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DE1911367A1 - Hydrostatischer Fahrantrieb fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Ackerschlepper - Google Patents

Hydrostatischer Fahrantrieb fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Ackerschlepper

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DE1911367A1
DE1911367A1 DE19691911367 DE1911367A DE1911367A1 DE 1911367 A1 DE1911367 A1 DE 1911367A1 DE 19691911367 DE19691911367 DE 19691911367 DE 1911367 A DE1911367 A DE 1911367A DE 1911367 A1 DE1911367 A1 DE 1911367A1
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DE
Germany
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pressure
lines
drive according
travel drive
control valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691911367
Other languages
English (en)
Other versions
DE1911367C3 (de
DE1911367B2 (de
Inventor
Josef Buchmueller
Muncke Dipl-Ing Ludwig
Manfred Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deere and Co
Original Assignee
Deere and Co
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Publication date
Application filed by Deere and Co filed Critical Deere and Co
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Priority to GB978870A priority patent/GB1308942A/en
Priority to CH1049671A priority patent/CH544670A/de
Priority to FR7007869A priority patent/FR2039571A5/fr
Priority to SE295570A priority patent/SE352572B/xx
Priority to CS153570A priority patent/CS161746B2/cs
Publication of DE1911367A1 publication Critical patent/DE1911367A1/de
Publication of DE1911367B2 publication Critical patent/DE1911367B2/de
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Publication of DE1911367C3 publication Critical patent/DE1911367C3/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/0404Details or component parts
    • F04B1/0435Arrangements for disconnecting the pistons from the actuated cam
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/44Control of exclusively fluid gearing hydrostatic with more than one pump or motor in operation
    • F16H61/456Control of the balance of torque or speed between pumps or motors

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  • Control Of Transmission Device (AREA)
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Description

Hydrostatischer Fahrantrieb für Kraftfahrzeuge, insbesondere Ackerschlepper
Die Erfindung bezieht sich auf einen hydrostatischen Fahrantrieb für Kraftfahrzeuge, insbesondere Ackerschlepper, mit einer antreibbaren Pumpe und mindestens zwei von dieser mit Druckmedium beaufschlagbaren, über ein Hauptsteuerventil steuerbaren Motoren»
Bei bekannten hydrostatischen Fahrantrieben obiger Gattung ist jedem antreibbaren Rad ein Motor zugeordnet, der von der Pumpe aus mit Druckmedium beaufschlagt wird. Bei Kurvenfahrten jedoch läuft ein Motor schneller als der andere und der Druck sinkt dementsprechend ab, so daß das Druckniveau in beiden Motoren unterschiedlich ist.
Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, den Fahrantrieb mit Vorkehrungen zu versehen, über die auch bei Kurvenfahrten ein Druckniveau-Ausgleich erreicht werden kann. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst worden, daß der Fahrantrieb mit einer automatischen Gleichlaufeinrichtung versehen ist. Über diese Gleichlaufeinrichtung wird der Zulauf zum schnellerlaufenden Motor gedrosselt, so daß die überschüssige Menge dem langsam laufenden Motor zuge-
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führt wird, der dann die Tendenz zeigt, schneller zu laufen. Auf diese Weise wird sich das Druckniveau in den Druckräumen der Motoren bzw. in ihren Zuführleitungen automatisch angleichen. Im ganzen ist also der hydraulische Gleichlauf bestrebt, die Differentialwirkung auszuschalten.
Im einzelnen ist die Gleichlaufeinrichtung erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß sie bestrebt ist, die den hydraulischen Motoren zur Verfugung stehende Druckmediummenge zu steuern. !Iierzu. ist die Gleichlaufeinrichtung vorteilhaft als Mengenteiler· ausgebildet, der in konstruktiv einfacher Weise an dem die
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BAD QRKaINAL
hydraulischen Motoren steuernden Hauptsteuerventil vorgesehen werden kann. Zweckmäßig ist der Mengenteiler im Haüptsteuerventil im Bereich von zu den beiden hydraulischen Motoren führenden Leitungen anzuordnen. Diese beiden Leitungen sind dabei erfindungsgemäß im Hauptsteuerventil zueinander fluchtend auszubilden. Damit der Mengenteiler die Druckmediummenge, die den einzelnen Motoren zur Verfügung stehen soll, in der vorgesehenen Weise steuern kann, weist er einen geringeren Querschnitt als die den Hauptschieber im Hauptsteuerventil führenden Führungen auf.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Mengenteiler zusammen mit dem Hauptschieber um seine Längsachse drehbar gelagert sein, um in einfacher Weise die Druckmediummenge steuern zu können. Hierzu ist der Hauptschieber mit einem in einem Druckraum gelagerten Drehkolben verbindbar. Damit der Druckraum des Drehkolbens einen Druck aufweist, der proportional zu dem Druck in den hydraulischen Motoren ist, kann der Druckraum mit zu den hydraulischen Motoren führenden Leitungen verbunden sein. Im einzelnen ist der Druckraum über Drosseln aufweisende Leitungen mit den zu den hydraulischen Motoren führenden Leitungen verbunden.
Damit jedoch mindestens ein hydraulischer Motor bei Kurvenfahrten entsprechend schneller laufen kann, ist der Druckraum mit zu einem Steuerventil der Lenkung führenden Leitungen verbunden, so daß bei Lenkeinschlag, d. h. bei Betätigung der Servolenkung, der Druckraum zusätzlich beaufschlagt wird und eine zusätzliche Druckmediummenge zugeführt wird.
Vorteilhaft ist der Druckraum durch den Drehkolben in zwei Zellen aufgeteilt, von denen jede mit je einer Leitung des hydraulischen Motors und des Steuerventils der Lenkung versehen ist.
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In der Zeichnung ist ein in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 den hydrostatischen Fahrantrieb in schematischer Darstellung,
Fig. 2 die Pumpe im Schnitt, jedoch in größerem Maßstab.
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Der in der Zeichnung dargestellte hydrostatische Vorderradantrieb besteht im einzelnen aus einer Pumpe 10, einem Fahrtrichtungsventil 12, einem Relais 14, einem Hauptsteuerventil 16, hydraulischen Motoren 18, 20 und einer Drehmomenteinstellvorrichtung 22. Die einzelnen Aggregate sind über Steuerleitungen miteinander verbunden.
Die Pumpe 10 weist eine von dem ebenfalls nicht dargestellten Motor aus angetriebene Exzenterwelle 24 auf, die im Kurbelgehäuse 26 der Pumpe 10 über Lager 28 und 30 gelagert und mit einem Exzenterring 32 versehen ist. Letzterer betätigt die Pumpenkolben 34, die über ein Druckventil 36 mit der Druckleitung und über mindestens ein Saugventil 40 mit der Saugleitung 42 in Verbindung stehen. Die Druckseite 44 der Pumpe 10 ist ferner mit einem Druckkanal 46 eines Überdruck- und Regelventils 48 verbunden. Letzteres weist u. a. eine Ventilbohrung 50 auf, in der ein Kolben 52 gegen die Wirkung einer Feder 54 axial verschiebbar ist, die sich einenends gegen eine Verschlußkappe 56, anderenends gegen den Kolben 52 anlegt. In der Stirnwand 57 des Kolbens 52 ist eine Bohrung 58 eingearbeitet, die ihrerseits über eine in einem Ventilschieber 60 eingearbeitete Axialbohrung 62 mit dem Druckkanal 46 in Verbindung steht. Der Ventilschieber 60 liegt einenends gegen den Kolben 52, anderenends gegen eine Buchse 64 an, die ihrerseits in einer einen geringeren Durchmesser als die Ventilbohrung 50 aufweisenden Ventilbohrung 66 vorgesehen ist. Die Buchse 64 ist über einen Kanal mit der Druckseite 44 der Pumpe verbunden. Hierzu ist in der Buchse 64 eine Radialbohrung 70 eingearbeitet. Die den größeren Durchmesser aufweisende Ventilbohrung 50 ist des weiteren über einen Kanal 72 mit dem Kurbelgehäuseraum 74 verbunden. Hierbei ist der Kanal 72 derart angeordnet, daß er sich unmittelbar hinter dem Ventilschieber 60 befindet, jedoch von dem Kolben 52 nicht verschlossen werden kann.
Wie bereits ausgeführt wurde, ist der Druckkanal 46 im Druck- und Regelventil 48 mit der Druckseite 44 der Pumpe verbunden,
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so daß Druckmedium den Ventilschieber 60 beaufschlagen kann. Da aber im Ventilschieber 60 die Axialbohrung 62 vorgesehen ist, die zur Bohrung 58 im Kolben 52 fluchtend angeordnet ist, wird gleichzeitig Druckmedium in das Innere des Kolbens 52 gelangen und dabei die dort vorgesehene Feder 54 in ihrer Wirkung dahingehend unterstützen, daß der Kolben mit Bezug auf die Zeichnung nach rechts verschoben wird. Dies ermöglicht die Verwendung einer Feder geringerer Spannung. Da aber das von der Druckseite 44 in den Druckkanal 46 gelangende Druckmedium auf den Ventilschieber 60 einwirkt, wird dieser bei ansteigendem Druck mit Bezug auf die Zeichnung nach links verschoben, und zwar solange, bis ein Durchfluß vom Druckkanal 46 zur Radialbohrung 70 möglich ist. Hierzu ist der Ventilschieber mit in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellten Längsschlitzen versehen, die aber in der in der Zeichnung dargestellten Ruhelage des Schiebers durch die Innenbohrung 76 der Buchse 64 verschlossen sind. Diese Innenbohrung 76 geht in eine Innenbohrung 78 größeren Durchmessers über, in die die Radialbohrung 70 einmündet. Das wiederum bedeutet, daß, sobald der Ventilschieber 60 derart verschoben wurde, daß seine Längsschlitze in den Bereich der Innenbohrung 78 gelangen, eine Flüssigkeitsverbindung vom Druckkanal 46 zur Radialbohrung 70 und somit zum Kanal 68 und der Druckseite 44 der Pumpe besteht. Hierbei allerdings wurde der Ventilschieber 60 mit Bezug auf die Zeichnung nach links verschoben und hat sich dabei von seinem Ventilsitz äo abgehoben und den Kolben 52 ebenfalls weiter nach links verschoben. Dann allerdings ist nicht nur eine Flüssigkeitsverbindung vom Druckkanal 46 zur Radialbohrung 70, sondern auch eine Flüssigkeitsverbindung vom Druckkanal 46 bis zum Kanal 72, der in den Kurbelgehäuseraum 74 einmündet, ermöglicht. Sobald diese letztere Flüssigkeitsverbindung hergestellt ist, kann sich im Kurbelgehäuseraum 74 ein Druck aufbauen, über den der oder die Kolben vom Exzenterring 32 abgehoben werden, so daß die Pumpenleistung abfällt und in der Druckleitung 38 nur noch die Drucksäule vorhanden bleibt. Somit besteht also ein Regelkreislauf, Beim Aus- _ führungsbeispiel ist die Pumpe für eine maximale Pumpenleistung
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von etwa 160 atü ausgelegt und wird, sobald die Kolben von ihrem Sitz abgehoben werden, nur noch eine Förderleistung von etwa 1,5 Liter/min, besitzen.
Wie ferner aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Druckleitung über eine eine der Einfachheit halber nicht eingezeichnete Drossel aufweisende Leitung 82 mit der Drehmomenteinsteilvorrichtung 22 verbunden, die ihrerseits wiederum über eine Leitung 84 mit dem Ventilschieber 60 im Druck- und Regelventil 48 in Verbindung steht. Infolge der in der Leitung 82 vorgesehenen Drossel erfolgt eine Druckreduzierung. Die Drehmomenteneinstellvorrichtung 22 besteht im einzelnen aus einem Ventilgehäuse 86, das mit einer abgesetzten Innenbohrung 88 versehen ist. Diese ist mit einer Rücklaufleitung 90 verbunden, während an ihrem den Leitungen 82, 84 zugelegenen unteren Ende eine Buchse 92 eingepreßt ist. In letztere wiederum ist eine Axialbohrung 94 eingearbeitet, die einenends durch einen Stopfen 96 verschließbar ist, anderenends über Bohrung 98 mit relativ kleinem Durchmesser mit den Leitungen 82, 84 in Verbindung steht. In der Axialbohrung 94 ist ferner ein Dämpfungskolben 100 mit Kegelventil vorgesehen, das jedoch stets etwas durch die Leitungen 98 einströmendes Druckmedium zum Rücklauf 90 durchläßt. Der Einstelldruck des Kegelventils ist über eine Feder 104 variierbar, die anderenends gegen einen in einem Stopfen 106 verschiebbaren Stößel 108 anliegt. Der Stopfen 106 verschließt die Innenbohrung 88 im Ventilgehäuse 86. Der Stößel 108 wiederum ist mit einem bei 110 schwenkbar gelagerten Hebel 112 gelenkig verbunden, der an seinem dem Stößel 108 abgelegenen Ende einen Handgriff 114 aufweist. Letzterer ist in Pfeilrichtung 116 derart verschwenkbar, daß, wenn er sich in seiner oberen Endstellung befindet, über die Feder 104 auf das Kegelventil 102 der größte Druck ausgeübt wird. Befindet sich dagegen der Handgriff 114 in seiner unteren Endstellung, so ist der auf dem Kegelventil 102 lastende Druck am geringsten. Da aber die Drehmomenteneinstellvorrichtung 22 über die Leitung 84 mit dem Ventilschieber 60 ver-
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bunden ist, kann in Abhängigkeit von der Stellung des Handgriffes der Zeitpunkt bestimmt werden, in dem eine Verbindung des Druckkanals 46 mit dem Kanal 72 und mit dem Kurbelgehäuseraum 74 erfolgt. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die in der Leitung 84 vorhandene Drucksäule auf einen Kolben 118 einwirkt, der wiederum über einen Stößel 120 mit dem Ventilschxe ber 60 verbunden ist. Somit kann also der in dem hydrostat!senen Vorderradantrieb herrschende Druck über den Handgriff 114 beispielsweise in einem Bereich von 50 bis 160 atü variiert werden. Hierbei ist der größte Druck bei sich in .seiner obersten Stellung befindlichem Handgriff 114 und der kleinste Druck bei sich in seiner untersten Stellung befindlichem Handgriff 114 erreichbar.
Da aber für manche Arbeitsvorgänge die volle Pumpenleistung zur Verfügung stehen soll, ist ein Vorzugsventil 122 vorgesehen, das im einzelnen aus einem Gehäuse 124 mit einer Bohrung besteht, in der ein Schieber 126 verschiebbar ist. Dieser weist in seinem Mittenbereich eine Eindrehung 128 auf, die stets mit einer Rücklaufleitung 130 in Verbindung ist. Der Schieber 126 wird normalerweise über eine Feder 132 in einer solchen Lage gehalten, daß der Zufluß zur Rücklaufleitung 130 aus der Leitung 84 über eine Zuführleitung 134 unterbunden ist. Die der Zuführleitung 134 abgelegene Stirnseite 136, des Schiebers 126 steht mit einer zum Druckraum des Zusatzaggregates ,beispielsweise des Hubzylinders des Krafthebers, führenden Leitung 138 in Verbindung. Hieraus folgt, daß der Schieber 126 einenends von der Leitung 84,anderenends über die Leitung 138 beaufschlagbar ist. Im einzelnen erfolgt jedesmal bei Beaufschlagung des Zusatzaggregates eine· derartige Verschiebung des Schiebers 126, daß die Rücklaufleitung 130 mit der Zuführleitung 134 verbunden wird, so daß das sich in den Leitungen 82, 84 befindliche Druckmedium, ohne daß es über das Kegelventil 102 austreten müßte, drucklos in die Leitung 130 abfließen kann, wodurch infolge des im Überdruck- und Regelventil 48 vorgesehenen Kolbens 52 der Schieber 60 wieder in seine eingezeichnete Stellung
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zurückgeschoben wird. Das wiederum bedeutet, daß im Steuerkreis Maximaldruck besteht, und zwar unabhängig von der Stellung des Handgriffes 114. Der mit dem Handgriff 114 bzw. dem Hebel 112 verbundene Stößel 108 ist über einen Reibverschluß im Stopfen kontinuierlich einstellbar, so daß der Handgriff im Bereich zwischen seinen Endstellungen jede beliebige Stellung einnehmen kann. Im ganzen gesehen, ist somit über die Druckleitung 38,die Leitung 82, die Drehmomenteneinstellvorrichtung 22, die Leitung 84 und das Druck- und Regelventil 48 ein erster Steuerkreis realisiert, der es erlaubt, daß der im System herrschende Druck über den Handgriff 114 einstellbar ist, jedoch es andererseits zuläßt, daß,sobald beispielsweise der Hubzylinder des Krafthebers betätigt wird, die gesamte Pumpenleistung dem Hubzylinder zur Verfügung steht, unabhängig von dem durch die Drehmomenteneinstellvorrichtung 22 vorgegebenen Wert.
Die Druckleitung 38 mündet in das Hauptsteuerventil 16. Letzteres besteht im einzelnen aus einem Ventilgehäuse 140 mit einer Ventilbohrung 142, die endseitig durch Deckel 144» 146 verschlossen ist. In der Ventilbohrung 142 ist ein Hauptschieber 148 axial verschiebbar gelagert, der über Federn 150, 152 in seiner Neutralstellung, d. h. in der in der Zeichnung wiedergegebenen, die Druckleitung 38 blockierenden Stellung ausbalanciert ist. Hierbei liegt die oberenends vorgesehene Feder 150 einenends gegen den Haupt schieber 148, anderenends gegen den Deckel 1-|^ an, wohingegen die unterenends vorgesehene Feder 152 einenencts gegen den Schieber, anderenends gegen eine eingepreßte Scheibe anliegt. Der Hauptschieber 148 ist endseitig mit in der Ventilbohrung 142 geführten Führungen 156, 158 sowie im Bereich seiner Mitte mit einer weiteren Führung 160 versehen, so daß sich zwischen den Führungen 156, 160 eine Eindrehung 162 und zwischen den Führungen 158, 160 eine Eindrehung 164 befindet. Wie nachstehend noch im einzelnen näher erläutert werden wird, ist die Eindrehung 164 des weiteren mit einem Mengenteiler in Form eines Exzenters 166 versehen. Im Bereich der Eindrehungen befinden sich die zu den Hydraulikmotoren 18, 20 führenden Leitun-
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gen 168 bzw. 170 und 172 bzw. 174 für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt. Ebenso wie die Druckleitung 38 durch die Führung 160 bei sich in Neutralstellung befindlichem Hauptschieber 14-8 verschlossen ist, sind zu einem Sammelbehälter führende Rücklaufleitungen 176, 178 über die Führungen 156, 158 verschlossen. Die Rücklaufleitungen 176, 178 münden in einen Filter 180, der seinerseits mit dem Sumpf, der Saugseite der hydraulischen Pumpe 10 od.dgl. verbunden ist.
Der Hauptschieber 148 wird über das Fahrtrichtungsventil 12 imd letzteres über einen auf einer Welle 182 gelagerten Kipphebel gesteuert. Als Welle 182 ist eine solche Welle zu wählen, die, wenn die Laufräder nicht in Drehung versetzt sind, ebenfalls stillsteht, und sobald die Laufräder rotieren, die gleiche Drehrichtung aufweist. Hierzu bietet sich beispielsweise die EncUntriebswelle oder die Differentialwelle od. dgl. an. Der Kipphebel 184 wirkt über Ventilstößel 186, 188 auf Steuerventile !$0, 192. Letztere sind in einem Gehäuse 194 angeordnet und beste* η im einzelnen aus federbelasteten Kugeln 196, 198, die gegen ihren Ventilsitz 200, 202 mittels durch eine Zuführleitung 204 gefördertes Druckmedium gehalten werden und über die Ventilstößel 186, 188 von ihrem Ventilsitz abgehoben werden können. Diese Abhebbewegung jedoch erfolgt in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Welle 182. Rotiert die Welle 182 nicht, so liegen die Kugeln 196 und 198 gegen ihren Ventilsitz 200, 202 dichtend an. In der Zeichnung ist die Stellung des Kipphebels für Vorwärt sfahrt mit F, für Rückwärtsfahrt mit R und für Neutralstellung mit 0 bezeichnet. Der Kipphebel 184 hat mit der Welle 1G2 Reibschluß. Die Steuerventile 190, 192 sind über Leitungen 212 und 214 mit im Relais 14 verschiebbar gelagerten Kolben 216, 21β verbunden. Das Relais ist als hydraulische Strömungssteuerung ausgebildet und weist im einzelnen einen auf einer Welle 220 über einen Ölringkanal 222 gelagerten Zeiger 224 auf. Dieser ist an seinem der Welle 220 zugelegenen Ende 226 mit verschiedenen Anschlagflächen 228, 230, 232, 234 versehen, gegen die Anschläge 236, 238, 240, 242 zur Anlage kommen können. Im einzelnen
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sind die Anschläge 236, 238 mit den Kolben 216, 218 fest verbunden. Auch der Anschlag 242 ist mit einem Kolben 244 in Verbindung. Der Zeiger 224 kann aus seiner in der Zeichnung dargestellten Neutralstellung 0 in eine Position F für Vorwärts™ fahrt und in eine Position R für Rückwärtsfahrt verschwenkt werden. Diese Schwenkung erfolgt durch die Anschläge 236 bis 242, da diese mit den Anschlagflächen 228 bis 234 in Kontakt kommen können. Im einzelnen wird, wenn die Anschläge 236 und 242 mit den Anschlagflächen 234 und 228 in Kontakt kommen, der Zeiger 224 in seine Position R für Rückwärtsfahrt und, wenn die Anschlagfläche 230 mit dem Kolben 238 in Berührung kommt, in seine Position P für Vorwärtsfahrt verschwenkt. Über den Anschlag 240 kann der Zeiger 224 in seiner Neutralstellung 0 genalten werden. Das Verschwenken des Zeigers 224 in seine Position für Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt erfolgt beim Ausfljbrungsbeispiel dadurch, daß einer der Kolben 216, 218 und 2^ druckbeaufschlagt wird. Hierdurch wiederum wi.fd der zugehörige ^w« schlag 236, 238, 242 ausgefahren und dadurch, daß die Stirnflächen der Anschläge nicht zu den Anschlagflächen 228, 230, parallel sind, wird der Zeiger 224 in eine seiner Endstellungen verschwenkt. Die Kolben 216, 218, 244 selbst sind entgegen der Wirkung je einer Feder 250, 252, 254 aus ihrer in der Zeichnung dargestellten Stellung verschiebbar, so daß, sobald der Druck auf den zugehörigen Kolben 216 bzw. 218 bzw. 244 nachläßt, der betreffende Anschlag wieder in seine Ausgangspositxon zurückgeführt wird, über den Anschlag 240, der ebenfalls unter der Wirkung einer Feder 256 steht, kann das Relais 14 blockiert werden, d. h. der Anschlag 240 hält den Zeiger 224 in seiner Heu." tralstellung 0. Der Anschlag 240 ist über einen Handhebel 2J8 betätigbar, und zwar derart, daß, wenn der Handhebel 258 verschwenkt wird, der Anschlag 240 gegen die Anschlagfläche 232 zur Anlage kommt. Die Stirnfläche des Anschlages 240 ist zur Anschlagfläche 232 parallel. Liegt der Anschlag 240 gegen die Anschlagfläche 232 an, so kann der Zeiger 224 nicht mehr über einen der Anschläge 236, 238 oder 242 verschwenkt werden. Liegt keiner der Anschläge gegen die zugehörigen Anschlagflächen anj so kehrt der Zeiger 224 automatisch in seine Neutralstellung O
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zurück.
Das Relais 14 ist mit dem Hauptsteuerventil 16 über Pilotleitungen 260, 262 verbunden, die in den Innenraum 263 des Relais einmünden, aus dem das Druckmedium drucklos abströmen kann. Die Pilotleitungen 260, 262 sind mit an den Stirnseiten des Hauptschiebers 148 vorgesehenen Druckräumen 264, 266 verbunden, die ihrerseits wiederum über Leitungen 268, 270 mit der Druckleitung 38 in Verbindung stehen. Zu erwähnen ist, daß di.e Leitungen 268, 270 zweckmäßig in dem in die Druckräume 264, 26ό einmündenden Bereich mit je einer Drossel 272, 274 versehen sind.
Wenn nun die Welle 182 eine Drehrichtung aufweist, die beispielsweise der Vorwärtsfahrt entspricht, so wird der Ventilstößel 186 betätigt und das Steuerventxl 190 geöffnet, so da& sich in der Leitung 212 ein Druck aufbauen fcann, der wiederum eine Verschiebung des Kolbens 218 bewirkt, dergestalt, deß der Anschlag 238 gegen die Anschlagfläche 230 zur Anlage Kommt, wodurch wiederum der Zeiger 224 in seine Position F für Vorwärts-fahrt verschwenkt. In dieser Stellung schließt de*1 Zeiger die Pilotleitung 260 fast annähernd ab, wodurch sich in dieser beitung ein Druck aufbaut. Bs ist noch zu. erwähnen, daß die Let~ tung 260 infolge ihrer Verbindung mit der Druckleitung 38 über die Leitung 268 stets Druckmedium führx. Wird nun die Pilotleitung 260 verschlossen, so baut sich im Druckraum 264/ ©in 1)ruck auf, der den Hauptschieber 148 in seine mit Bezug auf die Zeichnung obere Endstellung verschiebt. Hierbei wird eine uruckflüssigkeitsverbindung von der Druckleitung 38 zu den Leitungen Ιόδ und 170 geschaffen, so daß dann Druckmedium in die hydraultsehen Motoren 18, 20 gelangen kann. Gleichzeitig werden die Leitungen 172, 174, die ebenfalls zu den hydraulischen Motoren 13, 20 führen, mit der Rücklaufleitung 178 verbunden, so daß das sich in den Hydraulikmotoren befindliche Druckmedium drucklos über den Filter 180 in den Sumpf oder· wieder zur Pumpe 10 od· dgl. gelangen kann. Wird andererseits die Welle 182 eine Drehrichtung aufweisen, die der Rückwärtsfahrt entspricht, so wird
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der Ventilstößel 188 über den Kipphebel 184 betätigt und das Steuerventil 192 geöffnet. Dadurch kann aus der Zuführleitung in die Leitung 214 Druckmedium gelangen und den Kolben 2X6 b&- aufschlagen. Hierdurch wird der Kolben 216 entgegen der Wirkung der Feder 250 und somit der Anschlag 236 ausgefahren, bis er gegen die Anschlagfläche 228 zur Anlage kommt, wodurch der Zeiger 224 in seine Position R für Rückwärtsfahrt schwenkt. In dieser Stellung verschließt der Zeiger 224 die Pilotleitung 262, so daß sich in dieser Leitung ein Druck aufbauen kann, der wiederum eine Verschiebung des Hauptschiebers 148 aus seiner Neutralstellung oder aus seiner oberen Endstellung in die untere Endstellung bewirkt. Hierdurch wird die Druckleitung 33 mii <iö.n Leitungen 112, 174 verbunden, so daß Druckmedium in die Hyd>au~ likmotoren 18, 20 gelangen kann. Die beiden anderen zu dem Hy<draulikmotor führenden Leitungen 168, 170 sind dann mir dev· Rücklauf leitung 176 verbunden. Sobald die Welle 182 stilljEtani, also nicht mehr rotiert, sind beide Steuerventile 190, 19,? geschlossen und die entsprechenden Anschläge 236, 238 können infolge der vorgesehenen Federn in ihre Ausgangsposition zurückkehren, wobei gleichfalls der Zeiger 224 des Relais 14 in seihe Neutralstellung 0 zurückkehrt. Wie bereits ausgeführt wurde, kann die Neutralstellung 245 des Zeigers 224 über den Anschlag arretiert werden, d. h. wenn der Anschlag 240 gegen die AqscMögflache 232 anliegt, ist der hydrostatische Antrieb abgeschattet.
Vom Kolben 244 führt eine weitere Leitung 276 zu einem Bremsventil 278. Letzteres wird über die Bremspedale betätigt und baut bei der Betätigung in der Leitung 276 einen Druck auf, über den der Kolben 244 mit seinem Anschlag 242 gegen die Stirhflache. 234 zur Anlage kommt, wodurch wiederum der Zeiger 224 die Pilotleitung 262 verschließt und seine Stellung R für Rückwärtsfahrt einnimmt. Das bedeutet also, daß bei eingeschaltetem Relais die hydraulischen Motore 18, 20 bei Bremsberätigung automatisch auf eine Drehrichtung für Rückwärtsfahrt umgestaltet werden. Gleichfalls ist es möglich, die Anlage so auszubilden, daß bei Betätigung der Bremsen die Hydraulikmotoren automatisch auf die entgegengesetzte Drenrichtung umschalten, 50
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daß sowohl bei Vorwärts- als auch bei Rückwärtsfahrt und nicht nur wie beim Ausführungsbeispiel bei Vorwärtsfahrt eine Bremsung durch Umschalten des Motors möglich ist. Das Relais ist an seinem oberen Ende 280 mit einer Lupe 282 versehen, über die die jeweilige Stellung des Zeigers 224 leicht festgestellt werden kann.
Die hydraulischen Motore 18, 20 sind so miteinander verbunden, daß stets nur bei direktem Lenkeinschlag eine Differentialwirkung vorhanden ist. Hierzu ist der Hauptschieber 148 im Hauptsteuer— ventil 16 drehbar gelagert und mit dem Exzenter 166 versehen. Dieser Exzenter befindet sich, wenn der Hauptschieber 148 seine Endstellung für Vorwärtsfahrt einnimmt, genau im Bereich der Leitungen 168, 170 und ist somit in der Lage,den Zufluß zu den hydraulischen Motoren 18, 20 zu drosseln. Ein gleicher Exzenter könnte ebenfalls oberhalb der Führung 156 derart vorgesehen werden, daß, wenn sich der Hauptschieber in einer Stellung für Rückwärtsfahrt befindet, der Zufluß zu den Leitungen 172, gedrosselt werden kann. Die Drosselung erfolgt dadurch, daß der Hauptschieber 148 um seine Längsachse verdrehbar ist. Hierzu ist der Hauptschieber endseitig mit einem Drehkolben 284 versehen, der sich seinerseits in einem Druckraum 286 befindet. Dieser ist, sofern eine Drosselung des Zuflusses nur bei auf Vorwärtsfahrt geschalteten hydraulischen Motoren erwünscht ist, über Leitungen 288, 290 mit den Leitungen 168, 170 verbunden. Sollte auch eine Mengenbegrenzung bei auf Rückwärtsfahrt geschalteten hydraulischen Motoren erforderlich sein, so ist der Druckraum 286 mit entsprechenden zu den Leitungen 172, 174 führenden Leitungen zu versehen, wobei in den Leitungen 288, 290 und den zusätzlichen Leitungen entsprechende Rückschlagventile anzuordnen sind. Der Druckraum 286, der vorteilhaft unterhalb der Scheibe 154 vorgesehen ist, ist des weiteren über Leitungen 292, 294 mit der der Einfachheit halber nicht dargestellten Servolenkung des Kraftfahrzeugs, beispielsweise des Ackerschleppers, verbunden. Auf diese Weise wird ein hydraulischer Gleichlauf für die iiydraulischen Motoren erreicht, di© Differential-
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wirkung auszuschalten. Dies deshalb, da die | c tungen 28#, und somit die Druckräume 286 beiderseits des firenkolDens Zi^ gleichmäßig beaufschlagt werden, wenn die hydraulischen Motoren 18, 20 die gleiche Drehzahl aufweisen. Bei Kurvenfahrten, bei Schlupf oder bei Hangfahrten wird aber ein Rad eine größere Belastung oder eine größere Drehzahl aufweisen, so daß gleichfalls der zugehörige hydraulische Motor scnneller umläuft. Hierdurch erfolgt in einer der Leitungen 170, 168 ein Druckabfall. D. h. bei absinkendem Druck wird der Zulauf gedrosselt und der Druck im Druckraum rechts oder links des Drehkolbens fällt ab. Somit wird, da nun eine Druckdifferenz besteht, der Drehkolben 284 verdreht, wodurch der Exzenter 166 dem Zulauf zu einer der Leitungen 168, 170 mehr oder weniger drossele} Da der Zulauf zum schneller laufenden Motor gedrosselt wird, ergibt sicJA als Folge t daß die überschüssige Menge nun zum anderen Kotot, d. h. zum längsam laufenderen Motor geleitet wird, der dano bestrebt ist, schneller zu laufen. Somit wird das Druckn ί vfeau. in den Zuführlei tungen sich angleichen, was eine Zwasvgs steuerung der Motore bewirkt. Sobald wieder in den Leitungen 168,. 170 der gleiche Druck herrscht, wird der Drenkolben 284 dej^ hlauptschieber 148 wieder in seine Normallage zurückdrehen. 0?'© Leitungen 288, 290 sind an ihren in den Druckraum 286 einmündenden Enden mit Drosseln 296, 298 versehen. Beim Einschlag des Lenkrades, d. h. also bei Kurvenfahrt«·«), vird zusätzliches Druckmedium dem Drehkolben über die Leitungen 292 bzw. 294 zugeführt, das in den Druckraum gelangt, der mit der Zuführleitung zum schneller laufenden Motor verbunden ist, da dann für diesen Motor die Zuführung erhöht wird. Somit ist also aucb bei Kurvenfahrten ein hydraulischer Gleichlauf der Motore gewährleistet.
Beim Ausführungsbeispiel "führen die Leitungen S 6®, 172 s« in der Zeichnung rechts gelegenen Hydraalllimotof- Id9 dl© Lei= tungen 170, 174 zu dem in der Zeichnung lirafös g©Isg©ra©n ΚΙοΐοκ* 2Q Die Hydraulikmotoren sind identisc» ausgebildet5 s© dal lediglich ein einziger beschrieben werdem raißc Jodes· Etotes* Ii te5
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besteht aus einem Motorgehäuse 299, das eine Abtriebswelle drehbar lagert. Letztere ist mit dem Motorkörper 302, in dem axial verschiebbare Kolben 304 angeordnet sind, fest verbunden. Jeder Kolben 304 steht mit einem Gleitschuh 306 in Verbindung, der seinerseits gegen eine Schrägscheibe 308 anliegt. Der Gleitschuh wird dabei gegen die Schrägscheibe 308 über einen Niederhalter 310 gehalten, der seinerseits in seiner Position über eine unter der Wirkung mehrerer Federn 311 stehende Hülse 312 gehalten ist. An dem dem Gleitschuh 306 abgelegenen Ende eines jeden Kolbens 304 ist ein Druckraum 314 vorgesehen, der seinerseits mit den Leitungen 168, 172 bzw. l?0, 174 verbunden ist. Radial auf der Abtriebswelle 300 sind des weiteren eine Steuerscheibe 316, eine Zulaufscheibe 318 sowie eine ZulaufSteuerscheibe 320 gelagert, die über entsprechende Kanäle mit den Druckräumen 314 und den Zuführleitungen verbunden sind. Die Zulaufsteuerscheibe 320 ist außerdem über eine Hülse 322 mit der Schrägscheibe 308 drehfest verbunden. Wie ferner aus der Zeichnung hervorgeht, liegt die Schrägscheibe gegen mindestens eine Bremsscheibe 324 an und · steht unter der Wirkung mindestens einer Feder 326. Die Schrägscheibe ist jedoch mit Bezug auf die Abtriebswelle 300 axial verschiebbar im Motorgehäuse 299 gelagert. Die Feder 326 legt sich dabei einenends gegen ein die Abtriebswelle 300 lagerndes Lager 328, anderenends gegen einen gegen die Schrägscheibe anliegenden Teller 330 an. Somit ist also die Feder bestrebt, die Schrägscheibe und damit den Motorkörper 302 mit Kolben 304 mit Bezug auf die Zeichnung nach rechts zu verschieben. Diese Verschiebung ist immer dann möglich, wenn in den Zuführleitungen kein Druckmedium geführt wird oder der Druck unter ein bestimmtes Niveau sinkt. Sobald aber die Schrägscheibe 308 nicht mehr gegen die Bremsscheiben 304 bzw. das Motorgehäuse 290 anliegt, ist die Antriebswirkung des Motors aufgehoben. D. h. die Feder- 306 übernimmt die Aufgaben einer Kupplung und ist in der Lage, den Antrieb der Hydraulikinotore , wenn der Druck in den Zuführleitungen unter ein bestimmtes Niveau absinkt, auszuschalten. Sobald jedoch die
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Feder 306 wirksam wird, d. h. sobald keine reibschlüssige Verbindung mehr zwischen Schrägscheibe und Motorgehäuse
besteht, wird der gesamte Motor - bis auf das Motorgehäuse als kompakte Einheit umlaufen, da die Schrägscheibe über die Hülse 322 mit der Zulaufsteuerscheibe 320 verbunden ist. Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Ausführungsbeispieles ist darin zu sehen, daß das die Verbindung der Zuführleitungen 172, 168 bzw. 170, 174 mit den im Motorgehäuse 299 vorgesehenen Kanälen 332, 334 herstellende Rohrstück 336, 338 genau in der Drehachse des Rades angeordnet ist. Die Kanäle 332, stehen mit entsprechenden in der Zulaufsteuerscheibe 320, der Zulaufscheibe 318 und der Steuerscheibe 316 vorgesehenen Bohrungen in Verbindung, so daß ein Druckmediumzulauf bzw. Ablauf zu den Druckräumen 314 möglich ist.
Der vorstehend beschriebene hydrostatische Vorderradantrieb ist also derart ausgelegt, daß die Leistung der hydrauliscnen Motore in Abhängigkeit von der Stellung des Handgriffes 114 steuerbar ist. Sollte jedoch die Pumpe nicht mit Maximally.-stung arbeiten, so wird sofort auf MaximalIeistung geschaltet, sobald ein zusätzliches Aggregat,beispielsweise der Arbeitszylinder des Krafthebers,betätigt wird. In Abhängigkeit von der Drehrichtung der Welle 182 kann dann über das Relais 14 der HauptSteuerschieber 16 betätigt werden, wodurch wiederum der Zulauf zu den hydraulischen Motoren 18, 20 gesteuert ist. Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Ausführungsbeispieles ist darin zu sehen, daß in allen Stellungen, gleichgültig, ob bei Hangfährten oder bei Kurvenfahrten oder bei Schlupf, ein hydraulischer Gleichlauf für die Hydraulikmotoren 18, 20 erreicht ist, damit die Differentialwirkung ausgeschaltet werden kann. Die besondere Ausbildung der hydraulischen Motore ermöglicht es,daß, da diese in der Regel über ein nachgescr.aitetes üralaufräderwechselgetriebe mit den Vorderrädern verbunden sind, auf eine zusätzliche Kupplung verzichtet werden kann.
Patentansprüche
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009848/1484

Claims (12)

  1. - 17 Patentansprüche
    ( 1. /Hydrostatischer Fahrantrieb für Kraftfahrzeuge, insbesondere Ackerschlepper, mit einer antreibbaren Pumpe und mindestens zwei von dieser mit Druckmedium beaufschlagbaren, über ein Hauptsteuerventil steuerbaren Motoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrantrieb mit einer automatischen Gleichlaufeinrichtung (166, 284, 286) versehen ist.
  2. 2. Fahrantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichlaufeinrichtung (166, 284, 286) die den hydraulischen Motoren (18 und 20) zur Verfügung stehende Druckmediummenge steuert.
  3. 3. Fahrantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichlaufeinrichtung (166, 284,-286) als Mengenteiler (166) ausgebildet ist.'
  4. 4. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenteiler (166) an dem die hydraulischen Motoren (18 und 20) steuernden HauptSteuerventil (16) vorgesehen ist.
  5. 5. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenteiler (166) im Hauptsteuerventil (16) im Bereich von zu den beiden hydraulischen Motoren (18, 20) führenden Leitungen (168, 170) angeordnet ist.
  6. 6. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden leitungen (168, 170) im Hauptsteuerventil (16) zueinander fluchtend ausgebildet sind.
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    DD98A8/1A8A
  7. 7. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenteiler (166) einen geringeren Querschnitt als die den Hauptschieber (148) im Hauptsteuerventil (16) führenden Führungen (156, 158) aufweist.
  8. 8. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenteiler (166) zusammen mit dem Hauptschieber (148) um seine Längsachse drehbar gelagert ist.
  9. 9. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,, daß der Haupt schieber (148) mit einem in einem Druckraum (286) gelagerten Drehkolben (284) verbunden ist.
  10. 10. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (286) mit zu den hydraulischen Motoren (18 und 20) führenden Leitungen (168, 170) verbunden ist.
  11. 11. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (286) über Drosseln (296 und 298) aufweisende Leitungen (288, 290) mit den zu den hydraulischen Motoren (18 und 20) führenden Leitungen (168, 170) verbunden ist.
  12. 12. Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (286) mit zu einem Steuerventil der Lenkung führenden Leitungen (292, 294) verbunden ist.
    13t Fahrantrieb nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (286) durch den Drehkolben (284) in zwei Zellen aufgeteilt ist, von denen jede mit je einer Leitung (288, 292 bzw. 290, 294) des hydraulischen Motors (18 bzw. 20) und des Steuerventils der Lenkung versehen ist.
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    Le e rs e i ie
DE19691911367 1969-03-06 1969-03-06 Hydrostatischer Zusatzantrieb für vom Hauptantrieb nicht angetriebene Fahrzeugräder für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Ackerschlepper Expired DE1911367C3 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2350038A1 (de) * 1972-11-02 1974-05-16 Deere & Co Hydrostatischer zusatzantrieb fuer kraftfahrzeuge, insbesondere ackerschlepper
DE3927223A1 (de) * 1989-08-18 1991-02-21 Berndes Fa Albert Kugelkopfkupplung fuer anhaenger

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