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DE1903413C - Einrichtung zum Verringern des Brennstoffverbrauchs und der Verun reinigungen im Auspuffgas beim Schiebe betrieb von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Verringern des Brennstoffverbrauchs und der Verun reinigungen im Auspuffgas beim Schiebe betrieb von Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE1903413C
DE1903413C DE19691903413 DE1903413A DE1903413C DE 1903413 C DE1903413 C DE 1903413C DE 19691903413 DE19691903413 DE 19691903413 DE 1903413 A DE1903413 A DE 1903413A DE 1903413 C DE1903413 C DE 1903413C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston
switch
cylinder
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691903413
Other languages
English (en)
Other versions
DE1903413A1 (de
Inventor
Yasuo Hayashi Yoshi masa Yokohama City Nakajima (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nissan Motor Co Ltd filed Critical Nissan Motor Co Ltd
Publication of DE1903413A1 publication Critical patent/DE1903413A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1903413C publication Critical patent/DE1903413C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Brennkraftmaschinen und betrifft insbesondere eine Einrichtung zum Verringern des Brennstoffverbrauchs und der Verunreinigungen im Auspuffgas beim Schiebebetrieb von Kraftfahrzeug-Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen mit mindestens einer mit einem Vergaser versehenen Ansaugleitung, einer Anzahl von Zweigleitungen, die die 7ylindereinlaßöffnungen mit der Ansaugleitung verbinden, mindestens einem ersten Ventil, das zur Trennung ausgewählter Motorzylinder von der Ansaugleitung betätigbar ist und in einer der Zweigleitu.igen angeordnet ist, wobei jedem ersten Ventil eine durch Unterdruck in der Ansaugleitung betätigte Betätigungsvorrichtung zum Schließen des ersten Ventils bei einem bestimmten Ansaugleitungsunterdruck sowie eine Leitung zugeordnet sind, die den An«augleitungsunterdruck über eine Durchtrittsöffnung in der Betätigungsvorriintung wirken läßt, wobei mindesten?· ein zweites Ventil vorgesehen ist, das eine Verbindung zwischen der Zweigleitung stromab des jeweiligen ersten Ventils und der Atmosphäre beherrscht, die Verbindung bei geöffnetem ersten Ventil schließt und mittels eines Ansatzes geöffnet wird.
Unvollständige Verbrennung der Brennstoffluftgemische tritt besonders bei Schiebebetrieb auf. Daher sind eine Reihe von Einrichtungen! zur Behebung dieser Probleme vorgeschlagen worden, darunter Einrichtungen mit Lufteinspritzung, Brennstoffabschaltung und Einrichtungen der oben genannten Art.
Einige der bekannten Einrichtungen liefern im Schiebebetrieb Luft und Brennstoff, um eine vollständige Verbrennung zu erreichen; dabei wird jedoch die Motorbremswirkung beeinträchtigt. Dl·; Abschaltung der Brennstoffzufuhr verursacht Schwierigkeiten beim Anlassen. Einige der übrigen bekannten Einrichtungen versuchen das Problem der unvollständigen Verbrennung sowohl beim Schiebebetrieb als auch im Leerlauf zu lösen. Da Leerlauf und Schiebebetrieb eine Reihe verschiedener Probleme aufwer-
fen, sii d diese Einrichtungen generell aufwendig und Gemäß F i g. 1 und 2 ist ein Vergaser 1 mit Ventu-
kompliziert. So ist bei einer Vorrichtung nach der ridüsen 2 und Drosselklappen 3 an eine Ansaugiei-USA.-Patentschrift 2114655, von der oben ausge- tung4 mit den Zweigleitungen 5, 6, 7 und 8 angegangen wird, die Betätigungsvorrichtung als Mem- schlossen. F i g. 1 veranschaulicht einen Motor mit branstellmotor ausgebildet, der die beiden Ventile 5 vier Zylindern, jedoch ist die Zylinderzahl nicht aut über ein nicht formschlüssiges und verhältnismäßig vier begrenzt, sondern es kann jede beliebige andere kompliziertes Getriebe in der Weise betätigt, daß bei Zahl von Zylindern bei einer Mehrzylindermaschine einer bestimmen Membranstellung Federkräfte frei verwendet werden. Die strichpunktierten Linien 9 in werden, die das erste Ventil schließen und das zweite F i g. 2 stellen einen Zylinderkopf dar. Ventil öffnen. l0 Bei der Einrichtung nach der Erfindung sind Klap-
Aus der deutschen Patentschrift 1 113 851 ist es in penventile 10 in den Zweigleitungen 6 una 7 in der Verbindung mit einer Regeleinrichtung für die Weise angebracht, daß sie um Achsen 11, die an der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen Ansaugleitung, sich quer durch die Zweigleitungen bekannt, einen Membranstellmotor und ein Kolben- hindurch erstreckend angebracht sind, scnwenKbar umschaltventil in einer Ansaugleitungsunterdruck 15 sind. An der Achse 11 ist ein Arm 12 befestigt, bei führenden Leitung hintereinander so zu schalten, daß der in F i g. 1 und 2 dargestellten besonderen Ausrutier>;i vom Auftreten einer bestimmten Unterdruck rungsform der Einrichtung nach der Erfindung ist ein h-;.■'·: an die Beaufschlagung des Membranstellmotors Ende eines Rohrs 13 so angeschlossen, daß es in der Ji; Ji den Unterdruck erfolgt. Wand der Ansaugleitung 4 an 1. .«er Stelle in btro-
:>er Erfindung liegt die Aufgabe zugr nde, eine 20 mungsrichtung vor den Klappenventil 10 mundet, E, fichtung der oben beschriebenen Art zu schaf- und das entgegengesetzte Ende des Rohres 13(istan fen. die ausschließlich bei Schiebebetrieb wirksam einen Zylinder 15 angeschlossen, m dem ein Kolben •Λ-ird, die beschriebenen Nachteile nicht hat, im Auf- 14 gleitbar angeordnet ist. Dieser hat in seinemiinbau einfach ist und die Motorbremswirkung beibe- nern eine Kammer 14 a, die mit dem Rohr 13im Ver- ;.;t wobei keine Schwierigkeiten beim Anlassen ent- a5 bindung steht. Durch Löcher 14 ft ist aie Kammer , ^ien sollen. 14 α mit der Außenseite des Kolbens 14 verbunden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Ferner ist der Kolben mit einer nngformigen Vertielösi. daß an jedem ersten Ventil eine erste Feder an- fung 14 c auf seiner Außenseite verbunden. Der z.yirreift, die das erste Ventil in seiner offenen Stellung linder 15 trägt auf seinem Innenumfang eine nngror- ?u halten sucht, daß die Betätigungsvorrichtung aus 30 mige Vertiefung 15 a. Eine Steueröffnung 116 ist am cncm ersten Zylinder mit einem darin verschiebba- Boden der ringförmigen Vertiefung 15 a eingebonrt, ι :-n ersten Kolben besteht, dessen Kolbenstange über die die Innenseite des Zylinders 15 mit einem weitee.rs formschlüssiges Gestänge mit dem ersten Ventil ren, spatel zu beschreibenden Zylinder 20 ν"Οιηα?1· \ erbunden ist, wobei in der Stirnwand des ersten Zy- Der Zylinder 15 hat eine zusätzliche, in der Nane der hn-iers die Durchtrittsöffnung ausgebildet ist, daß ein 35 ringförmigen Vertiefung 15 a angebrachte o»n.unS zweiter Zylinder mit einem darin verschiebbaren 17, und ein Anschlagnng 18 ist an d*.r Inrientiacne zweiten Kolben in der Leitung angeordnet ist, wobei des Zylinders 15 an dessen rechtem Ende eingepaßt, der zweite Kolben in einer ersten Stellung die Durch- um als Anschlag für den Kolben 14 zu dienen, tine trittsöffnung zwischen der Leitung und dem ersten Ftder !9 ist zwischen das linke Ende des zy|maers Zylinder freigibt und eine Verbindungsoffnung vom 40 15 und das linke Ende des Kolbens 14 eingeschaltet, ersten Zylinder zur umgebenden Atmosphäre sperrt wie aus F i g. 2 ersichtlich.
sowie in einer .weiten Stellung die Durchtrittsöffnung Der Zylinder 20 ist mit dem vorerwähnten ZyIm-
sperrt und die Verbindungsoffnung freigibt, daß der der 15 in der Weise verbunden, daß die Steueret rzweite Kolben entgegen der Kraft einer zweiten Feder nung 16 mit den beiden Zylindern 15 und 1.0 in vervon mindestens einer bei Eintreten des Schiebebe- 45 bindung steht. Ein in dem Zylinder 20 verschiebbarer triebs ansprechenden Zustandsgröße derart beauf- Kolben 21 hat eine Kolbenstange 22 die mit dem schlagt wird, daß er d!» erste Stellung einnimmt und freien Ende des erwähnten Arms 12 über eine Mange daß der Ansatz an der Kolbenstange vorgesehen ist. 23 in Verbindung steht. An dem Arm 12 greitt eine Ausfüh-ungsbeispiele der Erfindung sind in den Feder 24 an und beaufschlagt ihn im Gegenuhrzeiger-Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden 50 sinn und die Stange 23 nach unten, wie aus b 1 g. ζ ernäher erläutert Es zeigt sichtlich.
Fig. 1 eine Teilschnitt-Draufsicht der Ansauglei- In den Zweigleitungen 6, 7 sind Locher Z5 zwi-
tung eines Vierzylindermotors mit einer Einrichtung sehen den entsprechenden Klappenvei.tilen IU una
nach der Erfindung nacn Entfernung des Vergasers, den Zylinderkopf 9 angebracht. Die Locher 25 der
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Schnit- 55 Zweigleitungen6 und 7 stehen über ein Rohr 26 mit-
tes, der aus einem Schnitt längs der Linie H-II und einander in Ve bindung. An das letztere ist ein kur-
einem Schnitt längs der Linie II'-II' in Fig. 1 zusam- zes, offenes Rohr 27 angeschlossen, um das innere
mengesetzt ist, des Rohrs 16 mit der Atmosphäre zu verbinden, hin
Fig. 3 einen Schnitt einer anderen Ai-sführungs- Hebclventil 28 ist mitteis eines Stifts 29 an der
form der Erfindung mit einem elektrischen Steuer- 60 Zweigleitung schwenkbar befestigt, um wahlweise die
Stromkreis, öffnung am oberen Ende des offenen Rohres 27 zu
Fig. 4 eine schcmaiische Darstellung einer weite- öffnen oder zu schließen. Eine Nase 30 is' an der
ren Ausführungsform der Erfindung und Kolbenstange 22 in der Weise befestigt daß sie, wenn
Fig. 5 einen schcrnatischcn Schnitt durch einen das Klappenventil 10 geschlossen ist das licie i-ikil
bei der Ausführungsform nach Fi g. 4 verwendbaren 65 des Hcbelvcntils 28 zum Öffnen der öffnung am om.-
elektrischen Schalter. " ren Ende des Rohrs 27 anhebt. Eine Dichtung 31 ist
Gleiche Teile und Organe sind in allen Zeichnun- an dem Teil des Hebelventils 28 angebracht, ai 1 u. m
gen durch dieselben lkzugszeidK'ii gekennzeichnet. das Loch 27 mit diesem im hingriff steht, l-.iin. "·<->
32 beaufschlagt das Hcbclvcntil 28 so, daß sie es nach seiner linieren .Stellung zu vorspannt, um das offene Rohr 27 geschlossen zu halten, wie aus F i g. 2 ersichtlich.
Die Wirkungsweise'der in der vorerwähnten Weise ausgebildeten Hinrichtung nach der Urfindung wird nachstehend beschrieben. Die ausgezogenen Linien in I·'i g. I und 2 veranschaulichen die Hinrichtung unter den Bedingungen, die herrschen, wenn das Kraftfahrzeug seine Fahrt weder verlangsamt, noch antriebslos fährt.
Mit anderen Worten ist. wenn das Kraftfahrzeug sich in einem anderen Betriebszustand als dem der Verlangsainung oder des anlriebsloscn Rollens befindet, der Unterdruck in der Ansaugleitung des Motors, der über das Rohr 13 auf den Kolben 14 wirkt, so niedrig, dall die Kraft der Feder 19 den Unterdruck überwindet und der Kolben 14 deshalb die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung annimmt. Der Raum /I in dem Zylinder 20 über dem Kolben 21 steht über die Steueröffnung 16 und das Hoch 17 mit der Atmosphäre in Verbindung. Die Stange 23 wird demgemäß durch die leder 24 in der unteren Stellung gehalten, und das Klappenventil 10 bleibt offen.
Hs sei dann angenommen, daß die Drosselklappen 3 des Vergasers I geschlossen sind. Der Unterdruck in der Ansaugleitung nimmt jetzt zu und drückt den Kolben 14 entgegen tier Kraft der Feder 19 gemiil'i L ig. 2 nach links. Wenn sieh der Kolben 14 in ',ei;ie linke Stellung beweg! ha!, wird die Verbindung /wischen tier Öffnung 17 und der Steueröffnung 16 des Z\ linders 15 durch das Schließen der Öffnung 17 mittels der nicht vertieft ausgebildeten Oberfläche des Kolbens 14 unterbrochen. Gleichzeitig gelangen die Löcher 14/) in dem Kolben 14 in Hingriff mit der ringlöimigen Vertiefung 15n in der Innenfläche des Zviindcis 15. Die Kammer 14« des Kolbens 14 steht also mi! dem Raum A über dem Kolben 21 über die Löcher 14 />. die ringförmige Vertiefung 15 α und die Sleueröllnung 16 in Verbindung. Der erhöhte Unterdruck in der Ausaugeleitung wird also dem Raum A mitr.eteili und zieht den Kolben 21 nach oben. Infol-'jcdes^en schwenkt der Arm 12 über die Kolben-Manne 22 und die Stange 23 in I Ihrzeigerrichlung. wie ihncli den Pfeil Il in Fig. 2 gezeigt, und schließt das Klappenventil 10. wie diiich strichpunktierte Linien veranschaulicht. Somit wird das zugeführte Gasgemisch nur v:iii den Zweigleitungen 5 und 8 aufgenommen, die keine Klappcnvenlile haben. Die Menge des den Zweigleitungen 5 und 8 zugelühiten Gasgemisches wird also beträchtlich erhöht, und die Vcrbrennungsbedingungen in dem Motor werden sehr verbessert.'
Bei der in F i g. I und 2 dargestellten Ausführungsfoim ist der Raum in Sliömungsrichtung hinter den Klappenventilen 10 über die Löcher 25, das Rohr 26 und das kurze, mittels des Hebelventils 28 absperrbare, offene Rohr 27 mit der Atmosphäre verbindbat. Die an de ι Kolbenslance 22 des Kolbens 21 bclesligte Nase 30 steht mit dem freien F.nde des Hcbel- \entils 28 beim Schließen des Klappenventils 10 im H.ingiilf. so daß das letztere entgegen der Kraft der ledei 32 in Uhizeigcnichlung schwenkt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, und das kurze Ri)Iu 27 freigibt. Inloh'i'dcssen tritt der Atmosphäicndruck übet das km/i- Rohr 27. das RoIn 26 und die Löcher 25 hinter drin Klappenventil 10 ein. Der Druck hinter diesem lräi't da/i bei. die voIKländirc Untcrbreihung dei Zufuhr ties Gasgemisches durch das Sperren des Leekdurchgangs durch die feinen Spalten rings um den Außenumfang der Klappenventile IO zu gewährleisten. Ferner strömt die hinler den letzteren durch die Löcher 25 zugeführte Luft zur Auspuffleitung und wirkt oxidierend auf die unverbrannten, im Auspuffgas enthaltenen Kohlenwasserstoffe ein, um sie in harmloses Kohlendioxidgas überzuführen. Hierdurch wirtl die auf das Auspuffgas ausgeübte Reini«umgswirkung weiter verbessert.
F i g. 3 zeigt eine andere Ausführungsform tier Hinrichtung nach der Hrfindung, bei der eine elektrische Steuervorrichtung Verwendung findet. Diese besteht aus einem Vakuumschalter 33, tier den Unterdruck in der Ansaugleitung des Motors abfühll, einem Llekiromagnelveniil 34. dessen Hlektromagnet in Serie mil dem Vakuumschalter 33 geschaltet ist, einer als Kraftquelle dienenden Batterie IiT. die in Serie mit dem in Serie geschalteten Vakuumschalter 33 und
ao dem l.lekiromagnetventil 34 geschaltet ist. und einem lkindschalter 35. tier parallel zu dem Vakuumschalter M geschaltet ist. Die Betriebscharakterislik ties letzteren verläuft derart, daß, wenn tlas Kraftfahrzeug verlangsamt und der Unterdruck in tier Ansaugelei lung ties Motors vermindert wird, eine Membran 36 entgegen i.er Kraft einer Feder 37 nach unten durchgebogen wird, wie aus F i g. 3 ersichtlich, und dadurch ein Beiäligungszapfen 38 nach unten gezogen wird, tier einen Kontakt 39 schließt. Dadurch wirt!
ein Stromkreis geschlossen, tier von der einen Klemme der Batterie IiT über den so geschlossenen Kontakt 39 ties Vakuumschalter 33 und einen F.lck-Immanuelen 40 des F.leklromagnelvenlils 34 und zu rück zu tier alitieren Klemme der Batterie IiT vet 1·'"ϊ<·
Infolgedessen fließt Strom durch den Hlcktromagnelen 40 und zieht einen Anker 41 entgegen der Krall einer Feder«!, wie aus F ig. 3 ersichtlich, nach rechts. Das Hlektromagnetvenlil 34 wird also geöffnet, uiiii der Raum A über dem Kolben 21 wird mit tier An saugleitung 4 über das so geöffnete Lleklromagnelven IiI 34 verbunden, so daß ein Klappenventil 1(1 (Fig. I und 2) in derselben Weise gevlil«- --en wer den kann, wie oben im einzelnen unter ILv.iiinahm.
4,I auf Fig. I und 2 beschrieben. An der linken Stiir. Mäche ties Ankers 41 ist eine Dichtung 43 befestiri the eine luftdichte Berührung zwischen dem linie ti. Rohrs 13 und dem Anker 41 herstellt und Lr Dmchgang durch das Hleklromagnetvenlil 34 unterbricht, wenn dieses stromlos wird.
Bei der letzterwähnten Ausführimgsform wird dit Betätigung ties HleklromagnetvenliN 34 dutch tier Vakuumschalter 33 gesteuert, aber das Betätigungsorgan tin this Hlektroniagnetvcntil ist bei der Huiiich lung nach tier Hrfintlung nicht nur auf einen solchei Vakuumschalter beschränkt. Beliebige andere Mittel die den Betriebszustand des antriebslosen Fahrenvon Kraftfahrzeugen festzustellen \ et mögen, lassei sich ebenfalls für die Betätigung des I.lektroinagne'
ventils 34 verwenden. Beispielsweise können ein das petlalschalter. ein Kupphingsschalter und ein Leer laufgangsihalier in Serie geschaltet we:den. so dal tlas llcklroniagnelventil nur b«.-lätigt werden kann wenn das Gaspedal nicht durchgetreten wird, vväh
«5 1 end die Kupplung mit dem Getriebe in jetler bchebi !'en Stellung außer der I.eerlaulslelluiH'. ν et bunde! ist.
Ιίΐ'.Ί /ciüt line solche Ausfühiiiiu-sfotm del Lr
findung, bei der drei elektrische Schalter, und zwar ein Kupplungsschalter 46, ein Gaspedalschalter 47 und ein Gctriebclecrlauf-Schalter 48, zum Zweck der Feststellung des antriebslosen Fahrzustands eines Kraftfahrzeugs verwendet werden. F i g. 5 zeigt einen bei der Ausführungsform nach Fig. 4 verwendbaren elektrischen Schalter, der Kontaktbürsten 49, 52, einen Stößel 51 aus elektrisch isolierendem Werkstoff, ein elektrisch leitendes, an dem Stößel 51 befestigtes Teil 50, eine Vorspannfeder 54 und Klemmen C und D umfaßt. Wenn der Stößel 51 entgegen der Kraft der Feder 54, wie durch ausgezogene Linien in F i g. 5 veranschaulicht, angehoben wird, wird ein Stromkreis zwischen den Klemmen C und D durch das Teil 50 geschlossen. Wenn andererseits der Stößel 51 durch die Feder 54 heruntergedrückt wird, wird der Stromkreis zwischen den Klemmen C und D unterbrochen.
Während des antriebslosen Rollens eines Kraftfahrzeuges wird weder das Kupplungspedal noch das Gaspedal betätigt, und die Stößel 51 (Fig. 5) des Kupplungsschalters 46 und des Gaspedalschalters 47 sind so angeordnet, daß die Stößel 51 durch den Eingriff zwischen ihrem unteren Ende 53 und dem Pedal angehoben werden, wenn nicht das Kupplungspedal und da? Gaspedal betätigt werden. Beim antriebsloscn Fahren nimmt das Getriebe eine von seiner Lecr- !aufstcüuRg abweichende Stellung pin, «>nd die Beziehung des Getriebe-Leerlauf-Schalters 48 zu dem Getriebe ist so eingerichtet, daß der Stößel 51 des Getriebe-Leerlauf-Schaltcrs 48 nur dann gesenkt wird, wenn das Getriebe sich in der Leerlaufstellung befindet, so daß der Stromkreis durch den Getriebe-Leerlauf-Schalter 48 beim antriebslosen Fahren geschlossen ist. Alle drei Schalter 46, 47 und 48 sind also beim antriebslosen Fahren geschlossen. Deshalb läßt sich bei Hintereinanderschaltung dieser drei Schalter der antriebslose Fahrzustand des Motors feststellen, und das Elektromagnetventil kann über diese Schalter betätigt werden. Im einzelnen wird gemäß Fig. 4 beim antriebslosen Fahrer, eines Kraftfahrzeugs gemäß F i g. 4 ein Stromkreis geschlossen, der von der einen Klemme der Batterie BT über die Schalter 46, 47, 48, das Elektromagnetventil 34 und zurück zur entgegengesetzten Klemme der Batterie BT verläuft. Bei seiner Betätigung zieht der Elektromagnet 40 entgegen der Kraft der Feder 42 den Anker 41 nach lechts, so daß er das Rohr 13 mit dem Raum Aüber dem Kolben 21 in derselben Weise verbindet wie bei der oben unter Bezugnahme auf F i g. 3 beschriebenen Ausführungsform. Zur gleichen Zeit sperrt das rechte Ende 44 des Ankers 41 eine öffnung 45, die das Innere des Elektromagnetventils mit der äußeren Atmosphäre verbindet.
Wird der Strom durch das Elektromagnetventil unterbrochen, so wird der Anker 41 durch die Feder 42 nach links zurückgeschoben und unterbricht die Weiterleitung des Ansaugeleitungsunterdrucks zu dem Raum Λ über dem Kolben 21. Der Raum/1 steht also mit der Atmosphäre in Verbindung, und der Kolben 21 bewegt sich, wie aus F i g. 4 ersichtlich, abwärts.
Der Handschalter 35 in dem Stromkreis nach F i g. 3 und 4 kann zwecks Verbesserung des Brennstoffverbrauchs in einem Mehrzylinder-Motor während des Langsamlaufs zwecks Beaufschlagung nur eines Teiles der Zylinder geschlossen werden. Genauer gesagt verbrennt bei geschlossenem Handschalter 35 das den nicht abgeschalteten Zylindern zugeführte Gasgemisch gut, während die abgeschalteten Zylinder überhaupt kein Gasgemisch erhalten, so daß
ίο der Gesamtverbrennungsgrad (der Grad der Vollständigkeit der Verbrennung) und damit der Brennstoffverbrauch verbessert werden.
Wenn nach Fig. 1 angenommen wird, daß die Zündfolge der vier Zylinder vom vordersten Zylinder aus gezählt 1-3-4-2 ist, dann ist es vorzuziehen, die Ansaugzufuhr des Gasgemisches zu den Zylindern zu unterbrechen, die nicht aufeinanderfolgend gezündet werden, d. h. zum 2. und 3. Zylinder, wenn der Unterdruck in der Ansaugleitung hoch ist. Dadurch wer-
ao den die Zeiträume zwischen den Zündungen gleichmäßig. Mit anderen Worten, der I. und der 4. Zylinder zünden in gleichmäßigen Zeitabständen, und der Motor läßt sich auswuchten. In ähnlicher Weise läßt sich bei einem Sechszylindermotor mit einer Ziiud-
»5 folge 1-5-3-6-2-4 ein vollkommener Ausgleich clinch Unterbrechung der Ansaugung von Gasgemisch zu dem 4., 5. und 6. Zylinder aufrechterhalten.
Die Unterbrechung der Ansaugung von Gasgemisch ist jedoch nicht auf die Hälfte aller Zyliiuior eines Motors beschränkt. Wenn der Massenausgleich bei einem bestimmten Motor keine ernsten Probleme aufwirft, kann jede beliebige Anzahl von Zylindern des Motors gegen die Zufuhr des Gemisches bei der Fahrtverlangsamung in der antriebslosen Fahrt ··.'>'-sperrt werden.
Wie vorstehend beschrieben, ist die Brennstoli/u fuhreinrichtung für einen Mehrzylindermolor na. Ii der Erfindung so ausgebildet, daß während <!er Fahrtverlangsamung (Motorbremsung) die /\ir-;-ngung des zuzuführenden Gasgemisches zu einigen '.Vr Zylinder des Motors unterbrochen wird, so daß die Menge des jedem der verbleibenden Zylinder zu^; führten Gasgemisches im Vergleich mit der der /n fuhr des Gemisches zu allen Zylindern entspreche nden Menge vergrößert wird. Infolgedessen wird der Kompressionsdruck entsprechend erhöht. Der Koni pressionsdruck überschreitet also einen Vcrbrm nungsgrenzdruck, und demgemäß findet eine voll ständige Verbrennung in den Zylindern statt, die da; Gasgemisch erhalten. Deshalb kann die Menge dei Kohlenwasserstoffe, die unverbrannt in den Auspuf gelangen, beim Erfindungsgegenstand mit konstruk tiv einfachen Mitteln vermindert werden.
Ferner kann eine ähnliche Unterbrechung der An saugung von Gasgemisch durch ausgewählte Zylinde während des Langsamfahrens oder antriebslosei Fahrens (Motorbremsung) so durchgeführt werden daß die Wärmeausnutzung in den mit dem Gemiscl versorgten Zylindern und der Brennstoffverbraucl bemerkenswert verbessert werden. Ferner läßt sie! der Brennstoffverbrauch durch entsprechende Ver wendung des Handschalters 35 weiter verringern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Verringern des Brennstoffverbrauchs und der Verunreinigungen im Auspuffgas beim Schiebebetrieb von Kraftfahrze.jg-Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen mit mindestens einer mit einem Vergaser versehenen Ansaugleitung, einer Anzahl von Zweigleitungen, die die Zylindereinlaßöffnungen mit der Aiisaugleitung verbinden, mindestens einem ersten Ventil, das zur Trennung ausgewählter Motorzylinder von der Ansaugleitung betätigbar ist und in einer der Zweigleitungen angeordnet ist, wobei jedem ersten Ventil eine durch Unterdruck in der Ansaugleitung betätigte Betätigungsvorrichtung zum Schließen des ersten Ventils bei einem bestimmten Ansaugleitungsunterdruck sowie eine Leitung zugeordnet sind, die den Ansaugleitungsunterdruck über eine Durchtrittsöffnung in der Betäti- ao gungsvorrichtung wirken läßt, wobei mindestens ein zweites Ventil vorgesehen ist, das eine Verbindung zwischen der Zweigleitung stromab des jeweiligen ersten Ventil« und der Atmosphäre beherrscht, die Verbindung bei geöffnetem ersten »5 Ventil schließt und mittels eines Ansatzes geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem ersten Ventil (10) eine erste Feder (24) angreift, die das erste Ventil in seiner offenen Stellung zu halten sucht, daß die Betätigungsvor- 3p richtung aus einem ersten Zylinder (20) mit einem darin verschiebbaren ersten Kolben (21) besteht, dessen Kolbenstange (22) über ein formschlüssiges Gestänge (23. 12. 11) mit dem ersten Ventil verbunden ist, wobei in der Stirnwand des ersten Zylinders die Durchtrittsöffnung (16) ausgebildet ist, daß ein zweiter Zylinder (15) mit einem darin verschiebbaren zweiten Kolben (14, 41) in der Leitung (13) angeordnet ist, wobei der zweite Kolben in einer ersten Stellung die Durchtrittsöffnung (16) zwischen der Leitung (13) und dem ersten Zylinder freigibt und eine Verbindungsöffnung (17) vom ersten Zylinder zur umgebenden Atmosphäre sperrt sowie in einer zweiten Stellung die Durchtrittsöffnung sperrt und die Verbindungsöffnung freigibt, daß der zweite Kolben (14, 41) entgegen der Kraft einer zweiten Feder (19) von mindestens einer bei Eintreten des Schiebebetriebs ansprechenden Zustandsgröße derart beaufschlagt wird, daß er die erste Stellung einnimmt und daß der Ansatz (30) an der Kolbenstange vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kolben (14) einen Fühler für die Zustandsgröße bildet, indem eine von der zweiten Feder (19) belastete Stirnfläche des Kolben.1, dem Druck in der Leitung (13) und die andere Stirnfläche des Kolbens dem Atmosphärendruck ausgesetzt ist, wodurch der Kolben auf Grund der bei Schiebebetrieb auf seine beiden Stirnflächen wirkenden Druckdifferenz in seine das Schließen des ersten Ventils (10) bewirkende erste Stellung geschoben wird.
3. Einrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet duich ein Magnetventil (34), das den zweiten 65 Zylinder (15) und den zweiten Kolben (41) sowie einen Elektromagneten (40) umfaßt, der den Kolben in seine das Schließen des Ventils bewirkende erste Stellung bringt, wenn ein Fühler auf mindestens eine bei Schiebebetrieb eintretende Zustandsgröße anspricht.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler ein Unterdruckfühler in Form eines mit dem Magnetventil (34) verbundenen Vakuumschalters (33) ist, dei an die Ansaugleitung (4) angeschlossen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler einen Kupplungsschalter (46), der bei nicht betätigtem Kupplungspedal geschlossen ist, einen Gaspedalschalter (47), der bei nicht betätigtem Gaspedal geschlossen ist, sowie einen Getriebe-Leerlaufschalter (48), der bei jeder Nicht-Leerlaufstellung des Getriebes geschlossen ist, umfaßt, und daß das Magnetventil (34) so geschaltet ist, daß es nur betätigt wird, wenn sowohl der Kupplungsschalter als auch der Gaspedalschalter sowie der Getriebe-Leerlaufschalter geschlossen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet uiirch einen Handschalter (35) zum Überbrücken des Kupplungsschalters, des Gaspedalschalters und des Getriobe-Leerlaufschalters.
DE19691903413 1968-01-25 1969-01-21 Einrichtung zum Verringern des Brennstoffverbrauchs und der Verun reinigungen im Auspuffgas beim Schiebe betrieb von Brennkraftmaschinen Expired DE1903413C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP398668 1968-01-25
JP398668 1968-01-25

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1903413A1 DE1903413A1 (de) 1969-08-07
DE1903413C true DE1903413C (de) 1973-02-22

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4365597A (en) 1979-11-15 1982-12-28 Nissan Motor Company, Limited Split type internal combustion engine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4365597A (en) 1979-11-15 1982-12-28 Nissan Motor Company, Limited Split type internal combustion engine

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