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DE1909318U - Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen. - Google Patents

Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen.

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Publication number
DE1909318U
DE1909318U DE1964H0050168 DEH0050168U DE1909318U DE 1909318 U DE1909318 U DE 1909318U DE 1964H0050168 DE1964H0050168 DE 1964H0050168 DE H0050168 U DEH0050168 U DE H0050168U DE 1909318 U DE1909318 U DE 1909318U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corner
letter
triangle
rubber coating
tab
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964H0050168
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Haenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1964H0050168 priority Critical patent/DE1909318U/de
Publication of DE1909318U publication Critical patent/DE1909318U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Briefecke zum Zusammenfügen von mehreren Briefbogen
Die !Teuerung betrifft eine Brief ecke, die zum. Zusammenfügen von mehreren Briefbogen dient. Häufig werwendet man zum "Verbinden mehrerer Briefbogen Büroklammern oder Heftklammern. Diese bestehen meist aus korrosionsempfindlichem Metall, so daß sich bei längerer Ablagerung von Briefen unschöne Rostflecken bilden. Es sind auch "bereits ±sriefklammern aus Kunststoff bekannt. Diese haben jedoch ebenso wie Briefklammerη aus Metall den Fachteil, daß sie stark auftragen und insbesondere beim automatischen Abstempeln von Briefen bei der Post sehr hinderlich sein können, weil durch sie der Stempel überbeansprucht bzwl beschädigt werden kann.
Es sind auch bereits Heftecken aus Metallfolie bekannt, die beispielsweise an einer Ecke von Briefbogen angebracht werden können. Sie stellen meist die verbindung der einzelnen Briefbogen miteinander dadurch her, daß sie zusammen mit den übereinanderliegenden Ecken der Briefbogen umgeknifft werden, so daß sich eine teils formschlüssige, teils kraftschlüssige verbindung ergibt. Zuweilen besitzen diese aus Metallfolie bestehenden -ü-eftecken auch noch
kleine, spitze Zacken, die in die Briefbogen eingreifen und dadurch eine besonders feste und dauerhafte Verbindung herstellen.
Der Nachteil dieser aus Metallfolie bestehenden Heftecken besteht u.a. darin, daß sie mit der Hand umgefaltet werden müssen und deshalb nicht nur auftragen, sondern nicht selten ungenügend zusammengebogen werden, so daß sie sich in unbeabsichtigter Weise lösen können. Da diese Heftecken auch eine gewisse Formstabilität aufweisen, können sie ebenfalls einen Stempel beschädigen. Auch fallen metallische Heftklammern für das Porto misslich ins Gewicht.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Briefecke zum Zusammenfügen von mehreren Briefbogen zu schaffen, bei welcher die Nachteile der vorbekannten Verbindungsmittel dieser Art vermieden werden. Und zwar handelt es sich bei der Neuerung um eine Briefecke, mit der insbesondere zwei oder drei Briefbogen miteinander dauerhaft verbunden werden sollen.
Die neuerungsgemäße Lösung besteht aus einer Briefecke, die aus einem mit einer Gummierung od. dgl. versehenen Zuschnitt aus Papier, Kunststoff od. dgl. I1OUe besteht, der ein Grunddreieck sowie zwei umlegbare Seitendreiecke aufweist.
Gegebenenfalls kann man an einem freien inneren Schenkel eines Seitendreieckes eine Lasche vorsehen. Diese kann vorzugsweise eine sich nach innen hin trapezförmig verjüngende Umrissform besitzen.
Vorzugsweise sind auf der oberen, mit einer Gummierung od. dgl. versehenen Seite des Zuschnitts ggf. etwas eingeprägte Markierungslinien für das Grunddreieck und die Seitendreiecke bzw. für die Lasche vorgesehen. Diese Markierungslinien geben die Palzlinien,
an denen die Seitendreiecke bzw. die Lasche umgefalzt; werden sollj an. Gegebenenfalls können diese Palzlinien in den Zuschnitt eingeprägt sein, damit das Umlegender Seitendreiecke "bzw. der Lasche erleichtert wird.
Vorzugsweise kann ein Seitendreieck, welches keine Lasche trägt, auch auf seiner Rückseite mit einer Gummierung od.dgl. versehen sein.
Zur Lagerung und Bereithaltung der neuerungsgemäßen Briefecken können diese über schwache Verbindungsstege, perforierte Linien od. dgl. mit weiteren benachbarten Briefecken in Verbindung stehen, mit denen sie zu einem Band, einer Rolle od. dgl. aufwickelbar sind.
Weitere Einzelheiten der Neuerung seien an Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Briefecke, Pig. 2 eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer
Briefecke, die eine Lasche aufweist, Pig. 3 zeigt einen Querschnitt einer Verbindung von drei Blatt
Briefbogen mit einer Briefecke entsprechend Pig. 1, Pig. 4 zeigt eine Verbindung von zwei Briefbogen mittels
einer Briefecke entsprechend Pig. 1 und Pig. 5 zeigt eine Aufsicht auf die. Briefbogen entsprechend
den Pig. 3 und 4;
Pig. 6 stellt den Querschnitt einer Verbindung von drei Briefbogen mit einer Briefecke entsprechend Pig. 2 dar und
Fig. 7 die zugehörige Vorderansicht.
Bine im ganzen mit 1 bezeichnete Briefecke besteht aus einem Zuschnitt aus Papier, Kunststoff od. dgl. Folie, die wenigstens auf ihrer Oberweite mit einer Gummierung od. dgl. versehen ist. Dabei kommt als G-ummierung insbes. eine selbstklebende, sogenannte Haftgummierung in Präge, es kann aber auch eine einfache Gummierung verwendet werden, die vor dem Kleben angefeuchtet werden muß. Der Zuschnitt der Briefecke 1 setzt sich aus einem Grunddreieck 3 sowie zwei Seitendreiecken 3 und 4 zusammen. Selbstverständlich kann sowohl farbiger als durchsichtiger Werkstoff für den Zuschnitt verwendet werden.
Bei der Ausführungsform nach Pig. 2 ist an dem freien inneren Schenkel 8 des linken Seitendreiecks 5 eine Lasche 7 vorgesehen, die eine sich nach außen hin trapezförmig verjüngende Umrißform besitzt. Die Briefecke 1 bzw. 1a besitzt auf der vollständig mit Gummierung 2 od. dgl. versehenen Seite des Zuschnitts Markierungslinien 8, die die BJ^elinie für das Umklappen der Seitendreiecke 4 und 5 bzw. der Lasche 7 angeben. Ferner wird durch diese Markierungslinien 8 das Grunddreieck 3 umrissen, auf das die Ecke des oder der untersten Briefbogen passend aufzulegen sind. Vorzugsweise ist die Markierungslinie 8 etwas in das die Briefecke bildende Papier, die Kunststoff-folie od. dgl. eingeprägt, so daß dadurch die beim Umlegen der Seitendreiecke 4 und 5 bzw. der Lasche 7 auftretende Biegezone bereits festgelegt ist. Gegebenenfalls
können als Markierungslinien auch direkt Falzlinien in den Zuschnitt eingeprägt sein, die dann ohne Drucklinie durch ihre Form sowohl einen optischen Hinweis für die Begrenzung der einzelnen Felder 4, 5 und 7 bilden und gleichzeitig dort das Umbiegen erleichtern.
An den Fig. 3 bis 7 sei die Anwendung der neuerungsgemäßen Briefecken 1 bzw. 1a erläutert.
Zwei Briefbogen 10, die genau deckend aufeinanderliegen, werden mit ihrer linken oberen Ecke so auf die mit Haftgummierung ad* dgl-c versehene Seite des G-runddreieckes 3 aufgelegt, daß die beiden Markierungslinien 8 mit den Seitenkanten 10a und 10b der Briefbögen 10 fluchten. Dann wird beispielsweise zunächst das obere Seitendreieck 4 auf die Oberseite des oberen Briefbogens 10' umgelegt und danach auf dieses Seitendreieck das links neben den Briefbögen 10 befindliche weitere Seitendreieck 5 aufgeklebt. Der untere Briefbogen 10 steht über die Gummierung mit dem G-runddreieck 3 in Verbindung, der obere Briefbogen 10' klebt an dem Seitendreieck 4, welches seinerseits noch einmal von dem zweiten Seitendreieck 5 gehalten wird.
Wenn man drei Briefbögen 10, 10' und 11 miteinander verbinden will, verwendet man zweckmäßigerweise eine Briefecke 1, bei der das nicht mit einer Lasche 7 versehene Seitendreieck 4 auch auf seiner Rückseite eine Gummierung trägt. Man legt dann, wie vorstehend beschrieben, zunächst die beiden
-6-
Brief"bögen 10 und 10' auf das Grunddreieck 3 auf, wobei deren Seitenkanten 10a und 10b mit den Markierungslinien 8 fluchten. Dann legt man zunächst nur das nicht mit der Lasche 7 versehene Seitendreieck 4 um, so daß der oberste (10·) der beiden ersten Briefbogen. 10; 10' mit dem Seitendreieck über die Gummierung in Verbindung steht. Alsdann legt man den üri~C"cen Briefbogen 11 fluchtend zu den anderen Briefbogen 10 auf die mit Gummierung versehene Rückseite des Seitendreieckes 4 auf und faltet dann das zweite Seitendreieck 5 um, wodurch auch noch die Oberseite des obersten Briefbogens 11 über die Gummierung des Seitendreiecks 5 gehalten wird.
Wenn man eine festere Verbindung wünscht, benutzt man eine Briefecke 1a gemäß der Ausführung gemäß I1Ig. 2. Dann kann man das zweite Seitendreieck 5 noch durch die Lasche 75 die
SKm-
noch um die seite der gefalteten Brief ecke 1a
herumgelegt wird, absichern.
Die neuerungsgemäße Briefecke 1 ermöglicht eine dauerhafte (bei Verwendung entsprechender Klebwerkstoffe und Briefbogen auch eine lösbare) Verbindung zwischen zwei oder drei Briefbogen 10, 10' bzw. 11, ohne daß ein erhebliches Auftragen an der Verbindungsstelle in Kauf genommen werden muß. Außerdem werden metallische Verbindungselemente vermieden, die leicht zu einer Beschädigung eines Stempels führen können und häufig auch im Laufe der Zeit zu Rostflecken an den Briefbogen führen.
-7-
In I1Ig. 1 ist nmch angedeutet, wie sich an die Brief ecke 1 weitere Briefecken 1 über schwache Verbindungsstege 12 anschließen können, damit zur "besseren Lagerung und Bereitstellung zahlreiche Briefecken zu einem Band, einer Rolle od.dgl. zusammengefügt aufbewahrt werden können. Man kann die neuerungsgemaßen Brief ecken, insbes. wenn sie mit Haftgummierung versehen sind, in größerer Anzahl auch gut auf einem Blatt bereithalten, mit dem sie in leicht lösbarer Verbindung stehen.

Claims (7)

Schutzanspräche
1. Briefecke zum Zusammenfügen τοη mehreren Briefbogen, gekennzeichnet durch einen mit einer Gummierung (2) od.dgl. versehenen Zuschnitt aus Papier, Kunststoff od.dgl. Folie, der ein Grunddreieck (3) sowie zwei umlegbare Seitendreiecke (4; 5) aufweist.
2. Briefecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem freien inneren Schenkel (6) eines Seitendreieckes (5) eine Lasche (7) vorgesehen ist.
3. Briefecke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (7) eine sich nach außen hin trapezförmige verjüngende Umrißform "besitzt.
4. Briefecke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen mit einer Gummierung (2) od.dgl. versehenen Seite des Zuschnitts ggf. etwas eingeprägte Markierungslinien (8) für das Grunddreieck und die Seitendreiecke (3; 4; 5) bzw. für die Lasche (7) vorgesehen sind.
5. Briefecke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß lalzlinien in den Zuschnitt eingeprägt sind.
6« Briefecke nach Anspruch 1 od. einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Seitendreieck (4), welches keine Lasche (7) trägt, auf seiner Rückseite mit einer Gummierung od. dgl. versehen ist.
7. Briefecke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sie üToer schwache VerMndungsstege (12), perforierte linien od. dgl. mit weiteren Briefecken in Verbindung steht, mit denen sie zu einem Band, einer Rolle od. dgl. zusammengefügt ist.
Patentanwalt
DE1964H0050168 1964-11-04 1964-11-04 Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen. Expired DE1909318U (de)

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DE1964H0050168 DE1909318U (de) 1964-11-04 1964-11-04 Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen.

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DE1964H0050168 Expired DE1909318U (de) 1964-11-04 1964-11-04 Briefecke zum zusammenfuegen von mehreren briefbogen.

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