DE1911663A1 - Fassadenbaugruppe fuer Haeuser - Google Patents
Fassadenbaugruppe fuer HaeuserInfo
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Description
]?assadenbaugruppe für Häuser
Die Erfindung betrifft eine j?assadenbaugruppe für Häuser aus
metallischen Einzelbauteilen. Es ist bekannt, zum Bau von Vitrinen
Hahmen aus Metallprofilen herzustellen, die Öffnungen
haben, die das Zirkulieren von Luft im Inneren der Virtsiine ermöglichen.
Die Luft kommt von außen, tritt in das Innere der Vitrine ein und verläßt sie im oberen Bereich, wodurch verhindert
wird, daß sie sich auf der Virtine niederschlägt. Es gibt hierbei keine Isolation zwischen dem Profil, das mit dem
Äußeren in Berührung ist und dem Profil, das inseits des Bauwerks liegt. Dies widerspricht der Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
die darin besteht, eine solche Isolation zu verwirklichen.
Zwar besteht schon eine Lösung hierfür, die auf Metallkonstruktionen
als Bauteile der Fassaden von G-ebäuden angewendet wird und innen und außen Zwillingsbauteile aus Leichtmetall vorsieht,
die aneinander über Stücke oder Bänder von Isoliermaterial abgestützt sind, die sich längsweise zwischen den Profilen erstrecken. Man erreicht damit die thermische Isolation des Profils,
das mit der Außenseite in Berührung ist gegenüber dem
Profil, das Innen im Bauwerk liegt.
Diese Ausbildung ist stets kompliziert und kostet viel Geld. Dazu kommt, daß man zur Befestigung der Isolierbänder nur
stranggepreßte, gezogene Profile, insbesondere aus Aluminium, verwenden kann. Profile aus nicht rostendem Stahl oder anderem
Material als aus Aluminium kommen nicht in Betracht, namentlich, weil hierdurch die Preise so hoch werden. Die Fassadenbaugruppe
aus metallischen Einzelbauteilen, wie sie mit der Erfindung vorgeschlagen wird, ist besonders einfach und sparsam
und läßt sich für alle Materialien verwenden. Man erzielt damit Resultate, die im Vergleich zu den zuvor erwähnten Zwillingsprofilen
überraschend sind, insbesondere im Hinblick auf den Luftfeuchtigkeitsgrad und die Kondensation im Inneren des Gebäudes.
Die Fassadenbaugruppe nach der Erfindung besteht darin, daß jedes Einzelbauteil zwischen einer Doppelwand einen Hohlraum hat,
daß von den Doppelwänden jeweils eine mit der Außenwand und die andere mit der Innenwand des Gebäudes Berührung hat, und daß zumindest
eine der Querwände an den Schmalseiten der Bauelemente, die mit den Doppelwänden die Hohlräume bilden, öffnungen hat,die
die Hohlräume in den verschiedenen Bauteilen miteinander verbinden. Hierdurch wird der Austausch von Kälte oder Wärme zwischen
den Doppelwänden eines Bauelementes verhindert. , die raumseitige
Wand der Bauteile bleibt bar von Öffnungen, duch welche Luft zirkulieren könnte und die Kondensation oder der Durchgang
von Wärme auf die äußere Seite dieser inneren Doppelwand des
Bauteiles und damit in das Gebäude wird unterbunden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es sind:
Fig. 1 ein Schnitt durch eine erste Ausführungsform,
Fig. 2 ein Schnitt entlang Linie 2-2 von Fig. 1 in kleinerem Maßstab, -
9Ö9841/09S9
191Ϊ6-63 -
Fig. 3 ein Schnitt entsprechend dem von Fig. 1
bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 ein Schnitt entlang Linie 4-4 von Fig. in kleinerem Maßstab,
Fig. 5 und. 6 Schnitte durch ein drittes und ein
viertes Ausführungsbeispiel entsprechend dem der Fig. 1 und 3,
Fig. 7 äie Schrägdarstellung einer fünften Ausführungsform
,
Fdig. 8 ein Schnitt entlang Linie 8 - 8 von Fig.7
in größerem Maßstab und
Fig. 9 ein Schnitt entlang Linie 9-9 von Fig. 7 in größerem Maßstab.
Die Gruppe der Bauteile einer Fassade nach Fig.l besteht aus
einem Fensterrahmen IO und einem bezüglichen Blindrahmen 12,der
die Scheiben 13 trägt. Bin umgekehrtes F-Profil 12' ist mit
Schrauben oder auf andere Weise an dem Blindrahmen 12 befestigt und dient zur Aufnahme der Scheiben I3.Sowohl der Rahmen 10
als auch der B-indrahmen 12 sind Metallpribfile, die in Z-Form
gefalzt sind,deren Steg waagerecht liegt und ausgeklinkte öffnungen
14 bzw. 14* enthält, die in Längsrichtung aufeinanderfol gen, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
Die vertikalen Flanschen 15, 16 bzw. 15' , 16' der Profile
und 12 schlagen bei geschlossenem Fenster aneinander an, die Flanschen 15, 15' liegen nach außen, d.h. auf der Seite der
Fassade des Gebäudes und die Flanschen 16, 16' liegen inseits
des Gebäudes. Jäin Dichtstreifen 17 ist zwischen den äußeren
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Flanschen 15 und 15' dort aufgenommen, wo sie aneinanderliegen.
Die öffnungen 14 und 14* stellen eine Verbindung zwischen den
Luftvolüminas in den abgeschlossenen Räumen zwischen den Profilen 10 und 12, in dem Profil 12' und in dem nicht dargestellten
Bauteil her, das unten an das Profil 10 anstößt. Mit den Luft·»· volumina der Baugruppe, die miteinander in Verbindung stehen,
erreicht man, daß die Kondensation auf der Fläche der Bauteile,
die mit dem Inneren des Gehäuses in Verbindung stehen, unterdrückt
wird, wenn die äußere Fläche beispielsweise kalter ist, wie dies im Winter der Fall ist.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 hat einen stranggepreßten
Fensterrahmen 20 von T-Form, dessen hohler Steg waagerecht liegt und auf beiden Seiten Reihen von parallelen Schlitzen 21 und
im Zickzack enthält. Der Blindrahmen 23, der die Scheiben 13 trägt, ist ein stranggepreßtes Z-Profil, dessen Steg waagerecht
liegt und zwei Reihen von parallelen Schlitzen 25 aufweist, die im Zickzack versetzt sind, wie in Fig. 4 dargestellt. Die Schlitze
22 stellen die Verbindung des Luftvolumens in dem hohlen Fuß des Profils des Fensterrahmens 20 mit dem Raum zwischen den
beiden Profilen 20, 23 bei geschlossenem Fenster her, ebenso wie die Schlitze 21 die Verbindung des Hohlraumes in dem Fuß des
Profils des Rahmens 20 mit dem Raum in dem darunterliegenden Bauelement und die Schlitze 25 die Verbindung des Raumes zwischen
Blindrahmen 23 und Fensterrahmen 20 und dem Raum unterhalb der S heiben I3 im Blindrahmen 23. Wie bei dem vorhergehenden Ausführung
sbeispiel kann man unterstellen, daß die Außenflächen der
Profile (in Fig. 3 auf der linken Seite) kalter sind als die Innenflächen,
auf denen somit die Kondensation verringert oder völlig
unterdrückt wird.
Um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern,liegt längs dem
Flansch des Fensterrahmens 20 an dem Platz, wo das Profil des
Blindrahmens 23 anschlägt, ein Dichtstreifen 26.
Ein Einzelteil der Fassade des Ausführungsbeispiels nach Fig. 5
9 0 984 1 /0959 ,·
ist der Blindfensterrahmen 27» der in bekannter Weise aus einem
Blech, aus nicht rostendem Stahl gefalzt ist, und die Querschal
ttsform eines Z hat, dessen hohler Steg 28 waagerecht liegt.
Zu dem gleichen Zweck, wie zuvor beschrieben, sind in den Seiten
des Profils die Schlitze 29, 29'. Ein weiteres Profil 27'
mit einem umgekehrten U als Querschnitt hält die Scheiben fest
und ist auf dem Blindrahmen 27 so festgemacht, daß der von dem
U-Profil 27' eingeschlossene Raum mit dem Raum in dem hohlen
Steg 28 durch die Schlitze 29» in Verbindung steht.
Der Blindrahmen 27 schlägt an einem Querstück 30 an, das als T-Profil
aus Metallblech gefalzt ist. Die Plansche 3?£, 32 liegen
fassadenseitig, der Steg ist hohl und liegt waagerecht. Schlitze 33» 33' liegen einander in den Wänden des hohlen Steges gegenüber.
Das abstützende Querstück 30 ist an einer Laifoungstafel
34- festgemacht. Alle geschlossenen Räume stehen untereinander
in Verbindung und wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
kommt man mit der Kondensation zu dem gleichen Ziel.
Die Ausführungsform bei der Fassadenausbildung nach= Fig. 6 zeigt
eine Verblendung 35 zwischen zwei Verglasungen, von denen nur
eine Verglasung mit 36 bezeichnet ist. Die Verblendung 35 ist
so gefalzt, daß sie einen Hohlkörper darstellt, dessen schmale Seitenflächen 37, 38 mit öffnungen 39, 40 versehen sind, die
der Verbindung des Innenraumes der Verblendung mit den eingeschlossenen
Räumen der anstoßenden Bauteile dienen. Wie bei den zuvor geschilderten Ausführungsformen wird die Verglasung 36
mit Hilfe eines TT-förmigen Profils 35' an ihrem Platz auf der
Verblendung festgehalten. Auch hier steht das Innere durch die öffnungen mit dem Inneren der Verblendung in Verbindung.
Ein Blindfensterrahmen 41 schlägt an einem Außenrand 42 der Verblendung
35 an.
In Fig. 7 ist als Beispiel eine Tafel-dargestellt, die aus ei-
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nem selbsttragenden Kasten 43 aus nicht rostendem Stahl besteht, dessen Schmalseiten 44, 45 längliche, im Zickzack angeordnete
Schlitze 46 bzw. 47 aufweisen, durch die, wie bei den anderen Ausführungsbeispielen, die Verbindung zwischen den
eingeschlossenen Räumen 44», 45' entlang den Schmalflächen 44,
45 besteht. Dies ist in Fig. 8 zu sehen, wo zwei Tafeins 43, 43'
aneinanderstoßen. Die Anordnung umfaßt im übrigen noch den Fensterrahmen 48 mit der Fensterbank 49, aufmontiert auf die Tafel
43 (Fig.9). '
Die Schlitze 47 decken entsprechende Schlitze 50 in der Fensterbank
49 ab. Der Eahmen 48 hat ebenfalls Schlitze 51, die die
Verbindung mit den abgeschlossenen Säumen eines darüber liegenden Bauteiles 52 herstellen, das eine Doppelscheibe 53 hält.
Das Bauteil 52 wird auf dem Rahmen 48 von federnden Fahnen festgehalten, die sich in Nuten des Rahmens 48 verankern.
Bei allen Altführungsformen, die eben beschrieben wurden, zirkuliert
die Luft in den Hohlräumen, wie durch die Pfeile gekennzeichnet.
Wenn auch bei der Beschreibung der Beispiele stets von Schlitzen die Rede war, die die Verbindung zwischen den verschiedenen
eingeschlossenen Räumen der Fassadenelemente herstellten, kann man ebenso gut auch jede andere Form verwenden und eine andere
Anordnung der Öffnungen treffen, die zwischen den Außenflächen und den Innenflächen der Bauteile liegen.
Zwischen Fassaden, die aus Bauteilen mit Öffnungen und aus profilierten
Bauteilen ohne Öffnungen bestehen, wurden Vergleiche gemacht, die zu den folgenden Resultaten führten:
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1911863
Profilart Außentemperatur Raumtemperatur Luftfeuchtigkeit/
innen keine Kondensation
| geschlossen | O0O | 200G | 4-5 % |
| eine Eeine öffnungen |
72 % | ||
| zwei Reihen öffnungen |
77 % | ||
Man sieht, daß Profile mit öffnungen im Inneren des Gebäudes
einen Prozentsatz der Luftfeuchtigkeit zulassen, der weit über dem Prozentsatz liegt, bei dem ein gewöhnliches Profil
ohne öffnungen ohne Niederschlag durch Kondensation bleibt.
Dieses Resultat ist umso überraschender, als man es bisher nur unter Verwendung von Zwillingsprofilen erreichen konnte,zwischen
die Isolierstoff eingelegt war.
Patentansprüche 9841/0.959
Claims (1)
- Patentansprüche:[ 1) jFassadenbaugruppe für Häuser aus metallischen Einzelbau- ^—/ teilen, da durch gekenn zeichnet , daß jedes Einzelbauten (10, 12, 12»; 20, 23; 27; 50; 35;43; 48, 52) zwischen einer Doppelwand einen Hohlraum hat,daß von den Doppelwänddn jeweils eine mit der Außenwand und die andere mit der Innenwand des Gebäudes Berührung hat, und daß zumindest eine der Querwände an den Schmalseiten der Bauelemente, die mit den Doppelwänden die Hohlräume bilden, öffnungen (14, 14»; 21, 22, 25; 29, 29'; 39,40; 47, 51) hat, die die Hohlräume in den verschiedenen Bauteilen miteinander verbinden, wodurch der Austausch von Kälte oder Wärme zwischen den Doppelwänden eines Bauelementes verhindert, die raumseitige Wand der Bauteile' bar von Öffnungen ist, duidi welche Luft zirkulieren könnte, und somit die Kondensation oder der Durchgang von Wärme auf die äußere Seite dieser inneren Doppelwand des Bauteiles und damit in das Gebäude unterbunden ist.pv Fassadenbaugruppe.nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die öffnungen (14,14»; 21, 22, 25; 29, 29»; 39, 40; 47, 51) zumindest eine Reihe von länglichen Schlitzen bilden.3) Passadenbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (14, 14»; 21, 22, 25; 29, 29'; 39, 40; 47, 51) zumindest zwei..Seihen · von im Zickzack angeordneten Schlitzen sind.4) Fassadenbaugruppe nach Anspruch 1, bestehend aus Fensterrahmen und Blindfensterrahmen,. da d u r c h ge k ennz ei c h.n e t ,daß der. metallische Fensterrahmen.(10) ein Z-Profil ist, dessen Steg waagerecht liegt und die öffnungen (14) enthält, und die Flanschen des Z vertikal stehen, daß der Blindfensterrahmen (12) ein diesem ähnliches Z-Profil hat, gegen dessen vertikal stehende Flan-909841/O9J59^C .sehen 15'» 16' die vertikal stehenden Flanschen 15» 16 des anderen Profils anschlagen, so daß die in den beiden Profilen eingeschlossenen Hohlräume und die Ephlräume zwischen dem Fensterrahmen und dem Blindfensterrahmen untereinander in Verbindung stehen und daß zwischen den äußeren Flanschen, wo sie aneinanderstοssen, zumindest ein Dichtstreifen (17) eingelegt ist.5) Fassadenbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t , daß der Fensterrahmen (20) ein T-Profil mit waagerecht liegendem hohlem Steg hat, daß die öffnungen (21, 22) in den Seitenflächen des hohlen Steges enthalten sind und der Blindfensterrahmen(23) ein Z-Profil mit waagerecht stehendem hohlem Steg hat,in dem öffnungen (25) sind, die mit dem Haum korrespondieren, in dem sich die Verglasung (I3)befindet und daß an der Stelle,wo die Flanschen des T an dem Z anschlagen, ein Dichtstreifen (26) daran entlang eingelegt ist, so daß die geschlossenen Bäume in den Profilen und der Raum unter der Verglasung miteinander in Verbindung stehen.6) Fassadenbaugruppe nach Anspruch 1, da-durch" gekenn zeichnet , daß der Blindfensterrahmen (27) zu einem Z-Profil zusammengefalzt ist, dessen Steg einen Hohlraum bildet und waagerecht steht und daß auf dem Z-Profil ein umgekehrtes U-Profil (27*) befestigt ist, von dem die Verglasung (13) gehalten wird,daß die öffnungen (25)in der waagerechten Seite des Z-Profils sind und mit dem umgekehrten TJ kommunizieren,daß der Fensterrahmen (30)mit dem Querschnitt eines T gefalzt ist, dessen hohler Steg horizontal liegt und die öffnungen (33, 33») enthält, und daß das T an einer Wandtafel anstößt, wobei die geschlossenen Hphlräume in den Profilen untereinander durch die öffnungen kommunizieren.90 984 1/0959- ίο - -7) Fassadenbaugruppe nach. Anspruch 1, d a d u r cn gele e η η ζ e i c hne t, daß zwischen zwei Verglasungen eine Verblendung (35.) aus Blech zu einem Hohlkörper gefaltet ist, dessen Schmalseiten die öffnungen (39 j 40) enthalten, mit denen die Verbindung zwischen den Bäumen im Inneren der Verblendung und den geschlossenen Räumen in den anstoßenden Bauteilen hergestellt ist.8) Fassadenbaugruppe nach Anspruch 1, ge kennz eichnet durch einen selbstragenden flachen Kasten aus Stahlblech, in dessen Seiten (44-, -4-5) die öffnungen (47) zur Verbindung mit den geschlossenen Bäumen in den Enden von daran anstoßenden Tafeln sind.90 984 1 /0959
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