DE1910360U - Geraet zur schaustellung von konfektionswaren. - Google Patents
Geraet zur schaustellung von konfektionswaren.Info
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Description
Tel.i ©4 4g 8S w/Vh~1927
17.11.64
Wolfgang Büttner, 1 Berlin 36, Schlesischestrasse 29-30
Gerät zur Schaustellung von Konfektionswaren
Die Neuerung "betrifft ein Gerät zur Schaustellung von Konfektionswaren.
Konfektionsständer tragen am Ende ihrer Tragstangen
ATosehlusstücke, die als Anschlag für die auf die Tragstangen
zu hängenden Kleiderbügel dienen. Geräte der eingangs erwähnten Art sind "bisher so ausgebildet worden, dass die
Yerbindungsstangen an ihren Enden Hauben tragen, die auf die Abschlußstteeke der Tragstangen aufgesetzt werden» Diese Bauu weise ist aber nachteilig, da die Kleiderbügel nicht von der Tragstange auf die Verbindungsstange ohne weiteres weitergeschoben werden können. Dies ist aber beim Aussuchen der
Kleider hinderlich.
Yerbindungsstangen an ihren Enden Hauben tragen, die auf die Abschlußstteeke der Tragstangen aufgesetzt werden» Diese Bauu weise ist aber nachteilig, da die Kleiderbügel nicht von der Tragstange auf die Verbindungsstange ohne weiteres weitergeschoben werden können. Dies ist aber beim Aussuchen der
Kleider hinderlich.
Die Neuerung "bezweckt diesen Nachteil zu "beseitigen
und erreicht dies dadurch, dass die Verbindungsstangen und die Einrichtungen zur Verbindung der !YerMndungsstangen mit
den Tragstangen den gleichen Aussenquerschnitt wie die Tragstangen aufweisen.
Vorteilhaft besteht jede Einrichtung zur Verbindung einer Verbindungsstange mit einer Tragstange aus je einem mit
der Verbindungsstange bzw. der Tragstange verbundenen Eormteil,
von denen der mit der Tragstange verbundene Formteil den mit der Verbindungsstange verbundenen formteil in Längsrichtung
der Stangen untergreift und die Formteile in Querrichtung zueinander festgelegt sind. Auf diese Weise können
die Verbindungsstangen lediglich durch Aufsetzen von oben oder Einsetzen von der Seite mit den Tragstangen verbunden werden
und finden an diesen einen guten Halt. Zum Herstellen der Verbindung ist ein Bewegen der Konfektionsständer nicht erforderlich,
so dass diese Arbeit mühelos von einer Person ausgeführt werden kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die
Formteile jeder Verbindung in Querrichtung durch einen senkrechten Zapfen zueinander festgelegt.
In weiterer Ausgestaltung dieser Bauweise wird vorgeschlagen, dass die Formteile jeder Verbindung mit parallel
zur Achse des Zapfens liegenden gekrümmten Flächen und mit in Längsrichtung der Stangen liegenden waagerechten ebenen Flächen
zusammenpassen. Es wird hierdurch eine scharnierartige Verbindung
der einzelnen Bauteile des Geräts erzielt, so dass diese
in gewissen Grenzen in einem gewünschten Winkel zueinander
aufgestellt werden können, ohne dass das Verschieben der
Kleiderbügel über die Verbindungsstellen gestört wird. Dieser Übergang wird noch verbessert, wenn die konvex gekrümmte Fläche
des einen Normteils an ihren Rändern einen Teil grösseren Krümmungsradius aufweist.
Schliesslieh wird vorgeschlagen, dass der Zapfen an dem
mit der Tragstange verbundenen !Formteil sitzt und auf den Zapfen ein Abschlußstück für die Tragstange drehfest aufsetzbar
ist, das den Umfang der Tragstange mindestens an deren Oberseite überragt. Auf diese Weise kann mit einfachen Mitteln ein
allein benutzter Konfektionsständer mit den erforderlichen Abschlußstücken ausgerüstet werden, ohne die neuerungsgemässe
Verbindungsmöglichkeit mit Verbindungsstangen auszuschliessen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Neuerung
dargestellt. In der Zeichnung ist
Pig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines Geräts
nach der Neuerung,
I"ig. 2 eine Seitenansicht einer Verbindung zwischen
einer Verbindungsstange und einer Tragstange,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-B der Pig. 2 durfh
eine Ausführungsform,
Fig. 4 ein Schnitt nach der linie A-B der !ig. 2 durch
eine andere Ausführungsform,
Fig. 5 ein Längsschnitt durch eine andere Verbindung zwischen
einer Verbindungsstange und einer Tragstang«
_ 4 —
Fig. 6 eine Seitenansicht einer scharnierartigen Verbindung
einer VerMndungsstange mit einer Tragstange mit nebeneinander gezeichneten Einzelteilen,
I1Xg. 7 eine Draufsicht auf eine fertige Verbindung gemäss
3?ig. 6 und
Fig, 8 eine Seitenansicht eines Abschlußstücks für eine
Tragstange mit daneben gezeichneter Tragstange.
Das Gerät nach der !Teuerung besteht aus zwei üblichen Konfektionsstandem,
deren jeder zwei zueinander parallele Tragstangen 1 hat, die durch Querstreben 2 miteinander verbunden
sind. Die Querstreben 2 sind über senkrechte Stützen 3 mit nichi dargestellten Füssen verbunden.
Die Enden der Tragstangen 1 des einen KonfektionsStänders *
sind mit den Enden der Tragstangen 1 des anderen Konfektions— Ständers durch Verbindungsstangen 4 miteinander verbunden. Der
Aussenquerschnitt der Verbindungsstangen 4, der Tragstangen wie auch der Einrichtungen zur Verbindung der Verbindungsstangej
mit den Tragstangen 1 ist gleich, so dass Kleiderbügel über die ganze Länge des Geräts mühelos verschoben werden können.
Im Ausführungsbeispiel ist ein ovaler Querschnitt gewählt.
Die Verbindungen der VerMndungsstangen 4 mit den Tragstangen
1 bestehen aus je einem mit der Verbindungsstange 4
verbundenen Formteil 5 und einem mit der Tragstange 1. verbundenen
Formteil 6, welch letzteres den Formteil 5 in Längsrichtung
der Stangen 1 und 4 untergreift. Die Formteile können mit
Stutzen in die Rohre eingesetzt und mit diesen fest verbunden Bern»
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 hat der Formteil
6 in seiner Stirnfläche eine Ausnehmung 7> die sich über nur einen Teil der Breite des Formstücks erstreckt, und der
Formteil 5 einen Ansatz 8, der in diese Ausnehmung passt.
Hierdurch sind die Formteile 5 und 6 in der Querrichtung zueinander festgelegt.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausgestaltung der Ausnehmung 7
und des Ansatzes 8, die ebenfalls eine Festlegung in der Querrichtung ergibt. Bei dieser Bauweise werden die Verbindungs—
stangen 4 von oben her eingesetzt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 hat der mit der Tragstange 1 verbundene Formteil 6
in seiner Stirnseite einen durchgehenden Schlitz S, der waagerecht
im mittleren Teil liegt, und in den ein Ansatz 10 des mit äer Verbindungsstange 4 verbundenen Formteils 5 eingreift.
Die Festlegung in der Querrichtung erfolgt in diesem Falle durch einen Bolzen 11, der durch Bohrungen in beiden Formteilen
tritt. Hier werden die Verbindungsstangen von der Seite her
eingesetzt. Die Verbindung gemäss Fig. 6 und 7 gestattet ein
Schwenken der einzelnen Teile des Geräts zueinander um einen beschränkten Winkel. Dies kann aus verkaufstechnischen oder
räumlichen Gründen zweckmässig sein.
Der mit der Tragstange 1 verbundene Formteil ξ>
hat im unteren Bereich eine Verlängerung, Während der mit der Verbindungsstange
4 verbundene Formteil 5 im oberen Bereich eine entsprechende Verlängerung aufweist. Diese Verlängerungen liegen
- 6 —
mit waagerechten ebenen flächen 12 gegeneinander an. Die
Verlängerung des Formteile 6 trägt einen senkrechten Zapfen 13» der in eine Bohrung 14 in der Verlängerung des Normteils
5 passt..Die beiden Formteile passen ferner in Flächen 14 zusammen, die um die Achse des Zapfens 13 gekrümmt zu dieser
parallel verlaufen. Die konvexe Fläche 14 des Formteils 5 hat an den Rändern Teile 15 grösseren Krümmungsradius, um bei gewinkelter
Stellung dfer Teile zueinander ein ungestörtes ' Übergleiten
eines Kleiderbügels zu unterstützen. Der Zapfen 13 könnte auch am Formteil 5 und die Bohrung 14 im Formteil 6
vorgesehen sein.
Die geziichnete Anordnung des Zapfens 13 ist jedoch
vorzuziehen, weil hierdurch bei allein%er Verwendung eines Konfektionsständers die wahlweise Befestigung eines einfach
herzustellenden Abschlußstückes 16 für die Tragstange 1 ermöglicht wird. Dieses kann dann als einfacher Rotationskörper
hergestellt werden (Fig. 8), der eine Bohrung 17 enthält, in die der Zapfen 13 eingeführt wird. Das Abschlußstück sitzt
dann am Formteil 6 drehfest. Zur Sicherung kann eine Stellschraube
ί8 vorgesehen sein. Das Abschlußstück 16 ist so gestaltet, dass es den oberhalb der Verlängerung des Formteils
liegenden Raum ausfüllt und über die Oberseite der Tragstange 1 ragt.
Bei den verschiedenen Zapfenverbindungen können falls
gewünscht, wie an sich bekannt, federnd ausgebildete Verriegelungen vorgesehen sein.
Claims (6)
- t zur Schaustellung von Konfektionswaren, das aus mindestens zwei Konfektionsständern mit je zwei Tragstangen und YerMndungsstangen "besteht, die die Enden der Tragstangen eines Konfektionsständers mit den "benachbarten Enden eines anderen Konfektionsständers verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstangen (V) und die Einrichtungen (5>6) zur Verbindung der Yerbindungsstangen mit den Tragstangen (1) den gleichen Aussend.uBJCSchnitt wie die Tragstangen aufweisen.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Einrichtung zur Verbindung einer Verbindungsstange (4) mit einer Tragstange (1) aus je einem mit der Verbindungsstange bzw. der Tragstange verbundenen Formteil (5 bzw. 6) besteht, von denen der mit der Tragstange verbundene Formteil (6) den mit der Verbindungsstange verbundenen Formteil (5) in LängSr richtung der Stangen untergreift und die Formteile in Querrichtung zueinander festgelegt sind.
- 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile (5»6) jeder Verbindung in Querrichtung durch einen senkrechten Zapfen (11;15) zueinander festgelegt sind.
- 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile (5,6) jeder Verbindung mit parallel zur Achsedes Zapfens (15) liegenden gekrümmten Flächen (14) und mit in Längsrichtung der Stangen liegenden waagerechten e"bene.n Flächen (12) zusammenpassen«
- 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die konvex gekrümmte Fläche (14) an ihren Rändern einen Teil (15) grösseren Krümmungsradius aufweist.
- 6. Gerät nach Anspruch 3 oder 4-, dadurch gekennzeichnet:,; dass der Zapfen (13) an dem mit der Tragstange (1) verbundenen Formteil (6) sitzt und auf den Zapfen ein Abschlußstück (16) für die Tragstange drehfest aufsetzbar ist, das den Umfang der Tragstange mindestens an deren Oberseite überragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964B0059732 DE1910360U (de) | 1964-11-17 | 1964-11-17 | Geraet zur schaustellung von konfektionswaren. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964B0059732 DE1910360U (de) | 1964-11-17 | 1964-11-17 | Geraet zur schaustellung von konfektionswaren. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1910360U true DE1910360U (de) | 1965-02-18 |
Family
ID=33320797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964B0059732 Expired DE1910360U (de) | 1964-11-17 | 1964-11-17 | Geraet zur schaustellung von konfektionswaren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1910360U (de) |
-
1964
- 1964-11-17 DE DE1964B0059732 patent/DE1910360U/de not_active Expired
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