DE1909318U - Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen. - Google Patents
Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen.Info
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Description
Briefecke zum Zusammenfügen von mehreren Briefbogen
Die !Teuerung betrifft eine Brief ecke, die zum. Zusammenfügen von
mehreren Briefbogen dient. Häufig werwendet man zum "Verbinden
mehrerer Briefbogen Büroklammern oder Heftklammern. Diese bestehen meist aus korrosionsempfindlichem Metall, so daß sich bei
längerer Ablagerung von Briefen unschöne Rostflecken bilden. Es sind auch "bereits ±sriefklammern aus Kunststoff bekannt. Diese
haben jedoch ebenso wie Briefklammerη aus Metall den Fachteil,
daß sie stark auftragen und insbesondere beim automatischen Abstempeln von Briefen bei der Post sehr hinderlich sein können,
weil durch sie der Stempel überbeansprucht bzwl beschädigt werden kann.
Es sind auch bereits Heftecken aus Metallfolie bekannt, die beispielsweise
an einer Ecke von Briefbogen angebracht werden können. Sie stellen meist die verbindung der einzelnen Briefbogen miteinander
dadurch her, daß sie zusammen mit den übereinanderliegenden Ecken der Briefbogen umgeknifft werden, so daß sich eine teils
formschlüssige, teils kraftschlüssige verbindung ergibt. Zuweilen besitzen diese aus Metallfolie bestehenden -ü-eftecken auch noch
kleine, spitze Zacken, die in die Briefbogen eingreifen und dadurch
eine besonders feste und dauerhafte Verbindung herstellen.
Der Nachteil dieser aus Metallfolie bestehenden Heftecken besteht u.a. darin, daß sie mit der Hand umgefaltet werden müssen
und deshalb nicht nur auftragen, sondern nicht selten ungenügend zusammengebogen werden, so daß sie sich in unbeabsichtigter Weise
lösen können. Da diese Heftecken auch eine gewisse Formstabilität aufweisen, können sie ebenfalls einen Stempel beschädigen. Auch
fallen metallische Heftklammern für das Porto misslich ins Gewicht.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Briefecke zum Zusammenfügen
von mehreren Briefbogen zu schaffen, bei welcher die Nachteile der vorbekannten Verbindungsmittel dieser Art vermieden werden.
Und zwar handelt es sich bei der Neuerung um eine Briefecke, mit der insbesondere zwei oder drei Briefbogen miteinander dauerhaft
verbunden werden sollen.
Die neuerungsgemäße Lösung besteht aus einer Briefecke, die aus
einem mit einer Gummierung od. dgl. versehenen Zuschnitt aus Papier, Kunststoff od. dgl. I1OUe besteht, der ein Grunddreieck sowie zwei
umlegbare Seitendreiecke aufweist.
Gegebenenfalls kann man an einem freien inneren Schenkel eines
Seitendreieckes eine Lasche vorsehen. Diese kann vorzugsweise eine sich nach innen hin trapezförmig verjüngende Umrissform
besitzen.
Vorzugsweise sind auf der oberen, mit einer Gummierung od. dgl. versehenen Seite des Zuschnitts ggf. etwas eingeprägte Markierungslinien für das Grunddreieck und die Seitendreiecke bzw. für die
Lasche vorgesehen. Diese Markierungslinien geben die Palzlinien,
an denen die Seitendreiecke bzw. die Lasche umgefalzt; werden
sollj an. Gegebenenfalls können diese Palzlinien in den Zuschnitt
eingeprägt sein, damit das Umlegender Seitendreiecke "bzw. der Lasche erleichtert wird.
Vorzugsweise kann ein Seitendreieck, welches keine Lasche trägt, auch auf seiner Rückseite mit einer Gummierung od.dgl.
versehen sein.
Zur Lagerung und Bereithaltung der neuerungsgemäßen Briefecken können diese über schwache Verbindungsstege, perforierte Linien
od. dgl. mit weiteren benachbarten Briefecken in Verbindung stehen, mit denen sie zu einem Band, einer Rolle od. dgl. aufwickelbar
sind.
Weitere Einzelheiten der Neuerung seien an Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Briefecke,
Pig. 2 eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer
Briefecke, die eine Lasche aufweist, Pig. 3 zeigt einen Querschnitt einer Verbindung von drei Blatt
Briefbogen mit einer Briefecke entsprechend Pig. 1,
Pig. 4 zeigt eine Verbindung von zwei Briefbogen mittels
einer Briefecke entsprechend Pig. 1 und Pig. 5 zeigt eine Aufsicht auf die. Briefbogen entsprechend
den Pig. 3 und 4;
Pig. 6 stellt den Querschnitt einer Verbindung von drei Briefbogen mit einer Briefecke entsprechend Pig. 2 dar und
Pig. 6 stellt den Querschnitt einer Verbindung von drei Briefbogen mit einer Briefecke entsprechend Pig. 2 dar und
Fig. 7 die zugehörige Vorderansicht.
Bine im ganzen mit 1 bezeichnete Briefecke besteht aus einem
Zuschnitt aus Papier, Kunststoff od. dgl. Folie, die wenigstens auf ihrer Oberweite mit einer Gummierung od. dgl. versehen ist.
Dabei kommt als G-ummierung insbes. eine selbstklebende, sogenannte
Haftgummierung in Präge, es kann aber auch eine einfache
Gummierung verwendet werden, die vor dem Kleben angefeuchtet werden muß. Der Zuschnitt der Briefecke 1 setzt sich aus einem
Grunddreieck 3 sowie zwei Seitendreiecken 3 und 4 zusammen. Selbstverständlich kann sowohl farbiger als durchsichtiger Werkstoff
für den Zuschnitt verwendet werden.
Bei der Ausführungsform nach Pig. 2 ist an dem freien inneren Schenkel 8 des linken Seitendreiecks 5 eine Lasche 7 vorgesehen,
die eine sich nach außen hin trapezförmig verjüngende Umrißform besitzt. Die Briefecke 1 bzw. 1a besitzt auf der
vollständig mit Gummierung 2 od. dgl. versehenen Seite des Zuschnitts Markierungslinien 8, die die BJ^elinie für das
Umklappen der Seitendreiecke 4 und 5 bzw. der Lasche 7 angeben.
Ferner wird durch diese Markierungslinien 8 das Grunddreieck 3 umrissen, auf das die Ecke des oder der untersten
Briefbogen passend aufzulegen sind. Vorzugsweise ist die Markierungslinie 8 etwas in das die Briefecke bildende Papier,
die Kunststoff-folie od. dgl. eingeprägt, so daß dadurch die beim Umlegen der Seitendreiecke 4 und 5 bzw. der Lasche 7 auftretende
Biegezone bereits festgelegt ist. Gegebenenfalls
können als Markierungslinien auch direkt Falzlinien in den
Zuschnitt eingeprägt sein, die dann ohne Drucklinie durch ihre Form sowohl einen optischen Hinweis für die Begrenzung
der einzelnen Felder 4, 5 und 7 bilden und gleichzeitig dort
das Umbiegen erleichtern.
An den Fig. 3 bis 7 sei die Anwendung der neuerungsgemäßen Briefecken 1 bzw. 1a erläutert.
Zwei Briefbogen 10, die genau deckend aufeinanderliegen, werden mit ihrer linken oberen Ecke so auf die mit Haftgummierung
ad* dgl-c versehene Seite des G-runddreieckes 3 aufgelegt, daß
die beiden Markierungslinien 8 mit den Seitenkanten 10a und
10b der Briefbögen 10 fluchten. Dann wird beispielsweise zunächst
das obere Seitendreieck 4 auf die Oberseite des oberen Briefbogens 10' umgelegt und danach auf dieses Seitendreieck
das links neben den Briefbögen 10 befindliche weitere Seitendreieck
5 aufgeklebt. Der untere Briefbogen 10 steht über die Gummierung mit dem G-runddreieck 3 in Verbindung, der obere
Briefbogen 10' klebt an dem Seitendreieck 4, welches seinerseits noch einmal von dem zweiten Seitendreieck 5 gehalten
wird.
Wenn man drei Briefbögen 10, 10' und 11 miteinander verbinden
will, verwendet man zweckmäßigerweise eine Briefecke 1, bei der das nicht mit einer Lasche 7 versehene Seitendreieck 4
auch auf seiner Rückseite eine Gummierung trägt. Man legt dann, wie vorstehend beschrieben, zunächst die beiden
-6-
Brief"bögen 10 und 10' auf das Grunddreieck 3 auf, wobei deren
Seitenkanten 10a und 10b mit den Markierungslinien 8 fluchten. Dann legt man zunächst nur das nicht mit der Lasche 7 versehene
Seitendreieck 4 um, so daß der oberste (10·) der beiden ersten Briefbogen. 10; 10' mit dem Seitendreieck über die
Gummierung in Verbindung steht. Alsdann legt man den üri~C"cen
Briefbogen 11 fluchtend zu den anderen Briefbogen 10 auf die
mit Gummierung versehene Rückseite des Seitendreieckes 4 auf und faltet dann das zweite Seitendreieck 5 um, wodurch auch
noch die Oberseite des obersten Briefbogens 11 über die Gummierung des Seitendreiecks 5 gehalten wird.
Wenn man eine festere Verbindung wünscht, benutzt man eine Briefecke 1a gemäß der Ausführung gemäß I1Ig. 2. Dann kann
man das zweite Seitendreieck 5 noch durch die Lasche 75 die
SKm-
noch um die seite der gefalteten Brief ecke 1a
noch um die seite der gefalteten Brief ecke 1a
herumgelegt wird, absichern.
Die neuerungsgemäße Briefecke 1 ermöglicht eine dauerhafte
(bei Verwendung entsprechender Klebwerkstoffe und Briefbogen
auch eine lösbare) Verbindung zwischen zwei oder drei Briefbogen 10, 10' bzw. 11, ohne daß ein erhebliches Auftragen
an der Verbindungsstelle in Kauf genommen werden muß. Außerdem werden metallische Verbindungselemente vermieden, die
leicht zu einer Beschädigung eines Stempels führen können und häufig auch im Laufe der Zeit zu Rostflecken an den
Briefbogen führen.
-7-
In I1Ig. 1 ist nmch angedeutet, wie sich an die Brief ecke 1
weitere Briefecken 1 über schwache Verbindungsstege 12
anschließen können, damit zur "besseren Lagerung und Bereitstellung
zahlreiche Briefecken zu einem Band, einer Rolle od.dgl. zusammengefügt aufbewahrt werden können. Man kann
die neuerungsgemaßen Brief ecken, insbes. wenn sie mit Haftgummierung
versehen sind, in größerer Anzahl auch gut auf einem Blatt bereithalten, mit dem sie in leicht lösbarer Verbindung
stehen.
Claims (7)
1. Briefecke zum Zusammenfügen τοη mehreren Briefbogen,
gekennzeichnet durch einen mit einer Gummierung (2)
od.dgl. versehenen Zuschnitt aus Papier, Kunststoff od.dgl.
Folie, der ein Grunddreieck (3) sowie zwei umlegbare Seitendreiecke (4; 5) aufweist.
2. Briefecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem freien inneren Schenkel (6) eines Seitendreieckes (5) eine Lasche (7) vorgesehen ist.
3. Briefecke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lasche (7) eine sich nach außen hin trapezförmige verjüngende
Umrißform "besitzt.
4. Briefecke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen mit einer Gummierung (2)
od.dgl. versehenen Seite des Zuschnitts ggf. etwas eingeprägte Markierungslinien (8) für das Grunddreieck und die
Seitendreiecke (3; 4; 5) bzw. für die Lasche (7) vorgesehen sind.
5. Briefecke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß lalzlinien in den Zuschnitt eingeprägt sind.
6« Briefecke nach Anspruch 1 od. einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß das Seitendreieck (4), welches keine Lasche (7) trägt, auf seiner Rückseite mit einer
Gummierung od. dgl. versehen ist.
7. Briefecke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß sie üToer schwache VerMndungsstege (12),
perforierte linien od. dgl. mit weiteren Briefecken in
Verbindung steht, mit denen sie zu einem Band, einer Rolle od. dgl. zusammengefügt ist.
Patentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0050168 DE1909318U (de) | 1964-11-04 | 1964-11-04 | Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0050168 DE1909318U (de) | 1964-11-04 | 1964-11-04 | Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1909318U true DE1909318U (de) | 1965-02-04 |
Family
ID=33340750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964H0050168 Expired DE1909318U (de) | 1964-11-04 | 1964-11-04 | Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1909318U (de) |
-
1964
- 1964-11-04 DE DE1964H0050168 patent/DE1909318U/de not_active Expired
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