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DE1908298A1 - Verfahren zur Herstellung eines Bildes von feinteiligen Teilchen durch Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bildes von feinteiligen Teilchen durch Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes

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Publication number
DE1908298A1
DE1908298A1 DE19691908298 DE1908298A DE1908298A1 DE 1908298 A1 DE1908298 A1 DE 1908298A1 DE 19691908298 DE19691908298 DE 19691908298 DE 1908298 A DE1908298 A DE 1908298A DE 1908298 A1 DE1908298 A1 DE 1908298A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
image
developer
carrier liquid
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691908298
Other languages
English (en)
Inventor
Satoru Honjo
Masamichi Sato
Yasuo Tamai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE1908298A1 publication Critical patent/DE1908298A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

. PATENTANWÄLTE
DR. E. WIEGAND DIPL-ING, W. NIEMANN
DR. M. KOHLER DIPL-ING. G. GERNHARDT »908298
MÖNCHEN ' HAMBURG
telefon: 555476 8000 MÜNCHEN 15,-19. Februar 1969
TELEGRAMME. KARPATENT " NUSSBAUMSTRASSE 10
W. 14 143/69 13/Nie
Fuji Shashin Film Kabushiki Kaisha
Kanagawa (Japan)
Verfahren zur Herstellung eines Bildes von ^einteiligen Teilchen durch Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes, das auf einer iSOlierenden Schicht gebildet ist, unter Verwendung eines flüssigen Entwicklers. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Verbesserung der Arbeitsweise zum Auswaschen von überschüssigem flüssigem Entwickler nach der Entwicklung, ' ·
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Es ist allgemein bekannt, daß das flüssige Entwicfe lungsverfahren Bilddarstellungen mit einem großen Dichte^ ; bereich bei einer hohen Bildauflösung liefert,; nämlich.^ ' : Bilddarstellungen von hoher Qualität, die unter Anwendung \: vieler anderer Arbeitsweisen (z.B. Kaskaden-, Magnetbürste-; und Pulveraufstäubverfahren) niemals erhältlich ist. Das flüssige Entwicklungsverfahren leidet jedoch unter dem Nachteil, daß die überschüssige Flüssigkeit gleiehfprmig an der entwickelten Oberfläche so anhaftet, ^daß diese beim .Trocknenein verhältnismäßig« hohes Ausmaß an Hintergrund verursacht.: ;
Wie in der japanischen Aus leges ehr if t Nö. SHO-j56-19Ö6O beschrieben, war ein wirksames Verfahren zum Ausschließen . der Schleierbildung bekannt, bei welchem die elektrophotographische lichtempfindliche Schicht nach Entwicklung nfc ■."-■:-_ einer Flüssigkeit (die keinen Toner enthält), die mit der " Trägerflüssigkeit des flüssigen Entwicklers identisch ist, gewaschen wird. . ; " ' ·
F-s wurden Versuche ausgeführt^ünd dabei festgestellt, daß die vorstehend geschilderte Arbeitsweise mit dem folgenden Nachteil behaftet ist. Wenn die Verfahrensstufen von Ent-r wicklung. Waschen und Trocknen mechanisiert werden und zwecks Verkürzung der Entwicklungsdaiuer der Strom der Waschflüssigkeit mit einer verhältnismäßig hohen Eließgeschwindigkeit gegen die entwickelte Oberfläche während des Waschens fließen gelassen wird, oder zwecks Äuspressens oder Abquetschens der an die Oberfläche anhaftenden Waschflüssigkeit die empfindliche Platte unmittelbar nach dem Waschvor-' gang durch Abquetechrollen geführt wird, wird festgestellt, "
daß die, Haftung zwischen der isolierenden Schicht und dem entwickelten Tonerbild darauf geschwächt wird und infolgedessen das Bild zerstört wird oder zum Auseinanderfließen der Form gebracht wird. Ein derartiger Nachteil wird kaum beobachtet während die Behandlung unter einem schwachen mechanischen Rühren (nämlich eine zeitraubende Behandlung) ausgeführt wird. Wenn beispielsweise das Waschen wie bei der gebräuchlichen Wasserwascharbeitsweise, die für die Halogensilberphotographie zur· Anwendung gelangt, ausgeführt wird, wobei .ein Gefäß mit der Waschflüssigkeit gefüllt, das entwickelte blatt- oder bahnenförmige Material, beispielsweise das elektrophotographische empfindliche Material, mit nach oben gekehrter entwickelter Oberfläche eingetaucht wird und dem Material Inder Flüssigkeit eine schwache. Sehüttelbewegung erteilt .wird, dannwird das Bild auch von der Waschflüssigkeit der vorstehend genannten Auslegeschrift nicht zerstört. Selbst wenn hierbei eine ... Abnahme in der Bilddichte auftritt, findet eine derartige Abnahme gleichförmig statt und verursacht daher in vielen Fällen kein Hindernis......
Aufgäbe der Erfindung ist die Schaffung eines besonders wirksamen Verfahrens für das flüssige Raschentwicklungsverfahren bei der Elektrophotographie«,·
Bei einem Anwendungsgebiet, bei welchem eine Mehrfarbenkopie durch Wiederholung der flüssigen Entwicklung an einem elektrophotographische.n empfindlichen Papier oder einem elektrostatischen Aufzeiehnuhgspapier, wobei bei jeder Behandlung ein Toner mit einer verschiedenen Farbe zur Anwendung gelangt, ergibt die Verringerung der für jede Entwick-
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lung notwendigen Zeitdauer eine bemerkenswerte Abnahme .der .· Zeitdauer, die für die Gesamtbehandlung erforderlich ist. Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Entwicklungs^ , ; flüssigkeit., die diese Forderung erfüllt. ^
' Die Erfindung ist jtebesondere-dadurch gekennzeichnet>::._ daß die Beständigkeit des Bildes gegenüber Zerstörung; w^i- λ rend der Wasölbehandlung durch eine Kombination zwischen^I der Zusammensetzung des flüssigen Entwicklers in der WaschV flüssigkeit erhöht wird. . - ■
Gemäß der Erfindung besteht der bei der flüssigen 'Entlatenten ; - - ...-.:■■· : s; wicklung einesyelektrostatischen Bildes, das auf einer isolierenden Schicht gebildet ist, zu verwendende, Entwickler : aus einer stark isolierenden Trägerflüssigkeit und einem feinteiligen elektrostatisch geladenen Toner mit einem . .· Teilchendurchmesser von weniger als 1 /U, der darin gelöst ist, wobei die Trägerflüssigkeit einen harzartigen Bestandteil in gelöstem Zustand einverleibt enthält. r>er über- ; schüssige flüsige Entwickler, der an der isolierenden Schicht anhaftet, kann ohne jegliche Beschädigung des entwickelten Bildes entfernt werden, indenfman die entwickelte .Oberfläche vor der ß.uftrocknung des flüssigen Entwicklers in Berührung mit der flüchtigen Flüssigkeit bringt, die im wesentlichen· keinen ^oner enthält oder diesen bei einer Konzentration von J weniger als l/lO der"Konzentratlon des verwendeten flüssigen Entwicklers enthält, mit der Trägerflüssigkeit verträglich; ist, eine'geringere Löslichkeit für den harzartigen Bestandteil besitzt, der auf der latenten Bildobe'rfläche abgeschieden "und in dem Bildteil enthalten ist, als die vor- *
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stehend genannte Trägerflüssigkeit und eine .Dielektrizitätskonstante von weniger als 3*5 und einen spezifischen Volumenwiderständ von oberhalb 10 Ohm em aufweist.
im allgemeinen betrifft die Erfindung die Gewinnung einer Bilddarstellung aus sehr feinen Teilchen mit einem Harzgehalt und die anschließende Ausführung des Waschens mit einer Waschflüssigkeit, die nicht fähig ist, das Harz zu lösen. Während des Waschens wird das Harz, welches die Teilchen einschließt, weniger löslich, so daß der Bilddarstellungsteil einen Zustand annimmt, .als ob er fixiert oder schwach geschützt worden wäre. Somit wird er ausreichend beständig gegenüber der Einwirkung der Abquetschrollen oder der Waschflüssigkeit mit einer großen Strömungs- oder Fließßeschwindigkeit. Es ist dabei die Tatsache zu beachten, daß die Waschflüssigkeit gemäß der Erfindung im wesentlichen keine nicht flüchtigen Bestandteile, z.B. Harz, gelöst enthält. Die Waschflüssigkeit ist dadurch gekennzeichnet·, daß sie lediglich aus flüchtigen Bestandteilen gebildet ist. Während der wMerholten Verwendung der Waschflüssigkeit wird sie mit einer gerissen Menge der Entwicklerflüssigkeit verunreinigt. Es ist daher wichtig, daß derartige verunreinigende nicht flüchtige Komponenten nadi einer geeigneten Methode entfernt, werden oder daß die Flüssigkeit in Zeitabständen einer geeigneten Anzahl von Wascharbeitsgängen ersetzt wird.
• Als typisches Verfahren zur Gewinnung des elektrostatischen latenten.Bildes auf einer isolierenden Oberfläche ist das sogenannte Carlson*sehe Verfahren bekannt, bei welchem man eine lichtelektrisch leitfähige isolierende Schicht auf einer Unterlage mit _einer verhältnismäßig hohen elektrischen Leitfähigkeit bildet, diese gleicharmig elektrisch
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aufladt und mit einem Originalbild belichtet. Es ist
feuer das Calman-Verfahren bekannt, bei welchem die Vorgänge von Belichtung und elektrostatischer Aufladung umgekehrt sind, sowie das thermoxerographische oder das
xerothermographische Verfahren, bei welchem anstelle einer Belichtung mit Licht eine Wärmestrahlung zur Anwendung gelangt, und das elektrostatische Aufzeichnungsverfahren, bei welchem ejne gebräuchliche isolierende Schicht verwendet wird
Z «ij·
und an eine Elektrode,mit der Form eines Buchstabens oder einer Zahl,ein hohes elektrisches Potential angelegt wird, um die Berührung oder den Kontakt mit der Schicht zu bewirken.
Die Arbeitsweise, bei welcher die lichtelektrisch leitfähige isolierende Schicht mit einem Lichtbild so beichtet wird, um das*latente Bild durch einen Photovolt-Effekt zu erzeugen, ist auch unter der Bezeichnung "ladungsfreies Verfahren" bekannt. Irgendeines dieser Verfahren sowie andere Arbeitsweisen können gemäß der Erfindung zur Anwendung gelängen.
^s gibt zahlreiche Vaöffentiichungen und eine große
Anzahl von Patenten bezüglich der Herstellung und der
Zusammensetzungen von^lüssigeri Entwicklern. Im allgemeinen bestehen flüssige Entwickler aus feinteiligeri Tonerteilchen * mit geeigneten Mengen einer elektrischen Ladung und aus
Trägerflüssigkeiten, die als deren Dispergiermittel dienen. Bei dem gemäß der Erfindung zu verwendenden flüssigen ßnt- i-, wickler muß der Durchmesser der Tonerteilchen kleiner als 1 /u sein. Dies bedeutet, daß die auf die Oberfläche des
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latenten Bildes abzuscheidenden Teilchen von einer kleineren , Einheit als 1 /U sein müssen. TonerteiLchen mit einem größeren Durchmesser als dem angegebenen neigen zum Verlassen der Schichtoberfläche während der Wascharbeit und sind hinsichtlich vieler elektrophotographischer Eigenschaften unerwünscht* da sie die Erzielung von erwünschten Rrgebnissen wesentlich erschweren. Überdies besteht die Forderung, daß der flüssige Entwickler einen harzartigen Bestandteil gelöst in dessen Trägerilüssigkeit enthält. Ein derartiger haizartiger Beständtpil wird häufig als "Fixiermittel" bezeichnet. Im allgemeinen werden als Trägerflüssigkeit stark isolierende nicht polare Flüssigkeiten gewählt. Das Fixiermittel ist ziemlich beschränkt, da es in derartigen besonderen Flüssigkeiten löslich sein muß. Häufig werden Gligomere von niedrigem Molekulargewicht verwendet. Beispiele sind langölige Alkydharze, insbesondere Alkydharze, bei welchen . Isophthalsäure verwendet wurde, EpoxyeSErharze, Pfnansnöle, mit Naturharz modifizierte Phenol-Pormaldehyd-Harze,' Xyiol-^ormaldehyd-Harze und andere hitzehärtbare Harze. Gelegentlich können Vinylpolymerisate, z.B. Polybutylmethacrylatj Styrol-Butadien-Mischpolymerisat und andere Styrolmis-ehpolymerisat9zui* Anwendung gelangen. In jedem Fall sind Verbindungen mit übermäßig hohen Molekulargewi ehrten schwierig zu verwenden, da diese zur Bildung eines starken Films neigen, wenn sie durch die Anwendung der Waschflüssigkeit unlöslich gemacht werden.
■ niese Harze sind in alicyelischen Kohlenwasserstoffen, z.B. Cyclohexan, Tetralin oder Decalin, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, chlorierten Kohlenwasserstoffen, chlorfluorierten Kohlenwasserstoffen einschließlich von deren
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Gemischen, und beliebigen von diesen Kohlenwasserstoffen, welchen eine geringe Menge eines stärkeren Lösungsmittels ■ (Keton oder aromatischer Kohlenwasserstoff) einverleibt --wurde, löslich. Der flüssige Entwickler wird durch Disper- : gieren von feinteiligen organischen oder anorganischen"' 'Fig— mentteilchen in der ein derartiges Harz enthaltenden Träger--; flüssigkeit hergestellt. Es wurde teilweise die Theorie ver--^ treten, daß das gelöste Harz an der Oberfläche von derart!-' gen Pigmentteilchen stark adsorbiert wird, um dabei die '*" elektrische Ladung des Pigments in der Flüssigkeit zu : - regelnj Die Beobachtung von Tatsachen, die als- kräftige- ' -..-r· Stütze für eine derartige Theorie dienen können/ ist je- ·: doch schwierig. Es wird nämlich angenommen, daß der größere -■■ Teil des Harzes gleichförmig in der flüssigen Phase gelöst -. vorliegt. Beispielsweise wird das Pigment", das für die Erlangung einer negativen elektrischen Ladung-geeignet ist, : beispielsweise Bleichromat als praktisches Beispiel, mit : einem langöligen Alkydharz, wie vorstehend angegeben,' aus- "--. reichend gemischt und die sich ergebende Paste'wird in .-:..--■■; Cydohexan gelöst. Unmittelbar nach der Auflösung scheint -f das Alkydharz an der Oberfläche von Bleichromat adsorbiert zu sein, da gefunden wird, daß der Toner eine positive elektrische Ladung aufweist* Nach längerem Stehen wird jedoch die Harzschicht an der .,Oberfläche des Pigments langsam weggelöst und ein elektrisch, negativer Toner tritt in; .-; Erscheinung. Aufgrund dieser Tatsache wird die Folgerung ■ gezogen, daß so lange, wie die Trägerflüssigkeit zur Auf- ." ■ lösung des Harzes fähig ist, das Pigment zur Erzielung"-.- -, v, . · einer freigesetzten Oberfläche schließlich gelangt. V ;; : ■ :>
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Bei einer anderen Art von Zusammensetzung des flüssigen Entwicklers:werden zwei oder mehrere Arten von Harz verwendet, wovon'die e"ine in der Trägerflüssigkeit löslich ist, während die anderen darin unlöslich sind und an der Oberfläche des Pigments anhaltend verbleiben können, r>as lösliche Harz und das unlösliche ^-άυζ müssen solcherArt mit einer gegenseitigen Verträglichkeit sein. Bas lösliche Harz muß die verlangte "nispergierung des Pigments bewirken, "enn eine derartige Mischung; von Harzen mijt einem Pigment gemischt und die sich, ergebende Paste in einer Trägerflüssigkeit gelöst wird, wird das Pigment in der Paste in den dispergierten Zustand ohne wesentliche Beeinflussung im dispergierten Zustand aufgrund der Lösung des löslichen Harzes gebracht. In diesem Fall bleibt das unlösliche Harz in stabiler weise auf der Oberfläche des Pigments zurück und infolgedessen tritt die Fähigkeit des unlöslichen Harzes zur Regelung der elektrischen Tadung in stabiler Weise während einer langen Zeitdauern Erscheinung. Bei noch einer weiteren Art von flüssigem Entwickler werden mehr als zwei Arten von Harz verwendet. Obgleich sämtliche der Harze in der Trägerflüssigkeit gelöst werden, können sie verschiedene Grade an T.öslichkeit gegenüber anderen Lösungsmitteln aufweisen.
Wenn der flüssige .Entwickler der ersten oder dritten Art auf die Oberfläche des latenten Bildes aufgebracht wird, bewegt sich der Toner elektrophoretisch und scheidet sich in Übereinstimmung mit der Form des latenten Bildes ab. Da die abgeschiedenen Tonerteilchen einen dünnen Film der Trägerflüssigkeit trägem, besteht das abgeschiedene -Bild aus dem Toner in Verbindung mit dem harzartigen Bestandteil der in der anhaftenden Trägerflüssigkeit g^chförmig gelöst, ist. Im Falle des flüssigen "Entwicklers der zweiten Art
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werden die mit dem Harz umhüllten Pigmentteilche'ri auf dem Bildteil abgeschieden. Gleichzeitig wird die Trägerflüs'siskeit einschließlich des darin gelösten Harzes zusammen mit^ den Pigmentteilchen abgeschieden. ■
Es ist von Wichtigkeit, daß gemäß der Erfindung stets ein flüssiger Entwickler, der eine harzartige Komponente gelöst in der Trägerflüssigkeit enthält* erforderlich ist. Wenn das Blattmaterial aus dem Entwicklerbad/herausgenommen wird, trägt es eine'dünne gleichförmige Schicht der Entwicklerflüssigkeit,, die an der Oberfläche durch die Ober·? ../■■ flächenspannung oder durch die Einfangwirkung, die sich infolge einer Oberflächenunregelmäßigkeit der Schicht selbst in dem Bereich ergibt, in welchem eine •Tone-rabscheidung nicht stattfinden sollte,: festgehalten wird. Wenn der zurückbleibende flüssige Entwickler auf der Oberfläche trocknen gelassen wird, wird hierdurch ein hohes Ausmaß an,. Hintergrund herbeigeführt. Wenn das Blatt in eine stark isolierende Flüssigkeit eingetaucht wird, die mit der irägerf Lässigkeit mischbar ist, und zwar bevor der überschüssige flüssige F-ntwiekler auftrocknet, dann kann die überschüsäge Flüssigkeit, die für die· •Schleierbildung verantwortlich ist, weggewaschen werden. Anhand von Versuchen wurde fe£tgesteiltj daß der ftrad der Zerstörung der Bilddärsteilung durch die Kinwirkung des Waschens mit der Löslichkeit des " in der Trägerflüssigkeit gelösten Harzes in der Wasch- . flüssigkeit stark variiert. Aufgrund der sehr starken An- ·. Ziehung zwischen dem Toner und dem latenten Bild ist es; . . . schwierig, die Zerstörung des Bildes im Falle von aus \, ·.-;' Linioj^gebildeten Bildern zu beobachtet..« Wie vorstehend angegeben, ist es schwierig, die Zerstörung des Bildes zu beobachten, wenn eine milde und sorgfältige ¥aschwirkunger-
teilt wird. -In den Fällen, bei welchen eine Bilddarstellung mit einer durchgehenden oder kontinuierlichen Tönung erhalten wird oder wenn die Waschflüssigkeit zum Fließen entlang der entwickelten Oberfläche bei einer hohen.Strömungsgeschwindigkeit zwecks Verkürzung der Waschdauer gebracht wird, wird die Bildzerstörung deutlich beobachtet. Wenn das Blatt oder das Bahnenmaterial durch die Abquetschrollen geführt wird, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, kann das Bild zerstört werden oder es kann teilweise auf die Rollenoberfläche übertragen werden. .
Wenn die Waschflüssigkeit von solcher Art ist, die die in dem Bild enthaltene gelöste harzartige Komponente auflösen kann, treten daher derartige Probleme, wie vorstehend geschildert, stets auf. Es wurde festgestellt, daß diese Nachteile vollständig ausgeschaltet werden, indem man die Waschflüssigkeit mit Lösungsmitteln bildet,, die schlechte Lösungsmittel· für das in dem Bildteil enthaltene gelöste Harz darstellen. Es ist zu beachten, daß sämtliche der drei vorstehend beschriebenen Arten die harzartige Komponenten enthalten, die in der Trägerflüssigkeit löslich ist. Es wurde experimentell beobachtet, daß wenn eine derartige Komponente In einen ungelösten Zustand durch die Anwendung der Waschflüssigkeit übergeht, das Tonerbild einem raschen Strömen der Waschflüssigkeit sowie der Quetschwirkung durch die Rollen oder Walzen widerstehen kann, wobei auf diese Weise eine Behandlung bei höher Geschwindigkeit ermöglicht wird. Im Falle des flüssigen Entwicklers der zweiten Art wird, falls die Waschflüssigkeit auch das an der Oberfläche von Pigmentteilchen enthaltene unlösliche Harz löst, eine Zerstörung des
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Bildes erhalten. Tatsächlich findet jedoch eine Lösung, eines depart igen die Ladung regelnden Harzes in einer Waschflüssig- -. keit kaum statt, da sich das Reglerh.ar-z,; selbst in der Träger— flüssigkeit eines Entwicklers, die im allgemeinen ein star-; : ; , keres Auflösungsvermögen als die Waschflüssigkeit aufweist, nicht löst. ' . .....
Nachstehend werden praktische Beispiele, die bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung darstellen, erläutert. Bei einem typischen Beispiel wird ein organisches oder' anorga- ' ' ; nisches Pigment mit einem Tränklack oder Firnis behandelt, der durch Kochen eines mit Naturharz modifizierten Phenol-Formaldehyd-Harzes in kochendem Leinsamenöl erhalten worden war, oder es wird mit einem mit Styrol modifizierten Alkydharz behandelt und das behandelte Pigment wird in eine ■ Trä·?· gerflüssigkeit eingebracht, die hauptsächlich aus Cyclohexan · besteht, um eine Dlspergierung des Pigmentes darin zu ermöglichen. In Verbindung mit dem so erhaltenen flüssigen Entwickler wird ein isoparaffinischer Kohlenwasserstoff mit einem KB-Wert von weniger als 30, ein geradkettiger aUphatischer -..,·. Kohlenwasserstoff, der zum Auflösen von wenigstens einem Teil des vorstehend beschriebenen Tränklackes nicht fähig ist, oder ein chlorfluorierter Kohlenwasserstoff als Waschflüssigkeit verwendet. Die Befürchtung, daß die Unlöslichmachung des harzartigen Materials in dem Entwickler eine gleichförmige Abscheidung des eingekapselten Toners in dem .unlöslich ge^- '...." machten Harz an der entwickelten Oberfläche ohne Unterschied mit Bezug auf Bild- und büäfreie Bereiche veranlassen würde, ist, wie experimentell bestätigt wurde, unbegründet. Ein derartig vorteilhaftes Ergebnis kann durch eine innige Anziehung
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zwischen dem elektrostatisch abgeschiedenen Toner und der lichtelektrisch leitfähigen Oberfläche erklärt werden, die an den Hintergrundbereichen nicht vorhanden ist. Die für die Schleierbildung verantwortlichen 'Pigmentteilcien werden durch die Waschflüssigkeit weggewaschen. Andererseits sind die Pigmentteilchen an der Oberflächenschicht in dem Bildteil stark elektrostatisch abgeschieden. Wenn daher das Bild der Waschflüssigkeit ausgesetzt wird, sondern sich jene löslichen harzartigen.Teilchen, die unter den Pigmentteilchen vorhanden sind, in ,Nähe der Pigmentoberfläche so ab, um die Zurückhaltung der Teilchen auf der Oberfläche zu bewirken, wenn auch mit einer verhältnismäßig schwachen Kraft. Eine derartige Fixierwirküng ist ziemlich schwach, so daß das Bild leicht durch Reiben mit der Pingerspitze oder durch Anwendung einer örtlichen Kraft entfernt werden kann. Dennoch kann das Bild in ausreichendem Ausmaß jeder Kraft widerstehen, welcher das gebildete Bild in der Behandlungsmaschine ausgesetzt wird.
Der durch Kochen von mit Naturharz modifiziertem Phenol-Formaldehyd-Harz zusammen mit kochendem Leinsamenöl erhaltene Tränklack enthält, wie angenommen wird, ein Reaktionsprodukt 'zwischen den beiden Komponenten und das nicht umgesetzte -Leinsamenöl. Der erstere Bestandteil ist in dem Kohlenwasserstofflösungsmittel mit einem niedrigen KB-Wert oder in dem chlorfluorierten Kohlenwasserstoff unlöslich, während das Leinsamenöl in vielen Lösungsmitteln !löslich ist. Demgemäß besteht die Wahrscheinlichkeit, daß der erstere Bestandteil die Fixierwirkung während des Waschvorganges ausübt.
Geeignete harzartige Materialien, die ' . dem flüssigen Entwickler einverleibt worden sind,umfassen mittelölige bis
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langöüige pflanzenölmodifizierte Alkydharze, Phenol-Formäldehyd-modifizierte oder naturharzniodifizi/e'rte Alkydharze, Epoxyesterharze, Terpenharze, Homopolymerisate lind Mischpolymerisate von Styrol o.dgl.. Solche Materialien, die; sich selbst in einem stark nichtpolaren Lösungsmittel lösen können,z.B. ein hydrierter ^aturharzesfcer, können nicht verwendet werden, da sie sich in den Waschflüssigkeiten auflösen·.
Bezüglich der Konzentration oder Menge von derartigen harzartigen Materialien, „die in der Trägerflüssigkeitdeiner'Ent- : Wicklerflüssigkeit gelöst werden und die durch die-Anwendung einer Waschflüssigkeit unlöslich gemacht werden, können 0,3 bis j50 Gew.-Teile eines derartigen Materials und insbesondere 0,5 üs 10 Gew.-Teile auf 1 Gew.-Teil der dispergierten Teilchen in dem Entwickler zur Anwendung gelangen» . .
Beispiele für -die Trägerflüssigkeitszusammensetzung sind Kerosin, Decalin, Gemische von Gyelohexan und Kerosin, Ge- '; mische von Decalin und Kerosin, Gemische von Xsooctän und ■ Cyclohexan, Cyclohexan, welchem 5 bis 10 ^ eines Pflanzenöls einverleibt wurden, Decalin, welchem. 3 bis.10 ^ eines Pflanzenöls einverleibt wurden, Gemische vonKerosin und tetralin, wobei das letztere in einer Menge von 4 bis 15 ^,bezogen auf das Gesamtgewicht, vorhanden ist, Cyclohexan, welchem 2 bis .10.'$ Tetralin einverleibt wurden, Isoparaffin mit einem Gehalt von 10 bis 30 ^Tetralin und/oder Decalin, Kerosin mit eiEm Gehalt von 2 bis 8 fo Toluol o.dgl.. Im allgemeinen ist e±E flüssige Zusammensetzung mit einem Löslichkeitsparameter ; im Bereich von 7i5 bis 8,8 bei Raumtemperatur , was etwa einem.. Kauri-Butanol-Wert von 33 bis 85 entspricht, vorteilhaft.
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. Die Waschflüssigkeit kann den■Toner - in einer Konzentration bis zu etwa 1/10 von derjenigen in-Gera flüssigen Entwickler enthalten. Der Grund hierfür besteht darin, daß das Bild bereits im wesentlichen vollständig entwickelt . •wurde und nicht mehr weiter den in- einer sehr geringen Konzentration vorhandenen Toner anziehen kann.
Die Waschflüssigkeit soll vorzugsweise einen Löslichkeitsparameter von unterhalb 7*5, d.h. einen Kauri-Butanol-Wert von weniger als JO-, aufweisen. Praktisch sind isoparaffinische Kohlenwasserstoffe und chlorfluorierte Kohlenwasserstoffe eingeschlossen.
Wenn ein Farbbild oder ein Mehrfarbenbild durch Überkopieren hergeßtellt wird, wird das einmal" gebildete Tonerbild getrocknet und danach in den nächsten . wickler eingeführt. Häufig gibt es dabei Fälle, bei welchen die Trägerflüssigkeit des zweiten flüssigen Kntwieklers derjenigen des ersten flüssigen Entwicklers ähnlich oder gleich ist. ^emgemäB gönnte sich die Befürchtung ergeben, daß uas erste Bild in der nachsfolgenden Flüssigkeit zerstört werden könnte. Es wurde jedoch experimentell bestätigt, daß ein derartiger Nachteil nicht auftritt. Ein möglicher.Grund hierfür ist, daß das erste,Bild zum Anhaften an der empfindlichen Schicht oder Aufzeichnungsschicht mit einer sehr starken Kraft infolge der Abquetschrollenbehandlung und der Trocknung gebracht wurde.
In den Fällen, bei welchen ein Bild mit Mehrfachfarben in einer kontinuierlichen Tönung erhalten .wird., dient die
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Abnahme der Hintergrunddichte., die bei jeder Behandlung erreicht wird, zur Verbesserung .der Qualität bis zu einem großen Ausmaß der Fertigkopie.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist klar ersichtlich, daß die Anwendung des.Verfahrens gemäß der Erfindung die' folgenden Vorteile gewährleistet:
1. Die Ausführung der flüssigen Entwicklung kann in > einer automatischen Vorrichtung vollzögen werden.· · ' ; .-"."".
2. Das erhaltene Bild besitzt eine verbesserte Qualität und die zur Behandlung erforderliche Zeitdauer ist'ii>^iinem: ^ großenAusmaß verkürzt. "-"-■_.■■"
j5. Bei der Farbenphotographie, wobei eine Mehrfarbenkopie durch Wiederholung der flüssigen Entwicklüngsbehändlung an.der gleichen empfindlichen Schicht oder isolierenden · ·', ; y-Schicht mit verschiedenen gefärbten Tonern erhalten wird, ist die Behandlungsdauerwesentlich verkürzt.
4. Wenn ein Bild mit einer besonders.hohen Dichte hergestellt werden soll, neigt der Teil des Bildes im. Bereich . einer höheren Dichte im allgemeinen zu einer Zerstörung, wenn die entwickelte Oberfläche berührt^oder gerieben wirdj gemäß der Erfindung wird eine derartige Schwierigkeit ausgeschaltet, und demgemäß die Möglichkeit zurReprodul&io.nvpn Bildern mit, -t einem großen Dichtebereich, geschaffen. .. ,,, ..... .
5· Eine Farbkopie von ausgezeichneter Qualität kann * elektrophotogräphisch erhalten werden. : -' ' · · ;: ■ ".'.-.'■
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Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen näher erläutert.
Beispiel 1
Dieses Beispiel erläutert die Nachteile bei Anwendung einer gebräuchlichen Arbeitsweise.
'Unter Anwendung einer Kugelmühle wurden die -folgenden Bestandteile während ,20 Std. gemischtϊ
Lichtelektrisch leitfähiges Zinkoxyd, . 120g
"SAZEX", hergestellt von Sakai Chemical Co.,Ltd.
Vinylchlorid-Vinylacetat-Mischpolymerisat
Äthylphthalyläthylglykolat Toluol
Butylacetat ,
Die beim Mischen erhaltene weiße Dispersion wurde hinsichtlich der Viskosität durch weitere Zugabe von Butylacetat eingestellt und bis zu einer Trockendicke von 8 λχ auf ein Papier ausgebreitet, das zur Erlangung einer elektrischen Leitfähigkeit mit Hilfe eines mit Draht bewickelten Überzugsstabes behandelt worden war. Die Schicht wurde bei Raumtemperatur stehengelassen, um sie ausreichend zu trocknen und anschließend an einem dunklen Ort bei 40°C während 20 Std. zur vollständigen Dunkelangleichung gehalten. Bei Aussetzung dieser empfindlichenSchicht an eine Koronaentladung von - 7000 Volt wurde festgestellt, daß
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25 cm-3
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sie ein Ober if iächenpotential von — 450 Volt zurückbehielt. (Es wurde ferner gefunden, daß beim Stehenlassen der Schicht an einem dunklen Ort während 1 Minute das elektrische Potential um 45 "Volt abgeschwächt wurde.) Die geladene empfindliche Schicht wurde durch ein positives kontinuierliches Tonbild mit einer Lichtquelle mit einer Farbtemperatur von 2000° K und einer Helligkeit von 550 Lux während 5 Sekunden belichtet. Unmittelbar nach der Belichtung wurde die empfindliche Schicht in Kerosin, das keinen Toner enthielt, eingetaucht, entfernt und aufgehängt, um den'Überschuß an Kerosin ablaufen zu lassen, und dann in ein Bad eines flüssigen Entwicklers eingebracht. /~ .
Der flüssige Entwickler wurde wie folgt hergestellt: Zunächst wurden die folgenden Bestandteile in einem Mischer hoher Geschwindigkeit ausreichend gerührts
Microlith blue 4G-T (Ciba Limited) "'" 2GOmg
Toluol ' '■'."■"■-■ ."-.-', 10- cm-5
Microlith blue 4'G-T, ein Produktion Ciba Limited, Schweiz, besteht aus einem innigen Gemisch von hydriertem Naturharzester mit einem blauen Pigment, das in dem hydrierten Naturharzester: unter im wesentlichen vollständiger Beibehaltung des Zustandes von Primärteilehen dispergiert ist.
Die so erhaltene Paste von blauer Farbe wurde in der Flüssigkeit der nachstehenden Zusammensetzung dispergierM- :
Kerosin . 25Q cm^,"_*'v
Cyclohexan . - fÖO
Leinsamenöl 50
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■'" Der so hergestellte* flüssige Entwickler bestand aus einer stabilen bläuen Dispersion und erschien bei visueller Beobachtung als nicht trübj, wodurch angezeigt .würde, daß die dispergieren Teilchen sehr klein waren. Mit dieser Flüssigkeit wurde ein elektrostatisches B"ild, das auf dar vorstehend beschriebenen empfindlichen Schicht gebildet worden war, entwickelt. Nach Stehenlassen während 60 Sekunien wurde die empfindliche Schicht aus dem Bad des flüssigen Entwicklers entfernt, mit gereinigtem Kerosin gespült, um den überschüssigen flüssigen Entwickler, der an deren Oberfläche anhaftete, wegzuwaschen.
Es wurde dabei ein sehr klares blaues positives Bild erhalten. Da die empfindliche Schicht mit Kerosin benetzt oder befeuchtet war, wurde sie durch Metallrollen zum Abquetschen geleitet .Bei Berührung mit der Rollenoberfl. *-ie wurde das Bild in;der Abquetschrichtung ausgedehnt und wurde teilweise auf die Rollen übertragen. Das Bild auf der Rolle wurde dann erneut auf das entwickelte Blatt unter Bildung eines unscharfen oder Doppelbildes übertragen.
Die mögliche Ursache hierfür kann wie folgt erläärt werden: .
.Da der in Microlith. blue 4G-T enthaltene hydrierte Naturharzester in Kerosin, Cyclohexan, Toluol o.dgl. löslich war^wurde das blaue Pigment beim Einbringen in den flüssigen Entwickler mit einer freien oder unbedeckten Oberfläche dispergierti wobei der hydrierte Naturharzester in der flüssigen Phase sich löste. Nach der Stufe der Bildentwicklung waren
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der hydrierte Naturharzester und das Leinsamenöl ,als Be-;. :.. ; standteile der flüssigen Phase auf der Oberfläche der . / . empfindlichen Schicht vorhanden. Diese Bestandteile Wurden nahezu vollständig in das Kerosin herausgelöst, wenn die Schicht mit Kerosin gewaschen wurde. Infolgedessen, ergab sich ein Bildteil, der lediglich aus dem Pigment gebildet war ,und ; -"._.:;, dessen Eigenfixiervermögen nicht mehr vorhanden war. Dabei trat die vorstehend geschilderte Schwierigkeit auf, wenn'Λ° -■-■"'■-die Schicht bei einem derartigen Zustand abgequetscht
:.■;■-■..-. ; Beispiel 2 . .-;-. "·--,. ; _ ■
Dieses Beispiel erläutert die gemäß der Erfindung ge~ schaffene Verbesserung der vorstehend geschilderten'Arbeitsweise. · ■.."!'■"-:'■■"
Der in Beispiel 1 verwendete flüssige Entwickler wurde durch die in der nachstehenden Weise hergestellte' Zusammen- · Setzung ersetzt. . . ■ · · -"-.-■--- -■■-■'■
Die folgenden Bestandteile wurden in einem Mischer von hoher Geschwind^ieit "ausreichend gerührt: = ::
Mi er ο Ii th blue 4G-T · '.-'■■ "V",.:-" ' 20Q :mg
Tränklack,'- der durch Kochen von mit Naturharz .-;.;· , . :; ·;. · modifiziertem Phenol-Eormaldehyd-Harz mit / , ^ .. Leinsamenöl erhalten wurde, ' 40Ö "mg '' : '
Toluol -.' " ■■":■ *■"■-'■; 10 cnr^"1;
Der durch Kochen von mit Naturharz modifiziertem; Phenoi;-Formaldehyd-Harz in Leinsamenöl erhaltene -Tränklack v£s;:b:V->.-■----■",.; im Handel als Tränklack oder Firnis für Druckfarbe erhältlich
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und besitzt eine Viskosität von 100 Poise. Dieses Harz ist in Aceton, Leinsamönöl und Isoparaffinen unlöslich, jedoch in Kerosin löslich. Es wird in Cyclohexan vollständig" gelöst.
Die so erhaltene blaue Paste wurde in einer Flüsigkeit der nachstehenden Zusammensetzung dispergiert:
Kerosin 250 enr5
Cyclohexan 700 crrr
Leinsamenöl _ .' 50 cnr
Die mit diesem flüssigen EntwicüLer behandelte empfindliche Schicht wurde ausreichend in Isoper E (hergestellt von Esso mit einem KB-Wert von 29), einem isoparaffinischen Lösungsmittel, gewaschen und .dann durch Quetschrollen geleitet. Die Ausdehnung der Bilddarstellung aufgrund der Quetschwirkung war bemerkenswert herabgesetzt und es wurde kein unscharfes oder Doppelbild erhalten. In diesem Fall wird angenommen, daß das Eintauchen in isoper E der UnlÖslichmachung des mit Naturharz modifizierten Phenol-Formaldehyd-Harzes diente, um das Auftreten der Selbstfixierungswirkung zu ermöglichen.
Wenn die empfindliche Schicht einem Waschen b§i hoher Geschwindigkeit in Cyclohexan unterworfen wurde, das ein .Lösungsmittel darstellt, welches'das Naturharz-modifizierte Phenol-Formaldehydharz auflösen.kann,anstelle der Eintauchung in Isoper E, und dann der Abquetschbehandlung ausgesetzt wurde, dehnte sich die Bilddarstellung stark aus und ergab ein unscharfes oder Doppelbild. . "■ ■■
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19 O 8 2 9 β
Beispiel 3. .
In dem in Beispiel 2 hergestellten flüssigen Entwickler wurden zusätzlich 500 rag von Naturharz-modifiziertem Phenol-Formaldehyd-Harz in dem Tränklack von Leinsamenöl gelöst. Das mit diesem flüssigen Entwickler erhaltene Bild zeigte ein noch besseres Selbstfixiervermögen im Verlauf des Waschens als dasjenige, das mit dem flüssigen Entwickler von Beispiel 2 erhalten wurde. Es konnte überhaupt keine Ausdehnung des Bildes aufgrund der Abquetschwirkung beobachtet werden. ■
Beispiel 4 . / ."
0*5g einer blauen Offsetdruckfarbe wurden in 1 Liter Cyclohexan gelöst und dispergiert. Ein elektrostatisches latentes Bild wurde unter Anwendung der gleichen Arbeitsweise, wie in Beispiel 1 beschrieben, gebildet, mit einem Bad von Kerosin vorbehandelt und dann mit diesem blauen flüssigen Entwickler behandelt. Wenn die sich ergebende blaue Bilddarstellung mit Isoper E gewaschen und durch Abquetschrollen geführt wurde, dehnte sich das Bild etwas aus und die verschwommene Bildung eines unscharfen Bildes wurde beobachtet. Diese Schwierigkeit wurde vollständig beseitigt, wenn in dem genannten flüssigen Entwickler 0,2 g von Butylmethacrylat/Styrol-Mischpolymerisat gelöst wurden. Das Butylmethacrylat/Styrol-Mischpolymerisat besaß einen Schmelzpunkt von 75°C, wobei das molare Verhältnis von Butylmethacrylat zu Styrol 50 : 50 betrug. Dieses Polymerisat war in Cyclohexan löslich, jedoch unlöslich in isoper E und Kerosin. ' ";
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Demgemäß wurde das Butylmethacrylat/Styrol-Misehpoly- ■ merisat in dem flüssigen Entwickler gelöst. Beim Einbringen in die Wäschflüssigkeit (Isoper E und Kerosin) wurde.es unlöslich gemacht, um-das Bild auf die empfindliche Schichtoberfläche zu fixieren»
-, f . :.. ■ ■ Beispiel 5. ■
In diesem Beispiel war der in dem flüssigen Entwickler enthaltene.-Toner negativ geladen. Wenn der flüssige Entwickler zur Entwicklung des elektrostatischen latenten Bildes von negativer Polarität, das auf der Oberfläche einer empfindlichen Schicht von Zinkoxyd gebildet worden war, verwendet wurde, trat eine Abweis- oder Abstoßentwicklung auf. Dies konnte zu dem Zweck der Erzielung einer Kppie eines positiven Bildes von'einem negativen Original angewendet werden. ' '
Der flüssige Entwickler wurde wie folgt hergestellt:
Zunächfet: wurden die folgenden Bestandteile während 20 Std. in einer Kugelmühle g-emischt: .
Vinylchlorid/Vinylacetat -Misctipolymerisat
Toluol. .,/..." . . \ Aceton
Ein Teil der so erhaltenen schwarzen Paste wurde in einer Mischung aus den nachstehend aufgeführten Bestandteilen unter Anwendung eines Ultraschall-Rüttel- ocler -Schwingapparats dispergiert.
5 g
10 g
20 cm
20 cm
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- 24 - 19Ό8298
Cyclohexah ■ 70 Teile
Kerosin 25 Teile y
Leinsamenöl ' 5 Teile
Eine empfindliche Schicht, die ein nach der.gleichen Arbeitsweise ,wie in Beispiel 1 angegeben, gebildetes ■ ■ elektrostatisches latentes Bild aufwies, wurde mit Kerosin vorbehandelt und dann mit dem "vorstehend hergestellten flüssigen Entwickler behandelt.
Es wurde dabei ein klares und scharfes negatives Bild erhalten. Die empfindliche Schicht wurde,-während sie noch feucht war, in Isoper E (einem Lösungsmittel von isoparaf finnischer Art) gewaschen und unmittelbar danach durch Ab- ; quetschrollen geleitet. Das Bild wurde in der Abquetschriehtung sehwach ausgedehnt und das Auftreten eines unscharfen oder Doppelbildes wurde beobachtet.
Es wurde daher 1 Teil eter 20 $igen Toluollösung des durch Kochen von naturharzmodifiziertem Phenol-Formaldehyd-Harz in Leinsamenöl erhaltenen Tränklacks zu 1- Teil dieser Paste zugegeben. 2 Teile der sich ergebenden Mischung wurden; in der vorstehend angegebenen Mischung von Cyelohexan, Kerosin und Leinsamenöl dispergiert. Der so erhaltene flüssige Entwickler zeigte eine bessere DispergierfähigkELt als der vorstehend beschriebene flüssige. Entwickler. Die empfindliche Schicht, die ein nach der Arbeitsweise von Beispiel 1 ge- ' bildetes elektrostatisches latentes Bild auEries, wurde mit Kerosin vorbehandelt und dann mit diesem vSbesserten flüssigen Entwickler behandelt. I^ähnlüier V/eise wurde ein klares negatives Bild erhalten, .
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Die empfindliche Schicht wurde während sie noch naß war in Isoper E gewaschen und unmittelbar danach durch Abquetschrollen geführt. Dabei wurde eine im wesentlichen ■ trockene empfindliche Schicht erhalten, die eine klare Bilddarstellung aufwies, die vollständig frei von einer Bildausdehnung und einem Doppelbild war. Es wird angenommen, daß dieser Effekt durch das in der Trägerflüssigkeit lösliehe naturharzmodifizierte Phenol-Formaldehyd-Harz, das. beim Einbringen in Isoper E so unlöslich gemacht wurd«, daß der die Bilddarstellung bildende Toner verfestigt wurde, bewirkt wurde. " - .
Beispiel 6
In diesem Beispiel wurde ein Farbbild unter Verwendung eines Satzes von Farbtrennpositiva auf einer weißen Zinkoxydschicht erhalten. .
Zunächst wurden drei monochromatische Trennpositiva durch Kombination eines blauen, grünen und roten Filters auf einem Farbnegativ hergestellt. (Die so erhaltenen Kopien werden als Positiva für Gelb-, Magenta- bzw. Cyankopierung bezeichnet)
in Beispiel 1 beschriebene, empfindliche Zinkoxydpapier wurde in einem dunklen Raum negativ geladen, durch das Positiv für Magentakopierung mit Licht belichtet und mit dem nachstehend angegebenen Magentaentwickler entwickelt. Die Entwicklung wurde durch Eintauchen während 2 Minuten unter Anwendung einerEntwicklerelektrode ausgeführt.
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dQd; 2BB
Das entwickelte Papier wurde augenblicklich gewaschen, indem es einem Strom von Isoper E, der eine hohe Strömnngsge-- schwindigkeit aufwies, ausgesetzt wurde und wurde dann durch Abquetschrollen zur Entfernung, der Waschflüssigkeit ge- - führt und durch einen Luftstrom getrocknet; (Sämtliche die-; ser Behandlungen wurden in'einem dunklen Raum ausgeführt·..) Dann wurde die Platte erneut negativ geladen, durch,das Λ Positiv für die Cyankopierung mit Licht belichtet, und durch■ .v. den nachstehend angegebenen Cyanentw.i ekler !entwickelte : Nach Wiederholung der gleichen Arbeitsweise, wie Vorstehend angegeben, wurde das Papier durch das Positiv für die Gelbkopierung mit Licht belichtet und dann mit dem Gelbentwickler> wie nachstehend angegeben, erntwickelt. I>as" Papier- wurde gewaschen, vollständig getrocknet und mit Hilfe eines Lack- . Überzugs fixiert. Es wurde dabei eine Farbkopievon außer» ordentlich guter Qualität erhalten.
Magantaentwicklermittel: ...- ■-
Dieses wurde durch Dispogieren in 800 cnr Cyclohexanknd 200 cnr Kerosin einer Paste, die durch Mischen der nachstehend angegebenen Bestandteile hergestellt-, worden war, hergestellt: ■ . — - ^ _
Brilliant carmine 6b ; : 200 mg ■ "■
Tränklackj_ hergestellt durch Kochen von
•naturharzmodifiziertem Phenol-Formaldehyd- : - -.'--*""'.-."'-Harz in Leinsamenöl, ; --. ..; -^QO mg .■■:. ,
Polymerisiertes Leinsamenöl ;; J.OQ,mg ■ f..."
Cyanentwicklermittel: . .. ": . .'■"'-'
Gleich wie in Beispiel 2 angegeben«," . ·
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•Gelbentwicklermittel:
Dieses wurde durch Dispergieren in 200 cnr Kerosin und 800 cnr Cycbhexan einer Paste, die durch Mischen der nachstehend aufgeführten Bestandteile erhalten worden war, hergestellt..
Gelbpigment der Benzidingelbart der folgenden "Formel:
200 mg
Tränklack, hergestellt durch Kochen von nafcurharzmodifiziertem Phenol-*ormaldehyd-
Harz in Leinsamenöl ' 8OO mg
Polymerisiertes Leinsamenöl 100 mg
Beispiel 7 ■ ' ;
Die Arbeitsweise von Beispiel 6 wurde mit der Abänderung wiederholt, daß der Gelbfarbentwickler durch dispergieren in 1 Liter Gyclohexan einer Paste hergestellt wurde, die durch Mischen von I500 mg eines Styrol-modifizierten Alkydharzlackes ("Styresol 4400", hergestellt von Japan Reichhold Chemical Ind.s Gehalt an nichtfluchtigen Bestandteilen 50 %; Toluol als Lösungsmittel) mit 200 mg des vorstehend beschriebenen Pigments der Benzidingelbart erhalten wurde. Als waschflüssigkeit wurde Tetrachlordifluorätnan, CCl2F-CCl2F (Difron S-2) verwendet. Bei derAbquetschyprüfung und der WaschyprÜfung bei hoher Geschwindigkeit wurden zufriedenstellende Ergbbnisse erhalten.
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Claims (1)

  1. -28 - ■ -■;■.-■- λ ■."■..,. ; · / ' .V
    Patentansprüche
    (i) Verfahren zur Herstellung eines. Bildes von feinteiligen Teilchen durch Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes, das auf einer isolierenden Schicht gebildet ist, mit einem flüssigen Entwickler, "der durch Suspendieren der genannten feinteiligen Teilchen mit einer geeigneten elektrischen Ladung in einer stark isolierenden nicht-polä-~ ren Trägerflüssigkeil; hergestellt wurde, dadurch gekenn-: zeichnet,: daß man in der Trägerflüssigkeit" einen harz- ;, artigen Bindebestandteil auflöst und den überschüssigen ·: flüssigen Entwickler, der an der. Schicht anhaftet, entfernt, indem man die entwickelte Oberfläche nach der Entwicklung, jedoch vor der Auftrocknung des Entwicklers von ]" .der Schicht, mit einer flüchtigen Flüssigkeit in Berührung bringt, die im wesentlichen keinen Toner oder diesen in einer Konzentration von nicht oberhalb l/lO der .Konzentration in dem verwendeten flüssigen .Entwickler enthält middle mit der Trägerflüssigkeit verträglich ist', wobei deren Auflösungsvermögen gegenüber dem vorstehend genannten harzartigen Bindebestandteil geringer ist als dasjenige der vorstehend genannten Trägerflüssigkeit, und die Dielektrizitätskonstante der flüchtigen Hnssigkeit}kleiner als 3,5 ist und deren spezifischer Volumenwiderstand höher als 10 Ohm cm ist.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als harzartigen Bindebestandteil einen Tränklack: in der Trägerflüssigkeit löst, der'durch Kochen eines "■ naturharzmodifizierten Phenol-Formaldehyd-Harzes in kochendem Leinsamenöl hergestellt worden ist«,
    0 98 37/1308
    j5. Verfahren nach Anspruch, !.,dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des harzartigen Bindebestandteils, dei?in der Trägerfiüssigkeit gelöst und anschließend von der Schicht durch die flüchtige Flüssigkeit entfernt wird, im Bereich von 0,3 bis j50Gew.-Teilen auf 1 Gew.-Teil der dispergierten Teilchen in dem Entwickler liegt. -.-.-"
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Löslichkeilsparameter der genannten Trägerflüssigkeit bei Raumtemperatur 7-,5 bis 8,8 beträgt und derjenige der genannten flüchtigen Flüssigkeit kleiner als 7,5 ist.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß raan&ls.flüchtige Flüssigkeit einen isoparaffinischen Kohlenwasserstoff oder einen fluorehlorierten Kohlenwasserstoff verwendet.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß man ein Mehrfarbenbild herstellt, indem man nach Ausführung der mit Bezug auf einen Entwiek3a? mit eier Farbe angegebenen Arbeitsweise nach Anspruch 1 einen überwiegenden Teil von Waschflüssigkeit und Trägerflüssigkeit sich verflüchtigen läßt, nochmals auf der gleichen eppfindlichen Schicht ein latentes Bild bildet, dieses mit einem Entwickler einer anderen Farbe entwickelt, in gleicher Weise einer Trocknung unterwirft und die Behandlungen des latenten Biües bezüglich Bildung, Entwicklung und Waschen in der gewünschten Anzahl wiederholt. ";.-".
    909837/1308
    7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch-gekennzeichnet, daß der in der Trägerflüssigkeit gelöste harzartige Bindebestandteil aus einem Tränklack besteht, der durch Kochen eines naturharzmodifizierten Phenol-Formaldehyd-ilarzes in kochendem Leinsamenöl hergestellt wurde.
    8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, \i daß die Menge des in der Trägerflüssigkeit gelösten und anschließend von der Schicht durch die flüchtige Flüssigkeit entfernten harzartigen Bindebestandteils im Bereich von 0,3 bis j50 Gew.-Teilen auf 1 Gew.-Teil der dispergierten "'_-. Teilchen in dem Entwickler liegt. - . .
    9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Löslichkeitsparameter der Träger flüssigkeit bei Raumtemperatur 7,5 bis 8,8 beträgt und daß derjenige der flüchtigen Flüssigkeit kleiner als 7,5 ist.
    10. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die flüchtige Flüssigkeit aus einem isoparaffinisehen Kohlenwasserstoff oder fluorehlorierten Kohlenwasserstoff besteht·
    90 9 8 37/TtQf
DE19691908298 1968-02-20 1969-02-19 Verfahren zur Herstellung eines Bildes von feinteiligen Teilchen durch Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes Pending DE1908298A1 (de)

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