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DE1909873A1 - Elektromagnetisch betaetigte Antriebsvorrichtung fuer ein Mengenregelventil - Google Patents

Elektromagnetisch betaetigte Antriebsvorrichtung fuer ein Mengenregelventil

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Publication number
DE1909873A1
DE1909873A1 DE19691909873 DE1909873A DE1909873A1 DE 1909873 A1 DE1909873 A1 DE 1909873A1 DE 19691909873 DE19691909873 DE 19691909873 DE 1909873 A DE1909873 A DE 1909873A DE 1909873 A1 DE1909873 A1 DE 1909873A1
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DE
Germany
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core
slide body
movable
coil
yoke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691909873
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S A T A M SA Appareillages Mec
Societe Anonyme pour Tous Appareillages Mecaniques SATAM
Original Assignee
S A T A M SA Appareillages Mec
Societe Anonyme pour Tous Appareillages Mecaniques SATAM
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Publication date
Application filed by S A T A M SA Appareillages Mec, Societe Anonyme pour Tous Appareillages Mecaniques SATAM filed Critical S A T A M SA Appareillages Mec
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Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0675Electromagnet aspects, e.g. electric supply therefor
    • F16K31/0679Electromagnet aspects, e.g. electric supply therefor with more than one energising coil
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/36Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor
    • F16K31/365Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor the fluid acting on a diaphragm
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2086Control of fluid pressure characterised by the use of electric means without direct action of electric energy on the controlling means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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Description

  • Elektromagnetisch betStigte Antriebsvorrichtung für ein Mengenregelventil Die Erfindung betrifft eie elektromagnetisch mit Tauchkern betätigte Antriebsvorrichtung für einen Schieberkörper zur direkten oder indirekten Mengenregelung von Flüssigkeiten und insbesondere von Kohlenwasserstoffen.
  • Es ist bekannt, die oeffnung des Schieberkörpers durch einen Elektromagneten mit Tauchkern zu bewirken, wobei der Tauchkern fest mit dem Schieberkörper verbunden ist. Obwohl diese Lösung einfach und ausreichend sein kann, wenn es sich um geringe Hubwege des Schieberkörpers oder um niedrigere Öffnungskräfte handelt, wird sie schnell kompliziert und-aufwendig, wenn ein grösserer Hubweg des Schieberkörpers gefordert ist und wenn grössere Offnungskräfte aufgebracht werden müssen.
  • Tatsächlich ist die zu überwindende Kraft beim Abheben des Schieberkörpers am grössten, da der Flüssigkeitsdruck die-Tendenz hat, ihm auf seinem Sitz zu halten, während in diesem Augenblick die Magnetkraft am niedrigsten ist, nachdem die Kerne des Elektromagneten am weitesten voneinander entfernt sind. Nach dem Abheben des Schieberkörpers verringert sich die zu seiner Verschiebung zu überwindende Kraft aufgrund der Resultanten aus den Kräften des spezifischen Gewichts, des Trägheitsmomentes, der Reibung und schliesslich einer Rückzugfeder.
  • Demgemäß bedingt ein herkömmlicher -Antrieb eine hohe elektrische Leistung, wenn ein großer Hubweg des Schieberkörpers er-reicht werden soll, Hierdurch erhöht sich gang offensichtlich der Herstel lungspreis einer derartigen Vorrichtung insbesondere bei Einsatz zur Mengenregelung von Kohlemçasserstoffen,wo die unter explosiven Atmosphären arteitenden elektrischen Geräte explosionsgeschützt sein müssen wie zum Beispiel durch gekap-.
  • selte Gehäuse, die umso teurer sind, je grösser die. elektrischen Geräte werden.
  • Es wurde bereits versucht, diese Nachteile dadurch auszuschalten.
  • daß eine elastische Verbindung zwischen dem Tauchkern und dem Schieberkörper vorgesehen'wurde dergestalt, daß im Augenblick der Erregung der Spule die. magnetische Anziehung zuerst nur die elastische Reaktion überwinden muß, die mit der Verringerung des Spaltes zunimmt, bis die magnetische Kraft zum .öffnen des Schieberkörpers groß genug geworden ist. Der Nachteil dieser Lösung ist in der Tatsache begründet, daß es nicht möglich ist, ohne Ausbau des Schiebers auf die elatische Vorrichtung einzuwirken oder den Spalt zu regulieren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Antriebsvorrichtungen zu beseitigen. Ausgehend von einer durch Elektromagneten mit Tauchkern betätigten Antriebsvorrlchtung rür einen Schieberkörper zur direkten- oder indirekten Mengenregelung einer Flüssigkeit und insbesondere von Kohlenwasserstoffen, wobei eine Spule und zwei Kerne magnetisch aufeinander einwirken, wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe dadurch gelöst, daß eine oder zwei Spulen und mindestens zwei Kerne vorgesehen sind, von denen einer beweglich und mit dem Schieberkörper verbunden ist, während einer der anderen feststehend oder beweglich ist und mit dem ersten in Flucht liegt dergestalt, daß die anfängliche Öffnung des Schieberkörpers bei geringer Spaltbreite erfolgt.
  • Die Erfindung umfasst darüberhinaus einzeln oder kombiniert alle oder einen Teil der folgenden Merkmale: a) eine Spule (1) ist vorgesehen und der erste Kern (5) starr mit dem Schieberkörper (7) zur Durchflussregelung verbünden, während der zweite Kern (3a) mit dem Joch (3) des Elektromagneten über eine Feder (14a) gekoppelt ist.
  • b) der zweite Kern (ga) ist mit einem dem Druckunterschied stromauRwärts und stromabwärts vom geschlossenen Schieberkörper (7) ausgesetzten Membrane (25) so verbunden, daß die Feder (14bs zusammengedrckt und der zweite Kern (3a) näher an den ersten Kern (5) herangebracht- wird, um einen geringen Luftspalt zu erhalten.
  • c) zwei Spule (1,2) sind vorgesehen, deren erste auf einen beweglichen Kern (5) einwirkt, welcher mit einem kleinen Spalt in Flucht mit einem zweiten feststehenden und vom Joch (3b) des Elektromagneten vorspringenden Kern (3a) angeordnet ist, wobei der bewegliche Kern (5) am Schieberkörper (7) zur Durchflussregelung über eine Verbindung angeschlossen ist,.
  • welche den beweglichen Kerns (5) fest mit dem Schieberkörper ( koppelt während sich der bewegliche Kern (5) in Öffnungsrichtung verschiebt, jedoch eine weitere Hubbewegung des Schieberkörpers (7) zulässt, welche durch einen dritten und fest mit dem Schieberkörper (7) verbundenen Kern (6) gesteuert wird, wobei dieser dritte Kern (6) dem Einfluß der zweiten Spule (23 ausgesetzt und mit einem -verhältnismässig grossen Spalt in Flucht mit dem ersten Kern (5) angeordnet ist.
  • d) Zwei Spulen (1,2) sind vorgesehen, deren erste auf einen beweglichen Kern (5) einwirkt, welcher in Flucht mit einem zweiten feststehenden und vom Joch (v) des Elektromagneten vorspringenden Kern (a) angeordnet ist. wobei der béweglI-che Kern (5) am Schieberkörper (t) zur Durchflussregelung mittels einer verformbaren elastischen Verbindung gekoppel-t ist, und wobei ein dritter Kern (6) vorgesehen ist, der fest mit dem Schieberkörper (7) verbunden ist und unter dem Einfluß der zweiten Spule (2) steht sowie mit einem verhältnis-' mässig großen Spalt mit dem ersten Kern (5) ausgerichtet ist.
  • e) Zwei Spulen (1,2) sind vorgesehen, deren erste auf einen beweglichen Kern (5) einwirkt, welcher mit einem zweiten und vom Joch (3b) vorspringenden Kern (3a) ausgerichtet ist, wobei dieser zweite Kern mit dem Joch (3) des Elektromagneten über eine Feder (14a) gekoppelt ist, wobei der erste Kern (5) am Schieberkörper (7) zur Durchflußregelung über eine Verbindung fest angeschlossen ist, wenn sich dieser in Öffnung9rlchtung verschiebt, jedoch eine weitere Hubbewegung des Schieberkörpers (7) zulässt, welche durch einen dritten und fest mitv' dem Schieberkörper (7) verbundenen Kern (6) gesteuert wird, wobei dieser dritte Kern dem Einfluß der zweiten Spule (2) ausgesetzt und mit einem verhältnismässig grossen Spalt mit dem ersten Kern (5) ausgerichtet ist.
  • f) Der Spalt zwischen den Kernen (3a) und (5) ist einstellbar.
  • Als Beispiel und zum besseren Verständnis sind nachfolgend' zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen: Figur 1 eine erfindungsgemässe Antriebsvorrichtung mit einer Spule und zwei Kernen Figur 2 eine schematische Darstellung der Kräfte in Abhängigkeit; vom Hubweg des oder der beweglichen Kerne gemäß Figur 1; Figur ) eine Antriebsvorrichtung analog der in Figur 1 gezeigten unter Berücksichtigung des Druckunterschiedes stromaufwärts und stromabwärts vom Schieberkörper; Figur 4 eine erfindungsgemässe Antriebsvorrichtung mit zwei Spulen und drei Kernen; Figur 5 eine s-chematisc-he Darstellung der Kräfte in Abhängigkeit vom Hubweg des oder der beweglichen Kerne gemäß Figur 4; Figur 6 eine abgewandelte Ausführungsform einer Antriebsvorrichtung analog der Figur 5.
  • Gemäß den Zeichnungen besteht die Antriebsvorrichtung aus einem Schiebergehäuse (1)), dessen Abgang durch einen in seinem Sitz 7a befindlichen Schieber'xörper 7 verschlossen ist. Der Schieberkörper 7 wird durch einen Elektromagneten angetrieben, der eine Spule 1 im Joch 3 aus magnetischem Material, einen feststehenden und vom Joch 3 vorspringenden Kern 3a, einen Ring 3b zum Schliessen des Magnetkreises und einen beweglichen Kern 5 besitzt, der in einer Hülse 4 aus unmagnetischem Werkstoff gleitet. Des weiteren vorgesehen sind ein Kopf 10 für die Kabeleinführung sowie eine Schraube 11 zur Regulierung des Spaltes Cm oder des Hubes C. Der Kern 5 ist fest am Schieberkörper 7 angeordnet und der Kern 3a ist durch eine Spindel lla mit einer Feder 14a verbunden, so daß der Kern 3a durch magnetische Anziehung verschoben werden kann, wobei er sich -dem Kern 5-nähert und die Feder 14a zusammendrückt. Der Schieberkörper 7a wird abgehoben, wenn die Kraft der Feder 14a größer wird als der Hydraulikdruck, der den Schieberkörper 7 auf seinen Sitz 7a drückt. Eine Stellschraube 20 ist vorgesehen, durch welche der Hubweg C und der Spalt Cm beim Abheben reguliert werden kann-.
  • Die Arbeitsweise ist wie folgt. Wie in- Figur 1 dargestellt, befindet sich der Kern 5 in Ruhestellung in einem Abstand C vom feststehenden Kern 3a. Auf dem Kopf 15a wird dem Kern 6 durc-h die Feder 14 eine Kraft f beaufschlagt, die unter der AnziehungskraSt des Kerns 5a auf dem Kern 5 regt, während die Spule 1 erregt wird. Somit ergibt sich im Moment der Erregung, daß zunächst die Feder 14 und dann die Feder 14b zusammengedrückt werden, und zwar gemäß einer in Figur 2 dargestellten Kurve al während des Hubweges C-Cm des Kerns 5 unter der magnetischen Anziehung b, die inirner höher als die Druckspannung der Federn bleibt, da sie-in Abhängigkeit von dem Spalt einen hyperbolischen Verlauf hat. Sobald der Spalt auf C m verringert ist, erreicht die Spannung die Kraft f und hebt sich der Schieberkörper 7 ab. Die Druckspannung der der Federn 14, 14b ist somit klar höher als die Kräfte, die einer-Verschiebung des Schieberkörpers 7 entgegenwirken, so daß sich der Kern 5 gegen den feststehenden Kern 3a abhebt und die Federn sich gleichzeitig ausdehnen, um den Hubweg des Schieberkörpers 7 abzuschliessen.
  • Um also dem Schieberkörper 7 eine Kraft F zum Abheben zu beauS-schlagen, wird ein Spalt Cm anstelle von C im Vergleich zu den herkömmlichen El ektroschiebern -vorgesehen. Da die Anzahl der zur Erlangung einer bestimmten Anziehungskraft des Elektromagneten erforderlichen Windungen proportional zum Spalt ist, im übrigen- aber alles gleich ist, bedeutet dies, daß bei der erfindungsgemäsen Vorrichtung die Anzahl der erforderlichen Windungen entsprechend dem Verhältnis der Spalte Cm verringert werden kann.
  • IN der Ausführung nach Figur 3 ist der Kern 5 fest mit dem -Schieberkörper 7 verbunden. Der Kern 3a steht durch die Spindel lla mit einer in einer Kammer angeordneten Membrane 25 in Verbindung, wobei der obere Kammerabschnitt 22 mit dem stromaufwärts gelegenen Teil des Schiebergehäuses 13 durch eine Leitung 23 und mit dem stromabwärts gelegenen Teil des Schiebergehäuses 13 durch eine Leitung 24 verbunden ist. Wenn sich jetzt der stromaufwärtige Druck im oberen Kammerabschnitt 22 auswirkt und der untere Kammerabschnitt 21 mit der Atmosphäre in Verbindung steht, so senkt sich die. Nembrane 25 und wird der Kern 3a unter ZusammendrUcken der Feder -14b an den Kern 5 herangebracht. Der Nembrananschlag erfolgt; wena-der Spalt auf den Wert C verringert ist. Nach Erregung der Spule 1 wird der Kern 5 angezogen, um sich vom Kern 3a zu lösen, wobei sich die Drücke stromaufwärts und stromabwärts ausgleichen und die Feder 14b ein Anheben der Membrane sowie des Kerns 3a mit dem darauf haftenden Kern 5 bewirkt, um den vollen Hubweg C des Schieberkörpers 7 zu erreichen.
  • Gemaß einem anderen erfindungsgemässen Ausführungsbeispiel (Figur 4) dient der Schieberkörper 7 als Antrieb für die Öffnung einer im Schiebergehäuse 13 angeordneten Differentlaiklappe 12. Ist der Schieberkörper 7 geschlossen, so hält der stromaufwärts vorherrschende Druck die Differentialklappe 12 beim Durchgang durch eine kalibrierte oeffnung 12a in ihrem Sitz. Das aus magnetischem Material hergestellte Joch 3 ist fest mit einem Deckel 13a verbunden und besitzt eine erste Spule 1 mit einem zugehörigen Ring 36 zum Schliessen des Magnetkreises und den Jochvorsprung bzw. Kern 3a, der durch die Schraube 11 reguliert werden kann. Das Ganze wird nach oben durch den Kopf 10 sur Btafuhrung der elektrischen Kabel abgeschlossen. Eine zweite Sp'u1e 2 befindet sich unterhalb der ersten, wobei ein -weiterer Ring 3c zum Schliessen des Magnetkreises dazwischen eingesetzt ist. Die Hülse 4 aus dünnem unmagnetischen Material ist im Innern der Spulen 1, 2 vorgesehen. Der Kern 5 befindet sich in Flucht mit dem Vorsprung oder Kern 3a mit einem kleinen Spalt Cm und ist durch eine Spindel 8 aus unmagnetischem Werkstoff mits-dem Schieberkörper 7 verbunden. Die Verbindung ist so ausgebildet, daß der Kern 5 den Schieberkörper 7 unter Abhebung von seinem Sitz 7a nach oben ziehen kann und daß der Schieberkörper 7 seinen Hubweg frei fortsetzen kann, wobei der Kern 5 Jetzt stillsteht und gegen den Vorsprung oder Kern 3a anliegt. Ein dritter dem magnetischen Einfluß der Spule 2 ausgesetzter Kern 6 ist fest mit dem Schieberkörper 7 verbunden. Die Feder 9 dient dazu, den Kern 5 und den Schieberkörper 7 in RAhestellung voneinander entfernt zu halten.
  • In diesem Falle ist die Arbeitsweise wie folgt: Die Spule 1 wird erregt, wobei aufgrund des geringen Spaltes Cm zwischen dem Kern 5 und dem Vorsprung oder Kern 3a die Anzlehungskraft grösser als die Haltekraft F ist (Kurve b nach Figur 6) und der Schieberkörper 7 nun den Hubweg Cm durchläuft. Die Differentialklappe 12 folgt nun dem-Schieberkörper 7 bis in eine dem-Hubweg Cm entsprechendeGleichgewichtsstellung. Wird dann die Spule 2 erregte so ergibt der große Spalt C-Cme-ine so ausreichende Nutzkraft, daß die Druckspannung der Feder 9 und der Verschiebewiderstand Z des Schieberkörpers 7 (Kurve b' nach Figur 5) überwunden werden können.
  • Die Differentialklappe 12 folgt nun erneut dem Schieberkörper 7 bis zur vollständigen Öffnung. Umgekehrt wird zum Schliessen des Schiebers zunächst die Spule 2 stromlos gemacht, der Schieberkörper 7 sowie die Differentialklappe 12 senken sich bis auf eine kleinere Öffnung entsprechend dem Hubweg und wird die Spule 1 stromlos gemacht, so schliesst sich der Schieber vollständig. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß der Schiebe in zwei Etappen unter Erhalt einer kleineren Öffnung geschlossen werden kann, was notwendig ist, um Rückschläge eines Teils zu verhindern. Ausserdem ist es bei Abgabe einer vorbestimmten FlUssigkeitsmenge unerlAsslich, daß eine Abgabe mit verringerter Durchflussgeschwindigkeit möglich ist, wenn man der gewünschten Menge.näher kommt, um die Abgabe genau in dem Moment zu unterbrechen, da diese Menge erreicht ist.
  • Die Figur 6 zeigt die Kombination einer Schieberkörperöffnung durch vorheriges Zusammendrücken einer Feder 14 zwischen dem Kern 5 und dem Schieberkörper gemäß der Figur 1, wobei die große OfT-nung durch eine zweite Spule 2 und einen fest mit dem Schieberkörper 7 verbundenen Kern 6 gemäß der Figur 5 bewirkt wird. Durch diese Anordnung kann ein noch grösserer Gesamthubweg erreicht werden, wobei schliesslich eine ebenfalls noch grössere Öffnungszwischenstellung durch Erregung nur der Spule 1 möglich ist.
  • Es gilt als vorausgesetzt, daß. die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist. So ist es zum Beispiel möglich, eine feste Verbindung zwischen dem Kern 5 und dem Schieberkörper 7 vorzusehen und den Vorsprung 3a dem Druckunterschied stromaufwärts und stromabwärts vom Schieberkörper 7 analog der Figur 3 auszusetzen oder eine elastische Verbindung zwischen dem Vorsprung 3a und dem Anker der Spule 1 in Kombination mit einer zweiten Spule 2 und einem dritten Kern 6 vorzusehen, ohne daß der Rahmen der vorliegenden. Erfindung verlassen wird. Desgleichen können die Ausführungsbeispiele- gemäß den Figuren 1, 3,4 mit Differentialklappenschiebern-entsprechend den Figuren 5und 7 kombiniert werden, wie auch die Ausfüfirungsbeispiele nach diesen. letztgenannten Figuren direkt auf die Schieberkörper zur Mengenregelung von Flüssigkeiten. wirken können, ohne daß Differentialklappen yorgesehen sind, und ebenfalls ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (7)

PatentansprUche
1. Elektromagnetisch betätigte Antriebsvorrichtung für einen Schieberkörper zur direkten oder indirekten Mengenregelung von Flüssigkeiten und insbesondere von Kohlenwasserstoffen, wobei eine Spule und zwei Kerne magnetisch aufeinander -einwirken, d a d u r c h g e ke n n z e i c h n e t, daß eine oder zwei Spulen und mindestens zwei Tauchkerne-vorgesehen sind, von denen einer beweglich und mit dem Schieberkörper verbunden ist, während einer der anderen feststehend oder beweglich ist und mit dem ersten in Flucht liegt, so daß die Öffnung des Schieberkörpers bei geringer Spaltbreite erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spule (1) vorgesehen ist und daß der erste Tauchkern (5) starr mit dem Schieberkörper (7) zur Durchflußregelung verbunden ist, während der zweite Kern (3a) mit dem Joch (3b) des Elektromagneten über eine Feder (14a) gekoppelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spulen (1,2) vorgesehen sind, deren erste auf einen beweglichen Kern (5) einwirkt, welcher mit einem kleinen Spalt in Flucht mit einem zweiten feststehenden und vom Joch (3) des Elektromagneten vorspringenden Kern (3a) angeordnet ist, wobei der bewegliche Kern (5) am Schieberkörper (7) zur'Durchflußregelung über eine Verbindung angeschlossen ist, welche den beweglichen Kern (5) fest mit dem Schieberkörper (7) koppelt, wennsLeh der bewegliche Kern (5) in Öffnungsrichtung verschiebt, und eine weitere Hubbewegung des Schieberkörpers (7) zuläßt, welche durch einen dritten und fest mit dem Schieberkörper (7) verbundenen Kern (6) gesteuert wird, wobei die ser dritte Kern (6) dem Einfluß der zweiten Spule (2) ausgesetzt und mit einem verhältnismäßig großen Spalt in Flucht mit dem ersten Kern (5) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spulen (1,2) vorgesehen sind, deren erste auf einen beweglizehen Kern (5) einwirkt, welcher in Flucht mit einem zweiten feststehenden und vom Joch (3) des Elektromagneten vorspringenden Kern (3a) angeordnet ist, wobei der bewegliche Kern (5) am Schleberkörper (7) zur Durchflußregelung mittels einer verformbaren elastischen Verbindung gekoppelt ist, und daß ein dritter Kern (6) vorgesehen ist, der fest mit dem Sohieberkörper (7) verbunden ist und unter dem Einfluß der zweiten Spule (2) steht sowie mit einem verhältnismäßig grossen Spalt mit dem ersten Kern (5) ausgerichtet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spulen (1,2) vorgesehen sind, deren erste auf einen beweglichen Kern (5) einwirkt, welcher mit einem zweiten und vom Joch (3) vorspringenden Kern (3a) ausgerichtet ist, wobei dieser zweite Kern mit dem Joch (3) des Elektromagneten über eine Feder (14a) gekoppelt ist, und daß der erste Kern (5) am Schieberkörper (7) zur Durchflußregelung über eine Verbindung fest angeschlossen ist, wenn sich dieser in Offnungsrichtung verschiebt, und eine weitere Hubbewegung des Schieberkörpers (7) zuläßt, welche durch einen dritten und fest mit dem Schieberkörper (7) verbundenen Kern (6) gesteuert wird, und wobei dieser dritte Kern (6) dem Einfluß der zweiten Spule (2) ausgesetzt und mit einem verhältnismäßig großen Spalt mit dem ersten Kern (5) ausgerichtet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kern (3a) mit einem dem Druckunterschied stromaufwärts und stromabwärts vom geschlossenen Schieberkörper (7) ausgesetzten Membrane (25) so verbunden ist, daß die Feder (14b) zusammengedrückt und der zweite Kern (3a) näher an den ersten Kern (5) herangebracht wird, um einen geringen Spalt zu erhalten.
7. Vorrichtung nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daB der Spalt (Cm) zwischen den Kernen (3a,5) ein stellbar ist.
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