Auswerfers in der Preßstellung von der Länge des Rohlings bestimmt wird'"i
Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist zur Lösung dieser neuen Aufgabe nach der Neuerung vorgesehen, den Anschlag an einei parallel zur 1Viatrizenbohrung axial verschiebbar angeordneten, aber festlegbaren Stange zu befestigen, an deren anderem Ende ein Arm des als Doppelhebel ausgebildeten Widerlagers angelenkt ist, dessen anderer Arm sich an einem koaxial zur Matrizenbohrung axial einstellbar angeordnetem Gewindebolzen abstützt.
Um bei gleichbleibender Schaftlänge beim Werkstück einen Kopf mit grösserem oder kleinerem Volumen anpressen zu können, muß der Anschlag für die Stange zum Abscheren des Rohlings auch unabhängig von dem Widerlager einstellbar sein. Für diesen Zweck ist die Stange, an der sowohl das Widerlager als auch der Anschlag befestigt sind, längenveränderbar ausgebildet.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 - 4 ein Ausführungsbeispiel für eine Presse nach der Neuerung schematisch dargestellt und nachstehend näher erläutert.
Malmedie & Go. Maschinenfabrik G.m.b.H. 14.12. Düsseldorf Paf.Abt. Koe/Bch
Gebrauchsmusteranmeldung Akte M 47
- 4 In
Pig; 1 ist der Matrizenhalter einer Bolzenpresse mit Schermesser und Anschlag für die Stange in einer Stirnansicht dargestellte Die
Fig'. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den
Matrizenhalter und veranschaulicht in Verbindung mit
Fig. 3 die getriebliche Verbindung von Anschlag und Widerlager. In
•10 Fig'· 4- ist ein senkrechter Schnitt durch Matrizenhalter und Preßmatrize wiedergegeben, in dem auch die Verstellmittel für den Auswerfer zu erkennen sind.
Mit 1 ist der lviaschinenkörper bezeichnet, in dessen Matrizenhalter 1a die Schermatrize 2 und die Preßmatrize 3 angeordnet sind. Die Stange oder der zu verarbeitende Draht wird durch nicht dargestellte Einzugsrollen durch die Schermatrize 2 hindurch bis gegen den Anschlag 4 geführt, dann der Rohling durch das Schermesser 6 vom Strang abgetrennt und vor die Preßmatrize 3 gebracht. Der Anschlag 4 ist an dem einen Ende einer Stange 7 befestigt, vergl. Mg. 2, die parallel zum Auswerfer 8, 8a, vergl. Fig. 4, axial verschiebbar angeordnet ist und durch zwei Schrauben 7b am Maschinenkörper 1 festgelegt werden kann. An dem Ende 7a der Stange 7 ist der Arm 9a des als Doppelhebel ausgebildeten Widerlagers 9 angelenkt,
Malmedie & Co; Maschinenfabrik G.m.b.H. 14.12.1964 Düsseldorf Pat.Abt. Koe/Bch
Gebrauchsmusteranmeldung Akte M 47
dessen Arm 9b, vergl. Fig. 4, sich, an einem Gewindebolzen 10 abstützt, der koaxial zur Matrizenbohrung 8b axial einstellbar angeordnet ist'· Nach Lösen der Mutter 10a kann der Gewindebolzen durch Drehen im rechten oder linken Drehsinn axial entsprechend eingestellt werden, um die Arbeitsstellung des Auswerfers 8 beim Pressen zu bestimmen. Der Auswerfer besteht aus dem eigentlichen Auswerfer 8 und dem Auswerferstössel 8a, auf den zum Ausstossen des Werkstücks aus der Matrize 3 der Arm 11a eines angetriebenen zweiarmigen Hebels 11 entsprechend einwirkt, der im Sinne des Pfeiles 12 um den Zapfen 13 schwenkbar ist. Der Hebel 11 wird mittels des durch nicht dargestellte Mittel im Sinne des Pfeiles 14 schwenkbaren Exzenters 15 entsprechend bewegt. Durch die Feder 16 wird der Arm 11a des Hebels 11 bei Nichtbelastung durch den Exzenter 15 immer fest gegen das Widerlager 9b gepreßt, wie es in I1Xg. 4 dargestellt ist. Diese Lage des Auswerf ers 8, 8a ist seine Arbeitslage beim Pressen. Muß bei gleichbleibender Schaftlänge der Kopf der Schraubenbolzen grosser oder kleiner sein, dann muß die Länge des Rohlings entsprechend geändert werden, ohne daß sich die Eindringtiefe des Auswerfers 8 in der Matrize ändert'. Pur diesen Zweck kann die Länge der Stange 7, 7a verändert werden, so daß der Anschlag 4 etwas weiter von der Schermatrize entfernt wird oder umgekehrt. Dazu werden zunächst die Muttern 17a und 7c gelöst. Dann die Schrauben 7~b soweit herausgeschraubt, daß der Teil 7 der Stange 7, 7a axial bewegt werden kann, sobald die Gewindehülse I7 im linken oder rechten Drehsinn entsprechend gedreht wird. Die Gewindehülse 17 ist in einer Gabel 18 des Stangenteils 7a geführt.
>_ - 6 -

Claims (3)

Malmedie & Go. Maschinenfabrik G.m.b.H. 14.12.1964 Düsseldorf Pat.Abt. Koe/Bch Gebrauchsmusteranmeldung Akte M 47 _ 6 Schutzansprüche :
1. Presse für die Herstellung von Schraubenbolzen oder dergl. mit einem Schaft -versehenen Werkstücken, bei der die Stange oder der Draht zum Abscheren des Eohlings in der Schermatrize gegen einen einstellbaren Anschlag bringbar ist und in der Preßmatrize ein die Schaftlänge des Werkstücks bestimmender Auswerfer geführt ist, dessen Eindringtiefe in der Preßstellung durch ein einstellbares Widerlager bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (4) und das die Eindringtiefe des Auswerfers (8, 8a) bestimmende Widerlager (9ΐ>) derart getrieblich miteinander verbunden sind (7j 7ai 9a) j <3-aß die Eindringtiefe des Auswerf ers in der Preßstellung von der Länge des Eohlings bestimmt ist.
2.. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (4) an einem Ende einer parallel zum Auswerfer (8, 8a) axial verschiebbar angeordneten, aber festlegbaren Stange (7» 7a) befestigt ist, an dessen anderem Ende (7a) der Arm (9a) des als Doppelhebel (9) ausgebildeten Widerlagers angelenkt ist, dessen anderer Arm (9"b) sich an einem koaxial zur Matrizenbohrung und axial einstellbar angeordneten Gewindebolzen (10) abstützt)1.
3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Stange (7) veränderbar ist.
DE1964M0050223 1964-12-16 1964-12-16 Presse fuer die herstellung von schraubenbolzen od. dgl. mit einem schaft versehenen werkstuecken. Expired DE1912321U (de)

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