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Vorrichtung zur Befestigung einer Rundfunk-Empfangsantenne.
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Die Erfindung bezicht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung einer
Rundfunk-Empfangsantenne, die aus einer Stabantenne für LMK-Empfang und einer an
die Stabantenne anklappbaren Dipol-Stabanordnung für UKW-Empfang besteht, an einem
Standrohr unter Verwendung eines aus einem Oberteil sowie einem Unterteil zusammengesetzten
und aus elektrisch isolierendem Kunststoff bestchenden Antennenkopfes, von dem eine
für alle Bereiche gemeinsamc Niederführungsleitung abgeht.
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Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 744 867 ist eine Antennenanordnung
bekannt, deren UKW-Dipolhälften und/oder die Träger des Reflektors bzw. der direktoren
mit Hilfe von Gelenken oder anderen Mitteln, die am Tragteil fest angebracht sind,
in die zum Antennenmast parallele Richtung schwenkbar sind.
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Das am Mast zu befestigende Tragteil ist dabei so ausgeführt, daß
daran wahlweise vier kreuzförmig angeordnete Dipolhälften, die den bekannten Kreuzdipol
-für Rundempfang bilden, oder nur zwei Dipolhäklften und ein oder zwei Träger mit
einem oder mehreren Reflektoren und Direktoren schwenkbar angebracht werden können.
Auf dem Tragteil kann ferner ein Stab für den LMK-Emprfang aufgesetzt werden Das
Tragteil dieser bekannten Antennenanordnung ist außerdem als Gehäuse zur Aufnahme
von Anschlußkontakten, Anpassungsmitteln und ähnlichen Zusatz elementen ausgebildet.
Bei dieser bekannten Anordnung sind jedoch zur Vormontage der UKW-Dipolstabhälften
Schrauben vorgesehen, so daß zur Gewährleistung einer unverlierbaren Halterung der
Teile bereits umfangreiche Arbeiten Voraussetzung sind. Zudem muß die Endmontage
noch mit Werkzeugen erfolgen.
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Antennenanordnung mit schwenkbaren
Dipolhälften zu schaffen, bei der diese Nachteile vermieden sind. Dies wird gemäß
der Erfindung, die sich auf eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bezieht,
in einfacher Weise dadurch erreicht, daß am Unterteil des tennenkopfes zur Aufnahme
der UI-Dipolstabhälftbn an gegenüberliegenden Seiten herausragende Haltestücke mit
jeweils einer Ausnehmung angeordnet sind, die derart verläuft, daß eine Dipolstabhälfte
mit einem auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Dipolstabhälfte herausragenden
Stift einschiebbar ist und nach Überwindung einer federnden Verengung unverlierbar
in dem Haltestück einschnappt, daß die Ausnehmung innerhalb eines Haltestückes horizontal
in Richtung zur Mitte des Unterteils bis zu einem Anschlag verläuft, durch den die
endgültige Gebrauchslage der Dipolstabhälfte festgelegt ist und daß, ausgelegt für
diese Gebrauchsstellung, in der dipolstabhälfte zwei gegenüberliegende 5 chraubbefestigungsöffnungen
vorgesehen sind, von denen eine mit einem Kernloch oder Gewinde versehen ist, so
daß eine quer durch die Dipolstabhälfte verlaufende und daran drehbar angebrachte
Schraube am Halte stück einschraubbar ist Die Montage der UKW-Dipolstabhälften erfolgt
durch einfaches Einschnappen der an den Stabhälften angebrachten St-iftc in die
entsprechenden Ausnehmungen der dafür vorgesehenen Haltestücke. Nach der Vormontage
sind die Stabhälften unverlierbar gehalten und können an die LMK-Stabantenne abgeklaoot
werden, so daß für Transportzwecke eine raumgünstigere Verpackung möglich ist. Die
Endmontage geschieht in einfacher Weise -dadurch, daß die UKW-Dipolstabhülften bis
zum Anschlag ins jeweilige Haltestück geschoben und dann in dieser Stellung am Halte
stück verschraubt werden In vorteilhafter Weise weisen die ausnehmungen der Haltestücke
vor den Verengungen Anlaufschrägen auf, so daß die Breite der Ausnehmungen zwischen
den äußeren Enden der Anlaufschrägen größer als die Stiftlänge ist. Somit lassen
sich die Stifte
an den Dipolstabhälften ohne Schwierigkeit in die
Ausnehmungen der Haltestücke einschieben.
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Zweckmäßig weisen die Stifte in den Löchern innerhalb der Dipolstabhälften
Spiel auf, so daß eine Festmontage der Stifte erspart bleibt, da nach der Montage
in den Haltestücken die Stifte axial arretiert sind.
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Am Unterteil des Antennenkopfes sind, zwcckmäßig zusätzlich zwei Haltes-tücke
angeordnet, die jedoch zu den ersten Haltestücken um 900 in der Horizontalebene
versetzt sind und breiter im Querschnitt sind als diese. Sie dienen zur nachträglichen
Aufnahme zweier UKW-Dipolstabhälften für einen Kreuzdipol oder auch zur Aufnahme
eines UKW-Reflektorzusatzes und eines UKW-Direktorvorsatzes mit größeren Querschnitten.
Da die letztgenannten beiden Zusätze gewöhnlich erst nachträglich montiert werden,
ist der Stift in den Tragteilen dieser Zusätze zweckmäßig fest eingepreßt, so daß
er nicht verloren werden kann.
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Auf die UKW-Dipolstabhälften für den Kreuzdipol sind vorteilhaft geschlitzte
Hülsen aufgeschoben, die den Maßunterschied ausgleichen, der gegenüber den Trägern
der UKW-Zusätze besteht.
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Die Schrauben zur Befestigung der Dipolstabhälften sind zwcckmäßig
durch letztere quer durchgehende Flügelschrauben, die entweder durch aufgedrückte
Sicherungsscheiben oder durch eine günstige Gewindeanordnung an den gegenüberliegenden
Seitenwänden der Stabhälften unverlierbar gehalten sind.
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Die LMK-Stabantenne wird in eine, am Unterteil eingelegte Vierkantmutter
eingeschraubt, die nach oben und scitlich beweglich ist, so daß sich in jedem Pall
eine verkantungsfreie Einschraubung ergibt. Die Stabantennenhülse weist an ihrer
Außenfläche ein Gewinde auf, das zuglcich zum Befestigen des Oberteils des Antennenkopfes
dient. Am oberen Ende ihres Gewindes
hat die Stabantenne einen Ansatz
mit Mchrkantumfang, der zur Verschraubung der Stabantenne am Antennenkopf dicht.
Die Abdichtung zwischen dem Ansatz der Stabantenne und dem Oberteil erfolgt durch
einen oder mehrere konzentrische, auf einer ebenen Oberfläche nach oben abstehende
Ringe, die bei aufgesetzter Stabautenne im Bereich des Ansatzes der Stabantenne
liegen.
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Dicse ko@zentrischen und scharf ausgebildeten Ringe aus Plastikmaterial
werden beim-Bestschrauben der Stabantenne gestaucht.
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Die Abmessungen des Ober- bzw. Unterteils sind so bemessen, daß nach
der Montage der Stabantenne das Oberteil dauernd auf den äußeren umlaufenden Rand
des Gegenstückes, d.h. des Unterteils, gepreßt wird.
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Dus Unterteil des Antennenkopfes weist einen auf das Standrohr aufsteckbaren
Hals auf, in den ein am Unterteil angebrachtes Erdblech hineinragt, das mit einer
Festklemmeinrichtung für die verschiedenen Anschlußkabel versehen ist. Das Nicherführungskabel
verläuft, ausgehend von einer Klemme der Festklemmeinrichtung, im Inneren des Standrohres
undwird in am unten abgebogenen und' halbkreisförmig ausgebildeten Ende des Erdbleches
angebrachte Zugentlastungsschlitze einedrückt.
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Zwischen diesem Ende des Erdbleches und der Innenwand des Standrohres
besteht lediglich ein sehr kleiner Zwischenraum, so daß die LMKU-Antenne mit dem
Antennenkopf nur auf das Standrohr gesteckt werden kann, wenn die Kabel in die Zugentlastungeschlitze
des Erdbleches eingedrückt sind. Es muß demgemäß also für eine Zugentlastung gesorgt
sein, da sonst keine Montage der Antenne möglich ist.
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Der Kontakt zwischen dem Erdblech und dem Standrohr wird durch einen
am Erdblech angebrachten federnden und abragenden Lappen mit einer gewölbten Auflauffläche
hergestellt, der bei Montage des Unterteils an der Innenwand des Standrohres unter
Federdruck anliegt. - Bei der Montage wird das Erdblech in zweï Kunststoff-Führungsleisten
des Unterteils eingeschoben, bis
ein federnd ausgebildeter Schnapper
des Unterteils in eine für diesen passende Ausnehmung des Erdbleches bei Einschieben
in die Führungsleisten einrastet.
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Zur Befestigung des antennenkopfes am Standrohr wird über dem Hals
des Unterteils zwcckmäßig eine Spannvorrichtung angebracht.
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Der Hals des Unterteils ist vorteilhaft mehrma in Längsrichtung geschlitzt,
so daß eine mit der Anzahl der Schlitze übereinstimmende Zahl von federnden Segmenten.
entstcht, die durch die mittels Flügelschrauben zu betätigende Spannvorrichtung
fest an das Standrohr gepreßt werden. Die Segmente werden beim Festziehen der Flügelschrauben
gleichmäßig in radialer Richtung gegen die Außenfläche des Standrohres gedrückt
Durch optimale Ausnutzung der Material eigenschaften des Antennenkopfes und entSprechende
Formgebung der Kunststoffteile lassen sich diesc in cinfachen, schioberlosen Spritzformen
herstellen. Kaminförmig ausgebildote Versteifungskörper, die zwischen den Hals und
einem breiten oberen Stück des Unterteils angeordnet sind, gewährleisten eine intensive
Belüftung des Innenraumes des Antennenkopfes und dienen zugleich als Durchgang für
die Ylerkzeugstempel, welche zur Ausbildung von Begrenzungsnasen für die Spannschelle
erforderlich sind. Damit die Werkzeugstempel aneinander vorbei kommen und somit
das Werkstück einfach entnommen werden kann, sind zweckmäßig die Begrenzungsnasen
in Axialrichtung des Unterteils zueinander leicht versetzt.
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Vorteilhaft sind innerhalb des Unterteils des Antennenkopfes Durchbrüche
zwischen den Enden der eingelegten Dipolstabhälften und dem an einem Anschlag anliegenden
Standrohr vorgesehen.
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Durch diese Anordnung ist eine Grobfunkenstrecke zwischen den Enden
der Dipolstabhälften und der Außenfläche des Antennenstandrohres gebildet.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung sind anhand eines in acht Figuren
dargestellten Ausfübrungsbeispiels näher erläutert: Fig. 1 zeigt die Seitenansicht
eines Antennenkopfes aus Kunststoffmaterial, der auf ein Standrohr 1 aufgeschoben
ist.- Der Antennenkopf be steht aus einem als Abde ckhaube ausgebildeten Oberteil
2 und einem mit einem Hals 3 versehenen Unterteil 4.
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Dieses Unterteil 4 weist vier Haltestücke 5, 6, 7 und 8 zur Aufnahme
von UKW-Dipolstubhälften auf, von denen in iig'. 1 nur drei zu sehen sind. Die UKW-Dipolstabhälften
werden mit-tels Flügelschrauben 9, 10 und 1-1 in den Haltestücken 5, 6 und 7 befestigt.
Der Antennenkopf wird am Hals 3 des Unterteils 4 mittels einer Spannschellc 12 und
zweier Fl2gelsehrauben 13 und 14 am Standrohr 1 festgehalten. Der Hals 3 ist viermal
in Längsrichtung geschlitzt, so daß vier Segmente 15 und 16 entstehen, die beim
Festziehen der Flügelschrauben 13 und 14 gleichmäßig in radialer Richtung gegen
die Außenfläche des Standrohres 1 gedrückt werden, Auf dem Oberteil 2 sitzt qine
Stabantenne 17 für LMK-Empfang mit einem Mehrkantansatz 18 auf.
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Die Stabantenne 17 ist im Inneren den Unterteils 4 mit einem Gewinde
festgelegt, so daß sie sich durch Drehen des Mehrkantansatzes 18 am Antennenkopf
befectigen läßt.
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In Fig. 2 ist eine Ansicht des Anhtennenkopfes von oben dargestellt.
Die UKWiipol5tabhilften 19 und 20 weisen jeweils einen Stift 21 bzw. 22 auf, die
bei der Vormontage in entsprechende Ausnehmangen 23 und 24 der Haltestücke 5 und
6 einschnappen.
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Die beiden anderen Haltestücke 7 und 8 sind breiter ausgelegt und
dienen zur Aufnahme zweier UKW-Dipolstabhälfien 25 und 26 für einen Krcuzdipol oder
zur Aufnahme einem UKW-Reflektorzusatzes und eines UKW-Direktorvorsatzes.
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Fig. 3 zeigt einen Teil des Unterteils 4 mit einer noch nicht vormontierten
Dipolstabhälfte 20. Der .Stift 22 ist noch nicht in die Ausnehmung 24 des Roltestückes
5 eingeführt, Die Die nohmung des Haltestücke 7 ist in Fig. 3 im Schnitt dargestellt.
Sie
weist, wie alle übrigen Ausnehmungen, Aulaufachragen 27 auf, so daß sich der Stift
28 leichter einschnappen läßt wobei beim Einführen des Stiftes 28 die Teile 29 des
Haltestücks 7 auseinanderfedern und nach Überschreiten der Kante 30 wieder näher
zusammenrücken. Ist die UKW-Dipolstabhälfte mit ihrem Stift in die zugehörige Ausnchmung
eingerastet, dann kann sic nicht mehr verloren werden.
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Fig. 4a zeigt eine gewöhnliche UKW-Dipolstabhälfte 20 aus Vierkantrohr
mit einem Stift 22 und einer Flügelschraube 9, deren Unverlierbarkeit durch eine
aufgedrückte Sicherungsscheibe 31 gewährleistet ist. Die Flügelschranbe 9 kann außerdem
durch Einschrauben in ein Gewinde 34 unverlierbar gehalten werden.
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Dieses Gewinde 34 befindet sich in der dem Schraubenkopf benachbarten
Wand des Vicrkantprofilrohros. Die Öffnung 33 auf der gegenüberliegenden Seite der
Dipolstabhälfte 20 ist als Durchgangsloch ausgeführt. Das Gewinde 34 kann vorgeschnitten
werden oder es entsteht, da die Schraube 9 aus härterem Material als das Profilrohr
ist, beim Eindrehen der Schraube 9, wenn das Kernloch größer gemacht wird als üblich.
Die Flügelschraube 9 weist außerdem einen Metallansatz 32 zur sichoren und besseren
Kontaktgabe auf. Fig. 4b zeigt ebenfalls eine gewöhnliche UKW-Dipolstabhälfte aus
Vierkantrohr, jedech mit einer mit durchgehendem Gewinde versehenen Flügelschraube
9, die in einem Kerhloch 35 auf der anderen Seite der Dipolstabhälfte geführt wird
und nach Verschraubung durch ein gegenüberliegendes Durchgangsloch 36 hindurchgeht
Auch dieses Kernloch 35 kann in seinem Querschnitt größer als normal ausgeführt
sein, so daß kein Verschneiden des Gewindes notwendig ist und eine gewöhnliche Flügelschraube
Verwendung finden kann.
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Fig. 4c zeigt eine' gewöhnliche UKW-Dipolstabhälfte 25, die jedoch
für einen Kreuzdipol vorgesehen ist und deswegen mit einer geschlitzten Hülse 37
vorsehen ist. Diese geschlitzte Hülse 37 wird über die UKW-Dipolstabhälfte 25 übergeschoben,
so daß der Maßunterschied ausgeglichen wird, der gegenüber den
Tragrohren
für die UKW-Reflektorzusätze bzw. Dircktorvorsätze entsteht, die in den weiteren
Ausnehmungen der breiteren Haltestücke Platz finden und darin eingeschoben werden
können.
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Eine Hülse 37 mit einem Schlitz 58 in LängSriChtUng und einer Bohrung
39 zur Aufnahme des Stiftes 22 ist in Fig. 4d dargestellt. Der Schlitz 38 gibt der
Hülse 37 Elastizität, so daß sie ohne Schwierigkeiten über die Stabhälfte geschoben
werden kann. Die Fig. 4c -und 4f zeigen einen Trager 40 für einen Reflektor- bzw.
Direktorvorsatz mit einer Flügelschraube 41 und einem fest angebrachten Stift 42,
da diese Vorsätze nach; träglich monticrt werden und sonst der Stift 42 verloren
werden könnte. Bei den gewöhnlichen UKW-Dipolstabhä''Ift"efl kann der, Stift Spiel
haben, da sie nach der Vormontage nicht mehr vcrloren werden können und die Vormontage
bereits vor dem Transport geschieht.
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Fig. 5 zeigt den Querschnitt des Unterteils 4 mit einem Erdblech 43
und einer Schaltungsplatine 44, die über zwei Winkelbleche 45 und 46 an Unterteil
4 befestigt und mit einer Durchführungsöffnung 47 für die Stabantenne verschen ist.
Zwischen den Winkelblechen 45 und 46 sowie der Platine 44 ist jeweils eine Federscheibe
48 zur besseren Befestigung und Kontaktgabe zwischen den Winkelblechen 45 und 46
und Schaltungspunkten auf der Platine 44 angeordnet. In den Öffnungen 49 und 50
der Winkelbleche 45 und 46 werden die UKW-Dipolstabhälften verschraubt. Die Stabantenne
für die LMK-Bereiche wird in einer Vierkantmutter 51 eingeschraubt, die nach oben
und seitlich beweglich ist, so daß sich auf jeden Fall einc verkantungsfreie Verschraubung
ergibt. Das Erdblech 43 wird bei der von tage in zwei Kunststofführungen 52 eingeschoben,
bis ein fodernder Schnapper 53 an Unterteil 4 in eine dafür vorgesehene Ausnohmung
54 des Erdbleches 43 einrastet.
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Fig. 6a zeigt den Teil der Stabantenne 17 mit dem ansatz 18, der auf
das in-Fig. 6b gezeigte Oberteil 2 aufgesetzt wird.
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Die Stabantennenhülse 55 mit Gewinde, die zum Befestigen der
Stabantenne
am Unterteil dient, wird zugleich zum Befestigen des Oberteils 2 am Unterteil Ar
benutzt. Die Abdichtung zwischen dem Ansatz 18 der Stabantennenhülse 55 und dem
Oberteil 2 erfolgt durch einen mitgespritzten, oben scharfkantigen Ring 56, der
beim Festschrauben der Stabantenne 17 gestaucht wird. Die Maße des Oberteils 2 und
des Unterteils 4 sind so toleriert, was aus dem Zeichenausschnitt 59 hervorgeht,
daß nach der Montage der Stabantenne 17 das Oberteil 2 dauernd auf den äußeren umlaufenden
Rand 78 des Unterteils 4 gepreßt wird. Zum besseren Einklemmen, so daß das Oberteil
2 nicht abspringen kann, ist an diesem noch ein zusätzlicher umlaufender Ring 57
angebracht. Die obere Fläche 58 des Oberteils 2 hat nach der Verschraubung der Stabantenne
17 die Wirkung einer Membran, die mit Federkraft das Oberteil 2 und das Unterteil
4 zusammenhält.
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Die Fig. 7a, b und c zeigen das Erdblech 43 mit einer Kabelklemmeinrichtung
60 von hinten, von der Seite und von vorne.
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Der Kontakt zwischen den Erdblech 43 und dem Standrohr wird durch
einen herausgebogenen federnden Lappen 61 hergestellt, der bei Montage des Antennenkopfes
fest am Standrohr anliegt.
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Der federnde Schnapper 53 aus Fig. 5 rastet bei der Montage des Erdbleches
43 im Unterteil in der Ausnchmung 54 ein. Zum Anschluß der Nioderführungsleitung
und einer eventuellen Fernsehzuschaltung dient die Kabelklemmoinrichtung 60, die
durch Betätigen einer griffigen Rändelschraube 62 den Schirm und den Innenleiter
eines oder auch zweier Koaxialkabel kontaktsicher klemmt. Die Rändelschraube 62
ist am Gewindeende 63 angestaucht, so daß sie nicht verloren werden kann. Die Klemmc
64 mit einem Führungsschuh 65 wird durch eine die Rändelschraube 62 umfassende Schraubenfeder
66 von den Kontaktstellen 67 abgehoben, damit die Kabel leicht in Zugentlastungsschlitze
68 und 69 des Erdbleches 43 eingedrückt werden können. Die Antenne kann - wie auch
aus Fig. 1 hervorgeht -nur auf das Standrohr 1 geschoben werden, wenn die Kabel
in die
Zugentlastungsschlitze 68 und 69 des Erdbleches 43 eingedrückt
sind, da zwischen dem abgebogenen halbkreisförmigen Ende 70 des Erdbleches 43 und
der Innenwand des Standrohres 1 nur ein geringer Zwischenraum besteht Es muß somit
vor der Montage der Antenne bercits für eine Zugentlastung des Kabels gesorgt sein.
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Fig. 8 zeigt teilweise aufgeschnitten das Unterteil 4 mit dem Erdblech
43, das in den Führungsleisten 52 geführt ist. Erkennbar ist die Grobfunkenstrecke,
die durch die Dipolenden 70 u.nd 71 und der Außenfläche des Antennenstandrohres
gebildet wird. Zu diesen Zwcck sind im Unterteil 4 viereckige Durchbrüche 72 und
73 vorgesehen. Kaminförmig ausgebildete, hohle Versteifungskörper 74 und 75 gewährleisten
eine- intensive Belüftung des Innenraumes des antennenkopfes und dienen zugleich
als Durchgang für die Werkzeugstempel, welche zur. aus bildung der Begrenzungsnasen
76 und 77 für die Spannschellon erforderlich sind. Die Nasen 76 und 7-7 sind in
axialer Richtung zueinander leicht versetzt, damit die werkzeugstempel aneinander
vorbeikommen, wenn das Werkstück aus der Form in einer Richtung entnommen wird.
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Die Kunststofftcile des Antennenkopfes können somit durch Ausnützung
der Materialeigenschaften und die vorgeschene Formgebung in einfachen, schioberlosen
Spritzformen hergestellt werden.
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Der Antennenkopf weist den großen Vorteil auf, daß alle Teile unverlierbar
vormontiert werden können und die Endmontage beispielsweise am Dach ohne Werkzeuge
erfolgen kann 27 P a t e n t a n s p r ü c h e 8 Figuren