DE1904584C - Verfahren und Einrichtung zur Erzie lung eines knotenfreien Gewebes - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Erzie lung eines knotenfreien GewebesInfo
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Description
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Bekanntlich kommen beim normalen Webprozeß Löhnen sowie an Schußgarn zu sparen und den
die Fadenknoten des Schußfadens in regelloser Lage Produktionsverlust niedrig zu halten,
ins Gewebe. Wenn ein höherwertiges Gewebe her- Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei dem Vergestellt werden soll, müssen diese Knoten nachträg- fahren gemäß der Erfindung zur Vermeidung von lieh von Hand entfernt werden, was relativ hohe 5 Knoten im Gewebe der den Knoten aufweisende Ab-Lohnkosten verursacht. Trotz größter Sorgfalt schnitt des Schußfadens zunächst in Cas Webfach bleiben dennoch oftmals kleine Webfehler zurück, eingetragen, dann die Webmaschine vor dem Schußweiche ein kurzes Stück Gewebe entwerten. Bei der anschlag stillgesetzt und der Schußfaden auf der Herstellung von Geweben, in welchen ein derartiger Einlaufseite abgeschnitten und der eingetragene Ab-Restfehler nicht geduldet wird, ist man bestrebt, auf io schnitt des Schußfadens mit dem Knoten wieder aus jede Schußfadenspule möglichst große, knotenfreie dem Webfach entfernt. Das Wesen der Erfindung Fadenlängen zu bekommen und womöglich Schuß- besteht also darin, daß nach dem Feststellen eines fadenspulen ganz ohne Knoten zu erhalten. Dies Knotens zunächst der knotenbehaftete Schußfaden führt jedoch zu einem größeren Fadenabfall in der noch vollständig in das Gewebe eingetragen wird und Spulerei, weil jedes zu kurze Fadenstück aus- 15 die Webmaschine erst dann unmittelbar nach dem geschieden werden muß. Man ist deshalb gezwungen, Eintragen des Schußfadens, aber bevor er angecntweder zusätzliche Löhne und kleine Gewebefehler schlagen wird, stillgesetzt wird und anschließend der in Kauf zu nehmen oder aber einen größeren Garn- fehlerhafte Schußfadenabschnitt ohne großen Arbeitsabfall beim Spulen. Dies gilt insbesondere für alle und Zeitaufwand einfach wieder aus dem Gewebe normalen Webmaschinen mit spulentragenden Web- ao herausgezogen wird. Die Maschinenstillstandszeit ist schützen, aber auch bei Automatenwebmaschinen, vergleichsweise kurz und der Schußfadenabfall klein, bei welchen die abgelaufenen Schußfadenspulen Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann je automatisch durch neue ersetzt werden und die nach der Bindung des Gewebes unmittelbar oder Knoten beim Schußeinweben nicht entfernt werden nach Rückschaltung des Bindungsrapports die Webkönnen. 35 maschine wieder angestellt werden, worauf der
ins Gewebe. Wenn ein höherwertiges Gewebe her- Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei dem Vergestellt werden soll, müssen diese Knoten nachträg- fahren gemäß der Erfindung zur Vermeidung von lieh von Hand entfernt werden, was relativ hohe 5 Knoten im Gewebe der den Knoten aufweisende Ab-Lohnkosten verursacht. Trotz größter Sorgfalt schnitt des Schußfadens zunächst in Cas Webfach bleiben dennoch oftmals kleine Webfehler zurück, eingetragen, dann die Webmaschine vor dem Schußweiche ein kurzes Stück Gewebe entwerten. Bei der anschlag stillgesetzt und der Schußfaden auf der Herstellung von Geweben, in welchen ein derartiger Einlaufseite abgeschnitten und der eingetragene Ab-Restfehler nicht geduldet wird, ist man bestrebt, auf io schnitt des Schußfadens mit dem Knoten wieder aus jede Schußfadenspule möglichst große, knotenfreie dem Webfach entfernt. Das Wesen der Erfindung Fadenlängen zu bekommen und womöglich Schuß- besteht also darin, daß nach dem Feststellen eines fadenspulen ganz ohne Knoten zu erhalten. Dies Knotens zunächst der knotenbehaftete Schußfaden führt jedoch zu einem größeren Fadenabfall in der noch vollständig in das Gewebe eingetragen wird und Spulerei, weil jedes zu kurze Fadenstück aus- 15 die Webmaschine erst dann unmittelbar nach dem geschieden werden muß. Man ist deshalb gezwungen, Eintragen des Schußfadens, aber bevor er angecntweder zusätzliche Löhne und kleine Gewebefehler schlagen wird, stillgesetzt wird und anschließend der in Kauf zu nehmen oder aber einen größeren Garn- fehlerhafte Schußfadenabschnitt ohne großen Arbeitsabfall beim Spulen. Dies gilt insbesondere für alle und Zeitaufwand einfach wieder aus dem Gewebe normalen Webmaschinen mit spulentragenden Web- ao herausgezogen wird. Die Maschinenstillstandszeit ist schützen, aber auch bei Automatenwebmaschinen, vergleichsweise kurz und der Schußfadenabfall klein, bei welchen die abgelaufenen Schußfadenspulen Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann je automatisch durch neue ersetzt werden und die nach der Bindung des Gewebes unmittelbar oder Knoten beim Schußeinweben nicht entfernt werden nach Rückschaltung des Bindungsrapports die Webkönnen. 35 maschine wieder angestellt werden, worauf der
Durch die deutsche Patentschrift 689 302 ist ein nächste Schußfaden und alle folgenden wieder
Knotenwächter für Nähmaschinen bekanntgeworden, normal eingewebt werden, weil ja der Schußfaden
der beim Auftreten eines Knotens diese selbständig vor dem Webfach bis zum Zubringer eingefädelt
stillsetzt, um damit eintn Naddbruch zu verhindern. bleibt und nur die normale, sich durch das Gewebe
Von der Bedienungsperson wird dann dieser Knoten 30 erstreckende Schußfadenlänge entfernt wird,
herausgeschnitten, und anschließend wird der von Bei der Einrichtung zur Durchführung des Verder Nähfadenspule kommende Faden neu durch den fahrens gemäß der Erfindung ist im Weg des dem oder die Fadenführer gezogen und in das Nadelöhr Webfach zulaufenden Schußfadens ein Knotender Nähnadel erneut eingefädelt. Würde eine solche wächter angeordnet, der die Webmaschine selbsttätig Einrichtung bei einer Webmaschine mit Entnahme 35 in dem Augenblick zum Stillstand bringt, in welchem des Schußfadens von ortsfesten Vorratsspulen zum der den Knoten aufweisende Abschnitt des Schuß-Zwecke der Vermeidung des Einarbeitens von fadens vollständig in das Webfach eingetragen, aber Knoten in das Gewebe angewendet, dann müßte noch nicht angeschlagen ist, also auch das Webfach auch bei der Webmaschine der Schußfaden nach dem noch nicht gewechselt hat.
herausgeschnitten, und anschließend wird der von Bei der Einrichtung zur Durchführung des Verder Nähfadenspule kommende Faden neu durch den fahrens gemäß der Erfindung ist im Weg des dem oder die Fadenführer gezogen und in das Nadelöhr Webfach zulaufenden Schußfadens ein Knotender Nähnadel erneut eingefädelt. Würde eine solche wächter angeordnet, der die Webmaschine selbsttätig Einrichtung bei einer Webmaschine mit Entnahme 35 in dem Augenblick zum Stillstand bringt, in welchem des Schußfadens von ortsfesten Vorratsspulen zum der den Knoten aufweisende Abschnitt des Schuß-Zwecke der Vermeidung des Einarbeitens von fadens vollständig in das Webfach eingetragen, aber Knoten in das Gewebe angewendet, dann müßte noch nicht angeschlagen ist, also auch das Webfach auch bei der Webmaschine der Schußfaden nach dem noch nicht gewechselt hat.
Herausschneiden des Knotens erneut durch die 40 Zweckmäßigerweise ist eine von dem Knoten-Fadenösen,
die Fadenbremse u. dgl. bis zu dem wächter gleichzeitig betätigte Signaleinrichtung vorliblichen,
den Schußfaden an den Greiferschützen gesehen, so daß der Weber aufmerksam gemacht
übergebenden Zubringer eingefädelt werden. Wäh- wird und den eingetragenen Schußfaden — gerend
bei einer Nähmaschine jede Maschine ihre gebenenfalls nach Betätigung einer am Einlauf des
eigene Bedienungsperson hat, bedient ein Weber 45 Schußfadens angeordneten Schere — entfernen,
gleichzeitig eine Mehrzahl von Webmaschinen. Bis wenn notwendig, den Bindungsrapport zurückstellen
der Weber die vorgenannten Tätigkeiten ausgeführt und die Webmaschine wieder anstellen kann. Diese
hat, würden längere Stillstandszeiten auftreten. Dazu Signaleinrichtung kann optischer oder akustischer
kommt noch, daß das erneute Einziehen und Ein- Art sein, so daß dem Weber, auch wenn er sich in
fädeln des Schußfadens sehr umständlich und zeit- ,50 einiger Entfernung von der Webmaschine aufhält,
raubend ist. In der Praxis hat man es daher hin- das Vorhandensein eines Schußfadenknotens angenommen,
die Knoten in das Gewebe mit einzu- gezeigt wird und er sein Augenmerk auf die Maschine
weben und diese erst nachträglich aus dem fertigen richten kann.
Gewebe in einem besonderen Arbeitsgang zu ent- Besonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn eine
fernen — die dabei entstandenen Webfehler müßten 55 Steuereinrichtung vorgesehen ist, die ihren Impuls
gegebenenfalls ausgenäht werden —, weil bei dieser von dem Knotenwächter erhält und die Webmaschine
maschinen ohne Unterbrechungen weiterlaufen kön- eine Vorrichtung zum Entfernen des eingetragenen
nen und damit keinen Produkttorisverlust ergeben. Schußfadenabschnittes kurzzeitig zur Wirkung bringt,
ermöglichen, auf Webmaschinen mit Entnahme des Zur Erhöhung der Sicherheit können im Bereich
selbst ein knotenfrcics Gewebe zu erzielen, also das fadenabschnittes ein oder mehrere Fadenwächter
ohne tlaß us nach dem Entfernen eines festgestellten ' einrichtung gekoppelt sind, daß sie bei dem Auf·
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Beim Herausziehen des eingetragenen Schußfadens des Gewebes erheblich, weil der Weber, durch das
kann nämlich der Knoten aufgehen oder der Faden Signal verständigt, die wenigen Handgriffe ebenfalls
abreißen, dann bleibt aber der restliche Schußfaden in kurzer Zeit bewerkstelligen kann. In jedem Fall
im Gewebe, was ebenfalls zu einem Gewebefehler treten erhebliche Ersparnisse am Schußgarn auf, da
führen würde, Sind jedoch ein oder mehrere solcher 5, für den Knoten nur eine einzige SchußJänge und
Fadenwächter vorgesehen, von denen beim Heraus- nicht im Mittel eine halbe Spulenlänge geopfert wer-
ziehen des Schußfadens am Auslaufende zweck- den muß,
mäßigerweise mindestens einer am Einlaufende zwi- Die Merkmale der Unteransprüche genießen
sehen der Schere und der Gewebekante angeordnet Patentschutz nur in Verbindung mit den Merkmalen
ist, würde dieser Fadenwächter beim Auflösen des io des Hauptanspruches.
Knotens oder Reißen des Fadens beim Herausziehen In der Zeichnung ist der Gegenstand der Er-
das Verbleiben eines Fadenrestes anzeigen und findung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher
durch Stillsetzen der Steuereinrichtung sicherstellen, erläutert. Es zeigt
daß das Signal nicht wieder erlischt, so daß der F i g. 1 eine Einrichtung zum knotenfreien Weben
Weber aufmerksam wird und den nicht vollständig 15 in schematischer Darstellung, und
aus dem Webfach entfernten Schußfadenrest von F i g. 2 bis 4 zeigen einen Knotenwächter zur VerHand
entfernen kann. wendung bei der Einrichtung nach F i g. 1.
Ein normaler Weberknoten weist bekanntlich an Mit 1 und 2 sind v.-itstehende Schußfadenspulen
seiner dicksten Stelle die Stärke ,on vier Fäden auf. bezeichnet, bei welchen ias Ende der fast abge-Es
kann deshalb als Knotenwächter beispielsweise ao laufenen Spule 1 mit dem Anfang der Spule 2 verein
fotoelektrischer Fadenwächter verwendet werden, knotet ist. Der ablaufende Schußfaden 4 läuft zuder
auf Dickstellen im Faden anspricht. Aber auch nächst durch eine Leitöse 5 mit einer Fadenbremse 6
jede andere einen Knoten feststellende Vorrichtung bekannter Art und dann durch einen Knotenkann
als Knotenwächter verwendet werden. Ein be- wächter 7. Sodann läuft der Faden in bekannter
sonders einfacher Knotenwächter ist gemäß der Er- as Weise zu einem Zubringer 10 an einer im vorliegenfindung
als schwenkbare Gabel ausgebildet, die einen den Beispiel als Greiferschützen-Webmaschine 11 geder
Stärke des Schußfadens entsprechenden Schlitz dachten Webmaschine mit Entnahme des Schußaufweist,
durch welchen der Schußfaden läuft. fadens von feststehenden Spulen. Dieser in Lauf-
Sobald ein Knoten oder eine andere dicke Faden- richtung des Schußfadens hin- und hergehende Zu
stelle, eine Schleife oder ein Kringel an die Gabel 30 bringer 10 übergibt den Schußfaden jeweils an den
stößt, wird diese ausgeschwenkt und schließt einen hier nicht ge?eigten bekannten Greiferschützen,
elektrischen Kontakt oder eine mechanische Ein- Zwischen dem Zubringer 10 und der Webmaschine
richtung zum Stillsetzen der Maschine oder Ingang- 11 befindet sich noch eine Schere 8, die den jeweils
.j, setzen der Steuereinrichtung und löst gleichzeitig ein eingetragenen Abschnitt 4' des Schußfadens von dem
Signal aus, das beispielsweise in der Einschaltung 35 von der Spule abgezogenen SchuPfaden 4 nach jedem
einer Signallampe bestehen kann. Besonders vorteil- Schußfadeneintrag abschneidet. Von der Webhaft
ist es, wenn die Gabel auswechselbar an einem maschine 11 ist nur das geöffnete Fach der Ketten-Schwenkarm
angeordnet ist, ?o daß die Gabel der fäden durch zwei punktierte Linien 12 (Webfach)
Stärke des jeweils verwendeten Schußfadens an- angedeutet. Unter dem rechten Ende eines bereits
gepaßt werden kann. 40 eingetragenen Schußfadens 4, d. h. auf der Auslauf-
AIs Vorrichtung zum Entfernen des eingetragenen seite des Schußfadens, ist ein Saugmundstück 13 anSchußfadens
kann beispielsweise eine kurzzeitig an geordnet, das über ein fernbedienbares Ventil 17 an
das Auslaufende des Schußfadens anschwenkbare eine Unterdruckquelle 15 angeschlossen ist, die im
umlaufende kleine rauhe Walze verwendet werden, vorliegenden Beispiel als Sammeltonfl4 mit einem
welche den Schußfaden mechanisch oder elektro- 45 Filtersieb und einem hinter dem Filtersieb angestatisch
ergreift und aufwickelt. Es kann auch ein schlossenen Sauggebläse angedeutet ist. Als UnterHebel mit einer Hakeneinrichtung verwendet werden, druckquelle kann jedoch auch eine bereits vorder
den Schußfaden in Schleifenform herauszieht. handene Fadenbruchabsauganlage od. dgl. verwendet
Eine besonders einfache Vorrichtung besieht aus werden.
einem am Auslaufende des Schußfadens ange- 50 In der Darstellung der F i g. 1 ist angenommen,
ordneten Saugmundstück, das an eine Unterdruck- daß tin Knoten 9 den Knotenwächter 7 betätigt hat
quelle angeschlossen ist und durch ein von der und dann mit dem Schußfaden in das geöffnete Web-Steuereinrichtung
zu schaltendes Ventil zur Wirkung fach 12 der Kettenfäden eingetragen worden is· Der
zu bringen ist. Kartenwächter 7 hat bei der Betätigung durch den
Wenn ein selbsttätig arbeitendes Steuergerät vor- J5 Knoten 9 einen Impuls an eine Steuereinrichtung 16
gesehen ist, kann das Entfernen des den Knoten auf- gegeben. Die Steuereinrichtung 16 ist so eingerichtet,
weisenden Abschnittes des Schußfadens vom Fest- daß sie einerseits eine Signateisirichtunß 27 zum Aufstellen des Knotens bis zum Wiederingangsetzen der leuchten bringt und andererseits die Webmaschine —
Maschine in wenigen Sekunden ausgeführt sein, so gegebenenfalls über ein Zeitsteuerrelais — in dem
daß der Wirkungsgrad der Webmaschine bei dem tr- 60 Augeablick zum Stillstand bringt, in welchem der
flndungsgemäßen Verfahren zum knotenfreien Weben den Knoten 9 aufweisende Schußfadenabschnitt 4'
kaum absinkt. Aber auch dann, wenn kein Steuer- vollständig in das Fach eingetragen, aber noch nicht
gerät angewendet wird und der Weber von Hand angeschlagen worden Ist. Nach dem Stillstand der
den bereit·» eingetragenen Schußfaden mit dem Webmaschine öffnet die Steuereinrichtung 16 kurz-Krioten herausziehen, je nach Bindung eventuell 6j zeitig das Ventil 17. Dieses saugt das Schußfadenauch die Schäfte, d. h. den Bindungsrapport, zurück- ende an und damit den den Knoten aufweisenden
schalten und die Webmaschine wieder anstellen muß, Schußfadenabschnitt 4' aus dem Webfach 12 heraus,
ist die Ersparnis an Löhnen und die Verbesserung da bei dem normalen Verlauf eines Webvorgangcs
der eingetragene Sehußfädenabsehnitt 4' bereits
mittels der Schere 8 von dem mit der feststehenden
Spule 1 zusammenhängenden Schußfaden. 4 abge* schnitten worden ist. Für den Fall, daß die Einrichtung bei der Greiferwebmaschine angewendet S
ist, bei der in dem Augenblick, in welchem die Webmaschine von der Steuereinrichtung zum Stillstand
gebracht ist, die Schere 8 noch nicht betätigt wurde, müßte vorgesehen sein, daß die Steuereinrichtung
auch noch die Schere 8 betätigt, wobei der ein- ie
laufende Schußfaden wieder vom Zubringer 10 übernommen und festgehalten wird. Nachdem der Schußfaden aus dem Webfach entfernt ist, setzt die Steuereinrichtung 16 mit Hilfe der bekannten, hier nicht
gezeigten Startvorrichtung die Webmaschine wieder is
in Gang und schaltet sich selbst und die Signaleinrichtung 27 wieder ab, worauf die Webmaschine
ordnungsgemäß weiterläuft.
Wird auf eine Steuereinrichtung verzichtet, so wird die Webmaschine in gleicher Weise durch den *o
Knotenwächter 7 stillgesetzt und die Signaleinrichtung 27 oder ein anderes Signal eingeschaltet. Der
Weber zieht dann von Hand den eingetragenen, geknoteten Schußfaden heraus und setzt nach Zurückschalten des Bindungsrapports die Webmaschine *s
wieder in Oang. Diese Handgriffe erfordern auch nur wenig Zeit. Da jedoch ein Weber normalerweise
mehrere Webmaschinen bedient, stünde mitunter Wegen eines Schußfadenknotens die betreffende
Webmaschine längere Zeit still, die für den Webprozeß verlorenginge. Aus diesem Grunde ist es vorzuziehen, eine automatisch arbeitende Steuereinrichtung vorzusehen.
Die Konstruktion der Steuereinrichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung und kann in bekannter
Weise erfolgen. Sie kann elektrische Schaltschütze, ein Zeitrelais and eventuell einen Semor aufweisen. Die Steuereinrichtung 16 kann, wie in Fig. 1
gezeigt, auf der Webmaschine selbst oder «1 einer anderen passenden Stelle, z. B. im oder aef dem
Spulengestell, angeordnet sein.
Ein für die Einrichtung gemäß der Erfindung besonders geeigneter einfacher Knotenwächter ist in
F i g. 2 bis 4 dargestellt. An einer vertikalen Grundplatte 23 ist ein sich nach oben erstreckender Arm 4S
26 mit einer FadenlehdOse 18 für den Schußfaden 4
voresehen. Das eigentliche Wächterelement, der Knotenwächter 7, wird von eurer Gabel gebildet, die
gemäß Fig.4 einen der Stärke des Fadens angepaßten Schlitz hat. Die Gabel 7 ist mittels einer
Feststellschraube 27 an einem Schwenkarm 19 befestigt. Der Schwenkarm 19 ist mittels eines Gelenkbolzens 20 schwenkbar an der Grundplatte 23 angelenkt In der normalen senkrechten Stellung liegt
der Schwenkann 19 unter der Wirkung einer zwisehen der Grundplatte 23 und der Gabel 7 wirkenden
Feder 25 an einer mit Feststellmutter versehenen Stellschraube 24 an. Der Schwenkarm 19 ist auf dem
der Gabel 7 gegenüberliegenden Ende des Gelenkbolzens 20 abgewinkelt und weist dort eine mit Fest-
stellmutter versehene, einstellbare Kontaktschraube
21 zum Betätigen eines gegenüber der Grundplatte 23 isolierten Kontaktes 22 auf.
Läuft ein Knoten 9 durch den Knotenwächter, d. h. durch die Gabel 7, so schwenkt er die Gabel 7 6s
aus der in F i g. 2 gezeigten normalen senkrechten
Lage in die in Fig. 3 gezeigte ausgeschwenkte Lage, in der der Knoten 9 von der Gabel 7 wieder freikommt und mit dem Schußfaden in das Gewebe eingetragen werden kann. In der in Fig.3 gezeigten
Stellung berührt jedoch die Schraube 21 die isolierte Kontaktplatte 22. Dadurch wird ein elektrischer
Impuls ausgelöst, der über eine elektrische Ketten*
Wächteranlage, die ohnehin meist vorhanden ist, oder eine andere Abstelleinrichtung die Maschine stillsetzt bzw. die Steuereinrichtung 15 zur Auslösung
bringt, welche als erstes die Maschine zum Stillstand bringt, sobald der den Knoten 9 aufweisende Abschnitt des Schußfadens vollständig in das Fach eingetragen, aber noch nicht angeschlagen ist.
Der Knotenwächter 7 ist in einem solchen Abstand seitlich der Webmaschine angeordnet, daß die
zum Abschalten benötigte Zeit gerade genügt, um das geknotete Fadenstück vollständig in das Fach
einlaufen zu lassen. Durch die Stellschrauben 21 und läßt sich die günstigste Funktion des Knotenwächters 7 einstellen.
Da die Gabel 7 mittels der Sehraube 27 auswechselbar am Schwenkarm 19 befestigt ist, kann
dieser der jeweils verwendeten Garnstärke angepaßt werden.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Verfahren zum Weben auf Webmaschinen mit Entnahme des Schußfadens von feststehenden Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Knoten im Gewebe der den Knoten (9) aufweisende Abschnitt (40 des Schußfadens (4) zunächst in das Webfach (12) eingetragen wird, dam vor dem ScbuBamchlag die Webmaschine stillgesetzt wird und der Schußfaden (4) auf der Emiaufseite abgeschnitten und der eingetragene Abschnitt (40 des Schußfadens (4) mit dem Knoten (9) wieder aus dem Webfach entfernt wird.2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Weg des dem Webfach (12) zulaufenden Schußfadens (4) ein Knotenwächter (7) angeordnet ist, der dk Wcne (11) selbsttätig in dem Augenblick zum Stillstand bringt, in welchem der den Knoten (9) e Abschnitt (40 des Sctrafifadens (4) vollständig in das Webfach (12) en, aber noch triebt angeschlagen et.3. Errichtung nach Ansprach 2, dadurch gefteniizeicturet, daß eine vom Knotenwächter (7) betätigte Signaleinrichtung (27) vorgesehen ist.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Seunrichtung (16), die ihren Impuls von dem Knotenwächter (7) erhält und nacheinander die Webmaschine (11) stillsetzt, eine Vorrichtung (13 bis 15) zum Entfernen des eingtranen Schußfadenabschnittes (40 zur Wirkung bringt und je nach Bindungsart gegebenenfalls den Bindungsrapport zurückschaltet, dann die Webmaschine wieder in Gang setzt und sich selbst wieder abschaltet.5. Einrichtung naCn Afispnico 4, dadurch. gekennzeichnet, daß im Bereich des jeweils in das Webfach (12) eingetragenen SchnJfadenabschnhtes (40 ein oder mehrere Fadenwächter vorgesehen sind, die bei dem e l eines Fehlers bei dem Entfernen des Sdir^fadenabschnhtes (40 (Qe Steuereinrichtung (16) stillsetzen.6. Einrichtung nach Anspruch S, dadurch ge-kennzeichnet, daß mindestens ein Fadenwächter im Hinlaufende des Schußfadens (4) zwischen der Schere (8) und der Gewebekante angeordnet ist,1, Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge* Kennzeichnet, daß der Knotenwiichter als schwenkbare Gabel (7) ausgebildet ist, die einen der Stärke des Schußfadens (4) angepaßten Schlitz hat.8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadufch ge-kennzeichnet, daß die dabei (7) auswechselbar an eitieni Schwenkarm (19) angebracht ist.9. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (13 bis IS) zum Entfernen des eingetragenen Schußfaden' abschnittes U') von einem durch ein fernbetätigt bares Ventil (17) zur Wirkung zu bringenden, an eine Unterdruckquelle (IS) angeschlossenen Saugmundstück (13) gebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen109626/2
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