DE1906591A1 - Vorrichtung zum Einstellen der Maschenreihendichte bei einer Rundstrickmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen der Maschenreihendichte bei einer RundstrickmaschineInfo
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Description
Hannover. Abb«tr.20
Dr.J/Ha.
Meine Aktes 1609
ELITEX - Zavody textilniho strojirenstvi, generalni
feditelstvl, liberec - Tschechoslowakei
Vorrichtung zum Einstellen der Maschenreihendichte bei
einer Rundstrickmaschine
Die Erfindung betrifft eine Yorrichtung zum Einstellen der Maschenreihendichte bei einer Rundstrickmaschine,
welche mit einem oder auch mit mehreren Stricksystemen versehen ist, wobei mindestens eines dieser Stricksysteme,
zum Stricken keilförmiger Gestrickteile, zum
Beispiel Fersen und Spitzen von Strümpfen durch Pendelgang
des Hadelzylinders ausgebildet ist.
Bisher bekannte Vorrichtungen zur Veränderung der
Maschendiehte auf Rundstrickmaschinen bestehen aus
Schloßteilen, welche auf einem Sehloßmantel derart angeordnet sind, daß zum Beispiel die im Hauptstricksystem
zum Rund- und Pendelstricken angeordneten Kulierschloßteile miteinander gekoppelt sind, so daß ,beim
Einstellen der während des Rundstrickens wirksamen Kulierschloßteile auch die während des Pendelstriekens
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wirksamen Kulierschloßteile eingestellt werden.
Der ÜTachteil dieser Vorrichtung besteht vor allem ;
darin, daß zufolgeüngenauigkeiten in der Erzeugung
und verschiedener Bedingungen des Fadeneinlegens in
die Madelhaken beim Rund- und Pendelstricken im Hauptstricksystem sowie auch zufolge unterschiedlicher
Bedingungen beim Fadenabschlag mit Hilfe von Abschlagplatinen es im pendelgestrickten keilförmigen G-estrickfe
teil zur Streifenbildung kommt, welche' durch ungleichmäßige Maschenlänge in den einzelnen Maschenreihen
verursacht ist.
Die Erfindung beseitigt den angeführten Nachteil.
Die Erfindung besteht darin, daß Kulierschloßteile,
welche in einem sowohl beim Rund- als auch beim Pendelstricken des Nadelzylinder tätigen Strieksystem die
Zuliertiefe der Uadeln bestimmen, in der Höhe unab- _
hängig voneinander, zum Beispiel mittels Regulierschrauben in eine Grundstellung einstellbar sind und im Verlauf des Strickens mit Hilfe eines gemeinsamen Betätigungsmechanismus, zum Beispiel eines Warendichteringes
durch Vermittlung von Betätigungshebeln gesteuert werden.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist sowohl in der
Arbeitsweise als auch im Betrieb verlässlich und ermöglicht bei richtiger Einstellung eine Verminderung
der Streifenbildung im pendelgeetrickten keilförmigen
Greetriekteil, zum Beispiel in der Strumpfferse,
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Das Wesen der Erfindung ist anhand der nachstehenden
Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Teilansicht in Sichtung P
des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles auf die
Abwicklung von Schloßteilen im Hauptstrieksystem einer Doppelzylinder-Rundstrickmaschine,
welches sowohl beim Rund- als auch Pendelgang des Nadelzylinders in Tätigkeit ist;
Fig. 2 eine Teilansicht auf die Außenseite eines
Schloßmantels mit den bereits in Fig. 1 dargestellten Schloßteilen desselben Hauptstricksystemes
und der Vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des Hauptstrieksystems
und auf die erfindungsgemäße Vorrichtung nach den Ebenen III-III in der Pig. 1.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, bewegt sieh
der nicht dargestellte Madelzylinder beim Rundstricken
in Richtung S1 des Pfeiles, wodurch auch die nicht dargestellten
Arbeitsfüße Ton Betätigungsmitteln, zum Beispiel Platinen für die gleichfalls nicht dargestellten
ffadeln im Schloßsystem mitgenommen werden» Beim
Pendelgang des Madelzylinders in Richtung S1 des Pfeiles
bewegt sich dieser auch noch in Richtung S« des Pfeiles.
Das Hauptstricksystem, in welchem die Fädeln sowohl
beim Rundstricken als auch beim Pendelgang des Nadel-
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Zylinders betätigt werden, bestellt aus einem lotrecht beweglichen Kulierschloßteil 1, dem-ein gleichfalls
lotrecht beweglicher unterer Hebeschloßteil 2 zugeordnet ist. Diese Schloßteile 1,2 sind beim Rundstricken
in Tätigkeit. Beim Pendelgang des Nadelzylinders ist ein Fersenkulierschloßteil 3 und ein ihm
zugeordneter unterer Hebeschloßteil 4 ,zugeordnet.
Diese beiden Schloßteile sind lotrecht beweglich. Der Kulierschloßteil 1 bewegt sich lotrecht in einer
Aussparung 5a eines Einschlußschloßteiles 5 und der fc Fersenkulierschloßteil 3 in einer Aussparung 6a eines
Einschlußschloßteiles 6, welcher genauso wie der Einschlußsehloßteil 5 ortsfest angeordnet ist. Zwischen
den beiden Einschlußschloßteilen 5,6 is* ein mittlerer
Senkschloßteil 7 ortsfest angeordnet, welcher die Einlegestellung
bestimmt. Zwischen den beiden unteren Hebeschloßteilen 2,4 ist ein mittlerer Hebeschloßteil
8 ortsfest angeordnet.
Ein Halter 9 (Fig. 2) des Fersenkulierschloßteiles 3
und unteren Hebeschloßteiles 4 sowie ein Halter 10 des
Kuliersehloßteiles 1 und unteren Hebeschloßteiles 2
sind lotrecht beweglich in einem ortsfesten Schloßmantel
11 gelagert, um dessen Aussenseite ein Warendiehtering
12 verdrehbar angeordnet ist. Am Umfang dieses Warendichteringes
12 sind Ausschnitte 1.2a, 12b, 12c vorgesehen. In den Ausschnitt 12a greift ein Armende eines
winkelförmigen !Betätigungshebels 13 ein, der auf einem
im Schloßmantel 11 eingeschraubten Zapfen 14 schwenkbar gelagert ist. Das andere Armende dieses Betätigungshebels 13 ist mit einer Regulierechraube 15 versehen,
welche sich gegen einen Vorsprung 10a des Halters 10
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abstützt, wobei die eingestellte Lage dieser Regulierschraube
15 mit Hilfe einer Schraubenmutter 16 gesichert wird. In den Ausschnitt 12b des Warendichteringes
12 greift ein Armende eines winkelförmigen Betätigungshebels 17 ein, der auf einem im Schloßmantel
11 eingeschraubten Zapfen 18 schwenkbar gelagert ist. Das andere Armende dieses Betätigungshebels
17 ist mit einer Regulierschraube 19 versehen, welche
sich gegen einen Vorsprung 9a des Halters 9 abstützt, wobei die eingestellte Lage dieser Regulierschraube
19 mit Hilfe einer Schraubenmutter 20 gesichert wird. In den Ausschnitt 12c des Y/arendichteringes 12 greift
ein Armende eines winkelförmigen Hauptbetätigungshebels
21 ein, der auf einem im Schloßmantel 11 eingeschraubten Zapfen 22 schwenkbar gelagert ist. Das
andere Armende dieses Hauptbetätigungshebels 21 wird zum Beispiel von einer nicht dargestellten Hauptschalttrommel
der Strickmaschine durch Vermittlung eines gleichfalls nicht dargestellten Hebelmechanismus gesteuert.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das Einstellen der Schloßteile 1,2,3,4 in lotrechter
Richtung in eine Grundstellung erfolgt durch Verdrehen
der Regulierschrauben 15,19, welche sich gegen die
Vorsprünge 9a, 10a der Halter 9,10 der erwähnten Schloßteile 1,2,3,4 abstützen, wobei deren Grundstellung mit
Hilfe der Schraubenmuttern 16,20 gesichert ist. Diese Einstellung ermöglicht die Beseitigung von Erzeugungsungenauigkeiten
bei der fertigung von Einzelteilen.
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<» Q η»
Die Regelung oder Veränderung der Maschendiehte in den einzelnen Maschenreihen im Verlauf des Bund- und
auch. Pendelstrickens erfolgt in der Regel durch den
Impuls der Hauptschalttrommel der Strickmaschine, zum
Beispiel unter Zwischenschaltung eines Hebelmechanismus, welcher den Hauptbetätigungshebel 21 steuert.
Durch Schwenkung dieses Hebels 21 um den Zapfen 22 verdreht das in den Ausschnitt 12c des Warendichte- :
ringes 12 eingreifende Hebelarmende diesen Ring in Pfeilrichtung S* (Mg. 2). Zufolge dieser leilum- '
drehung des Ringes 12 beginnen dessen Ausschnitte 12a, 12b die eingreifenden Armenden der Betätigungshebel 13*
17 gleichfalls in derselben Richtung S* mitzunehmen.
Durch Schwenkung beider Hebel 13,17 um die Zapfen
14.18 werden auch die zugeordneten Regulierschrauben
15.19 mitgenommen, welche auf die Vorsprünge 9a,10a
der Schloßteilhalter 9»10 drücken und diese mit den .
Schloßtellen 1,2,3»4 in Richtung nach unten verschieben.
Zufolge dieser Tatsache werden die zwischen diesen Schloßteilen durchlaufenden Arbeltsfüße von Betätigungsmitteln, zum Beispiel Platinen beim Rundstricken, durch
den Kulierschloßteil 1 und beim Pendelgang des ITadelzylinders
durch den Fersenkulierschloßteil 3 mehr gesenkt, wodurch die einzelnen Maschen in der zugehörigen. Maschenreihe gegenüber der vorhergehenden Maschenreihe verlängert werden und somit auch die Dichte ein- ~
ζeiner Maschenreihen geändert wird.
Durch Freimachen des Hauptbetätigungshebels 21 kehrt
der Warendichtering 12 entgegen der Richtung S, des
Pfeiles wieder in die ursprüngliche Stellung zurück.. Hierdurch werden auch die Betätigungshebel 13^17 frei,
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welche gleichfalls ihre ursprüngliche Stellung einnehmen.
Mit ihnen nehmen auch die zugeordneten Sehloßteilhalter 9,1.0 der Schloßteile 1,2,3,4 ihre ursprüngliche
Stellung ein.
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Claims (1)
- P a te nt a η s. ρ r ü c he :f 1 J Torriciitung sum Einstellen der liaschenreihendichte Vbei einer Hundstrickmasdiine, insbesondere Doppelzylinder-Rimds tr ickmas chine, welche mit einem oder auch mit mehreren Stricksystemen versehen ist, wobei mindestens eines dieser Stricksysteme zum Stricken keilförmiger Gestrickteile, zum Beispiel Pereen und Spitzen von Strümpfen durch Pendelgang des Nadelzylinder© ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,daß Kulierschloßteile (1,2,5»4), welche in einem sowohl beim Rund- als auch heim Pendelstricken des Sadelzylinders tätigen Hauptstrieksystem die Kuliertiefe der Hadeln bestimmen, in der Höhe unabhängig voneinander, zum Beispiel mittels Regulierechrauben (15,19) in eine Grundstellung einstellbar sind und im Verlauf des Strickens mit Hilfe eines gemeinsamen Betätigungsmechanismus, zum Beispiel eines Warendichteringes (12) durch Vermittlung von Betätigungshebeln (13?17) gesteuert werden.Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß der Warendichtering (12) mit Ausschnitten (12a, 12b) versehen ist, in welche Armenden der auf Zapfen (14,18) schwenkbar gelagerten Betätigungshebel (13,17) eingreifen, wobei andere Armenden derselben Betätigungshebel mit Reguliere ehr auben (15,19) versehen sind, die sich gegen Vorsprünge (9a,1Oa) vom Halter (9,10) der Sehloßteile abstützen.-90 98 3 8/ 0 9 09 '■'■■_- 9V T90659TVorrichtung nacli Anspruch 1 und 2, ".-_-""".- ; dadurch gekennzeichnet, ; daß ein Armende eines Hauptbetätigungshebels (21 ) in einen Ausschnitt (12c) des Warenäichteringes (12) eingreift, während das andere Armende desselben Hebels (21) durch eine Hauptsehalttrommel der Strickmaschine, zum Beispiel durch Vermittlung, eines Hebelmechänismus, gesteuert wird.909838/0909Leerse i f e
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CS132568 | 1968-02-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| GB (1) | GB1253727A (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| CS257722B1 (en) * | 1986-12-10 | 1988-06-15 | Bohumil Kejnovsky | Needle cam system for circular knitting frame |
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1969
- 1969-02-11 DE DE19691906591 patent/DE1906591A1/de active Pending
- 1969-02-19 GB GB891469A patent/GB1253727A/en not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
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