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DE1904389A1 - Stuetzisolator aus Kunststoff - Google Patents

Stuetzisolator aus Kunststoff

Info

Publication number
DE1904389A1
DE1904389A1 DE19691904389 DE1904389A DE1904389A1 DE 1904389 A1 DE1904389 A1 DE 1904389A1 DE 19691904389 DE19691904389 DE 19691904389 DE 1904389 A DE1904389 A DE 1904389A DE 1904389 A1 DE1904389 A1 DE 1904389A1
Authority
DE
Germany
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post insulator
insulator according
post
web
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19691904389
Other languages
English (en)
Other versions
DE1904389B2 (de
Inventor
Fritz Hollmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FORMZEUG FORMEN und WERKZEUGGM
Original Assignee
FORMZEUG FORMEN und WERKZEUGGM
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Filing date
Publication date
Application filed by FORMZEUG FORMEN und WERKZEUGGM filed Critical FORMZEUG FORMEN und WERKZEUGGM
Priority to DE19691904389 priority Critical patent/DE1904389B2/de
Publication of DE1904389A1 publication Critical patent/DE1904389A1/de
Publication of DE1904389B2 publication Critical patent/DE1904389B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/14Supporting insulators

Landscapes

  • Insulators (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

  • "Stützisolator aus Kunststoff" Die Erfindung bezieht sich auf Stützisolatoren aus Kunststoff.
  • Stützisolatoren stellen in elektrischen Verteiler-und Schaltanlagen in großer Anzahl vorhandene Bauelemente dare Sie dienen im wesentlichen als Träger von Befestigungsmitteln für elektrische Leitungen, für die Enden von Kabeln, sowie der Kontakte von Schaltern u.dgl.
  • Sie haben die Aufgabe, von ihnen getragene Leitungs- und Geräteteile einerseits von anderen stromführenden oder geerdeten Bauelementen und Leitungen elektrisch zu isolieren und anderseits gegenüber auf sie einwirkenden -unter Umständen erheblichen - mechanischen Kräften in ihrer Lage zu halten. Form und Abmessungen von Stützisolatoren werden deshalb einerseits durch ihren Isolationswert und anderseits durch ihren Widerstand gegenüber auf sie insbesondere quer zu ihrer Iiängsrichtung, wirkenden mechanischen Kräften (Umbruchfestigkeit) bestimmt. Ihre Körpermaße, insbesondere ihre auf die jeweils anliegende Spannung bezogenen Höhen und ihre sich aus Höhe und Durchmesser ergebende minimale Umbruchfestigkeit sind durch Industrienormen festgelegt.
  • Bekannte Stützisolatoren bestehen aus Glas oder Porzellan, werden in neuerer Zeit jedoch in zunehmendem Maße aus Kunstharzen hergestellt. Während Glas- und Porzellanstützer durchBTeg - vornehmlich aus fertigungstechnischen Gründen - als Hohlkörper ausgebildet sind,. sind die bekannten Kunststoffstützer massive Körper, die. durch Fressen aus Kunstharz-Preßmassen oder durch Gießen aus Gießharz (Epoxydharz) hergestellt sind. Formkörper aus.
  • Kunstharz-Preßmassen und Gießharzen erhalten ihre Formbeständigkeit'und ihre mechanische Festigkeit durch Aushärten in der Wärme oder unter dem Einfluß chemischer Zusätze und lassen sich danach durch Erwärmen nicht mehr in einen plastisch verformbaren Zustand zurückversetzen.
  • Das Aushärten ist mit einem relativ hohen Aufwand an Zeit verbunden, der in Verbindung mit einem entsprechend hohen Aufwand an Formgebungswerkzeugen sowie dem hohen Werkstoffaufwand für die massiven Formkörper die Herstellung der aus aushärtbaren Kunstharzen bestehenden Stützisolatoren beträchtlich verteuert. Die massiven Kunstharzstützer haben außerdem e-in hohes Gewicht, das bei der.
  • Durchbildung der mit ihnen auszustattenden Tragelemente berücksichtigt werden muß und sich ungünstig auf die Transportkosten auswirkt.
  • Demgegenüber weisen in jüngster Zeit bekanntgewordene Stützisolatoren aus Kunstharz, die als Hohlkörper ausgebildet sind, indem sie aus zwei mit Abstand ineinanderliegenden9 durch radiale Längsstege und eine Querwand verbundenen Rohren bestehen bei gieicher Umbruchfestigkeit den Vorteil erheblich gerin5eren Gewichts aufo Wie die Erfahrung gelehrt hat bringt jedoch ihre Herstellung aus den bisher für Stü'zisolatoren verwendeten aushärtbaren Kunstharzen trotz ihres geringeren Werkstoffgehaltes wegen des erhc':hten Werkzeugaufwandes und der langen Aushärtungszeiten kaum einen wirtschaftlichen Nutzen. Ihrer Herstellung aus thermoplastischen Kunststoffen, die sich wegen ihrer in schmelzflüssigem Zustand niedrigen Viskosität mit Hilfe relativ einfacher und billiger Formgebungswerkzeuge in nahezu beliebige, auch komplizierte Formen bringen lassen und zum Erstarren nur kurzzeitiger Abkühlung bedürfen, standen bisher die - an sich berechtigten - Bedenken entgegen, daß der Isolationswert solcher Thermoplaste geringer ist, als der der aushärtbaren Kunstharze .und daß sie mehr zur Feachtigkeitsaufnahme neigen als diese.
  • Ausgedehnte Versuche, die mit entgegen diesen Vöruteilen aus thermoplastischen Kunststoffen hergestellten hohlen Stützisolatoren durchgeführt worden sind, haben jedoch ergeben,-daß ihr Isolationswert wegen des gegenüber massiven Stützern verringerten Querschnitts auch nach masimaler Feuchtigkeitsaufnahme nicht nur mindestens demjenigen bekannter massiver unstharzstützer entspricht, sondern daß ilberraschender ,'eise ihr Isolationswert durch Überschläge weit weniger herabgesetzt wird, als bei allen bekannten Stützisolatoren, einschließlich derjenigen aus Glas und Porzellan. Während die durch Uberschläge verursachten - vornehmlich aus Kohlenstoff bestehenden - Ablagerungen auf den Außenflächen bekannter Stützer mehr oder weniger gut leitende Strombrticken bilden, deren Leitfähigkeit durch Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Luft noch wesentlich erhöht wird, bilden bei Stützisolatoren aus thermoplastischen Kunststoffen die durch Überschläge verursachten Ablagerungen keine stromleitenden Schichten. Sie nehmen auch keine Feuchtigkeit auf.
  • Gegenstand der Erfindung ist denr.ach ein Stiitzisol-ator aus Kunststoff für elektrische, insbesondere Hochspannung führende Leitungen und Geräte, dessen sich zwischen den Stirnflächen erstreckender Teil (Strunk) einen gegenüber massiven Stützern verringerten Querschnitt hat, und der sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß er aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht.
  • Für die Zwecke der Erfindung besonders geeignet sind Stützer aus Polyamid, AcetXalharz und anderen Thermoplasten mit etwa gleichem thermischen Verhalten.
  • Eine noch weitergehende Verringerung des Sgtrunkquerschnitts als sie bei den hohlen Stutzen mit Mittelrohr und Radialstegen erreicht ist, läßt sich dadurch erreichen, daß der Stützer aus zwei mit eingelassenen Befestigungemitteln versehenen Stirnplatten und wenigstens einem sie verbindenden Steg mit wenigstens in einer Richtung kleinerem Querschnitt besteht.
  • Mit den Mitteln der Erfindung ist es möglich, Stützisolatoren mit den bekannten-- genormten - Abmessungen und Umbruchfestigkeiten zu schaffen, die unter minimalem Aufwand an teurem Werkstoff schnell - z.B. auf bekannten Spritzmaschinen - und wirtschaftlich hergestellt werden können, und nicht nur leichter sind, als die bekannten Kunstharzstützer, sondern bei mindestens gleichguten Isolationswerten praktisch unempfindlicher gegen Überschläge sind. Da sie auch nach mehrfachen Uberschlägen nicht ausgewechselt zu werden brauchen, tragen sie wesentlich zur Herabsetzung der Unterhaltungskosten von Verteiler- und ähnlichen elektrischen Hochspannungsanlagen bei.
  • Dabei haben Stützer mit Stirnplatten, die durch einen Steg oder mehrere Stege mit wenigstens in einer Richtung kleinem Querschnitt verbunden sind, nicht nur besonders hohe Isolationswerte und Überschlagfestigkeit, sondern sie lassen sich im Gegensatz zu massiven Stützern und Stützern mit dickwandigen Teilen leichter lunkerfrei unter Anwendung moderner Gießverfahren und -mashinen herstellen, und die zum Gießen verwendeten Kunststoffe härten wegen ihrer im Verhältnis zum Querschnitt großen Oberfläche schneller aus.
  • Sie bilden auch mit sie tragenden und von ihnen getragenen Bauteilen keine mit der Außenluft in Verbindung stehenden Hohlräume, die zusätzlicher Dichtungsmittel bedürfen, wenn sich darin nicht Feuchtigkeit sammeln soll, die dann nur schwer wieder verdunsten kann.
  • Ausführungsbeispiele für Stützisolatoren nach der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Der in Fig. 1 in einem Längsschnitt und in Fig. 2 in Aufsicht gezeichnete Stützer besteht in an sich bekannter Weise aus zwei mit Abstand ineinanderliegenden Rohrstücken 1 und 2, die durch zwei diametral gegenüberliegende radiale Längs stege 3 sowie eine Querwand 5 miteinander verbunden sind. Das innere Rohrstück 2 ist an beiden Enden mit Gewindebüchsen 4 versehen, die zum Befestigen des Stützers auf einer Unterlage einerseits und zum Anbringen von Armaturen, Geräten u.dgl. anderseits dienen. Die Querwand 5 kann aus Festigkeitsgründen an beliebiger Selbe angeordnet sein. Jedoch-empfiehlt es sich, sie an demjenigen Stützerende anzuordnen, das beim im Gebrauch befindlichen Stützer der ihn tragenden Fläche abgekehrt ist. Sie verhindert dann das Eindringen von Feuchtigkeit und Verunreinigungen von oben in das Innere des Stützers, und läßt sich besonders vorteilhaft zum Anbringen von zusätzlichen Befestigungsmitteln, wie Schrauben, Bolzen, Gewindebüchsen u.dgl. ausnutzen.
  • Eine in das untere offene Ende unter radialem Stauchdruck eingesetzte ringförmige elastische Dichtung 6 verhindert das Eindringen von Peuchtigkeit von unten her Der in Fig. 3 in Seitenansicht und in Fig. 4 im Querschnitt dargestellte Stützer besteht aus zwei Stirnplat ten 7 und 8 sowie zwei diese Stirnplatten verbindenden flachen.Stegen 9 und 10, die sich in der Sttitzerachse senkrecht kreuzen und dort miteinander verbunden sind.
  • In die obere Stirnplatte 7 sind drei in einer Reihe liegende Gewindebüchsen b und in die' Mitte der unteren Stirnplatte 8 ist eine Gewindebüchse c eingelassen. Anordnung und Abstände der Büchsen sowie die Höhe a des.
  • Stützers entsprechen den Normmaßen. Anstelle des einen Steges 10 oder neben diesem können mehrere strichpunktiert angedeutet 9 den Steg 9 senkrecht kreuzende Steg ge 10t vorgesehen sein.
  • Auch können zur Verlängerung des Kriechstromweges zwischen auf den Stirnflächen des Stfatzers aufliegenden Metallteilen verschiedenen Potentials in der bei zylindrischen oder kegelstumpfförmigen Stützern bekannten Weise ringsum laufende Rippen ii vorgesehen sein, die in Fig. 5 durch strichpunktierte Linien angedeutet sind0 Die Figuren 5 bls 8 zeigen im prinzipiellen Aufbau dem Stützer nach den Figuren 3 und 4 entsprechende Stützer mit abgewandelten Stegforine£ und -anordnungen. Dabei ist ebenso wie bei dem Stützer nach den Figuren 3 und 4 stets Bedacht darauf genommen, daß sie sich in zweiteiligen Formen mit geradlinig gegeneinander beweglichen Teilen herstellen lassen. Der Verlauf der jeweiligen Berührungsflächen solcher-Formteile ist in den Figuren 3 bis 8 durch gestrichelte Linien angedeutet.
  • Bei dem Stützer nach Figur 5 sind beiderseits einer auch den Verlauf der Formteilungsfläche bestimmenden Achsebene und mit Abstand von dieser zwei Gruppen 12 und 13 von flachen Stegen mit im wesentlichen länglichrechteckigem Querschnitt so angeordnet, daß die breiteren Seitenflächen der Stege senkrecht zu dieser Achsebene verlaufen, die Zwischenräume zwischen den Stegen Jeder Gruppe gleich der Stegdicke sind und die Stege der einen Gruppe gegen die der anderen Gruppe um Stegdicke seitlich versetzt sind.
  • Bei dem Stützer nach Figur 6 sind die Stirnplatten 7 und 8 durch drei in der Stützerachse zusammenhängende radiale Stege 14 verbunden, die miteinander gleiche Winkel einschließen.
  • Der Stlitzer nach Figur 7 enthält vier gleichmäßig um die Stützerachse verteilte zylindrische Stege 15.
  • Der in Figur 8 gleichfalls im Querschnitt dargestellte Stützer weist nur einen Steg 16 auf, der die Gestalt eines etwa halben dünnwandigen Hohl zylinders mit in der Stützerachse liegender Achse hat.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Stützisolator aus Kunststoff für elektrische, insbesondere Hochspannung führende Leitungen und Geräte, dessen sich zwischen den Stirnwänden erstreckender Teil (Strunk) einen gegenüber massiven Stützisolatoren verringerten Querschnitt hat, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß er aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht.
2. Stützisolator nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß er aus Polyamid, Acetsalharz oder einem anderen Thermoplast etwa gleichen thermischen Verhaltens besteht.
3. Stützisolator nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß er in an sich bekannter Weise aus zwei mit Abstand ineinanderliegenden, durch radiale Stege und eine Querwand verbundenen Rohren besteht.
4. Stützisolator nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -kennzeichnet , daß mit der Außenluft in Verbindung stehende Hohlräume durch eine Dichtung (6) abgeschloserzen sind.
5. Stützisolator nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n n z e i c h n e t , daß er aus zwei mit eingelassenen Befestigungsmitteln versehenen Stirnplatten (7,8) und wenigstens einem sie verbindenden Steg mit wenigstens in einer Richtung kleinem Querschnitt besteht.
6. Stützisolator nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß beiderseits einer Achsebene und mit Abstand von dieser zwei Gruppen (12, 13) von flachen Stegen mit im wesentlichem länglich-rechteckigem Querschnitt so angeordnet sind1 daß die breiteren Seitenflächen der Stege senkrecht zu dieser Achsebene verlaufen, die Zwischenräume zwischen den Stegen jeder Gruppe gleich der Stegdicke sind, und die Stege der einen Gruppe gegen die der anderen uni, Stegdicke seitlich versetzt sind.
7. Stützisolator nach Anspruch 5, g e k e n n z e i zuc h -n e t d u r c h drei in der Stützerachse zusammenhängende radiale Stege (14) die miteinander gleiche Winkel einschließen.
8. Stützisolator nach Anspruch 5, g e k e n n z e i c h -n e t d u r e h vier gleichmäßig um die Stützerachse verteilte zylindrische Stege g15).
9. Stützisolator nach Anspruch 5 g e k e nn z e i o h -n e t d u r c h einen steg (16) von der Form eines halben dünnwandigen Hohlzylinders mit in der Stützerachse liegender Achse.
Leerseite
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