DE1909753A1 - Verfahren zum Herstellen von einstueckigen,mit glasfaserverstaerktem Giessharz ummantelten Koerpern,vor allem Koerpern hoher Festigkeit,z.B. Bauteilen,insbesondere in sich geschlossenen Fenster-und Tuerrahmen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von einstueckigen,mit glasfaserverstaerktem Giessharz ummantelten Koerpern,vor allem Koerpern hoher Festigkeit,z.B. Bauteilen,insbesondere in sich geschlossenen Fenster-und TuerrahmenInfo
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Classifications
-
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Description
- Verfahren zum Herstellen von einstückigen, mit glasfaserverstärktem Gießharz ummantelten Körpern, vor allem Körpern hoher Festigkeit, z.B. Bauteilen, insbesondere in sich geschlossenen Fenster- und mürrahmen.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von einstückigen, mit glasfaserverstärktem Gießharz ummantelten Körpern, vor allem Körpern hoher Festigkeit, z.B. Bauteilen, insbesondere in sich geschlossenen Fenster- und Türrahmen, in einer zwei- oder mehrteiligen Form unter Verwendung eines ein-oder mehrteiligen Kernes mit einem Mantel aus einem voluminösen Stoff, beispielsweise einem Glasfasererzeugnis in Vlies- oder Mattenform, der den Kern zentrierend in der Form hält.
- Einstückige Gegenstände, Bauteile, z.B. Fenster- und Türrahmen mit von einem glasfaserverstärkten Gießharzmantel umgebenen vorgeformten Kern in einer mehrteiligen Form herzustellen, ist an sich bekannt. Hierzu ist zur Herstellung von einstückigen, in sich geschlossenen Rahmen, insbesondere Fenster- oder Türrahmen mit einem Glasfasererzeugnis verstärkten Gießharzmantel und einer Kerneinlage in einer z.B.
- aus einem Unter- und einem Oberteil bestehenden Form bereits vorgeschlagen worden, einen dem Innenraum der Form und der gewollten Gießharzmantelstärke entsprechend vorgeformten Kern mit einer Schicht eines trockenen Glasfasererzeugnisses in Vlies-oder Mattenform so zu umhüllen, dass diese den Kern nach seinem Einsatz in die Form im Abstand der gewünschten Giei3harzmantelstärke von den Innenwänden der Formteile hält, worauf in den Innenraum der geschlossenen Form über Füllstutzen Gießharz unter Druck oder Vakuum eingebracht wird, das die den Raum zwischen der Forminnenwand und dem Kern ausladende Glasfaserschicht durchtränkt und anschließend auegehärtet wird.
- Dieses Herstellungsverfahren ist, wie sich ergeben hat, für das Herstellen von Gebilden mit einem zu ihrer Längenausdehnung verhältnismäßig kleinen Querschnitt, wie z.B. -Fenster-und Türrahmen, nachteilig. Hierbei benötigt das Gießharz beim Einbringen in das Forminnere einen erheblichen Zeitraum, um die Glasfaserschicht zu durchdringen. Außerdem ist der Druckvegs lust so groß, dass an den vom Füllstutzen entfernteren Punkten keine ausreichende Dichtigkeit des Gießharzes erreicht wird, so dass festigkeitsmäßig schwache Bereiche in dem Fertigprodukt entstehen, die zu unerwünschten Verbiegungen und Verspannungen bei den fertigen Rahmen führen.
- Nach einem nicht vorveröffentlichten Vorschlag sollen vorgenannte Nachteile dadurch beseitigt werden, dass zunächst das flüssige Gießharz in der zum Bilden des Formstückes erforderlichen Menge in das Unterteil der Form eingebracht, alsdann der vorher mit einem trockenen Glasfasererzeugnis ummantelte ein- oder mehrteilige Kern auf das Unterteil der Form aufgesetzt und mit dem Schließen der Form durch das Formoberteil in das Gießharz eingedrückt wird, das sich hierdurch in dem Glasfasermantel des Kernes gleichmäßig verteilt und diesen durchtränkt, Bei diesem vorbeschriebenen Verfahren wird es als umständlich und zeitraubend angesehen, das Gießharz in das Formunterteil in der erforderlichen Nenge vor dem Einsetzen des vorher mit dem Glasfasererzeugnis ummantelten Kernes verteilend einzugießen, wodurch diese Arbeitsmaßnahme einem kontinuierlichen Arbeitsablauf bei der Herstellung der Rahmenformlinge hinderlich ist.
- Die Erfindung schafft hier Abhilfe und besteht dem Bekannten gegenüber darin, dass der Kern im Ganzen oder oder Kernteil für sich vor seinem Einbringen in die offene Form mit einem mit härtbarem Harz imprägnierten Glasfasererzeugnis ummantelt wird und die linprägnierung des Glasiasrrerzeugnisees durch snchließcndes Einpressen des Kernes in das Forminnore durch das Schließen der Form mit Druck zur Plantifizierung und Verformung gebracht und nachfolgend durch Einleitung der chemischen Reaktion ausgehärtet wird.
- Durch diese Maßnahme wird das Verfahren zur Herstellung von Fensterrahmen und dergl. erheblich vereinfacht und die Herstellungszeit wesentlich verkürzt, da ein ganzer Arbeitsakt, nämlich das Beschicken der Form mit dem erforderlichen flüssigen Gießharz, entfällt. Außerdem wird durch die Anwendung des sogenannten Prepregs (preimpregnated glas) eine vollkommen gleichmäßige Dichte des Gießharzes an allen Punkten des Formlings erreicht, so dass unkontrollierbare Bereiche minderer Festigkeit beim fertigen Formling nicht auftreten können.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Herstellen von einstückigen, mit glasfaserverstärktem Gießharz ummantelten körpern, vor allem Körpern hoher Festigkeit, z.B. Bauteilen, insbesondere in sich geschlossenen Fenster- und Türrahmen, in einer zwei- oder mehrteiligen Form unter Verwendung eines ein- oder mehrteiligen Kernes mit einem Mantel aus einem voluminösen Stoff, beispielsweise einem Glasfasererzeugnis in Vlies- oder Mattenform, der den rern zentrierend in der Form hält, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern im Ganzen oder jeder Kernteil für sich vor seinem Einbringen in die offene Form mit einem mit härtbarem Harz imprägnierten Glasfasererzeugnis ummantelt wird und die Imprägnierung des Glasfasererzeugnisses durch anschließendes Einpressen des Kernes in das Forminnere durch das Schließen der Form mit Druck zur Plastifizierung und Verformung gebracht und nachfolgend durch Einleitung der chemischen Reaktion ausgehärtet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19691909753 DE1909753A1 (de) | 1969-02-27 | 1969-02-27 | Verfahren zum Herstellen von einstueckigen,mit glasfaserverstaerktem Giessharz ummantelten Koerpern,vor allem Koerpern hoher Festigkeit,z.B. Bauteilen,insbesondere in sich geschlossenen Fenster-und Tuerrahmen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1909753A1 true DE1909753A1 (de) | 1971-04-01 |
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ID=5726428
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| DE19691909753 Pending DE1909753A1 (de) | 1969-02-27 | 1969-02-27 | Verfahren zum Herstellen von einstueckigen,mit glasfaserverstaerktem Giessharz ummantelten Koerpern,vor allem Koerpern hoher Festigkeit,z.B. Bauteilen,insbesondere in sich geschlossenen Fenster-und Tuerrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1909753A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0008401A1 (de) * | 1978-08-21 | 1980-03-05 | Duewag Aktiengesellschaft | Tür aus Kunststoff, insbesondere für Schienen- und Strassenfahrzeuge |
| DE3201786A1 (de) * | 1982-01-21 | 1983-07-28 | Peter St. 8000 München Lutz | Verfahren zur ausbildung eines kastenprofil-traegers aus faserverstaerktem kunstharz um einen stuetzschaum-kern, u.a. geeignet zur herstellung von segelbrettern (windsurfing) |
| DE3537840A1 (de) * | 1984-10-26 | 1986-04-30 | Hans Ing.(Grad.) 7321 Aichelberg Germar | Verfahren zum herstellen von formteilen aus kunststoff und nach diesem verfahren hergestelltes sandwichbauteil |
-
1969
- 1969-02-27 DE DE19691909753 patent/DE1909753A1/de active Pending
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE3201786A1 (de) * | 1982-01-21 | 1983-07-28 | Peter St. 8000 München Lutz | Verfahren zur ausbildung eines kastenprofil-traegers aus faserverstaerktem kunstharz um einen stuetzschaum-kern, u.a. geeignet zur herstellung von segelbrettern (windsurfing) |
| DE3537840A1 (de) * | 1984-10-26 | 1986-04-30 | Hans Ing.(Grad.) 7321 Aichelberg Germar | Verfahren zum herstellen von formteilen aus kunststoff und nach diesem verfahren hergestelltes sandwichbauteil |
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