DE1911893U - Freilaufnabe mit ruecktrittbremse und kleinem aussendurchmesser. - Google Patents
Freilaufnabe mit ruecktrittbremse und kleinem aussendurchmesser.Info
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- B60B27/02—Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
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Description
RA.848 399-3.1264
FICHTEL S SACHS AG,9 Schweinfurt/Main
Freilauf nabe mit Rücktrittbremse und kleinem Außendur chmesse.r
Die Erfindung bezieht sich auf eine Freilaufnabe mit eingebauter Rücktrittbremse für Fahrräder, bei der die Nabenhülse auf
einer Seite auf dem Bremskonus mittels Kugeln gelagert ist und die Kugellauffläche in der Nabenhülse sich ohne Absatz
an die Bremsfläche in. der Nabe anschließt, bei der ferner der kleinste Durchmesser der Kugellauffläche auf dem Bremskonus
kleiner ist als der größte Durchmesser der Konusschulter am
Bremskonus 9 auf die der Bremsmantel beim Bremsen aufgeschoben wird und bei der die Nabenhülse auf der dem Bremskonus entgegengesetzten
Seite auf dem Antreiber mittels Kugeln gelagert ist und der Antreiber sich an einem auf der Achse angeordneten
Festkonus über Kugeln abstützt.
Die bekannten Freilaufnaben mit Rücktrittbremse erfordern hinsichtlich
Materialbedarf, Bearbeitung und Montage einen großen Aufwand. Diese Naben sind daher teuer und machen einen großen
Teil des Preises eines kpl« Fahrrades aus. Der hohe Materialaufwand
wird in hohem Maße durch die Ausbildung der Lagerungen der Nabenhülse bedingt» da diese Lagerungen einen größeren
Durchmesser haben, als es im Vergleich zur erforderlichen Tragfähigkeit nötig ist» Diese großen Lagerdurchmesser bedingen
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einen vergrößerten Außendurchmesser der Nabenhülse» wodurch
mehr Material für die Nabenhülse benötigt wird, Der hohe Bearbeitungsaufwand wird wesentlich durch die Herstellung
der Nabenachse bestimmt. Diese Nabenachse wird meist an der Stelle, an der der Antreiber auf dieser Nabenachse gelagert
istj spanabhebend bearbeitet« Außerdem muß ein Anschlag für
den Festkonus vorgesehen werdens der auf der Antreiberseite
auf der Achse angeordnet ist4 wodurch die Herstellung der
Achse weiterhin erschwert wird» Auch ist bekannt, die Nabenachse aus einem gezogenen Material zu fertigen« Dabei müssen
entweder die Achsenden zum Aufrollen der Gewinde angedreht oder für den Antreiber eine besondere Lagerung vorgesehen
werden, denn dieser muß einmal mit seiner Bohrung über das aufgerollte Gewinde passen und soll andererseits auf der Achse
geführt sein. Es ist also eine spanabhebende Verformung nötig. Die Lagerung des Antreibers auf dem Festkonus erfolgte bisher
über Kugeln» Um eine Montage der einzelnen Kugeln zu ermöglichen.»
hat man den Antreiber mit einem zur Achse hin gerichteten
ringförmigen Ansatz ausgebildet;, der die radiale Lage
der Kugeln fixierte und als Kugellauffläche diente» Nachteilig aber war hierbei nicht nur das verhältnismäßig zeitraubende
Einführen der einzelnen Kugeln, sondern vor allen Dingen die nötige spanabhebende Nachbearbeitung der Kugellaufflächen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es s die Nachteile der
bekannten Konstruktionen zu vermeiden und eine Freilaufnabe mit Rücktrittbremse zu schaffen,, die bei gleicher Leistungsfähigkeit
einen wesentlich geringeren Material- und Bearbeitungs-
— 3 ·.
aufwand bei der Herstellung ergibt und sich durch eine vereinfachte
Montage auszeichnet* Die Verringerung des Material- und Herstellungsaufwandes soll hierbei nicht durch Verkleinerung
der für die Kraftübertragung bzw* Bremsung erforderlichen Teile erfolgen. Insbesondere soll der Bremsmantel-Außendurchmesser
und die Abmessung des Antriebskonus gleichbleiben»
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Kombination folgender
Merkmale gelöst: Der Kugelhalter der Lagerung auf der Bremskonusseite hat einen Innendurchmessers der nur geringfügig
größer als der größte Außendurchmesser der Konusschulter am Bremskonus ist; die Achse besteht aus Stangenmaterial,
die Gewinde an den Achsenden und eine Profilierung für die Lagerung des Antreibers in Form von parallelen Ringrillen oder
eines Gewindes werden auf'die Achse aufgerollt und der Beginn
der Profilierung für die Lagerung des Antreibers dient gleichzeitig als Anschlag für den Festkonus; die Kugellagerung zwischen
Antreiber und Festkonus ist in an sich bekannter Weise mit einem Kugelhalter versehenj der Innendurchmesser des Antreibers
divergiert annähernd stetig, ausgehend von einem auf der Nabenachse gelagerten Bohrungsabschnitt und weist eine seichte
Laufrinne für das Kugellager auf» so daß die Kugellauffläche
am Antreiber durch Kaltverformung hergestellt werden kann*
Durch diese Maßnahmen wird erfindungsgemäß eine Freilaufnabe
geschaffen, die einen äußerst geringen Material-, Bearbeitungsund Montageaufwand bei der Herstellung erfordert. Man erreicht
durch die Erfindung auch bei dem Kugellager auf der Bremsseite
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den Durchmesser der Kugellagerung auf der Antriebsseite, der praktisch die kleinstmöglichen Abmessungen aufweist. Das ergibt
die Möglichkeit, zwei gleiche Kugelhalter zu verwenden; auch für die Herstellung der Werkzeuge sowie der Spann- und
Heizvorrichtungen bedeutet das eine Vereinfachung und damit Verbilligung. Es ist schon bekannt, die Nabenachse mit einem
aufgerollten Profil für die Lagerung des Antreibers zu versehen, jedoch erst diese Maßnahme in Verbindung mit der Verkleinerung
des bremskonusseitigen Lagers der Nabenhülse und der Vermeidung der spanabhebenden Bearbeitung der Achse ergibt
die weitgehende Verbilligung der Nabe. Durch die Verkleinerung des Lagerungsdurchnessers der Nabenhülse auf der
Bremskonusseite wird die Nabenhülse im Durchmesser kleiner und für samtliche Teile, einschließlich der Nabenhülse, wird
weniger Rohmaterial benötigt. Die Nabe wird leichter und billiger.
Auch die Herstellung des Antreibers wird erfindungsgemäß
wesentlich vereinfacht, da das zwischen Festkonus und Antreiber vorhandene Kugellager mi einem Kugelhalter versehen
ist und eine derartige Ausbildung des Lagers es ermöglicht, die Kugellauffläche am Antreiber ohne den zur Achse gerichteten
ringförmigen Fortsatz auszubilden. Aus diesem Giund kann die Kugellauffläche mittels Kaltverformung hergestellt werden,
ohne daß eine spanabhebende Nachbearbeitung nötig wäre.
Eine weitere Vereinfachung der Nabe läßt sich erfindungsgemäß
dadurch erzielen» daß der Bremsmantel nicht aus einem
Rohrabschnitt» sondern aus zwei gerollten Blechstücken hergestellt
wird* Dadurch wird die Verwendung des teueren Rohrabschnittes für die Herstellung des Brerasinantels vermieden.
Weitere vorteilhafte Gesichtspunkte der Erfindung ergeben sieh aus der Beschreibung der Figuren» In den Figuren ist
zum Teil der Stand der Technik und zum Teil ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt»
Im einzelnen zeigen:
Fig* 1 ein© Freilaufnabe mit Rücktrittbremse im halben Längsschnitt
gemäß dem Stand der Technik5
Fig· 2 eine Freilaufnabe mit Rücktrittbremse im halben Längsschnitt
gemäß der vorliegenden Erfindung«
Die Durehmessermaße sind beispielsweise in die Figuren eingetragen
worden» um die erhebliche Verkleinerung der erfindungsgemäßen Nabe zu demonstrieren»
Der Aufbau der in der Fig. 2 dargestellten erfindungsgemäßen
Freilaufnabe ist folgender:
Die Nabenhülse 1 der Freilaufnabe ist mittels der Kugeln 10,
die im Kugelhalter 7 bzw. im Kugelhalter 8 angeordnet sinds
auf dem Bremskonus 2 bzw, Antreiber 5 gelagert« Der Bremskonus
2 weist an seinem inneren Ende eine Konuaachulter 3 auf. Auf
die Konusschulter 3 wird beim Bremsen der Bremsmantel 14 mit
seiner konischen Innenfläche aufgeschoben» Der Antreiber 5 steht über ein Flachgewinde 17 mit dem Antriebskonus 13 in
Verbindung«, Der Bremskonus 2 ist fest auf der Nabenachse 4 angeordnet* Der- Antreiber 5 ist auf der Profilierung 11 der
Nabenachse 4 drehbar gelagert. Die Nabenachse M- ist auf beiden
Seiten mit einem Gewinde 12 versehen» Auf dem antreiberseitigen
Gewinde 12 ist der Festkonus 6 aufgeschraubt und stößt mit seinem inneren Ende gegen den Beginn der Profilierung
Diese Profilierung 11 stellt also gleichzeitig den Anschlag für den Festkonus 6 dar·. Der Bremskonus 2 und der Bremsmantel
IU sind über die Nut 16 am Bremskonus 2 und über die radial
nach innen gebogene Nase 15 am Bremsmantel 14 drehfest miteinander
verbunden« Bei der Montage des bremskonusseitigen Kugellagers wird zuerst der Kugelhalter 7 über die Konusschulter
3 geschoben* Anschließend werden erst die Kugeln in den Kugelhalter 7 eingeführte Dies kann auf einfache Weise
maschinell erfolgen. Ein Aufschieben des ungefüllten Kugelhalters 7 auf den Bremskonus ist möglich9 da ja der Innendurchmesser
des Kugelhalters 7 größer als der größte Außendurchmesser der Konusschulter 3 ist« Die Kugellagerung zwischen
dem Festkonus 6 und dem Antreiber 5 weist ebenfalls einen Kugelhalter 9 auf9 in dem die Kugeln 10 gehalten werden.
Dadurch ist es nicht nötig, den Kugellauf am Antreiber 5 so weit zur Achse hin zu verlängern, daß ein ringförmiger Fortsatz
entsteht9 da die Kugeln 10 im Kugelhalter 9 gehalten
werden (vgl» dazu auch Fig. 1)· Der ursprünglich an dieser Stelle am Antreiber vorhandene ringförmige Fortsatz (s.. Fig* I)
diente dazus bei der Montage der Kugeln und des Festkonus
die Kugeln festzuhalten. Infolge der vereinfachten Ausbildung der Kugellauffläche am Antreiber 5 kann die Kugellauffläche
für die Kugellagerung des Antreibers 5 auf dem Festkonus 6 im spanlosen Fertigungsverfahren» z* B. durch Kaltpressen,
hergestellt werden und bedarf keinerlei spanabhebender Nachbearbeitung* Dadurch wird die Herstellung der Nabe weiterhin
vereinfachtt
In der Wirkungsweise selbst unterscheidet sich die erfindungsgemäße
Nabe nicht von den bekannten Konstruktionen* Insbesondere ist die Bremswirkung die gleiche4 da der Bremsmantel
den gleichen Durchmesser aufweist wie bei den bekannten Konstruktionen«
Ebenso ist der Antriebskonus 13 als Austauschteil ausgebildet, und es können somit die gleichen Antriebskräfte
ohne Verringerung der Lebensdauer der Nabe übertragen werden*
1. 12, 1964
Claims (1)
1. 12. 1964
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF19880U DE1911893U (de) | 1961-03-03 | 1961-03-03 | Freilaufnabe mit ruecktrittbremse und kleinem aussendurchmesser. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF19880U DE1911893U (de) | 1961-03-03 | 1961-03-03 | Freilaufnabe mit ruecktrittbremse und kleinem aussendurchmesser. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1911893U true DE1911893U (de) | 1965-03-11 |
Family
ID=33332593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF19880U Expired DE1911893U (de) | 1961-03-03 | 1961-03-03 | Freilaufnabe mit ruecktrittbremse und kleinem aussendurchmesser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1911893U (de) |
-
1961
- 1961-03-03 DE DEF19880U patent/DE1911893U/de not_active Expired
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